DE19851044A1 - Fahrzeugscheinwerfer mit verbesserter Beleuchtungsdichte aus der Lichtenergie für das Fernlicht - Google Patents
Fahrzeugscheinwerfer mit verbesserter Beleuchtungsdichte aus der Lichtenergie für das FernlichtInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugscheinwerfer, der einen
Reflektor besitzt, in welchem eine reflektierende Oberfläche für Abblendlicht bzw. für
Nebellicht und eine reflektierende Oberfläche für Fernlicht vertikal übereinander und
eng benachbart zueinander angeordnet sind.
Allgemein sind Scheinwerfer für mehrere Lichtstrahlen für ein Motorfahrzeug gut be
kannt, die mit getrennten Reflektoren für das Abblend- und das Fernlicht ausgestattet
sind. Die Reflektoren für das Abblendlicht und das Fernlicht können dabei entweder
vertikal übereinander oder in Querrichtung benachbart nebeneinander angeordnet
sein.
Im Stand der Technik kennt man auch Scheinwerfer, bei denen ein Reflektor geformt
ist durch Integrieren der Abblendlicht- und der Fernlicht-Reflektoren ineinander. In
diesem Fall besitzt der Reflektor eine Struktur, in welcher die reflektierende Oberflä
che für das Abblendlicht und die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht ganz eng
beieinander angeordnet sind. Beispiele solcher Scheinwerfer sind offenbart in US-A-5
353 203 und US-A-5 702 174.
Um die Sichtverhältnisse bei Nacht für den Fahrer zu verbessern, ist es erforderlich,
nicht nur für das Abblendlicht oder das Nebellicht, sondern auch für das Fernlicht eine
hohe Beleuchtungsdichte oder Lichtausbeute aus der Lichtenergie zu erzielen. Insbe
sondere können Fahrer solcher Fahrzeuge, wie einem Lastkraftwagen, einem Rallye- oder
Rennfahrzeug oder ein am Personenkraftwagen z. B. der sogenannten Ober
klasse lange Fahrstrecken zurücklegen oder auf Landstraßen während der Nacht län
ger unter Bedingungen fahren, bei denen das Fernlicht für eine lange Zeitdauer ein
geschaltet bleibt. In einem solchen Fall ist es besonders wichtig, eine ausreichend ho
he Beleuchtungsdichte oder Lichtausbeute mit der Lichtenergie besonders für das
Fernlicht zu haben.
Bei konventionellen Fahrzeugscheinwerfern, deren Reflektor vertikal eng übereinan
derliegend die reflektierenden Oberflächen für das Fernlicht und das Abblendlicht
aufweist, sind die Fokaldistanzen der beiden reflektierenden Oberflächen die gleichen.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß eine solche Ausbildung nicht in der Lage ist,
einen ausreichend großen Raumwinkel der reflektierenden Oberfläche für das Fern
licht zu erzielen, woraus eine ungenügende Beleuchtungsdichte oder Lichtausbeute
der Lichtenergie für das Fernlicht resultiert.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, das vorerwähnte Problem zu lö
sen, und zwar bei einem Fahrzeugscheinwerfer, dessen reflektierende Oberfläche für
das Abblendlicht und reflektierende Oberfläche für das Fernlicht eng benachbart zu
einander vertikal übereinanderliegen, und bei denen dennoch eine ausreichend hohe
Beleuchtungsdichte oder Lichtausbeute der Lichtenergie für das Fernlicht erzielbar ist.
Das vorerwähnte Ziel wird erreicht, indem die reflektierende Oberfläche für das Fern
licht in einem derartigen Scheinwerfer mit einer Fokaldistanz geformt wird, die kleiner
ist als diejenige der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht oder das Ne
bellicht.
Es wird demzufolge erfindungsgemäß ein Fahrzeugscheinwerfer vorgeschlagen, bei
dem ein Reflektor vertikal übereinander und in enger Nachbarschaft eine reflektieren
de Oberfläche für das Abblendlicht und eine reflektierende Oberfläche für das Fern
licht aufweist, wobei die Fokaldistanz der reflektierenden Oberfläche für das Fernlicht
kleiner ist als die Fokaldistanz der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht.
Insbesondere beträgt die Fokaldistanz der reflektierenden Oberfläche für das Fern
licht weniger als 0,9 der Fokaldistanz der reflektierenden Oberfläche für das Abblend
licht oder das Nebellicht.
In der erfindungsgemäßen Struktur kann entweder die reflektierende Oberfläche für
das Abblendlicht oder die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht oben angeordnet
sein.
Jede der reflektierenden Oberflächen kann als ein Rotationsparaboloid geformt sein,
welches keine Funktion zum Steuern der Verteilung der Lichtintensität hat. Genauso
kann jede reflektierende Oberfläche als eine abgestufte reflektierende Oberfläche
oder eine frei geformte reflektierende Oberfläche ausgebildet sein, wodurch die Mög
lichkeit geschaffen wird, die Verteilung der Lichtintensität besser zu steuern. Im erst
genannten Fall ist die Fokaldistanz des Rotationsparaboloids, welches die reflektie
rende Oberfläche bildet, als die Fokaldistanz verwendet. In den letztgenannten Fäl
len wird die Fokaldistanz des Rotationsparaboloids, welches die Referenz beim
Konstituieren der reflektierenden Oberfläche formt, als die Fokaldistanz verwendet.
Die der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht zugeordnete, die Lichtquelle
bildende Lampe kann gleichzeitig eingeschaltet werden mit der Lampe, die die Licht
quelle für die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht bildet. Natürlich können die
beiden Lampen auch voneinander unabhängig eingeschaltet werden.
Die Fokaldistanz der reflektierenden Oberfläche für das Fernlicht kann eingestellt
werden auf einen beliebigen Wert, solange dieser Wert kleiner ist als die Fokaldistanz
der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht. Beispielsweise kann die Fokaldi
stanz für die reflektierende Oberfläche des Fernlichts eingestellt werden auf das 0,9-
Fache oder weniger der Fokaldistanz der reflektierenden Oberfläche für das Abblend
licht.
Der Scheinwerfer kann ausgebildet sein als ein als Einheit beweglicher Typ, in dem
der Reflektor an der Linse festgelegt wird, oder als ein Typ mit beweglichem Reflektor,
in welchem der Reflektor aufgenommen wird in einem Raum, der durch die Linse und
den Scheinwerferkörper definiert ist, wobei der Reflektor in seiner Position innerhalb
dieses Raumes einstellbar ist.
Wie vorstehend beschrieben wurde, ist der Fahrzeugscheinwerfer gemäß der vorlie
genden Erfindung mit einem Reflektor ausgestattet, der reflektierende Oberflächen für
das Fernlicht und das Abblendlicht besitzt, die vertikal übereinander, jedoch eng be
nachbart zueinander angeordnet sind. Die Fokaldistanz der reflektierenden Oberflä
che für das Fernlicht ist kleiner gewählt als diejenige der reflektierenden Oberfläche
für das Abblendlicht, um auf diese Weise den Raumwinkel der reflektierenden Ober
fläche des Fernlichtes zu vergrößern.
Mit der erfindungsgemäßen Struktur wird ein Scheinwerfer für ein motorisiertes Fahr
zeug geschaffen, bei dem sich eine ausreichend hohe Beleuchtungsdichte der Licht
ausbeute der Lichtenergie des Fernlichtes erzielen läßt. Daraus resultiert, daß die
Sichtverhältnisse für den Fahrer bei Nachtfahrt verbessert sind.
In der vorerwähnten Struktur können die hinteren Endbereiche der beiden reflektie
renden Oberflächen vertikal aufeinander ausgerichtet sein. Wenn jedoch der hintere
Endbereich der reflektierenden Oberfläche für das Fernlicht hinter dem hinteren End
bereich der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht angeordnet wird, läßt sich
der Raumwinkel der reflektierenden Oberfläche für das Fernlicht weiter vergrößern.
Weiterhin kann in einem solchen Fall die Weite der Öffnung an den vorderen Enden
der beiden reflektierenden Oberflächen im wesentlichen gleich ausgebildet sein, wo
durch sich das Erscheinungsbild der Scheinwerferanordnung verbessern läßt.
Sofern im vorerwähnten Fall die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht unten an
geordnet ist, d. h. unterhalb der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht, wird
der hintere Endbereich der unteren reflektierenden Oberfläche hinter den hinteren
Endbereich der oberen reflektierenden Oberfläche zurückgesetzt. Die Stelle, an der
die jeweilige Lampe in ihre Montieröffnung in der jeweiligen reflektierenden Oberfläche
eingesetzt wird, kann dann von der oberen Seite der Lampeneinrichtung gut eingese
hen werden, was den Austausch der Lampen vereinfacht.
Zusätzlich zu der vorerwähnten Differenz bei den Fokaldistanzen der beiden reflektie
renden Oberflächen kann im Übergangsbereich zwischen diesen beiden ein abgestuf
ter Bereich geformt werden. Wenn das Ausmaß der Versetzung des hinteren Endbe
reiches der reflektierenden Oberfläche für das Fernlicht gegenüber dem hinteren
Endbereich der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht so eingestellt ist, daß
der abgestufte Bereich, der im Übergang geformt ist, nach unten über die ganze Er
streckung der Reflektoren gerichtet ist, dann wird von der Lampe der reflektierenden
Oberfläche für das Abblendlicht ausgehendes Licht an dem abgestuften Bereich dar
an gehindert, nach oben reflektiert zu werden. Dies verhindert, das Entstehen einer
Blendung oder einer Glasflächenspiegelung. Weiterhin kann der abgestufte Bereich
so angeordnet werden, daß er nicht sichtbar ist, sofern die Scheinwerfereinrichtung
aus einer oberen diagonalen Richtung von vorn betrachtet wird. Damit wird das Ge
samterscheinungsbild der Scheinwerfereinrichtung verbessert.
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeugscheinwerfers entsprechend ei
ner Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht in der Ebene II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht in der Ebene III-III in Fig. 1, und
Fig. 4 eine Perspektivansicht (betrachtet von der unteren Seite) einer integra
len Reflektoreinheit der vorerwähnten Ausführungsform, wobei diese
Einheit als ein Teil ausgebildet ist.
Ein Scheinwerfer 10 (Lampeneinrichtung) für ein Motorfahrzeug ist in der gezeigten
Ausführungsform ein Scheinwerfer des Vier-Lichtkegeltyps und besitzt eine integrierte
Reflektoreinheit 16 mit zwei Reflektoreinheiten 16A, 16B, die in oberen und unteren
Stufen angeordnet sind. Die Reflektoreinheit 16 ist in einem Raum montiert, der durch
eine Linse 12 und einen Scheinwerferkörper 14 definiert wird. Die auf die vorerwähnte
Weise ausgebildete Reflektoreinheit ist derart montiert, daß ihre Position sowohl verti
kal und in Querrichtung einstellbar ist.
Die Linse 12 ist eine klare Linse, so daß die jeweiligen Reflektoreinheiten 16A, 16B
verwendet werden zum Steuern der Verteilung der Lichtintensität. Die obere Reflek
toreinheit 16A konstituiert eine Reflektoreinheit für das Abblendlicht oder Nebellicht,
während die untere Reflektoreinheit 16B eine Reflektoreinheit für das Fernlicht konsti
tuiert. Das Muster der Verteilung der Lichtintensität wird geformt durch Beleuchten nur
der oberen Reflektoreinheit 16A, während das Muster der Intensitätsverteilung des
Fernlichtes z. B. geformt wird durch gleichzeitiges Beleuchten beider Reflektoreinhei
ten 16A, 16B.
In der oberen Reflektoreinheit 16A ist in eine Montieröffnung eine die Lichtquelle bil
dende Lampe 20A eingesetzt. Die Montieröffnung ist geformt in einem hinteren Be
reich eines oberen Reflektors 18A, der eine sich transvers erstreckende optische
Achse Axa besitzt. In der unteren Reflektoreinheit 16B ist in eine Montieröffnung im
hinteren Bereich eines unteren Reflektors 18 eine die Lichtquelle bildende Lampe 20B
eingesetzt. Der untere Reflektor 18B besitzt eine sich transvers erstreckende optische
Achse Axb. Jede der eine Lichtquelle bildenden Lampen 20A, 20B ist zweckmäßiger
weise eine Halogenlampe, beispielsweise erhältlich unter den Typen-Nummern 9006
und 9005.
Die Reflektoren 18A, 18B sind geformt als ein integraler Reflektor 18 geformt, und
zwar durch Anwendung eines Spritzformprozesses. Die reflektierende Oberfläche
18Aa des oberen Reflektors 18A (d. h., der reflektierenden Oberfläche für das Ab
blendlicht) und die reflektierende Oberfläche 18Ba des unteren Reflektors 18B (d. h.,
die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht) sind eng beieinander angeordnet und
liegen vertikal übereinander. Jede der reflektierenden Oberflächen 18Aa, 18Ba ist
geformt aus einer Vielzahl von Reflexionsoberflächen-Elementen 18As, 18Bs, deren
jede geformt ist in Bezug auf eine Referenzoberfläche mit der Form eines Rotations
paraboloids um die optischen Achsen Axa, Axb. Von der die Lichtquelle bildenden
Lampe 20 ausgehende Lichtstrahlen können einer diffusen Reflexion oder einer De
flektions-Reflexion nach vorne an den reflektierenden Oberflächen 18Aa und 18Ba
unterworfen werden. (Streureflexion oder Ablenkreflexion).
Die Fokaldistanz fa der reflektierenden-Oberfläche 18Aa für das Abblendlicht, d. h., die
Fokaldistanz des Rotationsparaboloids, das die Referenzoberfläche darstellt, ist nicht
die gleiche wie die Fokaldistanz fb der reflektierenden Oberfläche 18Ba des Fern
lichts, d. h., die Fokaldistanz des Rotationsparaboloids, das eine Referenzoberfläche
definiert, ist so eingestellt, daß das Verhältnis fa < fb verwirklicht wird. Die Fokaldi
stanzen fa, fb können beispielsweise 30 mm und 25 mm betragen.
Der hintere Endbereich 18Ba1 der reflektierenden Oberfläche 18Ba für das Fernlicht
ist hinter dem hinteren Endbereich 18Aa1 der reflektierenden Oberfläche 18Aa für
das Abblendlicht angeordnet. Das Ausmaß der Versetzung des hinteren Endberei
ches 18Ba1 gegenüber den hinteren Endbereich 18Aa1 ist eingestellt auf einen Wert,
derart, daß nur im Übergang B zwischen den beiden reflektierenden Oberflächen
18Aa und 18Ba ein nach unten abgestufter Bereich 18b geformt ist.
In der schematischen Ansicht der integralen Reflektoreinheit 16 in Fig. 4, die als ein
einziges Glied geformt ist, ist eine Blickrichtung von der unteren Seite her gewählt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 ist der abgestufte Bereich 18b mit einer Kreiszweieck
form ausgebildet, wobei die Weite an jedem Ende im Übergangsbereich bzw. Grenz
bereich B auf Null abnimmt. Eine derartige Anordnung läßt sich verwirklichen durch
Einstellen des Ausmaßes der Versetzung nach hinten, z. B. durch Wählen des Aus
maßes der Versetzung nach hinten mit etwa 20 mm.
Der obere Reflektor 18A ist mit einem Abschattungselement 24 ausgestattet, das von
der die Lichtquelle bildenden Lampe 20 nach vorne aus der Lampeneinrichtung ab
gestrahlte Lichtanteile abschneidet. Vor der integralen Reflektoreinheit 16 und entlang
deren Umfang ist eine Verlängerung 26 vorgesehen.
Wie vorstehend im Detail erläutert, ist der Scheinwerfer dieser Ausführungsform mit
dem integralen Reflektor 18 ausgestattet, der aus der reflektierenden Oberfläche
18Aa für das Abblendlicht oder Nebellicht und der reflektierenden Oberfläche 18Ba für
das Fernlicht zusammengesetzt ist, wobei diese beiden reflektierenden Oberflächen
vertikal und eng benachbart übereinanderliegen. Die Fokaldistanz fb der reflektieren
den Oberfläche Ba für das Fernlicht ist kleiner gewählt als die Fokaldistanz fa der re
flektierenden Oberfläche 18Aa für das Abblendlicht, um den Raumwinkel der reflektie
renden Oberfläche 18Ba für das Fernlicht zu vergrößern.
Bei dem Fahrzeugscheinwerfer dieser Ausführungsform, der ausgestattet ist mit ei
nem Reflektor, der zusammengesetzt ist aus reflektierenden Oberflächen für das Ab
blendlicht und das Fernlicht, wobei diese Oberflächen eng beieinander und vertikal
übereinander angeordnet sind, ist es möglich, für die Lichtenergie des Fernlichtes ei
nes ausreichend hohe Beleuchtungsdichte bzw. Lichtausbeute zu erzielen, was zu
besseren Sichtverhältnissen für den Fahrer bei Nachtfahrten führt.
Bei dieser Ausführungsform ist der hintere Endbereich 18Ba1 der reflektierenden
Oberfläche 18Ba für das Fernlicht hinter dem hinteren Endbereich 18Aa1 der reflek
tierenden Oberfläche 18Aa für das Abblendlicht angeordnet. Diese Maßnahme erhöht
den Raumwinkel der reflektierenden Oberfläche 18Ba für das Fernlicht noch mehr. Zu
sätzlich kann die Weite der Öffnungen an den Vordernden der beiden reflektierenden
Oberflächen 18Aa, 18Ba dieselbe sein, wodurch das Erscheinungsbild der Lam
peneinrichtung verbessert ist.
Da bei dieser Ausführungsform die reflektierende Oberfläche 18Ba für das Fernlicht
unten angeordnet ist, ist ihr hinterer Endbereich 18Ba1 hinter dem hinteren Endbe
reich 18Aa1 der reflektierenden Oberfläche 18Aa für das Abblendlicht angeordnet.
Daraus resultiert, daß die Stellen, an denen die Lampen in die jeweiligen Reflek
toreinheiten 16A, 16B eingesetzt sind, bequem von der oberen Seite der Lampenein
richtung einsehbar sind, was den Tausch der Lampen erleichtert.
Bei dieser Ausführungsform ist das Ausmaß der Versetzung des hinteren Endberei
ches 18Ba1 der reflektierenden Oberfläche 18Ba für das Fernlicht gegenüber dem
hinteren Endbereich 18Aa1 der reflektierenden Oberfläche 18Aa für das Abblendlicht
nach rückwärts so eingestellt, daß ein an einem Übergang oder Grenzbereich B ge
formter, abgestufter Bereich 18b über die gesamte Weite des Reflektors nach unten
weist. Dieser Bereich hält Lichtstrahlen, die von der die Lichtquelle bildenden Lampe
20A für das Abblendlicht stammen, davon ab, an dem abgestuften Bereich nach oben
reflektiert zu werden. Dadurch wird das Entstehen einer Blendung verhindert. Der ab
gestufte Bereich ist so angeordnet, daß er aus einer Blickrichtung von diagonal oben
vorne nicht sichtbar ist, so daß das Gesamterscheinungsbild des Scheinwerfers ver
bessert wird.
Claims (5)
1. Fahrzeugscheinwerfer (10), gekennzeichnet durch:
einen Reflektor (18), der eine reflektierende Oberfläche (18Aa) für Abblendlicht bzw. Nebellicht und eine reflektierende Oberfläche (18Ba) für Fernlicht umfaßt, wobei die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht in vertikaler Richtung eng benachbart zur reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht angeordnet ist, wobei eine Fokaldi stanz (fb) der reflektierenden Oberfläche (18Ba) für das Fernlicht kleiner ist als eine Fokaldistanz (fa) der reflektierenden Oberfläche (18Aa) für das Abblendlicht, und wo bei eine die Lichtquelle für das Abblendlicht bildenden Lampe (20A) benachbart zur reflektierenden Oberfläche (18Aa) für das Fernlicht und eine die Lichtquelle für das Fernlicht bildende Lampe (20B) benachbart zur reflektierenden Oberfläche (18Ba) für das Fernlicht montiert sind.
einen Reflektor (18), der eine reflektierende Oberfläche (18Aa) für Abblendlicht bzw. Nebellicht und eine reflektierende Oberfläche (18Ba) für Fernlicht umfaßt, wobei die reflektierende Oberfläche für das Fernlicht in vertikaler Richtung eng benachbart zur reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht angeordnet ist, wobei eine Fokaldi stanz (fb) der reflektierenden Oberfläche (18Ba) für das Fernlicht kleiner ist als eine Fokaldistanz (fa) der reflektierenden Oberfläche (18Aa) für das Abblendlicht, und wo bei eine die Lichtquelle für das Abblendlicht bildenden Lampe (20A) benachbart zur reflektierenden Oberfläche (18Aa) für das Fernlicht und eine die Lichtquelle für das Fernlicht bildende Lampe (20B) benachbart zur reflektierenden Oberfläche (18Ba) für das Fernlicht montiert sind.
2. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fo
kaldistanz (fb) der reflektierenden Oberfläche für das Fernlicht kleiner als 0,9 × die Fo
kaldistanz (fa) der reflektierenden Oberfläche für das Abblendlicht ist.
3. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein hinte
rer Endbereich (18Ba1) der reflektierenden Oberfläche (18Ba) für das Fernlicht hinter
einem hinteren Endbereich (18Aa1) der reflektierenden Oberfläche (18Aa) für das
Abblendlicht angeordnet ist.
4. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die reflek
tierende Oberfläche (18Ba) für das Fernlicht unterhalb der reflektierenden Oberfläche
(18Aa) für das Abblendlicht angeordnet ist.
5. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
Grenz- oder Übergangsbereich (B) zwischen der reflektierenden Oberfläche (18Ba)
für das Fernlicht und der reflektierenden Oberfläche (18Aa) für das Abblendlicht ein
abgestufter Bereich (18b) geformt ist, der nach unten gerichtet ist und sich entlang im
wesentlichen der gesamten Länge des Grenz- oder Übergangsbereiches (B) er
streckt.
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