DE19851718C2 - Verstärkungsschaltung - Google Patents
VerstärkungsschaltungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verstärkungsschaltung.
Speziell betrifft sie eine Verstärkungsschaltung, die eine hohe
Verstärkung bereitstellt, sogar mit einer Stromversorgung mit
niedriger Spannung.
Fig. 13 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdetem Source, wie sie beispielsweise aus 1996, Symposium on
VLSI Circuits Digest of Technical Papers, Seiten 32-33 oder
aus 1997, Symposium on VLSI Circuits Digest of Technical Papers,
Seiten 93-94 bekannt ist, zeigt, bei der ein Impedanzelement
der negativen Rückkopplung mit dem Source verbunden ist. In Fig.
13 bezeichnet M1 einen N-Kanal-MOS-Transistor, bezeichnen Z1, ZD
und ZS jeweils ein Impedanzelement mit einem Gleichstrompfad,
bezeichnet P1 einen Eingabeanschluß, mit dem eine Schaltung ei
ner vorhergehenden Stufe (nicht gezeigt) verbunden ist, bezeich
net RFin ein zu verstärkendes Hochfrequenzsignal, das von dem
Eingabeanschluß P1 fortschreitet, bezeichnet P2 einen Ausgabean
schluß, mit dem eine Schaltung in der folgenden Stufe (nicht ge
zeigt) verbunden ist, bezeichnet RFout ein Ausgabesignal, das zu
dem Ausgabeanschluß P2 fortschreitet, bezeichnet Vgs die Span
nung an dem Gate bezüglich des Source (die Gate-Source-Spannung)
und bezeichnet Id den Drainstrom.
Ein Impedanzelement steht für einen Widerstand, einen Kondensa
tor, eine Induktionsspule oder eine Kombination davon. Ein
Gleichstrompfad steht für ein Impedanzelement, dessen beide Enden
in einer Gleichstromart verbunden sind, wie zum Beispiel ein
Widerstand.
Zuerst wird die Struktur der der Anmelderin bekannten Verstär
kungsschaltung beschrieben. Das Gate des MOS-Transistors M1 ist
mit dem Eingabeanschluß P1 verbunden; sein Source ist elektrisch
mit Masse über das Impedanzelement ZS verbunden; sein Drain ist
mit einer Stromversorgung VDD über das Impedanzelement ZD und
dann das Impedanzelement Z1 verbunden, und sein Rückseitengate
ist mit Masse verbunden. Der Ausgabeanschluß P2 ist elektrisch
mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Impedanzelement Z1 und
dem Impedanzelement ZD verbunden.
Der Source, Drain und Gate des MOS-Transistors M1 sind auf Po
tentiale vorgespannt, die derart eingestellt sind, daß der MOS-
Transistor M1 in dem EIN-Bereich, d. h. in dem Sättigungsbereich
oder linearen Bereich, arbeitet.
Als nächstes wird der Betrieb der der Anmelderin bekannten
Verstärkungsschaltung beschrieben. Im allgemeinen ist die elek
trische Eigenschaft des MOS-Transistors M1 durch die folgende
Gleichung (1) gegeben:
Das Zeichen β ist eine Konstante (Steilheitskonstante), die
durch den Herstellungsprozeß und die Vorrichtungsstruktur be
stimmt ist, und VT ist die Schwellenspannung. In der der Anmel
derin bekannten Vorrichtung ist die Schwellenspannung VT immer
konstant (= VT0), da das Rückseitengate auf Masse vorgespannt
ist.
Die Verstärkung AV kann durch die folgende Gleichung (2) unter
Verwendung der Gleichung (1) angegeben werden:
Entsprechend der Gleichung (2) kann eine hohe Verstärkung AV
durch Erhöhen der Impedanz Z1 oder der Gate-Source-Spannung Vgs1
erhalten werden.
Wenn jedoch die Impedanz Z1 zu stark erhöht wird, wird das Po
tential am Drain so niedrig werden, daß der MOS-Transistor M1
den Verstärkungsbetrieb nicht durchführen kann. Weiterhin ist es
schwierig, die Gate-Source-Spannung Vgs1 über die Versorgungs
spannung VDD in einer allgemeinen integrierten Halbleiterschal
tung vorzuspannen. Folglich müssen, wenn der MOS-Transistor M1
für den Verstärkungsbetrieb beabsichtigt ist, das Impedanzele
ment Z1 und die Gate-Source-Spannung Vgs1 innerhalb einer Gren
ze, die durch die Versorgungsspannung VDD definiert ist, einge
stellt werden. Folglich können, wenn die Versorgungsspannung VDD
niedriger ist, das Impedanzelement Z1 und die Gate-Source-
Spannung Vgs nicht größer gemacht werden, so daß eine hohe Ver
stärkung AV nicht erzielt werden kann.
Beispielsweise unter der Bedingung der Versorgungsspannung
VDD = 0,5 V und der Schwellenspannung VT = 0,35 V kann der MOS-
Transistor M1 den Verstärkungsbetrieb durchführen, aber die Ver
stärkung AV in diesem Fall wird niedrig sein.
Aus Grebene, Alan B.: Bipolar and MOS analog integrated circuit
design, New York, John Wiley & Sons, 1984, S. 268-271 ist der
sogenannte "Bodyeffect" bekannt, wonach die Schwellenspannung
eines MOS-Transistors zunimmt, wenn die Umkehr-Vorspannung zwi
schen dem Substrat und der Source erhöht wird.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verstärkungs
schaltung bereitzustellen, die eine hohe Verstärkung vorsehen
kann, sogar mit einer Stromversorgung mit niedriger Spannung.
Die Aufgabe wird durch die Verstärkungsschaltung des Anspruches
1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Die Verstärkungsschaltung enthält weiterhin bevorzugt einen Aus
gabeanschluß, der elektrisch mit einem Verbindungspunkt zwischen
dem Drain des ersten MOS-Transistors und dem ersten Impedanzele
ment verbunden ist.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird verhindert, daß das
Potential an dem Rückseitengate des ersten MOS-Transistors ande
re Transistoren beeinflußt. Die Rückseitengate-Source-Spannung
des ersten MOS-Transistors wird erhöht, wenn die Gate-Source-
Spannung des ersten MOS-Transistors erhöht wird, so daß die
Schwellenspannung des ersten MOS-Transistors verringert wird,
wodurch die Verstärkung des ersten MOS-Transistors erhöht wird.
Weiterhin fließt ein größerer Drainstrom, wenn das verstärkte
Signal größer wird, wodurch die Verstärkung des ersten MOS-
Transistors erhöht wird.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 2 bilden das
erste Impedanzelement und der erste MOS-Transistor eine Span
nungsverstärkungsschaltung mit hoher Verstärkung.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 3 verstärken
der zweite MCS-Transistor und das zweite Impedanzelement die
Spannung des zu verstärkenden Signales, das an das Rückseitenga
te des ersten MOS-Transistors angelegt wird, in der gleichen
Phase. Dies erhöht die Verstärkung des ersten MOS-Transistors.
Weiterhin ist das Gate des ersten MOS-Transistors, an das das zu
verstärkende Signal eingegeben wird, elektrisch von der parasi
tären Diode zwischen dem Rückseitengate und dem Source des er
sten MOS-Transistors getrennt, und sie beeinflussen sich nicht
untereinander.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 4 ist der
Ausgabeanschluß elektrisch von der parasitären Diode zwischen
dem Rückseitengate und dem Source des ersten MOS-Transistors ge
trennt, so daß sie sich gegeneinander nicht beeinflussen.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 5 ist die
Verstärkung größer als die gemäß der Weiterbildung nach Patentanspruch
4, da das zu verstärkende Signal durch den ersten und
zweiten MOS-Transistor derart verstärkt wird, daß es ein Ausga
besignal wird.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 6 wird die
Rückseitengate-Source-Spannung des zweiten MOS-Transistors er
höht, wenn die Gate-Source-Spannung des zweiten MOS-Transistors
größer wird, wodurch die Schwellenspannung des zweiten MOS-
Transistors verringert wird. Dies erhöht die Verstärkung des
zweiten MOS-Transistors.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 7 beeinflußt
der Ausgabeanschluß weder die parasitäre Diode zwischen dem
Rückseitengate und dem Source des ersten MOS-Transistors noch
wird er durch sie beeinflußt, und weiterhin kann die Verstärkung
größer gemacht werden.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 8 wird die
Rückseitengate-Source-Spannung des dritten MOS-Transistors er
höht, wenn die Gate-Source-Spannung des dritten MOS-Transistors
größer wird, wodurch die Schwellenspannung des dritten MOS-
Transistors niedriger wird, was die Verstärkung des dritten MOS-
Transistors erhöht.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 9 ist es
möglich, die Rückseitengate-Source-Spannung des ersten MOS-
Transistors zu erhöhen, wenn die Gate-Source-Spannung des ersten
MOS-Transistors größer wird.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 10 kann der
Verbindungsabschnitt leicht durch Verwenden eines Drahtes reali
siert werden.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 11 wird das
Gate des ersten MOS-Transistors elektrisch von der parasitären
Diode zwischen dem Rückseitengate und dem Source getrennt, so
daß sie sich kaum beeinflussen können.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 12 wird die
Gate-Source-Spannung des Vorspannungs-MOS-Transistors zu dem
Rückseitengate des ersten MOS-Transistors als eine Gleichstrom
vorspannung gegeben, so daß das Vorspannungsimpedanzelement kei
nen Gleichstrompfad aufweisen muß. Sogar wenn das zu verstärken
de Signal, das an das Gate des ersten MOS-Transistors angelegt
wird, nicht eine Gleichstromvorspannung enthält, können das Gate
und das Rückseitengate des ersten MOS-Transistors mit der
Gleichstromvorspannung von dem Vorspannungs-MOS-Transistor be
liefert werden. Da der Vorspannungs-MOS-Transistor durch die Um
gebungstemperatur ähnlich wie der erste MOS-Transistor beein
flußt wird, kann weiterhin die Gleichstromvorspannung leicht
eingestellt werden.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 13 kann die
Gleichstromvorspannung leichter eingestellt werden, da der Vor
spannungs-MOS-Transistor durch die Umgebungstemperatur noch ähn
licher zu dem ersten MOS-Transistor beeinflußt wird.
Entsprechend der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 14 wird der
Leckstrom, der zwischen dem Drain und dem Source des ersten MOS-
Transistors fließt, reduziert, wenn das zu verstärkende Signal
nicht zu dem Gate des ersten MOS-Transistors übertragen wird.
Dies reduziert den verschwenderischen Verlust des Stromes.
Ferner ist der Ausgabeanschluß elektrisch von der parasitären
Diode zwischen dem Rückseitengate und dem Source des ersten MOS-
Transistors getrennt, so daß sie sich gegenseitig nicht beein
flussen werden.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend einem ersten bevorzugten Ausführungs
beispiel zeigt,
Fig. 2 ein Schaubild, das ein Beispiel einer 3-
Wannenstruktur zeigt, bei der die vorliegenden
Verstärkungsschaltungen angewendet werden,
Fig. 3 ist ein Schaubild, das ein Beispiel einer SOI-
Struktur (Silizium-Auf-Isolator-Struktur) zeigt,
bei der die vorliegenden Verstärkungsschaltungen
angewendet werden,
Fig. 4 ist ein Schaltbild, das ein Beispiel der Verstär
kungsschaltung entsprechend dem ersten bevorzugten
Ausführungsbeispiel zeigt,
Fig. 5 ist ein Schaltbild, das ein Beispiel einer Ver
stärkungsschaltung zeigt, die einen Transistor zum
Reduzieren des Kanallängenmodulationseffektes ent
hält,
Fig. 6 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend einem zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt,
Fig. 7 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend einem dritten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt,
Fig. 8 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend einem vierten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt,
Fig. 9 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend einem fünften bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt,
Fig. 10 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend einem sechsten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt,
Fig. 11 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend dem sechsten bevorzugten Ausführungs
beispiel zeigt,
Fig. 12 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung
entsprechend dem sechsten bevorzugten Ausführungs
beispiel zeigt, und
Fig. 13 ist ein Schaltbild, das eine bekannte Verstär
kungsschaltung zeigt.
Fig. 1 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdetem Source entsprechend dem ersten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt. In Fig. 1 bezeichnet W eine Verbindung zum
elektrischen Verbinden des Gates und des Rückseitengates des
MOS-Transistors M1, bezeichnet Vbs1 die Spannung an dem Rücksei
tengate bezüglich des Source (die Rückenseitengate-Source-
Spannung), und die anderen Bezugszeichen entsprechen denen in
Fig. 13.
In der Struktur der Verstärkungsschaltung des ersten bevorzugten
Ausführungsbeispieles schließt die Verbindung W das Gate und das
Rückseitengate elektrisch kurz. In anderen Aspekten ist die
Struktur die gleiche, wie die der in Fig. 13 gezeigten Schaltung,
die der Anmelderin bekannt ist.
In dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel entspricht der
MOS-Transistor M1 einem ersten MOS-Transistor, entspricht Masse
einem ersten fixierten Potential, entspricht die Versorgungs
spannung VDD einem zweiten fixierten Potential mit einer gegebe
nen Potentialdifferenz bezüglich Masse, entspricht das Impedan
zelement Z1 einem ersten Impedanzelement und entspricht die Ver
bindung W einem Rückseitengatevorspannungsabschnitt.
Die Verbindung W ist derart vorgesehen, daß das Gate und das
Rückseitengate des MOS-Transistors M1 elektrisch verbunden wer
den und kann zum Beispiel aus nur einem Draht gebildet sein.
Wenn sie nicht benötigt werden, können das Impedanzelement ZS
und das Impedanzelement ZD, die entsprechend an dem Source und
dem Drain des MOS-Transistors M1 vorgesehen sind, weggelassen
werden.
Ähnlich zu der der Anmelderin bekannten Schaltung sind der Sour
ce, der Drain und das Gate des MOS-Transistors M1 auf einge
stellte Potentiale derart vorgespannt, daß der MOS-Transistor M1
in dem EIN-Bereich oder dem Sättigungsbereich oder dem linearen
Bereich arbeiten kann.
Als nächstes wird der Betrieb der Verstärkungsschaltung des er
sten bevorzugten Ausführungsbeispieles beschrieben. Die Schwel
lenspannung VT wird durch die folgende Gleichung (3) gegeben:
VT = VT0 + γ[√|2ϕF - Vbs| - √|2ϕF|] (3).
Das Zeichen ΦF ist eine Konstante, die durch die Dotierungs
dichte des Substrates bestimmt ist und die ein Oberflächenpoten
tial genannt wird, und γ ist ein Substratvorspannungseffektfak
tor.
Wenn das verstärkte Signal RFin bzw. das zu verstärkende Signal
RFin größer wird, wird die Rückseitengate-Source-Spannung Vbs1
mit der Gate-Source-Spannung Vgs1 größer. Wenn die Rückseitenga
te-Source-Spannung Vbs1 größer wird, wird die Schwellenspannung
VT kleiner, wie von der Gleichung (3) gesehen werden kann. Folg
lich stellt der MOS-Transistor M1 gemäß der Gleichung (2) eine
höhere Verstärkung AV als der der Anmelderin bekannte bereit.
Weiterhin fließt, da die Schwellenspannung VT kleiner wird, wenn
die Gate-Source-Spannung Vgs1 größer wird, ein größer Drainstrom
Id als in der der Anmelderin bekannten Schaltung, wie von der
Gleichung (1) ersichtlich ist. Speziell, wenn das verstärkte Si
gnal RFin größer wird, erhöht sich der Drainstrom Id beträchtli
cher, verglichen mit dem der Anmelderin bekannten. Wenn das ver
stärkte Signal RFin größer ist und das Ausgabesignal RFout stark
variiert, wird daher die Kapazität an dem Ausgabeanschluß P2 mit
einer höheren Rate bzw. Geschwindigkeit geladen/entladen.
Der Drainstrom Id wird durch das Impedanzelement Z1 in das Aus
gabesignal RFout in Spannung umgewandelt. Das heißt, daß, wenn
die Spannung des verstärkten Signales RFin, das an den Eingabe
anschluß P1 angelegt ist, variiert, der Drainstrom Id variiert,
und der Spannungsabfall durch das Impedanzelement Z1 verursacht,
daß die Spannung des Ausgabesignales RFout stark variiert.
Da ein größerer Drainstrom Id als in der der Anmelderin bekannten
Schaltung erhalten wird, kann die Layoutfläche für den MOS-
Transistor M1 kleiner sein, wodurch eine Verschlechterung der
Hochfrequenzeigenschaften, die durch eine erhöhte Layoutfläche
bedingt ist, verhindert wird.
Wenn eine Mehrzahl von Transistoren in einem Substrat zusätzlich
zu dem MOS-Transistor M1 hergestellt werden, wird zum Beispiel
ein Substrat mit einer 3-Wannenstruktur, die in Fig. 2 gezeigt
ist, oder einer SOI-Struktur (Silizium-Auf-Isolator-Struktur),
die in Fig. 3 gezeigt ist, verwendet. In einem solchen Substrat
sind das Halbleitersubstrat des P-Substrates und das Rückseiten
gate isoliert, so daß das Potential an dem Rückseitengate für
jeden der Mehrzahl von Transistoren getrennt werden kann. In
Fig. 2 und Fig. 3 entsprechen G, S, D und BG entsprechend dem
Gate-, Source-, Drain- und Rückseitengateanschluß des MOS-
Transistors M1. Diese Strukturen ermöglichen, daß das Potential
an dem Rückseitengate für jeden Transistor derart gesteuert
wird, daß das Potential an dem Rückseitengate des MOS-
Transistors M1 nicht andere Transistoren beeinflussen wird.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel eines rauscharmen Verstärkers, der
durch Anwenden des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles ge
bildet ist. In Fig. 4 bezeichnet 10 eine Vorspannungsschaltung
zum Anlegen einer Gleichstromvorspannung an das Gate und das
Rückseitengate des MOS-Transistors M1, bezeichnet P3 einen An
schluß zum Anlegen der Gleichstromvorspannung, und die anderen
Bezugszeichen entsprechen denen in Fig. 1. Das Impedanzelement
Z1 ist eine Induktionsspule, und das Impedanzelement ZS und das
Impedanzelement ZD sind nicht vorhanden. Das verstärkte Signal
RFin wird über einen Kondensator an den Eingabeanschluß P1 ange
legt, und das Ausgabesignal RFout wird über einem Kondensator von
dem Ausgabeanschluß P2 entnommen.
Wenn es wünschenswert ist, den Miller-Effekt und den Kanallän
genmodulationseffekt des MOS-Transistors M1 zu reduzieren, ist
ein MOS-Transistor M derart vorgesehen, daß sein Gate eine kon
stante Vorspannung Vbias empfängt, sein Source mit dem Drain des
MOS-Transistors M1 verbunden ist, sein Drain mit dem Impedanze
lement Z1 verbunden ist und sein Rückseitengate mit Masse ver
bunden ist, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Die Bildung des MOS-
Transistors M kann nicht nur bei dem ersten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel angewendet werden, sondern ebenfalls bei dem zwei
ten bis siebten bevorzugten Ausführungsbeispiel, die unten be
schrieben werden.
Fig. 6 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdetem Source, entsprechend einem zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt. In Fig. 6 bezeichnet M2 einen N-Kanal-MOS-
Transistor, bezeichnet Z2 ein Impedanzelement mit einem Gleich
strompfad, und die anderen Bezugszeichen entsprechen denen in
Fig. 1.
Als nächstes wird die Struktur der Verstärkungsschaltung des
zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles beschrieben. Das Gate
des MOS-Transistors M2 ist elektrisch mit einem Verbindungspunkt
zwischen dem Drain des MOS-Transistors M1 und dem Impedanzele
ment Z1 verbunden; sein Source ist elektrisch mit Masse verbun
den, und sein Drain ist elektrisch mit der Versorgungsspannung
VDD über das Impedanzelement Z2 verbunden. Das Rückseitengate
des MOS-Transistors M1 ist elektrisch mit einem Verbindungspunkt
zwischen dem MOS-Transistor M2 und dem Impedanzelement Z2 ver
bunden. Das Gate und das Rückseitengate des MOS-Transistors M2
sind elektrisch über eine Verbindung W (einen zweiten Rücksei
tengatevorspannungsabschnitt) verbunden. Der Ausgabeanschluß P2
ist mit einem Verbindungspunkt zwischen dem MOS-Transistor M2
und dem Impedanzelement Z2 verbunden. Die Struktur ist in ande
ren Aspekten die gleiche, wie die des ersten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispieles.
Der MOS-Transistor M2 entspricht einem zweiten MOS-Transistor;
das Impedanzelement Z2 entspricht einem zweiten Impedanzelement,
und der MOS-Transistor M2, das Impedanzelement Z2 und die Ver
bindung W sind in dem Rückseitengatevorspannungsabschnitt 100
enthalten.
Wenn es benötigt ist, können Impedanzelemente ähnlich dem Impe
danzelement ZS und dem Impedanzelement ZD für den Source und den
Drain des MOS-Transistors M2 vorgesehen werden. Weiterhin können
Impedanzelemente für das Rückseitengate des MOS-Transistors M1
und für das Gate des MOS-Transistors M2 bereitgestellt werden.
Das Rückseitengate des MOS-Transistors M2 kann mit Masse verbun
den sein.
Als nächstes wird der Betrieb der Verstärkungsschaltung des
zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles beschrieben. Der MOS-
Transistor M1 und das Impedanzelement Z1 bilden eine Gegenpha
senspannungsverstärkungsschaltung. Folglich wird die Spannung
des an den Eingabeanschluß P1 angelegten verstärkten Signales
RFin in entgegengesetzter Phase verstärkt und an das Gate und
das Rückseitengate des MOS-Transistors M2 angelegt. Dann stellt
der MOS-Transistor M2 ähnlich zu dem in dem ersten bevorzugten
Ausführungsbeispiel beschriebenen MOS-Transistor M1 eine höhere
Verstärkung AV bereit, da die Gate-Source-Spannung Vgs und die
Rückseitengate-Source-Spannung Vbs des MOS-Transistors M2 größer
werden.
Da der MOS-Transistor M2 und das Impedanzelement Z2 ebenfalls
eine Gegenphasenspannungsverstärkungsschaltung bilden, ist die
Spannung an dem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des MOS-
Transistors M2 und dem Impedanzelement Z2 in Phase mit dem ver
stärkten Signal RFin. Die Spannung an diesem Verbindungspunkt
wird an das Rückseitengate des MOS-Transistors M1 angelegt. Da
die Rückseitengate-Source-Spannung Vbs1 des MOS-Transistors M1
der Verstärkung in Phase des verstärkten Signals RFin ent
spricht, das durch die MOS-Transistoren M1 und M2 verstärkt ist,
ist sie somit noch größer als die in dem ersten bevorzugten Aus
führungsbeispiel, das das verstärkte Signal RFin selbst verwen
det. Folglich ist die Verstärkung AV des MOS-Transistors M1 grö
ßer, als die in dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Wenn
ein größeres verstärktes Signal RFin bzw. zu verstärkendes Si
gnal RFin eingegeben wird, kann die Kapazität an dem Ausgabean
schluß P2, verglichen mit dem ersten bevorzugten Ausführungsbei
spiel, mit einer noch höheren Rate geladen/entladen werden.
Da der Eingabeanschluß P1 nicht elektrisch mit dem Rückseitenga
te des MOS-Transistors M1 verbunden ist, ist er elektrisch von
der parasitären Diode zwischen dem Rückseitengate und dem Source
des MOS-Transistors M1 getrennt, und sie beeinflussen sich nicht
untereinander. Dies ermöglicht, daß eine mit dem Eingabeanschluß
P1 verbundene Anpassungsschaltung (nicht gezeigt) einfach kon
struiert ist. Dies ist speziell effektiv, wenn das verstärkte
Signal RFin ein Hochfrequenzsignal (z. B. in dem L-Band) ist.
Der Verbindungspunkt zwischen dem Drain des MOS-Transistors M1
und dem Impedanzelement Z1 und das Gate des MOS-Transistors M2
können über einen Kondensator derart verbunden sein, daß eine
Gleichstromvorspannung an das Gate des MOS-Transistors M2 ange
legt ist.
Fig. 7 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdeter Masse entsprechend dem dritten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt. In dem dritten bevorzugten Ausführungsbei
spiel ist der Ausgabeanschluß P2 elektrisch mit einem Verbin
dungspunkt zwischen dem Drain des MOS-Transistors M1 und dem Im
pedanzelement Z1 verbunden. Die Struktur ist in anderen Aspekten
die gleiche wie die des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispie
les.
Anders als in dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist in
dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Ausgabeanschluß
P2 nicht elektrisch mit dem Rückseitengate des MOS-Transistors
M1 verbunden. Folglich ist er elektrisch von der parasitären Di
ode zwischen dem Rückseitengate und dem Source des MOS-
Transistors M1 getrennt, und sie beeinflussen sich nicht gegen
seitig. Weiterhin ist der Ausgabeanschluß P2, wenn das Rücksei
tengate des MOS-Transistors M2 von dem Gate des MOS-Transistors
M2 getrennt ist und mit Masse verbunden ist, elektrisch auch
nicht mit dem Rückseitengate des MOS-Transistors M2 verbunden.
Dann ist er elektrisch ebenfalls von der parasitären Diode zwi
schen dem Rückseitengate und dem Source des MOS-Transistors M2
getrennt, und sie beeinflussen sich nicht gegenseitig. Dann kann
die Struktur einer Anpassungsschaltung (nicht gezeigt), die mit
dem Ausgabeanschluß P2 verbunden ist, vereinfacht sein.
Fig. 8 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdetem Source entsprechend dem vierten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt. In Fig. 8 bezeichnet M3 einen N-Kanal-MOS-
Transistor, bezeichnet Z3 ein Impedanzelement mit einem Gleich
strompfad, und die anderen Bezugszeichen entsprechen denen in
Fig. 6.
Als nächstes wird die Struktur der Verstärkungsschaltung des
vierten bevorzugten Ausführungsbeispieles beschrieben. Das Gate
des MOS-Transistors M3 ist elektrisch mit einem Verbindungspunkt
zwischen dem Drain des MOS-Transistors M2 und dem Impedanzele
ment Z2 verbunden. Der Source des MOS-Transistors M3 ist elek
trisch mit Masse bzw. Erde verbunden. Der Drain des MOS-
Transistors M3 ist elektrisch mit der Versorgungsspannung VDD
über das Impedanzelement Z3 verbunden. Das Gate und das Rücksei
tengate des MOS-Transistors M3 sind elektrisch über eine Verbin
dung verbunden (einen dritten Rückseitengatevorspannungsab
schnitt). Der Ausgabeanschluß P2 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen dem Drain des MOS-Transistors M3 und dem Impedanzele
ment Z3 verbunden. In anderen Aspekten ist die Struktur die
gleiche, wie die des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles.
Der MOS-Transistor M3 entspricht einem dritten MOS-Transistor,
und das Impedanzelement Z3 entspricht einem dritten Impedanzele
ment.
Wenn es benötigt ist, kann ein Impedanzelement für das Gate, den
Source oder den Drain des MOS-Transistors M3 vorgesehen sein.
Verglichen mit dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel weist
das oben beschriebene, dritte bevorzugte Ausführungsbeispiel den
Vorteil auf, daß der Ausgabeanschluß P2 elektrisch mit dem Ver
bindungspunkt zwischen dem Drain des MOS-Transistors M1 und dem
Impedanzelement Z1 verbunden ist, so daß er weder durch die pa
rasitäre Diode zwischen dem Rückseitengate und dem Source des
MOS-Transistors M1 beeinflußt wird noch diese beeinflußt. Jedoch
wird die Verstärkung AV niedriger sein, als die in dem zweiten
bevorzugten Ausführungsbeispiel.
Folglich ist in dem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel eine
Spannungsverstärkungsschaltung, die den MOS-Transistor M3 und
das Impedanzelement Z3 enthält, zu der Struktur des zweiten be
vorzugten Ausführungsbeispieles derart hinzugefügt, daß der Aus
gabeanschluß P2 von der parasitären Diode zwischen dem Rücksei
tengate und dem Source des MOS-Transistors M1 derart getrennt
ist, daß sie sich gegenseitig nicht beeinflussen, und daß eben
falls eine noch größere Verstärkung AV als in dem zweiten bevor
zugten Ausführungsbeispiel erzielt wird.
Obwohl das Rückseitengate des MOS-Transistors M3 elektrisch mit
dem Gate des MOS-Transistors M3 in Fig. 8 verbunden ist, kann es
von dem Gate des MOS-Transistors M3 getrennt sein und mit Masse
verbunden sein.
Weiterhin kann, obwohl eine Spannungsverstärkungsschaltung einer
einzelnen Stufe, die aus dem MOS-Transistor M3 und dem Impedanz
element Z3 gebildet ist, in Fig. 8 hinzugefügt ist, eine Span
nungsverstärkungsschaltung mit einer Mehrzahl von Stufen vorge
sehen sein.
Fig. 9 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdetem Source entsprechend dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel
zeigt. In Fig. 9 bezeichnet Zin ein Impedanzele
ment mit einem Gleichstrompfad, und die anderen Bezugszeichen
entsprechen denen in Fig. 1.
In der Struktur der Verstärkungsschaltung des fünften bevorzug
ten Ausführungsbeispieles sind das Gate und das Rückseitengate
des MOS-Transistors M1 elektrisch über das Impedanzelement Zin
verbunden. Die Struktur ist in anderen Aspekten die gleiche, wie
die des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles.
In dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel entspricht das
Impedanzelement Zin einem Vorspannungsimpedanzelement, das in
dem Rückseitengatevorspannungsabschnitt enthalten ist.
Es ist hier angenommen, daß zum Beispiel die in Fig. 4 gezeigte
Vorspannungsschaltung 10 verwendet wird und daß das Impedanzele
ment Zin einen Gleichstrompfad zum Anlegen einer Gleichstromvor
spannung, die von der Vorspannungsschaltung 10 erzeugt ist,
ebenfalls an das Rückseitengate des MOS-Transistors M1 aufweist.
In dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Gate des
MOS-Transistors M1 mit dem Rückseitengate über das Impedanzele
ment Zin verbunden, so daß der Eingabeanschluß P1 elektrisch von
der parasitären Diode zwischen dem Rückseitengate und dem Source
getrennt ist und sie sich nicht gegenseitig beeinflussen. Dies
ermöglicht eine Vereinfachung der Struktur einer Anpassungs
schaltung (nicht gezeigt), die mit dem Eingabeanschluß P1 ver
bunden ist. Weiterhin kann, wenn das Impedanzelement Zin als ein
Teil der Anpassungsschaltung gebildet ist, die Struktur der An
passungsschaltung weiter vereinfacht werden.
Das fünfte bevorzugte Ausführungsbeispiel kann ebenfalls für den
MOS-Transistor M2 des zweiten bis vierten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispieles oder für den MOS-Transistor M3 des vierten be
vorzugten Ausführungsbeispieles angewendet werden.
Fig. 10 ist ein Schaltbild, das eine Verstärkungsschaltung mit
geerdetem Source entsprechend dem sechsten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel zeigt. In Fig. 10 bezeichnet M0 einen N-Kanal-MOS-
Transistor, bezeichnet ZS0 ein Impedanzelement mit einem Gleich
strompfad, bezeichnet 20 eine Konstantstromquelle zum freien
Einstellen und Erzeugen eines Vorspannungsstromes Ibias, und die
anderen Bezugszeichen entsprechen denen in Fig. 9.
Als nächstes wird die Struktur der Verstärkungsschaltung des
sechsten bevorzugten Ausführungsbeispieles beschrieben. Der
Source des MOS-Transistors M0 ist elektrisch mit Masse über das
Impedanzelement ZS0 verbunden. Der Drain des MOS-Transistors M0
empfängt den Vorspannungsstrom Ibias. Das Gate des MOS-
Transistors M0 ist elektrisch mit dem Rückseitengate des MOS-
Transistors M1 und dem Drain des MOS-Transistors M0 verbunden.
Das Rückseitengate des MOS-Transistors M0 ist elektrisch mit
Masse verbunden. In anderen Aspekten ist die Struktur gleich zu
der des fünften bevorzugten Ausführungsbeispieles.
Das Impedanzelement Zin in dem sechsten bevorzugten Ausführungs
beispiel enthält einen Wechselstrompfad und nicht einen Gleich
strompfad. Der Wechselstrompfad steht für ein Impedanzelement,
dessen beide Enden in einer Wechselstromart verbunden sind, wie
zum Beispiel ein Kondensator.
In dem sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiel entspricht der
MOS-Transistor M0 einem Vorspannungs-MOS-Transistor, entspricht
das Impedanzelement Zin einem Vorspannungsimpedanzelement und
sind der MOS-Transistor M0, das Impedanzelement Zin, das Impe
danzelement ZS0 und die Konstantstromquelle 20 in dem Rücksei
tengatevorspannungsabschnitt 100 enthalten.
Das Impedanzelement ZS0 kann weggelassen werden, wenn es nicht
notwendig ist.
Der Drain und das Gate des MOS-Transistors M0 sind derart ver
bunden, daß der MOS-Transistor M0 sicher eingeschaltet ist.
Als nächstes wird der Betrieb der Verstärkungsschaltung des
sechsten bevorzugten Ausführungsbeispieles beschrieben. Die Ga
te-Source-Spannung Vgs des MOS-Transistors M0 kann unter Verwen
dung der Gleichung (1) erhalten werden. Die Spannung VB an dem
Gate des MOS-Transistors M0 bezüglich Masse entspricht einer
Summe der Gate-Source-Spannung Vgs0 des MOS-Transistors M0 und
der Spannung an dem Impedanzelement ZS0 und ist wie folgt gege
ben:
In dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Gleich
strompfad in dem Impedanzelement Zin derart vorgesehen, daß eine
Gleichstromvorspannung für das Rückseitengate des MOS-
Transistors M1 bereitgestellt wird. In dem sechsten bevorzugten
Ausführungsbeispiel ist es nicht notwendig, einen Gleich
strompfad in dem Impedanzelement Zin vorzusehen, da die Spannung
VB an dem Rückseitengate des MOS-Transistors M1 als eine Gleich
stromvorspannung bereitgestellt ist.
Sogar, wenn das verstärkte Signal RFin, das an den Eingabean
schluß P1 angelegt ist, keine Gleichstromvorspannung enthält,
können das Gate und das Rückseitengate des MOS-Transistors M1
mit einer Gleichstromvorspannung von dem Rückseitengatevorspan
nungsabschnitt 100 beliefert werden.
Da weiterhin der MOS-Transistor M0 ähnlich zu dem MOS-Transistor
M1 durch die Umgebungstemperatur beeinflußt wird, kann die
Gleichstromvorspannung leicht auf einen geeigneten Wert, entspre
chend der Umgebungstemperatur, eingestellt werden.
Weiterhin wird, wenn, wie in Fig. 11 gezeigt ist, das Rücksei
tengate des MOS-Transistors M0 elektrisch mit dem Gate des MOS-
Transistors M0 ähnlich zu denen des MOS-Transistors M1 verbunden
ist, der Einfluß der Umgebungstemperatur auf den MOS-Transistor
M0 enger bzw. ähnlicher zu dem der Umgebungstemperatur auf den
MOS-Transistor M1, wodurch das Einstellen der Gleichstromvor
spannung noch leichter wird.
Fig. 12 zeigt eine Modifikation der in Fig. 11 gezeigten Schal
tung. In der in Fig. 12 gezeigten Schaltung wird das verstärkte
Signal RFin an das Gate des MOS-Transistors M1 in einer Zeitauf
teilungsart oder in gewünschten Perioden angelegt, anstatt immer
an das Gate des MOS-Transistors M1 angelegt zu sein. Ob das ver
stärkte Signal RFin an das Gate des MOS-Transistors M1 angelegt
wird, kann zum Beispiel mit einem Schalter 21 gesteuert werden,
von dem ein Ende mit dem Eingabeanschluß P1 verbunden ist, das
andere Ende das verstärkte Signal RFin empfängt und der durch
ein Steuersignal Ctr1, das die gewünschten Perioden anzeigt,
zwischen EIN und AUS gesteuert wird. Das Steuersignal Ctr1 steu
ert ebenfalls die Konstantstromquelle 20.
Wenn das Steuersignal Ctr1 eine gewünschte Periode anzeigt, wird
der Schalter 21 eingeschaltet, und das verstärkte Signal RFin
wird an das Gate des MOS-Transistors M1 angelegt, und die Kon
stantstromquelle 20 gibt ihren Vorspannungsstrom Ibias aus.
Wenn das Steuersignal Ctr1 eine andere Periode als die gewünsch
te Periode anzeigt, wird der Schalter 21 ausgeschaltet, und das
verstärkte Signal RFin wird nicht an das Gate des MOS-
Transistors M1 angelegt, und die Konstantstromquelle 20 gibt
nicht den Vorspannungsstrom Ibias aus. Wenn der Vorstrom Ibias
nicht fließt, verringert sich zuerst die Spannung VB, und die
Rückseitengate-Source-Spannung des MOS-Transistors M1 verringert
sich, und dann wird die Schwellenspannung des MOS-Transistors M1
größer. Die größere Schwellenspannung des MOS-Transistors M1 re
duziert den Leckstrom, der zwischen dem Drain und dem Source des
MOS-Transistors M1 fließt. Dies reduziert verschwenderischen
Stromverbrauch.
Die Modifikation ist nicht auf das oben beschriebene Beispiel
beschränkt. Wenn der Rückseitengatevorspannungsabschnitt derart
aufgebaut ist, daß die Rückseitengate-Source-Spannung des MOS-
Transistors M1 derart verringert wird, daß die Schwellenspannung
des MOS-Transistors M1 größer wird, wenn das verstärkte Signal
RFin nicht zu dem Gate des MOS-Transistors M1 übertragen wird,
d. h. wenn die Verstärkungsschaltung in dem AUS-Zustand ist, dann
wird der Leckstrom, der zwischen dem Drain und dem Source des
MOS-Transistors M1 fließt, reduziert, was einen verschwenderi
schen Stromverbrauch reduziert.
Das sechste bevorzugte Ausführungsbeispiel kann ebenfalls bei
dem MOS-Transistor M2 des zweiten bis vierten bevorzugten Aus
führungsbeispieles oder bei dem MOS-Transistor M3 des vierten
bevorzugten Ausführungsbeispieles angewendet werden.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele können nicht nur auf N-
Kanal-MOS-Transistoren sondern ebenfalls auf P-Kanal-MOS-
Transistoren angewendet werden.
Claims (14)
1. Verstärkungsschaltung mit:
einem ersten MOS-Transistor (M1), der ein Gate, das ein zu ver stärkendes Signal (RFin) empfängt, ein Source, das elektrisch mit einem ersten fixierten Potential verbunden ist, ein Drain, das elektrisch mit einem zweiten fixierten Potential (VDD), das einen gegebenen Potentialunterschied bezüglich des ersten fixierten Potentials aufweist, verbunden ist,
und ein Rückseitengate, das von einem Halbleitersubstrat iso liert ist, aufweist,
und einem Rückseitengatevorspannungsabschnitt (100) zum derarti gen Erhöhen der Rückseitengate-Source-Spannung des ersten MOS- Transistors (M1) aufweist, daß die Schwellenspannung des ersten MOS-Transistors (M1) kleiner wird, wenn die Gate-Source-Spannung des ersten MOS-Transistors (M1) größer wird.
einem ersten MOS-Transistor (M1), der ein Gate, das ein zu ver stärkendes Signal (RFin) empfängt, ein Source, das elektrisch mit einem ersten fixierten Potential verbunden ist, ein Drain, das elektrisch mit einem zweiten fixierten Potential (VDD), das einen gegebenen Potentialunterschied bezüglich des ersten fixierten Potentials aufweist, verbunden ist,
und ein Rückseitengate, das von einem Halbleitersubstrat iso liert ist, aufweist,
und einem Rückseitengatevorspannungsabschnitt (100) zum derarti gen Erhöhen der Rückseitengate-Source-Spannung des ersten MOS- Transistors (M1) aufweist, daß die Schwellenspannung des ersten MOS-Transistors (M1) kleiner wird, wenn die Gate-Source-Spannung des ersten MOS-Transistors (M1) größer wird.
2. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 1, weiter mit
einem zwischen dem zweiten fixierten Potential (VDD) und dem
Drain des ersten MOS-Transistors (M1) verbundenen ersten Impe
danzelement (Z1) zum Umwandeln des Drainstromes des ersten MOS-
Transistors (M1) in eine Spannung.
3. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 2, bei der
der Rückseitengatevorspannungsabschnitt
einen zweiten MOS-Transistor (M2), der ein Gate, das elektrisch mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des ersten MOS- Transistors (M1) und dem ersten Impedanzelement (Z1) verbunden ist, und ein Source, das elektrisch mit dem ersten fixierten Po tential verbunden ist, aufweist, und
ein zwischen dem zweiten fixierten Potential (VDD) und dem Drain des zweiten MOS-Transistors (M2) verbundenes zweites Impedanze lement (Z2) zum Umwandeln eines Drainstromes des zweiten MOS- Transistors (M2) in eine Spannung enthält,
und bei der das Rückseitengate des ersten MOS-Transistors (M1) elektrisch mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des zweiten MOS-Transistors (M2) und dem zweiten Impedanzelement (Z2) verbunden ist.
einen zweiten MOS-Transistor (M2), der ein Gate, das elektrisch mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des ersten MOS- Transistors (M1) und dem ersten Impedanzelement (Z1) verbunden ist, und ein Source, das elektrisch mit dem ersten fixierten Po tential verbunden ist, aufweist, und
ein zwischen dem zweiten fixierten Potential (VDD) und dem Drain des zweiten MOS-Transistors (M2) verbundenes zweites Impedanze lement (Z2) zum Umwandeln eines Drainstromes des zweiten MOS- Transistors (M2) in eine Spannung enthält,
und bei der das Rückseitengate des ersten MOS-Transistors (M1) elektrisch mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des zweiten MOS-Transistors (M2) und dem zweiten Impedanzelement (Z2) verbunden ist.
4. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 2 oder 3, weiter mit
einem Ausgabeanschluß (P2), der elektrisch mit einem Verbin
dungspunkt zwischen dem Drain des ersten MOS-Transistors (M1)
und dem ersten Impedanzelement (Z1) verbunden ist.
5. Verstärkungsschalung nach Anspruch 3, weiter mit
einem Ausgabeanschluß (P2), der elektrisch mit einem Verbin
dungspunkt zwischen dem Drain des zweiten MOS-Transistors (M2)
und dem zweiten Impedanzelement (Z2) verbunden ist.
6. Verstärkungsschaltung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
weiter mit
einem zweiten Rückseitengatevorspannungsabschnitt zum Erhöhen
der Rückseitengate-Source-Spannung des zweiten MOS-Transistors
(M2) derart, daß die Schwellenspannung des zweiten MOS-Tran
sistors (M2) kleiner wird, wenn die Gate-Source-Spannung des
zweiten MOS-Transistors (M2) größer wird.
7. Verstärkungsschalung nach Anspruch 3, weiter mit:
einem dritten MOS-Transistor (M3), der ein Gate, das elektrisch mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des zweiten MOS- Transistors (M2) und dem zweiten Impedanzelement (Z2) verbunden ist, und ein Source, das elektrisch mit dem ersten fixierten Po tential verbunden ist, aufweist,
einem zwischen dem zweiten fixierten Potential (VDD) und einem Drain des dritten MOS-Transistors (M3) verbundenen dritten Impe danzelement (Z3) zum Umwandeln des Drainstromes des dritten MOS- Transistors (M3) in eine Spannung und
einem Ausgabeanschluß (P2), der elektrisch mit einem Verbin dungspunkt zwischen dem Drain des dritten MOS-Transistors (M3) und dem dritten Impedanzelement (Z3) verbunden ist.
einem dritten MOS-Transistor (M3), der ein Gate, das elektrisch mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Drain des zweiten MOS- Transistors (M2) und dem zweiten Impedanzelement (Z2) verbunden ist, und ein Source, das elektrisch mit dem ersten fixierten Po tential verbunden ist, aufweist,
einem zwischen dem zweiten fixierten Potential (VDD) und einem Drain des dritten MOS-Transistors (M3) verbundenen dritten Impe danzelement (Z3) zum Umwandeln des Drainstromes des dritten MOS- Transistors (M3) in eine Spannung und
einem Ausgabeanschluß (P2), der elektrisch mit einem Verbin dungspunkt zwischen dem Drain des dritten MOS-Transistors (M3) und dem dritten Impedanzelement (Z3) verbunden ist.
8. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 7, weiter mit
einem dritten Rückseitengatevorspannungsabschnitt zum Erhöhen
der Rückseitengate-Source-Spannung des dritten MOS-Transistors
(M3) derart, daß die Schwellenspannung des dritten MOS-
Transistors (M3) kleiner wird, wenn die Gate-Source-Spannung des
dritten MOS-Transistors (M3) größer wird.
9. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 1, bei der
der Rückseitengatevorspannungsabschnitt einen Verbindungsab
schnitt zum elektrischen Verbinden des Gates und des Rückseiten
gates des ersten MOS-Transistors (M1) aufweist.
10. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 9, bei der
der Verbindungsabschnitt aus einem Draht (W) zum Kurzschließen
des Gates und des Rückseitengates gebildet ist.
11. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 9, bei der der Verbin
dungsabschnitt ein Vorspannungsimpedanzelement (Zin) zum elek
trischen Verbinden des Gates des ersten MOS-Transistors (M1) mit
dem Rückseitengate über eine gegebene Impedanz aufweist.
12. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 1, bei der
der Rückseitengatevorspannungsabschnitt
ein Vorspannungsimpedanzelement (Zin) zum Verbinden des Gates und des Rückseitengates des ersten MOS-Transistors (M1) in einer Wechselstromart und
einen Vorspannungs-MOS-Transistor (M0), der ein Gate, das elek trisch mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Rückseitengate des ersten MOS-Transistors (M1) und dem Vorspannungsimpedanzele ment (Zin) verbunden ist, ein Source, das elektrisch mit dem er sten fixierten Potential verbunden ist, und ein Drain, das einen konstanten Strom empfängt, aufweist, aufweist.
ein Vorspannungsimpedanzelement (Zin) zum Verbinden des Gates und des Rückseitengates des ersten MOS-Transistors (M1) in einer Wechselstromart und
einen Vorspannungs-MOS-Transistor (M0), der ein Gate, das elek trisch mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Rückseitengate des ersten MOS-Transistors (M1) und dem Vorspannungsimpedanzele ment (Zin) verbunden ist, ein Source, das elektrisch mit dem er sten fixierten Potential verbunden ist, und ein Drain, das einen konstanten Strom empfängt, aufweist, aufweist.
13. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 12, bei der das Rück
seitengate des Vorspannungs-MOS-Transistors (M0) elektrisch mit
dem Gate des Vorspannungs-MOS-Transistors (M0) verbunden ist.
14. Verstärkungsschaltung nach Anspruch 1, bei der der Rück
seitengatevorspannungsabschnitt die Rückseitengate-Source-
Spannung des ersten MOS-Transistors (M1) derart kleiner macht,
daß die Schwellenspannung des ersten MOS-Transistors (M1) größer
wird, wenn das zu verstärkende Signal (RFin) nicht zu dem Gate
des ersten MOS-Transistors (M1) fortschreitet.
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