DE19851556C2 - CT-Gerät - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein CT-Gerät mit Springfokus, bei welchem die Detektorelemente (3¶1¶ bis 3¶N¶) bei der Aufnahme einzelner Projektionen Ausgangsdaten liefern, welche der auf dem Weg der Röntgenstrahlung zu dem Detektorelement (3¶1¶ bis 3¶N¶) aufgetretenen Strahlenschwächung entsprechen und deren Anzahl jeweils der doppelten Anzahl der an der Aufnahme der Projektion beteiligten Detektorelemente (3¶1¶ bis 3¶N¶) entspricht. Die Ausgangsdaten werden in der Bildrekonstruktion dienende Daten umgerechnet, die pro Projektion eine Anzahl von Daten enthalten, die größer als die doppelte Anzahl der an der Aufnahme der jeweiligen Projektion beteiligten Detektorelemente (3¶1¶ bis 3¶N¶) ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein CT-Gerät mit einer Röntgenstrah
lenquelle welche zur Aufnahme von Projektionen um ein zu un
tersuchendes Objekt herumbewegt wird, mit einem Detektor
system zum Empfang der von dem zwischen zwei Endpositionen
hin- und her bewegten Fokus der Röntgenstrahlenquelle ausge
henden Strahlung, welches eine Vielzahl von Detektorelementen
aufweist, die jeweils eine Apertur aufweisen und in einem
Rasterabstand zu einem jeweils unmittelbar benachbarten De
tektorelement angeordnet sind, bei welchem die Detektorele
mente bei der Aufnahme der einzelnen Projektionen Ausgangs
daten liefern, welche der auf dem Weg der Röntgenstrahlung zu
dem jeweiligen Detektorelement aufgetretenen Strahlenschwä
chung entsprechen und deren Anzahl der Anzahl der an der Auf
nahme der Projektion beteiligten Detektorelemente entspricht,
und mit einer elektronischen Recheneinrichtung, welche auf
Basis der Ausgangsdaten ein Bild rekonstruiert.
Bei derartigen beispielsweise aus der US 4 637 040 bekannten
CT-Geräten ist neben der Größe des Fokus der Röntgenstrahlen
quelle, der MTF (Modulation Transfer Function = Modulations
übertragungsfunktion) des Rekonstruktionsalgorithmus und der
Pixelgröße des rekonstruierten Bildes die Abtastfrequenz, mit
der die Projektionen aufgenommen werden, und damit der Ra
sterabstand zwischen unmittelbar benachbarten Detektorelemen
ten, für die erzielbare Ortsauflösung maßgeblich.
Die Bewegung des Fokus zwischen zwei Endpositionen, also die
Verwendung einer Röntgenröhre mit Springfokus dient zur Stei
gerung der Ortsauflösung, und zwar durch Erhöhung der Ab
tastfrequenz, und ist aus der obengenannten US 4 637 040 be
kannt.
Außerdem ist es aus der US 4 008 400 bekannt, durch den soge
nannten λ/4-Versatz die Abtastfrequenz bei komplementären
Projektionsdaten zu erhöhen. Allerdings setzt der λ/4-Versatz
ein CT-Gerät mit sehr stabilen und exakten mechanischen
Verhältnissen voraus und ist außerdem nicht sehr wirksam,
wenn der Bahnradius, mit dem sich der Fokus der Röntgen
strahlenquelle um das zu untersuchende Objekt bewegt, kurz
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein CT-Gerät der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine Erhöhung der
Ortsauflösung auch bei kurzem Bahnradius des Fokus der Rönt
genstrahlenquelle möglich ist, ohne daß erhöhte Anforderungen
an die mechanische Stabilität des CT-Gerätes zu stellen sind.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch ein CT-Ge
rät mit einer Röntgenstrahlenquelle, welche zur Aufnahme von
Projektionen um ein zu untersuchendes Objekt herumbewegt
wird, mit einem Detektorsystem zum Empfang der von der Rönt
genstrahlenquelle ausgehenden Strahlung, welches eine Viel
zahl von Detektorelementen aufweist, die jeweils eine Apertur
aufweisen und in einem Rasterabstand zu einem jeweils unmit
telbar benachbarten Detektorelement angeordnet sind, bei wel
chem die Detektorelemente bei der Aufnahme der einzelnen Pro
jektionen Ausgangsdaten liefern, welche der auf dem Weg der
Röntgenstrahlung zu dem Detektorelement aufgetretenen Strah
lenschwächung entsprechen und deren Anzahl der doppelten An
zahl der an der Aufnahme der Projektion beteiligten Detektor
elementen entspricht, und mit einer elektronischen Rechenein
richtung, welche die Ausgangsdaten in der Bildrekonstruktion
dienende Daten umrechnet, die pro Projektion eine Anzahl von
Daten enthalten, die größer als die doppelte Anzahl der an
der Aufnahme der jeweiligen Projektion beteiligten Detektor
elemente ist, vorzugsweise um einen Faktor, der wenigstens
gleich dem Verhältnis von Rasterabstand zu Apertur ent
spricht, wobei die elektronischen Recheneinrichtung auf Basis
der der Bildrekonstruktion dienende Daten ein Bild rekonstru
iert.
Im Falle der Erfindung wird also davon Gebrauch gemacht, daß
die in den Ausgangsdaten maximal enthaltene Ortsfrequenz der
Detektorapertur entspricht. Während diese Informationen im
Falle herkömmlicher CT-Geräte ungenutzt bleibt, da die Anzahl
der Ausgangsdaten pro Projektion wegen der Bewegung des Fokus
zwischen zwei Endpositionen der doppelten Anzahl der an der
Aufnahme der Projektion beteiligten Detektorelemente ent
spricht und somit die maximal berücksichtigte Ortsfrequenz
dem Rasterabstand entspricht, erfolgt im Falle der Erfindung
eine Umrechnung der Ausgangsdaten in der Bildrekonstruktion
dienende Daten, und zwar derart, daß die in den Ausgangsdaten
maximal enthaltene Ortsfrequenz genutzt wird.
Die maximal erzielbare Ortsauflösung reicht in der Praxis
wohlgemerkt nicht bis zu der durch die Apertur vorgegebenen
Nullstelle. Vielmehr kann man in der Praxis ca. 95% des theo
retischen Maximums erwarten.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung stellen die Ausgangsdaten Fächerprojektionen dar, wäh
rend die der Bildrekonstruktion dienenden Daten Parallelpro
jektionen darstellen. Die Vergrößerung der Ortsauflösung er
folgt also im Zuge der vorzugsweise durch Interpolation er
folgenden Umwandlung der Fächerprojektionen darstellenden
Ausgangsdaten in die der Bildrekonstruktion dienenden, Par
allelprojektionen darstellende Daten. Dies entspricht der Um
rechnung in ein neues Koordinatensystem durch Verknüpfung von
Ortsinformationen, d. h. Ausgangsdaten, die bei der Aufnahme
unterschiedlicher Fächerprojektionen gewonnen wurden. Nach
einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Interpolation
derart, daß Signalanteile mit einer Ortsfrequenz, die größer
oder gleich dem Kehrwert des Rasterabstandes des Detektors
ist, wenigstens im wesentlichen unterdrückt werden. Eine ge
eignete Interpolationsfunktion ist durch die Gleichung
h a|1(β, Δβ) = ch1(β, Δβ) + (1 - c) r|1(β, Δβ) (1)
beschrieben, wobei h1 der Interpolationskern der linearen In
terpolation ist, für den
gilt, wobei h r|1 durch
definiert ist, und wobei β der Fächerkanalwinkel und Δβ sein
Inkrement sind.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft anhand der beige
fügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Computertomographen in teil
weise blockschaltbildartiger Darstellung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Teil des Detektor
systems des CT-Gerätes gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 die Fouriertransformierten verschiedener in dem CT-
Gerät gemäß den Fig. 1 und 2 verwendbarer Interpola
tionsfilter.
Das CT-Gerät gemäß Fig. 1 weist eine Meßeinheit mit einer
Röntgenstrahlenquelle 1, die ein fächerförmiges Röntgenstrah
lenbündel 2 aussendet, und mit einem Detektorsystem 3 auf,
welches aus einer Reihe von Detektorelementen, z. B. N = 512 De
tektorelementen 3 1 bis 3 N, aufgebaut ist. Für das zu untersu
chende Objekt, Patienten 4, ist eine Patientenliege 5 vorge
sehen. Zur Untersuchung des Patienten 4 wird die Meßeinheit
1, 3 um ein Meßfeld 6 gedreht, in dem sich der zu untersu
chende Bereich des Patienten 4 befindet. Die Drehachse der
Meßeinheit 1, 3 ist mit 7 bezeichnet. Während der Drehung
wird die Röntgenstrahlenquelle 1, die von einem Generator 8
gespeist wird, gepulst oder mit Dauerstrahlung betrieben. Bei
vorbestimmten Winkelpositionen der Meßeinheit 1, 3, z. B. 360
Winkelpositionen im Abstand von jeweils 1°, werden Sätze von
Ausgangsdaten der Detektorelemente 3 1 bis 3 N des Detektor
systems 3, sogenannte Projektionen, erzeugt.
Im Falle des erfindungsgemäßen CT-Gerätes wird der Fokus der
Röntgenstrahlenquelle 1, von dem letztlich die Röntgenstrah
lung ausgeht, periodisch zwischen zwei in Fig. 1 mit F1 und
F2 bezeichneten Endpositionen hin- und herbewegt. Es liegt
also ein sogenannter Springfokus vor.
Die entsprechenden Ausgangsdaten sind einer elektronischen
Recheneinrichtung 9 zugeführt, die auf Basis der ihr zuge
führten Ausgangsdaten ein Schnittbild des in dem Meßfeld 6
befindlichen Bereichs des Patienten 4 errechnet, das auf ei
nem Sichtgerät 10 angezeigt wird.
Die Drehung der Meßeinheit 1, 3 um die Drehachse 7 erfolgt
mittels eines in einem Grundgestell 11 drehbar gelagerten
Drehkranzes 12, an dem die Röntgenstrahlenquelle 1 und das
Detektorsystem 3 angebracht sind. Zum Antrieb des Drehkranzes
12 ist ein Motor 13 vorgesehen, der im Falle des dargestell
ten Ausführungsbeispiels ebenso wie der Generator 8 von der
elektronischen Recheneinrichtung 9 gesteuert ist. Statt des
sen kann zusätzlich zu der elektronischen Recheneinrichtung 9
eine gesonderte Steuereinheit vorgesehen sein.
Wie aus der Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 2 ersichtlich ist,
ist das Detektorsystem 3 aus einer Reihe von Detektorelemen
ten 3 1 bis 3 N zusammengesetzt, von denen in Fig. 2 beispiel
haft die Detektorelemente 3 12 bis 3 15 dargestellt sind. Jedes
Detektorelement weist einen Szintillationskörper, im Falle
der Fig. 2 sind beispielhaft die Szintillationskörper 14 12
bis 14 15 dargestellt, mit nachgeschaltetem photoelektrischem
Wandler auf, in Fig. 2 sind beispielhaft Photodioden 15 12 bis
15 15 dargestellt. Die Zwischenräume zwischen unmittelbar be
nachbarten Detektorelementen sind jeweils durch ein lichtun
durchlässiges Septum, in Fig. 2 sind die Septen 16 12 bis 16 14
dargestellt, voneinander getrennt, um optisches Übersprechen
zu verhindern. Die einzelnen Detektorelemente weisen, in der
Mittelebene des fächerförmigen Röntgenstrahlenbündels 2 ge
messen, jeweils die Apertur ap auf. Benachbarte Detektorele
mente sind, ebenfalls in der Mittelebene des Röntgenstrahlen
bündels 2 gemessen, in einem Rasterabstand a voneinander ent
fernt angeordnet.
Im Falle des erfindungsgemäßen CT-Gerätes stehen bei Nutzung
sämtlicher 512 Detektorelemente wegen des sich bei Aufnahme
einer Projektion zwischen den beiden Endpositionen bewegenden
Springfokus pro Projektion 1024 Ausgangsdaten, im folgenden
Kanäle genannt, zur Verfügung, die eine Fächerprojektion des
zu untersuchenden Bereiches des Patienten 4 darstellen. Bei
einem 360°-Umlauf der Meßeinheit 1, 3 werden also 360 Projek
tionen zu je 1024 Kanälen aufgenommen. Die entsprechenden
Ausgangsdaten des Detektorsystems 3 gelangen zu der elektro
nischen Recheneinrichtung 9, die die ihr zugeführten Aus
gangsdaten derart verarbeitet, daß Daten zur Verfügung ste
hen, die 360 Parallelprojektionen entsprechen, wobei die Ka
nalzahl der Parallelprojektionen, also die Anzahl der in ei
ner Parallelprojektion jeweils enthaltenen Daten größer als
die Anzahl der Kanäle der den Fächerprojektionen entsprechen
den Ausgangsdaten ist, und zwar ist im Falle des beschriebe
nen Ausführungsbeispiels die Anzahl der Kanäle der Parallel
projektionen um einen Faktor größer als die Anzahl der Kanäle
der Ausgangsdaten, der wenigstens gleich dem Verhältnis von
Rasterabstand a zu Apertur ap entspricht.
Auf Basis dieser Parallelprojektionen entsprechenden Daten
rekonstruiert die elektronische Recheneinrichtung 9 ein Bild
der aufgenommenen Schicht des Patienten 4.
Die Umrechnung der Fächerprojektionen in Parallelprojektionen
erfolgt im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels in
zwei Schritten:
Zunächst werden die Fächerprojektionen durch Interpolation in
azimutaler Richtung in Parallelprojektionen uminterpoliert.
Anschließend erfolgt eine Interpolation in radialer Richtung
mit der in der zuvor beschriebenen Weise erhöhten Kanalzahl.
Unter der Voraussetzung, daß die Kanalzahl der Parallelpro
jektionen entsprechend einem Faktor, der gleich dem Verhält
nis von Rasterabstand a zu Apertur ap entspricht, ist, ge
wählt ist, ergibt sich theoretisch eine maximale Abtastfre
quenz, die um den Faktor a/ap größer als die mit Springfokus
herkömmlicherweise theoretisch maximal erzielbare Abtastfre
quenz ist, mit der Folge, daß auch die theoretisch maximal
erzielbare Ortsauflösung um diesen Faktor gegenüber der her
kömmlicherweise theoretisch maximal erzielbaren Ortsauflösung
vergrößert ist.
Unter der Voraussetzung, daß für den Rasterabstand a = 0,114 cm
und für die Apertur ap = 0,097 cm gilt, ergibt sich für das er
findungsgemäße CT-Gerät als theoretisch maximale Abtastfre
quenz ρmax = 2/0,097 = 20,6 1/cm entsprechend einer theoretisch
maximalen Ortsauflösung von 1/0,097 = 10,3 lp/mm (Linienpaare
pro mm) gegenüber einer theoretisch maximalen Abtastfrequenz
von nur ρ0 = 2/0,114 = 17,54 1/cm entsprechend einer theoretisch
maximalen Ortsauflösung von 1/0,114 = 8,77 lp/mm im Falle eines
herkömmlichen CT-Gerätes mit Springfokus. Dies entspricht ei
ner Steigerung um 18%.
Da in der Praxis 95% der genannten theoretisch maximal er
zielbaren Ortsauflösung erreicht werden, erhält man eine ma
ximale Ortsauflösung von 9,8 lp/cm.
Bei den angegebenen Werten für die Ortsauflösung handelt es
sich um Werte für die Hochkontrastauflösung, d. h. Kontrastun
terschiede von ca. 1000 HU (Hounsfield Units).
Im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels führt die
Recheneinrichtung 9 die Interpolation in radialer Richtung
gemäß der bereits erläutertet Gleichung (1) aus.
Das Frequenzverhalten dieses Interpolationsfilters ist in
Fig. 3 dargestellt, deren Frequenzachse auf ρ . a/2 normiert
ist. Die Fig. 3 macht deutlich, daß zur Vermeidung von Alia
singfehlern eine gute Glättung um die ursprüngliche Ab
tastfrequenz ρ0 = 2/a herum wünschenswert ist und im Falle des
verwendeten Interpolationsfilters mit einem Wert von c = 0,25
für die Konstante c die beste Unterdrückung von Frequenzen
oberhalb der nach der Uminterpolation vorliegenden maximalen
Abtastfrequenz ρmax erreicht wird.
Sind die der Bildrekonstruktion dienenden Daten in der be
schriebenen Weise von der elektronischen Recheneinrichtung 9
bereitgestellt, erfolgt die Rekonstruktion des Bildes auf Ba
sis dieser Daten, die die elektronische Recheneinrichtung
nach einer beliebigen an sich bekannten Methode, beispiels
weise einer Fourier-Methode oder einer Rückprojektions-Me
thode, vornimmt.
Im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels ist ein ein
zeiliges Detektorsystem vorgesehen. Es ist aber auch möglich,
erfindungsgemäße CT-Geräte mit einem mehrzeiligen Detektor
system zu versehen. In diesem Falle wird bezüglich der von
jeder einzelnen Detektorzeile gelieferten Ausgangsdaten in
der beschriebenen Weise verfahren.
Für den Fall, daß nicht sämtliche Detektorelemente genutzt
werden, beispielsweise weil zur Verkleinerung des Meßfeldes
das Röntgenstrahlenbündel 2 derart eingeblendet ist, daß nur
ein Teil der Detektorelemente genutzt wird, versteht sich,
daß nicht die Anzahl der insgesamt vorhandenen Detektorele
mente zu berücksichtigen ist, sondern die Anzahl der tatsäch
lich bei der Aufnahme der Projektionen genutzten Detektorele
mente.
Im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels handelt es
sich um ein CT-Gerät der dritten Generation. Auch CT-Geräte
der vierten Generation können jedoch erfindungsgemäß ausge
bildet werden.
Claims (6)
1. CT-Gerät, mit einer Röntgenstrahlenquelle (1), welche zur
Aufnahme von Projektionen um ein zu untersuchendes Objekt
herum bewegt wird,
mit einem Detektorsystem (2) zum Empfang der von dem zwischen zwei Endpositionen hin- und herbewegten Fokus (F1, F2) der Röntgenstrahlenquelle (1) ausgehenden Strahlung, welches eine Vielzahl von Detektorelementen (3 1 bis 3 N) aufweist, die jeweils eine Apertur (ap) aufweisen und in einem Rasterabstand (a) zu einem jeweils unmittelbar be nachbarten Detektorelement (3 1 bis 3 N) angeordnet sind, bei welchem die Detektorelemente (3 1 bis 3 N) bei der Aufnahme der einzelnen Projektionen Ausgangsdaten liefern, welche der auf dem Weg der Röntgenstrahlung zu dem Detektorelement (3 1 bis 3 N) aufgetretenen Strahlenschwächung entsprechen und deren Anzahl jeweils der doppelten Anzahl der an der Aufnahme der Projektion beteiligten Detektorelemente (3 1 bis 3 N) ent spricht,
und mit einer elektronischen Recheneinrichtung (9), welche die Ausgangsdaten in der Bildrekonstruktion dienende Daten umrechnet, die pro Projektion eine Anzahl von Daten enthalten, die größer als die doppelte Anzahl der an der Auf nahme der jeweiligen Projektion beteiligten Detektorelemente (3 1 bis 3 N) ist,
und wobei die elektronischen Recheneinrich tung (9) auf Basis der der Bildrekonstruktion dienende Daten ein Bild rekonstruiert.
mit einem Detektorsystem (2) zum Empfang der von dem zwischen zwei Endpositionen hin- und herbewegten Fokus (F1, F2) der Röntgenstrahlenquelle (1) ausgehenden Strahlung, welches eine Vielzahl von Detektorelementen (3 1 bis 3 N) aufweist, die jeweils eine Apertur (ap) aufweisen und in einem Rasterabstand (a) zu einem jeweils unmittelbar be nachbarten Detektorelement (3 1 bis 3 N) angeordnet sind, bei welchem die Detektorelemente (3 1 bis 3 N) bei der Aufnahme der einzelnen Projektionen Ausgangsdaten liefern, welche der auf dem Weg der Röntgenstrahlung zu dem Detektorelement (3 1 bis 3 N) aufgetretenen Strahlenschwächung entsprechen und deren Anzahl jeweils der doppelten Anzahl der an der Aufnahme der Projektion beteiligten Detektorelemente (3 1 bis 3 N) ent spricht,
und mit einer elektronischen Recheneinrichtung (9), welche die Ausgangsdaten in der Bildrekonstruktion dienende Daten umrechnet, die pro Projektion eine Anzahl von Daten enthalten, die größer als die doppelte Anzahl der an der Auf nahme der jeweiligen Projektion beteiligten Detektorelemente (3 1 bis 3 N) ist,
und wobei die elektronischen Recheneinrich tung (9) auf Basis der der Bildrekonstruktion dienende Daten ein Bild rekonstruiert.
2. CT-Gerät nach Anspruch 1, dessen elektronische Rechenein
richtung (9) die Ausgangsdaten in der Bildrekonstruktion die
nende Daten umrechnet, die pro Projektion eine Anzahl von Da
ten enthalten, die um einen Faktor größer als die doppelte
Anzahl der an der Aufnahme der jeweiligen Projektion betei
ligten Detektorelemente (3 1 bis 3 N) ist, der wenigstens
gleich dem Verhältnis von Rasterabstand (a) zu Apertur (ap)
entspricht.
3. CT-Gerät nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Ausgangs
daten Fächerprojektionen darstellen und die der Bildrekon
struktion dienenden Daten Parallelprojektionen darstellen.
4. CT-Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die
elektronische Recheneinrichtung (9) die Ausgangsdaten durch
Interpolation in die der Bildrekonstruktion dienende Daten
umrechnet.
5. CT-Gerät nach Anspruch 4, bei dem die elektronische
Recheneinrichtung (9) die Interpolation derart ausführt, daß
Signalanteile mit einer Ortsfrequenz, die größer oder gleich
dem Kehrwert des Rasterabstandes (a) ist, wenigstens im we
sentlichen unterdrückt werden.
6. CT-Gerät nach Anspruch 5, bei dem die elektronische
Recheneinrichtung (9) die Interpolation gemäß der Gleichung
h a|1(β, Δβ) = ch1(β, Δβ) + (1 - c)h r|1(β, Δβ) (1)
ausführt, wobei h1 der Interpolationskern der linearen Inter polation ist, für den
gilt, wobei h r|1 durch
definiert ist, und wobei β der Fächerkanalwinkel und Δβ sein Inkrement sind.
h a|1(β, Δβ) = ch1(β, Δβ) + (1 - c)h r|1(β, Δβ) (1)
ausführt, wobei h1 der Interpolationskern der linearen Inter polation ist, für den
gilt, wobei h r|1 durch
definiert ist, und wobei β der Fächerkanalwinkel und Δβ sein Inkrement sind.
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