DE19850769A1 - Brechanlage - Google Patents
BrechanlageInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C23/00—Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
- B02C23/02—Feeding devices
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
Abstract
Bei einer Brechanlage für die Zerkleinerung von grobstückigen Rohmaterialien, die mit mindestens zwei Zuführbändern - einem Hauptzuführband (1) und einem Zuschlagband (2) - versehen ist, über die das Brechgut dem Brecher (3) aus mindestens zwei Aufgabebunkern - einem Hauptbunker (4) und einem Zuschlagbunker (5) - zugeführt wird, besteht die Erfindung darin, DOLLAR A - daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - unmittelbar hintereinander angeordnet sind, DOLLAR A - daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - in die gleiche Richtung fördern DOLLAR A - und daß - bezogen auf die Förderrichtung - das Zuschlagband (2) hinter dem Hauptzuführband (1) angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Brechanlage für die Zer
kleinerung von grobstückigen Rohmaterialien, die mit
mindestens zwei Zuführbändern - einem Hauptzuführband
und einem Zuschlagband - versehen ist, über die das
Brechgut dem Brecher aus mindestens zwei Aufgabebunkern
- einem Hauptbunker und einem Zuschlagbunker - zugeführt
wird. Bei den grobstückigen Rohmaterialien handelt es
sich in erster Linie um Rohmaterialien der Zement-,
Gips- und Kalkindustrie. Die Brechanlage kann eine
stationäre, mobile oder semimobile Brechanlage sein.
Brechanlagen der vorgenannten Art finden insbesondere
dort Anwendung, wo mindestens zwei Materialien mit
unterschiedlichen Eigenschaften vor der Zuführung in den
Brecher gemischt werden sollen. In diesen Fällen wird
dasjenige der Zuführbänder, mit dem das Hauptbrechgut
- das mengenmäßig meiste - dem Brecher zugeführt wird,
als Hauptzuführband bezeichnet, während das zweite Zu
führband als Zuschlagband bezeichnet wird. Das über das
Zuschlagband dem Brecher zuzuführende Brechgut wird
demgemäß als Zuschlaggut bezeichnet. Das Zuschlaggut
wird vor dem Brecher von dem Zuschlagband auf das Haupt
zuführband übergeben, so daß beide Materialien gleich
zeitig den Brecher erreichen.
Bei den bekannten Brechanlagen stehen die Zuführbänder
mit den zugehörigen Bunkern quer zueinander und benöti
gen separate Tragrahmen. Die Übergabe des Hauptbrech
gutes an den Brecher erfolgt am Bandkopf des Haupt
zuführbandes, während die Übergabe des Zuschlaggutes von
dem Zuschlagband auf das Hauptzuführband im Bereich
zwischen Hauptbunker und Bandkopf des Hauptzuführbandes
erfolgt. Die beiden Bunker werden von Beladefahrzeugen
auf gleichem Niveau von zwei Seiten angefahren und
beschickt.
Das Zuschlagband ist mindestens etwa gleich lang wie das
Hauptzuführband. Beide Bänder beginnen in etwa gleicher
Höhe und fördern unter etwa gleichem Steigungswinkel.
Hierbei ist es oft notwendig, daß das Zuschlagband höher
fördert als das Hauptzuführband, weil der Abwurfteil des
Zuschlagbandes über eine Seitenschürze des Hauptzuführ
bandes hinübergeführt werden muß. Die Seitenschürze hat
die Aufgabe, ein Herabfallen des Brechgutes von dem
Hauptzuführband zu verhindern.
Die bekannten Brechanlagen weisen den Nachteil auf,
daß die Förderer für die Zuschlagstoffe, also die
Zuschlagbänder, verhältnismäßig lang sein müssen und
daher sehr teuer sind. Darüber hinaus sind die langen
Zuschlagbänder sehr schlecht zu transportieren, was ins
besondere bei mobilen Brechanlagen erhebliche Schwierig
keiten bereitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Brechanlagen derart zu verbessern, daß die vorstehend
geschilderten Nachteile nicht mehr auftreten.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht bei einer
Brechanlage der eingangs genannten Art darin,
- - daß die beiden Aufgabebänder unmittelbar hinter einander angeordnet sind,
- - daß die beiden Aufgabebänder in die gleiche Richtung fördern
- - und daß - bezogen auf die Förderrichtung - das Zu schlagband hinter dem Hauptzuführband angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Brechanlage
kann diese seitlich einer beliebigen Stelle einer vor
handenen Abbautrasse, beispielsweise eines Steinbruchs,
angeordnet werden, während die bekannten Brechanlagen
sich - wegen der Anordnung der beiden Aufgabebänder im
rechten Winkel zueinander mit entsprechend angeordneten
Zufahrten für die Beschickungsfahrzeuge - immer in einer
Ecke der Abbautrasse befinden müssen.
Ferner kann das Zuschlagband wesentlich kürzer und somit
entsprechend leichter ausgeführt werden. Dabei ist bei
dem als Plattenband ausgebildeten Zuschlagband nicht nur
eine geringere Anzahl von Blechplatten erforderlich; es
ist auch insgesamt eine leichtere Bauweise möglich, weil
bei einem kürzeren Plattenband die auftretende Belastung
geringer ist als bei einem längeren Plattenband.
Außerdem ergibt sich ein wesentlich geringeres Gesamt
gewicht des Tragrahmens und damit auch ein geringerer
Kostenaufwand.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Brechanlage
ermöglicht es, diese wesentlich kleiner und leichter
auszubilden, und damit auch kostengünstiger herzu
stellen. Dies hat zur Folge, daß auch die Transportein
richtungen kleiner und damit kostengünstiger ausgeführt
werden können.
Bei einer stationären Brechanlage wird durch die er
findungsgemäße Ausgestaltung noch der weitere Vorteil
erzielt, daß ein wesentlich geringerer Raum auszuheben
ist und daß weniger Betonbau für die Zufahrtrampen zu
den Beschickungsbunkern benötigt wird.
Bei einer mobilen oder semimobilen Brechanlage wird
durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der weitere
Vorteil erzielt, daß ein wesentlich schnelleres Ver
setzen der Brechanlage möglich ist. Auch wird eine
gemeinsame Versorgung der Aufgabebänder mit Elektrik und
Hydraulik ermöglicht. So ist beispielsweise nur ein
Hydraulikaggregat erforderlich und es werden keine
langen Verbindungsleitungen und keine elektrischen und
hydraulischen Kupplungen zwischen den Bändern benötigt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beim Versetzen
der erfindungsgemäßen Brechanlage weniger Montage- und
Justieraufwand erforderlich ist, denn die beiden Aufga
bebänder brauchen weder mechanisch noch elektrisch noch
hydraulisch voneinander entkoppelt, nicht einzeln an den
neuen Standort transportiert und auch nicht anschließend
wieder gekoppelt zu werden. Damit wird auch das Auf
treten von Fehlern erheblich verringert.
In Ausgestaltung der Erfindung befindet sich das untere
bzw. das hintere Ende des Hauptzuführbandes mit Abstand
vor dem Hauptbunker und ist das obere bzw. das vordere
Ende des Zuschlagbandes über dem sich vor dem
Hauptbunker erstreckenden Bereich des Hauptzuführbandes
angeordnet.
Durch diese Ausgestaltung der Brechanlage wird zunächst
eine Schicht des Zuschlaggutes auf das Hauptzuführband
aufgebracht, so daß das Zuschlaggut einen Aufprallpuffer
für das Hauptbrechgut bildet. Dies ist insbesondere dann
von besonderer Bedeutung, wenn die Überwachungsein
richtung der Schichtdicke des Brechgutes im Hauptbunker
versagt.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer
Brechanlage näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine mobile oder semimobile Brechanlage in
Betriebsstellung, in Vorderansicht;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Brechanlage in Drauf
sicht;
Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte Brechanlage in
Seitensicht;
Fig. 4 eine semimobile. Brechanlage während des Ver
setzens.
Die in der Zeichnung als Ausführungsbeispiele darge
stellten Brechanlagen sind mit zwei Zuführbändern - einem
Hauptzuführband 1 und einem Zuschlagband 2- versehen,
über die das Brechgut dem Brecher 3 aus zwei Auf
gabebunkern - einem Hauptbunker 4 und einem Zuschlag
bunker 5 - zugeführt wird. Die beiden Zuführbänder
- Hauptzuführband 1 und Zuschlagband 2 - sind unmittel
bar hintereinander angeordnet und fördern in die gleiche
Richtung.
Das untere bzw. hinter Ende 1E des Hauptzuführbandes 1
befindet sich mit Abstand vor dem Hauptbunker 4, während
das obere bzw. vordere Ende 2E des Zuschlagbandes 2 über
dem sich vor dem Hauptbunker 4 erstreckenden Bereich des
Hauptzuführbandes 1 angeordnet ist.
Claims (2)
1. Brechanlage für die Zerkleinerung von grobstückigen
Rohmaterialien, die mit mindestens zwei Zuführ
bändern - einem Hauptzuführband (1) und einem
Zuschlagband (2) - versehen ist, über die das
Brechgut dem Brecher (3) aus mindestens zwei
Aufgabebunkern - einem Hauptbunker (4) und einem
Zuschlagbunker (5) - zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
- 1. daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - unmittelbar hinter einander angeordnet sind,
- 2. daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - in die gleiche Rich tung fördern
- 3. und daß - bezogen auf die Förderrichtung - das Zuschlagband (2) hinter dem Hauptzuführband (1) angeordnet ist.
2. Brechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- 1. daß das untere bzw. das hintere Ende (1E) des Hauptzuführbandes (1) sich mit Abstand vor dem Hauptbunker (4) befindet
- 2. und daß das obere bzw. das vordere Ende (2E) des Zuschlagbandes (2) über dem sich vor dem Haupt bunker (4) erstreckenden Bereich des Hauptzu führbandes (1) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998150769 DE19850769A1 (de) | 1998-11-04 | 1998-11-04 | Brechanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998150769 DE19850769A1 (de) | 1998-11-04 | 1998-11-04 | Brechanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19850769A1 true DE19850769A1 (de) | 2000-05-11 |
Family
ID=7886624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998150769 Withdrawn DE19850769A1 (de) | 1998-11-04 | 1998-11-04 | Brechanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19850769A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3608789A1 (de) * | 1986-03-15 | 1987-09-24 | Orenstein & Koppel Ag | Mobile brecheranlage |
| DE4016262C1 (en) * | 1990-05-19 | 1991-08-14 | Readymix Huettenzement Gmbh, 4600 Dortmund, De | Milling plant for lumpy material - comprises raw material silos connected by conveyor belts to a magnetic separator, a metal detector and a milling unit |
-
1998
- 1998-11-04 DE DE1998150769 patent/DE19850769A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3608789A1 (de) * | 1986-03-15 | 1987-09-24 | Orenstein & Koppel Ag | Mobile brecheranlage |
| DE4016262C1 (en) * | 1990-05-19 | 1991-08-14 | Readymix Huettenzement Gmbh, 4600 Dortmund, De | Milling plant for lumpy material - comprises raw material silos connected by conveyor belts to a magnetic separator, a metal detector and a milling unit |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JP 10211443 AA.,In: Patent Abstracts of Japan * |
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