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DE19850769A1 - Brechanlage - Google Patents

Brechanlage

Info

Publication number
DE19850769A1
DE19850769A1 DE1998150769 DE19850769A DE19850769A1 DE 19850769 A1 DE19850769 A1 DE 19850769A1 DE 1998150769 DE1998150769 DE 1998150769 DE 19850769 A DE19850769 A DE 19850769A DE 19850769 A1 DE19850769 A1 DE 19850769A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
main
belt
feed
crushing
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998150769
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Mecklenfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
Original Assignee
Krupp Foerdertechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Foerdertechnik GmbH filed Critical Krupp Foerdertechnik GmbH
Priority to DE1998150769 priority Critical patent/DE19850769A1/de
Publication of DE19850769A1 publication Critical patent/DE19850769A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/02Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Abstract

Bei einer Brechanlage für die Zerkleinerung von grobstückigen Rohmaterialien, die mit mindestens zwei Zuführbändern - einem Hauptzuführband (1) und einem Zuschlagband (2) - versehen ist, über die das Brechgut dem Brecher (3) aus mindestens zwei Aufgabebunkern - einem Hauptbunker (4) und einem Zuschlagbunker (5) - zugeführt wird, besteht die Erfindung darin, DOLLAR A - daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - unmittelbar hintereinander angeordnet sind, DOLLAR A - daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - in die gleiche Richtung fördern DOLLAR A - und daß - bezogen auf die Förderrichtung - das Zuschlagband (2) hinter dem Hauptzuführband (1) angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Brechanlage für die Zer­ kleinerung von grobstückigen Rohmaterialien, die mit mindestens zwei Zuführbändern - einem Hauptzuführband und einem Zuschlagband - versehen ist, über die das Brechgut dem Brecher aus mindestens zwei Aufgabebunkern - einem Hauptbunker und einem Zuschlagbunker - zugeführt wird. Bei den grobstückigen Rohmaterialien handelt es sich in erster Linie um Rohmaterialien der Zement-, Gips- und Kalkindustrie. Die Brechanlage kann eine stationäre, mobile oder semimobile Brechanlage sein.
Brechanlagen der vorgenannten Art finden insbesondere dort Anwendung, wo mindestens zwei Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften vor der Zuführung in den Brecher gemischt werden sollen. In diesen Fällen wird dasjenige der Zuführbänder, mit dem das Hauptbrechgut - das mengenmäßig meiste - dem Brecher zugeführt wird, als Hauptzuführband bezeichnet, während das zweite Zu­ führband als Zuschlagband bezeichnet wird. Das über das Zuschlagband dem Brecher zuzuführende Brechgut wird demgemäß als Zuschlaggut bezeichnet. Das Zuschlaggut wird vor dem Brecher von dem Zuschlagband auf das Haupt­ zuführband übergeben, so daß beide Materialien gleich­ zeitig den Brecher erreichen.
Bei den bekannten Brechanlagen stehen die Zuführbänder mit den zugehörigen Bunkern quer zueinander und benöti­ gen separate Tragrahmen. Die Übergabe des Hauptbrech­ gutes an den Brecher erfolgt am Bandkopf des Haupt­ zuführbandes, während die Übergabe des Zuschlaggutes von dem Zuschlagband auf das Hauptzuführband im Bereich zwischen Hauptbunker und Bandkopf des Hauptzuführbandes erfolgt. Die beiden Bunker werden von Beladefahrzeugen auf gleichem Niveau von zwei Seiten angefahren und beschickt.
Das Zuschlagband ist mindestens etwa gleich lang wie das Hauptzuführband. Beide Bänder beginnen in etwa gleicher Höhe und fördern unter etwa gleichem Steigungswinkel. Hierbei ist es oft notwendig, daß das Zuschlagband höher fördert als das Hauptzuführband, weil der Abwurfteil des Zuschlagbandes über eine Seitenschürze des Hauptzuführ­ bandes hinübergeführt werden muß. Die Seitenschürze hat die Aufgabe, ein Herabfallen des Brechgutes von dem Hauptzuführband zu verhindern.
Die bekannten Brechanlagen weisen den Nachteil auf, daß die Förderer für die Zuschlagstoffe, also die Zuschlagbänder, verhältnismäßig lang sein müssen und daher sehr teuer sind. Darüber hinaus sind die langen Zuschlagbänder sehr schlecht zu transportieren, was ins­ besondere bei mobilen Brechanlagen erhebliche Schwierig­ keiten bereitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Brechanlagen derart zu verbessern, daß die vorstehend geschilderten Nachteile nicht mehr auftreten.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht bei einer Brechanlage der eingangs genannten Art darin,
  • - daß die beiden Aufgabebänder unmittelbar hinter­ einander angeordnet sind,
  • - daß die beiden Aufgabebänder in die gleiche Richtung fördern
  • - und daß - bezogen auf die Förderrichtung - das Zu­ schlagband hinter dem Hauptzuführband angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Brechanlage kann diese seitlich einer beliebigen Stelle einer vor­ handenen Abbautrasse, beispielsweise eines Steinbruchs, angeordnet werden, während die bekannten Brechanlagen sich - wegen der Anordnung der beiden Aufgabebänder im rechten Winkel zueinander mit entsprechend angeordneten Zufahrten für die Beschickungsfahrzeuge - immer in einer Ecke der Abbautrasse befinden müssen.
Ferner kann das Zuschlagband wesentlich kürzer und somit entsprechend leichter ausgeführt werden. Dabei ist bei dem als Plattenband ausgebildeten Zuschlagband nicht nur eine geringere Anzahl von Blechplatten erforderlich; es ist auch insgesamt eine leichtere Bauweise möglich, weil bei einem kürzeren Plattenband die auftretende Belastung geringer ist als bei einem längeren Plattenband.
Außerdem ergibt sich ein wesentlich geringeres Gesamt­ gewicht des Tragrahmens und damit auch ein geringerer Kostenaufwand.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Brechanlage ermöglicht es, diese wesentlich kleiner und leichter auszubilden, und damit auch kostengünstiger herzu­ stellen. Dies hat zur Folge, daß auch die Transportein­ richtungen kleiner und damit kostengünstiger ausgeführt werden können.
Bei einer stationären Brechanlage wird durch die er­ findungsgemäße Ausgestaltung noch der weitere Vorteil erzielt, daß ein wesentlich geringerer Raum auszuheben ist und daß weniger Betonbau für die Zufahrtrampen zu den Beschickungsbunkern benötigt wird.
Bei einer mobilen oder semimobilen Brechanlage wird durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der weitere Vorteil erzielt, daß ein wesentlich schnelleres Ver­ setzen der Brechanlage möglich ist. Auch wird eine gemeinsame Versorgung der Aufgabebänder mit Elektrik und Hydraulik ermöglicht. So ist beispielsweise nur ein Hydraulikaggregat erforderlich und es werden keine langen Verbindungsleitungen und keine elektrischen und hydraulischen Kupplungen zwischen den Bändern benötigt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beim Versetzen der erfindungsgemäßen Brechanlage weniger Montage- und Justieraufwand erforderlich ist, denn die beiden Aufga­ bebänder brauchen weder mechanisch noch elektrisch noch hydraulisch voneinander entkoppelt, nicht einzeln an den neuen Standort transportiert und auch nicht anschließend wieder gekoppelt zu werden. Damit wird auch das Auf­ treten von Fehlern erheblich verringert.
In Ausgestaltung der Erfindung befindet sich das untere bzw. das hintere Ende des Hauptzuführbandes mit Abstand vor dem Hauptbunker und ist das obere bzw. das vordere Ende des Zuschlagbandes über dem sich vor dem Hauptbunker erstreckenden Bereich des Hauptzuführbandes angeordnet.
Durch diese Ausgestaltung der Brechanlage wird zunächst eine Schicht des Zuschlaggutes auf das Hauptzuführband aufgebracht, so daß das Zuschlaggut einen Aufprallpuffer für das Hauptbrechgut bildet. Dies ist insbesondere dann von besonderer Bedeutung, wenn die Überwachungsein­ richtung der Schichtdicke des Brechgutes im Hauptbunker versagt.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Brechanlage näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine mobile oder semimobile Brechanlage in Betriebsstellung, in Vorderansicht;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Brechanlage in Drauf­ sicht;
Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte Brechanlage in Seitensicht;
Fig. 4 eine semimobile. Brechanlage während des Ver­ setzens.
Die in der Zeichnung als Ausführungsbeispiele darge­ stellten Brechanlagen sind mit zwei Zuführbändern - einem Hauptzuführband 1 und einem Zuschlagband 2- versehen, über die das Brechgut dem Brecher 3 aus zwei Auf­ gabebunkern - einem Hauptbunker 4 und einem Zuschlag­ bunker 5 - zugeführt wird. Die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband 1 und Zuschlagband 2 - sind unmittel­ bar hintereinander angeordnet und fördern in die gleiche Richtung.
Das untere bzw. hinter Ende 1E des Hauptzuführbandes 1 befindet sich mit Abstand vor dem Hauptbunker 4, während das obere bzw. vordere Ende 2E des Zuschlagbandes 2 über dem sich vor dem Hauptbunker 4 erstreckenden Bereich des Hauptzuführbandes 1 angeordnet ist.

Claims (2)

1. Brechanlage für die Zerkleinerung von grobstückigen Rohmaterialien, die mit mindestens zwei Zuführ­ bändern - einem Hauptzuführband (1) und einem Zuschlagband (2) - versehen ist, über die das Brechgut dem Brecher (3) aus mindestens zwei Aufgabebunkern - einem Hauptbunker (4) und einem Zuschlagbunker (5) - zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - unmittelbar hinter­ einander angeordnet sind,
  • 2. daß die beiden Zuführbänder - Hauptzuführband (1) und Zuschlagband (2) - in die gleiche Rich­ tung fördern
  • 3. und daß - bezogen auf die Förderrichtung - das Zuschlagband (2) hinter dem Hauptzuführband (1) angeordnet ist.
2. Brechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß das untere bzw. das hintere Ende (1E) des Hauptzuführbandes (1) sich mit Abstand vor dem Hauptbunker (4) befindet
  • 2. und daß das obere bzw. das vordere Ende (2E) des Zuschlagbandes (2) über dem sich vor dem Haupt­ bunker (4) erstreckenden Bereich des Hauptzu­ führbandes (1) angeordnet ist.
DE1998150769 1998-11-04 1998-11-04 Brechanlage Withdrawn DE19850769A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3608789A1 (de) * 1986-03-15 1987-09-24 Orenstein & Koppel Ag Mobile brecheranlage
DE4016262C1 (en) * 1990-05-19 1991-08-14 Readymix Huettenzement Gmbh, 4600 Dortmund, De Milling plant for lumpy material - comprises raw material silos connected by conveyor belts to a magnetic separator, a metal detector and a milling unit

Patent Citations (2)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
JP 10211443 AA.,In: Patent Abstracts of Japan *

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