DE19848956C1 - Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen - Google Patents
Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen, mit einem Gehäuse, dem mindestens eine Gewindebohrung für eine am Hohlprofil direkt oder indirekt angreifende Befestigungsschraube zugeordnet ist, das sich dadurch auszeichnet, daß am Einsteck-Getriebe (1) mindestens ein schwenkbar gelagertes Distanzstück (20, 20') angeordnet ist, das die Gewindebohrung (28) für die Befestigungsschraube (61) aufweist, wobei die Dicke (D) des Distanzstücks (20, 20') kleiner oder ebenso groß ist wie die Dicke (D1) des in das Hohlprofil (46) eingreifenden Bereichs (13) des Einsteck-Getriebes (1).
Description
20 Die Erfindung betrifft ein Einsteck-Getriebe für
das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils
eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder der
gleichen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der EP 06 74 071 A1 ist ein Einsteck-Getriebe
der gattungsgemäßen Art bekannt. Dieses Getriebe
weist ein Getriebegehäuse auf, welches zumindest
eine Gewindebohrung aufnimmt. Ist das Getriebe in
den Rahmen eines Fensters eingesetzt, wird an der
der Rauminnenseite zugewandten Sichtfläche des Rah
mens, insbesondere Flügelrahmens, ein auch als
Handhabe bezeichneter Betätigungsgriff aufgesetzt,
der ein Betätigungs-Einsteckteil für die Betätigung
des Getriebes aufweist. Beispielsweise kann ein
Vierkantdorn vorgesehen sein, der in eine entspre
chende Vierkantausnehmung des Getriebemechanismus'
eingreift. Somit wird der Betätigungsgriff mit dem
Getriebemechanismus gekoppelt. Der Betätigungsgriff
weist außerdem eine sogenannte Rosette auf, die vom
Betätigungs-Einsteckteil durchgriffen wird. Außer
dem weist die Rosette zumindest eine Durchgangsboh
rung für die Aufnahme einer Befestigungsschraube
auf. Die Befestigungsschraube durchgreift außerdem
die Sichtfläche des Blendrahmens und wird in die am
Einsteck-Getriebe vorgesehene Gewindebohrung einge
schraubt, um das Einsteck-Getriebe gegen Herausrut
schen aus dem Hohlprofil zu sichern. In den meisten
Fällen liegt zwischen der Seitenwand des Getriebe
gehäuses und einer Innenseite einer Wandung des
Hohlprofils ein Freiraum vor, der von der Befesti
gungsschraube durchgriffen wird. Wird die Befesti
gungsschraube zu fest angezogen, verkeilt sich das
Einsteck-Getriebe in dem Hohlprofil. Dadurch kann
eine Funktionsbeeinträchtigung des Getriebes her
vorgerufen werden. Aus der obengenannten
EP 06 74 071 A1 ist eine verschiebliche Hülse als
Distanzstück bekannt, die die Gewindebohrung zur
Aufnahme der Befestigungsschraube aufweist. Die Hül
se ist im Gehäuse so verlagerbar, daß der Freiraum
zwischen der Wandung des Hohlprofils und dem Ge
triebegehäuse überbrückt werden kann.
Nachteilig bei diesem bekannten Getriebe ist, daß
maximal ein Freiraum überbrückt werden kann, der
etwa der Dicke des Getriebegehäuses entspricht.
Dieses bekannte Getriebe kann somit nicht in allen
auf dem Markt erhältlichen Hohlprofilen eines Rah
mens eingesetzt werden, da - je nach Ausgestaltung
des Profils - der Freiraum zwischen dem Getriebege
häuse und der Innenseite der Wandung des Hohlpro
fils variiert und derart groß sein kann, daß dieser
mit der verschieblich gelagerten Hülse nicht über
brückt werden kann.
Aus der EP 05 82 048 B1 ist ein Getriebe mit einem
Betätigungsgriff bekannt, dem eine besonders ausge
staltete Rosette zugeordnet ist. Die Rosette weist
eine Hülse auf, die die Wandung des Hohlprofils
durchgreift, an deren Innenseite das Getriebe vor
liegt. Die Hülse der Rosette weist eine Innenver
zahnung auf, die mit einer Außenverzahnung einer
Einsteckhülse zusammenwirkt, die in die Hülse der
Rosette einrastend eingesetzt ist. Je nach Abstand
zwischen Getriebegehäuse und der Wandung des Rah
mens wird die auch als Distanzstück bezeichnete
Einsteckhülse in der Hülse der Rosette mittels der
Rastverzahnung in einer entsprechenden Ausfahrstel
lung fixiert. Nachteilig ist hierbei, daß besonders
große Durchgangsbohrungen an der Sichtfläche des
Rahmens vorgesehen werden müssen, die von der die
Innenverzahnung aufweisenden Hülse durchgriffen
werden. Eine entsprechend große Ausbildung der Ro
sette ist erforderlich, um diese Bohrungen abdecken
zu können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Einsteck-
Getriebe der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei
dem beim Anziehen der Befestigungsschraube auf ein
fache Art und Weise eine Schiefstellung des Ein
steck-Getriebes verhindert wird und bei dem außer
dem auch ein großer Freiraum zwischen Getriebege
häuse und der Innenwandung des Hohlprofils über
brückt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit einem Einsteck-Getriebe ge
löst, welches die Merkmale des Anspruchs 1 auf
weist. Dieses Einsteck-Getriebe ist für das Einset
zen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rah
mens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen
vorgesehen. Das Einsteck-Getriebe weist ein Gehäuse
auf, dem mindestens eine Gewindebohrung für eine am
Hohlprofil direkt oder indirekt angreifende Befe
stigungsschraube zugeordnet ist. Das heißt, das der
Kopf der Befestigungsschraube - im eingebauten Zu
stand des Einsteck-Getriebes - direkt auf dem Hohl
profil des Rahmens aufliegt oder aber indirekt mit
dem Hohlprofil zusammenwirkt, also die Befesti
gungsschraube beispielsweise von einer Rosette ei
nes Betätigungsgriffs aufgenommen wird, auf der
dann der Schraubenkopf aufliegt. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, daß am Einsteck-Getriebe mindestens
ein schwenkbar gelagertes Distanzstück angeordnet
ist, das die Gewindebohrung für die Befestigungs
schraube aufweist. Dadurch, daß das Distanzstück
schwenkbar am Einsteck-Getriebe angeordnet ist,
kann es in einer Schwenkposition, nämlich in Ein
steckstellung, mit den Seitenwänden des Getriebege
häuses fluchten. Es kann dabei jedoch relativ lang
ausgebildet sein, so daß in einer anderen Schwenk
stellung, der Montagestellung, ein großer Freiraum
zwischen Getriebegehäuse und dem Hohlprofil über
brückbar ist, wobei das Distanzstück in der Monta
gestellung vorzugsweise im wesentlichen rechtwink
lig zum Getriebekasten steht. Beim Anziehen der Be
festigungsschrauben stützt sich das Distanzstück an
der Innenseite des Hohlprofils ab, so daß ein
Schiefziehen des Getriebes verhindert ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeichnet sich
dadurch aus, daß die Dicke des Distanzstücks klei
ner oder ebenso groß ist wie die Dicke des in das
Hohlprofil eingreifenden Bereichs des Einsteck-
Getriebs. Das heißt, die Dicke des Distanzstücks
ist so gewählt, daß ein Einstecken des Getriebes in
eine Ausnehmung des Hohlprofils möglich ist. Es ist
also vorgesehen, daß das Distanzstück seitlich über
das Gehäuse des Einsteck-Getriebes nicht oder nur
geringfügig übersteht.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese
hen, daß die Dicke des Distanzstücks kleiner oder
ebenso groß ist wie die Breite eines Kopfteils des
Gehäuses. Üblicherweise liegt dieses Kopfteil - bei
im Hohlprofil eingebautem Getriebe - zumindest be
reichsweise auf dem Hohlprofil auf. Damit am Hohl
profil eine derartige Auflagefläche geschaffen ist,
ist die Dicke des Distanzstücks eben geringer als
die Breite des Kopfteils, so daß das Kopfteil auf
dem um die Ausnehmung herum liegenden Bereich des
Hohlprofils zumindest teilweise aufliegen kann, das
Getriebe mit dem Distanzstück aber dennoch in das
Hohlprofil eingesteckt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgese
hen, daß der in das Hohlprofil eingreifende Bereich
des Einsteck-Getriebes eine mit seiner Flächennor
malen in Einsteckrichtung weisende Stirnwand auf
weist, in deren Bereich das Distanzstück angeordnet
ist. Mit anderen Worten: Das Distanzstück ist am
unteren Teil des Getriebegehäuses schwenkbar ange
ordnet, wobei der untere Teil einem sogenannten
Kopfteil des Getriebegehäuses gegenüberliegt, der
nicht innerhalb des Hohlprofils liegt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese
hen, daß das Distanzstück in Einsteckstellung mit
einem Abschnitt die Stirnwand überragt. Das Di
stanzstück liegt in Einsteckstellung derart vor,
daß es quasi eine Verlängerung des Getriebegehäuses
bildet. Der Abschnitt des Distanzstücks, welcher in
dieser Einsteckstellung die Stirnwand überragt,
überbrückt in Montagestellung den Freiraum zwischen
dem Getriebegehäuse und der Innenwandung des Hohl
profils. Dadurch, daß das Distanzstück in Einsteck
stellung die Stirnwand überragt, kann der Abschnitt
nahezu beliebig lange ausgebildet sein, so daß in
Montagestellung sehr große Freiräume zwischen Ge
triebegehäuse und der Innenwandung des Hohlprofils
überbrückbar sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorge
sehen, daß das Distanzstück ausgehend von seiner
Einsteckstellung in seine Montagestellung einen
Schwenkwinkel von vorzugsweise 45° bis 135°, insbe
sondere 90°, durchläuft. Das heißt, in Montageposi
tion muß das Distanzstück nicht zwangsläufig einen
Winkel von 90° mit dem Getriebegehäuse einschlie
ßen, vielmehr kann auch vorgesehen sein, daß - bei
entsprechend ausgebildeten Hohlprofilen - eine Mon
tagestellung des Distanzstücks vorliegt, die bei
spielsweise an eine schräg verlaufende Innenwandung
des Hohlprofils angepaßt ist.
Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die
Schwenklagerung des Distanzstücks am Einsteck-
Getriebe derart ausgebildet ist, daß neben der
Schwenkbewegung auch eine Verschiebebewegung mög
lich ist. Damit kann das erfindungsgemäße Einsteck-
Getriebe für viele Arten von Hohlprofilen verwendet
werden, bei denen unterschiedliche große bezie
hungsweise breite Freiräume zwischen dem Getriebe
gehäuse und der Innenwandung des Hohlprofils vor
liegen. Die Richtung der Verschiebebewegung ist
insbesondere parallel zur Axialen der Gewindeboh
rung gewählt, die die Befestigungsschraube auf
nimmt. Es ist also vorgesehen, daß das Distanzstück
nicht nur schwenkbar, sondern auch verschiebbar am
Einsteck-Getriebe gelagert ist. Mithin kann das
Distanzstück in eingebautem Zustand des Einsteck-
Getriebes an unterschiedliche Abstände zwischen dem
Getriebegehäuse und der Innenwandung des jeweiligen
Hohlprofils angepaßt werden. Da die Verschieberich
tung parallel zur Axialen der Gewindebohrung liegt,
wird eine Schiefstellung des Getriebes durch ein zu
starkes Anziehen der Befestigungsschraube vermie
den, da die Kraftwirkung der Befestigungsschraube
bei jedem Schwenkwinkel des Distanzstücks lediglich
auf das Distanzstück wirkt und nicht auf das Ge
triebegehäuse.
In besonders bevorzugter Ausführungsform ist vorge
sehen, daß am Einsteck-Getriebe ein Lagerbolzen be
festigt ist, der in eine Lagerbohrung des Distanz
stücks eingreift. Mithin bildet der Lagerbolzen die
Schwenkachse für das Distanzstück.
Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel
zeichnet sich dadurch aus, daß die Lagerbohrung am
Distanzstück ein Langloch ist. Somit kann die vor
stehend erwähnte Verschiebebewegung besonders ein
fach ermöglicht werden. Der Lagerbolzen bildet also
sowohl die Schwenkachse als auch die Verschiebela
gerung.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese
hen, daß der Lagerbolzen in eine randoffene, das
Distanzstück teilweise aufnehmende Ausnehmung des
Einsteck-Getriebes eingreift. Die Ausnehmung ist
sowohl randoffen zur Stirnseite als auch randoffen
zu den Seitenwänden des Getriebegehäuses ausgebil
det. In dieser Ausnehmung ist das Distanzmittel al
so sowohl schwenk- als auch verschiebebeweglich ge
lagert. Dabei greift der Lagerbolzen in einen die
randoffene Ausnehmung begrenzenden Teil des Gehäu
ses ein.
In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Längserstreckung des Lagerbolzens parallel ver
läuft zur Längserstreckung des Hohlprofils. Die
Längserstreckung des Hohlprofils fällt vorzugsweise
mit der Längserstreckung des Einsteck-Getriebes zu
sammen. Mithin verläuft der Lagerbolzen parallel zu
einer Stulpschiene beziehungsweise einer Treibstan
ge am Rahmen des Fensters, wobei die Treibstange
über das Einsteck-Getriebe antreibbar ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorge
sehen, daß die Längserstreckung der Gewindebohrung
mit der Längserstreckung des Lagerbolzens einen
Winkel von 90° einschließt. Mithin liegt in jeder
Schwenkstellung des Distanzstücks ein Winkel zwi
schen Gewindebohrung und Lagerbolzen vor, der 90°
beträgt. Somit wird die eingangs erwähnte Verschie
bung des Distanzstücks ermöglicht, wobei bei ange
zogener Befestigungsschraube eine Schiefstellung
des Einsteck-Getriebes verhindert wird.
Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel
zeichnet sich dadurch aus, daß das Distanzstück
brückenartig ausgebildet ist und zwei Brückenköpfe
und dazwischen einen Mittelteil aufweist, wobei die
beiden Brückenköpfe beidseitig einer der Betätigung
des Einsteck-Getriebes dienenden Mehrkantausnehmung
des Einsteck-Getriebes liegen. Mit anderen Worten:
Jeder Brückenkopf bildet ein Distanzstück und weist
vorzugsweise jeweils eine Gewindebohrung auf, so
daß insgesamt zwei Befestigungsschrauben vorgesehen
sein können. Über den Mittelteil werden beide Brüc
kenköpfe bezüglich ihrer Schwenk- und Verschiebebe
wegung miteinander gekoppelt, so daß beide Brücken
köpfe, also beide Distanzstücke synchron bewegbar
sind.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese
hen, daß der Mittelteil des brückenartigen Distanz
stücks eine Durchgangsöffnung für den Durchgriff
eines Betätigungs-Einsteckteils insbesondere eines
Betätigungsgriffs aufweist. Das Betätigungs-Ein
steckteil dient zur Kopplung zwischen dem auch als
Handhabe bezeichneten Betätigungsgriff beziehungs
weise einem Antrieb und dem Einsteck-Getriebe. Da
mit die Kopplung möglich ist, ist eben diese Durch
gangsöffnung im Mittelteil des Distanzstücks vorge
sehen. In Montagestellung fluchten also die Durch
gangsöffnungen am Hohlprofil, die Durchgangsöffnung
am Mittelteil des Distanzstücks und die Mehrkan
tausnehmung am Einsteck-Getriebe. Selbstverständ
lich kann das Betätigungs-Einsteckteil auch von ei
nem Motor angetrieben sein, so daß eine gesteuerte
oder geregelte Betätigung des Einsteck-Getriebes
über einen Motor, insbesondere Elektromotor, mög
lich ist.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Un
teransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausfüh
rungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Teilschnitt in Seitenansicht ein
Einsteck-Getriebe mit einem Distanz
stück,
Fig. 2 in einer weiteren Seitenansicht das
Einsteck-Getriebe der Fig. 1, wobei
die Blickrichtung gemäß Pfeil II in
Fig. 1 vorliegt,
Fig. 3 eine Unteransicht des Einsteck-
Getriebes gemäß Fig. 1,
Fig. 4A und 4B einen Montage-Ablauf beim Einstecken
des Einsteck-Getriebes in ein Hohl
profil,
Fig. 5 das Einsteck-Getriebe gemäß Fig. 1
in eingestecktem, jedoch noch nicht
fixiertem Zustand, und
Fig. 6 das mit einem Rahmen fertig montier
te Einsteck-Getriebe.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein Einsteck-
Getriebe, welches im folgenden lediglich als Ge
triebe 1 bezeichnet ist. Das Getriebe 1 weist ein
Gehäuse 2 auf, das einen Kopfteil 3 und einen Ge
triebekasten 4 umfaßt. Der Getriebekasten 4 ver
jüngt sich - ausgehend vom Kopfteil 3 - zu seiner Un
terseite 5 hin, die auch als Fußteil bezeichnet
wird. Der Getriebekasten 4 wird durch zwei breite
Seitenwände 6 und 7 (Fig. 2), durch zwei schmale
Seitenwände 8 und 9 und von einer Stirnwand 10 ge
bildet, wobei die Oberseite, also die der Stirnwand
10 gegenüberliegende Seite von dem Kopfteil 3 ver
schlossen wird. Das Gehäuse 2 wird vorzugsweise aus
zwei schalenartigen Gehäuseteilen 11 und 12 (Fig.
2) gebildet.
In seinem unterhalb des Kopfteils 3 liegenden Be
reich 13 weist das Gehäuse 2 zwei randoffene Aus
nehmungen 14 und 15 auf, die sowohl zur Stirnwand
10 als auch zu den breiten Seitenwänden 6 und 7
randoffen ausgebildet sind. Mithin weist jede Aus
nehmung 14 und 15 einen Grund 16 sowie seitliche
Begrenzungswände 17 und 18 auf. Zwischen beiden
Ausnehmungen 14 und 15 ist ein Vorsprung 19 am Ge
triebegehäuse 2 vorgesehen, der die Ausnehmungen 14
und 15 quasi voneinander trennt. Der Vorsprung 19
weist ebenfalls die Stirnwand 10 auf.
In jeder Ausnehmung 14 und 15 ist ein Distanzstück
20 vorgesehen, das um eine Achse 21 schwenkbar ge
lagert ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind beide Distanzstücke 20 über ein Mittelteil 22
miteinander verbunden, so daß ein brückenartiges
Distanzstück 20' gebildet ist, welches zwei Brüc
kenköpfe 23 aufweist, die durch die Distanzstücke
20 gebildet werden, wobei beide Brückenköpfe 23
über das Mittelteil 22 miteinander verbunden sind.
Die Breite B des Distanzstücks 20 ist so gewählt,
das es mit wenig Spiel in der Ausnehmung 14 bezie
hungsweise 15 liegt.
In jedem Distanzstück 20 ist eine stufenförmige
Durchgangsöffnung 25 vorgesehen, die im wesentli
chen senkrecht zur Schwenkachse 21 der Distanzstüc
ke 20 verläuft. Im Bereich des Fußes 26 jedes Di
stanzstücks 20 ist in die Durchgangsöffnung 25 ein
ein Innengewinde aufweisendes Befestigungsmittel 27
eingebracht. Somit ist in jeder Durchgangsöffnung
25 mit dem zugehörigen Befestigungsmittel 27 eine
Gewindebohrung 28 gebildet. Natürlich kann die
Durchgangsöffnung 25 zumindest bereichsweise selbst
ein Gewinde aufweisen. Es kann also vorgesehen
sein, daß ein Gewinde in die Durchgangsöffnung 25
eingeschnitten ist.
Die Distanzstücke 20 werden am Gehäuse 2 des Ge
triebes 1 mit zwei Lagerbolzen 29 schwenkbar gehal
ten, wobei beim in Fig. 1 unteren Distanzstück 20
der Lagerbolzen 29 nicht dargestellt ist. Der La
gerbolzen 29 greift in eine Lagerbohrung 30 ein,
die im Distanzstück 20 ausgebildet ist. Die Lager
bohrung 30 ist insbesondere als Langloch 31 ausge
bildet, wobei die Längserstreckung des Langlochs 31
mit der Längserstreckung der Durchgangsöffnung 25
zusammenfällt. Der Lagerbolzen 29 durchgreift das
Distanzstück 20 nicht vollständig. Die Tiefe des
Langlochs 31 ist also geringer als die Breite B des
Distanzstücks 20.
Im Gehäuse 2 des Getriebes 1 ist ein an sich be
kannter Getriebemechanismus aufgenommen, mit dem
Treibstangenansätze 32 und 33 betätigbar sind, die
aus dem Kopfteil 3 des Gehäuses 2 herausragen. Vom
Getriebemechanismus ist in Fig. 1 lediglich eine
Mehrkantausnehmung 34 dargestellt, die einem Zahn
rad beziehungsweise Ritzel des Getriebemechanismus'
zugeordnet ist. Bei Betätigung des Getriebemecha
nismus' sind die Treibstangenansätze 32 und 33 in
Pfeilrichtung 35 ausfahrbar und entgegen der Pfeil
richtung 35 einfahrbar. Jeder Treibstangenansatz 32
und 33 weist eine Kopplungseinrichtung 36 auf, um
die Treibstangenansätze 32 und 33 mit hier nicht
dargestellten Treibstangen eines Flügelrahmens ei
nes Fensters, einer Tür oder dergleichen koppeln zu
können. Die Treibstangenansätze 32 und 33 sind in
nerhalb des Kopfteils 3 verschieblich geführt auf
genommen.
Die Längserstreckung des Lagerbolzens 29 verläuft
parallel zur Längserstreckung des Getriebes 2 be
ziehungsweise parallel zur Aus- und Einfahrbewegung
gemäß Pfeilrichtung 35 der Treibstangenansätze 32
und 33.
Gemäß Fig. 2 weist das Distanzstück 20 eine Dicke
D auf, die kleiner oder ebenso groß wie die Dicke
D1 des Bereichs 13 des Getriebes 1 ist. Insbesonde
re kann vorgesehen sein, daß die Dicke D des Di
stanzstücks 20 geringer oder ebenso groß wie eine
Breite X des Kopfteils 3 ist. Im übrigen sind glei
che Teile wie in Fig. 1 mit denselben Bezugszei
chen versehen, insofern wird auf deren nochmalige
Beschreibung verzichtet.
In Fig. 2 ist ersichtlich, daß zwar die Dicke D
des Distanzstücks 20 geringer oder gleich der Dicke
D1 des Gehäuses 2 ist, jedoch überragt das Distanz
stück 20 in Einsteckrichtung 37 die Stirnwand 10
des Gehäuses 2. Die Einsteckrichtung 37 fällt in
etwa mit einer Flächennormalen N der Stirnwand 10
zusammen, wobei die Flächennormale N also eine ge
dachte Gerade ist, die senkrecht auf der Stirnwand
10 steht. Das Distanzstück 20, 20' überragt also in
Einsteckrichtung 37 mit einem Abschnitt 38 die
Stirnwand 10 des Gehäuses 2 und liegt somit in Ein
steckstellung vor. Im Bereich des Abschnitts 38
weist das Distanzstück 20 noch eine Abrundung 39
auf.
Das Distanzstück 20 ist um seinen Lagerbolzen 29
schwenkbeweglich gelagert, wie dies durch den Dop
pelpfeil 40 angedeutet ist. Außerdem ist das Di
stanzstück 20 verschiebbar gelagert, da der Lager
bolzen 29 von dem Langloch 31 umgeben ist. Somit
kann das Distanzstück 20 in Pfeilrichtung 41 ver
schoben werden.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht auf das Getriebe 1 auf
die Unterseite 5 entsprechend Pfeilrichtung III in
Fig. 2. Gleiche Teile wie in den Fig. 1 und 2
sind in Fig. 3 mit denselben Bezugszeichen verse
hen, insofern wird auf deren Beschreibung verwie
sen.
Das Mittelteil 22 des brückenartigen Distanzstücks
20' weist eine Durchgangsbohrung 42 auf, die etwa
in der Mitte des Mittelteils 22 liegt. In Fig. 3
liegt das Distanzmittel 20' noch in Einsteckstel
lung vor, überragt also die Stirnwand 10 des Gehäu
ses 2. Durch die Durchgangsbohrung 42 ist ein Teil
des Getriebemechanismus 43 ersichtlich, nämlich das
Ritzel 43', welches die Mehrkantausnehmung 34
(Fig. 1) aufweist.
Fig. 3 läßt am Kopfteil 3 noch eine Auflagefläche
44 erkennen, auf der ein in ein Hohlprofil einge
stecktes Getriebe 1 aufliegt. Aus Fig. 1 ist er
sichtlich, daß die Auflagefläche 44 nicht mit der
Unterseite 45 der Treibstangenansätze 32 und 33 zu
sammenfällt, so daß diese Treibstangenansätze 32
und 33 - bei eingebautem Getriebe 1 - nicht auf der
Auflage des Hohlprofils aufliegen, auf der die Auf
lagefläche 44 des Getriebes 1 liegt.
Anhand der Fig. 4A und 4B wird das Einstecken
des Getriebes 1 in ein Hohlprofil 46 näher be
schrieben. Ein Hohlprofil 46, das vorzugsweise aus
Aluminium hergestellt ist, bildet einen Schenkel
eines Rahmens, insbesondere eines Flügelrahmens 47
eines Fensters, einer Tür oder dergleichen. Das
Hohlprofil 46 beziehungsweise der Flügelrahmen 47
weist einen Aufnahmekanal 48 für Treibstangen be
ziehungsweise Stulpschienen des Fensters auf. Der
Aufnahmekanal 48 weist eine Ausnehmung 49 auf,
durch die das Getriebe 1 mit seinem Bereich 13 in
das Hohlprofil 46 einsteckbar ist. Die Länge und
Breite der Ausnehmung 49 sind also an die Außenmaße
des Gehäuses 2 angepaßt. Etwa rechtwinklig zum Ka
nalgrund 50 des Aufnahmekanals 48 liegt eine Sicht
fläche 51 des Flügelrahmens 47. Die Sichtfläche,
die einer Rauminnenseite zugewandt ist, weist meh
rere Durchgangsbohrungen 52 auf, durch die - in
vollständig montiertem Zustand des Getriebes 1 - Be
festigungsschrauben und ein Betätigungs-Einsteck
teil eines auch als Handhabe bezeichneten Betäti
gungsgriffs hindurchgreifen. Im in Fig. 4A darge
stellten Montagezustand ist das Getriebe 1 jedoch
nur teilweise durch die Ausnehmung 49 hindurchver
lagert. Durch die Durchgangsöffnung 52 in der
Sichtfläche 51 wird ein Werkzeug, beispielsweise
ein Schraubendreher 53 hindurchgeführt, der mit
seinem Schaft 54 eine Auflaufschräge 55 für das Di
stanzstück 20 beziehungsweise 20' bildet. Insbeson
dere wird der Schraubendreher 53 durch eine Durch
gangsöffnung 52 hindurchgesteckt, welche anschlie
ßend von dem Betätigungs-Einsteckteil des Betäti
gungsgriffs durchgriffen wird. Somit bildet die vom
Schaft 54 gebildete Auflaufschräge 55 eine Anlage
fläche für das Mittelteil 22 des Distanzstücks 20'.
Die Abrundung 39 am Distanzstück 20' ermöglicht
beim Verschwenken dessen Vorbeigleiten an einem
Eckbereich E des Hohlprofils 46. Durch ein weiteres
Einstecken beziehungsweise Einschieben des Getrie
bes 1 in Einsteckrichtung 37 wird das Distanzstück
20' - gemäß Fig. 4B - entgegen dem Uhrzeigersinn in
Pfeilrichtung 40 um seinen Lagerbolzen 21 weiter
verschwenkt. Um die Schwenkbewegung des Distanz
stücks 20' zu unterstützen, kann beim Einschieben
des Getriebes 1 in das Hohlprofil 46 der Schrauben
dreher 53 nachgeführt werden, so daß die Auflauf
schräge 55 die Schwenkbewegung des Distanzstücks
20' unterstützt, bis es in Montagestellung vor
liegt.
Das Getriebe 1 wird so weit in Einschubrichtung 37
bewegt, bis die Auflageflächen 44 auf der oberen
Wandung 56 des Aufnahmekanals 48 aufliegen. Bis
diese Position erreicht ist, wird das Distanzstück
20' weiter verschwenkt, bis es seine in Fig. 5
dargestellte Position eingenommen hat und - aus
gehend von Fig. 1 - einen Schwenkwin
kel von ca. 90°
duchlaufen hat und somit in Montagestellung vor
liegt. Mit zunehmenden Schwenkwinkel des Distanz
stücks 20 beziehungweise 20' wird der Schraubendre
her 53 aus der Durchgangsöffnung 52 weiter heraus
gezogen, so daß er - noch bevor das Distanzstück 20
beziehungsweise 20' seine Montagestellung erreicht
vollständig aus der Durchgangsöffnung 52 herausge
zogen ist, so daß er sich nicht mit dem Distanz
stück 20 beziehungsweise 20' verklemmt. Die Axiale
jeder Gewindebohrung 28 steht nun im wesentlichen
senkrecht auf der Ebene der Seitenwand 6 des Gehäu
ses 2. Die Durchgangsbohrung 42 im Mittelteil 22
fluchtet mit der Mehrkantausnehmung 34 des Ritzels
43'. Die Längserstreckung des Lagerbolzens 29 be
ziehungsweise die Achse 21 verläuft im wesentlichen
parallel zur Längserstreckung des Getriebes 1. Die
Dicke D des Distanzstücks 20 beziehungsweise 20'
ist derart zu wählen, daß es zwar durch die Ausneh
mung 49 hindurchpaßt, die Breite der Ausnehmung 49
sollte jedoch so gewählt sein, daß die Auflageflä
chen 44 zumindest bereichsweise auf der Wandung 56
zu liegen kommen. Alternativ oder zusätzlich ist es
möglich, das Kopfteil 3 im Austrittsbereich der
Treibstangenansätze 32 und 33 etwas zu verlängern,
so daß dieser verlängerte Bereich des Kopfteils 3
zumindest bereichsweise auf der Wandung 56 auf
liegt.
Die Kopplungseinrichtungen 36 der Treibstangenan
sätze 32 und 33 liegen innerhalb des Aufnahmekanals
48 für die Treibstangen des Flügelrahmens 47.
In Fig. 6 ist das Getriebe 1 in vollständig einge
bautem Zustand dargestellt. Das Distanzmittel 20
beziehungsweise 20' überbrückt nun einen Freiraum
57 zwischen dem Gehäuse 2 und der Innenwandung 58
der Sichtfläche 51 des Hohlprofils 46. Außerdem ist
der Betätigungsgriff 59 am Hohlprofil 46 montiert.
Hierzu ist eine an sich bekannte Rosette 60 vorge
sehen, die von Befestigungsschrauben 61 durchgrif
fen wird, die in die Gewindebohrung 28, insbesonde
re in das jeweilige Befestigungsmittel 27 (Fig. 1)
eingeschraubt sind. Außerdem wird die Rosette 60
von einem hier nicht dargestellten Betätigungs-
Einsteckteil durchgriffen, welches im vollständig
montierten Zustand des Flügelrahmens 47 in die
Mehrkantausnehmung 34 des Getriebemechanismus' 43
eingreift. Das Betätigungs-Einsteckteil wird außer
dem vom Betätigungsgriff 59 bereichsweise aufgenom
men, so daß eine mechanische Kopplung zwischen Be
tätigungsgriff 59 und dem Getriebe 1 hergestellt
ist. Es ist vorgesehen, daß das Betätigungs-
Einsteckteil eine der Durchgangsöffnungen 52 durch
greift, die zwischen den Durchgangsöffnungen 52 für
die Befestigungsschrauben 61 liegt.
Der Abschnitt 38 jedes Distanzstücks 20 überbrückt
den Freiraum 57 und liegt nun in seiner Montage
stellung. Dadurch, daß das Distanzstück 20 bezie
hungsweise 20' durch die Langlöcher 31 auch ver
schiebbar am Gehäuse 2 angelenkt ist, ist eine
leichte Anpassung an unterschiedliche Weiten des
Freiraums 57 gegeben. Durch das Festziehen der Be
festigungsschrauben 61 wird das Distanzstück 20 be
ziehungsweise 20' mit seiner Stirnseite 62 an die
Innenwandung 58 herangezogen. Die Verschiebung des
Distanzstücks 20 beziehungsweise 20' in Pfeilrich
tung 41, also die Anpassung an die Weite des Frei
raums 57 erfolgt somit automatisch durch das Anzie
hen der Befestigungsschrauben 61.
In Fig. 6 ist noch eine Madenschraube 63 ersicht
lich, die im Bereich des Kopfteils 3 des Gehäuses 2
in eine schräg verlaufende Gewindebohrung G einge
schraubt ist. Insbesondere zur Vorfixierung des Ge
triebes 1 im Hohlprofil 46 wird die Madenschraube
63 so weit eingeschraubt, daß sie mit der Innensei
te des Aufnahmekanals 48 zusammenwirkt. Anstelle
der Madenschraube 63 kann auch eine Rastung zwi
schen Gehäuse 2 und dem Hohlprofil 46 vorgesehen
sein. Die Vorfixierung dient insbesondere dazu, das
Getriebe 1 vor dem Anbringen der Rosette 60 und des
Betätigungsgriffs 59 im Hohlprofil 46 zu halten.
In Fig. 6 ist noch ein Blendrahmen 64 dargestellt,
an dem der Flügelrahmen 47 angelenkt ist.
Dadurch, daß sich das Distanzstück 20 beziehungs
weise 20' mit seiner Stirnseite 62 an der Innenwan
dung 58 des Hohlprofils 46 abstützt, wird beim An
ziehen der Befestigungsschrauben 61 ein Schiefzie
hen des Getriebes 1 vermieden. Dadurch, daß das
Langloch 31 vorgesehen ist, kann außerdem eine An
passung an den Abstand zwischen dem Gehäuse 2 und
der Innenwandung 58 erfolgen. Mit dem erfindungsge
mäß gelagerten Distanzstück 20 beziehungsweise 20'
kann das Getriebe 1 auch bei Hohlprofilen zum Ein
satz kommen, bei denen die Auflagefläche 56 für das
Kopfteil 3 des Gehäuses 2 und die Auflagefläche
(Sichtfläche 51) für die Rosette 60 nicht in einem
rechten Winkel zueinander stehen, da der Schwenkbe
reich des Distanzstücks 20 beziehungsweise 20'
- ausgehend von der Einsteckstellung gemäß Fig. 2 -
in Schwenkrichtung 40 (Fig. 4B) zwischen 0° und
135° liegen kann. Sofern ein derartiges Hohlprofil
verwendet wird, ist noch darauf zu achten, daß die
Kopplung zwischen Betätigungs-Einsteckteil und der
Mehrkantaufnahme 34 am Getriebemechanismus 43 ent
sprechend ausgebildet ist. Beispielsweise kann die
Mehrkantausnehmung 34 schwimmend gelagert sein. Al
ternativ oder zusätzlich kann das Betätigungs-
Einsteckteil als flexible Welle ausgebildet sein
oder ein Kardangelenk umfassen.
Dadurch, daß die Gewindebohrung 28 in jeder
Schwenkstellung rechtwinklig zu den Lagerbolzen 29
und parallel zur Längserstreckung des Langloch 31
liegt, wird bei jedem Hohlprofil ein Schiefziehen
des Getriebes 1 beim Anziehen der Befestigungs
schrauben 61 verhindert. Weiterhin wird ein Kippen
des Getriebes 1 auch dann verhindert, wenn bei
spielsweise die Länge und/oder Breite der Ausneh
mung 49 nicht optimal an die Außenmaße des Gehäuses
2 angepaßt ist, wobei die Kippachse zwischen einer
Kante der Ausnehmung 49 und dem Gehäuse 2 vorliegt,
da beim Kippen des Getriebes 1 der Lagerbolzen 29
einer Kreisbahn folgen würde, durch seine Führung
im Langloch 31 jedoch nur eine Bewegung entlang ei
ner Tangente der Kreisbahn möglich ist.
Claims (15)
1. Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Aus
nehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fens
ters, einer Tür oder dergleichen, mit einem Gehäu
se, dem mindestens eine Gewindebohrung für eine am
Hohlprofil direkt oder indirekt angreifende Befes
tigungsschraube zugeordnet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Einsteck-Getriebe (1) mindestens
ein schwenkbar gelagertes Distanzstück (20, 20') an
geordnet ist, das die Gewindebohrung (28) für die
Befestigungsschraube (61) aufweist.
2. Einsteck-Getriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dicke (D) des Distanzstücks
(20, 20') kleiner oder ebenso groß ist wie die Dicke
(D1) des in das Hohlprofil (46) eingreifenden Be
reichs (13) des Einsteck-Getriebes (1).
3. Einsteck-Getriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dicke (D) des Distanzstücks
(20, 20') kleiner oder ebenso groß ist wie die Brei
te (X) eines Kopfteils (3) des Gehäuses (2).
4. Einsteck-Getriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der in das Hohlprofil (46) ein
greifende Bereich (13) des Einsteck-Getriebes (1)
eine mit seiner Flächennormalen (N) in Einsteck
richtung (37) weisende Stirnwand (10) aufweist, in
deren Bereich das Distanzstück (20, 20') angeordnet
ist.
5. Einsteck-Getriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanz
stück (20, 20') in Einsteckstellung mit einem Ab
schnitt (38) die Stirnwand (10) überragt.
6. Einsteck-Getriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanz
stück (20, 20') in Montagestellung einen zwischen
einer Seitenwand (6) des Einsteck-Getriebes (1) und
einer Innenseite einer Wandung (58) des Hohlprofils
(46) vorhandenen Freiraum (57) überbrückt.
7. Einsteck-Getriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanz
stück (20, 20') ausgehend von seiner Einsteckstel
lung in seine Montagestellung einen Schwenkwinkel
von vorzugsweise 45° bis 135°, insbesondere 90°,
durchläuft.
8. Einsteck-Getriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk
lagerung des Distanzstücks (20, 20') am Einsteck-
Getriebe (1) derart ausgebildet ist, daß neben der
Schwenkbewegung auch eine Verschiebebewegung mög
lich ist.
9. Einsteck-Getriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Einsteck-
Getriebe (1) ein Lagerbolzen (29) befestigt ist,
der in eine Lagerbohrung (30) des Distanzstücks
(20, 20') eingreift.
10. Einsteck-Getriebe nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lagerbohrung (30) eine Lang
lochbohrung (31) ist.
11. Einsteck-Getriebe nach einem der Ansprüche 9
oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbol
zen (29) in eine randoffene, das Distanzstück
(20, 20') teilweise aufnehmende Ausnehmung (14, 15)
des Einsteck-Getriebes (1) eingreift.
12. Einsteck-Getriebe nach einem der Ansprüche 9
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Längserste
ckung des Lagerbolzens (29) parallel verläuft zur
Längsersteckung des Hohlprofils (46).
13. Einsteck-Getriebe nach einem der Ansprüche 9
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs
erstreckung der Gewindebohrung (28) mit der Längs
erstreckung des Lagerbolzens (29) einen Winkel von
90° einschließt.
14. Einsteck-Getriebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanz
stück (20') brückenartig ausgebildet ist und zwei
Brückenköpfe (23) und einen dazwischenliegenden
Mittelteil (22) aufweist, wobei die beiden Brücken
köpfe (23) beidseitig einer der Betätigung des
Einsteck-Getriebes (1) dienenden Mehrkantausnehmung
(34) des Einsteck-Getriebes (1) liegen.
15. Einsteck-Getriebe nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Mittelteil (22) des brücken
artigen Distanzstücks (20') eine Durchgangsöffnung
(42) für den Durchgriff eines Betätigungs-
Einsteckteils, insbesondere eines Betätigungsgrif
fes (59) aufweist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848956A DE19848956C1 (de) | 1998-10-23 | 1998-10-23 | Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen |
| ES99117956T ES2217660T3 (es) | 1998-10-23 | 1999-09-15 | Engranaje de insercion para encajarse en un rebajo de un perfil hueco de un marco de una ventana, una puerta o similar. |
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| DE59908629T DE59908629D1 (de) | 1998-10-23 | 1999-09-15 | Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848956A DE19848956C1 (de) | 1998-10-23 | 1998-10-23 | Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19848956C1 true DE19848956C1 (de) | 2000-05-18 |
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ID=7885439
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19848956A Expired - Fee Related DE19848956C1 (de) | 1998-10-23 | 1998-10-23 | Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen |
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| DE59908629T Expired - Lifetime DE59908629D1 (de) | 1998-10-23 | 1999-09-15 | Einsteck-Getriebe für das Einsetzen in eine Ausnehmung eines Hohlprofils eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen |
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Cited By (1)
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1999
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- 1999-09-15 ES ES99117956T patent/ES2217660T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1999-09-15 EP EP99117956A patent/EP0995862B1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| EP0995862B1 (de) | 2004-02-25 |
| ES2217660T3 (es) | 2004-11-01 |
| EP0995862A3 (de) | 2001-04-18 |
| DE59908629D1 (de) | 2004-04-01 |
| EP0995862A2 (de) | 2000-04-26 |
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