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DE19848725A1 - Elektrische Steckverbindung - Google Patents

Elektrische Steckverbindung

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Abstract

Die elektrische Steckverbindung zur Verbindung eines Elektronikmoduls innerhalb eines Automatgetriebes für Kraftfahrzeuge mit einer außerhalb des Gehäuses vorgesehenen Zuleitung weist einen Stecker auf, der mit Spiel eine Bohrung im Gehäuse durchsetzt sowie einen Gegenstecker in Form einer Buchse, wobei Stecker und Gegenstecker mit Nuten bzw. Rippen zur Ausbildung einer Bajonettverriegelung versehen sind; im Raum zwischen Stecker und Bohrung ist eine Formdichtung vorgesehen, die beim Aufstecken des Gegensteckers verformt wird und die Bohrung hermetisch abdichtet.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur elektrischen Steckverbindung eines in einem Automatgetriebe für Kraftfahrzeuge angeordneten Elektronikmoduls, insbeson­ dere für ein Schaltgerät, mit einer ausserhalb des Getrie­ bes angeordneten Zuleitung.
Bei Automatgetrieben für Kraftfahrzeuge, wie sie von der Anmelderin vielfältig gefertigt werden, wird üblicher­ weise die Getriebeelektronik innerhalb des Getriebegehäuses angeordnet und über eine Steckverbindung, die das Getriebe­ gehäuse durchsetzt, mit der ausserhalb des Automatgetriebes vorhandenen Zuleitung verbunden. In diesem Zusammenhang hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die üblicher­ weise aus Stecker und Gegenstecker bestehende Steckverbin­ dung senkrecht, d. h. in Montagerichtung des im Getriebe angeordneten Schaltgerätes mit dem Elektronikmodul im Ge­ häuse angeordnet wird.
Dabei tritt jedoch noch das Problem auf, dass Ferti­ gungstoleranzen ausgeglichen werden müssen, die zu einem Spiel zwischen der Bohrung im Getriebegehäuse und dem diese Bohrung durchsetzenden Stecker führen. Eine Möglichkeit diese Fertigungstoleranzen auszugleichen besteht darin, dass die Steckverbindung schwimmend im Getriebegehäuse ge­ lagert wird, wobei jedoch eine derartige schwimmende Lage­ rung noch den Nachteil eines in der Höhe erheblichen Raum­ bedarfs aufweist; auch Schwierigkeiten bei der Kontaktie­ rung der im Elektronikmodul als elektrischer Leiter übli­ cherweise verwendeten Stanzgitter mit den Steckanschlüssen des Steckers treten bei einer schwimmenden Lagerung dieser Steckverbindung auf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine elek­ trische Steckverbindung zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet und die eine starre Verbindung mit dem Getriebe­ gehäuse ermöglicht bei gleichzeitiger problemloser Kontak­ tierung der im Elektronikmodul innerhalb des Getriebes an­ geordneten Stanzgitter.
Ausgehend von einer Anordnung der eingangs näher ge­ nannten Art erfolgt die Lösung dieser Aufgabe mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen; vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemässe Steckverbindung, die als starre Verbindung mit dem Getriebegehäuse ausgestaltet ist, ermög­ licht eine einfache und kostengünstige Kontaktierung des im Getriebegehäuse vorhandenen Stanzgitters bei gleichzeitiger niedriger Bauhöhe durch diese direkte Kontaktierung. Der mit Spiel in der Bohrung des Getriebegehäuses eingesetzte Stecker, der mit dem Stanzgitter im Elektronikmodul verbun­ den ist, weist mehrere unter einem Winkel zur Längsachse verlaufende Nuten bzw. Rippen auf seiner Aussenseite auf, während der Gegenstecker in Form einer Buchse, der auf den Stecker aufgesetzt wird und der die Verbindung mit der ausser­ halb des Gehäuses angeordneten Stromversorgung her­ stellt, auf seiner Innenwand an die Nuten bzw. Rippen des Steckers angepasste Rippen bzw. Nuten aufweist, wodurch die eine Bajonettverriegelung beim Aufsetzen des Gegensteckers auf den Stecker verwirklicht wird.
Der Toleranzausgleich zwischen Stecker und Bohrung erfolgt durch die eingesetzte Formdichtung, wobei ein Auf­ setzen des Gegensteckers mit Verformung der Formdichtung durch die Bajonettverriegelung nahezu kraftfrei erfolgen kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, in der vorteilhafte Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfin­ dungsgemässen Anordnung vor dem Zusammenbau,
Fig. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemässe Anordnung nach dem Zusammenbau und die
Fig. 3 bis 5 verschiedenen Ausgestaltungen der Form­ dichtung und des Gegensteckers in Schnitt­ darstellung.
In den Figuren, in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, bedeutet 1 ein Teil eines Ge­ häuses für ein Automatgetriebe für Kraftfahrzeuge, in dem ein (nicht dargestelltes) Schaltgerät sowie ein Elektronik­ modul 6 angeordnet sind, wobei letzteres mit einer ausser­ halb des Gehäuses 1 des Automatgetriebes vorgesehenen Zu­ leitung zu verbinden ist.
Um nun eine senkrechte Anordnung zur elektrischen Steckverbindung, d. h. in Montagerichtung des Schaltgerä­ tes, am Getriebegehäuse vorzunehmen (wie es durch den Pfeil F in Fig. 1 angedeutet ist) ist im Gehäuse 1 eine Bohrung 8 vorgesehen, in welche mit einem erheblichen Spiel ein Stecker 2 eingreift. Der Stecker 2 ist dabei mit einer Vielzahl von Kontaktstiften versehen, welche entsprechende Kontaktstellen im (nicht dargestellten) Stanzgitter im Elektronikmodul 6 kontaktieren.
Der Stecker 2 weist entlang seines Aussenumfangs meh­ rere unter einem Winkel angeordnete Nuten bzw. Rippen 7 auf, die zusammen mit entsprechenden Rippen bzw. Nuten in einer Aussparung des Gegensteckers 3 eine Bajonettverriege­ lung dieser beiden Bauteile miteinander ermöglichen. Der Gegenstecker 3, der in Fig. 1 in einer Stellung vor dem Zusammenbau dargestellt ist, weist im wesentlichen die Form einer Buchse auf und wird beim Zusammenbau auf den Stecker 2 aufgesetzt und mit einer leichten Drehbewegung auf diesen abgesenkt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die erfindungsgemässe Anordnung im zusammengebauten Zustand. Man erkennt, dass eine in der Bohrung 8 eingesetzte und den Stecker 2 umge­ bende Formdichtung 4 durch den unteren Rand des buchsenför­ migen Gegensteckers 3 derart verformt worden ist, dass der Raum zwischen der Aussenwand des Steckers 2 und der Innen­ wand der Bohrung 8 hermetisch verschlossen wird.
Zusätzlich ist der Gegenstecker 3 noch mit einer an seinem unteren Ende vorgesehenen Schmutzlippe 5 versehen, die nach dem Zusammenbau von Gegenstecker 3 und Stecker 2, wie Fig. 2 erkennen lässt, auf der Oberseite des Gehäuses 1 anliegt und einen zusätzlichen Schutz bietet.
Die Schnittdarstellung nach Fig. 3 lässt erkennen, dass bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Form­ dichtung 4, im Querschnitt gesehen, einen nach aussen ge­ richteten Wulst 9 aufweist, so dass beim Absenken des Ran­ des des Gegensteckers 3, der bei diesem Ausführungsbeispiel eine Abschrägung aufweist, die unter einem Winkel zu seiner Längsachse verläuft, die Wulst in Richtung des Gehäuses 1 verformt wird.
Fig. 4 lässt einen Querschnitt erkennen, bei dem die Formdichtung 4 kreisbogenförmig ausgestaltet ist und der­ art, in den den Stecker 2 umgebenden Raum in der Bohrung 8 eingesetzt ist, dass die beiden Enden des Kreisbogens am Stecker 2 anliegen, während der Scheitelpunkt an der Boh­ rung 8 anliegt. Auch hier erfolgt durch ein Eindringen des unteren Randes des Gegensteckers 3 in Richtung des Pfei­ les f eine Verformung der Dichtung 4 mit hermetischer Ab­ dichtung des Raumes zwischen Stecker 2 und Bohrung 8.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der obere Abschnitt des Steckers 2 eine unter einem Winkel zu seiner Längsachse angeordnete Abschrägung auf, wobei die zwischen Stecker 2 und Bohrung 8 eingesetzte Formdichtung 4 eine daran angepasste Abschrägung aufweist und im übrigen wieder einen der Bohrung zugewandten Wulst 9, der durch den unteren Rand des Gegensteckers 3 beim Zusammenbau verformt wird.
Bei allen diesen Ausführungsbeispielen wird eine star­ re Anbindung des Steckers 2 an das Elektronikmodul 6 mit dem darin angeordneten Stanzgitter gewährleistet; die Bau­ teile sind einfach, kostengünstig und nahezu kraftfrei zu montieren; durch die direkte Ankontaktierung im Elektronik­ modul 6 wird eine niedrige Bauhöhe gewährleistet; der er­ forderliche Toleranzausgleich wird durch die vorgesehene Formdichtung in allen ihren bevorzugten Ausgestaltungen erreicht.
Bezugszeichen
1
Gehäuse
2
Stecker
3
Gegenstecker
4
Formdichtung
5
Schmutzlippe
6
Elektronikmodul
7
Rippe bzw. Nut
8
Bohrung
9
Wulst

Claims (5)

1. Anordnung zur elektrischen Steckverbindung eines in einem Automatgetrieb für Kraftfahrzeuge angeordneten Elek­ tronikmoduls für ein Schaltgerät mit einer ausserhalb des Gehäuses vorgesehenen Zuleitung, gekennzeich­ net durch die folgende Kombination:
  • a) die Anordnung weist einen Stecker (2) auf, der mit Spiel eine Bohrung (8) im Gehäuse (1) des Getriebes durchsetzt und der elektrisch mit dem Stanzgitter des Elektronikmoduls (6) im Getriebe verbunden ist;
  • b) der Stecker (2) weist mehrere, unter einem Winkel zur Längsachse verlaufende und auf seiner Aussenwand ange­ ordnete Nuten bzw. Rippen (7) auf;
  • c) im Raum zwischen dem Stecker (2) und der Innenwand der Bohrung (8) ist eine Formdichtung (4) eingesetzt;
  • d) die Anordnung weist einen Gegenstecker (3) mit einer buchsenförmigen Aussparung auf, der elektrisch mit der Stromversorgung verbunden ist, wobei auf der Innensei­ te der Aussparung Rippen bzw. Nuten vorgesehen sind, die mit den Nuten bzw. Rippen auf der Aussenwand des Steckers (2) eine Bajonettverriegelung bilden, wobei der freie Rand des Gegensteckers (3) im zusammengebau­ ten Zustand der Anordnung in die Bohrung (8) teilweise eingreift und die Formdichtung (4) verformt;
  • e) das dem Gehäuse zugewandte Ende des Gegensteckers (3) ist mit einer Schmutzlippe (5) versehen, die nach dem Zusammenbau der Anordnung auf der Aussenseite des Ge­ häuses (1) aufliegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Formdichtung (4) im Quer­ schnitt gesehen eine am unteren Rand des Gegensteckers (3) im zusammengebauten Zustand anliegende nach aussen gerich­ tete Wulst (9) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Formdichtung (4) im Quer­ schnitt gesehen kreisbogenförmig ausgestaltet ist, wobei die beiden Enden des Kreisbogens am Stecker (2) anliegen und der Scheitelpunkt an der Bohrung (8) anliegt.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Formdichtung im Querschnitt gesehen eine unter einem Winkel zur Längsachse der Boh­ rung (8) verlaufende Abschrägung aufweist und mit dieser an einer unter dem gleichen Winkel zur Längsachse verlaufenden Abschrägung des Steckers (2) anliegt.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Formdichtung (4) beaufschlagende Rand des Gegensteckers (3) mit einer unter einem Winkel zu seiner Längsachse verlau­ fenden Abschrägung versehen ist.
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