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DE19847416A1 - Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung - Google Patents

Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung

Info

Publication number
DE19847416A1
DE19847416A1 DE19847416A DE19847416A DE19847416A1 DE 19847416 A1 DE19847416 A1 DE 19847416A1 DE 19847416 A DE19847416 A DE 19847416A DE 19847416 A DE19847416 A DE 19847416A DE 19847416 A1 DE19847416 A1 DE 19847416A1
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DE
Germany
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power transmission
shoe
transmission chain
piston
chain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19847416A
Other languages
English (en)
Inventor
Kozo Inoue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tsubakimoto Chain Co
Original Assignee
Tsubakimoto Chain Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tsubakimoto Chain Co filed Critical Tsubakimoto Chain Co
Publication of DE19847416A1 publication Critical patent/DE19847416A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein kombinierte Spann- und Führungsvor­ richtungen gemäß den Patentansprüchen 1 und 7.
Derartige Spann- und Führungsvorrichtungen werden in Kettenantriebseinheiten verwendet, um eine Kraftübertragungskette mit einer Spannung zu beaufschlagen, um ein Vibrieren oder Erschlaffen der Kraftübertragungskette während deren Umlauf zu vermeiden. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung eine Spann- und Führungsvorrichtung, die zum Einsatz bei einer Anwendung geeignet ist, bei der sich die Spannseite und die Schlaffseite einer Kraftübertragungskette während des Be­ triebs der Kettenantriebseinheit umkehren oder vertauschen.
Bei einer Kettenantriebseinheit mit zwei Zahnrädern, die beabstandet zueinander angeordnet sind, um eine Antriebsseite und eine Abtriebsseite der Kettenantriebs­ einheit zu bilden, werden ein gespannter Abschnitt und ein schlaffer Abschnitt der Kraftübertragungskette, die an gegenüberliegenden Seiten des Antriebszahnrads vorgesehen sind, hinsichtlich ihrer Position vertauscht oder umgekehrt, wenn die Drehrichtung des Zahnrads auf der Antriebsseite umgekehrt wird oder wenn die An­ triebsseite und die Abtriebsseite der Kettenantriebseinheit umgekehrt oder vertauscht werden.
Zur Auseinandersetzung mit diesem Problem kann die Kettenantriebseinheit, wie in Fig. 4 gezeigt, zwei stationäre Führungsvorrichtungen 30, 31 umfassen, die außer­ halb einer Schleife der Kraftübertragungskette 32 angeordnet sind, wobei sich Schuhflächen 30a, 31a der jeweiligen Führungsvorrichtungen 30, 31 in Gleitkontakt mit einem gespannten Abschnitt und einem schlaffen Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette 32 befinden, um den Umlauf der Kraftübertragungskette 32 um zwei be­ abstandete Zahnräder 33, 34 zu führen.
Die stationären Führungsvorrichtungen 30, 31, die sowohl auf der Spannseite als auch auf der Schlaffseite der Kraftübertragungskette 32 vorgesehen sind, weisen ein Problem dahingehend auf, daß wenn die Kette 32 aufgrund einer langen Betriebszeit eine Längung erfährt, Vibrationen der Kette 32 während des Betriebs verstärkt sind und möglicherweise ein Stoßen oder Schlagen des schlaffen Abschnitts der Kette 32 gegen die Schuhfläche 31a der gegenüberliegenden stationären Führungsvorrich­ tung 31 verursachen. Dieser Vorgang erzeugt unangenehme Betriebsgeräusche und beschleunigt den Verschleiß der Schuhfläche 31a.
Eine andere, in Fig. 5 gezeigte herkömmliche Kettenantriebseinheit umfaßt eine sta­ tionäre Führungsvorrichtung 35, die auf einer Seite einer Kraftübertragungskette 36 angeordnet ist, die um zwei Zahnräder 37, 38 geführt ist, wobei sich eine Schuhflä­ che 35a in Gleitkontakt mit einem freien Abschnitt der Kette 36 befindet, und eine schwenkbare Führungsvorrichtung 39, die auf der anderen Seite der Kette 36 ange­ ordnet und auf einem festen Befestigungsschaft 40 schwenkbar gelagert ist, wobei eine Schuhfläche 39a mittels einer Spannvorrichtung 41 gegen einen freien Abschnitt der Kette 36 gedrückt ist und sich in Gleitkontakt mit dem freien Abschnitt befindet, wobei die Spannvorrichtung 41 auf ein hin- und herbewegbares freies Ende der schwenkbaren Führungsvorrichtung 39 von der Rückseite des freien Endes aus wirkt. Wann immer der freie Abschnitt der Kette 36, der sich in Gleitkontakt mit der stationären Führungsvorrichtung 35 befindet, einen gespannten Abschnitt der Kette 36 bildet, kann bei dieser Anordnung eine Längung der Kette 36, die bspw. durch Alterung hervorgerufen ist, durch eine Schwenkbewegung der schwenkbaren Füh­ rungsvorrichtung 39 aufgefangen werden, welche durch die Wirkung der Spannvor­ richtung 41 verursacht ist. Daher ergibt sich während des Betriebs der Kette 36 kein Schwingen oder Erschlaffen des schlaffen Abschnitts.
Wenn jedoch der freie Abschnitt der Kette 36, welcher sich in Gleitkontakt mit der stationären Führungsvorrichtung 35 befindet, derart angeordnet ist, daß er einen schlaffen Abschnitt bildet, ist die schwenkbare Führungsvorrichtung 39 durch einen gespannten freien Abschnitt der Kette 36 zurückgedrückt und ist die Schlaffheit in dem schlaffen Abschnitt der Kette 36 erhöht. Der schlaffe Abschnitt der Kette 36 neigt mit erhöhter Schlaffheit dazu, gegen die Schuhfläche 35a der stationären Füh­ rungsvorrichtung 35 zu schlagen, wodurch unangenehme Betriebsgeräusche und ein Beschleunigen des Verschleißes der Schuhfläche 35a in derselben Weise wie bei dem in Fig. 4 gezeigten Stand der Technik erzeugt werden.
Ausgehend von den vorangegangenen Nachteilen des Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung für eine Kettenantriebseinheit bereitzustellen, deren Aufbau einfach ist, die einen hohen Grad an Haltbarkeit aufweist und die ein Vibrieren einer Kette und die Erzeugung unangenehmer Betriebsgeräusche über eine lange Be­ triebsdauer hinweg vermeiden kann, selbst wenn eine Spannseite und eine Schlaffseite der Kette während des Betriebs der Kettenantriebseinheit vertauscht oder umgekehrt werden.
Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe einerseits durch eine kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach ist eine kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung zur Verwendung in ei­ ner Kettenantriebseinheit mit einer endlosen, um ein Paar von Zahnrädern geführten Kraftübertragungskette bereitgestellt, umfassend: einen stationären Schuh mit einer Kontaktfläche, die einer Spannweite der Kraftübertragungskette zwischen den Zahn­ rädern gegenüberliegt, einen bewegbaren Schuh, der relativ zu dem stationären Schuh in einer zu der Spannweite der Kraftübertragungskette hin- und von der Spannweite der Kraftübertragungskette wegverlaufenden Richtung bewegbar ist, und ein treibendes Element zum Treiben des bewegbaren Schuhs zur Spannweite der Kraftübertragungskette hin, wobei der bewegbare Schuh eine Kontaktfläche aufweist, die durch die Wirkung des treibenden Elements gegen die und in Gleitkontakt mit der Spannweite der Kraftübertragungskette gedrückt ist, um eine Spannung der Kraftübertragungskette aufrechtzuerhalten, und wobei der bewegbare Schuh beweg­ bar ist als Reaktion auf ein Abnehmen der Spannung der Kraftübertragungskette, um von der Kontaktfläche des stationären Schuhs aus auszurücken, um ein Erschlaffen der Kraftübertragungskette aufzufangen, und als Reaktion auf ein Zunehmen der Spannung der Kraftübertragungskette, um in einem solchen Ausmaß zu der Kontakt­ fläche des stationären Schuhs hin einzurücken, daß sich die Kontaktfläche des sta­ tionären Schuhs und die Kontaktfläche des bewegbaren Schuhs beide in Gleitkontakt mit der Spannweite der Kraftübertragungskette befinden.
Der stationäre Schuh weist vorzugsweise einen ersten und einen zweiten Schuhab­ schnitt auf, die in Bewegungsrichtung der Kraftübertragungskette gesehen voneinan­ der beabstandet sind, und der bewegbare Schuh ist zwischen dem ersten und dem zweiten Schuhabschnitt des stationären Schuhs angeordnet.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung des weiteren ein Gehäuse für die Führungsvorrichtung, das an die Spannweite der Kraftübertragungskette angrenzend angeordnet ist und eine Kolbenöffnung, die sich senkrecht zu einer Linie erstreckt, die sich zwischen den Drehachsen der Zahnräder erstreckt, und einen Kolben aufweist, der verschiebbar in der Kolbenöffnung aufgenommen ist. Der stationäre Schuh ist an dem Gehäuse be­ festigt, der bewegbare Schuh ist fest mit einem Ende des Kolbens verbunden und das treibende Element ist in der Kolbenöffnung angeordnet und wirkt zwischen dem entgegengesetzten Ende des Kolbens und dem Gehäuse.
Der Kolben ist vorzugsweise im wesentlichen becherförmig ausgebildet und weist ei­ nen inneren hohlen Abschnitt auf. Das Gehäuse weist des weiteren eine Hochdruck­ kammer, die durch den hohlen Abschnitt des Kolbens und die Kolbenöffnung zur Aufnahme von Öl darin gemeinsam definiert ist, und ein Absperrventil auf, um einen Öldurchgang in eine Richtung von einer externen Ölversorgungsquelle zu der Hoch­ druckkammer zu ermöglichen, während ein Öldurchgang in der entgegengesetzten Richtung verhindert ist. Ein aufgrund der Bewegung des Kolbens in der Hochdruck­ kammer entstandener Druckanstieg bewirkt ein Lecken des Öls aus der Hochdruck­ kammer zum Außenbereich des Gehäuses durch einen Zwischenraum, der zwischen einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens und einer inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung definiert ist.
Eines der Zahnräder ist ein Antriebszahnrad und die Kraftübertragungskette weist auf einer Seite des Antriebszahnrads einen gespannten Abschnitt und auf der ande­ ren Seite des Antriebszahnrads einen schlaffen Abschnitt auf. Angrenzend an den gespannten Abschnitt und angrenzend an den schlaffen Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette sind jeweils ein stationärer Schuh, ein bewegbarer Schuh und ein trei­ bendes Element angeordnet.
Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe andererseits durch eine kombi­ nierte Spann- und Führungsvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 7 gelöst. Danach ist eine Spann- und Führungsvorrichtung zur Verwendung in einer Kettenantriebseinheit mit einer endlosen Kraftübertragungskette bereitgestellt, die um ein Antriebszahnrad und ein Abtriebszahnrad geführt ist, um einen gespannten Abschnitt auf einer Seite des Antriebszahnrads und einen schlaffen Abschnitt auf der gegenüberliegenden Seite des Antriebszahnrads bereitzustellen, umfassend: ein Gehäuse für die Führungsvorrichtung, das zwischen dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette angeordnet ist und eine Kol­ benöffnung aufweist, die sich durch das Gehäuse in einer zu einer Linie senkrechten Richtung erstreckt, welche sich zwischen den Drehachsen des Antriebszahnrads und des Abtriebszahnrads erstreckt, ein Paar von stationären Schuhen, die an gegen­ überliegenden Flächen des Gehäuses befestigt sind und jeweils ein Paar von Kon­ taktflächen aufweisen, die dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette gegenüberliegen, ein Paar von im wesentlichen becher­ förmigen Kolben, die verschiebbar in der Kolbenöffnung aufgenommen sind, wobei deren jeweilige offene Enden einander gegenüberliegen und wobei die Kolben je­ weils einen inneren hohlen Abschnitt aufweisen, ein treibendes Element, das in der Kolbenöffnung angeordnet ist und zwischen den Kolben wirkt um diese voneinander weg zu treiben, und ein Paar von bewegbaren Schuhen, die fest mit den jeweiligen geschlossenen Enden der becherförmigen Kolben verbunden und derart bewegbar sind, daß sie durch und gegen die Wirkung des treibenden Elements von den Kon­ taktflächen der stationären Schuhe aus ausrücken und zu den Kontaktflächen hin einrücken, um gegen den gespannten Abschnitt und den schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette gedrückt zu werden und sich mit dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt in Gleitkontakt zu befinden, wobei das Gehäuse des weiteren eine Hochdruckkammer, die gemeinsam durch die Kolbenöffnung und die hohlen Abschnitte der Kolben definiert ist, um darin Öl aufzunehmen, einen Öleinlaß, der zu einem zentralen Abschnitt der Kolbenöffnung hin öffnet, um das Öl in die Hochdruckkammer einzuleiten, und ein Absperrventil aufweist, das in dem Öleinlaß angeordnet ist, um den Öldurchgang in einer Richtung von einer extremen Ölversor­ gungsquelle zu der Hochdruckkammer hin zu ermöglichen, während der Öldurch­ gang in der entgegengesetzten Richtung verhindert ist, wobei ein aufgrund der Be­ wegung von zumindest einem Kolben in der Hochdruckkammer entstandener Druck­ anstieg ein Lecken des Öls aus der Hochdruckkammer zum Außenbereich des Ge­ häuses durch einen Zwischenraum bewirkt, der zwischen jeweiligen äußeren Um­ fangsflächen der Kolben und einer inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung defi­ niert ist.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 und dem Patentanspruch 7 nachgeordneten Ansprüche, an­ dererseits auf die nachfolgende Erläuterung zweier bevorzugter Ausführungsbei­ spiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Er­ läuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeich­ nung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in einer Vorderansicht, teilweise geschnitten, eine Kettenantriebsein­ heit, die mit dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Spann- und Führungsvorrichtung ausgerüstet ist,
Fig. 2 in einer Vorderansicht, teilweise geschnitten, eine Kettenantriebsein­ heit, die mit dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Spann- und Führungsvorrichtung ausgerüstet ist,
Fig. 3 in einer geschnittenen Darstellung entlang der Linie III-III das Ausfüh­ rungsbeispiel aus Fig. 2,
Fig. 4 in einer Vorderansicht ein Beispiel einer Kettenführungsvorrichtung, die bei einer herkömmlichen Kettenantriebseinheit verwendet wird, und
Fig. 5 in einer Vorderansicht wie in Fig. 4 ein Beispiel einer weiteren her­ kömmlichen Kettenführungsvorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Kettenantriebseinheit, die zwei kombinierte Spann- und Führungs­ vorrichtungen 1A, 1B gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung aufweist. Die Kettenantriebseinheit umfaßt auch ein Antriebszahnrad 2, ein Abtriebszahnrad 3 und eine endlose Kraftübertragungskette 4, die um das Antriebs­ zahnrad 2 und das Abtriebszahnrad 3 geführt ist. Die Spann- und Führungsvorrich­ tungen 1A, 1B sind als Paar verwendet und gegenüberliegend angeordnet, so daß gegenüberliegende Spannweiten der Kraftübertragungskette 4, welche zwischen dem Antriebszahnrad 2 und dem Abtriebszahnrad 3 laufen, zwischen den Spann- und Führungsvorrichtungen 1A, 1B angeordnet sind.
Die Spann- und Führungsvorrichtungen 1A, 1B sind hinsichtlich ihres Aufbaus iden­ tisch und weisen bezüglich einer zentralen Achse, die sich im wesentlichen senk­ recht - von links nach rechts in Fig. 1 - zu jeder Spannweite der Kraftübertragungs­ kette 4 hin erstreckt, einen symmetrischen Aufbau auf. Die Spann- und Führungsvor­ richtungen 1A, 1B sind symmetrisch bezüglich einer imaginären, geraden Mittellinie L angeordnet, die sich - von oben nach unten in Fig. 1 - zwischen einer Drehachse O des Antriebszahnrads 2 und einer Drehachse O' des Abtriebszahnrads 3 erstreckt.
Jede Spann- und Führungsvorrichtung 1A, 1B umfaßt ein fixiertes Gehäuse 5 für die Führungsvorrichtung, ein Paar von stationären Schuhen 6, 6, die an entgegenge­ setzten Enden des Gehäuses 5 befestigt und in Bewegungsrichtung der Kraftüber­ tragungskette 4 gesehen voneinander beabstandet sind, und einen bewegbaren Schuh 7, der zwischen den stationären Schuhen 6, 6 angeordnet und bewegbar ist, um von den Kontaktflächen 6A, 6A der jeweiligen stationären Schuhe 6, 6 aus aus­ zurücken und zu den Kontaktflächen 6A, 6A hin einzurücken.
Das Gehäuse 5 weist einen vertieften Abschnitt 5A, der zu der Kraftübertragungs­ kette 4 hin öffnet, um den bewegbaren Schuh 7 darin verschiebbar aufzunehmen, und eine Kolbenöffnung 5B auf, die in einem zentralen Abschnitt des vertieften Ab­ schnitts 5A angeordnet ist.
Der bewegbare Schuh 7 weist eine Kontaktfläche 7A, die zum Gleitkontakt mit der Kraftübertragungskette 4 vorgesehen ist, und eine Kolbenaufnahmeausnehmung oder -öffnung 7B auf, die in einer der Kontaktfläche 7A entgegengesetzten Innenflä­ che ausgebildet ist. Die Kolbenaufnahmeöffnung 7B und die Kolbenöffnung 5B fluchten miteinander.
Ein becherförmiger Kolben 8 ist an einem Ende offen und am entgegengesetzten Ende geschlossen ausgebildet. Ein geschlossener Endabschnitt des Kolbens 8 ist fest in der Kolbenaufnahmeöffnung 7B des bewegbaren Schuhs 7 angeordnet. Der verbleibende Abschnitt des Kolbens 8 ist verschiebbar in der Kolbenöffnung 5B des Gehäuses 5 aufgenommen. Der becherförmige Kolben 8 weist einen zylinderförmi­ gen hohlen Abschnitt 8A auf, der zu einer Bodenwand der Kolbenöffnung 5B hin öff­ net. Der hohle Abschnitt 8A und die Kolbenöffnung 5B bilden gemeinsam eine Hoch­ druckkammer H.
Eine Druckschraubenfeder 9 ist in der Hochdruckkammer H angeordnet und drückt den Kolben 8 und den bewegbaren Schuh 7 elastisch in eine Richtung, um von den Kontaktflächen 6A, 6A der stationären Schuhe 6, 6 aus auszurücken, so daß die je­ weiligen Spannweiten der Kraftübertragungskette 4 durch die Kontaktflächen 7A, 7A der bewegbaren Schuhe 7, 7 zur Mittellinie L hin nach innen gedrückt werden.
Ein Kugelventil 10 ist der Bodenwand der Kolbenöffnung 5B zugeordnet. Ein Öl, das unter Druck von einer nicht gezeigten Ölversorgungsquelle, die außerhalb des Ge­ häuses 5 angeordnet ist, zugeführt wird, fließt durch das Kugelventil 10 in die Hoch­ druckkammer H, so daß die Hochdruckkammer H ständig mit dem Öl gefüllt ist.
Wenn der Kolben 8 in Ausrückrichtung verschoben wird, um aus der Kolbenöffnung 5B auszurücken, ist das Kugelventil 10 offen, wobei es den Ölfluß in die Hochdruck­ kammer H ermöglicht. Umgekehrt wird das Öl in der Hochdruckkammer H kompri­ miert, wenn der Kolben 8 in Einrückrichtung verschoben wird, um in die Kolbenöff­ nung 5B einzurücken, wodurch der Druck in der Hochdruckkammer H zunimmt. Als Folge dieses Druckanstiegs in der Hochdruckkammer H ist das Kugelventil 10 ge­ schlossen, wodurch ein Ölfluß aus der Hochdruckkammer H zurück zu der Ölversor­ gungsquelle verhindert ist.
Wenn das Antriebszahnrad 2 im Uhrzeigersinn angetrieben ist, der durch den in Fig. 1 gezeigten Pfeil gekennzeichnet ist, stellt die um das Antriebszahnrad 2 und das Abtriebszahnrad 3 geführte Kraftübertragungskette 4 bei einer Kettenantriebseinheit mit dem vorangegangenen Aufbau einen gespannten Abschnitt auf einer Seite des Antriebszahnrads 2 - rechte Seite in Fig. 1 - und einen schlaffen Abschnitt auf der anderen Seite des Antriebszahnrads 2 - linke Seite in Fig. 1 - bereit. Der gespannte Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 ist durch das Antriebszahnrad 2 gezogen und daher zwischen dem Antriebszahnrad 2 und dem Abtriebszahnrad 3 gespannt. Der bewegbare Schuh 7 der Spann- und Führungsvorrichtung 1A, der sich mit dem ge­ spannten Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 in Gleitkontakt befindet, ist daher durch den gespannten Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 zurückgedrückt.
Wenn die Kraft des gespannten Abschnitts der Kraftübertragungskette 4, welche darauf abzielt, den bewegbaren Schuh 7 einzurücken, die Kraft der Druckschrau­ benfeder 9 übersteigt, die darauf abzielt, den bewegbaren Schuh 7 auszurücken, nimmt der Öldruck in der Hochdruckkammer H zu.
Da ein Rückströmen des Öls in der Hochdruckkammer H zu der Ölversorgungsquelle durch das Kugelventil 10 verhindert ist, bewirkt jedoch in diesem Fall der Druckan­ stieg in der Hochdruckkammer H ein Lecken des Öls aus der Hochdruckkammer H durch einen Zwischenraum zwischen einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens 8 und einer inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung 5B zum Außenbereich der Spann- und Führungsvorrichtung 1A. Im Ergebnis rückt der bewegbare Schuh 7 in den vertieften Abschnitt 5A des Gehäuses 5 ein, wobei die Kontaktfläche 7A des be­ wegbaren Schuhs 7 im wesentlichen in einer Ebene mit den Kontaktflächen 6A, 6A der stationären Schuhe 6, 6 liegt. Folglich gelangt nun der gespannte Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 mit den Kontaktflächen 6A, 6A der stationären Schuhe 6, 6 in Gleitkontakt, während der gespannte Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 in Gleitkontakt mit der Kontaktfläche 7A des bewegbaren Schuhs 7 gehalten ist. Da eine große Kontaktfläche zwischen dem gespannten Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette 4 und den stationären Schuhen 6, 6 und dem bewegbaren Schuh 7 der Spann- und Führungsvorrichtung 1A bereitgestellt ist, ist der gespannte Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 während des Umlaufs stabil abgestützt.
Der schlaffe Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 - linke Seite in Fig. 1 - ist zwi­ schen dem Antriebszahnrad 2 und dem Abtriebszahnrad 3 nicht gespannt. Demzu­ folge ist der bewegbare Schuh 7 der Spann- und Führungsvorrichtung 1B unter der Kraft der Druckschraubenfeder 9 von den Kontaktflächen 6A, 6A der stationären Schuhe 6, 6 aus ausgerückt, wodurch er den schlaffen Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette 4 mittels der Kontaktfläche 7A zu dem gespannten Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 nach innen drückt. Mittels dieser Bewegung des bewegba­ ren Schuhs 7 ist der schlaffe Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 durch die Spann- und Führungsvorrichtung 1B unter Spannung gehalten. Mittels der Spann- und Führungsvorrichtungen 1A, 1B sind der gespannte Abschnitt und der schlaffe Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 unter Spannung gehalten oder andererseits an einem Erschlaffen gehindert, und folglich kann die Kraftübertragungskette 4 um das Antriebszahnrad 2 und das Abtriebszahnrad 3 ohne die Erzeugung übermäßiger Vibrationen oder eines unangenehmen Betriebsgeräuschs umlaufen.
Wenn das Antriebszahnrad 2 in einer der Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung - nämlich entgegen dem Uhrzeigersinn - gedreht wird, ist die Positionsbeziehung zwischen dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette 4 umgekehrt bzw. vertauscht. Da die Spann- und Führungsvorrichtungen 1A, 1B bezüglich der geraden Mittellinie L, die die Drehachsen O, O' des Antriebs­ zahnrads 2 und des Abtriebszahnrads 3 verbindet, symmetrisch angeordnet sind, ist in diesem Fall der bewegbare Schuh 7 der Spann- und Führungsvorrichtung 1B auf der linken Seite in Fig. 1 mittels eines gespannten Abschnitts der Kraftübertragungs­ kette 4, welcher zwischen dem Antriebszahnrad 2 und dem Abtriebszahnrad 3 ge­ spannt ist, derart kraftbeaufschlagt, daß er sich in den vertieften Abschnitt 5A des Gehäuses 5 hineinbewegt. Andererseits wird der bewegbare Schuh 7 der Spann- und Führungsvorrichtung 1A auf der rechten Seite in Fig. 1 unter der Kraftwirkung der Druckschraubenfeder 9 von den Kontaktflächen 6A, 6A der stationären Schuhe 6, 6 aus ausgerückt, wodurch er einen schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungs­ kette 4 zum gespannten Abschnitt der Kraftübertragungskette 4 hin nach innen drückt. Daher ist die Kraftübertragungskette 4 während des Umlaufens um das An­ triebszahnrad 2 und das Abtriebszahnrad 3 mittels der Spann- und Führungsvor­ richtungen 1A, 1B stabil unter geeigneter Spannung gehalten.
Da die Hochdruckkammer H einer jeden Spann- und Führungsvorrichtung 1A, 1B mit einem Öl befüllt ist, das von der nicht gezeigten externen Ölversorgungsquelle über das Kugelventil 10 zugeführt wird, komprimiert eine Schlagkraft oder ein Stoß, die bzw. der von der Kraftübertragungskette 4 in eine Richtung auf den bewegbaren Schuh 7 einer jeden Spann- und Führungsvorrichtung 1A, 1B ausgeübt wird, in wel­ cher der Kolben 8 in die Kolbenöffnung 5B geschoben wird, das Öl innerhalb der Hochdruckkammer H, und folglich nimmt der Druck in der Hochdruckkammer H zu. Aufgrund des innerhalb der Hochdruckkammer H entstandenen Druckanstiegs wird ein Lecken des innerhalb der Hochdruckkammer H aufgefangenen Öls aus der Hochdruckkammer H durch einen kleinen Zwischenraum zwischen einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens 8 und einer inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung 5B zum Außenbereich der Spann- und Führungsvorrichtung 1A, 1B bewirkt. Wäh­ rend dieser Zeit unterliegt das Öl einem Strömungswiderstand, der die von der Kraftübertragungskette 4 auf die Spann- und Führungsvorrichtung 1A, 1B ausgeübte Schlagkraft absorbiert. Die Kraftübertragungskette 4 ist daher frei von Schwingungen gehalten.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei identische Spann- und Füh­ rungsvorrichtungen 1A, 1B als ein Paar und angrenzend an zwei gegenüberliegende Spannweiten der Kraftübertragungskette 4 angeordnet, die um das Antriebszahnrad 2 und das Abtriebszahnrad 3 geführt ist. Die Spann- und Führungsvorrichtungen 1A, 1B können alternativ als eine Führungsvorrichtung einzeln verwendet werden, die besonders für einen Einsatz bei einer Anwendung geeignet ist, bei der eine Span­ nung in der Kraftübertragungskette stark variiert.
Fig. 2 zeigt in einer Vorderansicht, teilweise geschnitten, eine Kettenantriebseinheit mit einer Spann- und Führungsvorrichtung 11 gemäß einem zweiten Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung. Die Spann- und Führungsvorrichtung 11 ist zwi­ schen zwei gegenüberliegenden Spannweiten einer Kraftübertragungskette 14 an­ geordnet, die um und zwischen einem Antriebszahnrad 12 und einem Abtriebszahn­ rad 13 geführt ist.
Die Spann- und Führungsvorrichtung 11 weist einen bezüglich einer zentralen Achse symmetrischen Aufbau auf, welche sich im wesentlichen - von links nach rechts in Fig. 2 - senkrecht zu einer geraden Mittellinie L erstreckt, die sich - von unten nach oben in Fig. 2 - zwischen einer Drehachse O des Antriebszahnrads 12 und einer Drehachse O' des Abtriebszahnrads 13 erstreckt. Die Spann- und Führungsvorrich­ tung 11 umfaßt ein blockartiges Gehäuse 15 für die Führungsvorrichtung. Das Ge­ häuse 15 weist eine Form auf, die bezüglich der geraden Mittellinie L symmetrisch ist.
Das Gehäuse 15 ist in seiner Position fixiert und weist auf seiner rechten Seite und auf seiner linken Seite ein Paar von stationären Schuhen 16, 16 auf, die in Bewe­ gungsrichtung der Kraftübertragungskette 14 voneinander beabstandet sind. Ein be­ wegbarer Schuh 17 ist zwischen den stationären Schuhen 16, 16 angeordnet und bewegbar, um von Kontaktflächen 16A, 16A der jeweiligen stationären Schuhe 16, 16 aus auszurücken und zu den Kontaktflächen 16A, 16A hin einzurücken.
Das Gehäuse 15 weist einen vertieften Abschnitt 15A, der zwischen den stationären Schuhen 16, 16 auf jeder Seite vorgesehen ist und sich zur verschiebbaren Auf­ nahme des bewegbaren Schuhs 17 darin zu der Kraftübertragungskette 14 hin öff­ net, und eine Kolbenöffnung 15B auf, die mit der zentralen Achse der Spann- und Führungsvorrichtung 11 fluchtet, welche senkrecht zu der geraden Mittellinie L ver­ läuft, und sich durch das Gehäuse 15 hindurch erstreckt. Die Kolbenöffnung 15B weist entgegengesetzte Enden auf, welche in der Mitte der vertieften Abschnitte 15A, 15A öffnen.
Jeder bewegbare Schuh 17 weist eine Kontaktfläche 17A, die zum Gleitkontakt mit der Kraftübertragungskette 4 vorgesehen ist, und eine Kolbenaufnahmeausnehmung oder -öffnung 17B auf, die in einer der Kontaktfläche 17A entgegengesetzten Innen­ fläche ausgebildet ist. Die Kolbenaufnahmeöffnung 17B und die Kolbenöffnung 15B fluchten miteinander.
Ein Paar von becherförmigen Kolben 18, 18 ist verschiebbar in der Kolbenöffnung 15B aufgenommen, wobei die offenen Enden der jeweiligen Kolben 18, 18 einander gegenüberliegend angeordnet sind. Ein geschlossenes Ende eines jeden becherför­ migen Kolbens 18, 18 ist fest in der Kolbenaufnahmeöffnung 17B eines korrespon­ dierenden bewegbaren Schuhs 17 angeordnet. Die becherförmigen Kolben 18, 18 weisen jeweilige zylindrische hohle Abschnitte 18A, 18A auf, die mit der Kolbenöff­ nung 15B an den offenen Enden der Kolben 18, 18 kommunizieren. Die hohlen Ab­ schnitte 18A, 18A und die Kolbenöffnung 15B bilden gemeinsam eine Hochdruck­ kammer H.
Eine Druckschraubenfeder 19, die als ein treibendes Mittel dient, ist in der Hoch­ druckkammer H angeordnet und wirkt zwischen den beiden Kolben 18, 18, um sie in entgegengesetzten Richtungen elastisch voneinander wegzudrücken, so daß diame­ tral gegenüberliegende Abschnitte der inneren Umfangsfläche der Kraftübertra­ gungskette 14 durch die Kontaktflächen 17A, 17A der bewegbaren Schuhe 17, 17 voneinander weg nach außen gedrückt werden.
Das Gehäuse 15 für die Führungsvorrichtung weist auch einen Öleinlaß 15C auf, der an einem Ende - dem inneren Ende - mit einem zentralen Abschnitt der Kolbenöff­ nung 15B verbunden ist. Das andere Ende - das äußere Ende - des Öleinlasses 15C ist an eine nicht gezeigte, externe Ölversorgungsquelle angeschlossen. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist ein Kugelventil 20 in dem Öleinlaß 15C angeordnet. Ein Öl wird von der nicht gezeigten, externen Ölversorgungsquelle aus durch das Kugelventil 20 in die Hochdruckkammer H zugeführt, so daß die Hochdruckkammer H immer mit dem Öl gefüllt ist. Das Kugelventil 20 ermöglicht einen Öldurchgang in eine Richtung von der Ölversorgungsquelle zu der Hochdruckkammer H und blockiert den Öldurchgang in der entgegengesetzten Richtung.
Die Spann- und Führungsvorrichtung 11 gemäß dem vorangegangenen Aufbau ar­ beitet wie folgt:
Wenn das Antriebszahnrad 12 im Uhrzeigersinn angetrieben ist, der durch den in Fig. 2 gezeigten Pfeil gekennzeichnet ist, liefert die Kraftübertragungskette 14, die über und um das Antriebszahnrad 12 und das Abtriebszahnrad 13 läuft, einen ge­ spannten Abschnitt auf einer Seite des Antriebszahnrads 12 - rechte Seite in Fig. 2 - und einen schlaffen Abschnitt auf der anderen Seite des Antriebszahnrads 12 - linke Seite in Fig. 2. Der gespannte Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 wird durch das Antriebszahnrad 12 gezogen und ist folglich zwischen dem Antriebszahnrad 12 und dem Abtriebszahnrad 13 gespannt. Der derart gespannte Abschnitt drückt die Kontaktfläche 17A des zugehörigen bewegbaren Schuhs 17 auf der rechten Seite in Fig. 2 nach links, was zur Folge hat, daß der rechtsseitige Kolben 18 in die Kol­ benöffnung 15B eingerückt ist.
Als Folge dieser Bewegung des Kolbens 18 wirken der Druck des in der Hochdruck­ kammer H eingeschlossenen Öls und die Kraft der Druckschraubenfeder 19 in eine Richtung, in der sie den anderen Kolben 18 auf der linken Seite in Fig. 2 aus der Kolbenöffnung 15B herausbewegen. Der schlaffe Abschnitt der Kraftübertragungs­ kette 14 ist daher durch die Kontaktfläche 17A des linksseitigen bewegbaren Schuhs 17 in eine von dem gespannten Abschnitt wegverlaufende Richtung - nach links in Fig. 2 - gedrückt. Daher wird der schlaffe Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 durch den linksseitigen bewegbaren Schuh 17 unter Spannung gehalten.
In diesem Fall wird eine Gegenkraft, die von der Kraftübertragungskette 14 auf den bewegbaren Schuh 17 auf der Seite des schlaffen Abschnitts wirkt, über denselben bewegbaren Schuh 17 zu dem Kolben 18 übertragen und erhöht daher den Druck des in der Hochdruckkammer H gehaltenen Öls.
Ein in der Hochdruckkammer H entstandener Druckanstieg bewirkt ein Lecken des Öls aus der Hochdruckkammer H zum Außenbereich der Spann- und Führungsvor­ richtung 11 durch einen schmalen Zwischenraum zwischen jeweiligen äußeren Um­ fangsflächen der Kolben 18, 18 und einer inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung 15B, wodurch sich die Kolben 18, 18 annähern, bis sich die Kraft der Druckschrau­ benfeder 19 im Ausgleich mit Gegenkräften befindet, die von dem gespannten Ab­ schnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 auf die Kolben 18, 18 wirken.
Wenn die Gegenkräfte abnehmen, vergrößert sich der Abstand zwischen den Kolben 18, 18 aufgrund der Kraft der Druckschraubenfeder 19, währenddessen das Öl au­ tomatisch von der externen Ölversorgungsquelle durch das Kugelventil 20 in die Hochdruckkammer H nachgefüllt wird.
Wenn die Spannung in dem gespannten Abschnitt der Kraftübertragungskette 14, die darauf abzielt, den bewegbaren Schuh 17 in den vertieften Abschnitt 15A des Ge­ häuses 15 einzurücken, einen vorgegebenen Wert überschreitet, gelangt der ge­ spannte Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 mit den Kontaktflächen 16A, 16A der stationären Schuhe 16, 16 in Kontakt. Der gespannte Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette 14 ist daher durch die Kontaktflächen 16A, 16A der stationären Schuhe 16, 16 und die Kontaktfläche 17A des bewegbaren Schuhs 17 abgestützt.
Da die auf der Schlaffseite der Kraftübertragungskette 14 wirkende Spannung gering ist, rückt der bewegbare Schuh 17, der mittels der Kraft der Druckschraubenfeder 19 gegen den schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 gedrückt ist, anderer­ seits von den Kontaktflächen 16A, 16A der stationären Schuhe 16, 16 aus aus und kann frei in den vertieften Abschnitt 15A hinein und aus dem vertieften Abschnitt 15A heraus verschoben werden. Wenn der bewegbare Schuh 17 einer Schlagkraft unter­ worfen wird, die durch eine plötzliche Veränderung der Spannung der Schlaffseite der Kraftübertragungskette 14 verursacht wird, wird in diesem Zustand die Schlag­ kraft sofort über das Öl in der Hochdruckkammer H zu dem Kolben 18 auf der Spannseite übertragen und folglich durch den gespannten Abschnitt der Kraftüber­ tragungskette 14 über den zugehörigen bewegbaren Schuh 17 aufgenommen. Zur selben Zeit steigt der Druck des Öls in der Hochdruckkammer H an, was zur Folge hat, daß ein Lecken des Öls aus der Hochdruckkammer H zum Außenbereich der Spann- und Führungsvorrichtung 11 durch den Zwischenraum zwischen den äuße­ ren Umfangsflächen der Kolben 18, 18 und der inneren Umfangsfläche der Kol­ benöffnung 15B bewirkt wird. In diesem Fall ist das Öl einem Strömungswiderstand unterworfen, mittels dessen die Schlagkraft im wesentlichen aufgenommen oder ab­ sorbiert wird.
Wenn das Antriebszahnrad 12 entgegen der Pfeilrichtung in Fig. 2 gedreht wird, nämlich im entgegengesetzten Uhrzeigersinn, ist die Positionsbeziehung zwischen dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 umgekehrt. Da die Spann- und Führungsvorrichtung 11 hinsichtlich ihres Aufbaus bezüglich der geraden Mittellinie L symmetrisch ist, die die Drehachsen O, O' des Antriebszahnrads 12 und des Abtriebszahnrads 13 verbindet, rückt in diesem Fall der bewegbare Schuh 17 auf der Spannseite - linke Seite in Fig. 2 - in den vertieften Abschnitt 15A des Gehäuses 15 mittels des gespannten Abschnitts der Kraftübertra­ gungskette 14 ein, welcher zwischen dem Antriebszahnrad 12 und dem Abtriebs­ zahnrad 13 gespannt ist. Umgekehrt rückt der bewegbare Schuh 17 auf der Schlaffseite - rechte Seite in Fig. 2 - von den Kontaktflächen 16A, 16A der stationä­ ren Schuhe 16, 16 unter der Kraft der Druckschraubenfeder 19 und dem Druck des Öls in der Hochdruckkammer H aus. Der schlaffe Abschnitt der Kraftübertragungs­ kette 14 wird von dem gespannten Abschnitt der Kraftübertragungskette 14 aus nach außen weggedrückt. Daher kann die Kraftübertragungskette 14 während ihres Laufs über und um das Antriebszahnrad 12 und das Abtriebszahnrad 13 mittels der Spann- und Führungsvorrichtung 11 stabil unter einer geeigneten Spannung gehalten wer­ den.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Hochdruckkammer über das Kugelventil mit der externen Ölversorgungsquelle in Strömungsverbindung ge­ halten. Das Kugelventil kann durch einen unterschiedlichen Typ eines Absperrventils ersetzt werden. Im Fall geringer Kettenspannungsschwankungen kann das Absperr­ ventil weggelassen werden, wobei in diesem Fall die auf die bewegbaren Schuhe ausgeübten Lasten oder Kräfte durch ein treibendes Mittel aufgefangen werden, bspw. eine Druckschraubenfeder oder eine Spannscheibe.
Obwohl bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen die Positionsbeziehung zwischen dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt einer Kraftübertra­ gungskette durch ein Umkehren der Drehrichtung des Antriebszahnrads umgekehrt wird, kann ein solcher Wechsel in der Positionsbeziehung alternativ durch ein Ver­ tauschen der Antriebsseite und der Abtriebsseite der beiden Zahnräder erreicht wer­ den.
Es erscheint gemäß der vorhergehenden Beschreibung klar, daß die Spann- und Führungsvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin­ dung Variationen der Kettenspannung akkommodieren kann, die auftreten, wenn ein gespannter Abschnitt und ein schlaffer Abschnitt der Kraftübertragungskette umge­ kehrt oder vertauscht werden, wenn die Drehrichtung eines Antriebszahnrads umge­ kehrt wird oder wenn die Antriebsseite und die Abtriebsseite der beiden Zahnräder vertauscht werden. Die Spann- und Führungsvorrichtung gewährleistet daher eine glatte und zuverlässige Kraftübertragung durch die Kettenantriebseinheit.
Selbst wenn die Kraftübertragungskette eine Längung zeigt die von einer langen Betriebsdauer herrührt, rückt der bewegbare Schuh von den Kontaktflächen der sta­ tionären Schuhe aus, um ein Erschlaffen in der Kraftübertragungskette aufzuneh­ men. Die Kraftübertragungskette kann glatt über und um die Zahnräder laufen, ohne übermäßige Vibrationen und Betriebsgeräusche zu erzeugen.
Wenn die Spannung in der Kraftübertragungskette zunimmt, rückt der bewegbare Schuh zu den Kontaktflächen der stationären Schuhe hin ein und ist die Kraftüber­ tragungskette auf den jeweiligen Kontaktflächen der stationären und bewegbaren Schuhe abgestützt. Da zwischen der Kraftübertragungskette und den stationären und bewegbaren Schuhen eine große Kontaktfläche bereitgestellt ist, ist in diesem Fall der Kontaktdruck zwischen der Kraftübertragungskette und den Kontaktflächen der Schuhe erheblich reduziert. Im Ergebnis zeigen die Schuhe eine lange Lebensdauer und erhöhen folglich die Haltbarkeit der Spann- und Führungsvorrichtung.
Die Spann- und Führungsvorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist hinsichtlich der Spann- und Führungsvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungs­ beispiel dahingehend vorteilhaft, daß es aufgrund der gemeinsamen Nutzung des Gehäuses, des treibenden Elements, der Hochdruckkammer und des Absperrventils für den bewegbaren Schuh und den Kolben auf der Spannseite und den bewegbaren Schuh und den Kolben auf der Schlaffseite möglich wird, das Gesamtgewicht, die Anzahl an verwendeten Teilen und die Herstellungskosten der Spann- und Füh­ rungsvorrichtung zu reduzieren.
Da der bewegbare Schuh auf der Spannseite und der bewegbare Schuh auf der Schlaffseite über das treibende Element und das Öl in der Hochdruckkammer funk­ tionell gekoppelt sind, kann zusätzlich eine auf die Kraftübertragungskette wirkende Schlagkraft effektiv gedämpft werden und ist ein optimaler Spannungsausgleich zwi­ schen der Spannseite und der Schlaffseite der Kraftübertragungskette bereitgestellt.
Offensichtlich sind im Licht der obigen Lehre verschiedene Änderungen und Modifi­ kationen der Erfindung möglich. Es ist zu verstehen, daß die vorliegende Erfindung im Umfang der beigefügten Patentansprüche anders als konkret beschrieben ver­ wirklicht werden kann.

Claims (9)

1. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (1A, 1B) zur Verwendung in ei­ ner Kettenantriebseinheit mit einer endlosen, um ein Paar von Zahnrädern (2, 3) ge­ führten Kraftübertragungskette (4), umfassend:
  • - einen stationären Schuh (6) mit einer Kontaktfläche (6A), die einer Spann­ weite der Kraftübertragungskette (4) zwischen den Zahnrädern (2, 3) gegenüberliegt,
  • - einen bewegbaren Schuh (7), der relativ zu dem stationären Schuh (6) in ei­ ner zu der Spannweite der Kraftübertragungskette (4) hin- und von der Spannweite der Kraftübertragungskette (4) wegverlaufenden Richtung bewegbar ist, und
  • - ein treibendes Element (9) zum Treiben des bewegbaren Schuhs (7) zur Spannweite der Kraftübertragungskette (4) hin,
wobei der bewegbare Schuh (7) eine Kontaktfläche (7A) aufweist, die durch die Wirkung des treibenden Elements (9) gegen die und in Gleitkontakt mit der Spannweite der Kraftübertragungskette (4) gedrückt ist, um eine Spannung der Kraftübertragungskette (4) aufrechtzuerhalten, und
wobei der bewegbare Schuh (7) bewegbar ist als Reaktion auf ein Abnehmen der Spannung der Kraftübertragungskette (4), um von der Kontaktfläche (6A) des stationären Schuhs (6) aus auszurücken, um ein Erschlaffen der Kraftübertragungs­ kette (4) aufzufangen, und als Reaktion auf ein Zunehmen der Spannung der Kraftübertragungskette (4), um in einem solchen Ausmaß zu der Kontaktfläche (6A) des stationären Schuhs (6) hin einzurücken, daß sich die Kontaktfläche (6A) des sta­ tionären Schuhs (6) und die Kontaktfläche (7A) des bewegbaren Schuhs (7) beide in Gleitkontakt mit der Spannweite der Kraftübertragungskette (4) befinden.
2. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (1A, 1B) nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß der stationäre Schuh (6) einen ersten und einen zweiten Schuhabschnitt aufweist, die in Bewegungsrichtung der Kraftübertragungskette (4) gesehen voneinander beabstandet sind, und daß der bewegbare Schuh (7) zwischen dem ersten und dem zweiten Schuhabschnitt des stationären Schuhs (6) angeordnet ist.
3. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (1A, 1B) nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß das treibende Element (9) eine Druckschraubenfeder ist.
4. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (1A, 1B) nach Anspruch 1, ge­ kennzeichnet durch ein Gehäuse (5) für die Führungsvorrichtung, das an die Spann­ weite der Kraftübertragungskette (4) angrenzend angeordnet ist und eine Kolbenöff­ nung (5B), die sich senkrecht zu einer Linie (L) erstreckt, die sich zwischen den Drehachsen (O, O') der Zahnräder (2, 3) erstreckt, und einen Kolben (8) aufweist, der verschiebbar in der Kolbenöffnung (5B) aufgenommen ist, wobei der stationäre Schuh (6) an dem Gehäuse (5) befestigt ist, wobei der bewegbare Schuh (7) fest mit einem Ende des Kolbens (8) verbunden ist und wobei das treibende Element (9) in der Kolbenöffnung (5B) angeordnet ist und zwischen dem entgegengesetzten Ende des Kolbens (8) und dem Gehäuse (5) wirkt.
5. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (1A, 1B) nach Anspruch 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Kolben (8) im wesentlichen becherförmig ausgebildet ist und einen inneren hohlen Abschnitt (8A) aufweist, und daß das Gehäuse (5) des weiteren eine Hochdruckkammer (H), die durch den hohlen Abschnitt (8A) des Kol­ bens (8) und die Kolbenöffnung (5B) zur Aufnahme von Öl darin gemeinsam definiert ist, und ein Absperrventil (10) aufweist, um einen Öldurchgang in eine Richtung von einer externen Ölversorgungsquelle zu der Hochdruckkammer (H) zu ermöglichen, während ein Öldurchgang in der entgegengesetzten Richtung verhindert ist, und daß ein aufgrund der Bewegung des Kolbens (8) in der Hochdruckkammer (H) entstan­ dener Druckanstieg ein Lecken des Öls aus der Hochdruckkammer (H) zum Außen­ bereich des Gehäuses (15) durch einen Zwischenraum bewirkt, der zwischen einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens (8) und einer inneren Umfangsfläche der Kol­ benöffnung (5B) definiert ist.
6. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (1A, 1B) nach einem der An­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Zahnräder (2, 3) ein An­ triebszahnrad (2) ist und daß die Kraftübertragungskette (4) auf einer Seite des An­ triebszahnrads (2) einen gespannten Abschnitt und auf der anderen Seite des An­ triebszahnrads (2) einen schlaffen Abschnitt aufweist und daß angrenzend an den gespannten Abschnitt und angrenzend an den schlaffen Abschnitt der Kraftübertra­ gungskette (4) ein stationärer Schuh (6), ein bewegbarer Schuh (7) und ein treiben­ des Element (9) angeordnet sind.
7. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (11) zur Verwendung in einer Kettenantriebseinheit mit einer endlosen Kraftübertragungskette (14), die um ein An­ triebszahnrad (12) und ein Abtriebszahnrad (13) geführt ist, um einen gespannten Abschnitt auf einer Seite des Antriebszahnrads (12) und einen schlaffen Abschnitt auf der gegenüberliegenden Seite des Antriebszahnrads (12) bereitzustellen, umfas­ send:
  • - ein Gehäuse (15) für die Führungsvorrichtung, das zwischen dem gespann­ ten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette (14) angeord­ net ist und eine Kolbenöffnung (15B) aufweist, die sich durch das Gehäuse (15) in einer zu einer Linie (L) senkrechten Richtung erstreckt, welche sich zwischen den Drehachsen (O, O') des Antriebszahnrads (12) und des Abtriebszahnrads (13) er­ streckt,
  • - ein Paar von stationären Schuhen (16, 16), die an gegenüberliegenden Flä­ chen des Gehäuses (15) befestigt sind und jeweils ein Paar von Kontaktflächen (16A, 16A) aufweisen, die dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette (14) gegenüberliegen,
  • - ein Paar von im wesentlichen becherförmigen Kolben (18, 18), die ver­ schiebbar in der Kolbenöffnung (15B) aufgenommen sind, wobei deren jeweilige of­ fene Enden einander gegenüberliegen und wobei die Kolben (18, 18) jeweils einen inneren hohlen Abschnitt (18A) aufweisen,
  • - ein treibendes Element (19), das in der Kolbenöffnung (15B) angeordnet ist und zwischen den Kolben (18, 18) wirkt, um diese voneinander weg zu treiben, und
  • - ein Paar von bewegbaren Schuhen (17, 17), die fest mit den jeweiligen ge­ schlossenen Enden der becherförmigen Kolben (18, 18) verbunden und derart be­ wegbar sind, daß sie durch und gegen die Wirkung des treibenden Elements (19) von den Kontaktflächen (16A, 16A) der stationären Schuhe (16, 16) aus ausrücken und zu den Kontaktflächen (16A, 16A) hin einrücken, um gegen den gespannten Ab­ schnitt und den schlaffen Abschnitt der Kraftübertragungskette (14) gedrückt zu wer­ den und sich mit dem gespannten Abschnitt und dem schlaffen Abschnitt in Gleit­ kontakt zu befinden,
wobei das Gehäuse (15) des weiteren eine Hochdruckkammer (H), die ge­ meinsam durch die Kolbenöffnung (15B) und die hohlen Abschnitte (18A, 18A) der Kolben (18, 18) definiert ist, um darin Öl aufzunehmen, einen Öleinlaß (15C), der zu einem zentralen Abschnitt der Kolbenöffnung (15B) hin öffnet, um das Öl in die Hochdruckkammer (H) einzuleiten, und ein Absperrventil (20) aufweist, das in dem Öleinlaß (15C) angeordnet ist, um den Öldurchgang in einer Richtung von einer ex­ ternen Ölversorgungsquelle zu der Hochdruckkammer (H) hin zu ermöglichen, wäh­ rend der Öldurchgang in der entgegengesetzten Richtung verhindert ist, wobei ein aufgrund der Bewegung von zumindest einem Kolben (18, 18) in der Hochdruck­ kammer (H) entstandener Druckanstieg ein Lecken des Öls aus der Hochdruckkam­ mer (H) zum Außenbereich des Gehäuses (15) durch einen Zwischenraum bewirkt, der zwischen jeweiligen äußeren Umfangsflächen der Kolben (18, 18) und einer in­ neren Umfangsfläche der Kolbenöffnung (15B) definiert ist.
8. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (11) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder stationäre Schuh (16, 16) einen ersten und einen zweiten Schuhabschnitt aufweist, die in Bewegungsrichtung der Kraftübertragungskette (14) gesehen voneinander beabstandet sind, und daß jeder bewegbare Schuh (17, 17) zwischen dem ersten und dem zweiten Schuhabschnitt eines korrespondierenden stationären Schuhs (16, 16) angeordnet ist.
9. Kombinierte Spann- und Führungsvorrichtung (11) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das treibende Element (19) eine Druckschraubenfeder ist.
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