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DE19845178A1 - Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel - Google Patents

Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel

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DE19845178A1
DE19845178A1 DE1998145178 DE19845178A DE19845178A1 DE 19845178 A1 DE19845178 A1 DE 19845178A1 DE 1998145178 DE1998145178 DE 1998145178 DE 19845178 A DE19845178 A DE 19845178A DE 19845178 A1 DE19845178 A1 DE 19845178A1
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    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/20Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops
    • B60J7/202Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops being characterised by moveable cover parts for closing the gap between boot lid and rearmost seats

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Abstract

Für die Anlenkung eines Verdeckkastendeckels, welcher mittels zweier über die Fahrzeugbreite hin zueinander beabstandeter und jeweils aus zwei ein Gelenkhebelparallelogramm bildender, an der Fahrzeugkarosserie angelenkter Schwenkarme bestehender Hubeinrichtungen mit der Fahrzeugkarosserie verbunden ist und zunächst in einer in überwiegend vertikaler Öffnungsbewegung und anschließend in einer in überwiegend horizontaler Verlagerung die Öffnung des Verdeckkastens frei gibt, wird zur weitgehendsten Verringerung der vertikalen Hubbewegung des Verdeckkastendeckels vorgeschlagen, daß er an den Hubeinrichtungen vermittels einer geradlinigen zu seiner Ebene parallelen Schiebeführung längsverschiebbar abgestützt ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel, welcher mittels zweier über die Fahrzeugbreite hin zueinander beabstandeter und jeweils aus zwei ein Gelenkhebelparallelogramm bildenden, an der Fahr­ zeugkarosserie angelenkten Schwenkarmen bestehender Hubeinrichtungen mit der Fahrzeugkarosserie verbunden ist und in einer im überwiegenden vertika­ len Öffnungsbewegung und anschließend in einer im überwiegenden horizonta­ len Verlagerung die Öffnung des Verdeckkastens frei gibt.
Verdeckkastendeckel für die Verdeckkästen von mit einem Klappverdeck aus­ gestatteten Fahrzeugen sind in der einfachsten Ausführungsform vermittels einfacher Anlenkungen an der Wandung des Verdeckkastens oder unmittelbar benachbarten Karosserieteilen angelenkt. Beispielsweise ist bei einer bekann­ ten und gebräuchlichen Bauart einer Anlenkung von Verdeckkastendeckeln von mit einem Klappverdeck ausgestatteten Fahrzeugen ist der Verdeckka­ stendeckel mittels eines Paares U-förmig gekrümmter Scharnierarme an der Verdeckkastenrückwand angelenkt, derart, daß der Verdeckkastendeckel in einer Klappbewegung aus einer zur Karosseriekontur fluchtenden Schließlage heraus in eine wenigstens annähernd vertikal aufragende Öffnungstellung ver­ schwenkbar ist. Bei mit einer starren Heckscheibe ausgestatteten Klappver­ decken und verhältnismäßig klein bzw. knapp bemessenem Verdeckkasten ist für die im Zuge des Öffnens des Verdeckes erforderliche Schwenkbewegung des Stoffspannbügels und der Heckscheibe ein verhältnismäßig großer Ver­ schwenkbereich erforderlich, wenn der Verdeckkastendeckel in der herkömmli­ chen Weise in einer einfachen Klappbewegung um den hinteren Rand des Ver­ deckkästens öffnet. Unter ungünstigen Umständen ist dabei zum Öffnen des Verdeckkastendeckels ein Hochschwenken des Stoffspannbügels bis in eine um achtzig oder neunzig Grad verschwenkte und damit bis in annähernd senk­ rechte Stellung notwendig. Wenn nun das Fahrzeugverdeck zudem mit einer verhältnismäßig großflächigen starren Heckscheibe ausgestattet ist kann dabei die Gefahr auftauchen, daß die Heckscheibe beim Öffnen des Verdeckes in den Bereich der erforderlichen Kopffreiheit für die auf den Fahrzeugrücksitzen be­ findlichen Passagiere gelangt, was zumindest höchst unerwünscht ist, weil es die auf den Rücksitzen befindlichen Personen zwingt das Fahrzeug zu verlas­ sen, wenn das Verdeck geöffnet werden soll.
Um dieses Problem zu beseitigen oder wenigstens zu mildern ist bei einem mit einer eingangs beschriebenen Anlenkung für den Verdeckkastendeckel ausge­ statteten Klappverdeck bereits vorgeschlagen worden, daß die Scharniervor­ richtungen jeweils aus zwei ein Gelenkhebelparallelogramm bildenden Schar­ nierarmen bestehen sollen und zugleich jeweils eine der Anlenkachsen wenig­ stens eines der Scharnierarme im Verlauf der Öffnungs- bzw. Schließbewegung des Verdeckkastendeckels verlagerbar ist. Diese Ausbildung der Scharniervor­ richtungen gestattet es zwar den Verdeckkastendeckel zunächst unter ver­ mehrtem Anheben seines hinteren Endes in eine nach vorne gekippte erste, dem rückwärtigen Rand des Verdeckkastens gegenüber vermehrt angehobene Teilöffnungslage und anschließend im Zuge einer von einer nach hinten gerich­ teten Verlagerung überlagerten Kippbewegung in eine aufragende Öffnungs­ endstellung, in welcher er mit seinem vorderen Ende vermehrt angehoben ist, auszustellen, so daß der Verdeckkastendeckel zum Öffnen des Verdeckkastens nur um einem geringen Betrag angehoben werden muß, was es wiederum er­ laubt den Verdeckkastendeckel bereits bei einem mehr oder minder geringfügig nach oben verschwenkten Stoffspannbügel zu Öffnen, so daß das Problem einer Beeinträchtigung der auf den Rücksitzen befindlichen Passagiere durch die sich im Gefolge des Anhebens des Stoffspannbügels in den Fahrgastraum hin­ einbewegende Heckscheibe des Verdeckes mehr oder minder verringert ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Anlenkung für den Ver­ deckkastendeckel eines mit einem Klappverdeck ausgestatteten Cabriolet- Fahrzeuges dahingehend weiter zu verbessern, daß einerseits ein rasches und andererseits gleichzeitig ein Öffnen des Verdeckkastens auch bereits bei ex­ trem geringen Anhebewinkel des Stoffspannbügels gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß der Verdeckkastendeckel an den Hubeinrichtungen vermittels einer geradlinigen zu seiner Ebene parallelen Schiebeführung in Fahrzeuglängsrichtung ver­ schiebbar abgestützt ist. Die Unterteilung der Mittel zum Öffnen des Verdeck­ kastendeckels einerseits in eine Hubeinrichtung für das Herausbewegen des Verdeckkastendeckels aus seiner auf den Rändern des Verdeckkastens auflie­ genden Schließlage in eine dieser Schließlage gegenüber, zumindest bis zu ei­ ner eine freigängige Längsverschiebbarkeit ermöglichende angehobene Teilöff­ nungslage und andererseits in eine Schiebeführung zum Verlagern des Ver­ deckkastendeckels in Fahrzeuglängsrichtung bis zur völligen Freigabe der Öff­ nung des Verdeckkastens, ermöglicht es mit einem Minimum an Anhebebewe­ gung für den Verdeckkastendeckel eine völlige Freigabe der Öffnung des Ver­ deckkastens zu erreichen. Vorteilhafterweise wird damit zugleich auch er­ reicht, daß das für das Öffnen des Verdeckkastendeckels notwendige Anheben oder Anwinkeln des Stoffspannbügels seinerseits ebenfalls auf ein Minimum, d. h. einen geringen Winkel beschränkt bleiben kann, so daß zunächst beim Öffnen und Schließen des Verdeckes das Problem einer Heckscheibenverlage­ rung in den Fahrgastraum hinein nicht mehr bzw. nur noch in einem vernach­ läßigbaren Maße auftaucht und daß ferner das Öffnen und Schließen des Ver­ deckes insgesamt schneller bewerkstelligt werden kann, da die erforderlichen Verschwenkwege sehr gering sind.
In einer ersten einfachen Verwirklichungsform ist im Weiteren vorgesehen, daß die Hubeinrichtungen jeweils einen Rollenwagen tragen, welcher jeweils in ei­ ne zugeordnete, am Verdeckkastendeckel befestigte, insbesondere eine C- förmige Profilquerschnittsform aufweisende Lauf bzw. Tragschiene eingreift.
In einer mit geringem Aufwand herstellbaren und gewichtssparenden Ausfüh­ rungsform ist hinsichtlich der Ausbildung der Rollenwagen vorgesehen, daß die Rollenwagen durch Blechformteile gebildet sind, welche nebeneinanderliegend eine nach unten und eine nach oben offene U-förmige Profilierung aufweisen, wobei die nach unten offene Profilierung die Lagerung der Schwenkhebel der Hubeinrichtung und die nach oben offene Profilierung die in die deckelfeste Lauf- bzw. Tragschiene eingreifenden Laufrollen des Rollenwagens aufnimmt.
In weiterer Einzelausgestaltung kann dann hinsichtlich der Ausbildung der Hubeinrichtungen weiter vorgesehen sein, daß die beiden jeweils eine Hubein­ richtung bildenden Schwenkarme durch einfache Blechmaterialzuschnitte ge­ bildet und jeweils um in Fahrzeuglängsrichtung zueinander beabstandete Ach­ sen schwenkbar einerseits an einer an der Fahrzeugkarosserie befestigten Kon­ sole und andererseits am Rollenwagen angelenkt sind, wobei sich eine vorteil­ hafte Gestaltungsweise daraus ergibt, daß die beiden Anlenkachsen der beiden Schwenkhebel einerseits an der karosserieseitigen Konsole und andererseits am Rollenwagen in Fahrzeuglängsrichtung jeweils zueinander gleiche Abstän­ de aufweisen und daß ferner die gedachten direkten Verbindungslinien zwi­ schen den beiden Anlenkachsen jedes der beiden Schwenkhebel untereinander gleich lang ausgebildet sind.
In einer bevorzugten erweiterten Verwirklichungsform ist vorgesehen, daß der Verstellung des Verdeckkastendeckels zwischen seiner Öffnungs- und seiner Schließstellung ein motorischer Antrieb zugeordnet ist.
Der der Verstellung des Verdeckkastendeckels zugeordnete Antrieb ist zweck­ mäßigerweise durch einen gegen die Fahrzeugkarosserie abgestützten und an wenigstens einer der beiden einem Verdeckkastendeckel zugeordneten Hu­ beinrichtungen angreifenden Linearmotor, insbesondere einen Druckmittelzy­ linder, gebildet und wird mittels der auch die übrigen Abläufe beim Öffnen und Schließen des Verdeckes beherrschenden Elektronik angesteuert.
Eine besonders vorteilhafte Übertragung der Antriebskraft des Antriebsmotors ergibt sich bei einer solchen Verwirklichungsform eines mit einem motorischen Antrieb ausgestatteten Verdeckkastendeckels daraus, daß die beiden Schwenk­ hebel wenigstens einer der beiden einem Verdeckkastendeckel zugeordneten Hubeinrichtungen untereinander ungleichförmig ausgebildet sind, derart, daß der mit dem den Verstellantrieb des Verdeckkastendeckels bildenden Druck­ mittelzylinder zusammenwirkende Schwenkhebel eine im Wesentlichen V- förmige und der zweite Schwenkhebel eine teilbogenförmige Gestalt aufweisen, in der Weise, daß der mit dem Druckmittelzylinder zusammenwirkende Schwenkhebel eine Kurbel und der zweite Schwenkhebel eine einfache Schwinge bildet.
Sofern der übrige Konturverlauf der Fahrzeugkarosserie dies zuläßt kann nach dem Einsetzen der Hubbewegung des Verdeckkastendeckels, insbesondere nach dessen Freikommen von den Dichtungen des Verdeckkastenausschnittes bereits auch die horizontale Verlagerung des Verdeckkastendeckels zum Fahr­ zeugende hin einsetzen, derart, daß sich eine von einer Schiebebewegung überlagerte Hubbewegung ergibt. In einer entsprechenden Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist hierzu vorgesehen, daß der Antrieb für die horizon­ tale Verlagerung des Verdeckkastendeckels aus dessen Hubantrieb abgeleitet ist, wofür sich eine vorteilhafte und einfach Gestaltungsweise dadurch ergibt, daß ein um eine vertikale Achse schwenkbar an einer zur Fahrzeugmitte hin gerichteten Ausladung des Rollenwagens angelenkter zweiarmiger Hebel ei­ nerseits vermittels eines Koppellenkers an die feststehende karosserieseitige Konsole gefesselt und andererseits mit einem am Verdeckkastendeckel ange­ lenkten Schubarm gelenkig verbunden ist. Der Koppellenker ist dabei um auf­ einander senkrecht stehende Achsen schwenkbar einerseits an der Konsole und andererseits am zweiarmigen Hebel angelenkt, wobei die dem Koppellenker zugeordneten Gelenke auch als Kugelgelenke ausgebildet sein können. Im wei­ teren ist der Schubarm dann zweckmäßigerweise vermittels eines an dessen Innenseite befestigten vertikalen Schwenklagerzapfens mit dem Verdeckka­ stendeckel verbunden.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung eines Antriebsme­ chanismusses bei in der Schließstellung befindlichem Verdeckkasten­ deckel;
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 gleichfalls bei in seiner Schließlage be­ findlichen Verdeckkastendeckel;
Fig. 3 eine Rückansicht zu Fig. 1 und 2 bei in seiner Schließlage befindli­ chen Verdeckkastendeckel;
Fig. 4 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung des Antriebsmecha­ nismusses bei in einer Teilöffnungslage befindlichem Verdeckkasten­ deckel;
Fig. 5 eine Seitenansicht zu Fig. 4 bei in einer Teilöffnungslage befindli­ chen Verdeckkastendeckel;
Fig. 6 eine Rückansicht zu Fig. 4 und 5 bei in einer Teilöffnungslage be­ findlichen Verdeckkastendeckel;
Fig. 7 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung des Antriebsmecha­ nismusses bei in seiner voll geöffneten Lage befindlichem Verdeckka­ stendeckel;
Fig. 8 eine Seitenansicht zu Fig. 7 bei in seiner voll geöffneten Lage be­ findlichem Verdeckkastendeckel;
Fig. 9 eine Rückansicht zu Fig. 7 und 8 bei in seiner voll geöffneten Lage befindlichem Verdeckkastendeckel.
Der in der Zeichnung mit 1 bezeichnete Verdeckkastendeckel übergreift und verschließt die Öffnung 2 eines in der Fahrzeugkarosserie 3 angeordneten Ver­ deckkastens 4. Der Verdeckkastendeckel 1 ist vermittels zweier in Fahr­ zeugquerrichtung zueinander beabstandeter Hubeinrichtungen 4 an der Fahr­ zeugkarosserie 1 abgestützt. Die Hubeinrichtungen 4 umfassen jeweils zwei Schwenkhebel 5 und 6, welche um zueinander parallele Achsen 7 und 8 bzw. 9 und 10 einerseits an einer karosseriefesten Konsole 11 und andererseits an ei­ nem Rollenwagen 12 angelenkt sind. Dabei sind die beiden Achsen 7 und 8 sowie die Achsen 9 und 10 in Fahrzeuglängsrichtung um gleiche Beträge zu­ einander beabstandet sind und wobei ferner die gedachte Verbindung zwischen den Anlenkachsen 7 und 9 des einen Schwenkhebels 5 gleich lang ist wie die gedachte Verbindung zwischen den beiden Anlenkachsen 8 und 10. Am Rol­ lenwagen 12 ist der Verdeckkastendeckel 1 vermittels einer geradlinigen paral­ lel zu seiner Ebene ausgerichteten Trag- und Führungsschiene 13 längsver­ schieblich abgestützt. Der Rollenwagen 13 besteht in der gezeigten Ausfüh­ rungsform aus einem Blechpressteil und weist nebeneinanderliegend eine nach unten offene 14 und eine nach oben offene U-förmige Profilierung 15 auf. Die nach unten offene U-förmige Profilierung 14 des Rollenwagens 12 nimmt die Lagerungen der beiden Schwenkhebel 5 und 6 der Hubeinrichtung 4 auf, in der Weise, daß der eine Schwenkhebel 5 am außenliegenden und der andere Schwenkhebel 6 am innenliegenden Profilschenkel der U-Form angelenkt ist. Die nach oben offene U-förmige Profilierung 15 des Rollenwagens 12 nimmt die von deren einen Seite her in die deckelfeste C-förmige Lauf- bzw. Tragschiene 13 eingreifenden Laufrollen 16 des Rollenwagens 12 auf. Die beiden jeweils eine Hubeinrichtung 4 bildenden Schwenkarme 5 und 6 sind durch einfache Blechmaterialzuschnitte gebildet und untereinander ungleichförmig gestaltet, in der Weise, daß der eine Schwenkhebel 5 als einfache teilbogenförmig ge­ krümmte Schwinge ausgebildet ist und der zweite Schwenkhebel 6 eine etwa V-förmige Gestalt aufweist, derart, daß er eine Kurbel bildet, an welcher ein in der gezeigten Ausführungsform als Druckmittelzylinder 18 ausgebildeter mo­ torischer Antrieb angreift. Der Druckmittelzylinder 18 ist um zueinander pa­ rallele Achsen schwenkbar einerseits über einen Lagerbock 19 gegen die Fahr­ zeugkarosserie 3 abgestützt und andererseits über seine Kolbenstange 20 an dem die Kurbel bildenden Schwenkhebel 6 angelenkt. Zur erzwungenen Ablei­ tung einer diese überlagernden Schiebebewegung des Verdeckkastendeckels aus der Hubbewegung der Hubeinrichtungen 4 dient ein Koppellenker 21, wel­ cher einerseits an einem quer zur Verdeckkastenseitenwand nach innen aus­ kragenden Ausleger 22 der Konsole 11 und andererseits am einen Hebelarm 23 eines zweiarmigen Hebels 23/24 angelenkt ist. Der zweiarmige Hebel 23/24 ist um eine vertikale Achse 26 schwenkbar an einer zur Fahrzeugmitte hin gerich­ teten Ausladung 25 des Rollenwagens 12 angelenkt. Über seinen Hebelarm 24 steht der zweiarmige Hebel 23/24 mit einem Schubarm 27 gelenkig in Verbin­ dung, wobei der Schubarm 27 vermittels eines an dessen Innenseite befestig­ ten vertikalen Schwenklagerzapfens 28 mit dem Verdeckkastendeckel 1 ver­ bunden ist. Die den Koppellenker 21 einerseits mit dem Ausleger 22 der Konso­ le 11 und andererseits mit dem Hebelarm 23 des zweiarmigen Hebels verbin­ denden Gelenke 29 und 30 sind als Kugelgelenke ausgebildet. Schließlich ist in der Zeichnung noch ein der Hinterkante des Verdeckkastendeckels zugeordne­ tes Verdeckkasten-Deckelschloß 31 angedeutet.

Claims (11)

1. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel, welcher mittels zweier über die Fahrzeugbreite hin zueinander beabstandeter und jeweils aus zwei ein Ge­ lenkhebelparallelogramm bildenden, an der Fahrzeugkarosserie angelenk­ ten Schwenkarmen bestehender Hubeinrichtungen mit der Fahrzeugkaros­ serie verbunden ist und in einer im überwiegenden vertikalen Öffnungsbe­ wegung und anschließend in einer im überwiegenden horizontalen Verlage­ rung die Öffnung des Verdeckkastens frei gibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdeckkastendeckel an den Hubeinrichtungen vermittels einer ge­ radlinigen zu seiner Ebene parallelen Schiebeführung längsverschiebbar ab­ gestützt ist.
2. Anlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrich­ tungen jeweils einen Rollenwagen tragen, welcher jeweils in eine zugeordne­ te, am Verdeckkastendeckel befestigte Lauf- bzw. Tragschiene eingreift.
3. Anlenkung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rol­ lenwagen durch Blechformteile gebildet sind, welche nebeneinanderliegend eine nach unten und eine nach oben offene U-förmige Profilierung aufwei­ sen, wobei die nach unten offene Profilierung die Lagerung der Schwenkhe­ bel der Hubeinrichtung und die nach oben offene Profilierung die in die dec­ kelieste Lauf bzw. Tragschiene eingreifenden Laufrollen des Rollenwagens aufnimmt.
4. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden eine Hubeinrichtung bildenden Schwenkarme jeweils um in Fahrzeuglängs­ richtung zueinander beabstandete Achsen schwenkbar einerseits an einer an der Fahrzeugkarosserie befestigten Konsole und andererseits am Rollenwa­ gen angelenkt sind.
5. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anlenkachsen der beiden Schwenkhebel einerseits an der karosserieseitigen Konsole und andererseits am Rollenwagen in Fahrzeuglängsrichtung jeweils zueinander gleiche Abstände aufweisen und daß ferner die gedachten direk­ ten Verbindungslinien zwischen den beiden Anlenkachsen jedes der beiden Schwenkhebel untereinander gleich lang ausgebildet sind.
6. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstel­ lung des Verdeckkastendeckels zwischen seiner Öffnungs- und seiner Schließstellung ein motorischer Antrieb zugeordnet ist.
7. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der der Verstellung des Verdeckkastendeckels zugeordnete Antrieb durch einen Li­ nearmotor, insbesondere einen Druckmittelzylinder gebildet ist.
8. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenkhebel wenigstens einer der beiden einem Verdeckkastendeckel zu­ geordneten Hubeinrichtungen untereinander ungleichförmig ausgebildet sind, derart, daß der mit dem den Verstellantrieb des Verdeckkastendeckels bildenden Druckmittelzylinder zusammenwirkende Schwenkhebel eine im Wesentlichen V-förmige und der zweite Schwenkhebel eine teilbogenförmige Gestalt aufweisen, in der Weise, daß der mit dem Druckmittelzylinder zu­ sammenwirkende Schwenkhebel eine Kurbel und der zweite Schwenkhebel eine einfache Schwinge bildet.
9. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die horizontale Verlagerung des Verdeckkastendeckels aus dessen Hu­ bantrieb abgeleitet ist, in der Weise, daß ein um eine vertikale Achse schwenkbar an einer zur Fahrzeugmitte hin gerichteten Ausladung des Rol­ lenwagens angelenkter zweiarmiger Hebel einerseits vermittels eines Kop­ pellenkers an die feststehende karosserieseitige Konsole gefesselt und ande­ rerseits mit einem am Verdeckkastendeckel angelenkten Schubarm gelenkig verbunden ist.
10. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kop­ pellenker um aufeinander senkrecht stehende Achsen schwenkbar einerseits an der Konsole und andererseits am zweiarmigen Hebel angelenkt ist.
11. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubarm vermittels eines an dessen Innenseite befestigten vertikalen Schwenklagerzapfens mit dem Verdeckkastendeckel verbunden ist.
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