DE19845178A1 - Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel - Google Patents
Anlenkung für einen VerdeckkastendeckelInfo
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Abstract
Für die Anlenkung eines Verdeckkastendeckels, welcher mittels zweier über die Fahrzeugbreite hin zueinander beabstandeter und jeweils aus zwei ein Gelenkhebelparallelogramm bildender, an der Fahrzeugkarosserie angelenkter Schwenkarme bestehender Hubeinrichtungen mit der Fahrzeugkarosserie verbunden ist und zunächst in einer in überwiegend vertikaler Öffnungsbewegung und anschließend in einer in überwiegend horizontaler Verlagerung die Öffnung des Verdeckkastens frei gibt, wird zur weitgehendsten Verringerung der vertikalen Hubbewegung des Verdeckkastendeckels vorgeschlagen, daß er an den Hubeinrichtungen vermittels einer geradlinigen zu seiner Ebene parallelen Schiebeführung längsverschiebbar abgestützt ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel,
welcher mittels zweier über die Fahrzeugbreite hin zueinander beabstandeter
und jeweils aus zwei ein Gelenkhebelparallelogramm bildenden, an der Fahr
zeugkarosserie angelenkten Schwenkarmen bestehender Hubeinrichtungen mit
der Fahrzeugkarosserie verbunden ist und in einer im überwiegenden vertika
len Öffnungsbewegung und anschließend in einer im überwiegenden horizonta
len Verlagerung die Öffnung des Verdeckkastens frei gibt.
Verdeckkastendeckel für die Verdeckkästen von mit einem Klappverdeck aus
gestatteten Fahrzeugen sind in der einfachsten Ausführungsform vermittels
einfacher Anlenkungen an der Wandung des Verdeckkastens oder unmittelbar
benachbarten Karosserieteilen angelenkt. Beispielsweise ist bei einer bekann
ten und gebräuchlichen Bauart einer Anlenkung von Verdeckkastendeckeln
von mit einem Klappverdeck ausgestatteten Fahrzeugen ist der Verdeckka
stendeckel mittels eines Paares U-förmig gekrümmter Scharnierarme an der
Verdeckkastenrückwand angelenkt, derart, daß der Verdeckkastendeckel in
einer Klappbewegung aus einer zur Karosseriekontur fluchtenden Schließlage
heraus in eine wenigstens annähernd vertikal aufragende Öffnungstellung ver
schwenkbar ist. Bei mit einer starren Heckscheibe ausgestatteten Klappver
decken und verhältnismäßig klein bzw. knapp bemessenem Verdeckkasten ist
für die im Zuge des Öffnens des Verdeckes erforderliche Schwenkbewegung des
Stoffspannbügels und der Heckscheibe ein verhältnismäßig großer Ver
schwenkbereich erforderlich, wenn der Verdeckkastendeckel in der herkömmli
chen Weise in einer einfachen Klappbewegung um den hinteren Rand des Ver
deckkästens öffnet. Unter ungünstigen Umständen ist dabei zum Öffnen des
Verdeckkastendeckels ein Hochschwenken des Stoffspannbügels bis in eine um
achtzig oder neunzig Grad verschwenkte und damit bis in annähernd senk
rechte Stellung notwendig. Wenn nun das Fahrzeugverdeck zudem mit einer
verhältnismäßig großflächigen starren Heckscheibe ausgestattet ist kann dabei
die Gefahr auftauchen, daß die Heckscheibe beim Öffnen des Verdeckes in den
Bereich der erforderlichen Kopffreiheit für die auf den Fahrzeugrücksitzen be
findlichen Passagiere gelangt, was zumindest höchst unerwünscht ist, weil es
die auf den Rücksitzen befindlichen Personen zwingt das Fahrzeug zu verlas
sen, wenn das Verdeck geöffnet werden soll.
Um dieses Problem zu beseitigen oder wenigstens zu mildern ist bei einem mit
einer eingangs beschriebenen Anlenkung für den Verdeckkastendeckel ausge
statteten Klappverdeck bereits vorgeschlagen worden, daß die Scharniervor
richtungen jeweils aus zwei ein Gelenkhebelparallelogramm bildenden Schar
nierarmen bestehen sollen und zugleich jeweils eine der Anlenkachsen wenig
stens eines der Scharnierarme im Verlauf der Öffnungs- bzw. Schließbewegung
des Verdeckkastendeckels verlagerbar ist. Diese Ausbildung der Scharniervor
richtungen gestattet es zwar den Verdeckkastendeckel zunächst unter ver
mehrtem Anheben seines hinteren Endes in eine nach vorne gekippte erste,
dem rückwärtigen Rand des Verdeckkastens gegenüber vermehrt angehobene
Teilöffnungslage und anschließend im Zuge einer von einer nach hinten gerich
teten Verlagerung überlagerten Kippbewegung in eine aufragende Öffnungs
endstellung, in welcher er mit seinem vorderen Ende vermehrt angehoben ist,
auszustellen, so daß der Verdeckkastendeckel zum Öffnen des Verdeckkastens
nur um einem geringen Betrag angehoben werden muß, was es wiederum er
laubt den Verdeckkastendeckel bereits bei einem mehr oder minder geringfügig
nach oben verschwenkten Stoffspannbügel zu Öffnen, so daß das Problem einer
Beeinträchtigung der auf den Rücksitzen befindlichen Passagiere durch die
sich im Gefolge des Anhebens des Stoffspannbügels in den Fahrgastraum hin
einbewegende Heckscheibe des Verdeckes mehr oder minder verringert ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Anlenkung für den Ver
deckkastendeckel eines mit einem Klappverdeck ausgestatteten Cabriolet-
Fahrzeuges dahingehend weiter zu verbessern, daß einerseits ein rasches und
andererseits gleichzeitig ein Öffnen des Verdeckkastens auch bereits bei ex
trem geringen Anhebewinkel des Stoffspannbügels gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß der
Verdeckkastendeckel an den Hubeinrichtungen vermittels einer geradlinigen
zu seiner Ebene parallelen Schiebeführung in Fahrzeuglängsrichtung ver
schiebbar abgestützt ist. Die Unterteilung der Mittel zum Öffnen des Verdeck
kastendeckels einerseits in eine Hubeinrichtung für das Herausbewegen des
Verdeckkastendeckels aus seiner auf den Rändern des Verdeckkastens auflie
genden Schließlage in eine dieser Schließlage gegenüber, zumindest bis zu ei
ner eine freigängige Längsverschiebbarkeit ermöglichende angehobene Teilöff
nungslage und andererseits in eine Schiebeführung zum Verlagern des Ver
deckkastendeckels in Fahrzeuglängsrichtung bis zur völligen Freigabe der Öff
nung des Verdeckkastens, ermöglicht es mit einem Minimum an Anhebebewe
gung für den Verdeckkastendeckel eine völlige Freigabe der Öffnung des Ver
deckkastens zu erreichen. Vorteilhafterweise wird damit zugleich auch er
reicht, daß das für das Öffnen des Verdeckkastendeckels notwendige Anheben
oder Anwinkeln des Stoffspannbügels seinerseits ebenfalls auf ein Minimum,
d. h. einen geringen Winkel beschränkt bleiben kann, so daß zunächst beim
Öffnen und Schließen des Verdeckes das Problem einer Heckscheibenverlage
rung in den Fahrgastraum hinein nicht mehr bzw. nur noch in einem vernach
läßigbaren Maße auftaucht und daß ferner das Öffnen und Schließen des Ver
deckes insgesamt schneller bewerkstelligt werden kann, da die erforderlichen
Verschwenkwege sehr gering sind.
In einer ersten einfachen Verwirklichungsform ist im Weiteren vorgesehen, daß
die Hubeinrichtungen jeweils einen Rollenwagen tragen, welcher jeweils in ei
ne zugeordnete, am Verdeckkastendeckel befestigte, insbesondere eine C-
förmige Profilquerschnittsform aufweisende Lauf bzw. Tragschiene eingreift.
In einer mit geringem Aufwand herstellbaren und gewichtssparenden Ausfüh
rungsform ist hinsichtlich der Ausbildung der Rollenwagen vorgesehen, daß die
Rollenwagen durch Blechformteile gebildet sind, welche nebeneinanderliegend
eine nach unten und eine nach oben offene U-förmige Profilierung aufweisen,
wobei die nach unten offene Profilierung die Lagerung der Schwenkhebel der
Hubeinrichtung und die nach oben offene Profilierung die in die deckelfeste
Lauf- bzw. Tragschiene eingreifenden Laufrollen des Rollenwagens aufnimmt.
In weiterer Einzelausgestaltung kann dann hinsichtlich der Ausbildung der
Hubeinrichtungen weiter vorgesehen sein, daß die beiden jeweils eine Hubein
richtung bildenden Schwenkarme durch einfache Blechmaterialzuschnitte ge
bildet und jeweils um in Fahrzeuglängsrichtung zueinander beabstandete Ach
sen schwenkbar einerseits an einer an der Fahrzeugkarosserie befestigten Kon
sole und andererseits am Rollenwagen angelenkt sind, wobei sich eine vorteil
hafte Gestaltungsweise daraus ergibt, daß die beiden Anlenkachsen der beiden
Schwenkhebel einerseits an der karosserieseitigen Konsole und andererseits
am Rollenwagen in Fahrzeuglängsrichtung jeweils zueinander gleiche Abstän
de aufweisen und daß ferner die gedachten direkten Verbindungslinien zwi
schen den beiden Anlenkachsen jedes der beiden Schwenkhebel untereinander
gleich lang ausgebildet sind.
In einer bevorzugten erweiterten Verwirklichungsform ist vorgesehen, daß der
Verstellung des Verdeckkastendeckels zwischen seiner Öffnungs- und seiner
Schließstellung ein motorischer Antrieb zugeordnet ist.
Der der Verstellung des Verdeckkastendeckels zugeordnete Antrieb ist zweck
mäßigerweise durch einen gegen die Fahrzeugkarosserie abgestützten und an
wenigstens einer der beiden einem Verdeckkastendeckel zugeordneten Hu
beinrichtungen angreifenden Linearmotor, insbesondere einen Druckmittelzy
linder, gebildet und wird mittels der auch die übrigen Abläufe beim Öffnen und
Schließen des Verdeckes beherrschenden Elektronik angesteuert.
Eine besonders vorteilhafte Übertragung der Antriebskraft des Antriebsmotors
ergibt sich bei einer solchen Verwirklichungsform eines mit einem motorischen
Antrieb ausgestatteten Verdeckkastendeckels daraus, daß die beiden Schwenk
hebel wenigstens einer der beiden einem Verdeckkastendeckel zugeordneten
Hubeinrichtungen untereinander ungleichförmig ausgebildet sind, derart, daß
der mit dem den Verstellantrieb des Verdeckkastendeckels bildenden Druck
mittelzylinder zusammenwirkende Schwenkhebel eine im Wesentlichen V-
förmige und der zweite Schwenkhebel eine teilbogenförmige Gestalt aufweisen,
in der Weise, daß der mit dem Druckmittelzylinder zusammenwirkende
Schwenkhebel eine Kurbel und der zweite Schwenkhebel eine einfache
Schwinge bildet.
Sofern der übrige Konturverlauf der Fahrzeugkarosserie dies zuläßt kann nach
dem Einsetzen der Hubbewegung des Verdeckkastendeckels, insbesondere
nach dessen Freikommen von den Dichtungen des Verdeckkastenausschnittes
bereits auch die horizontale Verlagerung des Verdeckkastendeckels zum Fahr
zeugende hin einsetzen, derart, daß sich eine von einer Schiebebewegung
überlagerte Hubbewegung ergibt. In einer entsprechenden Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung ist hierzu vorgesehen, daß der Antrieb für die horizon
tale Verlagerung des Verdeckkastendeckels aus dessen Hubantrieb abgeleitet
ist, wofür sich eine vorteilhafte und einfach Gestaltungsweise dadurch ergibt,
daß ein um eine vertikale Achse schwenkbar an einer zur Fahrzeugmitte hin
gerichteten Ausladung des Rollenwagens angelenkter zweiarmiger Hebel ei
nerseits vermittels eines Koppellenkers an die feststehende karosserieseitige
Konsole gefesselt und andererseits mit einem am Verdeckkastendeckel ange
lenkten Schubarm gelenkig verbunden ist. Der Koppellenker ist dabei um auf
einander senkrecht stehende Achsen schwenkbar einerseits an der Konsole und
andererseits am zweiarmigen Hebel angelenkt, wobei die dem Koppellenker
zugeordneten Gelenke auch als Kugelgelenke ausgebildet sein können. Im wei
teren ist der Schubarm dann zweckmäßigerweise vermittels eines an dessen
Innenseite befestigten vertikalen Schwenklagerzapfens mit dem Verdeckka
stendeckel verbunden.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung eines Antriebsme
chanismusses bei in der Schließstellung befindlichem Verdeckkasten
deckel;
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 gleichfalls bei in seiner Schließlage be
findlichen Verdeckkastendeckel;
Fig. 3 eine Rückansicht zu Fig. 1 und 2 bei in seiner Schließlage befindli
chen Verdeckkastendeckel;
Fig. 4 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung des Antriebsmecha
nismusses bei in einer Teilöffnungslage befindlichem Verdeckkasten
deckel;
Fig. 5 eine Seitenansicht zu Fig. 4 bei in einer Teilöffnungslage befindli
chen Verdeckkastendeckel;
Fig. 6 eine Rückansicht zu Fig. 4 und 5 bei in einer Teilöffnungslage be
findlichen Verdeckkastendeckel;
Fig. 7 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung des Antriebsmecha
nismusses bei in seiner voll geöffneten Lage befindlichem Verdeckka
stendeckel;
Fig. 8 eine Seitenansicht zu Fig. 7 bei in seiner voll geöffneten Lage be
findlichem Verdeckkastendeckel;
Fig. 9 eine Rückansicht zu Fig. 7 und 8 bei in seiner voll geöffneten Lage
befindlichem Verdeckkastendeckel.
Der in der Zeichnung mit 1 bezeichnete Verdeckkastendeckel übergreift und
verschließt die Öffnung 2 eines in der Fahrzeugkarosserie 3 angeordneten Ver
deckkastens 4. Der Verdeckkastendeckel 1 ist vermittels zweier in Fahr
zeugquerrichtung zueinander beabstandeter Hubeinrichtungen 4 an der Fahr
zeugkarosserie 1 abgestützt. Die Hubeinrichtungen 4 umfassen jeweils zwei
Schwenkhebel 5 und 6, welche um zueinander parallele Achsen 7 und 8 bzw. 9
und 10 einerseits an einer karosseriefesten Konsole 11 und andererseits an ei
nem Rollenwagen 12 angelenkt sind. Dabei sind die beiden Achsen 7 und 8
sowie die Achsen 9 und 10 in Fahrzeuglängsrichtung um gleiche Beträge zu
einander beabstandet sind und wobei ferner die gedachte Verbindung zwischen
den Anlenkachsen 7 und 9 des einen Schwenkhebels 5 gleich lang ist wie die
gedachte Verbindung zwischen den beiden Anlenkachsen 8 und 10. Am Rol
lenwagen 12 ist der Verdeckkastendeckel 1 vermittels einer geradlinigen paral
lel zu seiner Ebene ausgerichteten Trag- und Führungsschiene 13 längsver
schieblich abgestützt. Der Rollenwagen 13 besteht in der gezeigten Ausfüh
rungsform aus einem Blechpressteil und weist nebeneinanderliegend eine nach
unten offene 14 und eine nach oben offene U-förmige Profilierung 15 auf. Die
nach unten offene U-förmige Profilierung 14 des Rollenwagens 12 nimmt die
Lagerungen der beiden Schwenkhebel 5 und 6 der Hubeinrichtung 4 auf, in der
Weise, daß der eine Schwenkhebel 5 am außenliegenden und der andere
Schwenkhebel 6 am innenliegenden Profilschenkel der U-Form angelenkt ist.
Die nach oben offene U-förmige Profilierung 15 des Rollenwagens 12 nimmt die
von deren einen Seite her in die deckelfeste C-förmige Lauf- bzw. Tragschiene
13 eingreifenden Laufrollen 16 des Rollenwagens 12 auf. Die beiden jeweils
eine Hubeinrichtung 4 bildenden Schwenkarme 5 und 6 sind durch einfache
Blechmaterialzuschnitte gebildet und untereinander ungleichförmig gestaltet,
in der Weise, daß der eine Schwenkhebel 5 als einfache teilbogenförmig ge
krümmte Schwinge ausgebildet ist und der zweite Schwenkhebel 6 eine etwa
V-förmige Gestalt aufweist, derart, daß er eine Kurbel bildet, an welcher ein in
der gezeigten Ausführungsform als Druckmittelzylinder 18 ausgebildeter mo
torischer Antrieb angreift. Der Druckmittelzylinder 18 ist um zueinander pa
rallele Achsen schwenkbar einerseits über einen Lagerbock 19 gegen die Fahr
zeugkarosserie 3 abgestützt und andererseits über seine Kolbenstange 20 an
dem die Kurbel bildenden Schwenkhebel 6 angelenkt. Zur erzwungenen Ablei
tung einer diese überlagernden Schiebebewegung des Verdeckkastendeckels
aus der Hubbewegung der Hubeinrichtungen 4 dient ein Koppellenker 21, wel
cher einerseits an einem quer zur Verdeckkastenseitenwand nach innen aus
kragenden Ausleger 22 der Konsole 11 und andererseits am einen Hebelarm 23
eines zweiarmigen Hebels 23/24 angelenkt ist. Der zweiarmige Hebel 23/24 ist
um eine vertikale Achse 26 schwenkbar an einer zur Fahrzeugmitte hin gerich
teten Ausladung 25 des Rollenwagens 12 angelenkt. Über seinen Hebelarm 24
steht der zweiarmige Hebel 23/24 mit einem Schubarm 27 gelenkig in Verbin
dung, wobei der Schubarm 27 vermittels eines an dessen Innenseite befestig
ten vertikalen Schwenklagerzapfens 28 mit dem Verdeckkastendeckel 1 ver
bunden ist. Die den Koppellenker 21 einerseits mit dem Ausleger 22 der Konso
le 11 und andererseits mit dem Hebelarm 23 des zweiarmigen Hebels verbin
denden Gelenke 29 und 30 sind als Kugelgelenke ausgebildet. Schließlich ist in
der Zeichnung noch ein der Hinterkante des Verdeckkastendeckels zugeordne
tes Verdeckkasten-Deckelschloß 31 angedeutet.
Claims (11)
1. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel, welcher mittels zweier über die
Fahrzeugbreite hin zueinander beabstandeter und jeweils aus zwei ein Ge
lenkhebelparallelogramm bildenden, an der Fahrzeugkarosserie angelenk
ten Schwenkarmen bestehender Hubeinrichtungen mit der Fahrzeugkaros
serie verbunden ist und in einer im überwiegenden vertikalen Öffnungsbe
wegung und anschließend in einer im überwiegenden horizontalen Verlage
rung die Öffnung des Verdeckkastens frei gibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdeckkastendeckel an den Hubeinrichtungen vermittels einer ge
radlinigen zu seiner Ebene parallelen Schiebeführung längsverschiebbar ab
gestützt ist.
2. Anlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrich
tungen jeweils einen Rollenwagen tragen, welcher jeweils in eine zugeordne
te, am Verdeckkastendeckel befestigte Lauf- bzw. Tragschiene eingreift.
3. Anlenkung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rol
lenwagen durch Blechformteile gebildet sind, welche nebeneinanderliegend
eine nach unten und eine nach oben offene U-förmige Profilierung aufwei
sen, wobei die nach unten offene Profilierung die Lagerung der Schwenkhe
bel der Hubeinrichtung und die nach oben offene Profilierung die in die dec
kelieste Lauf bzw. Tragschiene eingreifenden Laufrollen des Rollenwagens
aufnimmt.
4. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
eine Hubeinrichtung bildenden Schwenkarme jeweils um in Fahrzeuglängs
richtung zueinander beabstandete Achsen schwenkbar einerseits an einer an
der Fahrzeugkarosserie befestigten Konsole und andererseits am Rollenwa
gen angelenkt sind.
5. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Anlenkachsen der beiden Schwenkhebel einerseits an der karosserieseitigen
Konsole und andererseits am Rollenwagen in Fahrzeuglängsrichtung jeweils
zueinander gleiche Abstände aufweisen und daß ferner die gedachten direk
ten Verbindungslinien zwischen den beiden Anlenkachsen jedes der beiden
Schwenkhebel untereinander gleich lang ausgebildet sind.
6. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstel
lung des Verdeckkastendeckels zwischen seiner Öffnungs- und seiner
Schließstellung ein motorischer Antrieb zugeordnet ist.
7. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der der
Verstellung des Verdeckkastendeckels zugeordnete Antrieb durch einen Li
nearmotor, insbesondere einen Druckmittelzylinder gebildet ist.
8. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Schwenkhebel wenigstens einer der beiden einem Verdeckkastendeckel zu
geordneten Hubeinrichtungen untereinander ungleichförmig ausgebildet
sind, derart, daß der mit dem den Verstellantrieb des Verdeckkastendeckels
bildenden Druckmittelzylinder zusammenwirkende Schwenkhebel eine im
Wesentlichen V-förmige und der zweite Schwenkhebel eine teilbogenförmige
Gestalt aufweisen, in der Weise, daß der mit dem Druckmittelzylinder zu
sammenwirkende Schwenkhebel eine Kurbel und der zweite Schwenkhebel
eine einfache Schwinge bildet.
9. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
für die horizontale Verlagerung des Verdeckkastendeckels aus dessen Hu
bantrieb abgeleitet ist, in der Weise, daß ein um eine vertikale Achse
schwenkbar an einer zur Fahrzeugmitte hin gerichteten Ausladung des Rol
lenwagens angelenkter zweiarmiger Hebel einerseits vermittels eines Kop
pellenkers an die feststehende karosserieseitige Konsole gefesselt und ande
rerseits mit einem am Verdeckkastendeckel angelenkten Schubarm gelenkig
verbunden ist.
10. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kop
pellenker um aufeinander senkrecht stehende Achsen schwenkbar einerseits
an der Konsole und andererseits am zweiarmigen Hebel angelenkt ist.
11. Anlenkung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schubarm vermittels eines an dessen Innenseite befestigten vertikalen
Schwenklagerzapfens mit dem Verdeckkastendeckel verbunden ist.
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