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DE10249640A1 - Aufklappbares Hardtop für ein Kabriolett, und Kabriolett - Google Patents

Aufklappbares Hardtop für ein Kabriolett, und Kabriolett Download PDF

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DE10249640A1
DE10249640A1 DE2002149640 DE10249640A DE10249640A1 DE 10249640 A1 DE10249640 A1 DE 10249640A1 DE 2002149640 DE2002149640 DE 2002149640 DE 10249640 A DE10249640 A DE 10249640A DE 10249640 A1 DE10249640 A1 DE 10249640A1
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DE
Germany
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roof
hardtop
rear window
frame
window frame
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DE2002149640
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Inventor
Matti Kinnanen
Olli Hyytiä
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Valmet Automotive Oy
Original Assignee
Valmet Automotive Oy
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Abstract

Aufklappbares Hardtop für ein Kabriolet, welches Hardtop (3) einen Schwenkmechanismus (5), der durch einen Stellantrieb (6) betätigt wird, und wesentlich steife Dachplattenteile (7, 8, 9, 10) umfasst. Die Dachplattenteile umfassen einen hinteren Teil (7), in dem eine Heckscheibe (11) eingerichtet ist, C-Säulen (8), die symmetrisch auf beiden Seiten des hinteren Teils (7) angeordnet sind, einen mittleren Teil (9), der in der geschlossenen Position (I) des Daches an dem hinteren Teil anliegt, und einen vorderen Teil (10), der in der geschlossenen Position (I) des Daches an dem mittleren Teil anliegt und in der zusammengeklappten Position des Daches unter dem mittleren Teil (9) abgeklappt ist. Der hintere Teil (7) ist in Bezug auf die C-Säulen (8) und den mittleren Teil (9) ein getrennter Dachplattenteil und nur an seinem hinteren unteren Ende in Bezug auf die Karosserie (1) schwenkbar um eine horizontale erste Schwenkungsachse (A) angelenkt, während das vordere obere Ende des hinteren Teils freibleibt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein aufklappbares Hardtop, wie es im Oberbegriff des Patentanspruches 1 definiert wird. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Kabriolett, wie es im Oberbegriff des Patentanspruches 8 definiert wird.
  • Früher bekannt z.B. aus der Patentschrift EP 0835779 A1 ist ein dreiteiliges aufklappbares Hardtopdach für ein Kabriolett. Das Dach umfasst einen durch einen Stellantrieb betätigten Schwenkmechanismus. Drei wesentlich steife Dachplattenteile, die in der Längsrichtung des Wagens wesentlich gleicher Länge sind, sind am Schwenkmechanismus angelenkt, wobei sie mittels des Schwenkmechanismus zwischen einer aufgezogenen geschlossenen Position und einer versenkten zusammengeklappten Position verschwenkt werden können. In der geschlossenen Position bedecken die Dachteile den Passagierraum und sind in der Längsrichtung des Wagens nacheinander angeordnet. In der zusammengeklappten Position sind die Dachteile in einem Ablageraum übereinander gepackt. Der Ablageraum ist gewöhnlich ein für das Dach reservierter Raum im oberen Vorderteil des Gepäckraumes. Die Dachteile umfassen einen hinteren Dachteil, in dem eine Heckscheibe eingerichtet ist. Die C-Säulen sind symmetrisch auf beiden Seiten der Heckscheibe angeordnet und sie bilden mit dem hinteren Dachteil einen einheitlichen strukturellen Teil. Weiterhin umfassen die Dachteile einen mittleren Teil, der in der geschlossenen Position des Daches am hinteren Dachteil anliegt und der mittelste Teil ist. Dazu gehört den Dachteilen ein vorderer Dachteil, der im geschlossenen Position des Daches vorderst liegt und am mittleren Dachteil anliegt und am Windschutzscheibenrahmen der Karosserie arretierbar ist. Der vordere Dachteil ist schwenkbar am mittleren Dachteil angelenkt. In der zusammengeklappten Position des Daches liegt der mittlere Teil zu oberst, während der vordere Teil unter den mittleren Teil verschwenkt ist. Also, wenn sich das Hardtopdach in der zusammengeklappten Position im Ablageraum befindet, ist die Heckscheibe immer der am weitesten nach unten reichende Teil des Daches.
  • Ein Problem beim bekannten Hardtop ist, dass das Dach in der zusammengeklappten Position einen grossen Ablageraum im Kofferraum des Wagens erfordert, wobei zwischen dem Boden des Kofferraums und dem am weitesten nach unten reichenden Teil des zusammengeklappten Hardtops nur ein verhältnismässig niedriger Raum bleibt, wodurch der verfügbare Kofferraum kleiner wird, siehe 4 und 5. Ein weiteres Problem ist, dass der verfügbare Kofferraum noch dadurch beschränkt wird, dass beim Bewegen des Daches in der Nähe der zuasammengeklappten Position, beim Öffnen und Schliessen, die Unterkante des zu unterst liegenden, mit einer Heckscheibe versehenen hinteren Dachteils die Tendenz hat, während der Bewegung nach unten im Kofferraum zu ragen, was bedeutet u.a., dass in einem Kabriolett, das keine Trennwand zwischen dem Ablageraum und dem Kofferraum hat, der Anwender beim Einsetzen von Gepäck in den Kofferraum darauf aufpassen muss, das Gepäck nicht auf das Dach anstossen zu lassen, wenn das Dach in die/aus der zusammengeklappten Position bewegt wird.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, die oben aufgeführten Nachteile zu beseitigen.
  • Eine besondere Aufgabe der Erfindung ist es, ein aufklappbares Hardtop hervorzubringen, das in der zusammengeklappten Position eine kompakte Montage bildet, die kleiner als früher ist und weniger Platz in Anspruch nimmt, wobei der dafür erforderliche Ablageraum entsprechend kleiner und der Kofferraum dank der Raumersparnis entsprechend grösser ist.
  • Das aufklappbare Hardtop der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, was im Patentanspruch 1 aufgeführt wird. Das Kabriolett der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, was im Patentanspruch 8 aufgeführt wird.
  • Gemäss der Erfindung ist der hintere Teil ein in Bezug auf die C-Säulen und den mittleren Teil getrennter Dachplattenteil. Der hintere Teil ist nur an seinem hinteren unteren Ende an der Karosserie schwenkbar um eine horizontale erste Schwenkungsachse angelenkt, während das vordere obere Ende des hinteren Teils frei bleibt. Der in der zusammengeklappten Position zwischen dem mittleren Teil und dem vorderen Teil gebildete Raum ist angepasst, den hinteren Teil in sich aufzunehmen, wobei das freie obere Ende des hinteren Teils in der zusammengeklappten Position nach vorne gerichtet ist.
  • Die zentrale Einsicht der Erfindung ist, den hinteren Teil, der früher in der zusammengeklappten Position des Daches der unterste Teil gewesen ist, von den C-Säulen zu trennen und ihn als einen separaten, getrennt an der Karosserie angelenkten Teil so auszuführen, dass er in der zusammengeklappten Position höher als früher in einem zwischen dem mittleren Teil und dem vorderen Teil befindlichen Raum liegt, welchen Raum man vorher gar nicht auszunutzen verstanden hat. Anstatt des früher zu unterst angeordneten hinteren Teils bleibt jetzt der vordere Teil der unterste Teil des Daches. Dies bietet den Vorteil, dass das Dach in der zusammengeklappten Position weniger Platz im Kofferraum als früher aufnimmt, während der verfügbare Kofferraum in der Vertikalrichtung unter dem Dach möglichst gross wird.
  • In einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops ist der hintere Teil durch einen Antriebhebel mit einem Schwenkmechanismus verbunden, um den hinteren Teil um die erste Schwenkungsachse in vorbe stimmtem Verhältnis zusammen mit dem Schwenkmechanismus geschwenkt werden zu lassen.
  • In einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops gehören zum hinteren Teil ein Rahmengestell, das ein Paar Schwenkarme, die an der Karosserie schwenkbar so angelenkt sind, dass sie um die horizontale erste Schwenkungsachse geschwenkt werden können; ein Heckscheibenrahmen, der die Heckscheibe umschliesst und an dem die Heckscheibe befestigt ist, und welcher Heckscheibenrahmen am Rahmengestell schwenkbar so angelenkt ist, dass er um eine zweite horizontale Schwenkungsachse geschwenkt werden kann; und Haltegeräte, die angeordnet sind, den Heckscheibenrahmen in einer vorbestimmten Stellung im Verhältnis zum Rahmengestell zu halten, bis der Heckscheibenrahmen einer Kraft ausgesetzt wird, um ihn in Bezug auf das Rahmengestell nach vorne zu schwenken.
  • In einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops gehören zu den Haltegeräten eine Feder, die angeordnet ist, den Heckscheibenrahmen um die zweite Schwenkungsachse in Bezug auf das Rahmengestell nach hinten zu drehen, und ein Anschlagelement, das am Rahmengestell und/oder am Heckscheibenrahmen vorgesehen ist, um ihr gegenseitiges Verschwenken gegen die Federkraft der Feder zu begrenzen.
  • In einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops umfassen die Haltegeräte ein Stößelelement von teleskopierendem Typus, das am unteren Ende schwenkbar an der Karosserie und am oberen Ende schwenkbar am Heckscheibenrahmen angelenkt ist; und eine Arretiervorrichtung, die im arretierenden Zustand das Stößelelement in einer vorbestimmten Länge hält und somit das Schwenken des Heckscheibenrahmens um die zweite Schwenkungsachse verhindert und im entarretierten Zustand eine Längenveränderung des Stößelelements und das Schwenken des Heckscheibenrahmens um die zweite Schwenkungsachse erlaubt.
  • In einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops ist das Stößelelement ein Kraftgerät, mittels dessen der Heckscheibenrahmen um die zweite Schwenkungsachse verschwenkt werden kann.
  • In einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops ist die Oberkante des hinteren Teiles mit einer ersten Dichtungsfläche, die in der geschlossenen Position des Daches hauptsächlich nach hinten und oben gerichtet ist, und die Hinterkante des mittleren Teiles mit einer zweiten Dichtungsfläche, die in der geschlossenen Position des Daches hauptsächlich nach vorne und unten gerichtet ist, versehen, welche erste und zweite Dichtungsflächen in der geschlossenen Position des Daches in dichtem Kontakt miteinander sind.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
  • 1 eine schematische teilweise Seitenansicht eines Kabrioletts, das mit einer Ausführungsform des aufklappbaren Hardtops der Erfindung versehen ist,
  • 1a ein Detail C von 1 in schematischem Längendurchschnitt,
  • 2 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des mit einer Heckscheibe versehenen hinteren Teils des Daches der Erfindung schräg von hinten gesehen,
  • 3 eine schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform des mit einer Heckscheibe versehenen hinteren Teils des Daches der Erfindung schräg von hinten gesehen,
  • 4 eine schematische Seitenansicht eines dreiteiligen Daches eines Kabrioletts nach dem Stand der Technik in der zusammengeklappten Position in einem Ablageraum im Kofferraum des Wagens,
  • 5 das Dach in 4 von hinten gesehen,
  • 6 eine schematische Ansicht des Daches der Erfindung in einer der 4 entsprechenden Position,
  • 7 das in 6 aufgeführte Dach in Hintenansicht,
  • 8 das Dach in 1 bei der Aufklapp- oder Schliessbewegung in einer Lage nahe der geschlossenen Position, axonometrisch schräg von hinten und oben gesehen,
  • 9 eine Seitenansicht des in 8 aufgeführten Daches in einer Lage, wo es aus der den Passagierraum bedeckenden Position in eine Position über dem Ablageraum so verschwenkt ist, dass die C-Säulen in einer der zusammengeklappten Position entsprechenden Stellung sind, während der hintere Teil unter den mittleren Teil gebracht ist und der vordere Teil noch ausgestreckt ist,
  • 10 eine axonometrische Ansicht des Daches in 9 schräg von vorne gesehen,
  • 11 das Dach in 9 in einer Situation, wo der vordere Teil und der mittlere Teil so übereinander geschwenkt sind, dass sich der hintere Teil zwischen dem mittleren Teil und dem vorderen Teil befindet.
  • 12 das Dach in 11 axonometrisch schräg von vorne gesehen,
  • 13 das Dach in 9 in einer Situation, wo der von dem mittleren, dem hinteren und dem vorderen Teil gebildete Pack in die endgültige zusammengeklappte Position geschwenkt ist, und
  • 14 das Dach in 13 axonometrisch schräg von vorne gesehen.
  • 1 zeigt ein mit einem aufklappbaren Hardtop 3 versehenes Viersitzer-Kabriolett, das hinter den Vordersitzen eine Rückbank hat. In 1 ist das Hardtop 3 in einer geschlossenen Position I, wo sich das Hardtop 1 über dem Passagierraum 2 des Wagens erstreckt. Hinter dem Passagierraum 2 gibt es einen Ablageraum 4 zum Verstauen des in ein Pack, d.h. in eine zusammengeklappte Position II (siehe 6, 7, 13 und 14) abgeklappten Hardtops 3. Der Ablageraum 4 befindet sich im vorderen oberen Teil des Kofferraums. Das Hardtop 3 umfasst wesentlich steife, d.h. aus einem formfesten Material gebildete Dachplattenteile, die einen hinteren Teil 7, C-Säulen 8, einen mittleren Teil 9 und einen vorderen Teil 10 umfassen. Der hintere Teil 7 ist mit einer Heckscheibe 11 versehen. Die C-Säulen 8 sind separat vom hinteren Teil 7 symmetrisch auf beiden Seiten der Heckscheibe 11 angeordnet. Ferner gehört zum Dach 3 ein mittlerer Teil 9, der vor dem hinteren Teil 5 liegt, wenn das Dach in der in 1 gezeigten geschlossenen Position I ist. Der vordere Teil 10 ist schwenkbar an der Vorderkante des mittleren Dachteils 9 angelenkt.
  • Der Schwenkmechanismus 5 steuert das gegenseitige Zusammenklappen und Ausklappen der verschiedenen Teile des Daches zwischen der aufgezogenen geschlossenen Position I, wo die Dachteile 7, 8, 9, 10 den Passagierraum 2 decken, und der abgeklappten geöffneten Position II, wo der hintere Teil 7, die C-Säulen 8 und der mittlere Teil 9 aus der den Passagierraum 2 deckenden Position übereinander in eine zusammengeklappte Position II verschwenkt sind. Der Schwenkmechanismus 9 kann in einer an sich bekannten Weise durch Anwendung von einen Gelenkviereckmechanismus bildenden Hebelteilen ausgeführt sein, dessen Struktur und Funktion dem Fachmann bekannt sind, weshalb seine Struktur und Funktion hier nicht näher beschrieben werden.
  • Wie aus 614 zu ersehen ist, ist das gegenseitige Falten. des vorderen Teils 10. und des mittleren Teils 9 des Daches so ausgeführt, dass in der zusammengeklappten Position II der mittlere Teil 9 zu oberst im Dachpack bleibt, während der vordere Teil 10 unter ihm abgeklappt ist.
  • Der hintere Teil 7 ist ein im Verhältnis zu den C-Säulen 8 und dem mittleren Teil 9 getrennter Dachplattenteil. Der hintere Teil 7 ist nur an seinem hinteren unteren Ende schwenkbar um eine horizontale erste Schwenkungsachse A an der Karosserie 1 angelenkt. Das vordere obere Ende des hinteren Teils 7 ist frei.
  • In 1a wird eine zwischen dem oberen Ende des hinteren Teils 7 und der Hinterkante des mittleren Teils 9 vorgesehene Dichtungsanordnung aufgeführt, wo die Oberkante des hinteren Teils 7 mit einer ersten Dichtungsfläche 21 versehen ist, die in der geschlossenen Position I des Daches hauptsächlich nach hinten und oben gerichtet ist, während die Hinterkante des mittleren Teils 9 eine zweite Dichtungsfläche 22 aufweist, die in der geschlossenen Position I des Daches hauptsächlich nach vorne und unten gerichtet ist, welche erste und zweite Dichtungsflächen in der geschlossenen Position I des Daches in dichtem Kontakt mit einander sind.
  • Mit Bezug auf 614 ist der durch den mittleren Teil 9 und den vorderen Teil 10 in der zusammengeklappten Position II nach oben und unten begrenzte Raum 12 angepasst, den hinteren Teil 7 in sich aufzunehmen, wobei in der zusammengeklappten Position II das freie obere vordere Ende des hinteren Teils 7 nach vorne gerichtet ist.
  • Wie aus den 13 und 814 ersichtlich ist, ist der hintere Teil 7 durch einen Antriebshebel 13 mit einem Schwenkarm des Schwenkmechanismus 5 verbunden. Der Antriebshebel 13 dreht den hinteren Teil 7 um die erste Schwenkungsachse A in vorbestimmtem Verhältnis und synchronisch zusammen mit dem Schwenkmechanismus 5 des Daches.
  • Wie am besten aus den 2 und 3 zu ersehen ist, umfasst der hintere Teil 7 ein U-förmiges Rahmengestell 14, der wiederum ein Paar Schwenkarme 1S umfasst, die schwenkbar an der Karosserie 1 so angelenkt sind, dass sie um die horizontale erste Schwenkungsachse A geschwenkt werden können. Ausserdem umfasst der hintere Teil 7 einen Heckscheibenrahmen 16, der eine Heckscheibe 11 umschliesst und an dem die Heckscheibe befestigt ist. Der Heckscheibenrahmen 16 ist am Rahmengestell 14 schwenkbar so angelenkt, dass er um eine zweite horizontale Schwenkungsachse B geschwenkt werden kann. Weiterhin umfasst der hintere Teil 7 in 2 und 3 Haltegeräte 17, 18, 19, 20, die angeordnet sind, den Heckscheibenrahmen 16 in einer vorbestimmten Position in Bezug auf das Rahmengestell 14 zu halten, bis der Heckscheibenrahmen 16 einer Kraft ausgesetzt wird, um ihn in Bezug auf das Rahmengestell 14 nach vorne zu schwenken. Mit Bezug auf 1114 wird der hintere Teil 7 und also der Heckscheibenrahmen 16 einer gegen die Federkraft der Feder 17 wirkenden, nach vorne drehenden Kraft ausgesetzt, wenn der Schwenkmechanismus 5 den mittleren Teil 9 aus der in 11 und 12 gezeigten Position in die in 13 und 14 gezeigte zusammengeklappte Position II verschwenkt.
  • In der in 2 gezeiten Ausführungsform umfassen die Haltegeräte eine Feder 17, die angeordnet ist, den Heckscheibenrahmen 16 um die zweite Schwenkungsachse B in Bezug auf das Rahmengestell 14 nach hinten zu drehen, und ein Anschlagelement 18, das am Heckscheibenrahmen 16 vorgesehen ist, um das Verschwenken des Heckscheibenrahmens und des Rahmengestells 14 gegen die Federkraft der Feder 17 zu begrenzen. In 2 besteht das Anschlagelement 18 aus Ansätzen, die an die Schwenkarme 15 anstossen.
  • In der in 3 gezeigten Ausführungsform umfassen die Haltegeräte ein Stößelelement 19 von teleskopierendem Typus, das am unteren Ende schwenkbar an der Karosserie 1 und am oberen Ende schwenkbar am Heckscheibenrahmen 16 auf einer Entfernung von der zweiten Schwenkungsachse B angelenkt ist. Eine Arretiervorrichtung 20 hält das Stößelelement 19 im arretierten Zustand in einer vorbestimmten Länge und verhindert somit das Schwenken des Heckscheibenrahmens 16 um die zweite Schwenkungsachse B. An einem passenden Zeitpunkt wird die Arretiervorrichtung 20 entriegelt, um eine Längenveränderung des Stößelelements und das Schwenken des Heckscheibenrahmens 16 um die zweite Schwenkungsachse B zu erlauben, damit das Dach in die in 13 und 14 gezeigte zusammengeklappte Position geschwenkt werden kann. Das Stößelelement 19 kann auch ein Kraftgerät des teleskopierenden Typus sein, mittels dessen der Heckscheibenrahmen 16 in einer gesteuerten und aktiven Weise um die zweite Schwenkungsachse B geschwenkt werden kann.
  • 4 und 5 veranschaulichen die Raumerfüllung bei einem Verdeck gemäss dem Stand der Technik, wenn das Verdeck als ein Pack in seiner Ablage im Kofferraum zusammengeklappt ist. Das Verdeck ist schematisch ohne Gelenke und andere Mechanismen dargestellt, während nur die Verdeckplattenteile gezeigt sind. In der zusammengeklappten Position liegt der mittlere Teil 9 zu oberst, und unter ihm liegt der vordere Teil 10 und darunter wiederum als der unterste Teil im Pack der hintere Teil 7, der mit der Heckscheibe 11 und den C-Säulen 8 ein einheitliches Ganzes bildet. Die kleinste Entfernung h zwischen dem hinteren Teil 7 und dem Boden des Kofferraums bleibt verhältnismäßig klein.
  • 6 und 7 stellen das Hardtopdach der Erfindung in einer den 4 und 5 entsprechenden, Ansicht dar. Das Dach wird in der zusammengeklappten Position in einem kleineren Raum als das in 4 und 5 dargestellte bekannte Verdeck verstaut. Der getrennt von den C-Säulen 8 ausgeführte hintere Teil 7 befindet sich im Raum 12 zwischen dem zu oberst im Pack liegenden mittleren Teil 9 und dem darunter abgeklappten vorderen Teil 10. Die C-Säulen 8 können auf ungefähr derselben Höhe h1 wie beim bekannten Verdeck in 5 liegen, weil sie sich an den Seiten des Kofferraumes befinden. Dagegen ist die Entfernung H zwischen dem vorderen Teil 10, der zwischen den C-Säulen zu unterst liegt, und dem Boden des Kofferraumes bedeutend größer als die entsprechende Entfernung h bei dem in 5 dargestellten bekannten Verdeck.
  • 814 zeigen das Dach in verschiedenen Positionen, als es zwischen der in 1 dargestellten geschlossenen Position I und der in 14 dargestellten zusammengeklappten Position II bewegt wird.
  • In 8 hat der Schwenkmechanismus 5 das Dach so verschwenkt, daß der vordere Teil 10 auf einige Entfernung vom (nicht gezeigten) Heckscheibenrahmen gehoben worden ist. Die C-Säulen 8 haben sich vom Kontakt mit dem hinteren Teil 7 gelöst. Der hintere Teil 7 hat sich vom Kontakt mit dem mittleren Teil 9 gelöst. Der hintere Teil 7 wird synchronisch mit dem Verdeckmechanismus 5 mittels des Antriebshebels 13 um die erste Schwenkungsachse A nach hinten verschwenkt.
  • In 9 und 10 haben die C-Säulen 8 ihre untere Position auf der Ebene des Ablageraumes erreicht. Der hintere Teil 7 und der mittlere Teil 9 sind an einenader anliegend übereinander angeordnet, wobei sich der hintere Teil 7 unter dem vorderen Teil 10 beffindet. Der vordere Teil 10 bleibt noch als eine Verlängerung des mittleren Teils 9 ausgestreckt.
  • In 11 und 12 ist der vordere Teil 10 unter den mittleren Teil 9 und den hinteren Teil 7 so abgeklappt worden, daß der hintere Teil 7 zwischen dem mittleren Teil 9 und dem vorderen Teil 10 geblieben ist.
  • In 13 und 14 ist das von dem mittleren Teil 9, dem hinteren Teil 7 und dem vorderen Teil 10 gebildete Pack so versenkt worden, daß das Verdeckpack in der zusammengeklappten Position liegt.
  • Die Erfindung wird nicht ausschliesslich auf die oben aufgeführten Ausführungsbeispiele begrenzt, sondern viele Varianten sind im Rahmen der in den Patentansprüchen definierten erfinderischen Idee möglich.

Claims (8)

  1. Aufklappbares Hardtop für ein Kabriolett, welches Kabriolett eine Karosserie (1), einen Passagierraum (2), ein aufklappbares Hardtop (3) und einen hinter dem Passagierraum befindlichen Ablageraum (4) zum Verstauen des Hardtops umfasst; und welches aufklappbare Hardtop (3) – einen Schwenkmechanismus (5), der durch einen Stellantrieb (6) betätigt wird, – wesentlich steife Dachplattenteile (7, 8, 9, 10), die mit dem Schwenkmechanismus so verbunden sind, daß sie dadurch zwischen einer aufgezogenen geschlossenen Position (I), in der die Dachteile den Passagierraum (2) in der Längsrichtung des Wagens nacheinander angeordnet bedecken, und einer in den Ablageraum (4) versenkten zusammengeklappten Position (II), in der die Dachteile im Ablageraum (4) übereinander gepackt sind, verschwenkt werden können, umfasst, und welche Dachplattenteile – einen hinteren Teil (7), in dem eine Heckscheibe (11) eingerichtet ist, – C-Säulen (8), die symmetrisch auf beiden Seiten des hinteren Teils (7) angeordnet sind; und – einen mittleren Teil (9), der in der geschlossenen Position (I) des Daches an dem hinteren Teil anliegt, – einen vorderen Teil (10), der in der geschlossenen Position (I) des Daches an dem mittleren Teil anliegt und am Windschutzscheibenrahmen (23) der Karosserie arretiert werden kann, und welcher vordere Teil schwenkbar in Bezug auf den mittleren Teil (9) angelenkt ist, wobei in der zusammengeklappten Position (I) des Daches der mittlere Teil (9) zu oberst liegt und der vordere Teil (10) unter dem mittleren Teil (9) abgeklappt ist, umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (7) in Bezug auf die C-Säulen (8) und den mittleren Teil (9) ein getrennter Dachplattenteil ist und der hintere Teil nur an seinem hinteren unteren Ende in Bezug auf die Karosserie (1) schwenkbar um eine horizontale erste Schwenkungsachse (A) angelenkt ist, während das vordere obere Ende des hinteren Teils frei bleibt; und daß der in der zusammengeklappten Position (II) zwischen dem mittleren Teil (9) und dem vorderen Teil (10) gebildete Raum (12) angepasst ist, den hinteren Teil (7) in sich aufzunehmen, wobei das freie obere Ende des hinteren Teils (7) in der zusammengeklappten Position nach vorne gerichtet ist.
  2. Hardtop nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (7) durch einen Antriebhebel (13) mit dem Schwenkmechanismus (5) verbunden ist, um den hinteren Teil um die erste Schwenkungsachse (A) in vorbestimmtem Verhältnis zusammen mit dem Schwenkmechanismus (5) geschwenkt werden zu lassen.
  3. Hardtop nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (7) – ein Rahmengestell (14), das ein Paar Schwenkarme (15), die an der Karosserie (1) schwenkbar so angelenkt sind, dass sie um die erste horizontale Schwenkungsachse (A) verschwenkt werden können, und – einen Heckscheibenrahmen (16), der die Heckscheibe (11) umschliesst und an dem die Heckscheibe befestigt ist, und welcher Heckscheibenrahmen (16) am Rahmengestell (14) schwenkbar so angelenkt ist, dass er um eine zweite horizontale Schwenkungsachse (B) verschwenkt werden kann, und – Haltegeräte (17, 18, 19, 20), die angeordnet sind, den Heckscheibenrahmen in einer vorbestimmten Stellung im Verhältnis zum Rahmengestell zu halten, bis der Heckscheibenrahmen einer Kraft ausgesetzt wird, um ihn in Bezug auf das Rahmengestell nach vorne zu schwenken, umfasst.
  4. Hardtop nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltegeräte – eine Feder, die angeordnet ist, den Heckscheibenrahmen (16) um die zweite Schwenkungsachse (B) in Bezug auf das Rahmengestell (14) nach hinten zu drehen, und – ein Anschlagelement (18), das am Rahmengestell (14) und/oder am Heckscheibenrahmen (16) vorgesehen ist, um ihr gegenseitiges Verschwenken gegen die Federkraft der Feder (17) zu begrenzen, umfassen.
  5. Hardtop nach einem der Patentansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltegeräte – ein Stößelelement (19) von teleskopierendem Typus, das am unteren Ende schwenkbar an der Karosserie (1) und am oberen Ende schwenkbar am Heckscheibenrahmen (16) angelenkt ist, und – eine Arretiervorrichtung (20), die im arretierten Zustand das Stößelelement (19) in einer vorbestimmten Länge hält und somit das Schwenken des Heckscheibenrahmens (16) um die zweite Schwenkungsachse (B) verhindert und im entarretierten Zustand eine Längenveränderung des Stößelelements und das Schwenken des Heckscheibenrahmens um die zweite Schwenkungsachse (B) erlaubt, umfassen.
  6. Hardtop nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stößelelement (19) ein Kraftgerät ist, mittels dessen der Heckscheibenrahmen (16) um die zweite Schwenkungsachse (B) verschwenkt werden kann.
  7. Hardtop nach einem der Patentansprüche 1 – 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des hinteren Teiles (7) mit einer ersten Dichtungsfläche (21), die in der geschlossenen Position (I) des Daches hauptsächlich nach hinten und oben gerichtet ist, versehen ist, und daß die Hinterkante des mittleren Teiles (9) mit einer zweiten Dichtungsfläche (22), die in der geschlossenen Position (I) des Daches hauptsächlich nach vorne und unten gerichtet ist, versehen ist, welche erste und zweite Dichtungsflächen in der geschlossenen Position (I) des Daches in dichtem Kontakt miteinander sind.
  8. Kabriolett, welches eine Karosserie (1), einen Passagierraum (2), ein aufklappbares Hardtop (3) und einen Ablageraum (4), der hinter dem Passagierraum zum Verstauen des Hardtops vorgesehen ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, daß das aufklappbare Hardtop (3) gemäß einem der Patentansprüche 1 – 7 ausgeführt ist.
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