DE19845943A1 - Gerät zum Trainieren der Körpermuskulatur - Google Patents
Gerät zum Trainieren der KörpermuskulaturInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zum Trainie
ren der Körpermuskulatur mit einem Gestell, einer ein
Kopfende und ein Fußende aufweisenden Liegefläche für ei
ne trainierende Person und wenigstens einem oberhalb der
Liegefläche vorgesehenen und am Gestell gehaltenen Druck
element, das unter Aufwendung der Druckkraft entgegen der
vorgebbaren Widerstandskraft einer mit dem Druckelement
gekoppelten Widerstandseinrichtung anhebbar ist.
Geräte zum Trainieren der Körpermuskulatur der vorgenann
ten Art - auch Kraftmaschinen genannt - sind bekannt und
werden zum gezielten Training bzw. Aufbau bestimmter Mus
kelgruppen verwendet. Das Prinzip dieser Geräte besteht
übereinstimmend darin, daß die trainierende Person zur
Stärkung einer bestimmten Muskelgruppe eine Trainingsbe
wegung ausführt, der beispielsweise über Gewichte, die
während dieser Bewegung angehoben werden müssen, oder
auch Pneumatik- bzw. Hydraulikzylinder ein Widerstand
entgegengesetzt wird. Mit diesen Geräten läßt sich insbe
sondere die Bein- und Armmuskulatur sowie die Brust- und
Rückenmuskulatur sehr effektiv trainieren. Für das Trai
nieren der Bauch- und Gesäßmuskulatur stehen solche Gerä
te jedoch gar nicht oder nur in sehr begrenztem Umfang
zur Verfügung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gerät der ein
gangs genannten Art anzugeben, mit dem sich insbesondere
die Bauch- und Gesäßmuskulatur trainieren läßt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch
gelöst, daß sich ein Druckelement quer über die Liegeflä
che erstreckt und derart angeordnet ist, daß es auf dem
Rumpf einer auf der Liegefläche ruhenden Person positio
nierbar ist und somit das Druckelement durch Rumpfbewe
gungen angehoben werden kann. Das erfindungsgemäße Gerät
ist somit in der Weise ausgebildet, daß die Rumpfmuskula
tur sowie die Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur unter Zu
hilfenahme von Gewichten oder dergleichen effektiv trai
niert werden kann, wobei durch die liegende Trainingspo
sition schädliche Beanspruchungen der Wirbelsäule so ge
ring wie möglich gehalten werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß ein Druckelement in dem zwischen dem Kopfende und dem
Fußende gelegenen Mittelbereich der Liegefläche derart
angeordnet ist, daß es auf dem Hüftbereich einer auf der
Liegefläche ruhenden Person positionierbar ist. Diese
spezielle Ausgestaltung ist für eine Trainingsform vorge
sehen, bei der die trainierende Person, welche auf der
Liegefläche mit angewinkelten Beinen ruht, durch Anheben
des Beckenbereichs das Druckelement entgegen der durch
die Widerstandseinrichtung entgegengesetzten Kraft anhebt
und gegebenenfalls nach einem Halten in der angehobenen
Position wieder absenkt. Bei einer geeigneten Anzahl von
Wiederholungen dieser Übung lassen sich die Gesäßmuskula
tur (gluteus maximus, gluteus minimus, gluteus medius)
sowie die innere und äußere Bauchmuskulatur (externus und
internus abdomines) mit hoher Effizienz trainieren. Dabei
ist vorzugsweise das Druckelement im wesentlichen senk
recht zur Liegefläche bewegbar, wobei es beispielsweise
am Gestell geführt sein kann.
Gemäß einer weiteren Ausbildung dieser Ausführungsform
sind Anschlagmittel vorgesehen, die den Bewegungsweg des
Druckelements in Richtung der Liegefläche begrenzen und
so gewährleisten, daß ein vorgebbarer Minimalabstand zwi
schen Druckelement und Liegefläche nicht unterschritten
wird. Durch die Anschlagmittel kann somit die untere End
lage des Druckelements in der Weise vorgegeben werden,
daß das Druckelement auf dem Hüftbereich der trainieren
den Person zum Liegen kommt, hierbei jedoch keine oder
nur eine geringe Druckkraft auf die Person auswirkt.
In Ausbildung der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß
das Druckelement an wenigstens einem seitlich von der
Liegefläche angeordneten und bewegbar geführten Halte
element angebracht ist, das beispielsweise in der Form
von zwei auf einer Seite der Liegefläche angeordneten
Führungsstangen ausgebildet sein kann. Dabei ist zweckmä
ßigerweise das Druckelement an dem wenigstens einen Hal
teelement aus der Betriebslage, in der es sich über die
Liegefläche erstreckt, seitlich nach oben wegschwenkbar,
so daß die trainierende Person sich bequem hinlegen bzw.
wieder aufstehen kann. Bei einer solchen schwenkbaren An
ordnung des Druckelements ist es erforderlich, daß das
Druckelement zumindest in der Betriebslage arretierbar
ist.
Alternativ oder zusätzlich zu dem dem Hüftbereich einer
trainierende Person zugeordneten Druckelement ist in wei
terer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß ein
Druckelement im Bereich der Kopfhälfte der Liegefläche
derart angeordnet ist, daß es auf dem Brustbereich einer
auf der Liegefläche ruhenden Person positionierbar ist.
Diese Ausführungsform ist in erster Linie zum Trainieren
der oberen Bauchmuskulatur (rectus abdomines, transversus
abdomines) vorgesehen. Hierzu wird das Druckelement auf
dem Brustbereich einer trainierenden Person, die mit an
gewinkelten Beinen auf der Liegefläche liegt, positio
niert und kann durch Anheben des Kopf-, Schulter- und
Brustbereiches entgegen der durch die Widerstandseinrich
tung entgegengesetzten Kraft angehoben werden. Auch bei
dieser Ausführungsform können Anschlagmittel vorgesehen
sein, um den Bewegungsweg des Druckelements in Richtung
der Liegefläche zu begrenzen, und ist das Druckelement
seitlich nach oben wegschwenkbar vorgesehen, so daß der
Einstieg und Ausstieg einer trainierenden Person erleich
tert wird.
Vorzugsweise ist das Druckelement an einem Schwenkarm ge
halten, der in einer im wesentlichen vertikalen und sich
in Längsrichtung der Liegefläche erstreckenden Ebene ver
schwenkbar beispielsweise am Gestell gehalten ist. Der
Schwenkarm ist dabei in seiner Grundstellung im entgegen
gesetzten Uhrzeigersinn aus der Vertikalen herausge
schwenkt, so daß er aus der Grundstellung noch angehoben
werden kann. Die Schwenkbewegung hat gegenüber einer rei
nen Hubbewegung den Vorteil, daß sie besser der ausge
führten Trainingsbewegung entspricht.
Das Druckelement ist zweckmäßigerweise an dem Schwenkarm
höhenverstellbar gehalten und mittels geeigneter Arre
tiermittel in unterschiedlichen Stellungen fixierbar.
Hierdurch kann die Ausgangslage des Druckelements in ein
facher Weise an die Stärke des Brustkorbs einer trainie
renden Person angepaßt werden.
Vorteilhafterweise ist gemäß einer weiteren Ausführungs
form der Erfindung das wenigstens eine Druckelement an
dem Halteelement bzw. dem Schwenkarm um eine quer zur
Liegefläche verlaufende Achse schwenkbar gehalten. Hier
durch wird erreicht, daß sich das Druckelement, das an
seiner zur Liegefläche weisenden Seite insbesondere mit
einer Polsterung versehen sein kann, jeweils optimal an
Körper der trainierenden Person anlegen kann.
Um eine optimale Trainingshaltung während der Durchfüh
rung der Übungen zu gewährleisten, kann die Neigung der
Liegefläche im Bereich des Kopfendes verstellbar sein, so
daß der Oberkörper in eine geneigte Lage gebracht werden
kann. Alternativ oder zusätzlich kann im Bereich des Fu
ßendes der Liegefläche ein Fußauflageelement mit einer
zur Liegefläche geneigten Aufstellfläche vorgesehen sein.
Dabei ist die Neigung der Fußaufstellfläche vorzugsweise
veränderbar und das Fußauflageelement parallel zur Liege
fläche verstellbar, um eine optimale Anpassung der Geräts
an die Körpergröße der trainierenden Person vornehmen zu
können.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der
Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die nachfol
gende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Be
zugnahme auf die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform eines Geräts zum Trai
nieren der Körpermuskulatur gemäß der Erfin
dung in Vorderansicht,
Fig. 2 das Gerät aus Fig. 1 in Seitenansicht,
Fig. 3 das Gerät aus Fig. 1 in Draufsicht und
Fig. 4 bis 6 Darstellungen von verschiedenen Übungsformen,
die mit dem Gerät gemäß Fig. 1 durchgeführt
werden können.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Trainingsgerät gemäß der
vorliegenden Erfindung dargestellt, das in erster Linie
zum Trainieren der Bauch- und Gesäßmuskulatur bestimmt
ist. Das Gerät besitzt ein Gestell 1, an dem eine Bank 2
mit einer eine Liegefläche 3 für eine trainierende Person
E ausgebildet ist. Die Bank 2 ist so ausgebildet, daß das
Kopfende 3a der Liegefläche 3 in der Neigung verstellbar
ist, wozu das Kopfende 3a an der Bank 2 um eine horizon
tale, sich quer zur Liegefläche 3 erstreckende Achse ver
schwenkbar angeordnet ist. Im Bereich des Fußendes 3b der
Liegefläche 3 ist ein Fußauflageelement 5 mit einer zur
Liegefläche 3 geneigten Aufstellfläche 5a vorgesehen. Das
Fußauflageelement 5 ist in Längsrichtung der Liegefläche
3 verstellbar angeordnet (Peil A) und kann in unter
schiedlichen Stellungen arretiert werden. Des weiteren
ist die Neigung der Aufstellfläche 5a einstellbar. Im üb
rigen ist die Liegefläche 3 im wesentlichen horizontal
angeordnet, sie kann jedoch auch leicht geneigt sein, wo
bei dann das Kopfende 3a tiefer als das Fußende 3b liegt.
In dem zwischen dem Kopfende 3a und dem Fußende 3b gele
genen Mittelbereich der Liegefläche 3 sind auf einer Sei
te des Gestells 1 zwei Führungsstangen 6 vorgesehen, die
in vertikaler Richtung bewegbar am Gestell 1 geführt sind
und auf dem Boden oder einer sonstigen ortsfesten Fläche
aufstehen, wodurch eine untere Endlage definiert wird.
Die Führungsstangen 6 tragen im Bereich ihres oberen En
des ein Druckelement 7, das sich quer über die Liegeflä
che 3 erstreckt, und das untere Ende der Führungsstangen
6 ist mit einer Widerstandseinrichtung koppelbar, die ei
ner Hebebewegung der Führungsstangen 6 einen einstellba
ren Widerstand entgegensetzt. In der dargestellten Aus
führungsform sind in einfacher Weise am unteren Ende der
Führungsstangen 6 Gewichte 8 anbringbar, die den ge
wünschten Widerstand erzeugen. Andere Widerstandseinrich
tungen wie beispielsweise Pneumatikzylinder können aber
auch eingesetzt werden.
Wie insbesondere in Fig. 2 angedeutet ist, ist das
Druckelement 7 an den Führungsstangen 6 höhenverstellbar
gehalten und kann mittels geeigneter Arretiermittel in
unterschiedlichen Stellungen fixiert werden. Außerdem
kann das Druckelement 7 gegenüber den Führungsstangen 6
aus seiner horizontalen Betriebslage, in der es sich über
die Liegefläche 3 erstreckt und arretierbar ist, um eine
sich etwa in Längsrichtung der Liegefläche 3 erstreckende
Achse seitlich nach oben weggeschwenkt werden, wie dies .
in Fig. 2 angedeutet ist.
Zwischen den Führungsstangen 6 und dem Kopfende 3a der
Liegefläche 3 ist des weiteren ein Schwenkarm 9 vorgese
hen, der im Bereich seines einen, unteren Endes neben den
Führungsstangen 6 am Gestell 1 um eine sich quer zur Lie
gefläche 3 erstreckende Achse schwenkbar gehalten ist.
Der Schwenkarm 9 besitzt dabei eine Grundstellung, in der
er aus der Vertikalen im entgegengesetzten Uhrzeigersinn
in Richtung der Liegefläche 4 verschwenkt ist, wobei er
an einem weiteren Absenken in Richtung der Liegefläche 4
durch Anschlagmittel gehindert wird. Aus der Grundstel
lung kann der Schwenkarm 9 im Uhrzeigersinn verschwenkt
werden.
Der Schwenkarm 9 trägt an seinem oberen, freien Ende ein
Druckelement 10 und ist - genauso wie die Führungsstangen
6 - mit einer Widerstandseinrichtung derart koppelbar,
daß einer Bewegung des Schwenkhebels 9 im Uhrzeigersinn
eine Widerstandskraft entgegengesetzt wird. Das Druckele
ment 10 ist an dem Schwenkhebel 9 höhenverstellbar gehal
ten und durch geeignete Arretierungsmittel in unter
schiedlichen Lagen arretierbar. Außerdem kann das Druck
element 10 aus seiner horizontalen Betriebslage, in der
es sich über die Liegefläche 3 erstreckt und in der es
durch geeignete Mittel arretierbar ist, genauso wie das
an den Führungsstangen 6 vorgesehene Druckelement 7 um
eine sich etwa in Längsrichtung der Liegefläche 3 er
streckende Achse seitlich nach oben weggeschwenkt werden.
In den Fig. 4 bis 6 sind verschiedene Übungsformen
dargestellt, die mit dem erfindungsgemäßen Trainingsgerät
durchgeführt werden können.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Übungsform, die in er
ster Linie zum Trainieren der oberen Bauchmuskulatur
(rectus abdominies, transversus abdomines) bestimmt ist,
legt sich die zu trainierende Person E auf die Liegeflä
che 3, wozu zweckmäßigerweise die Druckelemente 7, 10 aus
ihrer Betriebsstellung seitlich nach oben weggeschwenkt
werden, so daß der Bereich oberhalb der Liegefläche 3
frei ist. Je nach Wunsch und Körpergröße können dann die
Neigung des Kopfendes 3a und die Stellung des Fußauflage
elements 5 beliebig so eingestellt werden, daß der Brust
bereich einer trainierenden Person im Bereich des
Schwenkarms 9 positioniert ist, so daß das Druckelement
10 nach einem Herunterschwenken in die Betriebsstellung
und gegebenenfalls einer Höhenverstellung gegenüber dem
Schwenkarm 9 auf dem Brustbereich der Person plaziert
werden kann. Wenn jetzt die Person durch Rumpfbeugen sei
nen Oberkörper von der Liegefläche 3 abhebt, wie dies in
Fig. 4 angedeutet ist, wird das Druckelement 10 mit dem
Schwenkarm 9 entgegen der Widerstandskraft, die durch die
Widerstandseinrichtung entgegengesetzt wird, im Uhrzei
gersinn verschwenkt. Mit dem erfindungsgemäßen Gerät kön
nen somit sogenannte Sit-ups unter Belastung ausgeführt
werden, wodurch die Bauchmuskulatur sehr effektiv ge
stärkt werden kann.
Alternativ ist es auch möglich, mit dem erfindungsgemäßen
Trainingsgerät die Gesäßmuskulatur sowie die innere und
äußere Bauchmuskulatur zu trainieren. Hierzu werden die
in den Fig. 5 und 6 dargestellten Übungsformen ausge
führt. Bei diesen ist nicht das am Schwenkhebel 9 vorge
sehene Druckelement 10 aktiv, das entsprechend aus seiner
Betriebslage seitlich nach oben weggeschwenkt wird, son
dern das an den Führungsstangen 6 vorgesehene Druckele
ment 7. Dieses wird entsprechend aus der in Fig. 4 dar
gestellten hochgeschwenkten Lage nach unten in seine Be
triebsstellung verstellt, in der es sich quer über die
Liegefläche 3 erstreckt, und anschließend so weit an den
Führungsstangen 6 abgesenkt, bis es auf dem Hüftbereich
der trainierenden Person zum Liegen kommt. Aus dieser un
teren Endposition wird das Druckelement 7 dann durch He
bebewegungen des Hüft- und Beckenbereichs entgegen der
durch die Widerstandseinrichtung entgegengesetzten Kraft
angehoben und anschließend wieder abgesenkt. Diese Aus
führungsform kann sowohl mit zwei angewinkelten Beinen,
als auch mit einem gestreckten Bein ausgeführt werden.
Bei der letzteren Ausführungsform wird zusätzlich noch
die Oberschenkelmuskulatur des noch angewinkelten Beins
mittrainiert. Bei dieser Übung wird somit gezielt die
Muskulatur des angewinkelten Beins trainiert, so daß die
se aufgebaut wird. Dies kann beispielsweise nach einer
Verletzung sinnvoll sein.
Um die Übungen bequem ausführen zu können, sind die
Druckelemente 7, 10 an ihrer zur Liegefläche weisenden
Seite jeweils mit einer Polsterung 11 versehen und zu
sätzlich um eine sich quer zur Liegefläche erstreckende
Achse B, C gegenüber dem Schwenkarm 9 bzw. den Führungs
stangen 6 verschwenkbar wie dies ein Vergleich der Stel
lungen des Druckelements 7 in den Fig. 5 und 6 zeigt.
Hierdurch wird gewährleistet, daß die Druckelemente 7, 10
immer in optimaler Weise und weich am Körper der trainie
renden Person E anliegen.
Claims (21)
1. Gerät zum Trainieren der Körpermuskulatur mit einem
Gestell (1), einer ein Kopfende (3a) und ein Fußende
(3b) aufweisenden Liegefläche (3) für eine trainie
rende Person (E) und wenigstens einem oberhalb der
Liegefläche (3) vorgesehenen und am Gestell (1) ge
haltenen Druckelement (7, 10), das unter Aufwendung
einer Druckkraft entgegen der vorgebbaren Wider
standskraft einer mit dem Druckelement (7, 10) gekop
pelten Widerstandseinrichtung (8) anhebbar ist, da
durch gekennzeichnet, daß sich das Druckelement (7,
10) quer über die Liegefläche (3) erstreckt und der
art angeordnet ist, daß es auf dem Rumpf (E1) einer
auf der Liegefläche (3) ruhenden Person (E) positio
nierbar ist und somit das Druckelement (7, 10) durch
Rumpfbewegungen angehoben kann.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Druckelement (7, 10) in dem zwischen dem Kopfende
(3a) und dem Fußende (3b) gelegenen Mittelbereich der
Liegefläche (3) derart angeordnet ist, daß es auf dem
Hüftbereich einer auf der Liegefläche (3) ruhenden
Person (E) positionierbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckelement (7, 10) im wesentlichen senkrecht
zur Liegefläche (3) bewegbar und insbesondere am Ge
stell (1) geführt ist.
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß Anschlagmittel vorgesehen sind, um den Bewegungs
weg des Druckelements (7, 10) in Richtung der Liege
fläche (3) zu begrenzen und so zu gewährleisten, daß
ein vorgebbarer Minimalabstand zwischen Druckelement
(7, 10) und Liegefläche (3) nicht unterschritten
wird.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckelement (7, 10) an wenigstens einem seitlich
von der Liegefläche (3) angeordneten und bewegbar ge
führten Halteelement (6) angebracht und insbesondere
höhenverstellbar gehalten ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
als Halteelemente zwei an einer Seite der Liegefläche
(3) angeordnete Führungsstangen (6) vorgesehen sind.
7. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckelement (7, 10) an dem wenigstens einen
Halteelement (6) aus der Betriebslage, in der es sich
über die Liegefläche (3) erstreckt, seitlich nach
oben wegschwenkbar ist, wobei es zumindest in der Be
triebslage arretierbar ist.
8. Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Druckelement (7, 10) im Be
reich der Kopfhälfte der Liegefläche (3) derart ange
ordnet ist, daß es auf dem Brustbereich einer auf der
Liegefläche (3) ruhenden Person (E) positionierbar
ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckelement (7, 10) in einer im wesentlichen
vertikalen und sich in Längsrichtung der Liegefläche
(3) erstreckenden Ebene verschwenkbar ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
Anschlagmittel vorgesehen sind, um den Bewegungsweg
des Druckelements (7, 10) in Richtung der Liegefläche
(3) zu begrenzen und so zu gewährleisten, daß ein
vorgebbarer Minimalabstand zwischen Druckelement (7,
10) und Liegefläche (3) nicht unterschritten wird.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Druckelement (7, 10) an wenig
stens einem seitlich von der Liegefläche (3) schwenk
bar angeordneten und insbesondere am Gestell (1) ge
lagerten Schwenkarm (9) angebracht ist.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckelement (7, 10) an dem wenigstens einen
Schwenkarm (9) aus der Betriebslage, in der es sich
über die Liegefläche (3) erstreckt, seitlich nach
oben wegschwenkbar ist, wobei es zumindest in der Be
triebslage arretierbar ist.
13. Gerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich
net, daß das Druckelement (7, 10) an dem Schwenkarm
(9) höhenverstellbar gehalten ist.
14. Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Druckelement
(7, 10) an seiner zur Liegefläche (3) weisenden Seite
mit einer Polsterung (10) versehen ist.
15. Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Druckelement
(7, 10) an dem Halteelement (6) bzw. Schwenkarm (9)
um eine quer zur Liegefläche (3) verlaufende Achse
schwenkbar gehalten ist.
16. Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Neigung der Liegefläche (3)
im Bereich des Kopfendes (3a) verstellbar ist.
17. Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Fußendes (3) der
Liegefläche (3) ein Fußauflageelement (5) mit einer
zur Liegefläche (3) geneigten Aufstellfläche (5a)
vorgesehen ist.
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Neigung der Fußaufstellfläche (5a) veränderbar
ist.
19. Gerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich
net, daß das Fußauflageelement in Längsrichtung der
Liegefläche (3) verstellbar ist.
20. Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Widerstandseinrichtung (8)
eine Mehrzahl von Gewichten aufweist, die in vorgeb
barer Anzahl bei einer Hebebewegung des Druckelements
(7, 10) angehoben werden.
21. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Widerstandseinrichtung (8) we
nigstens einen Pneumatik- oder Hydraulikzylinder auf
weist, über den die bei einer Hebebewegung des Druck
elements (7, 10) zu überwindende Widerstandskraft er
zeugt wird.
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Patent Citations (4)
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