DE19845887A1 - Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten - Google Patents
Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -gerätenInfo
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Abstract
Ein Koffer (1) zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten, insbesondere eines Laptops oder Notebooks, besteht aus einem Unterteil (2), das in geöffnetem Zustand bei horizontaler Ausrichtung die Aufstandsfläche für ein in Bedienungsstellung befindliches Elektronikgerät bildet. Der Koffer (1) weist des weiteren ein Oberteil (3) auf, mit dem das in Transportstellung befindliche Elektronikgerät in Schließstellung des Koffers (1) zusammen mit dem Unterteil (2) einschließbar ist. Um auch bei beengten Platzverhältnissen einen komfortablen Büro-Arbeitsplatz zu erhalten, bei dem nicht das Problem der Unterbringung separater Deckelteile des Koffers (1) besteht, wird vorgeschlagen, daß das Oberteil (3) mindestens aus zwei Teilelementen (4, 5) besteht, die jeweils gelenkig mit dem Unterteil (2) verbunden sind. Dabei ist die Schwenkachse der Gelenkverbindung (13, 14) mindestens eines Teilelements (4, 5) senkrecht zu der Längsachse des in der Bedienungsstellung auf dem Unterteil (2) befindlichen Elektronikgeräts ausgerichtet.
Description
Die Erfindung betrifft einen Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elek
tronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten, bestehend aus einem
Unterteil, das in geöffnetem Zustand und bei horizontaler Ausrichtung eine Auf
standsfläche für das in Bedienungsstellung befindliche Elektronikgerät bildet, und
einem Oberteil, mit dem das in Transportstellung befindliche Elektronikgerät in
Schließstellung des Koffers zusammen mit dem Unterteil einschließbar ist.
Ein derartiger Koffer ist aus einem Prospekt der Firma Siemens mit der Bezeichnung
"Mobile Office - Die mobile Teleworking-Lösung" bekannt. Unter dem Begriff "Mobile
Office" werden Einrichtungen zusammengefaßt, die in Abkehr von konventionellen
Bürolösungen mit fest installierten Bürogeräten und -möbeln ein zeitlich und räum
lich unabhängiges Arbeiten erlauben sollen. Dabei ist insbesondere die Benutzung
von Laptops oder Notebooks interessant, die aufgrund ihrer flachen Flüssigkristall
bildschirme im zusammengeklappten Zustand einen sehr geringen Platzbedarf be
sitzen. Mit Anschluß eines portablen Druckers lassen sich mit einem derartigen
Mobile Office bereits sehr vielfältige Arbeiten unabhängig von bestimmten Orten und
Zeiten erledigen. Die Funktionalität derartiger Systeme wird noch dadurch gestei
gert, daß sie bei Verwendung innerhalb eines klassischen Büros an die stationären
Datenverarbeitungssysteme angeschlossen werden können.
Der in dem vorgenannten Prospekt beschriebene Koffer weist ein Unterteil in Form
einer Aufstandplatte auf, auf der das Laptop und ein Drucker hintereinander ange
ordnet sind. Die Längsachse der Aufstandsplatte, d. h. auch des Koffers, und die
Längsachse des Laptops verlaufen senkrecht zueinander, so daß der Raumbedarf in
Richtung frontal vor dem Benutzer vergleichsweise groß ist.
Die Aufstandsplatte des bekannten Koffers wird durch Aufsetzen eines Oberteils in
Form einer einteiligen Deckelschale zu einem Koffer vervollständigt. Die Verbindung
der Deckelschale mit der Aufstandsfläche erfolgt über Schnappverschlüsse. An der
Bodenwand bzw. Rückwand der Deckelschale ist eine Vielzahl von Ablagefächern
vorhanden, die zum Verstauen von Akten und Schreibmaterial sowie von persönli
chen Gegenständen vorgesehen sind.
Bei dem bekannten Koffer ist es als nachteilig anzusehen, daß er beispielsweise zur
Benutzung auf standardmäßigen Sitzen bei Bahn- oder Flugreisen kaum geeignet
ist. Dies ist darin begründet, daß die Tiefe der Aufstandsplatte angesichts der übli
chen Sitzreihenabstände zu groß ist und selbst bei ausreichenden Platzverhältnis
sen die Aufstandsplatte kaum auf die Oberschenkel eines Benutzers aufgelegt wer
den könnte, da der Schwerpunkt jenseits der Auflagefläche auf den Oberschenkeln
liegen würde und die Aufstandsplatte daher stets eine Kippneigung besäße.
Zum anderen ist es bei den beengten Platzverhältnissen in öffentlichen Verkehrsmit
teln selten möglich, einen geeigneten Abstellplatz für die Deckelschale zu finden,
insbesondere wenn sie in Armreichweite des Benutzers als Ablage bzw. Aufbewah
rungsmöglichkeit für Unterlagen und sonstiges Material benutzt werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koffer zur Unterbringung eines
handbedienbaren Elektronikgeräts vorzuschlagen, der eine Benutzung des Geräts
auch unter eingeschränkten Platzverhältnissen erlaubt und in seiner Benutzungsstel
lung möglichst vielfältige in Armreichweite befindliche Ablagemöglichkeiten für Akten
und Büromaterial zur Verfügung stellt. Der Koffer soll ohne weiteres sofort nach Öff
nung als Arbeitsplatz nutzbar und nach Schließen sofort - ohne weitere Aufräumar
beiten o. ä. - transportfähig sein.
Ausgehend von einem Koffer der eingangs beschriebenen Art, wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Oberteil mindestens aus zwei Elementen
besteht, die jeweils gelenkig mit dem Unterteil verbunden sind, wobei mindestens
die Schwenkachse der Gelenkverbindung eines Teilelements senkrecht zu der
Längsachse des in der Bedienungsstellung auf dem Unterteil befindlichen Elektro
nikgeräts ausgerichtet ist.
Durch die Unterteilung des Oberteils in mindestens zwei Teilelemente kann die Grö
ße jedes einzelnen Teilelements im Verhältnis zur Gesamtgröße des Oberteils er
heblich reduziert werden. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausrichtung der
Schwenkachsen werden die in der Größe ohnehin reduzierten Teilelemente seitlich
neben das Elektronikgerät geklappt, so daß der Raumbedarf frontal vor dem Benut
zer kaum größer als die Tiefe des Elektronikgeräts sein muß. Sofern seitlich neben
dem Benutzer nur beschränkter Raum zur Verfügung steht, ist es vorteilhaft, die
Teilelemente lediglich in eine senkrechte Stellung zu bringen, in der sich die Ge
samtbreite des Koffers - bezogen auf die Breite des Unterteils - lediglich um die Hö
he der Teilelemente erhöht. Da die Teilelemente über Gelenke mit dem Unterteil
verbunden sind, besteht nicht die Notwendigkeit, für sie einen gesonderten Aufstel
lungsort zu suchen. Auch die Gefahr, daß vom Unterteil entfernte Deckelteile ver
gessen bzw. gestohlen werden, besteht nicht. Da sich die Teilelemente unabhängig
von ihrer konkreten Stellung stets in Armreichweite des Benutzers befinden, ist das
Arbeiten mit dem erfindungsgemäßen Koffer besonders bequem.
Der erfindungsgemäße Koffer zeichnet sich des weiteren durch seine große Flexibili
tät aus, da er während des Sitzens in beispielsweise öffentlichen Verkehrsmitteln auf
die Oberschenkel eines Benutzers aufgelegt werden kann und dabei in senkrechter
Stellung der Teilelemente eine Breite einnimmt, die kaum über die eines gewöhnli
chen Sitzes hinausgeht. Sofern seitlich neben dem Benutzer Ausweichplatz zur
Verfügung steht, können die Teilelemente auch seitlich weiter abgeklappt werden,
so daß sowohl das Unterteil als auch die Teilelemente im wesentlichen waagerecht
ausgerichtet sind. Eine derartige Anordnung eignet sich insbesondere auch, falls der
Koffer auf einem Tisch oder einer ähnlichen Arbeitsfläche abgelegt werden kann.
Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Koffers ist vorgesehen, daß
mindestens ein Teilelement des Oberteils um 270° zur Aufstandsfläche für das
Elektronikgerät abwinkelbar ist.
Liegt das Unterteil auf den Oberschenkeln der bedienenden Person auf, lassen sich
die Teilelemente seitlich davon nach unten abklappen. Der Raumbedarf in die Breite
nimmt hierdurch nicht zu, und es wird gleichzeitig die Bewegungsfreiheit seitlich ne
ben dem Elektronikgerät erhöht. Auch unterhalb der Aufstandsebene angeordnete
Teilelemente eignen sich sehr gut zur Unterbringung von diversem Material, da die
Teilelemente auch in dieser Stellung innerhalb der Armreichweite liegen.
Eine Weiterbildung des Koffers besteht darin, daß eine mit einem Traggriff versehe
ne und zwischen gegenüberliegenden Gelenkverbindungen der Teilelemente ange
ordnete Vorderwand des Unterteils in Richtung auf den Benutzer des Elektronikge
räts schwenkbar ist.
Hierdurch kann das Unterteil eine Wannenform erhalten, ohne daß durch eine starre
Vorderwand die Bedienbarkeit einer Tastatur des Elektronikgeräts eingeschränkt
würde, weil eine Handhabstützung erschwert wäre.
Wenn die Teilelemente, ausgehend von der Schließstellung des Koffers, in
90°-Schritten verrastbar sind, ist ein schneller Wechsel zwischen den verschiedenen
Ausrichtungen der Teilelemente möglich.
Die Nutzbarkeit der verschiedenen Teilelemente zur Unterbringung unterschiedli
cher Utensilien wird vergrößert, wenn ein Teilelement höchstens 50% des Volu
mens eines anderen Teilelements besitzt.
Die Erfindung weiter ausgestaltend, ist vorgesehen, daß ein Teilelement eine Klap
pe aufweist, die in Schließstellung des Koffers dem Unterteil zugewandt ist und ei
nen maximalen Öffnungswinkel von 270° aufweist. Im geschlossenen Zustand des
Koffers ist eine derartige Klappe vor unbefugtem Öffnen geschützt und läßt sich in
einer um 270° aufgeklappten Stellung dieses Teilelements durch Wegschwenken
nach außen derart öffnen, daß die Gesamtbreite des Koffers bis auf die Wandstärke
der Klappe nicht zunimmt.
Um auch während des Transports des Koffers bestimmte Utensilien problemlos ent
nehmen zu können, weist bei einer bevorzugten Ausführungsform des Koffers ein
Teilelement eine Klappe auf, die in Schließstellung des Koffers öffenbar ist. Ein vor
heriges Wegklappen des zugehörigen Teilelements als solches erübrigt sich somit.
Des weiteren ist es besonders vorteilhaft, wenn ein Teilelement zur Unterbringung
eines Aktenordners in DIN-A4-Format geeignet ist. Ist dieses Teilelement beispiels
weise senkrecht ausgerichtet, so kann ein Ordner, stehend wie in einem Regal, un
tergebracht werden. In einem um 270° abgewinkelten und in dieser Stellung von
oben zugänglichen Teilelement läßt sich ein Ordner - oder auch loses Aktenmate
rial - einlegen. Auch ist es durchaus möglich, beispielweise eine Hängeregistratur von
oben zugänglich vorzusehen. Dieses Fach ist auch bei geschlossenem Koffer zu
gänglich.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Koffers wird vorgeschlagen, daß das Un
terteil einen Anschluß für eine Spannungsversorgung oder eine Datenleitung auf
weist. Auf diese Weise läßt sich der Koffer auch in einem klassischen Büro sinnvoll
und ohne zeitliche Beschränkung verwenden. Neben einer zeitlich unbegrenzten
Energieversorgung ist auf diese Weise auch ein ständiger Datenaustausch mit fest
installierten Datenverarbeitungsanlagen möglich.
Schließlich wird noch vorgeschlagen, zwischen dem Unterteil und mindestens einem
Teilelement eine elektrische Verbindung vorzusehen. In diesem Fall können auch in
den Teilelementen elektrische Verbraucher bzw. derartige Geräte untergebracht
werden, die auf einen Datenaustausch mit dem Elektronikgerät angewiesen sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels eines Koffers
zur Unterbringung eines Laptops, der in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläu
tert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Koffers in geschlossenem
Zustand;
Fig. 2 wie Fig. 1, jedoch mit einem um 90° abgewinkelten linken Teil
element und einem um 180° abgewinkelten rechten Teilelement;
Fig. 3 wie Fig. 2, jedoch mit einem um 180° abgewinkelten linken Teil
element und
Fig. 4 wie Fig. 3, jedoch mit einem um 270° abgewinkelten linken Teil
element.
Der in Fig. 1 in geschlossenem Zustand gezeigte Koffer 1 zur Unterbringung eines
Laptops umfaßt ein Unterteil 2 sowie ein Oberteil 3, das wiederum aus einem linken
größeren Teilelement 4 und einem rechten kleineren Teilelement 5 besteht. Der
Koffer 1 hat in geschlossenem Zustand eine quaderförmige Gestalt und besitzt eine
Breite 6 von 45 cm, eine Tiefe 7 von 30 cm und eine Höhe 8 von 18 cm. Die Breite 9
des rechten Teilelements 4 beträgt ca. 33 cm, so daß die Breite 10 des linken Teil
elements 5 etwa 12 cm beträgt. Die Höhe 8 des Koffers 1 verteilt sich gleichmäßig
auf die Höhe 11 des Unterteils 2 und die Höhe 12 der Teilelemente 4 und 5.
Die Teilelemente 4 und 5 sind über nicht näher dargestellte Gelenkverbindungen 13
und 14 mit dem Unterteil 2 verbunden. Diese Gelenkverbindungen 13, 14 erlauben
eine Schwenkbewegung um jeweils zwei parallele Schwenkachsen, die im Abstand
von der Höhe 11 auf einem plattenförmigen Gelenkträger angeordnet sind. Derartige
Gelenkverbindungen zählen zum Stand der Technik und sollen aus diesem Grunde
hier nicht näher erläutert werden.
Die Teilelemente 4 und 5 sind in geschlossenem Zustand des Koffers 1 jeweils auf ei
ner Seite zu öffnen, wie später noch näher erläutert wird.
Eine Vorderwand 15 des Unterteils 2 ist mit einem Traggriff 16 versehen. Die Teile
lemente 4 und 5 sind in der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung des Koffers 1 mit
Hilfe von bekannten und nicht näher zu erläuternden Verschlüssen lösbar miteinan
der bzw. mit dem Unterteil 2 verbunden.
In Fig. 2 ist dargestellt, wie das linke Teilelement 4 um 90° nach oben und das
rechte Teilelement 5 um 180° zur Seite abgeklappt sind. Das wannenartige Unterteil
2 ist somit geöffnet und gibt ein darin unterzubringendes, in Fig. 2 durch gestrichel
te Linien angedeutetes Laptop frei, das nach Öffnen des Koffers ebenfalls aufklapp
bar ist. Während die die Gelenkverbindungen 13 und 14 tragenden Seitenwände 17
und 18 sowie eine Rückwand 19 starr sind, ist die Vorderwand 20 nach vorne ab
klappbar, um den Zugang zu der Tastatur des aufgeklappten Laptops zu erleichtern.
Auch kann die Innenseite der Vorderwand 20 in deren horizontaler Position als Auf
lage für die Handballen bzw. Unterarme der das Laptop bedienenden Person ge
nutztwerden (vgl. Fig. 3).
Das linke Teilelement 4 ist von den Abmessungen seiner Vorderwand 21 so gestal
tet, daß darin in geöffnetem Zustand der Vorderwand 21 beispielsweise ein Akten
ordner in DIN-A4-Format stehend untergebracht werden kann. Die Gelenkverbin
dungen 13 und 14 sind so gestaltet, daß die Teilelemente 4 und 5 in 90°-Schritten
verrastbar sind. Ohne komplizierte Handgriffe ausführen zu müssen, lassen sich die
Teilelemente 4 und 5 somit in unterschiedlichen Positionen arretieren und als Abla
gen benutzen.
In der in Fig. 3 gezeigten Darstellung ist das linke Teilelement 4 um weitere 90° ab
gewinkelt, so daß beide Teilelemente 4 und 5 mit dem Unterteil 2 einen flachen lan
gen Quader mit gemeinsamer Unterfläche bilden. In dieser Stellung eignet sich der
Koffer 1 beispielsweise zur Ablage auf einer vorhandenen Arbeitsfläche oder aber
zusätzlich auf den Oberschenkeln einer neben dem Benutzer sitzenden zweiten
Person. Eine Bodenwand 22 des linken Teilelements 4 kann in dieser Stellung als
Ablage- oder Schreibfläche dienen. Die Zugänglichkeit des Innenraums des linken
Teilelements 4 bleibt auch in dieser Stellung erhalten.
In Fig. 4 ist schließlich eine weitere Stellung des linken Teilelements 4 dargestellt, in
der dieses sich in einer um insgesamt 270° zur Ausgangsstellung abgewinkelten
Position befindet. Eine Gelenkverbindung 23 befindet sich an der linken Seite der
Bodenwand 22 des Teilelements 4. Durch eine Schwenkbewegung um 270° läßt
sich eine Klappe 24 gegen die Außenseite der Bodenwand 22 klappen, so daß bei
geöffneter Klappe 24 kein zusätzlicher Raumbedarf in die Breite entsteht.
Die in Fig. 4 dargestellte Position des linken Teilelements 4 ist insbesondere dann
von Vorteil, wenn der Koffer 1 auf den Oberschenkeln nur einer Person aufgelegt
werden soll. Der geringe Breitenbedarf des Koffers 1 in dieser Stellung ermöglicht
dessen Verwendung auch auf gewöhnlichen Sitzplätzen von öffentlichen Ver
kehrsmitteln.
Aus Fig. 4 ist des weiteren ersichtlich, daß das rechte Teilelement 5 mit einer Klappe
25 versehen ist, die sich lediglich im weggeklappten Zustand dieses Teilelements 5
öffnen läßt. Der Innenraum dieses Teilelements 5 ist in zwei Abteilungen 26 und 27
unterteilt. Während sich die hintere Abteilung 26 lediglich im abgeklappten Zustand
des Teilelements 5 öffnen läßt und somit die diebstahlsichere Unterbringung von
beispielsweise Wertgegenständen in geschlossenem Zustand des Koffers 1 erlaubt,
ist die vordere Abteilung 26 durch eine nicht dargestellte Klappe zugänglich, die sich
auch in geschlossenem Zustand des Koffers 1 öffnen läßt. Hierin werden beispiels
weise Gegenstände untergebracht, die während einer Reise schnell verfügbar sein
sollen, ohne den Koffer 1 als solchen öffnen zu müssen.
Insgesamt erlaubt der Koffer 1 die Unterbringung eines zusammengeklappten Lap
tops, eines zugehörigen Netzgeräts, von Ersatzakkus, Kabeln und Datenträgern in
Form von CD-Rom's bzw. Disketten. Insbesondere das linke Teilelement 5 ist zur
Unterbringung diverser Akten und Unterlagen bestimmt.
Die einzelnen Bauteile des Koffers 1 können entweder aus Aluminium oder einem
Verbundwerkstoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Kunststoff, oder einer Kom
bination der beiden vorgenannten Materialien, bestehen. Auf diese Weise läßt sich
ein insgesamt sehr niedriges Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität und Haltbarkeit
erzielen. Bei den angegebenen Abmessungen und mit der vorgeschlagenen Be
stückung läßt sich der gefüllte Koffer 1 auch über längere Strecken angenehm transpor
tieren. Er eignet sich des weiteren problemlos zur Unterbringung in Fächern für
Handgepäck, insbesondere bei Flugreisen.
Claims (10)
1. Koffer (1) zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts
und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten, bestehend aus einem Unter
teil (2), das in geöffnetem Zustand bei horizontaler Ausrichtung eine Auf
standsfläche für das in Bedienungsstellung befindliche Elektronikgerät bil
det, und einem Oberteil (3), mit dem das in Transportstellung befindliche
Elektronikgerät in Schließstellung des Koffers zusammen mit dem Unterteil
einschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) mindestens
aus zwei Teilelementen (4, 5) besteht, die jeweils gelenkig mit dem Unterteil
(2) verbunden sind, wobei mindestens die Schwenkachse der Gelenkverbin
dung (13, 14) eines Teilelements (4, 5) senkrecht zu der Längsachse des in
der Bedienungsstellung auf dem Unterteil (2) befindlichen Elektronikgeräts
ausgerichtet ist.
2. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teile
lement (4) des Oberteils (3) um 270° zur Aufstandsfläche für das Elektronik
gerät abwinkelbar ist.
3. Koffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit ei
nem Traggriff (16) versehe und zwischen die gegenüberliegenden Gelenk
verbindungen (13,14) der Teilelemente (4, 5) angeordnete Vorderwand (15)
des Unterteils (2) in Richtung auf den Benutzer des Elektronikgeräts
schwenkbar ist.
4. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Teilelemente (4, 5), ausgehend von der Schließstellung des Koffers (1), in
90°-Schritten verrastbar sind.
5. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Teilelement (5) höchstens 50% des Volumens eines anderen Teilelements
besitzt.
6. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Teilelement eine Klappe (25) aufweist, die in Schließstellung des Koffers (1)
dem Unterteil (2) zugewandt ist und einen maximalen Öffnungswinkel von
270° aufweist.
7. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Teilelement eine Klappe aufweist, die in Schließstellung des Koffers öffen
bar ist.
8. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Teilelement (4) zur Unterbringung mindestens eines Aktenordners im
DIN-A4-Format geeignet ist.
9. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Unterteil (2) einen Anschluß für eine Spannungsversorgung und/oder eine
Datenleitung aufweist.
10. Koffer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Unter
teil (2) und mindestens einem Teilelement eine elektrische Verbindung vor
gesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998145887 DE19845887A1 (de) | 1998-10-06 | 1998-10-06 | Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998145887 DE19845887A1 (de) | 1998-10-06 | 1998-10-06 | Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19845887A1 true DE19845887A1 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=7883504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998145887 Withdrawn DE19845887A1 (de) | 1998-10-06 | 1998-10-06 | Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19845887A1 (de) |
-
1998
- 1998-10-06 DE DE1998145887 patent/DE19845887A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |