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DE19845887A1 - Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten - Google Patents

Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten

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Publication number
DE19845887A1
DE19845887A1 DE1998145887 DE19845887A DE19845887A1 DE 19845887 A1 DE19845887 A1 DE 19845887A1 DE 1998145887 DE1998145887 DE 1998145887 DE 19845887 A DE19845887 A DE 19845887A DE 19845887 A1 DE19845887 A1 DE 19845887A1
Authority
DE
Germany
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case
case according
electronic device
partial
sub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998145887
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Heinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIEPERS BART
Original Assignee
PIEPERS BART
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PIEPERS BART filed Critical PIEPERS BART
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Publication of DE19845887A1 publication Critical patent/DE19845887A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/06Rigid or semi-rigid luggage with outside compartments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0018Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C7/0054Rigid or semi-rigid luggage comprising a plurality of hinged panels to be unfolded in one plane for access purposes
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/16Constructional details or arrangements
    • G06F1/1613Constructional details or arrangements for portable computers
    • G06F1/1628Enclosures for carrying portable computers with peripheral devices, e.g. cases for a laptop and a printer

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Ein Koffer (1) zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten, insbesondere eines Laptops oder Notebooks, besteht aus einem Unterteil (2), das in geöffnetem Zustand bei horizontaler Ausrichtung die Aufstandsfläche für ein in Bedienungsstellung befindliches Elektronikgerät bildet. Der Koffer (1) weist des weiteren ein Oberteil (3) auf, mit dem das in Transportstellung befindliche Elektronikgerät in Schließstellung des Koffers (1) zusammen mit dem Unterteil (2) einschließbar ist. Um auch bei beengten Platzverhältnissen einen komfortablen Büro-Arbeitsplatz zu erhalten, bei dem nicht das Problem der Unterbringung separater Deckelteile des Koffers (1) besteht, wird vorgeschlagen, daß das Oberteil (3) mindestens aus zwei Teilelementen (4, 5) besteht, die jeweils gelenkig mit dem Unterteil (2) verbunden sind. Dabei ist die Schwenkachse der Gelenkverbindung (13, 14) mindestens eines Teilelements (4, 5) senkrecht zu der Längsachse des in der Bedienungsstellung auf dem Unterteil (2) befindlichen Elektronikgeräts ausgerichtet.

Description

Die Erfindung betrifft einen Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elek­ tronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten, bestehend aus einem Unterteil, das in geöffnetem Zustand und bei horizontaler Ausrichtung eine Auf­ standsfläche für das in Bedienungsstellung befindliche Elektronikgerät bildet, und einem Oberteil, mit dem das in Transportstellung befindliche Elektronikgerät in Schließstellung des Koffers zusammen mit dem Unterteil einschließbar ist.
Ein derartiger Koffer ist aus einem Prospekt der Firma Siemens mit der Bezeichnung "Mobile Office - Die mobile Teleworking-Lösung" bekannt. Unter dem Begriff "Mobile Office" werden Einrichtungen zusammengefaßt, die in Abkehr von konventionellen Bürolösungen mit fest installierten Bürogeräten und -möbeln ein zeitlich und räum­ lich unabhängiges Arbeiten erlauben sollen. Dabei ist insbesondere die Benutzung von Laptops oder Notebooks interessant, die aufgrund ihrer flachen Flüssigkristall­ bildschirme im zusammengeklappten Zustand einen sehr geringen Platzbedarf be­ sitzen. Mit Anschluß eines portablen Druckers lassen sich mit einem derartigen Mobile Office bereits sehr vielfältige Arbeiten unabhängig von bestimmten Orten und Zeiten erledigen. Die Funktionalität derartiger Systeme wird noch dadurch gestei­ gert, daß sie bei Verwendung innerhalb eines klassischen Büros an die stationären Datenverarbeitungssysteme angeschlossen werden können.
Der in dem vorgenannten Prospekt beschriebene Koffer weist ein Unterteil in Form einer Aufstandplatte auf, auf der das Laptop und ein Drucker hintereinander ange­ ordnet sind. Die Längsachse der Aufstandsplatte, d. h. auch des Koffers, und die Längsachse des Laptops verlaufen senkrecht zueinander, so daß der Raumbedarf in Richtung frontal vor dem Benutzer vergleichsweise groß ist.
Die Aufstandsplatte des bekannten Koffers wird durch Aufsetzen eines Oberteils in Form einer einteiligen Deckelschale zu einem Koffer vervollständigt. Die Verbindung der Deckelschale mit der Aufstandsfläche erfolgt über Schnappverschlüsse. An der Bodenwand bzw. Rückwand der Deckelschale ist eine Vielzahl von Ablagefächern vorhanden, die zum Verstauen von Akten und Schreibmaterial sowie von persönli­ chen Gegenständen vorgesehen sind.
Bei dem bekannten Koffer ist es als nachteilig anzusehen, daß er beispielsweise zur Benutzung auf standardmäßigen Sitzen bei Bahn- oder Flugreisen kaum geeignet ist. Dies ist darin begründet, daß die Tiefe der Aufstandsplatte angesichts der übli­ chen Sitzreihenabstände zu groß ist und selbst bei ausreichenden Platzverhältnis­ sen die Aufstandsplatte kaum auf die Oberschenkel eines Benutzers aufgelegt wer­ den könnte, da der Schwerpunkt jenseits der Auflagefläche auf den Oberschenkeln liegen würde und die Aufstandsplatte daher stets eine Kippneigung besäße.
Zum anderen ist es bei den beengten Platzverhältnissen in öffentlichen Verkehrsmit­ teln selten möglich, einen geeigneten Abstellplatz für die Deckelschale zu finden, insbesondere wenn sie in Armreichweite des Benutzers als Ablage bzw. Aufbewah­ rungsmöglichkeit für Unterlagen und sonstiges Material benutzt werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koffer zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts vorzuschlagen, der eine Benutzung des Geräts auch unter eingeschränkten Platzverhältnissen erlaubt und in seiner Benutzungsstel­ lung möglichst vielfältige in Armreichweite befindliche Ablagemöglichkeiten für Akten und Büromaterial zur Verfügung stellt. Der Koffer soll ohne weiteres sofort nach Öff­ nung als Arbeitsplatz nutzbar und nach Schließen sofort - ohne weitere Aufräumar­ beiten o. ä. - transportfähig sein.
Ausgehend von einem Koffer der eingangs beschriebenen Art, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Oberteil mindestens aus zwei Elementen besteht, die jeweils gelenkig mit dem Unterteil verbunden sind, wobei mindestens die Schwenkachse der Gelenkverbindung eines Teilelements senkrecht zu der Längsachse des in der Bedienungsstellung auf dem Unterteil befindlichen Elektro­ nikgeräts ausgerichtet ist.
Durch die Unterteilung des Oberteils in mindestens zwei Teilelemente kann die Grö­ ße jedes einzelnen Teilelements im Verhältnis zur Gesamtgröße des Oberteils er­ heblich reduziert werden. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausrichtung der Schwenkachsen werden die in der Größe ohnehin reduzierten Teilelemente seitlich neben das Elektronikgerät geklappt, so daß der Raumbedarf frontal vor dem Benut­ zer kaum größer als die Tiefe des Elektronikgeräts sein muß. Sofern seitlich neben dem Benutzer nur beschränkter Raum zur Verfügung steht, ist es vorteilhaft, die Teilelemente lediglich in eine senkrechte Stellung zu bringen, in der sich die Ge­ samtbreite des Koffers - bezogen auf die Breite des Unterteils - lediglich um die Hö­ he der Teilelemente erhöht. Da die Teilelemente über Gelenke mit dem Unterteil verbunden sind, besteht nicht die Notwendigkeit, für sie einen gesonderten Aufstel­ lungsort zu suchen. Auch die Gefahr, daß vom Unterteil entfernte Deckelteile ver­ gessen bzw. gestohlen werden, besteht nicht. Da sich die Teilelemente unabhängig von ihrer konkreten Stellung stets in Armreichweite des Benutzers befinden, ist das Arbeiten mit dem erfindungsgemäßen Koffer besonders bequem.
Der erfindungsgemäße Koffer zeichnet sich des weiteren durch seine große Flexibili­ tät aus, da er während des Sitzens in beispielsweise öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Oberschenkel eines Benutzers aufgelegt werden kann und dabei in senkrechter Stellung der Teilelemente eine Breite einnimmt, die kaum über die eines gewöhnli­ chen Sitzes hinausgeht. Sofern seitlich neben dem Benutzer Ausweichplatz zur Verfügung steht, können die Teilelemente auch seitlich weiter abgeklappt werden, so daß sowohl das Unterteil als auch die Teilelemente im wesentlichen waagerecht ausgerichtet sind. Eine derartige Anordnung eignet sich insbesondere auch, falls der Koffer auf einem Tisch oder einer ähnlichen Arbeitsfläche abgelegt werden kann. Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Koffers ist vorgesehen, daß mindestens ein Teilelement des Oberteils um 270° zur Aufstandsfläche für das Elektronikgerät abwinkelbar ist.
Liegt das Unterteil auf den Oberschenkeln der bedienenden Person auf, lassen sich die Teilelemente seitlich davon nach unten abklappen. Der Raumbedarf in die Breite nimmt hierdurch nicht zu, und es wird gleichzeitig die Bewegungsfreiheit seitlich ne­ ben dem Elektronikgerät erhöht. Auch unterhalb der Aufstandsebene angeordnete Teilelemente eignen sich sehr gut zur Unterbringung von diversem Material, da die Teilelemente auch in dieser Stellung innerhalb der Armreichweite liegen.
Eine Weiterbildung des Koffers besteht darin, daß eine mit einem Traggriff versehe­ ne und zwischen gegenüberliegenden Gelenkverbindungen der Teilelemente ange­ ordnete Vorderwand des Unterteils in Richtung auf den Benutzer des Elektronikge­ räts schwenkbar ist.
Hierdurch kann das Unterteil eine Wannenform erhalten, ohne daß durch eine starre Vorderwand die Bedienbarkeit einer Tastatur des Elektronikgeräts eingeschränkt würde, weil eine Handhabstützung erschwert wäre.
Wenn die Teilelemente, ausgehend von der Schließstellung des Koffers, in 90°-Schritten verrastbar sind, ist ein schneller Wechsel zwischen den verschiedenen Ausrichtungen der Teilelemente möglich.
Die Nutzbarkeit der verschiedenen Teilelemente zur Unterbringung unterschiedli­ cher Utensilien wird vergrößert, wenn ein Teilelement höchstens 50% des Volu­ mens eines anderen Teilelements besitzt.
Die Erfindung weiter ausgestaltend, ist vorgesehen, daß ein Teilelement eine Klap­ pe aufweist, die in Schließstellung des Koffers dem Unterteil zugewandt ist und ei­ nen maximalen Öffnungswinkel von 270° aufweist. Im geschlossenen Zustand des Koffers ist eine derartige Klappe vor unbefugtem Öffnen geschützt und läßt sich in einer um 270° aufgeklappten Stellung dieses Teilelements durch Wegschwenken nach außen derart öffnen, daß die Gesamtbreite des Koffers bis auf die Wandstärke der Klappe nicht zunimmt.
Um auch während des Transports des Koffers bestimmte Utensilien problemlos ent­ nehmen zu können, weist bei einer bevorzugten Ausführungsform des Koffers ein Teilelement eine Klappe auf, die in Schließstellung des Koffers öffenbar ist. Ein vor­ heriges Wegklappen des zugehörigen Teilelements als solches erübrigt sich somit.
Des weiteren ist es besonders vorteilhaft, wenn ein Teilelement zur Unterbringung eines Aktenordners in DIN-A4-Format geeignet ist. Ist dieses Teilelement beispiels­ weise senkrecht ausgerichtet, so kann ein Ordner, stehend wie in einem Regal, un­ tergebracht werden. In einem um 270° abgewinkelten und in dieser Stellung von oben zugänglichen Teilelement läßt sich ein Ordner - oder auch loses Aktenmate­ rial - einlegen. Auch ist es durchaus möglich, beispielweise eine Hängeregistratur von oben zugänglich vorzusehen. Dieses Fach ist auch bei geschlossenem Koffer zu­ gänglich.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Koffers wird vorgeschlagen, daß das Un­ terteil einen Anschluß für eine Spannungsversorgung oder eine Datenleitung auf­ weist. Auf diese Weise läßt sich der Koffer auch in einem klassischen Büro sinnvoll und ohne zeitliche Beschränkung verwenden. Neben einer zeitlich unbegrenzten Energieversorgung ist auf diese Weise auch ein ständiger Datenaustausch mit fest installierten Datenverarbeitungsanlagen möglich.
Schließlich wird noch vorgeschlagen, zwischen dem Unterteil und mindestens einem Teilelement eine elektrische Verbindung vorzusehen. In diesem Fall können auch in den Teilelementen elektrische Verbraucher bzw. derartige Geräte untergebracht werden, die auf einen Datenaustausch mit dem Elektronikgerät angewiesen sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels eines Koffers zur Unterbringung eines Laptops, der in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläu­ tert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Koffers in geschlossenem Zustand;
Fig. 2 wie Fig. 1, jedoch mit einem um 90° abgewinkelten linken Teil­ element und einem um 180° abgewinkelten rechten Teilelement;
Fig. 3 wie Fig. 2, jedoch mit einem um 180° abgewinkelten linken Teil­ element und
Fig. 4 wie Fig. 3, jedoch mit einem um 270° abgewinkelten linken Teil­ element.
Der in Fig. 1 in geschlossenem Zustand gezeigte Koffer 1 zur Unterbringung eines Laptops umfaßt ein Unterteil 2 sowie ein Oberteil 3, das wiederum aus einem linken größeren Teilelement 4 und einem rechten kleineren Teilelement 5 besteht. Der Koffer 1 hat in geschlossenem Zustand eine quaderförmige Gestalt und besitzt eine Breite 6 von 45 cm, eine Tiefe 7 von 30 cm und eine Höhe 8 von 18 cm. Die Breite 9 des rechten Teilelements 4 beträgt ca. 33 cm, so daß die Breite 10 des linken Teil­ elements 5 etwa 12 cm beträgt. Die Höhe 8 des Koffers 1 verteilt sich gleichmäßig auf die Höhe 11 des Unterteils 2 und die Höhe 12 der Teilelemente 4 und 5. Die Teilelemente 4 und 5 sind über nicht näher dargestellte Gelenkverbindungen 13 und 14 mit dem Unterteil 2 verbunden. Diese Gelenkverbindungen 13, 14 erlauben eine Schwenkbewegung um jeweils zwei parallele Schwenkachsen, die im Abstand von der Höhe 11 auf einem plattenförmigen Gelenkträger angeordnet sind. Derartige Gelenkverbindungen zählen zum Stand der Technik und sollen aus diesem Grunde hier nicht näher erläutert werden.
Die Teilelemente 4 und 5 sind in geschlossenem Zustand des Koffers 1 jeweils auf ei­ ner Seite zu öffnen, wie später noch näher erläutert wird.
Eine Vorderwand 15 des Unterteils 2 ist mit einem Traggriff 16 versehen. Die Teile­ lemente 4 und 5 sind in der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung des Koffers 1 mit Hilfe von bekannten und nicht näher zu erläuternden Verschlüssen lösbar miteinan­ der bzw. mit dem Unterteil 2 verbunden.
In Fig. 2 ist dargestellt, wie das linke Teilelement 4 um 90° nach oben und das rechte Teilelement 5 um 180° zur Seite abgeklappt sind. Das wannenartige Unterteil 2 ist somit geöffnet und gibt ein darin unterzubringendes, in Fig. 2 durch gestrichel­ te Linien angedeutetes Laptop frei, das nach Öffnen des Koffers ebenfalls aufklapp­ bar ist. Während die die Gelenkverbindungen 13 und 14 tragenden Seitenwände 17 und 18 sowie eine Rückwand 19 starr sind, ist die Vorderwand 20 nach vorne ab­ klappbar, um den Zugang zu der Tastatur des aufgeklappten Laptops zu erleichtern. Auch kann die Innenseite der Vorderwand 20 in deren horizontaler Position als Auf­ lage für die Handballen bzw. Unterarme der das Laptop bedienenden Person ge­ nutztwerden (vgl. Fig. 3).
Das linke Teilelement 4 ist von den Abmessungen seiner Vorderwand 21 so gestal­ tet, daß darin in geöffnetem Zustand der Vorderwand 21 beispielsweise ein Akten­ ordner in DIN-A4-Format stehend untergebracht werden kann. Die Gelenkverbin­ dungen 13 und 14 sind so gestaltet, daß die Teilelemente 4 und 5 in 90°-Schritten verrastbar sind. Ohne komplizierte Handgriffe ausführen zu müssen, lassen sich die Teilelemente 4 und 5 somit in unterschiedlichen Positionen arretieren und als Abla­ gen benutzen.
In der in Fig. 3 gezeigten Darstellung ist das linke Teilelement 4 um weitere 90° ab­ gewinkelt, so daß beide Teilelemente 4 und 5 mit dem Unterteil 2 einen flachen lan­ gen Quader mit gemeinsamer Unterfläche bilden. In dieser Stellung eignet sich der Koffer 1 beispielsweise zur Ablage auf einer vorhandenen Arbeitsfläche oder aber zusätzlich auf den Oberschenkeln einer neben dem Benutzer sitzenden zweiten Person. Eine Bodenwand 22 des linken Teilelements 4 kann in dieser Stellung als Ablage- oder Schreibfläche dienen. Die Zugänglichkeit des Innenraums des linken Teilelements 4 bleibt auch in dieser Stellung erhalten.
In Fig. 4 ist schließlich eine weitere Stellung des linken Teilelements 4 dargestellt, in der dieses sich in einer um insgesamt 270° zur Ausgangsstellung abgewinkelten Position befindet. Eine Gelenkverbindung 23 befindet sich an der linken Seite der Bodenwand 22 des Teilelements 4. Durch eine Schwenkbewegung um 270° läßt sich eine Klappe 24 gegen die Außenseite der Bodenwand 22 klappen, so daß bei geöffneter Klappe 24 kein zusätzlicher Raumbedarf in die Breite entsteht.
Die in Fig. 4 dargestellte Position des linken Teilelements 4 ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Koffer 1 auf den Oberschenkeln nur einer Person aufgelegt werden soll. Der geringe Breitenbedarf des Koffers 1 in dieser Stellung ermöglicht dessen Verwendung auch auf gewöhnlichen Sitzplätzen von öffentlichen Ver­ kehrsmitteln.
Aus Fig. 4 ist des weiteren ersichtlich, daß das rechte Teilelement 5 mit einer Klappe 25 versehen ist, die sich lediglich im weggeklappten Zustand dieses Teilelements 5 öffnen läßt. Der Innenraum dieses Teilelements 5 ist in zwei Abteilungen 26 und 27 unterteilt. Während sich die hintere Abteilung 26 lediglich im abgeklappten Zustand des Teilelements 5 öffnen läßt und somit die diebstahlsichere Unterbringung von beispielsweise Wertgegenständen in geschlossenem Zustand des Koffers 1 erlaubt, ist die vordere Abteilung 26 durch eine nicht dargestellte Klappe zugänglich, die sich auch in geschlossenem Zustand des Koffers 1 öffnen läßt. Hierin werden beispiels­ weise Gegenstände untergebracht, die während einer Reise schnell verfügbar sein sollen, ohne den Koffer 1 als solchen öffnen zu müssen.
Insgesamt erlaubt der Koffer 1 die Unterbringung eines zusammengeklappten Lap­ tops, eines zugehörigen Netzgeräts, von Ersatzakkus, Kabeln und Datenträgern in Form von CD-Rom's bzw. Disketten. Insbesondere das linke Teilelement 5 ist zur Unterbringung diverser Akten und Unterlagen bestimmt.
Die einzelnen Bauteile des Koffers 1 können entweder aus Aluminium oder einem Verbundwerkstoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Kunststoff, oder einer Kom­ bination der beiden vorgenannten Materialien, bestehen. Auf diese Weise läßt sich ein insgesamt sehr niedriges Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität und Haltbarkeit erzielen. Bei den angegebenen Abmessungen und mit der vorgeschlagenen Be­ stückung läßt sich der gefüllte Koffer 1 auch über längere Strecken angenehm transpor­ tieren. Er eignet sich des weiteren problemlos zur Unterbringung in Fächern für Handgepäck, insbesondere bei Flugreisen.

Claims (10)

1. Koffer (1) zur Unterbringung eines handbedienbaren Elektronikgeräts und/oder von Büroarbeitsmitteln oder -geräten, bestehend aus einem Unter­ teil (2), das in geöffnetem Zustand bei horizontaler Ausrichtung eine Auf­ standsfläche für das in Bedienungsstellung befindliche Elektronikgerät bil­ det, und einem Oberteil (3), mit dem das in Transportstellung befindliche Elektronikgerät in Schließstellung des Koffers zusammen mit dem Unterteil einschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) mindestens aus zwei Teilelementen (4, 5) besteht, die jeweils gelenkig mit dem Unterteil (2) verbunden sind, wobei mindestens die Schwenkachse der Gelenkverbin­ dung (13, 14) eines Teilelements (4, 5) senkrecht zu der Längsachse des in der Bedienungsstellung auf dem Unterteil (2) befindlichen Elektronikgeräts ausgerichtet ist.
2. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teile­ lement (4) des Oberteils (3) um 270° zur Aufstandsfläche für das Elektronik­ gerät abwinkelbar ist.
3. Koffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit ei­ nem Traggriff (16) versehe und zwischen die gegenüberliegenden Gelenk­ verbindungen (13,14) der Teilelemente (4, 5) angeordnete Vorderwand (15) des Unterteils (2) in Richtung auf den Benutzer des Elektronikgeräts schwenkbar ist.
4. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilelemente (4, 5), ausgehend von der Schließstellung des Koffers (1), in 90°-Schritten verrastbar sind.
5. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilelement (5) höchstens 50% des Volumens eines anderen Teilelements besitzt.
6. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilelement eine Klappe (25) aufweist, die in Schließstellung des Koffers (1) dem Unterteil (2) zugewandt ist und einen maximalen Öffnungswinkel von 270° aufweist.
7. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilelement eine Klappe aufweist, die in Schließstellung des Koffers öffen­ bar ist.
8. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilelement (4) zur Unterbringung mindestens eines Aktenordners im DIN-A4-Format geeignet ist.
9. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (2) einen Anschluß für eine Spannungsversorgung und/oder eine Datenleitung aufweist.
10. Koffer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Unter­ teil (2) und mindestens einem Teilelement eine elektrische Verbindung vor­ gesehen ist.
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