DE19844935A1 - Zeitmultiplex-Steuereinheit, E/A-Einheit und Programmiersystem - Google Patents
Zeitmultiplex-Steuereinheit, E/A-Einheit und ProgrammiersystemInfo
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- B60R16/00—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
- B60R16/02—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
- B60R16/03—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for supply of electrical power to vehicle subsystems or for
- B60R16/0315—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for supply of electrical power to vehicle subsystems or for using multiplexing techniques
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Description
Die Erfindung betrifft Zeitmultiplexsysteme, die beispiels
weise zum Steuern von Verbrauchern (Lasten) an einem Fahr
zeug, wie beispielsweise einem Lastwagen, Bus oder PKW
verwendet werden.
US-Patent 4 907 222 beschreibt ein kommerziell erfolg
reiches Zeitmultiplexsystem. Dieses System wurde in vielen
kommerziellen Anwendungen eingesetzt und es stellt einen
einfachen Zweileitungs-Bus zur Verfügung, der über zehn ver
schiedene Kanäle verfügt. Daten, die sowohl aus Eingabedaten
als auch aus Ausgabedaten bestehen können, werden an die
Datenabschnitte der zehn Kanäle angelegt. Auf diese Weise
können Eingaben auf wirksame Weise mit Ausgaben verbunden
werden, während die Verkabelungserfordernisse minimiert
werden.
Die vorliegende Erfindung ist auf Komponenten für ein Zeit
multiplexsystem gerichtet, das weitere Betriebsvorteile
bereitstellt.
Zur Einführung kann hier festgestellt werden, daß das unten
beschriebene Zeitmultiplexsystem gegenüber dem System des
US-Patents 4 907 222 drei wichtige Vorteile bereitstellt.
Als erstes verwendet das unten beschriebene System ein Tak
tungssystem, das sowohl Taktsignale als auch erste und
zweite Synchronisationssignale einschließt. Die ersten Syn
chronisationssignale teilen die Taktsignale in Sätze, und
ein Taktsignal innerhalb eines jeden Satzes wird mit jedem
jeweiligen Kanal auf der jeweiligen E/A-Einheit assoziiert.
Die ersten Synchronisationssignale werden in Sätze aufge
teilt, und innerhalb eines jeden Satzes entspricht jedes der
ersten Synchronisationssignale einer jeweiligen der E/A-Ein
heiten und zeigt sie an. Die zweiten Synchronisationssignale
kennzeichnen die Grenzen zwischen den angrenzenden Sätzen
der ersten Synchronisationssignale und sie werden verwendet,
um sicherzustellen, daß alle E/A-Einheiten am Ende eines
vollständigen Satzes von ersten Synchronisationssignalen
richtig zurückgesetzt werden. Diese Anordnung erlaubt, daß
einer große Anzahl von E/A-Einheiten einfach und wirksam in
das Multiplexsystem eingeschlossen werden.
Eine weitere Verbesserung des unten beschriebenen Multiplex
systems betrifft die Art, in der das System programmiert
wird. Das unten beschriebene Programmiersystem verwendet
eine graphische Benutzeroberfläche, die sowohl das boolesche
Verhältnis zwischen ausgewählten Multiplexkanälen als auch
die Funktionsnamen der Multiplexkanäle anzeigt. Diese gra
phische Benutzeroberfläche gestattet es dem Benutzer, die
gewünschten booleschen Verhältnisse auszuwählen und die
Funktionsnamen wie geeignet umzuändern. Wenn einmal die
booleschen Verhältnisse und die Funktionsnamen ausgewählt
wurden, speichert das Programmiersystem beide Informations
arten im Speicher der Steuereinheit des Multiplexsystems.
Diese Vorgehensweise stellt eine große Flexibilität und
Vereinfachung der Programmierung zur Verfügung. Benutzer
ohne besondere Ausbildung in der Computerprogrammierung
können sofort die gewünschten booleschen Verhältnisse
auswählen und sie in der Steuereinheit speichern.
Eine dritte Verbesserung des unten beschriebenen Systems
betrifft die Art, in der die Steuereinheit des Multiplex
systems einen programmierbaren Speicher einschließt, der
sowohl die Funktionsnamen von zumindest einigen der Multi
plexkanäle als auch die booleschen Verhältnisse aus den
ausgewählten Multiplexkanälen speichert. Beim Speichern der
Funktionsnamen in den Speicher der Steuereinheit, wird die
Neuprogrammierung der Steuereinheit erleichtert und das Er
fordernis, zusätzliche Schriftstücke aufzubewahren, wird
reduziert oder eliminiert.
Die Erfindung wird ihrerseits am besten unter Bezugnahme auf
die folgende detaillierte Beschreibung verstanden werden,
die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen vorgenom
men wird. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Zeitmultiplexsy
stems, das eine bevorzugte Ausführungs
form dieser Erfindung einschließt;
Fig. 2 ein Blockdiagramm der Steuereinheit aus
Fig. 1.
Fig. 3 und 4 Taktungsdiagramme, die die Wirkungsweise
der Steuereinheit der Fig. 2 zeigen;
Fig. 5 ein Blockdiagramm von einer der E/A-Ein
heiten aus Fig. 1;
Fig. 6-8 Taktungsdiagramme, die die Wirkungsweise
der E/A-Einheit aus Fig. 5 zeigen:
Fig. 9 ein Blockdiagramm des Programmiersystems
aus Fig. 1;
Fig. 10 und 11 Darstellungen von Bildschirmen, die vom
Etiketteneditor aus Fig. 9 gezeigt
werden; und
Fig. 12 eine Darstellung eines Bildschirms, der
durch den booleschen Editor aus Fig. 8
gezeigt wird.
Kehrt man jetzt auf die Zeichnungen zurück, ist Fig. 1 ein
Blockdiagramm eines Zeitmultiplexsystems 10, das eine
Steuereinheit 12 und drei Arten von E/A-Einheiten 14, 16, 18
einschließt. Die Steuereinheit 12 ist über eine Sicherung 22
mit einer Batterie 20 verbunden, und die Steuereinheit 12
ist durch einen Stromleiter 24, einen Signalleiter 26 und
einen Erdleiter 28 mit den E/A-Einheiten 14, 16 verbunden.
Die E/A-Einheiten 18 werden über Stromleiter 30 und Siche
rungen 32 direkt mit der Batterie 12 verbunden. Die elek
tronischen Schaltkreise der E/A-Einheiten 14, 16, 18 werden
durch die Spannungen mit Energie versorgt, die mit den Tak
tungssignalen am Signalleiter 26 assoziiert sind, wie unten
beschrieben wird. Mit den E/A-Einheiten 14, 16, 18 verbun
dene Lasten werden von den Stromleitern 24, 30 mit Energie
versorgt.
Drei unterschiedliche Arten von E/A-Einheiten 14, 16, 18
werden gezeigt, um die Vielzahl an Formen zu veranschau
lichen, die die E/A-Einheiten annehmen können. Jede E/A-Ein
heit 14 schließt eine ausgewählte Anzahl von Eingabe-Druck
knöpfen 34 ein, wobei jeder mit einer jeweiligen Anzeigelam
pe 36 assoziiert ist. Solchermaßen schließt jede E/A-Einheit
14 sechs Eingabekanäle ein, wobei jeder mit einem jeweiligen
Druckknopf 34 assoziiert ist. Natürlich kann eine größere
oder kleinere Zahl von Druckknöpfen in anderen Ausführungs
formen verwendet werden.
Die E/A-Einheit 16 schließt Eingabekanäle ein, die mit je
weiligen Schaltern 38 verbunden sind. Die E/A-Einheit 16 ist
wirksam, um dem Signalleiter oder Bus 26 Eingabesignale zur
Verfügung zu stellen, wobei jedoch in diesem Fall die Schal
ter 38 außerhalb der E/A-Einheit 16 angebracht werden und
die E/A-Einheit 16 zehn Eingabekanäle einschließt.
Jede E/A-Einheit 18 stellt eine Kombination von Ausgabe
kanälen und Eingabekanälen bereit. Im Beispiel aus Fig. 1
schließt jede E/A-Einheit 18 sechs Ausgabekanäle ein, und
jeder der Ausgabekanäle wird mit einer jeweiligen Last 40
verbunden. Die Lasten 40 können jede geeignete Form wie bei
spielsweise Lichter, Motoren, Relais oder dergleichen anneh
men. Die Ausgabekanäle können den jeweiligen Lasten 40 eine
Stromquelle oder -senke zur Verfügung stellen. In dieser
Ausführungsform werden vier Eingabekanäle bereitgestellt,
und jeder dieser Eingabekanäle wird mit einem jeweiligen
Schalter 42 verbunden. Die Schalter 42 steuern das Signal,
das an den Eingabekanälen angelegt wird. Natürlich kann die
Anzahl der Ausgabekanäle und die Anzahl der Eingabekanäle
wie erforderlich verändert werden. Obwohl das nicht gezeigt
wird, kann auch eine E/A-Einheit gebildet werden, die ohne
irgendwelche Eingabekanäle ausschließlich aus Ausgabekanälen
besteht.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird die Steuereinheit 12 durch ein
Programmiersystem 44 programmiert. Das Programmiersystem 44
wird für gewöhnlich nur vorübergehend während der anfäng
lichen Einrichtung der Steuereinheit 12 mit der Steuerein
heit 12 verbunden. Die Steuereinheit 12 wird für den selb
ständigen Betrieb zwischen den Programmiersitzungen ge
trennt.
Fig. 2 stellt ein Blockdiagramm der Steuereinheit 12 bereit.
Wie in Fig. 2 gezeigt, schließt die Steuereinheit 12 einen
Mikroprozessor 46 ein, der über Eingabekomparatoren 48,
Ausgabetreibern 50 und Taktungssignaltreibern 52 mit dem
Signalleiter oder Bus 26 verbunden wird. Der Mikroprozessor
46 ist mit einem seriellen E/A-Anschluß 55 verbunden, der,
wie unten beschrieben, verwendet wird, um die Steuereinheit
12 mit dem Programmiersystem 44 zu verbinden. Der Mikropro
zessor 46 wird auch an einen Programmspeicher 54 und einen
Anwendungsspeicher 56 gekoppelt. Der Programmspeicher 54
speichert das Betriebssystem für den Mikroprozessor 46, und
der Anwendungsspeicher 56 schließt zwei Abschnitte ein. Der
erste Abschnitt speichert die booleschen Verhältnisse, die
vom Mikroprozessor 46 verwendet werden, um die Ausgabetrei
ber 50 zu steuern. Der Anwendungsspeicher 56 schließt auch
einen zweiten Abschnitt ein, der für die jeweiligen Kanäle
des Multiplexsystems eine Liste von Funktionsnamen spei
chert. Solchermaßen wird eine Gesamtzahl von 160 Kanälen,
A1-A10, B1-B10, . . . P1-P10 eingeschlossen, wobei jeder mit
einem jeweiligen Funktionsnamen assoziiert ist. Jeder Funk
tionsname beschreibt für gewöhnlich die Funktion des jewei
ligen Kanals für die besondere Anwendung. Zum Beispiel kann
ein KFZ-Anwendungskanal A1 den Funktionsnamen "HauptLicht
schalter" aufweisen.
Der Mikroprozessor 46 steuert die Taktungssignaltreiber 52,
um drei Arten von Taktungssignalen zu erzeugen, wie in Fig.
3 gezeigt wird: Taktpulse 58, erste Synchronisationssignale
60 und zweite Synchronisationssignale 62. In Fig. 3 verfügen
die ersten Synchronisationssignale 60 über eine Pulsdauer,
die länger ist als die der Taktpulse 58, und die zweiten
Synchronisationssignale sind Doppelpulse. Natürlich sind
diese Verhältnisse unkritisch und können für die spezielle
Anwendung wie erforderlich verändert werden.
Die Taktpulse 58 sind in Sätzen angeordnet, und jeder Satz
von Taktsignalen 58 wird mit einer separaten jeweiligen
E/A-Vorrichtung assoziiert. Angrenzende Sätze von Taktpulsen
58 werden durch erste Synchronisationssignale 60 getrennt.
Auf diese Weise kennzeichnen die ersten Synchronisations
signale 60 die Grenzen der Sätze aus Taktpulsen 58. Jedes
ersten Synchronisationssignal 60 ist mit einer separaten
jeweiligen E/A-Einheit assoziiert, und ein vollständiger
Satz von ersten Synchronisationssignalen schließt 15 separa
te erste Synchronisationssignale ein. Die Grenzen zwischen
den angrenzenden Sätzen von ersten Synchronisationssignalen
werden durch die zweiten Synchronisationssignale 62 gekenn
zeichnet.
Wie in Fig. 3 gezeigt, werden die unmittelbar einem zweiten
Synchronisationssignal 62 folgenden Taktpulse 58 mit einer
ersten E/A-Einheit A assoziiert, und die Taktpulse 58 gren
zen Kanäle A1, A2, . . . A10 ab, die mit dieser ersten E/A-Ein
heit assoziiert sind. Das nächste Signal ist ein erstes
Synchronisationssignal 60, das anzeigt, daß der nächste Satz
von Taktsignalen 58 mit der nächsten E/A-Einheit, in diesem
Beispiel Einheit B, assoziiert ist. Die Taktpulse 58 des
zweiten Satzes grenzen die 10 Kanäle B1, B2, . . . B10 ab, die
mit der zweiten E/A-Einheit assoziiert sind. Dieses Muster
von Sätzen aus Taktpulsen 58, die durch erste Synchronisa
tionssignale 60 getrennt werden, wiederholt sich, bis alle
16 E/A-Einheiten adressiert wurden. Der letzte Satz aus
Taktpulsen 58 entspricht den 10 Kanälen P1, P2, . . . P10. Kanal
P10 wird unmittelbar von einem anderen zweiten Synchroni
sationssignal 62 gefolgt, das die Wiederholung des Zyklus
veranlaßt.
Fig. 4 stellt eine weitere Information über die Art und
Weise bereit, in der die Information auf dem Signalleiter
oder Bus 26 ausgetauscht wird. Im Anschluß an ein erstes
Synchronisationssignal 60 werden einzelne Kanäle durch
einzelne Taktpulse 58 bestimmt. Jeder Kanal stellt eine
Zeitspanne dar, in der sich die Spannung auf dem Datenbus 26
wie in Fig. 4 gezeigt auf dem Daten-A-Pegel, Daten-B-Pegel
oder dem Keine-Daten-Pegel befinden kann. Die Steuereinheit
12 und die E/A-Einheiten 14, 16 und 18 schließen jeweils
Treiber ein, um eine Spannung am Signalbus zum geeigneten
Zeitpunkt in einem dieser drei Daten-Pegel zu setzen und um
die Spannung am Bus zu lesen. Falls erwünscht, können mehr
als drei Daten-Pegel oder analoge (fortwährend veränder
liche) Spannungspegel verwendet werden.
Fig. 5 stellt ein Blockdiagramm von einer E/A-Einheit 18
bereit. Wie in Fig. 5 gezeigt, schließt die E/A-Einheit 18
einen Taktsignalempfänger 64, einen ersten Synchronisations
signal-Empfänger 66 und einen zweiten Synchronisationssig
nal-Empfänger 68 ein. Die Empfänger 64, 66, 68 sind in Bezug
auf die jeweiligen Signale empfindlich und erzeugen empfan
gene Signale oder Ausgaben, wie jeweils in den Fig. 6-8
gezeigt wird. Wie oben erörtert, identifizieren Taktsignale
einzelne Multiplexkanäle, erste Synchronisationssignale
identifizieren einzelne E/A-Einheiten und zweite Synchroni
sationssignale identifizieren den Beginn eines vollständigen
Zyklus von Adressen der E/A-Einheiten A-P.
Die empfangenen Taktsignale, die vom Empfänger 64 erzeugt
werden, werden an die Takteingabe eines Kanalzählers 70 an
gelegt. Die empfangenen ersten Synchronisationskanäle, die
vom Empfänger 66 erzeugt werden, werden an die Rücksetzein
gabe des Kanalzählers 70 und an die Takteingabe eines
Modul-Auswahlzählers 74 angelegt. Die empfangenen zweiten
Synchronisationssignale, die vom Empfänger 68 erzeugt wer
den, werden an eine Rücksetzeingabe des Modul-Auswahlzählers
74 angelegt.
Die Ausgabe des Modul-Auswahlzählers 74 wird von 1 auf 16
inkrementiert, bevor sie durch ein empfangenes zweites
Synchronisationssignal, das an der Rücksetzeingabe des
Modul-Auswahlzählers 74 angelegt wird, auf 1 zurückgesetzt
wird. Die Ausgabe des Modul-Auswahlzählers 74 wird an die
Adresslogik 76 angelegt, die ebenfalls mit einem Adress
register 78 verbunden wird. Das Adressregister 78 speichert
die Adressen der jeweiligen E/A-Einheit 18 und kann jede
geeignete Form einschließlich von Softwareregistern,
Brückenkabelregistern oder dergleichen annehmen. Das Adress
register 78 speichert eine Zahl zwischen 1 und 16 wie für
die jeweilige E/A-Einheit 18 gerade erforderlich. Die
Adresslogik 76 vergleicht die aus dem Modul-Auswahlzähler 74
und dem Adressregister 78 empfangenen Eingaben und erzeugt
für den geeigneten Satz von Taktpulsen ein Modul-Freigabe
signal E. Wenn zum Beispiel das Adressregister 78 bei B auf
01 Hex gesetzt wird, wird die Adresslogik 76 nur für den
zweiten Satz von Taktpulsen das Freigabesignal E bereit
stellen, nachdem jedes empfangene zweite Synchronisations
signal empfangen wird.
Der Kanalzähler 70 wird durch jedes empfangene erste Syn
chronisationssignal zurückgesetzt und zählt die einzelnen
empfangenen Taktsignale. Die Ausgabe S des Kanalzählers 70
ist ein Zählwert, der die Kanalnummer anzeigt, die gegen
wärtig am Signalbus 26 aktiv ist.
Eingabeschalter legen Eingabesignale an die Kanal-Auswahl
logik 79 an, die auch den Zählwert S aus dem Zähler 70
empfängt. Das Eingabesignal aus dem Eingabeschalter, der,
wie durch das Signal S angezeigt, mit dem gegenwärtig akti
ven Kanal assoziiert ist, wird durch die Kanal-Auswahllogik
79 geführt, um die Logikeinheit 80 freizugeben. Freigabelo
gik 80 empfängt das Freigabesignal E und führt das Ausgabe
signal aus der Kanal-Auswahllogik 79 zum Datenschreiber 82,
sobald die jeweilige E/A-Einheit freigegeben wird. Der
Datenschreiber 82 legt daraufhin die geeignete Spannung
(Daten A, Daten B oder Keine-Daten) am geeigneten Kanal am
Signalbus 26 an, wie in Fig. 4 angezeigt wird.
Unter Bezugnahme auf die Ausgaben, empfängt die Ausgabe
kanallogik 72 als Eingaben das Freigabesignal E, den Zähl
wert S aus dem Zähler 70 und vom Datenempfänger 84 empfan
gene Daten. Wenn die jeweilige E/A-Einheit 18 freigegeben
wird, wie durch das Signal E angezeigt, legt die Ausgabe
kanallogik 72 Daten, wie sie durch den Datenempfänger 84
gelesen werden, an die jeweiligen Ausgabetreiber auf Kanäle
an, wie sie durch den Zählwert S angezeigt werden. Um die
Ausgabefehler zu reduzieren, werden die Ausgabekanäle solan
ge nicht aufgeschaltet, bis nicht bestimmt wurde, daß genau
die erwartete Gesamtanzahl von Taktpulsen in einem vorgege
benen Satz aus Taktpulsen empfangen wurde.
Auf diese Weise arbeitet die E/A-Einheit 18, um bei jeweili
gen Datenkanälen Daten am Signalbus 26 anzulegen, wie sie
durch die Zustände der Eingabeschalter bestimmt werden, und
um die Ausgabetreiber als eine Funktion der Daten-Pegel auf
jeweiligen Kanälen des Signalbusses 26 zu steuern. Wie oben
beschrieben, wird jede jeweilige E/A-Einheit 18 nur für den
Satz von Taktpulsen freigegeben, der der im Adressregister
78 gespeicherten Adresse entspricht.
Die zweiten Synchronisationssignale stellen sicher, daß die
E/A-Einheiten richtig synchronisiert werden. Die ersten
Synchronisationssignale werden gezählt, um sicherzustellen,
daß zu jedem gegebenen Zeitpunkt nur die geeignete E/A-Ein
heit freigegeben wird. Die Taktsignale werden gezählt, um
durch die mit einer jeden E/A-Einheit assoziierten Kanäle
sequentiell zu ordnen.
Fig. 9 stellt ein Blockdiagramm des Programmiersystems 44
bereit. Im allgemeinen kann ein herkömmlicher Rechner wie
beispielsweise ein geeigneter Personalrechner (PC) verwendet
werden, um das Programmiersystem durchzuführen. Das Program
miersystem schließt vier Module ein, die hier erörtert
werden. Das erste dieser Module ist ein Steuereinheit-Lese
system, das dem Programmiersystem 44 erlaubt, die Inhalte
des Anwendungsspeichers 56 der Steuereinheit 12 zu lesen und
zu speichern (Fig. 2).
Das zweite Modul ist ein Steuereinheit-Programmiersystem,
das dem Programmiersystem 44 gestattet, die booleschen Ver
hältnisse und eine Liste der Funktionsnamen im Anwendungs
speicher 56 zu speichern.
Das dritte Modul ist ein Etiketteneditor, der dem Benutzer
gestattet, Funktionsnamen für die ausgewählten Multiplex
kanäle bereitzustellen oder zu überarbeiten. Mit dem Eti
ketteneditor kann ein Benutzer Funktionsnamen kundenspe
zifisch anpassen, um den tatsächlichen Funktionen zu ent
sprechen, die mit den jeweiligen Multiplexkanälen assoziiert
sind. Dies erleichtert die Programmierung und das Verständ
nis der Wirkungsweise der Steuereinheit 12.
Das vierte Modul ist ein boolescher Editor, der es dem Be
nutzer erlaubt, die booleschen Verhältnisse unter den ver
schiedenen Kanälen des Multiplexsystems zu bestimmen. Wie
unten beschrieben, schließt der boolesche Editor ein gra
phisches Benutzeroberflächen-Anzeigesystem ein, das die
booleschen Verhältnisse in graphischer Form anzeigt und das
es dem Benutzer gestattet, die gewünschten booleschen Ver
hältnisse auszuwählen und diese Verhältnisse zu verändern.
Diese graphische Benutzeroberfläche schließt auch ein Ka
nal-Auflistungs-Anzeigesystem ein, das die verschiedenen
Kanäle des Multiplexsystems auflistet und es dem Benutzer
gestattet, durch die Liste zu blättern und den gewünschten
Kanal zu wählen, wenn die gewünschten booleschen Verhält
nisse eingestellt werden. Das graphische Benutzeroberflä
chen-Anzeigesystem schließt auch ein Auswahlsystem ein, das
es einem Benutzer erlaubt, den booleschen Nicht-Vorgang zu
wählen. Der Etiketteneditor und der boolesche Editor werden
unten in Verbindung mit den Fig. 10-12 detaillierter be
schrieben.
Der Etiketteneditor gestattet es dem Benutzer, sowohl die
E/A-Einheiten als auch die Kanäle der E/A-Einheiten mit
Namen zu versehen. Fig. 10 zeigt einen Bildschirm 100, der
vom Etiketteneditor verwendet wird, um dem Benutzer zu er
lauben, die Funktionsnamen der einzelnen E/A-Einheiten zu
bestimmen, und zwar einfach, indem die gewünschten Namen in
die jeweiligen Texteingabebereiche 102 getippt werden.
Fig. 11 zeigt einen Bildschirm 110, der vom Etiketteneditor
verwendet wird, um dem Benutzer zu erlauben, die Funktions
namen der einzelnen Kanäle zu bestimmen. Der Benutzer wählt
eines der Module oder eine der E/A-Einheiten aus, indem ein
Buchstabe zwischen A und P entweder durch Eintippen des
assoziierten Buchstabens in einen bezeichneten Bereich oder
durch das Auswählen eines Moduls aus einer Liste mit einem
Rollbalken (scroll bar) eingegeben wird. Wenn das Modul oder
die E/A-Einheit einmal ausgewählt wurde, erlaubt der Eti
ketteneditor dem Benutzer, einen Kanal auszusuchen und
danach einen Namen für den ausgewählten Kanal der ausgewähl
ten E/A-Einheit in einen Texteingabebereich 112 des Bild
schirms 110 einzutippen. Diese Namen können vom Benutzer
frei zugeteilt werden, um die Funktion der jeweiligen Kanäle
mitzuteilen. Wenn die Kanäle einmal als für eine besondere
Anwendung wie geeignet benannt worden sind, wird das Erfor
dernis für eine separate Dokumentierung der booleschen
Verhältnisse, die in die Steuereinheit einprogrammiert wird,
wesentlich vermindert. Der Etiketteneditor speichert die
Funktionsnamen, die einmal vom Benutzer eingegeben wurden,
damit sie später mit Hilfe des Steuereinheit-Programmiersy
stems in der Steuereinheit 12 gespeichert werden.
Der boolesche Editor verwendet eine graphische Benutzer
oberfläche. Diese graphische Benutzeroberfläche gestattet es
dem Benutzer, das boolesche Verhältnis für jeden vorgegebe
nen Multiplexkanal auszuwählen oder zu modifizieren. Der
Benutzer bestimmt als erstes das Modul und den zu program
mierenden Kanal, indem ein Kanal-Auswahlbildschirm (nicht
gezeigt) verwendet wird, um einen Bildschirm 120 abzurufen.
In diesem Beispiel wurde wie in den Anzeigebereichen 122,
124 gezeigt Modul A, Kanal 1 ausgewählt, und dem Kanal 1
wurde der Funktionsname "R. H. Int Ligths" (R. H. Innenbe
leuchtung) zugewiesen, der die rechten Innenbeleuchtung
eines Fahrzeugs anzeigt.
Der Hauptteil des Bildschirms 120 bestimmt das boolesche
Verhältnis, das verwendet wird, um Kanal A1 zu steuern. In
diesem Beispiel ist nur dann Q = 1 (d. h. die rechte Innen
beleuchtung ist eingeschaltet), wenn der Kanal A8 (Haupt-Licht
schalter) an, der Kanal A9 (rechter Innenbeleuchtungs-Schal
ter) an, und der Kanal A7 (Zündung) an ist. Man be
achte, daß jeder der Kanäle in der Produktgruppe A frei vom
Benutzer ausgewählt werden kann, indem er durch die Verwen
dung der Rollbalken 126, 128, 130 durch eine Liste von
verfügbaren Kanälen blättert. Alternativ können der ent
sprechende Buchstabe und die Zahl jeweils in den Textein
gabebereich 132, 134 eingetippt werden. Der Benutzer muß
sich nicht an die Funktion der einzelnen Kanäle erinnern, da
die Funktionen von den Funktionsnamen angezeigt werden.
Außerdem muß sich der Benutzer nicht an das Vorhandensein
der einzelnen Kanäle erinnern, da er einfach durch die ver
fügbaren Kanäle blättern kann, um den gewünschten Kanal zu
finden. Auf diese Weise schließt die Software, die den
Bildschirm aus Fig. 12 erzeugt, ein boolesches Verhältnis-
Auswahl- oder Modifizierungssystem, ein Kanal-Auflistungs-An
zeigesystem und ein Kanal-Auswahlsystem ein. Der boolesche
Editor gestattet, daß jeder der 160 Multiplexkanäle als Ein
gabekanal oder Ausgabekanal programmiert wird, und zwar wie
für die bestimmte Anwendung und die bestimmten E/A-Einheiten
der Anwendung geeignet. Da die spezifischen Kanäle im voraus
nicht als Eingaben oder Ausgaben zugeordnet werden, stellt
das Multiplexsystem 10 eine große Flexibilität zur Verfü
gung.
Wie in Fig. 12 gezeigt, können logische OR und NOR-Vorgänge
durchgeführt werden, indem die Produktgruppen A und B ver
wendet werden. Geeignete Kanäle werden wie oben beschrieben
in Produktgruppen A und B eingegeben, die mit einem logi
schen OR kombiniert werden. Die Merkmale des oben beschrie
benen Bildschirms 120 erlauben, daß ein vollständiger Satz
von booleschen Vorgängen (einschließlich von AND, NAND, OR,
NOR, XOR und Flip-Flop-Vorgänge) eingegeben wird.
Ein zusätzliches Merkmal ist es, daß jeder Kanal mit einem
Prüfkasten 136 assoziiert ist, das als "NOT Q" bezeichnet
ist. Beim Überprüfen dieses Kastens kann der Benutzer den
booleschen NOT-Vorgang bezeichnen. Auf diese Weise können
boolesche AND-Funktionen verwendet werden, um jede gewünsch
te logische Kombination zu erhalten. Die Software, die die
Prüfkästen erzeugt, die als "NOT Q" bezeichnet werden, bil
det ein NOT-Auswahlsystem.
Der Benutzer kann die von der Steuereinheit 12 verwendeten
booleschen Verhältnisse einfach bestimmen, indem er durch
die einzelnen Kanäle des Multiplexsystems weiterrückt und
indem er den Bildschirm aus Fig. 12 verwendet, um die ge
wünschten Kanäle und die gewünschten booleschen Verhältnisse
einzugeben.
Es sollte ersichtlich sein, daß das Programmiersystem 44
ohne weiteres von jemandem ohne detaillierte Programmie
rungserfahrung verwendet werden kann. Dies erleichtert die
anfängliche Einrichtung und Modifikation der Steuereinheit
12 und gestattet einer ziemlich unvorbereiteten Person, die
Steuereinheit 12 einzurichten.
Die oben beschriebenen Funktionen können ohne weiteres von
einem durchschnittlichen Fachmann programmiert werden. Die
bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung ist angelegt, um
in einer Windows 95-Umgebung zu laufen, obwohl auch jede
andere Programmierungssprache oder -umgebung verwendet
werden kann. Die größte Vielfalt von Programmierungsver
fahren, einer Programmierungslogik und von Rechnern kann
verwendet werden, um die oben beschriebenen Funktionen zu
implementieren, und es ist nicht beabsichtigt, diese Erfin
dung auf irgendeine spezielle Implementierung einzuschrän
ken.
Wie hierin verwendet, wird der Begriff "wieder-program
mierbarer Speicher" im weitesten Sinne mit der Absicht ver
wendet, jeden Schreib/Lesespeicher einschließlich eines RAM,
Flash-Speicher, EPROM und dergleichen zu umfassen. Der
Begriff "Speicher" wird im weitesten Sinne mit der Absicht
verwendet, um eine oder mehrere Vorrichtungen zu umfassen.
Ein Abschnitt des Speichers kann aus mehreren nicht anein
anderhängenden Speicherstellen ausgebildet sein.
Der Begriff "boolesches Verhältnis" wird im weitesten Sinne
mit der Absicht verwendet, das logische Verhältnis zwischen
den Eingaben und den Ausgaben zu bestimmen, und die boole
schen Verhältnisse können in jeder erwünschten Sprache
implementiert werden.
Natürlich sollte es klar sein, daß in Bezug auf die oben
beschriebene bevorzugte Ausführungsform eine umfassende
Anzahl von Änderungen und Modifikationen durchgeführt werden
können. Die Zahl der Taktpulse innerhalb eines Satzes von
Taktpulsen, die Zahl der ersten Synchronisationssignale
innerhalb eines Satzes von ersten Synchronisationssignalen
und die spezifische Hardware-Implementierung können alle wie
für die besondere Anwendung wie geeignet eingestellt werden.
Darüber hinaus können die verschiedenen im System 10 einge
schlossenen Verbesserungen eher voneinander getrennt als
zusammen verwendet werden. Zum Beispiel kann das Program
miersystem zusammen mit einem Multiplexsystem verwendet
werden, das andere Arten von Taktungssignalen als die oben
beschriebenen verwendet, und umgekehrt. Die digitale Logik
einheit der Steuereinheit kann, anstatt die Form eines
Mikroprozessors anzunehmen, die Form integrierter Schalt
kreise annehmen. Als weitere Alternative kann die digitale
Logikeinheit der E/A-Einheiten die Form eines Mikrokontrol
lers oder Mikroprozessors annehmen. In diesem Fall können
verschiedene Elemente wie beispielsweise die Kanalzähler und
die Modul-Auswahllogik als Software implementiert werden.
Da die vorhergehende detaillierte Beschreibung nur ein paar
der vielen Formen beschrieben hat, die diese Erfindung an
nehmen kann, ist es beabsichtigt, daß die Erfindung ihrer
seits nur durch die folgenden Ansprüche einschließlich aller
Äquivalente und nicht durch die vorhergehende detaillierte
Beschreibung bestimmt wird.
Claims (13)
1. Programmiersystem für eine Zeitmultiplex-Steuereinheit,
die einen wiederprogrammierbaren Speicher umfaßt, der
wirksam ist, um unter ausgewählten Multiplexkanälen
boolesche Verhältnisse zu speichern, wobei das Program
miersystem folgendes umfaßt:
eine graphische Benutzeroberfläche, die ein erstes Mittel zum graphischen Anzeigen eines ersten Verhält nisses der booleschen Verhältnisse umfaßt, wobei das erste Mittel ein Mittel zum Anzeigen erster Funktions namen von zumindest ausgewählten Multiplexkanälen der Multiplexkanäle umfaßt, die im ersten booleschen Ver hältnis eingeschlossenen sind; und
ein Mittel zum Auswählen des ersten booleschen Verhält nisses und der ersten Funktionsnamen als Reaktion auf eine Benutzereingabe; und
ein Mittel zum Speichern des ausgewählten ersten boole schen Verhältnisses in den Speicher.
eine graphische Benutzeroberfläche, die ein erstes Mittel zum graphischen Anzeigen eines ersten Verhält nisses der booleschen Verhältnisse umfaßt, wobei das erste Mittel ein Mittel zum Anzeigen erster Funktions namen von zumindest ausgewählten Multiplexkanälen der Multiplexkanäle umfaßt, die im ersten booleschen Ver hältnis eingeschlossenen sind; und
ein Mittel zum Auswählen des ersten booleschen Verhält nisses und der ersten Funktionsnamen als Reaktion auf eine Benutzereingabe; und
ein Mittel zum Speichern des ausgewählten ersten boole schen Verhältnisses in den Speicher.
2. Programmiersystem nach Anspruch 1, worin das Auswahl
mittel folgendes umfaßt:
ein Mittel, um einem Benutzer eine Liste von Funktions namen einer Mehrzahl von Multiplexkanälen vorzulegen; und
ein Mittel zum Annehmen der Bezeichnung durch den Be nutzer eines in der Liste eingeschlossenen Funktions namens.
ein Mittel, um einem Benutzer eine Liste von Funktions namen einer Mehrzahl von Multiplexkanälen vorzulegen; und
ein Mittel zum Annehmen der Bezeichnung durch den Be nutzer eines in der Liste eingeschlossenen Funktions namens.
3. Programmiersystem nach Anspruch 2, worin das Auswahl
mittel weiterhin umfaßt:
ein Mittel zum Annehmen der Bezeichnung durch den Be nutzer eines angezeigten Bereichs, der auf einen boole schen NOT-Vorgang anzeigt.
ein Mittel zum Annehmen der Bezeichnung durch den Be nutzer eines angezeigten Bereichs, der auf einen boole schen NOT-Vorgang anzeigt.
4. Programmiersystem nach Anspruch 1, worin die booleschen
Verhältnisse aus der Gruppe ausgewählt werden, die aus
folgendem besteht: AND, NAND, OR, NOR, XOR und Kombina
tionen davon.
5. Zeitmultiplexsystem-Steuereinheit, die ausgebildet ist,
um mit einer Mehrzahl von E/A-Einheiten verwendet zu
werden, wobei jede der E/A-Einheiten mit mindestens
einem jeweiligen Multiplexkanal assoziiert sind, wobei
die Steuereinheit folgendes umfaßt:
einen wiederprogrammierbaren Speicher; und
eine an den Speicher gekoppelte digitale Logikeinheit;
wobei der Speicher einen ersten Abschnitt umfaßt, der die Funktionsnamen von zumindest einigen der Multiplex kanäle speichert, und einen zweiten Abschnitt umfaßt, der unter den ausgewählten Multiplexkanälen der Multi plexkanäle boolesche Verhältnisse speichert, wobei die digitale Logikeinheit wirksam ist, um Steuer signale für die Ausgabevorrichtungen als eine Funktion der gespeicherten booleschen Verhältnisse erzeugt.
einen wiederprogrammierbaren Speicher; und
eine an den Speicher gekoppelte digitale Logikeinheit;
wobei der Speicher einen ersten Abschnitt umfaßt, der die Funktionsnamen von zumindest einigen der Multiplex kanäle speichert, und einen zweiten Abschnitt umfaßt, der unter den ausgewählten Multiplexkanälen der Multi plexkanäle boolesche Verhältnisse speichert, wobei die digitale Logikeinheit wirksam ist, um Steuer signale für die Ausgabevorrichtungen als eine Funktion der gespeicherten booleschen Verhältnisse erzeugt.
6. Zeitmultiplexsystem-Steuereinheit nach Anspruch 5, die
weiterhin folgendes umfaßt:
ein Programmiersystem, das an die Steuereinheit gekop pelt ist, wobei das Programmiersystem folgendes umfaßt:
ein Mittel zum Lesen der ersten Funktionsnamen und der ersten booleschen Verhältnisse aus dem Speicher; und
ein Mittel, um einem Benutzer die ersten Funktionsnamen und die ersten booleschen Verhältnisse anzuzeigen.
ein Programmiersystem, das an die Steuereinheit gekop pelt ist, wobei das Programmiersystem folgendes umfaßt:
ein Mittel zum Lesen der ersten Funktionsnamen und der ersten booleschen Verhältnisse aus dem Speicher; und
ein Mittel, um einem Benutzer die ersten Funktionsnamen und die ersten booleschen Verhältnisse anzuzeigen.
7. Zeitmultiplexsystem-Steuerheit nach Anspruch 6, worin
das Programmiersystem weiterhin folgendes umfaßt:
ein Mittel zum Modifizieren der ersten Funktionsnamen als Reaktion auf die Benutzereingabe;
ein Mittel zum Modifizieren der ersten booleschen Ver hältnisse als Reaktion auf eine Benutzereingabe; und
ein Mittel zum Speichern der modifizierten Funktions namen und modifizierten booleschen Verhältnisse im Speicher.
ein Mittel zum Modifizieren der ersten Funktionsnamen als Reaktion auf die Benutzereingabe;
ein Mittel zum Modifizieren der ersten booleschen Ver hältnisse als Reaktion auf eine Benutzereingabe; und
ein Mittel zum Speichern der modifizierten Funktions namen und modifizierten booleschen Verhältnisse im Speicher.
8. Zeitmultiplexsystem-Steuereinheit, die zur Verwendung
mit einer Mehrzahl von E/A-Einheiten ausgebildet ist,
wobei jede der E/A-Einheiten mit mindestens einem je
weiligen Multiplexkanal assoziiert ist, wobei die
Steuereinheit folgendes umfaßt:
eine Logikeinheit, die wirksam ist, um Taktungssignale für die E/A-Vorrichtungen zu erzeugen, wobei die Tak tungssignale folgendes umfassen:
eine Mehrzahl von Taktsignalen, die in Sätzen unter teilt sind, wobei jeder Satz von Taktsignalen mit einer separaten jeweiligen Einheit der E/A-Einheiten asso ziiert wird;
eine Mehrzahl von ersten Synchronisationssignalen, die in Sätzen unterteilt sind, wobei jedes erste Synchroni sationssignal derart zwischen zwei angrenzenden Sätzen von Taktsignalen liegt, daß die ersten Synchroni sationssignale die Grenzen für die Sätze von Taktsigna len kennzeichnen;
eine Mehrzahl von zweiten Synchronisationssignalen, wobei jedes zweite Synchronisationssignal derart zwischen zwei angrenzenden Sätzen der ersten Synchroni sationssignale liegt, daß die zweiten Synchronisations signale die Grenzen für die Sätze der ersten Synchroni sationssignale kennzeichnen.
eine Logikeinheit, die wirksam ist, um Taktungssignale für die E/A-Vorrichtungen zu erzeugen, wobei die Tak tungssignale folgendes umfassen:
eine Mehrzahl von Taktsignalen, die in Sätzen unter teilt sind, wobei jeder Satz von Taktsignalen mit einer separaten jeweiligen Einheit der E/A-Einheiten asso ziiert wird;
eine Mehrzahl von ersten Synchronisationssignalen, die in Sätzen unterteilt sind, wobei jedes erste Synchroni sationssignal derart zwischen zwei angrenzenden Sätzen von Taktsignalen liegt, daß die ersten Synchroni sationssignale die Grenzen für die Sätze von Taktsigna len kennzeichnen;
eine Mehrzahl von zweiten Synchronisationssignalen, wobei jedes zweite Synchronisationssignal derart zwischen zwei angrenzenden Sätzen der ersten Synchroni sationssignale liegt, daß die zweiten Synchronisations signale die Grenzen für die Sätze der ersten Synchroni sationssignale kennzeichnen.
9. Zeitmultiplexsystem-Steuereinheit nach Anspruch 8,
worin die ersten Synchronisationssignale und die Takt
signale durch jeweilige Pulsdauern gekennzeichnet sind,
und worin die Pulsdauer eines jeden ersten Synchroni
sationssignals länger ist als die Pulsdauer eines jeden
Taktsignals.
10. Zeitmultiplexsystem-Steuereinheit nach Anspruch 8,
worin jedes erste Synchronisationssignal einen ein
zelnen Puls umfaßt, und worin das zweite Synchroni
sationssignal einen Doppel-Puls umfaßt.
11. Zeitmultiplexsystem-Steuereinheit nach Anspruch 8,
worin jedes erste Synchronisationssignal mit einer
separaten jeweiligen Einheit der E/A-Einheiten asso
ziiert ist, und worin jedes zweite Synchronisations
signal mit einer ersten Einheit der E/A-Einheiten asso
ziiert.
12. Zeitmultiplexsystem-E/A-Einheit, die folgendes umfaßt:
einen Taktsignalempfänger, der auf Taktsignale rea giert, die von einer Steuereinheit erzeugt werden, um empfangene Taktsignale zu erzeugen;
einen ersten Synchronisationssignal-Empfänger, der auf erste Synchronisationssignale reagiert, die von der Steuereinheit erzeugt werden, um empfangene erste Syn chronisationssignale zu erzeugen;
einen zweiten Synchronisationssignal-Empfänger, der auf zweite Synchronisationssignale reagiert, die von der Steuereinheit erzeugt werden, um empfangene zweite Synchronisationssignale zu erzeugen;
einen Kanalzähler, der auf die empfangenen Taktsignale reagiert, um eine Mehrzahl von E/A-Kanälen zu durch laufen;
eine Modul-Auswahllogik, die auf die empfangenen ersten Synchronisationssignale reagiert, um einen Zählwert zu inkrementieren;
ein Adressregister, das wirksam ist, um eine Adresse zu speichern;
wobei die Modul-Auswahllogik durch die empfangenen zweiten Synchronisationssignale zurückgesetzt wird und wirksam ist, um die E/A-Einheit nur dann freizugeben, wenn die Adresse dem Zählwert der Modul-Auswahllogik entspricht.
einen Taktsignalempfänger, der auf Taktsignale rea giert, die von einer Steuereinheit erzeugt werden, um empfangene Taktsignale zu erzeugen;
einen ersten Synchronisationssignal-Empfänger, der auf erste Synchronisationssignale reagiert, die von der Steuereinheit erzeugt werden, um empfangene erste Syn chronisationssignale zu erzeugen;
einen zweiten Synchronisationssignal-Empfänger, der auf zweite Synchronisationssignale reagiert, die von der Steuereinheit erzeugt werden, um empfangene zweite Synchronisationssignale zu erzeugen;
einen Kanalzähler, der auf die empfangenen Taktsignale reagiert, um eine Mehrzahl von E/A-Kanälen zu durch laufen;
eine Modul-Auswahllogik, die auf die empfangenen ersten Synchronisationssignale reagiert, um einen Zählwert zu inkrementieren;
ein Adressregister, das wirksam ist, um eine Adresse zu speichern;
wobei die Modul-Auswahllogik durch die empfangenen zweiten Synchronisationssignale zurückgesetzt wird und wirksam ist, um die E/A-Einheit nur dann freizugeben, wenn die Adresse dem Zählwert der Modul-Auswahllogik entspricht.
13. Zeitmultiplexsystem-E/A-Einheit nach Anspruch 12, worin
der Kanal Zähler auf empfangene erste Synchronisations
signale reagiert, um den Kanalzähler zurückzusetzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/943,832 US6011997A (en) | 1997-10-03 | 1997-10-03 | Time-division multiplex control unit I/O unit and programming system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19844935A1 true DE19844935A1 (de) | 1999-04-08 |
Family
ID=25480348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19844935A Ceased DE19844935A1 (de) | 1997-10-03 | 1998-09-30 | Zeitmultiplex-Steuereinheit, E/A-Einheit und Programmiersystem |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6011997A (de) |
| CA (1) | CA2249055C (de) |
| DE (1) | DE19844935A1 (de) |
| GB (1) | GB2332831B (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6272402B1 (en) * | 1999-07-15 | 2001-08-07 | Navistar International Transportation Corp. | Remote interface modules with programmable functions |
| US8160020B2 (en) * | 2001-06-25 | 2012-04-17 | Airvana Network Solutions, Inc. | Radio network control |
| US20030103519A1 (en) * | 2001-11-27 | 2003-06-05 | Murali Balasundram | Remotely controlled electronic interface module for multi-application systems |
| USD561778S1 (en) * | 2005-06-07 | 2008-02-12 | Ids Scheer Aktiengesellschaft | Icon for a display screen |
| EP2094536B1 (de) * | 2006-11-21 | 2010-07-14 | Renault Trucks | Lastwagen und karosseriebaumodul für diesen lastwagen, verfahren, speicher und software zur konfiguration des karosseriebaumoduls |
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- 1997-10-03 US US08/943,832 patent/US6011997A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1998-09-29 CA CA002249055A patent/CA2249055C/en not_active Expired - Fee Related
- 1998-09-30 DE DE19844935A patent/DE19844935A1/de not_active Ceased
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| GB2332831A (en) | 1999-06-30 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Owner name: INTELLITEC PRODUCTS,LLC, TAMPA, FLA., US |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: MEISSNER, BOLTE & PARTNER GBR, 86199 AUGSBURG |
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| 8131 | Rejection |