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DE19843389C2 - Perforierte Otoplastik für Hörgeräte - Google Patents

Perforierte Otoplastik für Hörgeräte

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DE19843389C2
DE19843389C2 DE19843389A DE19843389A DE19843389C2 DE 19843389 C2 DE19843389 C2 DE 19843389C2 DE 19843389 A DE19843389 A DE 19843389A DE 19843389 A DE19843389 A DE 19843389A DE 19843389 C2 DE19843389 C2 DE 19843389C2
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Germany
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perforated
moisture
earmold
hearing aids
devices
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DE19843389A
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Fariborz-Hassan Dirinpur
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/65Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
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Abstract

Die Erfindung betrifft Otoplastiken für Hörgeräte, bestehend aus einem Material, welches zur Aufnahme und zur Ableitung von Feuchtigkeit perforiert ist.

Description

Die Erfindung geht aus von üblichen Otoplastiken.
Stand der Technik
Aus EP 326 513 A2 ist ein im Ohr zu tragendes Hörgerät mit einer Cerumen- Schutzvorrichtung bekannt. Diese Schutzvorrichtung weist einen Bügel (7) auf, welcher die Schallaustrittsöffnung (4) des Hörgeräts übergreift. Die Schutzvorrichtung kann einteilig mit der Wandung eines Gehörgangsteiles ausgebildet sein. Sie kann aber auch als gesondertes Element (10) gestaltet sein, welches aus einer ebenen Platte 11 und dem auf dieser Platte 11 angebrachten Bügel (7) besteht.
Bisher konnte man nur bei einem schwachen bis mittleren Grad von Schwerhörigkeit, soweit nur Hochtonverluste auftraten, helfend einschreiten. Dies geschah durch die sogenannte offene Versorgung. Dabei wird gewährleistet, dass die entstehende Feuchtigkeit nach außen abgeleitet wird, um so die Verstopfung der Schallaustrittsöffnung zu vermeiden. Als Mittel der offenen Versorgung dienen in der Regel entweder die Verlängerung des Schallschlauches unter Verzicht auf eine Otoplastik oder das Anbringen großer Belüftungsbohrungen in die Otoplastik. In beiden Fällen ist es unmöglich, große Hörschwächen oder besondere Verluste im Tieftonbereich befriedigend auszugleichen, da unvermeidlich Rückkopplungen entstehen.
Auch der Einsatz eines Sperrmittels in den Belüftungskanal (siehe DE 40 08 982 A1) - um einen variablen Querschnitt zu erreichen - erfüllt nicht die Aufgabe, die Feuchtigkeit von der Haut um das Ohrstück abzuleiten, da entweder die Bohrung zu klein ist (dadurch große Verstopfungsgefahr) oder bei größerer Querschnittsauswahl je nach Verlängerungsbedarf Rückkopplungsgefahr vorhanden ist. Dieses gilt auch bei festgelegter Belüftungsbohrungsgröße, die nach Wunsch bei der Herstellung definiert werden kann (siehe Patentschrift: DE 43 39 899 C2).
Eine gasdurchlässige aber flüssigkeitsundurchlässige Membran gemäß EP 629101 A1 schützt den Lautsprecher (siehe auch Patentschrift DE 43 39 899 C2/ Spalte 4, Zeilen 38-60), ist wasser- und ölabstoßend und daher wird die Feuchtigkeit im Gehörgang gestaut (gesammelt), so dass sie beim Herausnehmen des Ohrstücks auf einmal über den Hals abfließen kann. Außerdem ist so ein feuchter Gehörgang ein geeigneter Platz für Pilze, etc.
Nachteilig an diesen bekannten Lösungen ist die Tatsache, dass Feuchtigkeit aus dem Gehörgang gar nicht oder nur unzureichend abgeführt wird. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Otoplastik bereitzustellen, welche die Ableitung von Feuchtigkeit ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Otoplastik gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Ein vorteilhafte Ausgestaltung ist im Patentanspruch 2 angegeben.
Beschreibung
Damit die im Ohr aufkommende Feuchtigkeit auf diese Weise nicht die Möglichkeit hat, sich in Tropfen zu verdichten und um die geschützte Schallaustrittsöffnung und kleine Belüftungsbohrung als Druckausgleich (bei mittlerem Grad von Schwerhörigkeit) zu lagern, wird sie durch die Perforation von DS-Otoplastik Dirinpur-Spezial-Otoplastik abgeleitet (s. b. Abb. 1). Die Feuchtigkeit, die die Haut produziert, wird u. a. durch die außen an der Belüftungsbohrung angebrachten Rillen zusammengeführt und durch die Perforation nach innen in die Otoplastik abgeleitet. Sie kann täglich oder nach Bedarf durch leichtes Schütteln oder Ausschlagen entfernt werden. Über Nacht sorgt ein Entfeuchtungsgranulat (Kieselsäure) - das (in verpackter Form/Papiertütchen) mit dem Hörgerät in das Hörgeräteetui gelegt wird - dafür, die verbliebene Restfeuchtigkeit abzutrocknen.
Eigenschaften
Die perforierte DS-Otoplaslik bietet Menschen Hilfe, deren Hörfähigkeit in tiefen Frequenzbereichen erhebliche Hörverluste aufweist und denen bisher aufgrund starker Feuchtigkeit im Gehörgang nicht zufriedenstellend geholfen werden konnte.
Das besondere daran ist: Sie ist perforiert und mit leichten seitlichen Rillen versehen.
Beispiele hierfür:
  • - Secret Ear-Geräte SE (HdO)
  • - Modul/Semimodulgeräte (IdO)
  • - Conchageräte CE* (IdO)
  • - Semi-Conchageräte SC* (IdO)
  • - Gehörgangsgeräte CC* (IdO)
  • - Kanalgeräte CIC* (IdO)
* custom-made Geräte
Erklärung der Abbildungen
Abb. 1: Stellt (als Beispiel) eine perforierte und mit Rillen versehene custom-made Hohlschale dar. Die Perforierung von anderen HdO- und IdO-Gerätetypen erfolgt entsprechend.
Abb. 2: Eingesetzt wird in die perforierte Hohlschale ein perforierter Cerumenschutz als Bügel. Dieser Bügel ist als sogenannter Kulman-Bügel ohne Perforation auf dem Markt erhältlich und wurde durch die Firma Kulman-Hörgerätetechnik patentiert. (EP 0326513 A2, US 4.945.569)
Abb. 3: In die perforierte Hohlschale wird ein gekapselter Elektronikbausatz, montiert auf eine Grundplatte, eingesetzt. Hörer und Drahtverbindung sind gegen Feuchtigkeit isoliert. Aufbau und Zusammensetzung des perforierten Hörgeräts erfolgt in gleicher Weise wie bei normalen Geräten üblich.

Claims (2)

1. Otoplastik für Hörgeräte bestehend aus einem Material, welches zur Aufnahme und zur Ableitung von Feuchtigkeit perforiert ist.
2. Otoplastik nach Patentanspruch 1 mit Rillen zum Zusammenführen der Feuchtigkeit.
DE19843389A 1998-09-22 1998-09-22 Perforierte Otoplastik für Hörgeräte Expired - Fee Related DE19843389C2 (de)

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DE19843389A1 DE19843389A1 (de) 2000-04-20
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DE4339899C2 (de) * 1993-11-23 1998-04-09 Lux Wellenhof Gabriele Im Ohr zu tragendes Teil eines Hörgeräts oder im Ohr zu tragendes Hörgerät und Verfahren zur individuellen Anpassung eines Hörgeräts

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