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DE19843363A1 - Verfahren zum Reinigen von Zylindern und Walzen - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Zylindern und Walzen

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Publication number
DE19843363A1
DE19843363A1 DE1998143363 DE19843363A DE19843363A1 DE 19843363 A1 DE19843363 A1 DE 19843363A1 DE 1998143363 DE1998143363 DE 1998143363 DE 19843363 A DE19843363 A DE 19843363A DE 19843363 A1 DE19843363 A1 DE 19843363A1
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DE
Germany
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cylinder
pressure
cleaning
blanket cylinder
printing
Prior art date
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Application number
DE1998143363
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English (en)
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DE19843363B4 (de
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Reinhard Nerger
Volker Kesler
Frank Nowak
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Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
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Publication date
Application filed by Koenig and Bauer AG filed Critical Koenig and Bauer AG
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Publication of DE19843363A1 publication Critical patent/DE19843363A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Zylindern und Walzen eines Druckwerkes einer Druckmaschine mit einer Reinigungseinrichtung zum Reinigen eines Gummituchzylinders mittels eines Reinigungsfluids und einer Rakeleinrichtung, welche mindestens einem Walzenzug zugeordnet ist. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist die Entwicklung eines Verfahrens, das ohne Mehraufwand auf eine umweltverträgliche Weise eine Reinigung des Gummituch- und Plattenzylinders sowie des zugeordneten Walzenzuges gestattet. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Reinigungsfluid dem Gummituchzylinder taktweise in der "Druck ab" Position von einer Reinigungsvorrichtung zugeführt und nachfolgend in einer "Druck an" Position, in der der Gummituchzylinder lediglich am Plattenzylinder anliegt, auf diesen und auf die Walzen des Farbwerkes übertragen wird, wobei der letzten Walze des Farbwerkes eine Rakeleinrichtung zugeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Zylindern und Walzen eines Druck­ werkes einer Druckmaschine mit einer Reinigungseinrichtung zum Reinigen eines Gum­ mituchzylinders mittels eines Reinigungsfluids und einer Rakeleinrichtung, welche minde­ stens einem Walzenzug zugeordnet ist.
Ein derartiges Verfahren ist nach der EP 07 22 834 B1 bekannt. Beim Reinigen des Platten­ zylinders und der Walzen werden über Sprüheinrichtungen Reinigungsmedien zugeführt und über den Walzenzug verteilt, bis annähernd gleiche Schichtdicken von Farb- und Waschmit­ teln vorhanden sind. Dann wird eine Rakeleinrichtung periodisch an eine der letzten Walzen des Walzenzuges angestellt und die Emulsion von Farbe und Waschmittel abgerakelt. Soll der Plattenzylinder nicht gereinigt werden, wird dieser vom Walzenzug abgestellt. Dieses Verfahren besitzt den Nachteil, dass eine Reinigung des Gummituchzylinders nicht vorgesehen und damit eine zusätzliche Einrichtung dafür erforderlich ist. Außerdem weisen Sprüheinrichtungen den Nachteil auf, dass durch Nachtropfen oder durch sich in der Ma­ schine absetzende Sprühnebel der Fortdruck beeinträchtigt wird, wobei die auftretenden Sprühnebel ökologisch nicht unbedenklich sind.
Aufgabe der Erfindung ist deshalb, ein Verfahren zu entwickeln, das ohne Mehraufwand auf eine umweltverträgliche Weise eine Reinigung des Gummituch- und Plattenzylinders sowie des zugeordneten Walzenzuges gestattet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es möglich, mit einer zum Reinigen des Gummituch­ zylinders vorgesehenen Reinigungseinrichtung gleichzeitig den Plattenzylinder sowie die diesem zugeordneten Walzenzüge zu reinigen, wobei diese Reinigung mit einer geringen Menge von Reinigungsfluid möglich ist und das Auftreten von Sprühnebeln vermieden wird.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung eines Druckwerkes in der Seitenansicht mit einem Gum­ mituchzylinder in der Reinigungsposition,
Fig. 2 eine Darstellung gem. Fig. 1 mit dem Druckzylinder in einer "Druck-an" Position.
In Fig. 1 ist ein Druckwerk, bestehend aus einem Druckzylinder 1, einem Gummituchzylin­ der 2 und einem Plattenzylinder 3 dargestellt. Dem Plattenzylinder 3 sind Farbwerke 4 zuge­ ordnet, wobei jeder Wirkfläche des Plattenzylinders jeweils ein Farbwerk 4 zugeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel ist der Plattenzylinder 3 mit zwei Wirkflächen versehen und damit sind diesem zwei Farbwerke 4 zugeordnet. Die Farbwerke 4 sind im Ausführungsbeispiel als Kurzfarbwerk ausgebildet und weisen jeweils eine dem Plattenzylinder 3 zugeordnete Auf­ tragwalze 5, die mit einer Farbdosierwalze 6 in Wirkverbindung steht, auf. Jeder Farbdosier­ walze 6 ist eine Rakel 7 mit einem Rakelkasten 8 zugeordnet. Die Rakel 7 kann wahlweise an die Farbdosierwalze 6 angestellt werden. Es ist auch möglich, z. B. die Rakel 7 zusammen mit dem Rakelkasten 8 aus einer Arbeitsposition, in der die Rakel 7 an der Oberfläche der Farbdosierwalze 6 an liegt, in eine von der Farbdosierwalze 6 entfernte Rastposition (Ent­ nahmeposition), in der die Rakel 7 nicht mit der Farbdosierwalze 6 korrespondiert, zu ver­ schieben.
Der Gummituchzylinder 2 ist auf bekannte Weise in Exzenterlagern 9 gelagert und kann mittels einer nicht dargestellten Druckschaltung durch Verschwenken der Exzenterlager 9 wahlweise in eine "Druck ab" und eine "Druck an" Position verbracht werden. Die "Druck ab" Position ist in Fig. 1 dargestellt. In dieser Position ist der Gummituchzylinder 2 vom Druck­ zylinder 1 und vom Plattenzylinder 3 abgestellt. In dieser "Druck ab" Position erfolgt übli­ cherweise das Reinigen des Gummituchzylinders 2, indem eine Reinigungsvorrichtung 10 in Eingriff mit der Mantelfläche des Gummituchzylinders 2 gebracht wird. Die Reinigungsvor­ richtung kann beliebig, z. B. nach dem Tuch-, Walzen- oder Bürstentyp ausgebildet sein. Bei einer Realisierung der "Druck an" Position, die in Fig. 2 dargestellt ist, wird durch Ver­ drehen der Exzenterlager 9 der Gummituchzylinder 2 an den Plattenzylinder 3 angestellt und zum Druckzylinder 1 in einem Abstand x positioniert, der durch die zur Verarbeitung gelan­ genden Materialstärken bestimmt wird. Der Abstand x kann durch eine an sich bekannte Materialdickeneinstellung eingestellt werden. Der Abstand x ist um so größer, je stärker das zur Verarbeitung gelangende Material ist.
Soll der Gummituchzylinder 2 gereinigt werden, wird in bekannter Weise der Gummituchzy­ linder 2 in die "Druck ab" Position und die Reinigungseinrichtung 10 in Wirkverbindung mit dem Gummituchzylinder 2 gebracht. Durch die Reinigungseinrichtung 10 wird ein Reini­ gungsfluid auf die Mantelfläche des Gummituchzylinders 2 aufgebracht sowie nachfolgend die sich aus Farbe und Reinigungsfluid bestehende Emulsion entfernt, wobei dieser Vorgang beliebig wiederholt werden kann. Dabei ist es auch möglich, die einzelnen Arbeitsschritte beliebig zu variieren.
Sollen der Gummituchzylinder 2 und/oder der Plattenzylinder 3 mit den nachgeordneten Farbwerken 4 gereinigt werden, wird der Gummituchzylinder in die "Druck ab" Position ge­ schwenkt, in dieser Position durch die Reinigungsvorrichtung 10 mit Reinigungsfluid verse­ hen und nachfolgend in die "Druck an" Position verbracht. Damit gelangt der Gummituchzy­ linder 2 in Kontakt mit dem Plattenzylinder 3, ohne den Druckzylinder 1 zu berühren, wobei die Materialdickeneinstellung so fixiert wird, dass der Abstand x, der Abstand zwischen Gummituchzylinder 2 und Druckzylinder 1, einen Maximalwert erreicht. Durch das Anstellen des ein Reinigungsfluid führenden Gummituchzylinders 2 an den Plattenzylinder 3 wird das Reinigungsfluid auf die Mantelfläche des Plattenzylinders 3 übertragen.
Nach einigen Umdrehungen mit Gummituchzylinder 2/Plattenzylinder 3 Kontakt wird der Gummituchzylinder 2 wieder in die "Druck ab" Position und damit in Wirkverbindung mit der Reinigungsvorrichtung 10 zur Übernahme weiteren Reinigungsfluids gebracht. Nachfolgend wird der Gummituchzylinder 2 wieder in die "Druck an" Position geschwenkt und damit weite­ res Reinigungsfluid zum Plattenzylinder 3 gefördert. Dieser Vorgang, der Gummituchzylinder 2 führt einen "Hebertakt" aus, kann beliebig wiederholt und damit die zum Plattenzylinder 3 geförderte Menge Reinigungsfluid bestimmt werden.
Durch das vom Gummituchzylinder 2 zum Plattenzylinder 3 geförderte Reinigungsmedium wird bewirkt, dass die nichtdruckenden Stellen der Wirkflächen des Plattenzylinders 3 farb­ annehmend werden und damit das Reinigungsfluid vollflächig auf die Walzen der Farbwerke 4 übertragen wird, wenn diese angestellt sind, wobei die Farbwerke 4 im Ausführungsbei­ spiel lediglich aus Auftragwalzen 5 und Farbdosierwalzen 6 bestehend dargestellt sind.
Die im Walzenzug der Farbwerke 4 und auf dem Plattenzylinder 3 sowie auf dem Gum­ mituchzylinder 2 entstehende Farbe-Reinigungsmedium-Emulsion wird durch die an die letzte Walze des Walzenzuges, im Ausführungsbeispiel an die Farbdosierwalzen 6, der Farbwerke 4 anstellbare Rakel 7 abgerakelt und dem Rakelkasten 8 zugeführt. Die einzelnen Verfahrensschritte können beliebig oft, in der Reihenfolge variiert, mittels einer automatischen Steuerung wiederholt werden.
Bezugszeichenliste
1
Druckzylinder
2
Gummituchzylinder
3
Plattenzylinder
4
Farbwerk
5
Auftragwalze
6
Farbdosierwalze
7
Rakel
8
Rakelkasten
9
Exzenterlager
10
Reinigungsvorrichtung
x Abstand

Claims (3)

1. Verfahren zum Reinigen von Zylindern und Walzen eines Druckwerkes einer Druckma­ schine mit einer Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eines Gummituchzylinders mittels eines Reinigungsfluids und einer Rakeleinrichtung, welche mindestens einem Walzenzug zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
  • - dass in einer "Druck ab" Position der Gummituchzylinder (2), in der der Gummituch­ zylinder (2) beabstandet zu einem Plattenzylinder (3) und einem Druckzylinder (1) positioniert ist, dieser durch eine Reinigungsvorrichtung (10) mit einem Reinigungs­ fluid versehen,
  • - nachfolgend der Gummituchzylinder (2) in eine "Druck an" Position, in der der Gum­ mituchzylinder (2) am Plattenzylinder (3) anliegt und zum Druckzylinder (1) in einem Abstand (x) positioniert ist, zum Übertragen des Reinigungsfluids auf den Plattenzy­ linder (3) gebracht,
  • - von dem das Reinigungsfluid auf mindestens einen Walzenzug eines Farbwerkes (4) übertragen,
  • - und von einer einer der letzten Walzen des Walzenzuges zuordenbaren Rakel (7) abgeführt wird,
  • - wobei der Gummituchzylinder (2) zum Übertragen des Reinigungsfluids von der Rei­ nigungsvorrichtung (10) zum Plattenzylinder (3) zwischen der "Druck ab" und der Druck an" Position getaktet schwingt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahrensschritte in ih­ rer Folge und Dauer frei wählbar sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Abstand (x) ein Wert ein­ gestellt wird, bei dem ein sicherer Abstand zwischen Gummizylinder (2) und Druckzylin­ der (1) gewährleistet ist, so dass keine Verschmutzung des Druckzylinders (1) erfolgt.
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