DE19842351C1 - Sensor - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Sensor 1 zum Erfassen von Gegenständen in einem Überwachungsbereich mit einem Sendeelement 3 und einem Empfangselement 5, dessen Empfangssignale in einer Auswerteeinheit 7 ausgewertet werden, deren Funktionsumfang durch ein Programm und/oder dort abgespeicherte Parameterwerte vorgegeben ist, wobei ein Anschluß für eine Zuleitung 8 zu einer externen Spannungsquelle 9 sowie ein Schaltausgang 10 zur Abgabe eines Gegenstandsfeststellungssignals an eine externe Steuereinheit 11 bei Erfassen eines Gegenstands vorgesehen ist. Eine externe Bedieneinheit 15 ist an die Zuleitung 8 zu der externen Spannungsquelle 9 und/oder an den Schaltausgang 10 anschließbar, so daß von der Bedieneinheit 15 während eines Parametriervorgangs das Programm und/oder die Parameterwerte als Parameterdaten in die Auswerteeinheit 7 einlesbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Sensor zum Erfassen von Gegenständen in einem
Überwachungsbereich gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Sensoren können als optoelektronische, kapazitive oder induktive
Sensoren insbesondere auch als Lichtschranken oder Lichttaster ausgebildet
sein. Da derartige Sensoren in unterschiedlichen industriellen Applikationen
eingesetzt werden, werden für einen Sensortyp üblicherweise unterschiedliche
Varianten gefertigt. Die einzelnen Varianten können sich dadurch unterschei
den, dass in der Auswerteeinheit verschiedene Programme oder Parameterwerte
eingespeichert sind. Je größer die Variantenvielfalt der einzelnen Sensoren ist,
desto größer ist der Aufwand für deren Fertigung. Je nach Ausbildung einer
Variante müssen unterschiedliche Programme oder Parameterwerte in die
Auswerteeinheit eingelesen werden. Dabei steht zum Zeitpunkt der Fertigung
der Sensoren oftmals noch nicht fest, welche Anforderungen der Sensor für
eine bestimmte Applikation erfüllen muss. Zudem ist insbesondere von Nach
teil, dass ein beträchtlicher Aufwand für die Lagerhaltung der verschiedenen
Varianten notwendig wird.
In der DE 44 22 497 C2 ist eine optoelektronische Vorrichtung zum Erfassen
von Gegenständen in einem Überwachungsbereich beschrieben, welche einen
Sendelichtstrahlen emittierenden Sender, wenigstens einen Empfangs
lichtsstrahlen empfangenden Empfänger und eine Auswerteeinheit zur Aus
wertung der am Empfänger anstehenden Empfangssignale aufweist.
Während einer Einlernphase wird mit der Vorrichtung die Bahnkurve eines
Referenzobjekts erfasst. Die dabei registrierten Empfangssignale werden dabei
als Referenzwerte abgespeichert.
Die Vorrichtung weist zweckmäßigerweise eine externe Bedieneinheit auf,
welche die Auswerteeinheit mit deren Recheneinheit umfasst. Über die Be
dieneinheit wird der Einlernvorgang zur Erfassung der Referenzwerte gesteu
ert.
Aus der DE 196 01 661 C1 ist eine Vorrichtung mit wenigstens einem Sender,
wenigstens einem Empfänger und einer Auswerteeinheit bekannt. Ein zum
Sender emittierter Sendestrahl wird innerhalb eines Überwachungsbereichs zur
Ermittlung der Positionen von Objekten geführt.
Zur Erfassung der Konturen von stationären Referenz-Objekten im Überwa
chungsbereich werden diese mehrfach vom Sendestrahl abgetastet. Aus den so
emittierten Sätzen von Positionswerten werden die Mittelwerte gebildet, wel
che Referenz-Positionswerte bilden, und in der Auswerteeinheit abgespeichert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Sensoren der eingangs ge
nannten Art so auszubilden, dass diese möglichst einfach herstellbar sind und
gleichzeitig flexibel einsetzbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der Sensor weist zur Erfassung von Gegenständen in einem Überwachungsbe
reich ein Sendeelement und ein Empfangselement auf. Die Empfangssignale
des Empfangselements werden in der Auswerteeinheit ausgewertet. Dabei er
folgt die Auswertung über ein in der Auswerteeinheit abgespeichertes Pro
gramm. Dieses Programm, zumindest dessen applikationsspezifischer Teil,
sowie gegebenenfalls dort abgespeicherte Parameterwerte bestimmen den
Funktionsumfang des Sensors. Als Ergebnis der Auswertung wird in der Aus
werteeinheit ein Gegenstandsfeststellungssignal generiert, welches über einen
Schaltausgang an eine externe Steuereinheit ausgegeben wird. Zur Spannungs
versorgung des Sensors ist dieser über eine Zuleitung an eine externe Span
nungsquelle angeschlossen.
Erfindungsgemäß ist eine externe Bedieneinheit an die Zuleitung zu der exter
nen Spannungsquelle und/oder an den Schaltausgang anschließbar. Von der
Bedieneinheit sind während eines Parametriervorgangs das Programm und/
oder die Parameterwerte als Parameterdaten über die Zuleitung zu der externen
Spannungsquelle und/oder den Schaltausgang in die Auswerteeinheit einlesbar.
Durch das Einlesen der Parameterdaten von der Bedieneinheit wird der Funk
tionsumfang des Sensors festgelegt. Der wesentliche Vorteil besteht dabei dar
in, dass der Funktionsumfang des Sensors erst dann festgelegt wird, wenn die
ser bereits gefertigt ist und vor Ort in der Applikation bereits installiert wurde.
Dadurch entfällt eine aufwendige Lagerhaltung von verschiedenen Sensorvari
anten beim Sensorhersteller und Endanwender. Desweiteren ist vorteilhaft, dass
für den Anschluss der Bedieneinheit an den Sensor bereits existierende Zulei
tungen verwendet werden können. Ein zusätzlicher schaltungstechnischer
Aufwand für den Anschluss der Bedieneinheit ist somit nicht erforderlich. Der
Funktionsumfang des Sensors kann somit zum einen bei dessen Installation neu
vorgegeben werden und zum anderen auch dann noch flexibel und ohne Auf
wand geändert werden, wenn der Sensor bereits in einer Applikation eingesetzt
wird.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der Sen
sor während seines Betriebs parametriert werden. Die Bedieneinheit ist in die
sem Fall so an den Sensor anschließbar, dass von der Bedieneinheit Parameter
daten in den Sensor einlesbar sind, und dieser gleichzeitig beispielsweise über
den Schaltausgang mit einer übergeordneten Steuereinheit kommuniziert. So
mit ist eine Parametrierung des Sensors möglich, ohne dass hierfür Standzei
ten von Maschinen oder Anlagen, die mit dem Sensor überwacht werden, in
Kauf genommen werden müssen.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Sensors,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer an die Auswerteeinheit des Sensors gemäß
Fig. 1 angeschlossenen Bedieneinheit,
Fig. 3 Impulsdiagramm des über den Schaltausgang des Sensors an die ge
mäß Fig. 2 angeschlossene Bedieneinheit ausgegebenen Gegen
standsfeststellungssignals,
a) am Eingang der Bedieneinheit,
b) am Ausgang der Bedieneinheit.
a) am Eingang der Bedieneinheit,
b) am Ausgang der Bedieneinheit.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Sensors 1 zum Erfassen von Ge
genständen in einem Überwachungsbereich dargestellt. Prinzipiell kann dieser
Sensor 1 als induktiver oder kapazitiver Sensor, insbesondere als Näherungs
schalter, ausgebildet sein. Das vorliegende Ausführungsbeispiel zeigt einen
optoelektronischen Sensor 1, welcher als Lichttaster ausgebildet ist. Der Licht
taster weist ein Sendelichtstrahlen 2 emittierendes Sendeelement 3 und ein
Empfangslichtstrahlen 4 empfangendes Empfangselement 5 auf. Das Sende
element 3 weist einen Sender und eine diesem nachgeordnete Sendeoptik auf.
Der Sender ist von einer Leuchtdiode und die Sendeoptik ist von einer Linse
gebildet. Das Empfangselement 5 besteht aus einem von einer Photodiode ge
bildeten Empfänger sowie aus einer diesem vorgeordneten Empfangsoptik,
welche von einer zweiten Linse gebildet ist. Die Sende- 2 und Empfangslicht
strahlen 4 sind durch ein nicht dargestelltes Austrittsfenster im Gehäuse 6 des
Sensors 1 geführt. Das Sendeelement 3 und das Empfangselement 5 sind an
eine Auswerteeinheit 7 angeschlossen. Über die Auswerteeinheit 7 erfolgt zum
einen die Steuerung des Sendeelements 3, zum anderen werden die Empfangs
signale am Ausgang des Empfangselements 5 in der Auswerteeinheit 7 ausge
wertet. Der Sensor 1 ist über eine Zuleitung 8 an eine externe Spannungsquelle
9 angeschlossen. Die Spannungsquelle 9 ist beispielsweise von einem Netzteil
gebildet.
Der Sensor 1 weist einen Schaltausgang 10 auf, welcher an die Auswerteeinheit
7 angeschlossen ist. Durch die Auswertung der Empfangssignale in der Aus
werteeinheit 7 wird ein Gegenstandsfeststellungssignal generiert, welches über
den Schaltausgang 10 an eine zentrale Steuereinheit 11 ausgegeben wird. Die
zentrale Steuereinheit 11 kann beispielsweise von einer SPS-Steuerung gebildet
sein und ist über eine Zuleitung 12 an den Schaltausgang 10 des Sensors 1 an
geschlossen. Das Gegenstandsfeststellungssignal besteht aus einer binären Si
gnalfolge. Je nachdem, ob im Überwachungsbereich ein Gegenstand angeord
net ist oder nicht, nimmt das Gegenstandsfeststellungssignal den Signalwert 1
oder 0 an. Der Sensor 1 weist zudem einen Schalteingang 13 auf, der ebenfalls
an die Auswerteeinheit 7 des Sensors 1 angeschlossen ist. Der Schalteingang
13 ist über eine Zuleitung 14 zu der externen Steuereinheit 11 geführt. Von der
Steuereinheit 11 werden über den Schalteingang 13 Schaltsignale in den Sensor
1 eingelesen. Diese Schaltsignale können insbesondere zur Triggerung oder zur
Aktivierung des Sensors 1 dienen.
Der Funktionsumfang des Sensors 1 ist im wesentlich durch die Ausbildung
der Auswerteeinheit 7 vorgegeben. Dabei besteht die Auswerteeinheit 7 vor
zugsweise aus einem oder mehreren Mikroprozessoren, welche mittels einer
Auswertesoftware betrieben werden. Diese Auswertesoftware umfaßt zum ei
nen applikationsunabhängige Teile, wie beispielsweise eine Betriebssy
stemsoftware. Zum anderen umfaßt die Auswertesoftware ein Programm wel
ches applikationsspezifisch den Funktionsumfang einer Sensorvariante festlegt.
Zudem können in der Auswerteeinheit 7 Parameterwerte abgespeichert sein,
welche ebenfalls zur Ausbildung einer Sensorvariante notwendig sind.
Erfindungsgemäß ist eine externe Bedieneinheit 15 an die Zuleitung 8 zu der
externen Spannungsquelle 9 und/oder an den Schaltausgang 10 des Sensors 1
anschließbar, wie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist. Von dieser Bedien
einheit 15 werden während eines Parametriervorgangs das Programm und/
oder die Parameterwerte als Parameterdaten in die Auswerteeinheit 7 eingele
sen. Durch das Einlesen der Parameterdaten wird der Funktionsumfang einer
Sensorvariante vollständig festgelegt.
Zum Einlesen der Parameterdaten in den Sensor 1 ist die Bedieneinheit 15 ge
gebenenfalls auch an den Schalteingang 13 des Sensors 1 anschließbar.
Prinzipiell können auch mehrere Schalteingänge 13 beziehungsweise Schalt
ausgänge 10 vorgesehen sein.
Zweckmäßigerweise wird vor Einlesen der Parameterdaten eine Kennung von
der Bedieneinheit 15 in die Auswerteeinheit 7 des Sensors 1 eingelesen. Durch
das Einlesen dieser Kennung wird der Parametriervorgang aktiviert. Dadurch
ist sichergestellt, daß der Parametriervorgang nur durch die Bedieneinheit 15
ausgelöst wird und nicht durch externe Störungen, wie zum Beispiel Leitungs
störungen oder externe Störeinstrahlungen.
Zweckmäßigerweise erfolgt während des Parametriervorgangs eine bidirektio
nale Datenübertragung von Parameterdaten zwischen der Bedieneinheit 15 und
dem Sensor 1. Dabei werden die von der Bedieneinheit 15 in den Sensor 1 ein
gelesenen Parameterdaten in der Auswerteeinheit 7 überprüft. Daraufhin gibt
die Auswerteeinheit 7 als Antwort an die Bedieneinheit 15 eine Rückmeldung,
ob die Parameterdaten korrekt registriert wurden. Für die bidirektionale Daten
übertragung zwischen Sensor 1 und Bedieneinheit 15 können verschiedene
Kombinationen von Zuleitungen 8, 12, 14 verwendet werden.
In einer ersten Ausführungsform kann die bidirektionale Datenübertragung
allein über den Schaltausgang 10 des Sensors 1 erfolgen. Hierzu ist der
Schaltausgang 10 des Sensors 1 als bidirektionaler Ein-/Ausgang ausgebildet.
In einer zweiten Ausführungsform werden die Parameterdaten über die Zulei
tung 8 zur Spannungsquelle 9 in den Sensor 1 eingelesen und über den
Schaltausgang 10 aus dem Sensor 1 ausgelesen. Im diesem Fall kann der
Schaltausgang 10 als reiner Ausgang ausgebildet sein.
In einer dritten Ausführungsform werden die Parameterdaten von der Bedien
einheit 15 über den Schalteingang 13 in die Auswerteeinheit 7 des Sensors 1
eingelesen. Das Auslesen von Parameterdaten aus dem Sensor 1 erfolgt über
den Schaltausgang 10 des Sensors 1. Auch in diesem Fall kann der Schaltaus
gang 10 des Sensors 1 als reiner Ausgang ausgebildet sein.
Prinzipiell kann zur Durchführung des Parametriervorgangs der Sensor 1 von
der Steuereinheit 11 entkoppelt sein. Hierzu werden vor Durchführung des Pa
rametriervorgangs beispielsweise die Zuleitungen 12, 14 zum Schaltausgang 10
und zum Schalteingang 13 des Sensors 1 von der Steuereinheit 11 abgekoppelt
und an die Bedieneinheit 15 angeschlossen. In diesem Fall ist durch den Para
metriervorgang der normale Betrieb des Sensors 1 unterbrochen. Bei diesem
Ausführungsbeispiel kann die externe Bedieneinheit 15 vorteilhaft als eine
SPS-Steuerung ausgeführt sein. Über ein Steuerprogramm in der SPS-
Steuerung werden die Parameterdaten in den Sensor 1 eingelesen. Nach Been
den des Parametriervorgang wird der Schalteingang 13 und der Schaltausgang
10 wieder an die zentrale Steuereinheit 11 angeschlossen.
Alternativ kann eine SPS-Steuerung vorgesehen sein, welche gleichzeitig als
externe Bedieneinheit 15 und als externe Steuereinheit 11 verwendet wird. In
diesem Fall erfolgt die Initialisierung des Parametriervorgangs dadurch, daß
über einen Schaltvorgang oder einen Programmbefehl die Funktion der SPS-
Steuerung als externe Steuereinheit 11 deaktiviert und die Funktion als externe
Bedieneinheit 15 aktiviert wird. Nach Beenden des Parametriervorgangs wird
durch einen weiteren Schaltvorgang oder Programmbefehl die ursprüngliche
Funktion der SPS-Steuerung als externe Steuereinheit 11 wiederhergestellt. In
diesem Fall erfolgt die bidirektionale Datenübertragung zwischen der Bedien
einheit 15 und dem Sensor 1 zweckmäßigerweise allein über den Schaltaus
gang 10 oder alternativ über den Schaltausgang 10 und den Schalteingang 13,
da sowohl der Schalteingang 13 als auch der Schaltausgang 10 auch an die
SPS-Steuerung in ihrer Funktion als externe Steuereinheit 11 angeschlossen
sind. Somit muß zur Durchführung des Parametriervorgang die Beschaltung
der SPS-Steuerung nicht geändert werden.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der Pa
rametriervorgang während des normalen Betriebs des Sensors 1 durchgeführt
werden. Der Sensor 1 bleibt dabei an die externe Steuereinheit 11 angeschlos
sen, so daß der bidirektionale Datenaustausch zwischen Sensor 1 und externer
Steuereinheit 11 über den Schaltausgang 10 und gegebenenfalls über den
Schalteingang 13 ungestört fortgeführt werden kann. Die externe Bedieneinheit
15 ist dabei vorzugsweise zwischen die externe Steuereinheit 11 und den Sen
sor 1 geschaltet. Prinzipiell könnte die Bedieneinheit 15 auch in der Steuerein
heit 11 integriert sein.
Die externe Bedieneinheit 15 ist bei dieser Ausführungsform vorzugsweise als
Adapter ausgebildet. Dabei wird der Adapter zwischen die externe Steuerein
heit 11 und den Sensor 1 geschaltet. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 2 dargestellt.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Sensor 1 nur
einen Schaltausgang 10 jedoch keinen Schalteingang 13 auf. Der Schaltausgang
10 ist über die Zuleitung 12 mit der externen Bedieneinheit 15 verbunden, wo
bei diese Zuleitung 12 über einen Ausgang der Bedieneinheit 15 auf die externe
Steuereinheit 11 weitergeführt ist. Die Zuleitung 8 von der externen Span
nungsquelle 9 zum Sensor 1 weist zwei Leitungen 8a, 8b auf, die auf einen
Anschluß 16 geführt sind. Eine dieser Leitungen 8b bildet die Masseleitung. An
die andere Leitung 8a ist über einen Transistor 17 an die externe Bedieneinheit
15 angeschlossen. Vom Anschluß 16 ist über die Zuleitung 8 die Versorgungs
spannung auf die Auswerteeinheit 7 geführt. Zudem ist vom Anschluß 16 die
Zuleitung 14 auf die Auswerteeinheit 7 geführt. Über diese Zuleitung 14 wer
den die von der Versorgungsspannung abgeleiteten Schaltsignale in die Aus
werteeinheit 7 übertragen. Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 ist die
externe Bedieneinheit 15 zwischen den Sensor 1 einerseits und die externe
Steuereinheit 11 und die Spannungsquelle 9 andererseits geschaltet. Dies er
möglicht, daß die Parametrierung durch die Bedieneinheit 15 erfolgen kann,
ohne daß die Funktion des Sensors 1 und deren Datenaustausch mit der exter
nen Steuereinheit 11 gestört wird.
Die Bedieneinheit 15 mit dem Transistor 17 ist in diesem Fall als Adapter in
Form eines Modulators und Demodulators ausgebildet. Das Einlesen von Pa
rameterdaten in den Sensor 1 erfolgt dadurch, daß über die Bedieneinheit 15
der Versorgungsspannung eine Modulation aufgeprägt wird. Die der Versor
gungsspannung aufmodulierten Parameterdaten werden in der Auswerteeinheit
7 ausgewertet und auf ihre Richtigkeit überprüft. Als Antwort sendet die Aus
werteeinheit 7 Parameterdaten an die Bedieneinheit 15 zurück. Diese Rück
meldung erfolgt über den Schaltausgang 10 des Sensors 1. Dabei sind die Pa
rameterdaten dem Gegenstandsfeststellungssignal aufmoduliert.
Alternativ zu dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Einle
sen der Parameterdaten in den Sensor 1 über dessen Schalteingang 13 erfolgen.
In diesem Fall sind die Parameterdaten den Schaltsignalen, die von der Steuer
einheit 11 in den Sensor 1 eingelesen werden, aufmoduliert. Das Gegenstands
feststellungssignal mit den aufmodulierten Parameterdaten wird über den
Schaltausgang 10 in die externe Bedieneinheit 15 eingelesen und dort demodu
liert.
Die Funktionsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 ist aus den
Fig. 3a und 3b erichtlich. In Fig. 3a ist der zeitliche Verlauf des Gegenstands
feststellungssignals am Eingang der externen Bedieneinheit 15 dargestellt.
Fig. 3b zeigt den zeitlichen Verlauf des Gegenstandsfeststellungssignals am
Ausgang der externen Bedieneinheit 15. Dabei ist mit G die binäre Signalfolge
des Gegenstandsfeststellungssignals gekennzeichnet. Die Parameterdaten sind
in Form von Impulsfolgen diesem binären Gegenstandsfeststellungssignal auf
moduliert und in Fig. 3a mit P gekennzeichnet. Je nachdem, ob sich ein Ge
genstand im Überwachungsbereich des Sensors 1 befindet, nimmt das Gegen
standsfeststellungssignal den Signalwert 1 oder 0 an. Den diesen Signalwerten
entsprechenden Signalpegeln sind die Parameterdaten in Form von Impulsfol
gen als Amplitudenmodulation aufgeprägt. Die Amplituden dieser Impulsfol
gen sind im Vergleich zum Signalhub zwischen den Signalwerten 0 und 1 des
Gegenstandsfeststellungssignals erheblich kleiner. Die Demodulation des mo
dulierten Gegenstandsfeststellungssignals erfolgt in der externen Bedieneinheit
15 mittels zweier Schwellwerte S1 und S2. Mit diesen Schwellwerten S1 und
S2 wird jeweils die Signaländerung bezüglich eines Signalpegels 0 oder 1 des
Gegenstandsfeststellungssignals ausgewertet. Nimmt das Gegenstandsfeststel
lungssignal den Signalwert 0 an, so werden die die Parameterdaten bildenden
Impulsfolgen mit dem Schwellwert S1 bewertet. Entsprechend erfolgt eine
Bewertung mittels des Schwellwerts S2, sobald das Gegenstandsfeststellungs
signal den Signalwert 1 annimmt. Mittels dieser Schwellwerte S1 und S2 wer
den in der Bedieneinheit 15 die Parameterdaten decodiert und gleichzeitig von
dem binären Gegenstandsfeststellungssignal absepariert. Auf diese Weise wird
die in Fig. 3b dargestellte binäre Signalfolge des Gegenstandsfeststellungs
signals erhalten. Diese Signalfolge wird in die externe Steuereinheit 11 eingele
sen. Dabei ist der Signalverlauf des Gegenstandsfeststellungssignals absolut
identisch mit dem Signalverlauf, welcher ohne Parametrierung erhalten worden
wäre. Somit erhält die Steuereinheit 11 vom Sensor 1 unabhängig davon, ob die
Bedieneinheit 15 zur Parametrierung angeschlossen ist oder nicht, dieselben
Gegenstandsfeststellungssignale.
In einer besonders einfachen nicht dargestellten Ausführungsform besteht die
Auswerteeinheit 7 aus einem Mikroprozessor und einem daran angeschlosse
nen nichtflüchtigen Speicher. Der nichtflüchtige Speicher ist beispielsweise
von einem EEPROM gebildet. Bei dieser Ausführungsform der Auswerteein
heit 7 werden vorzugsweise von der Bedieneinheit 15 nur Parameterwerte,
nicht jedoch Programme in die Auswerteeinheit 7 des Sensors 1 übertragen.
Die bidirektionale Datenübertragung zwischen Auswerteeinheit 7 und Bedien
einheit 15 wird über den Mikroprozessor abgewickelt. Die von der externen
Bedieneinheit 15 eingelesenen Parameterwerte werden in dem nichtflüchtigen
Speicher abgespeichert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 weist die Auswerteeinheit 7 einen
Mikroprozessor 18 auf sowie einen diesem zugeordneten Sub-Mikroprozessor
19. Der Sub-Mikroprozessor 19 weist einen Speicher 20 auf. Für den Fall, daß
von der Bedieneinheit 15 lediglich Parameterwerte in die Auswerteeinheit 7
eingelesen werden sollen, ist zweckmäßigerweise der Speicher 20 als nicht
flüchtiger Speicher ausgebildet. Dabei kann der nichtflüchtige Speicher wie
derum als EEPROM ausgebildet sein. Die von der Bedieneinheit 15 eingelese
nen Parameterwerte werden im nichtflüchtigen Speicher abgespeichert. Nach
Abschluß des Parametriervorgangs kann im einfachsten Fall der Programmin
halt des Mikroprozessors 18 vollkommen unverändert bleiben. Die applikati
onsspezifischen Parameterwerte werden dann direkt vom Sub-Mikroprozessor
19 zur Steuerung der applikationsspezifischen Sensorfunktionen verwendet.
Alternativ können beim Einschalten des Sensors 1 die Parameterwerte aus dem
nichtflüchtigen Speicher des Sub-Mikroprozessors 19 in den Mikroprozessor
18 eingelesen werden. In diesem Fall werden die applikationsspezifischen Sen
sorfunktionen vom Mikroprozessor 18 in Abhängigkeit der Parameterwerte
gesteuert.
Falls die applikationsspezifischen Sensorfunktionen durch ein Programm vor
gegeben werden, ist der Speicher 20 des Sub-Mikroprozessors 19 als Zwi
schenspeicher ausgebildet. In diesem Fall wird das Programm von der externen
Bedieneinheit 15 in den Sub-Mikroprozessor 19 eingelesen und im Zwischen
speicher zwischengespeichert. Anschließend erfolgt eine Programmierung des
Mikroprozessors 18 durch den Sub-Mikroprozessor 19. Hierzu weist der Sub-
Mikroprozessor 19 ein Ladeprogramm auf. Mit diesem Ladeprogramm wird
das Programm aus dem Zwischenspeicher in einen Programmspeicher des Mi
kroprozessors 18 eingeschrieben. Der Programmspeicher ist in Fig. 2 nicht
dargestellt. Damit das Programm vom Anwender des Sensors 1 nicht unbefugt
disassembliert werden kann, wird das zu ladende Programm verschlüsselt in
den Sub-Mikroprozessor 19 übertragen. Beim Einschreiben des Programms in
den Mikroprozessor 18 wird das Programm vom Sub-Mikroprozessor 19 ent
schlüsselt.
Claims (20)
1. Sensor zum Erfassen von Gegenständen in einem Überwachungsbereich
mit einem Sendeelement und einem Empfangselement, dessen Emp
fangssignale in einer Auswerteeinheit ausgewertet werden, deren Funkti
onsumfang durch ein Programm und/oder dort abgespeicherte Parame
terwerte vorgegeben ist, wobei ein Anschluß für eine Zuleitung zu einer
externen Spannungsquelle sowie ein Schaltausgang zur Abgabe eines
Gegenstandsfeststellungssignals an eine externe Steuereinheit bei Erfas
sen eines Gegenstands vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine
externe Bedieneinheit (15) an die Zuleitung (8) zu der externen Span
nungsquelle (9) und/oder an den Schaltausgang (10) anschließbar ist,
und daß von der Bedieneinheit (15) während eines Parametriervorgangs
das Programm und/oder die Parameterwerte als Parameterdaten über die
Zuleitung (8) zu der externen Spannungsquelle und/oder den Schaltaus
gang (10) in die Auswerteeinheit (7) einlesbar sind.
2. Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor Einlesen der
Parameterdaten eine Kennung von der Bedieneinheit (15) in die Auswer
teeinheit (7) eingelesen wird, durch welche der Parametriervorgang akti
viert wird.
3. Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
während des Parametriervorgangs eine bidirektionale Datenübertragung
von Parameterdaten zwischen der Bedieneinheit (15) und dem Sensor (1)
erfolgt.
4. Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltausgang
(10) als Ein-/Ausgang ausgebildet ist, über welchen die bidirektionale
Datenübertragung während des Parametriervorgangs erfolgt.
5. Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Parameterda
ten über die Zuleitung (8) zur Spannungsquelle (9) in den Sensor (1) ein
gelesen und über den Schaltausgang (10) aus dem Sensor (1) ausgelesen
werden.
6. Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieser zum Einle
sen von Schaltsignalen von der Steuereinheit (11) einen Schalteingang
(13) aufweist, welcher an das Bediengerät (15) anschließbar ist, und daß
während des Parametriervorgangs Parameterdaten über den Schaltein
gang (13) vom Bediengerät (15) in den Sensor (1) eingelesen und über
den Schaltausgang (10) Parameterdaten aus dem Sensor (1) in das Bedi
engerät (15) ausgelesen werden.
7. Sensor nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß
Parameterdaten der von der Spannungsquelle (9) erzeugten Versorgungs
spannung und/oder den Gegenstandsfeststellungssignalen aufmoduliert
sind.
8. Sensor nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
Parameterdaten den Schaltsignalen aufmoduliert sind.
9. Sensor nach einem der Ansprüche 4-8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaltausgang (10) über die Bedieneinheit (15) zur Steuereinheit (11) ge
führt ist, und daß die dem Gegenstandsfeststellungssignal aufmodulierten
Parameterdaten in der Bedieneinheit (15) vom Gegenstandsfeststellungs
signal abgetrennt werden.
10. Sensor nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß als
Bedieneinheit (15) ein als Modulator und Demodulator ausgebildeter Ad
apter vorgesehen ist.
11. Sensor nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bedieneinheit (15) als SPS-Steuerung ausgebildet ist.
12. Sensor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienein
heit (15) in der externen Steuereinheit (11) integriert ist.
13. Sensor nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinheit (7) von einem Mikroprozessor (18) mit einem nicht
flüchtigen Speicher gebildet ist, wobei in dem Speicher die Parameter
werte abgespeichert sind.
14. Sensor nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinheit (7) einen Mikroprozessor (18) sowie einen diesem
zugeordneten Sub-Mikroprozessor (19) mit Speicher (20) aufweist.
15. Sensor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die bidirektiona
le Datenübertragung mit der Bedieneinheit (15) über den Sub-
Mikroprozessor (19) erfolgt.
16. Sensor nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicher (20) des Sub-Mikroprozessors (19) als nichtflüchtiger
Speicher ausgebildet ist, in welchem die Parameterwerte abgespeichert
werden.
17. Sensor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß dieser vom Sub-
Mikroprozessor (19) in Abhängigkeit der Parameterwerte gesteuert ist.
18. Sensor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei dessen Ein
schalten die Parameterwerte aus dem nichtflüchtigen Speicher des Sub-
Mikroprozessors (19) in den Mikroprozessor (18) eingelesen werden, und
daß der Sensor (1) vom Mikroprozessor (18) in Abhängigkeit der Para
meterwerte gesteuert ist.
19. Sensor nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet,
daß von der Bedieneinheit (15) ein Programm in den Sub-Mikroprozessor
(19) eingelesen und dort im Speicher (20) zwischengespeichert wird, und
daß mittels eines Ladeprogrammes das Programm in einen Programm
speicher des Mikroprozessors (18) eingeschrieben wird.
20. Sensor nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Programm
verschlüsselt in den Sub-Mikroprozessor (19) eingelesen und dort ent
schlüsselt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29824528U DE29824528U1 (de) | 1998-09-16 | 1998-09-16 | Sensor |
| DE1998142351 DE19842351C1 (de) | 1998-09-16 | 1998-09-16 | Sensor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142351 DE19842351C1 (de) | 1998-09-16 | 1998-09-16 | Sensor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19842351C1 true DE19842351C1 (de) | 2000-07-13 |
Family
ID=7881126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998142351 Expired - Lifetime DE19842351C1 (de) | 1998-09-16 | 1998-09-16 | Sensor |
Country Status (1)
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