DE19842610A1 - Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner - Google Patents
Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem WaschtrocknerInfo
- Publication number
- DE19842610A1 DE19842610A1 DE19842610A DE19842610A DE19842610A1 DE 19842610 A1 DE19842610 A1 DE 19842610A1 DE 19842610 A DE19842610 A DE 19842610A DE 19842610 A DE19842610 A DE 19842610A DE 19842610 A1 DE19842610 A1 DE 19842610A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- unbalance
- drum
- value
- speed
- imbalance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000005406 washing Methods 0.000 title claims abstract description 17
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title abstract 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims abstract description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 9
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 4
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 5
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001447 compensatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000000691 measurement method Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F37/00—Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
- D06F37/20—Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations
- D06F37/22—Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations in machines with a receptacle rotating or oscillating about a horizontal axis
- D06F37/225—Damping vibrations by displacing, supplying or ejecting a material, e.g. liquid, into or from counterbalancing pockets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)
- Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Wasch
maschine oder einem Waschtrockner mit einer in einem Laugenbehälter drehbar angeordneten
Trommel, mit einer Vorrichtung zum Auswuchten der Trommel, bestehend aus mindestens
einer mit der Trommel umlaufenden konzentrischen Kreisbahn, innerhalb derer mindestens
zwei Gewichte zum Ausgleich einer maximalen Unwucht (Ukomp) frei beweglich angeordnet sind.
Eine solche Waschmaschine ist aus der EP 0 640 192 B1 bekannt. Bei der Vorrichtung handelt
es sich um einen sogenannten Kugelauswuchter, bei dem innerhalb der Laufbahn Kugeln frei
beweglich angeordnet sind. Diese richten sich bei einer Drehung der Trommel gegenüber einer
durch schlechte Wäscheverteilung entstandenen Unwucht aus und kompensieren diese bis
zum Gesamtgewicht der Kugeln.
Der Nachteil eines Kugelauswuchters besteht darin, daß er seine kompensatorische Wirkung
erst oberhalb der Resonanzfrequenz bzw. der kritischen Drehzahlen des Systems entfaltet, in
dem der rotierende Körper gelagert ist (s. bspw. Kellenberger: Elastisches Wuchten; Springer
Verlag; S. 402f). Im unterkritischen Drehzahlbereich kann die vorhandene Unwucht bei
schlechter Lage der Kugeln sogar verstärkt werden. Deshalb liegt das Hauptanwendungsgebiet
eines Kugelauswuchters bei schnell rotierenden Maschinen mit einer konstanten Drehzahl
oberhalb aller auftretenden Resonanzfrequenzen. Es besteht jedoch der Wunsch, den auto
matischen Kugelauswuchter beispielsweise auch beim Schleuderhochlauf eines Waschauto
maten mit horizontaler Rotationsachse zu nutzen. Dabei muß sichergestellt werden, daß die
unwuchtbedingte Auslenkung des schwingend aufgehängten Laugenbehälters nicht zu einem
Maschinenversatz oder dem Anschlagen des Laugenbehälters am Maschinengehäuse führt.
Aus der nach § 3 Abs. 2 PatG als Stand der Technik geltenden Patentanmeldung 197 18 321.2-
13 ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Trommel bei einer bestimmten, zuvor ermittelten
Lage von Unwucht und Kugeln stark beschleunigt wird. Es soll damit erreicht werden, daß sich
Unwucht und Kugelschwerpunkt gegenüberliegen und somit auch beim Durchlaufen des kriti
schen Drehzahlbereichs kompensieren. Es besteht die Gefahr der Schaum- und Wasser
mantelbildung, wenn im genannten Drehzahlbereich die Trommel stark beschleunigt wird.
Es ist weiterhin bekannt, am Laugenbehälter Zusatzgewichte anzuordnen, die eine Dämpfung
seiner unwuchtbedingten Schwingungen bewirken sollen. Mit der Dimensionierung der Zu
satzgewichte kann für eine maximal zulässige Auslenkung des Laugenbehälters eine hiervon
abhängige Grenzunwucht zugelassen werden.
Unwuchten in Waschmaschinen werden bekannterweise (EP 0 091 336 A1) durch Auswertung
der Drehzahlschwankungen unmittelbar über der Anlegedrehzahl für die Wäsche gemes
sen (ca. 100 min-1). Diese Drehzahl liegt ausreichend unterhalb einer ersten kritischen Dreh
zahl. Die Meßmethode ist wegen des Einflusses der Massenträgheit des rotierenden Systems
sehr ungenau. Selbst bei Berücksichtigung der Wäschemasse sind Ungenauigkeiten durch
inhomogene Wäscheverteilung und Reibung vorhanden.
Es sind außerdem von einer Betrachtung drehzahlabhängiger Signale unabhängige Meß
methoden mit separaten Sensoren bekannt, die unterkritisch aber auch überkritisch die
Unwuchten sehr genau ermitteln können.
Der Erfindung stellt sich das Problem, ein Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in
einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner zu offenbaren, bei der die Drehzahlverläufe
und Beschleunigungswerte an die durch den Kugelauswuchter, die Zusatzgewichte und die
Unwuchterkennungseinrichtung vorgegebenen Randbedingungen angepaßt sind.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Verfahren mit den im Patentanspruch 1 ange
gebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, daß die Vorteile eines Kugelaus
wuchters im überkritischen Bereich genutzt werden, ohne daß es zu unzulässig überhöhten
Schwingungsamplituden des Laugenbehälters im kritischen Drehzahlbereich kommt. Die Bela
stung der Maschine und ihrer Bauteile durch Unwucht wird reduziert, die Lebensdauer erhöht.
Dies führt zu einer einfacheren Dimensionierung vieler Bauteile und damit zu Kosteneinspa
rungen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in einer Zeichnung rein schematisch dargestellt und
wird nachfolgend näher beschrieben. Die Fig. 1 zeigt anhand eines Blockdiagramms die für
die Erfindung wesentlichen Teile bei einer Waschmaschine. Die erfindungsgemäß ausgebildete
Waschmaschine besitzt einen Laugenbehälter (1), in dem eine Trommel (2) zur Aufnahme von
Wäsche (3) drehbar gelagert ist. Der Antrieb der Trommel (2) erfolgt über einen Motor (4), die
Kraftübertragung über einen Keilriemen (5). Dabei kann die Drehzahl des Motors in bekannter
Weise durch einen in der Mikroprozessor-Steuerung (6) der Waschmaschine integrierten
Motorregler (6a) programm- und zustandsabhängig angepaßt werden.
Der Laugenbehälter ist an Federn (7) schwingend im Gehäuse (8) gelagert und wird zur
Dämpfung dieser Schwingungen im unteren Bereich durch Stoßdämpfer (9) gegenüber dem
Gehäuseboden (10) abgestützt. Am Laugenbehälter (1) sind Zusatzgewichte (11) angeordnet,
deren Masse derart dimensioniert ist, daß die Schwingungen des Laugenbehälters (1) bei einer
vorgegebenen Grenzunwucht Ugrenz = 3,4 kg ausreichend gedämpft werden, so daß er beim
Durchfahren des kritischen Drehzahlbereichs nicht am Gehäuse (8) anschlägt.
In die Trommelkappe und den Trommelboden sind als Auswuchtsysteme sogenannte Kugel
auswuchter (12; 13) eingesetzt, wobei zum Herstellen der kreisringförmigen Laufbahnen (12)
ein preisgünstiges Tiefziehverfahren verwendet wird. In diesen Laufbahnen sind einzelne
Kugeln (13) als Gewichte angeordnet und können sich in Umfangsrichtung der Trommel frei
bewegen. Um die maximale Kompensation zu gewährleisten, muß jede Laufbahn (12) in
dichtester Packung in einem Winkelbereich α ≈ 180° mit Kugeln gefüllt werden. Hierdurch kann
bei vorgegebener Größe und Anzahl der Kugeln (13) eine Unwucht Ukomp von beispielsweise
1 kg erzeugt und somit auch kompensiert werden.
Ein Wegsensor (14), parallel zu einem Stoßdämpfer (9) angeordnet oder in diesem integriert,
ermittelt die gewichtsabhängige Laugenbehälterabsenkung und übermittelt ein entsprechendes
Signal an eine in der Mikroprozessor-Steuerung (6) integrierte Rechnerschaltung (6b). Diese
errechnet in bekannter Weise aus den dynamischen, in erster Linie von der Winkelposition
einer Unwucht abhängigen Signalanteilen des Sensors (14) die Größe und die Position der
Unwucht als Unwuchtwert Ui. Anstelle des Wegsensors (14) kann beispielsweise ein aus der
DE 195 22 393 A1 bekannter Beschleunigungssensor verwendet werden. Zusätzlich zu dieser
relativ genauen Unwuchtermittlung (Meßfehler ΔU = 10%), welche aber erst in Drehzahlberei
chen über ca. 100 min-1 wirksam wird, kann eine weitere Rechnerschaltung (6c) einen Un
wuchtwert durch Auswertung der Schwankungen eines drehzahlabhängigen Signals (Motor
strom, Schlupf . . .) oder der Drehzahl selbst (mit einem Tachogenerator (15) ermitteln. Diese ist
bereits mit Erreichen der Anlegedrehzahl (ca. 80 min-1) wirksam, aber mit einer großen Unge
nauigkeit behaftet (Meßfehler ΔU = 70%). Bei der Auswertung der Unwuchtsignale sind die
jeweiligen Meßfehler zu berücksichtigen.
Die Funktionsweise der vorbeschriebenen Waschmaschine beim Schleuderhochlauf ist im
Folgenden beschrieben:
Zunächst erfolgt nach der Beendigung des Waschprogramms ein Abpumpen der Wasch flüssigkeit aus dem Laugenbehälter. Danach wird die Trommel von der Waschdrehzahl (50 min-1) auf einen ersten Wert n1 von 90 min-1 Umdrehungen pro Minute beschleunigt. In dieser Phase rollen die Kugeln schwerkraftbedingt im unteren Bereich frei ab und tragen nicht zur Unwuchtausbildung oder -kompensation bei. Nach Erreichen einer Drehzahl na von ca. 80 min-1, bei der die Wäsche durch Einfluß der Zentrifugalkraft am Trommelmantel anliegt (= Anlegedrehzahl), wird anhand der Drehzahlschwankungen die Unwucht U1 ermittelt. Wird ein Unwuchtwert Umax = 2 kg überschritten, so wird der Schleuderhochlauf abgebrochen und die Wäsche neu verteilt. Hierdurch kann die Unwucht U1 evtl. verringert werden.
Zunächst erfolgt nach der Beendigung des Waschprogramms ein Abpumpen der Wasch flüssigkeit aus dem Laugenbehälter. Danach wird die Trommel von der Waschdrehzahl (50 min-1) auf einen ersten Wert n1 von 90 min-1 Umdrehungen pro Minute beschleunigt. In dieser Phase rollen die Kugeln schwerkraftbedingt im unteren Bereich frei ab und tragen nicht zur Unwuchtausbildung oder -kompensation bei. Nach Erreichen einer Drehzahl na von ca. 80 min-1, bei der die Wäsche durch Einfluß der Zentrifugalkraft am Trommelmantel anliegt (= Anlegedrehzahl), wird anhand der Drehzahlschwankungen die Unwucht U1 ermittelt. Wird ein Unwuchtwert Umax = 2 kg überschritten, so wird der Schleuderhochlauf abgebrochen und die Wäsche neu verteilt. Hierdurch kann die Unwucht U1 evtl. verringert werden.
Bei Unterschreiten einer Minimalunwucht Umin ≦ 1 kg kann die Trommel sofort auf die Schleuder-
Enddrehzahl nE beschleunigt werden. Dabei werden die Kugeln mitgerissen und kompensieren
im überkritischen Drehzahlbereich die Unwucht. Hierbei ist sichergestellt, daß selbst im
kritischen Drehzahlbereich, in dem die Kugeln mit der Unwucht umlaufen und diese verstärken
können, die Gesamtunwucht
Umin (1 kg) + Ukomp (1 kg) ≦ Ugrenz (2,5 kg),
also kleiner als die Grenzunwucht ist.
Liegt die gemessene Gesamtunwucht im Bereich 1 kg ≦ U1 ≦ 2 kg, so wird die Trommeldrehzahl
mit geringer Beschleunigung auf einen zweiten Wert n2 von 200 min-1 gesteigert. Dabei wird mit
dem Weg- oder Beschleunigungssensor die Gesamtunwucht U2 ermittelt, welche wiederum aus
der vektoriellen Addition der Wäscheunwucht und der Festunwucht besteht. Durch die geringe
Beschleunigung wird sichergestellt, daß die Kugeln weiter im unteren Bereich abrollen und sich
daher nicht auf die Unwuchtbilanz auswirken. Durch entsprechende Dimensionierung der
Federn und Schwingungsdämpfer kann der kritische Drehzahlbereich eng auf Werte zwischen
110 min-1 und 250 min-1 begrenzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, alle Resonanz
drehzahlen mit abrollenden Kugeln zu durchfahren. Wird nun der Unwuchtwert Umax < 2 kg
überschritten, so wird der Schleuderhochlauf abgebrochen und die Wäsche neu verteilt. Ein
solcher Fall ist relativ unwahrscheinlich da die durch die Wäsche gebildete Unwucht
erfahrungsgemäß nicht zunimmt.
Bei Unterschreiten der Minimalunwucht Umin ≦ 1 kg, beispielsweise durch bessere Verteilung bei
höheren Drehzahlen oder durch Entwässerung der unwuchtbildenden Wäsche kann die
Trommel nun sofort auf die Schleuder-Enddrehzahl nE beschleunigt werden. Dabei werden die
Kugeln mitgerissen und kompensieren im überkritischen Drehzahlbereich die Unwucht.
Liegt die gemessene Unwucht im Bereich 1 kg ≦ U2 ≦ 2 kg, so wird die Trommeldrehzahl auf
einen dritten Wert n3 von 400 min-1 gesteigert. Dabei erfolgt die Beschleunigung der Trommel
aus einer Position, in der sich die Unwucht und der Schwerpunkt der Kugeln gegenüberliegen
mit einer Größe, bei der die Kugeln mitgenommen werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß
sich die durch die Kugeln erzeugte Unwucht (Ukomp) und die Unwucht U2 nicht addieren, sondern
kompensieren. Anschließend wird die Drehzahl bis zum Erreichen der Schleuder-Enddrehzahl
nE erhöht. Es entsteht eine maximale Unwucht von
Umax (2 kg)-Ukomp (1 kg) = 1 kg.
Erfahrungsgemäß verringert dieser Wert sich noch durch Entwässerung der unwuchtbildenden
Wäsche. Hierdurch wird die Belastung der Waschmaschine im gesamten überkritischen Dreh
zahlbereich stark verringert.
Claims (2)
1. Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem
Waschtrockner mit einer in einem Laugenbehälter (1) drehbar angeordneten Trommel (2), mit
einer Vorrichtung zum Auswuchten der Trommel (3), bestehend aus mindestens einer mit der
Trommel (3) umlaufenden konzentrischen Laufbahn (12), innerhalb derer mindestens zwei Ge
wichte (13) zum Ausgleich einer maximalen Unwucht (Ukomp) frei beweglich angeordnet sind, mit
einer Einrichtung (6; 14; 15) zum Erfassen der Größe und Position von Unwuchten (U) inner
halb der Trommel (3) des Geräts, und mit mindestens einem am Laugenbehälter (1) ange
ordneten Ausgleichsgewicht (11) zur Dämpfung von unwuchtbedingten Schwingungen bis zur
Größe einer Grenzunwucht (Ugrenz) mit folgenden Verfahrensschritten:
- - Beschleunigen der Trommel (2) auf eine erste Drehzahl (n1), bei der die Gewichte (13) frei beweglich sind, und Erfassen des Unwuchtwertes (U1) und
- - Abbrechen des Schleuderhochlaufs und Neuverteilen der Wäsche (3), wenn der Unwucht wert (U1) eine Maximalunwucht (Umax) überschreitet, welche kleiner als die Grenzunwucht (Ugrenz) ist; oder
- - Beschleunigen der Trommel (2) auf die Schleuder-Enddrehzahl (nE), wenn der Unwucht wert (U1) eine Minimalunwucht (Umin) unterschreitet, welche derart dimensioniert ist, daß die Summe aus der Minimalunwucht und der durch die Gewichte (13) maximal erzielbaren Unwucht (Ukomp) kleiner als die Maximalunwucht (Umax) ist; oder
- - Beschleunigen der Trommel (2) auf eine zweite Drehzahl (n2), bei der die Gewichte (13) frei beweglich sind, wenn der Unwuchtwert (U1) zwischen der Minimalunwucht (Umin) und der Maximalunwucht (Umax) liegt, Erfassen eines Unwuchtwertes (U2), und anschließend
- - Abbrechen des Schleuderhochlaufs und Neuverteilen der Wäsche, wenn der Unwucht wert (U2) die Maximalunwucht (Umax) überschreitet; oder
- - Beschleunigen der Trommel auf die Schleuder-Enddrehzahl (nE), wenn der Unwucht wert (U2) die Minimalunwucht (Umin) unterschreitet; oder
- - Beschleunigen der Trommel auf eine dritte Drehzahl (n3), bei der die Kugel mitgerissen werden, wobei die Beschleunigung aus einer Position erfolgt, in der sich die Unwucht und der Schwerpunkt der Gewichte (13) gegenüberliegen, wenn der Unwuchtwert (U11) zwischen der Maximalunwucht (Umax) und der Minimalunwucht (Umin) liegt und anschließend
- - Beschleunigen der Trommel auf die Schleuder-Enddrehzahl (nE).
2. Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem
Waschtrockner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufhängung (8; 9) des Laugenbehälters (1) im Gehäuse derart dimensioniert ist, daß
die Resonanzdrehzahlen der Trommel (2) im Bereich der zweiten Drehzahl n2 liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19842610A DE19842610A1 (de) | 1997-12-10 | 1998-09-17 | Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19754742 | 1997-12-10 | ||
| DE19842610A DE19842610A1 (de) | 1997-12-10 | 1998-09-17 | Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19842610A1 true DE19842610A1 (de) | 1999-07-01 |
Family
ID=7851335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19842610A Ceased DE19842610A1 (de) | 1997-12-10 | 1998-09-17 | Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19842610A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1096050A3 (de) * | 1999-10-29 | 2002-08-14 | Miele & Cie. GmbH & Co. | Verfahren zum Auswuchten von rotierenden Körpern |
| EP2821538A1 (de) * | 2013-06-25 | 2015-01-07 | Whirlpool Corporation | Verfahren zum Betrieb einer Wäschebehandlungsvorrichtung mit einem Kugelauswuchter |
-
1998
- 1998-09-17 DE DE19842610A patent/DE19842610A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1096050A3 (de) * | 1999-10-29 | 2002-08-14 | Miele & Cie. GmbH & Co. | Verfahren zum Auswuchten von rotierenden Körpern |
| EP2821538A1 (de) * | 2013-06-25 | 2015-01-07 | Whirlpool Corporation | Verfahren zum Betrieb einer Wäschebehandlungsvorrichtung mit einem Kugelauswuchter |
| US9493897B2 (en) | 2013-06-25 | 2016-11-15 | Whirlpool Corporation | Method of operation for a laundry treating appliance having a ball balance ring |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US5813253A (en) | Arrangement for balancing of a body rotatable about an axis | |
| EP2044254B1 (de) | Verfahren zur steuerung eines schleuderablaufes einer waschmaschine und zur durchführung des verfahrens geeignete waschmaschine | |
| EP1067233B1 (de) | Verfahren zur Messung der Beladung einer Wäschetrommel | |
| US8918936B2 (en) | Laundry washing machine with an electronic device for sensing the motion of the wash assembly due to the dynamic unbalance of the wash laundry drum assembly, and relative operating method | |
| DE19718321C1 (de) | Verfahren zum Auswuchten von rotierenden Körpern | |
| DE19952464C2 (de) | Verfahren zum Auswuchten eines rotierenden Körpers, der durch einen geregelten Antrieb in Rotation versetzt wird, und Verwendung des Verfahrens | |
| EP2010705B1 (de) | Maschine zum waschen und/oder trocknen von wäsche | |
| DE10022609C2 (de) | Verfahren zur Begrenzung der Unwuchtwirkung einer Wascheinheit einer Waschmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0750065B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Unwucht bei einer Trommelwaschmaschine | |
| EP2094893B1 (de) | Verfahren zur bestimmung des gewichts der last in einer waschmaschine mit trockner anhand der eigenfrequenzreaktion der beladenen trommel | |
| EP0924330B1 (de) | Trommelwaschmaschine oder Waschtrockner bzw. Verfahren zum Waschen und Schleudern von Waschgut in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner | |
| DE19842611C2 (de) | Waschmaschine oder Waschtrockner | |
| EP0942196B1 (de) | Vorrichtung zum Auswuchten von rotierenden Körpern | |
| DE19842610A1 (de) | Verfahren zur Steuerung des Schleuderhochlaufs in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner | |
| DE69513800T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Auswuchten in Waschmaschinen | |
| DE102010053104B4 (de) | Wäschebehandlungsvorrichtung und Verfahren zum Steuern des Betriebs einer Wäschebehandlungsvorrichtung | |
| EP4127291A1 (de) | Verfahren zum betreiben eines waschautomaten und waschautomat | |
| DE19947307C1 (de) | Verfahren zum Waschen von Wäsche in einer Waschmaschine | |
| DE102014001676B4 (de) | Wäschebehandlungsgerät mit Unwuchterfassungseinrichtung und Verfahren zum Erkennen einer Unwucht in einem Wäschebehandlungsgerät | |
| DE102018210562A1 (de) | Waschmaschine mit Unwuchtausgleichsring | |
| DE102014108856B3 (de) | Waschmaschine mit Unwuchtkompensation | |
| WO2021197892A1 (de) | Verfahren zum betreiben eines waschautomaten und waschautomat | |
| DE102017121864A1 (de) | Wälzlager zur Lagerung einer Waschmaschinentrommel | |
| WO2019081223A1 (de) | Verfahren zum betreiben eines haushaltsgeräts zur pflege von wäschestücken mit erkennung einer unwucht anhand von zwei eingangskanälen sowie haushaltsgerät | |
| KR20110022489A (ko) | 세탁장치의 탈수행정 제어방법 |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |