DE19841104A1 - Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe - Google Patents
Schaltvorrichtung für ein ZahnräderwechselgetriebeInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe mit einem Fernschaltgestänge zur Übertragung der Schaltbewegung und mit einem flexiblen Stellgestänge zur Übertragung der Wählbewegung und mit einem Koppelgestänge zur Abstützung der Reaktionskräfte zwischen einem Handschalthebel und dem Zahnräderwechselgetriebe. DOLLAR A Um den Raumbedarf für die Verbindung zwischen der Schaltwelle und dem Handschalthabel bei einer Schaltvorrichtung der eingangs genannten Art geringer zu gestalten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Fernschaltgestänge flexibel ist und in einem hohen Mittelteil des Koppelgestänges verlegt ist.
Description
Die Erfindung betrifft gemäß Gattungsbegriff eine Schaltvor
richtung nach dem Patentanspruch 1 des Hauptpatentes, bei wel
cher zwischen einem Zahnräderwechselgetriebe und einer Halte-
Einrichtung für die Lagerung eines schwenkbaren Handschalthe
bels ein Koppelgestänge und ein Fernschaltgestänge angeordnet
sind. Das Koppelgestänge und das Fernschaltgestänge erstrecken
sich dabei räumlich nebeneinander in Fahrzeuglängsrichtung.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird im wesentli
chen darin gesehen, den Raumbedarf einer Schaltvorrichtung der
gattungsgemäßen Art geringer zu halten.
Die erläuterte Aufgabe ist gemäß der Erfindung mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung nach dem Zusatz-
Patent ist das Fernschaltgestänge flexibel ausgeführt und zu
mindest teilweise in einem Mittelteil des Koppelgestänges ge
führt. Die flexible Ausgestaltung des Fernschaltgestänges ist
notwendig, da das Fernschaltgestänge an der Verbindungsstelle
zum Handschalthebel infolge dessen Schwenkbewegung bei Schalt
bewegungen neben der translatorischen Bewegung zusätzlich eine
Bewegung quer zur Fahrzeuglängsrichtung ausführt. Durch eine
elastische Biegung im Fernschaltgestänge kann diese Querbewe
gung des Fernschaltgestänges im Bereich der Führung im Mittel
teil unterbunden werden, so daß sich ein Raumgewinn in diesem
Bereich einstellt.
Vorteilhafterweise ermöglicht die Ausgestaltung nach der Erfin
dung die Verwendung von Bowdenzügen, Gelenken und Dämpfern, wie
sie als handelsübliche Bauteile erhältlich sind.
Die Patentansprüche 2 und 4 enthalten preisgünstige und einfach
zu montierende Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen
Schaltvorrichtung.
Die Patentansprüche 3 und 5 haben vorteilhafte Ausgestaltungs
formen mit jeweils einem Dämpfer, der eine Schwingungsübertra
gung vom Getriebe auf den Handschalthebel reduziert, zum Gegen
stand.
Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Be
schreibung hervor.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einer in der Zeichnung in
einer Seitenansicht schematisch dargestellten Ausführungsform
näher beschrieben.
Gegenüber einem festen Aufbauteil 6 eines nicht näher darge
stellten Fahrzeugaufbaues eines Kraftfahrzeuges ist ein Getrie
begehäuse 7 eines Zahnräderwechselgetriebes elastisch abge
stützt und mit einem Schlitten 22 für die schwenkbare Lagerung
eines Handschalthebels 9 in einer Lageranordnung 10 gekoppelt,
wobei der Schlitten 22 in Fahrzeuglängsrichtung beweglich be
züglich des Fahrzeugaufbaues geführt ist.
Im folgenden wird die in Fahrzeuglängsrichtung vom Handschalt
hebel 9 auf das Getriebegehäuse 7 weisende Richtung als links
und die entgegengesetzte Richtung als rechts bezeichnet.
Der Schlitten 22 ist in einer zum fahrzeugfesten Aufbauteil 6
bewegungsfest angeordneten Schlittenführung 23 in Fahrzeug
längsrichtung verschiebbar geführt. Die Schlittenführung 23
weist dazu eine Führungsebene 24-24 auf, die in Fahrzeuglängs
richtung nach vorn um den Winkel α geneigt ist, so daß auch
der Schlitten 22 um diesen Winkel α geneigt ist. Der Schlitten
22 ist mit der Halte-Einrichtung 13 verschraubt, in der die La
geranordnung 10 angeordnet ist. Wesentlicher Bestandteil der
Lageranordnung 10 ist ein Kugelgelenk 46, dessen Gelenkkugel 47
bewegungsfest zum Handschalthebel 9 und dessen die Gelenkkugel
47 gleitend und drehbeweglich halternde Kugelpfanne 48 bewe
gungsfest zu der Halte-Einrichtung 13 angeordnet sind. Das Ku
gelgelenk 46 und eine nicht mehr dargestellte Kulissenführung
vermitteln eine Schwenkbeweglichkeit des Handschalthebels 9 um
zwei zueinander senkrechte Schwenkachsen 11-11 und 12-12 für
die Schalt- und Wählbewegungen des Handschalthebels 9.
Im folgenden werden die Bauteile der Schaltvorrichtung zur
Übertragung der Schaltbewegung, d. h. das Schwenken des Hand
schalthebels 9 um die Schwenkachse 11-11 erläutert.
Das Kugelgelenk 46 unterteilt den Handschalthebel 9 in einen
den nicht näher dargestellten Schaltgriff aufweisenden oberen
Hebelteil 79 und in einen unteren Hebelteil 80, der durch ein
weiteres Kugelgelenk 34 mit einem flexiblen Fernschaltgestänge
14 verbunden ist. Dieses Kugelgelenk 34 wird dabei aus dem zur
Gelenkkugel ausgebildeten unterem Ende des unteren Hebelteiles
80 und einer bewegungsfest an einem Ende des Fernschaltgestän
ges 14 angeordneten Gelenkpfanne gebildet. Das Fernschaltge
stänge 14 führt zu einer im Getriebegehäuse 7 drehbar und axial
verschiebbar gelagerten Schaltwelle 8 mit einem das Getriebege
häuse 7 nach außen durchsetzenden Wellenende, mit dem das Fern
schaltgestänge 14 an seinem anderen Ende durch ein weiteres Ku
gelgelenk 33 verbunden ist. Das Fernschaltgestänge 14 ist dabei
in einem hohlen Mittelteil 84 eines Koppelgestänges 49 geführt.
Das Koppelgestänge 49 umfaßt zwei Formbleche 61, 62 und das
Mittelteil 84, welches sich aus zwei mittels eines Verbindungs
rohres 64 miteinander verbundenen ringförmigen Dämpfern 65a,
65b zusammensetzt. Dieses Koppelgestänge 49 stützt sich mittels
des ersten Formbleches 61 am Schlitten 22 und mittels des zwei
ten Formbleches 62 am Getriebegehäuse 7 ab.
Das erste Formblech 61 ist dazu an seinem rechten Ende bewe
gungsfest mit dem Schlitten 22 verbunden. An seinem anderen En
de weist das Formblech 61 einen nach oben gebogenen Ansatz 63
auf. In diesem Ansatz 63 ist eine Bohrung 67 angeordnet, die im
wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtet ist. Der er
ster Dämpfer 65a ist von rechts in die Bohrung 67 gesteckt.
Dieser erste Dämpfer 65a umfaßt ein zweiteiliges Dämpfergehäuse
66a aus Metall, einen Sicherungsring 68a, ein Führungsrohr 69a
und eine Führungsrohraufnahme 70a aus Metall, eine gummielasti
sche Aufnahme 82a, die von zwei Gummibuchsen 71a, 72a gebildet
wird und eine Schlauchfassung 73a.
Das Dämpfergehäuse 66a weist einen ringförmigen Absatz 74a auf,
der sich axial am Ansatz 63 des ersten Formbleches 61 auf des
sen dem Schalthebel 9 zugewandter Seite abstützt. Auf der ande
ren Seite des Ansatzes 63 am Formblech 61 ist der Dämpfer 65a
mittels des geschlitzten Sicherungsringes 68a, der in einer Um
fangsnut des Dämpfergehäuses 66a aufgenommen ist, axial abge
stützt. Im Dämpfergehäuse 66a ist koaxial zu diesem die Füh
rungsrohraufnahme 70a mittels der beiden Gummibuchsen 71a, 72a
gummielastisch aufgenommen. Das rechte Ende der Führungsrohr
aufnahme 70a ist dabei am äußeren Umfang in der ersten Gummi
buchse 72a aufgenommen und auf seiner Innenseite mit der
Schlauchfassung 73a verbunden. Das linke Ende der Führungsrohr
aufnahme 70a ist an seinem äußeren Umfang in der zweiten Gummi
buchse 71a aufgenommen und über ein sphärisches Gelenk 83a mit
dem rechten Ende des Führungsrohres 69a gelenkig verbunden. Da
zu weist die Führungsrohraufnahme 70a am linken Ende auf der
Innenseite eine Kugelpfanne 75a auf, die eine Gelenkkugel 76a,
die am rechten Ende des Führungsrohres 69a angeordnet ist, auf
nimmt. Das Führungsrohr 69a ist ebenfalls in der zweiten Gummi
buchse 71a aufgenommen und erstreckt sich in die auf das Ge
triebegehäuse 7 weisende Richtung (nach links). Das Führungs
rohr 69a ist an seinem linken Ende in das rechte Ende des Ver
bindungsrohres 64 eingepreßt. In das linke Ende dieses Verbin
dungsrohres 64 ist das rechte Ende eines Führungsrohres 69b des
zweiten Dämpfers 65b eingepreßt. Dieser zweite Dämpfer 65b um
faßt neben diesem Führungsrohr 69b ebenso wie der erste Dämpfer
65a ein zweiteiliges Dämpfergehäuse 66b aus Metall, einen Si
cherungsring 68b und eine Führungsrohraufnahme 70b aus Metall,
eine gummielastische Aufnahme 82b, die von zwei Gummibuchsen
71b, 72b gebildet wird und eine Schlauchfassung 73b. Diese Bau
teile des Dämpfers 65b sind zueinander in gleicher Weise wie
beim ersten Dämpfer 65a angeordnet. So ist beispielsweise das
Führungsrohr 69 mittels eines sphärischen Gelenkes 83b gelen
kig in der Führungsrohraufnahme 70b aufgenommen. Der Dämpfer
65b ist jedoch von links in eine Bohrung 77 gesteckt, die in
einem gebogenen Ansatz 78 des zweiten, mit dem Getriebegehäuse
7 verschraubter, Formbleches 62 angeordnet ist. Dabei stützt
sich der Dämpfer 65b axial mittels eines Absatzes 74b am Ansatz
78 des Formbleches 62 auf dessen dem Getriebegehäuse 7 zuge
wandter Seite ab. Auf der anderen Seite des Ansatzes 78 des
Formbleches 62 ist der Dämpfer 65b mittels des geschlitzten Si
cherungsringes 68b, der in einer Umfangsnut des Dämpfergehäuses
66b aufgenommen ist, abgestützt.
Im folgenden wird die Abstützung und die Funktionsweise der
Schaltvorrichtung bei einer Schaltbewegung des Handschalthebels
9 erläutert.
Die Schwenkbewegung des Handschalthebels 9 um die Schwenkachse
11-11 am Kugelgelenk 46 wird am Kugelgelenk 34 in eine Trans
versalbewegung des Fernschaltgestänges 14 umgewandelt. Das
Fernschaltgestänge 14 überträgt dabei die Transversalbewegung
(Schaltbewegung) über das Kugelgelenk 33 auf die Schaltwelle 8.
Dabei stützt das Koppelgestänge 49 die Kräfte in Fahrzeuglängs
richtung in Form von Normalkräften in dem Koppelgestänge 49 ab.
Durch diese Abstützung vermag das Koppelgestänge 49 und somit
auch die Lageranordnung 10 mit dem Handschalthebel 9 aufgrund
der in Fahrzeuglängsrichtung begrenzt verschiebbaren Führung
des Schlittens 22 in der zum fahrzeugfesten Aufbauteil 6 bewe
gungsfest angeordneten Schlittenführung 23 in Fahrzeuglängs
richtung begrenzte Ausgleichsbewegungen durchführen, so daß
sich Relativbewegungen zwischen Zahnräderwechselgetriebe und
Fahrzeugaufbau nicht auf den Handschalthebel 9 in Form uner
wünschter Ein- oder Ausrückbewegungen auswirken können.
Infolge der sphärischen Lagerung der beiden Führungsrohre 69a,
69b in den beiden Führungsrohraufnahmen 70a, 70b werden über
das Koppelgestänge 49 vom Zahnräderwechselgetriebe weder Torsi
onsmomente noch Biegemomente auf den Handschalthebel 9 übertra
gen.
Im folgenden werden die Bauteile der Schaltvorrichtung zur
Übertragung der Wählbewegung, d. h. das Schwenken des Hand
schalthebels 9 um die Schwenkachse 12-12 erläutert.
Ein nicht näher dargestellter stabförmiger Hebelarm ist koaxial
zu der der Schaltbewegung zugeordneten Schwenkachse 11-11 ange
ordnet. Dieser stabförmige Hebelarm ist an einem Ende bewe
gungsfest mit der Gelenkkugel 47 des Kugelgelenkes 46 verbun
den. Der stabförmige Hebelarm weist an seinem anderen Ende eine
Gelenkkugel eines Kugelgelenkes 29 auf, dessen Kugelpfanne be
wegungsfest mit einem Hebelarm 59 eines zweiarmigen Winkelhe
bels 55 verbunden ist. Dieser Winkelhebel 55 ist schwenkbar um
eine Schwenkachse 56-56 gelagert, die parallel zur Schwenkachse
11-11 des Handschalthebels 9 angeordnet ist, wenn sich dieser
in der Gasse des dritten und des vierten Ganges befindet. Ein
anderer Hebelarm 57 des Winkelhebels 55 ist durch ein sphäri
sches Gelenk 58 mit dem dem Handschalthebel 9 zugeordneten Ge
stängeende des Wählstellgestänges 15 verbunden.
Das Wählstellgestänge 15 ist an seinem dem Handschalthebel 9
zugeordneten Gestängeende in einer Führungsbuchse 52 geführt,
welche durch einen Halter 51 an der Halte-Einrichtung 13 befe
stigt ist. Das Wählstellgestänge 15 ist an seinem der Schalt
welle 8 zugeordnetem Gestängeende in einer Führungsbuchse 54
geführt, welche durch einen Halter 53 am Getriebegehäuse 7 be
festigt ist. Die Führungsbuchsen 52 und 54 sind jeweils mit ei
nem Ende einer Gestängehülle 81 gekoppelt, die das Wählstellge
stänge 15 zwischen den Führungsbuchsen 52, 54 führt.
An dem Halter 53 des Getriebegehäuses 7 ist noch ein zweiarmi
ger Winkelhebel 36 um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung lie
gende Schwenkachse 37-37 schwenkbar angeordnet, an dessen einem
Hebelarm 38 das der Schaltwelle 8 zugeordnete Gestängeende des
Wählstellgestänges 15 durch ein sphärisches Gelenk 39 angelenkt
ist. Der andere Hebelarm 40 des Winkelhebels 36 ist durch ein
sphärisches Gelenk 41 mit einer Lenkerstange 42 verbunden, wel
che durch ein sphärisches Gelenk 43 mit dem einen Ende eines
Hebelarmes 44 verbunden ist. Der Hebelarm 44 ist an seinem an
deren Ende ebenso wie die Schaltwelle 8 bewegungsfest mit einer
Kugelpfanne 45 des Kugelgelenkes 33 verbunden.
Im folgenden wird die Funktionsweise der Schaltvorrichtung bei
einer Wählbewegung des Handschalthebels 9 erläutert.
Infolge der Schwenkbewegung (Wählbewegung) des Handschalthebels
9 um die Schwenkachse 12-12 wird auch der nicht näher darge
stellte stabförmige Hebelarm um die Schwenkachse 12-12 ge
schwenkt. Diese Schwenkbewegung des stabförmigen Hebelarmes
wird über das Kugelgelenk 29 auf den Winkelhebel 55 übertragen,
der dadurch um seine Schwenkachse 56-56 geschwenkt wird. Diese
Schwenkbewegung des Winkelhebels 55 wird über das am Hebelarm
57 des Winkelhebels 55 angeordnete sphärische Gelenk 58 auf das
dem Handschalthebel 9 zugeordnete Gestängeende des Wählstellge
stänges 15 übertragen. Dabei führt das Wählstellgestänge 15 ei
ne translatorische Bewegung innerhalb der Gestängehülle 81 aus.
Diese translatorische Bewegung wird über das sphärische Gelenk
39 auf den Winkelhebel 36 übertragen, der wiederum eine
Schwenkbewegung ausführt. Diese Schwenkbewegung des Winkelhe
bels 36 wird über das an dem Hebelarm 40 des Winkelhebels 36
angeordnete sphärische Gelenk 41 auf das untere Ende der Len
kerstange 42 übertragen. Dabei führt die Lenkerstange 42 eine
translatorische Bewegung aus. Diese translatorische Bewegung
wird über das sphärische Gelenk 43 auf den Hebelarm 44 übertra
gen, der wiederum eine Schwenkbewegung ausführt. Da dieser He
belarm 44 mit der Schaltwelle 8 verbunden ist, führt diese
schließlich eine begrenzte Drehbewegung (Wählbewegung) aus.
Die Neigung des Schlittens 22 um den Winkel α ist für die er
findungsgemäße Ausführung der Schaltvorrichtung nicht unbedingt
notwendig. Je nach dem im Fahrzeug für den Einbau der Schalt
vorrichtung zur Verfügung stehenden Raum ist auch eine waage
rechte Einbaulage des Schlittens 22 möglich.
Claims (5)
1. Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe
- 1. mit einem festem Aufbauteil (6) eines Fahrzeugaufbaues
- 2. mit einem Getriebegehäuse (7) des Wechselgetriebes
- 3. mit einer Schaltwelle (8)
- 4. mit einem Freiheitsgrad gegenüber dem Getriebegehäuse (7) zum Betätigen von Zahnradkupplungen
- 5. mit einem Wählglied
- 6. mit einem Freiheitsgrad gegenüber dem Getriebegehäuse (7) zum Auswählen einer Zahnradkupplung für deren Betätigung durch die Schaltwelle (8)
- 7. mit einer elastischen Abstützung gegenüber dem Aufbauteil (6)
- 8. mit einem Handschalthebel (9)
- 9. mit einer Lageranordnung (10) zur schwenkbaren Lagerung um zwei zueinander senkrechte Schwenkachsen (11-11 u. 12-12)
- 10. mit einer Halte-Einrichtung (13) zur Halterung der Lageranordnung (10) gegenüber dem festen Aufbauteil (6)
- 11. mit einem Fernschaltgestänge (14), welches den Handschalthebel (9) mit der Schaltwelle (8) kinematisch so verbindet, daß die Schwenkbewegungen um die eine Schwenkachse (11-11) zwangsläufig zu Bewegungen der Schaltwelle (8) in de ren Freiheitsgrad zum Betätigen von Zahnradkupplungen führen
- 12. mit einem flexiblen Stellgestänge (15) zur Übertragung von Zug- und Druckkräften, welches den Handschalthebel (9) mit dem Wählglied kinematisch so verbindet, daß die Schwenkbewe gungen um die andere Schwenkachse (12-12) zwangsläufig zu Be wegungen des Wählgliedes in dessen Freiheitsgrad zum Auswäh len einer Zahnradkupplung führen,
2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Gelenkträger (Formblech 62) einerseits mit dem hohlen
Mittelteil (84) und andererseits mit dem Getriebegehäuse (7)
verbunden ist.
3. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Koppelgestänge (49) einen ringförmigen Dämpfer (65b)
umfaßt, der in dem Gelenkträger (Formblech 62) angeordnet
ist.
4. Schaltvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer Gelenkträger (Formblech 61) einerseits mit
dem hohlen Mittelteil (84) und andererseits mit der Halte-
Einrichtung (13) verbunden ist.
5. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Koppelgestänge (49) einen weiteren ringförmigen Dämp
fer (65a) umfaßt, der in dem weiteren Gelenkträger (Formblech
61) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998141104 DE19841104A1 (de) | 1998-01-30 | 1998-09-09 | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803593A DE19803593A1 (de) | 1998-01-30 | 1998-01-30 | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe |
| DE1998141104 DE19841104A1 (de) | 1998-01-30 | 1998-09-09 | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19841104A1 true DE19841104A1 (de) | 2000-03-23 |
Family
ID=26043466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998141104 Ceased DE19841104A1 (de) | 1998-01-30 | 1998-09-09 | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19841104A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005048301A1 (de) * | 2005-10-08 | 2007-04-12 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Seilzugbremse |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0448526A1 (de) * | 1990-03-20 | 1991-09-25 | FIAT AUTO S.p.A. | Einrichtung zur Betätigung eines Kraftfahrzeuggetriebes |
| DE9308072U1 (de) * | 1993-05-28 | 1993-07-22 | Heidemann-Werke GmbH & Co KG, 37574 Einbeck | Schalthebelgehäuse |
| EP0699853A1 (de) * | 1994-08-09 | 1996-03-06 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 | Bestätigungseinrichtung zum Steuern des Gangwechsels eines Kraftfahrzeuggetriebes |
-
1998
- 1998-09-09 DE DE1998141104 patent/DE19841104A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
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