DE19839911A1 - Schutzvorrichtung eines Fahrzeugreifens - Google Patents
Schutzvorrichtung eines FahrzeugreifensInfo
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Abstract
Es gibt eine Schutzvorrichtung, bei der einem Laufbereich 4 eine flüssige Dichtungsmasse 1 zugeordnet ist, die beim Auftreten eines den Laufbereich querenden, zur Dichtungsmasse offenen Pannenlochs in das Pannenloch eindringt und das Pannenloch dichtet, und bei der für die Dichtungsmasse 11 ein Schichtzustand vorgesehen ist, in dem die Dichtungsmasse schichtartig verteilt ist. Dabei ist es erwünscht, wenn bei rotierendem Fahrzeugreifen eine gleichmäßige Verteilung der Dichtungsmasse über den Umfang des Fahrzeugreifens gewährleistet ist. Dies ist erreicht, indem die Dichtungsmasse 11 in dem Schichtzustand mittels einer Folie 8 beständig gehalten ist und die Folie 8 am Fahrzeugreifen 1 gelagert ist. Da die Dichtungsmasse mittels der Folie im Schichtzustand gehalten ist, kann ein stets gleicher Schichtzustand und stets weitgehend unwuchtfreier Schichtzustand gewährleistet sein.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung eines Fahrzeugrei
fens, bei der der Fahrzeugreifen aus einem Gummimaterial besteht
und einen luftdichten, mit Druckluft zu füllenden Reifeninnenraum
begrenzt, bei der der Fahrzeugreifen einen radial außenliegenden
Laufbereich aufweist, der zum Reifeninnenraum hin eine Laufbe
reich-Innenfläche bildet, bei der dem Laufbereich eine flüssige
Dichtungsmasse zugeordnet ist, die beim Auftreten eines den Lauf
bereich querenden, zur Dichtungsmasse offenen Pannenlochs in das
Pannenloch eindringt und das Pannenloch dichtet, und bei der für
die Dichtungsmasse ein Schichtzustand vorgesehen ist, in dem die
Dichtungsmasse schichtartig in Bezug auf die Laufbereich-Innenflä
che hin verteilt ist.
Bei einer bekannten (Prospektblatt "OKAY Reifenpannenschutz" des
Karl-W. Rehbein) Schutzvorrichtung dieser Art ist die flüssige
Dichtungsmasse in dem Fahrzeugreifen lose, so daß sie sich bei
stillstehendem Fahrzeugreifen im unteren Bereich des Reifeninnen
raums sammelt. Wenn der Fahrzeugreifen rotiert, verteilt sich die
Dichtungsmasse aufgrund der Fliehkraft in den Schichtzustand. Bei
diesem zeitweisen fliehkraftbedingten Schichtzustand ist eine
gleichmäßige Verteilung der Dichtungsmasse über den Umfang des
Fahrzeugreifens hin nicht gewährleistet, was beim Rotieren des
Fahrzeugreifens zu Unwuchten führen kann. Somit ist die Anwen
dungsmöglichkeit der bekannten Schutzvorrichtung hinsichtlich der
Geschwindigkeit des Fahrzeugs, auf zum Beispiel 120 km/h, be
grenzt.
Eine Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Schutzvorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei der bei rotierendem Fahr
zeugreifen eine gleichmäßige Verteilung der Dichtungsmasse über
den Umfang des Fahrzeugreifens hin gewährleistet ist. Die erfin
dungsgemäße Schutzvorrichtung ist, diese Aufgabe lösend, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse in dem Schichtzustand mit
tels einer Folie beständig gehalten ist und die Folie am Fahrzeug
reifen gelagert ist.
Da die Dichtungsmasse mittels der Folie im Schichtzustand gehalten
ist, kann ein stets gleicher Schichtzustand und stets unwucht
freier Schichtzustand gewährleistet sein. Sollte eine Unwucht we
gen der Dichtungsmasse gegeben sein, so ist sie beständig und kann
durch ein Gewichtsstück ausgeglichen werden. Die Halterung dem Fo
lie am Fahrzeugreifen, das heißt im wesentlichen an dem Teil des
Fahrzeugreifens, das die Laufbereich-Innenfläche bildet, stellt
eine aufwandarme, sichere, unwuchtfreie Anbringung der Folie samt
Dichtungsmasse dar. Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung ist in
der Anwendung hinsichtlich der Geschwindigkeit des Fahrzeugs nicht
begrenzt, also auch für mehr als 120 km/h einsetzbar. Da die flüs
sige Dichtungsmasse mittels der Folie gehalten ist, kann sie beim
Demontieren des Fahrzeugreifens nicht aus dem offenen Reifeninnen
raum herausschwappen. Die flüssige Dichtungsmasse ist mittels der
Folie flüssigkeitsdicht eingesperrt.
Der Fahrzeugreifen ist zum Beispiel ein schlauchloser Reifen, der
den Reifeninnenraum selbst zusammen mit einer Felge bildet. Der
Fahrzeugreifen ist bei einer anderen Ausführungsform mit einem
Schlauch bestückt; hierbei begrenzt der Schlauch den Reifeninnen
raum. Die flüssige Dichtungsmasse besteht zum Beispiel - wie an
sich bekannt - aus einer Trägerflüssigkeit und darin verteilten
feinen Fasern, wobei die Dichtungswirkung durch das Eindringen der
Fasern in das Pannenloch erreicht wird und die Dichtungsmasse
ständig Luft ausgesetzt sein kann.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die Dichtungs
masse mittels der Folie luftfrei und luftdicht eingesperrt ist.
Als Dichtungsmasse läßt sich nicht nur die aus Trägerflüssigkeit
und feinen Fasern verwenden, sondern auch eine solche, die nach
Berührung mit Luft verklebt. Es läßt sich also eine Dichtungsmasse
verwenden, die beim Auftreten des Pannenlochs in dem Pannenloch
aufgrund der Berührung mit der Luft abdichtend verklebt bzw. ab
bindet.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird der die Dichtungsmas
se im Schichtzustand aufnehmende Raum nur an einer Seite von der
Folie begrenzt und an der anderen Seite vom Fahrzeugreifen, z. B.
vom Schlauch eines mit Schlauch bestückten Fahrzeugreifens, be
grenzt. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es jedoch, wenn
die Folie als geschlossener Beutel gestaltet ist und sich auf bei
den Seiten der Schichtzustand-Dichtungsmasse befindet. Dies er
leichtert die Herstellung bzw. Zurverfügungstellung der Dichtungs
masse im Schichtzustand und die Einbringung sowie Montage der
Dichtungsmasse im Schichtzustand in den bzw. im Fahrzeugreifen.
Wenn ein Pannenloch im Laufbereich des Fahrzeugreifens erzeugt
wird, wird auch die dem Fahrzeugreifen zugewendete Seite der Folie
duchlöchert, so daß die Dichtungsmasse in das Pannenloch eindrin
gen kann. Die Dicke des abgeschlossenen Beutels, d. h. zwei Folien
dicken plus die Dicke der Dichtungsmasse-Schicht beträgt ca. 0,8-1 cm.
Das Gummimaterial des Fahrzeugreifens ist dasjenige Material, aus
dem ein Fahrzeugreifen üblicherweise besteht. Das Gummimaterial
umfaßt natürliche oder künstliche Gummisubstanzen und verstärkende
Gewebeschichten. Die Folie ist ein relativ dünnes Bahnmaterial,
besteht in der Regel aus Kunststoff, kann aber auch z. B. aus einer
Aluminiumlegierung bestehen.
Eine Ausführungsform der Erfindung liegt vor, wenn sich die Dich
tungsmasse im Schichtzustand über die Breite und den Umfang des
Laufbereichs verteilt, d. h. frei von Teilungswänden erstreckt.
Diese ungeteilte Dichtungsmasse läßt sich verwirklichen, wenn die
flüssige Dichtungsmasse ausreichend zäh ist und an der Folie aus
reichend gut haftet.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung liegt vor, wenn die
Dichtungsmasse im Schichtzustand von Teilungswänden unterteilt
ist, welche zusammen mit der Folie Kammern bilden, welche die
Dichtungsmasse-Teile aufnehmen. Die Teilungswände stabilisieren
die Folie und begrenzen die Menge an Dichtungsmasse, die pro Pan
nenloch verbrauchbar ist.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn die Dich
tungsmasse im Schichtzustand von die Folie stabilisierend abstüt
zenden vereinzelten Stützstücken durchragt ist. Diese vereinzelten
Stützstücke sind rundum von Dichtungsmasse umgeben, stellen keine
Teilungswände dar, sind als Säulen oder Noppen gestaltet und sta
bilisieren die Folie.
Die von der Folie beständig gehaltene Dichtungsmasse im Schichtzu
stand ist z. B. innerhalb des Reifenmaterials, also zwischen zwei
Lagen des Fahrzeugreifen-Laufbereichs angeordnet, wobei sie be
reits bei der Erzeugung des Fahrzeugreifens mit integriert wird.
In der Regel ist jedoch die von der Folie beständig gehaltene
Dichtungsmasse im Schichtzustand im Reifeninneren der Laufbereich-
Innenfläche zugeordnet angeordnet, wobei sie in den bereits er
zeugten Fahrzeugreifen eingebaut wird, indem sie sich z. B. in ei
nem Schlauch befindet.
Die als geschlossener Beutel gestaltete Folie ist z. B. in den
schlauchlosen Fahrzeugreifen eingelegt und mit diesem dauerhaft
fest verklebt. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es jedoch,
wenn die als geschlossener Beutel gestaltete Folie an den Fahr
zeugreifen leicht lösbar angeheftet ist. Bei dieser Ausbildung
läßt sich die Folie mit der Dichtungsmasse aus einem verbrauchten
Fahrzeugreifen herausnehmen und in einen neuen Fahrzeugreifen ein
bauen. Die leicht lösbare Anheftung ist z. B. von einem Klettver
schluß gebildet.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
dargestellt und zeigt
Fig. 1 einen Schnitt einer Schutzvorrichtung eines Fahrzeugrei
fens,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 ein Teil der Darstellung in Fig. 2 in einem gegenüber Fig.
2 vergrößerten Maßstab.
Die Schutzvorrichtung gemäß Zeichnung ist an einem schlauchlosen
Fahrzeugreifen 1 vorgesehen, der an einer nur teilweise gezeigten
Felge 2 sitzt. Der Fahrzeugreifen 1 bildet zwei Reifenwände 3 und
einen Laufbereich 4, der nach außen hin eine Lauffläche 5 auf
weist. Der Fahrzeugreifen 1 umschließt einen Reifeninnenraum 6 und
wendet diesem eine Laufbereich-Innenfläche 7 zu. Diese Innenfläche
7 ist rund um den Umfang des Fahrzeugreifen 1 herum abgedeckt von
einer beutelartigen bzw. zweilagigen Folie 8, welche die Gestalt
eines flachgedrückten Schlauches hat. Die Folie 8 nimmt zwischen
den beiden Folienlagen 9, 10 flüssige Dichtungsmasse 11 auf, wel
che im Querschnitt eine dünne Schicht darstellt. Über die Breite
des Laufbereichs 4 gesehen bildet die Folie an den beiden Rändern
des Laufbereichs 4 je einen Randstreifen, der mittels eines nicht
näher gezeigten Klettverschlusses 12 an dem Fahrzeugreifen 1 fest
gelegt ist. Gemäß Fig. 3 sind die beiden Folienlagen 9, 10 von
säulenartigen Stützstücken 13 gegeneinander abgestützt.
Claims (7)
1. Schutzvorrichtung eines Fahrzeugreifens,
bei der der Fahrzeugreifen aus einem Gummimaterial besteht und einen luftdichten, mit Druckluft zu füllenden Reifeninnenraum begrenzt,
bei der der Fahrzeugreifen einen radial außenliegenden Laufbe reich aufweist, der zum Reifeninnenraum hin eine Laufbereich- Innenfläche bildet,
bei der dem Laufbereich eine flüssige Dichtungsmasse zugeordnet ist, die beim Auftreten eines den Laufbereich querenden, zur Dichtungsmasse offenen Pannenlochs in das Pannenloch eindringt und das Pannenloch dichtet, und
bei der für die Dichtungsmasse ein Schichtzustand vorgesehen ist, in dem die Dichtungsmasse schichtartig in Bezug auf die Laufbereich-Innenfläche hin verteilt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsmasse (11) in dem Schichtzustand mittels einer Folie (8) beständig gehalten ist und die Folie (8) am Fahrzeug reifen (1) gelagert ist.
bei der der Fahrzeugreifen aus einem Gummimaterial besteht und einen luftdichten, mit Druckluft zu füllenden Reifeninnenraum begrenzt,
bei der der Fahrzeugreifen einen radial außenliegenden Laufbe reich aufweist, der zum Reifeninnenraum hin eine Laufbereich- Innenfläche bildet,
bei der dem Laufbereich eine flüssige Dichtungsmasse zugeordnet ist, die beim Auftreten eines den Laufbereich querenden, zur Dichtungsmasse offenen Pannenlochs in das Pannenloch eindringt und das Pannenloch dichtet, und
bei der für die Dichtungsmasse ein Schichtzustand vorgesehen ist, in dem die Dichtungsmasse schichtartig in Bezug auf die Laufbereich-Innenfläche hin verteilt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsmasse (11) in dem Schichtzustand mittels einer Folie (8) beständig gehalten ist und die Folie (8) am Fahrzeug reifen (1) gelagert ist.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungsmasse (11) mittels der Folie (8) luftfrei und
luftdicht eingesperrt ist.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Folie (8) als geschlossener Beutel gestaltet ist
und sich auf beiden Seiten der Schichtzustand-Dichtungsmasse
(11) befindet.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Dichtungsmasse (11) im Schichtzustand
über die Breite und den Umfang des Laufbereichs (4) ungeteilt,
das heißt frei von Teilungswänden erstreckt.
5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse (11) im Schichtzustand
von Teilungswänden unterteilt ist, welche zusammen mit der Fo
lie (8) Kammern bilden, welche die Dichtungsmasse-Teile aufneh
men.
6. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse (11) im Schichtzu
stand von die Folie (8) stabilisierend abstützenden vereinzel
ten Stützstücken (13) durchragt ist.
7. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die als geschlossener Beutel gestaltete Folie
(8) an den Fahrzeugreifen (1) leicht lösbar angeheftet (12)
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998139911 DE19839911A1 (de) | 1998-09-02 | 1998-09-02 | Schutzvorrichtung eines Fahrzeugreifens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998139911 DE19839911A1 (de) | 1998-09-02 | 1998-09-02 | Schutzvorrichtung eines Fahrzeugreifens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19839911A1 true DE19839911A1 (de) | 2000-03-16 |
Family
ID=7879504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998139911 Ceased DE19839911A1 (de) | 1998-09-02 | 1998-09-02 | Schutzvorrichtung eines Fahrzeugreifens |
Country Status (1)
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