DE19838898A1 - Clipverbindung - Google Patents
ClipverbindungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B12/00—Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
- F16B12/40—Joints for furniture tubing
- F16B12/42—Joints for furniture tubing connecting furniture tubing to non-tubular parts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/06—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
- F16B5/0685—Joining sheets or plates to strips or bars
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract
Eine Verbindung zum Verbinden zweier Bauteile (1, 2) umfaßt einen Clip (3) und eine Flachkopfschraube (4). Der Clip (3) weist auf dem ersten Teil (7) seiner Außenfläche ein Tannenzapfenprofil und auf dem zweiten Teil (8) eine glatte Oberfläche mit Einschnitten auf. Am Ende weist der Clip (3) einen Hinterschnitt (5) auf. Der Clip (3) besteht aus Kunststoff und ist in ein Sackloch (11) des ersten Bauteils (1) eingepreßt. Die Flachkopfschraube (4) ist in eine Gewindebohrung eingeschraubt, die sich in einer Senkung (12) des zweiten Bauteils (2) befindet. Zum Verbinden der beiden Bauteile (1, 2) wird der Clip (3) über den Kopf der Schraube (4) gedrückt, so daß er mit seinem Hinterschnitt (5) die durch den Kopf der Schraube gebildete Auskragung (6) umgreift.
Description
Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Verbindung zum Befestigen eines
vorzugsweise ebenen Teiles an einem vorzugsweise kreisrunden Teil.
Solche Verbindungen werden zum Beispiel bei der Befestigung von Holzplatten
an Stahlrohrrahmen benötigt, aber auch bei anderen Gegenständen des
Möbelbereichs, der Automobiltechnik und dergleichen.
Verbindungen der genannten Art sind zum Beispiel als Schnappverbindungen in
der Unterlage B.3.1 "Berechnen von Schnappverbindungen mit Kunststoffteilen"
der Firma Höchst beschrieben: ein Bauteil der Schnappverbindung weist einen
Hinterschnitt auf, welcher nach Durchtreten einer Bohrung im anderen Bauteil
diese hintergreift.
Insbesondere ist in der genannten Unterlage eine zweiteilige Verbindung
beschrieben, bei welcher das erste Verbindungselement einen innenliegenden
Hinterschnitt, und das zweite Verbindungselement eine mit dem Hinterschnitt
korrespondierende Auskragung aufweist. Die beschriebenen Elemente haben
kugelige Überdeckungsflächen, wobei eine Kugel des einen Elementes in einen
korrespondierenden Hohlraum des anderen Elementes eingreift. Die Elemente
bestehen aus Kunststoff, und Werkstoff und Form der Elemente sind derart
gewählt, daß der Hohlraum unter Aufweitung seines Innendurchmessers über die
Kugel gedrückt werden kann, und dann im Endzustand die Kugel fest umgreift.
Solche Schnappverbindungen werden insbesondere als Gelenke bei
Bewegungsübertragungen verwendet. Zur Verbindung eines Flachteils auf einem
Rundteil sind sie nicht geeignet.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, Verbindungen der bekannten Art dahingehend
zu verbessern, daß sie eine von allen Seiten unsichtbare, platzsparende und
lösbare Verbindung zweier Teile aus beliebigem Material mit einstellbarem
Abstand zwischen den Teilen ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 und der
Unteransprüche gelöst.
Der Kern der Erfindung besteht darin, daß die zweiteilige Verbindung einerseits
einen kreiszylindrischen Kunststoff-Clip umfaßt, der mit einem Tannenzapfenprofil
auf seiner Außenseite in ein Sackloch des Flachteils gepreßt ist, und der einen
innenliegenden Hinterschnitt aufweist, und andererseits eine Flachkopfschraube,
die in eine Gewindebohrung des Rundteils eingeschraubt ist, und über deren
Kopf der Clip gedrückt wird, so daß er diesen im Endzustand mittels des
Hinterschnittes umgreift. Die Ausweitung des Clips beim Drücken über den
Schraubenkopf wird einerseits durch das verwendete Material, und andererseits
durch Einschnitte im Clip ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Verbindung weist neben anderen die Vorteile auf, daß sie
im fertig montierten Zustand unsichtbar ist, daß sie einfach und ohne Werkzeuge
montierbar und lösbar ist, daß der Abstand zwischen den zu verbindenden Teilen
einstellbar ist - was zum Beispiel besonders wichtig ist, wenn zwischen die zu
verbindenden Teile noch anderes Material, zum Beispiel Stoff eingefügt werden
soll -, daß die Positionen der Sacklöcher und Schrauben Toleranzen aufweisen
dürfen, weil diese dann durch die erfindungsgemäße Verbindung auskorrigiert
werden können, und daß die Elemente der Verbindung, da kein Klebstoff
verwendet wird, leicht voneinander gelöst werden können, was für das Recycling
vorteilhaft ist.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Verbindung
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Darstellung, wie ein Flachteil und ein
Rundteil mittels erfindungsgemäßer Verbindungen
miteinander verbunden werden können, und
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Clip-Teils
der erfindungsgemäßen Verbindung.
Fig. 1 zeigt als zu verbindendes erstes Bauteil eine Platte 1, und als zu
verbindendes zweites Bauteil ein Träger-Rohr 2. Die Platte 1 weist ein Sackloch
11 auf, in welches der Clip 3 eingepreßt ist.
Dieser Clip 3 weist auf dem ersten Teil 7 seiner Außenseite etwa zur Hälfte der
Länge ein Tannenzapfenprofil auf, während er auf dem zweiten Teil 8 glatt ist.
Der Clip 3 ist somit im Sackloch 11 fest verankert, jedoch soweit sichtbar glatt.
Das Träger-Rohr 2 weist eine zylindrische Senkung 12 auf, in welche eine
Gewindebohrung eingeschnitten ist. In diese Bohrung ist als zweites
Verbindungselement eine Flachkopfschraube 4 eingeschraubt, deren Körper also
als Gewindebolzen 10 ausgebildet ist.
Der Clip 3 weist den Hinterschnitt 5 auf, der die durch den Kopf der
Flachkopfschraube 4 gebildete Auskragung 6 umfaßt.
In Fig. 2 ist die zum Beispiel aus Holz bestehende Platte 1 zum Beispiel eines
Möbelstückes dargestellt, in deren Randbereich Sacklöcher 11 eingebohrt sind.
Korrespondierend dazu sind im Träger-Rahmen 2 zylindrische Senkungen 12 mit
Gewindebohrungen vorgesehen.
Zwischen Platte 1 und Rahmen 2 sind einerseits die Flachkopfschrauben 4, und
andererseits die Clips 3 dargestellt, die dann wie zu Fig. 1 beschrieben in die
Senkungen 12 bzw. Sacklöcher 11 eingesetzt werden.
In Fig. 3 ist schließlich nochmals der Clip 3 dargestellt, mit dem
Tannenzapfenprofil auf dem Teil 7 der Außenfläche, und der glatten Fläche auf
dem Teil 8. Überdies sind hier auch noch die Einschnitte 9 gezeigt, die es dem
Clip 3 bei der Montage ermöglichen, durch temporäre Aufweitung des
Innendurchmessers die Auskragung 6 am Kopf der Schraube 4 zu übergleiten.
Zusätzlich zu den Einschnitten 9 sind Haltekraft und Lösekraft des Clips 3 durch
den verwendeten Werkstoff definierbar.
Die erfindungsgemäße Verbindung ist nicht nur in der Möbel- und Automobil-
Industrie verwendbar, sondern zum Beispiel auch bei Konstruktionen im Bereich
der Elektronik oder bei Haushaltgeräten.
1
erstes Bauteil (Platte)
2
zweites Bauteil (Rohr, Träger)
3
erstes Verbindungselement (Clip)
4
zweites Verbindungselement (Schraube)
5
Hinterschnitt
6
Auskragung
7
erster Teil des ersten Verbindungselementes
8
zweiter Teil des ersten Verbindungselementes
9
Einschnitte
10
Gewindebolzen
11
Sackloch
12
zylindrische Senkung
Claims (6)
1. Zweiteilige Verbindung zum Befestigen eines ersten, vorzugsweise ebenen
Bauteils (1) an einem zweiten, vorzugsweise kreisrunden Bauteil (2), bei
welcher das erste Verbindungselement (3) einen innenliegenden Hinterschnitt
(5), und das zweite Verbindungselement (4) eine mit dem Hinterschnitt (5)
korrespondierende Auskragung (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Verbindungselement (3) ein kreiszylindrischer Clip ist, dessen erster
Teil (7) auf der Außenseite ein Tannenzapfenprofil aufweist, und dessen
zweiter Teil (8) auf der Außenseite glatt ist, und Einschnitte (9) und am Ende
einen Hinterschnitt (5) aufweist, und
das zweite Verbindungselement (4) unterhalb der Auskragung (6) als
Gewindebolzen (10) ausgebildet ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Clip (3) aus
einem elastischen Werkstoff besteht, wobei dessen Elastizität und die
Ausformung des Clips (3) derart gewählt sind, daß die Haltekraft bzw. die
Lösekraft in Bezug auf das zweite Verbindungselement (4) einerseits eine
feste Verbindung zwischen den beiden Bauteilen (1, 2) gewährleistet, und
andererseits dennoch ein Lösen der Verbindung ohne Werkzeug ermöglicht.
3 Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Clip (3) aus
Kunststoff besteht.
4. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil
(1) ein Sackloch (11) aufweist, dessen Tiefe der Länge des ersten Teils (7)
des Clips (3), und dessen Durchmesser dem Durchmesser des Clips (3)
entsprechen, und das zweite Bauteil (2) eine zylindrische Senkung (12) mit
dem Durchmesser des Clips (3) und eine Bohrung mit einem Schraubgewinde
aufweist, in welche der Gewindebolzen (10) des zweiten
Verbindungselementes (4) einschraubbar ist, wobei das zweite
Verbindungselement (4) eine Flachkopfschraube ist.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil
(1) eine flache Platte aus Holz ist, in deren Sacklöcher (11) der Clip (3) mit
seinem Profil eingepreßt ist, und das zweite Bauteil (2) ein Stahlrohr ist
dessen Senkungen (12) mit Bohrungen und Schraubgewinde zu den
Sacklöchern (11) der Platte (1) korrespondieren.
6. Verbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des
Gewindebolzens (10) derart ist, daß die Distanz zwischen den beiden
Bauteilen (1, 2) über mindestens 3 mm veränderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998138898 DE19838898A1 (de) | 1998-08-27 | 1998-08-27 | Clipverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998138898 DE19838898A1 (de) | 1998-08-27 | 1998-08-27 | Clipverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19838898A1 true DE19838898A1 (de) | 2000-03-02 |
Family
ID=7878848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998138898 Withdrawn DE19838898A1 (de) | 1998-08-27 | 1998-08-27 | Clipverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19838898A1 (de) |
Cited By (2)
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-
1998
- 1998-08-27 DE DE1998138898 patent/DE19838898A1/de not_active Withdrawn
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| WO2024256048A1 (fr) | 2023-06-12 | 2024-12-19 | Jonckheere Thierry | Dispositif de fixation d'un objet à fixer sur un support |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| 8141 | Disposal/no request for examination |