DE19838897C2 - Axialkolbenmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Axialkolbenmaschine mit einem Gehäuse und einer
darin gelagerten Welle, mit einer koaxial zur Welle angeordneten Trommel, die
eine Mehrzahl von sich parallel zur Welle erstreckenden Zylinderbohrungen
für darin geführte Kolben aufweist, mit einer Schräg- oder Taumelscheibe, an
der die Kolben abgestützt sind, wobei die Trommel und die Schräg- oder
Taumelscheibe relativ zueinander drehbar sind, und mit einer an der kolben
abgewandten Stirnseite der Trommel angeordneten, relativ zur Trommel dreh
baren Steuerscheibe, die durch gehäuseseitig wirkende Stützkräfte gegen die
Stirnseite gedrückt wird und Steueröffnungen aufweist, welche die Zylinder
bohrungen abwechselnd mit einer Druckquelle und einem Tank verbinden,
wobei die Zylinderbohrungen ohne Querschnittsverjüngungen an der Stirn
seite münden und die radiale Weite der Steueröffnungen gleich oder größer ist
als der Durchmesser der Zylinderbohrungen.
Derartige Axialkolbenmaschinen können als Pumpe oder als Motor betrieben
werden. Es gibt Ausführungen, bei denen die Trommel mit der Welle verbun
den ist und mit dieser rotiert, während die Schräg- oder Taumelscheibe und
die Steuerscheibe gehäusefest angeordnet sind. Bei anderen Ausführungen
ist die Trommel gehäusefest angeordnet und die Schräg- oder Taumelscheibe
sowie die Steuerscheibe sind mit der Welle verbunden und rotieren mit dieser.
Als Tank wird auch die Saugseite bei geschlossenen Systemen verstanden.
Bei einer bekannten Axialkolbenmaschine (EP 0 015 127 A1) sind die Zylin
derbohrungen auf der der Steuerscheibe zugewandten Seite bis auf eine klei
ne Durchtrittsöffnung geschlossen. Diese kleine Durchtrittsöffnung wirkt als
Drossel, die den Durchfluß des Druckmediums in die Zylinderbohrung oder
aus dieser heraus wesentlich behindert und damit die Leistung der Maschine
begrenzt. Die Steuerscheibe weist Steueröffnungen mit entsprechend kleinen
Querschnitten auf, die teilweise am Umfang der Steuerscheibe münden, so
daß die Steuerscheibe vom Druckmittel umspült wird. Die notwendige An
drückkraft der Steuerscheibe wird durch ein System von Zylinder-
Kolbenanordnungen und Druckmittelkanälen erzeugt, die in einem gesonder
ten Gehäusebauteil untergebracht sind. Das ist nicht nur konstruktiv aufwen
dig, sondern führt zu einer größeren Baulänge in axialer Richtung.
Bei einer anderen bekannten Ausführung (DE 34 13 059 C2) münden die Zy
linderbohrungen ohne Querschnittsverjüngung an der Stirnseite der Trommel
und ist die radiale Weite der Steueröffnungen gleich oder größer als der
Durchmesser der Zylinderbohrungen. Die notwendige Andrückkraft zwischen
Steuerscheibe und Trommel wirkt lediglich auf die Trommel. Dazu ist eine
Reihe von Zylinderkolbenanordnungen vorgesehen, die die Trommel umge
ben, mit der Trommel rotieren und am Gehäuse abgestützt sind. Auch das ist
konstruktiv aufwendig und erzeugt durch den großen Durchmesser zusätzliche
Reibungskräfte.
Bei einer Axialkolbenmaschine der eingangs beschriebenen Gattung
(US 3 175 508) münden die Zylinderbohrungen ohne Querschnittsverjüngung
an der Stirnseite. Damit können zwar Druckverluste aufgrund einer Quer
schnittsverjüngung vermieden werden, nicht aber Druckverluste, die andere
Ursachen haben. Tatsächlich treten nämlich in der Strömung des Druckfluids
wegen der Relativbewegung zwischen der Steuerscheibe und dem Gehäuse
bzw. der Trommel tangentiale Geschwindigkeitskomponenten auf, die bei Ein
tritt in die weiterführenden Kanäle oder Bohrungen umgelenkt werden müssen.
Das, führt zu einer Verwirbelung mit entsprechenden Drosselverlusten im
Druckfluid. Hinzu kommt, daß bei schnellem Wechsel des Überdeckungsgra
des zwischen Steueröffnungen und weiterführenden Strömungskanälen auch
Pulsationen des Druckes insbesondere in der Hochdruckleitung auftreten
können. Zur Verminderung dieser Pulsationen ist bereits vorgeschlagen wor
den (DE 196 33 529 A1), im Bereich der Steueröffnungen Gitter anzuordnen,
die aber zusätzliche Reibungsverluste verursachen und dadurch die Lei
stungsfähigkeit bzw. den Wirkungsgrad der Maschine beeinträchtigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Axialkolbenmaschine der eingangs be
schriebenen Gattung bei verbesserter Leistung konstruktiv zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Steuerscheibe eine umfangseitig
offene, mit einer Steueröffnung verbundene Ringkammer sowie in axialer
Richtung daneben eine zweite, sich nur über einen Teilumfang erstreckende
und umfangseitig offene, mit der anderen Steueröffnung verbundene Kammer
aufweist, und daß den Kammern innenseitig am Gehäuse umlaufende Nuten
zugeordnet sind, die mit der Druckquelle bzw. mit dem Tank verbunden sind.
Dabei sind die Gehäuseanschlüsse für die Druckquelle und den Tank frei
wählbar.
Bei allen Ausführungen der Steuerscheibe ist es vorteilhaft, wenn die Steuer
öffnungen der Steuerscheibe in tangentialer Zu- und Abströmrichtung erweitert
sind, weil dann aus der Relativdrehung zwischen Trommel und Steuerscheibe
resultierende Tangentialkomponenten der Druckmittelströmung durch die
Wandungen der Steueröffnungen nicht mehr leistungsmindernd umgelenkt
werden.
Üblicherweise werden die Trommel und die Steuerscheibe unabhängig von
einander im Gehäuse mit entsprechendem konstruktiven Aufwand gelagert.
Dieser Aufwand kann reduziert werden, wenn die einander zugewandten
Stirnseiten der Trommel und der Steuerscheibe als Zentrierflächen, insbe
sondere als konische Zentrierflächen, ausgebildet sind. Unter der Wirkung der
von der Steuerscheibe übertragenen Andrückkraft zentrieren sich die beiden
Bauteile relativ zueinander.
Die erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine läßt sich sowohl mit einseitig an
der Schräg- oder Taumelscheibe abgestützten Kolben als auch mit beidseitig
an der Schräg- oder Taumelscheibe abgestützten Kolben und Steuerscheiben
an beiden Stirnseiten der Trommel (Doppelkolbenanordnung) ausführen.
Bei einer Ausführung mit einseitig an der Schräg- oder Taumelscheibe abge
stützten Kolben kann die Trommel auf der der Steuerscheibe abgewandten
Stirnseite in herkömmlicher Weise gelagert sein. Bevorzugt ist allerdings eine
Ausführung, bei der die Trommel auf der der Steuerscheibe abgewandten
Stirnseite am Gehäuse mit einem Druckpolster in einem zwischen der Trom
mel und dem Gehäuse gebildeten, mit der Druckquelle verbundenen Ring
kanal oder in einzelnen, den Kolben zugeordneten Räumen abgestützt ist.
Besonders günstig werden die Verhältnisse dann, wenn die einander zuge
wandten Stirnseiten der Trommel und des Gehäuses als Zentrierflächen, ins
besondere konische Zentrierflächen, ausgebildet sind.
Das Druckpolster kann im einfachsten Fall von einem mit der Druckquelle ver
bundenen Ringraum gebildet sein. Weil aber die Trommel sektorweise druck
belastet oder druckentlastet ist, empfiehlt sich eine Ausführung, mit einem
Druckpolster, welches von einem dem druckbelasteten Sektor der Trommel
axial gegenüberliegenden, mit der Druckquelle verbundenen Raum gebildet
ist, und mit einem zweiten Druckpolster, welches von einem dem druckentla
steten Sektor der Trommel axial gegenüberliegenden, mit dem Tank verbun
denen Raum gebildet ist. Die Größe dieser Räume und insbesondere die
druckwirksamen Flächen können im Hinblick auf eine gewünschte Andrück
kraft frei gewählt werden. Stets ist die Andrückkraft proportional zu dem je
weils in der Maschine herrschenden Druck.
Bei einer Ausführung mit beidseitig an der Schräg- oder Taumelscheibe ab
gestützten Kolben und Steuerscheiben an beiden Stirnseiten der Trommel
genügt es, wenn nur eine der beiden Steuerscheiben von einem Druckpolster
beaufschlagt ist. Bevorzugt ist diesem Fall eine Ausführung, bei der die ein
ander zugewandten Stirnseiten der Trommel und der beiden Steuerscheiben
als Zentrierflächen, insbesondere konischen Zentrierflächen, mit identischer
geometrischer Konfiguration ausgebildet sind, weil dann die sogenannten
Steuerscheibenkräfte einander entgegengerichtet sind und Kippmomente an
der Schräg- oder Taumelscheibe nicht mehr auftreten.
Im folgenden werden in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele der
Erfindung erläutert; es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Axialschnitt durch eine Axialkolbenmaschine,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung II-II durch den Gegenstand nach Fig. 1
bzw. Fig. 5,
Fig. 3 einen Schnitt in Richtung III-III durch den Gegenstand nach
Fig. 1 bzw. Fig. 5,
Fig. 4 einen Schnitt in Richtung IV-IV durch den Gegenstand nach
Fig. 1 bzw. Fig. 5,
Fig. 5 eine andere Ausführung des Gegenstandes nach Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt in Richtung VI-VI durch den Gegenstand nach
Fig. 5,
Fig. 7 schematisch einen Axialschnitt durch eine Ausführung als
Doppelkolbenmaschine,
Fig. 8 eine andere Ausführung des Gegenstandes nach Fig. 7.
Die in Fig. 1 dargestellte Axialkolbenmaschine weist ein mehrteiliges
Gehäuse 1 mit einem Gehäuseflansch 2 auf, in dem bei 3 eine Welle 4 gela
gert ist. Die Welle 4 geht bei der dargestellten Ausführung in eine zur Welle 4
koaxiale Trommel 5 über, die eine Mehrzahl von sich parallel zur Welle 4
erstreckenden Zylinderbohrungen 6 für darin geführte Kolben 7 aufweist. Die
Kolben 7 stützen sich in an sich bekannter Weise hydrostatisch gelagert an
einer Schrägscheibe 8 ab. Dazu sind die Kolben 7 als Hohlkolben mit zu den
Lagern 9 führenden Durchgangsbohrungen 10 ausgebildet. Wie in der
Fig. 1 angedeutet, ist die Schrägscheibe 8 mit einem an sich bekannten,
nicht gezeichneten Verstellmechanismus verstellbar. Im übrigen ist die
Schrägscheibe 8 schwenkbar auf einem vom Gehäusedeckel 11 aus
gehenden Zapfen 12 gelagert.
Den Zapfen 12 umgibt eine mit der Trommel 5 verbundene Lagerplatte 13,
die auf der trommelabgewandten Seite eine konische Zentrierfläche 14
aufweist und mit dieser auf einer entsprechend konischen Zentrierfläche des
Gehäusedeckels 11 abgestützt ist. Die Zentrierfläche 14 der Lagerfläche
weist einen umlaufenden Ringkanal 15 auf, der über eine Bohrung 16 mit
einer nicht dargestellten Druckquelle verbunden ist.
Zwischen der Trommel 5 und dem Gehäuseflansch 2 ist koaxial zur Welle 4
eine Steuerscheibe 17 angeordnet, die umfangseitig bei 18 gegenüber dem
Gehäuse 1 abgedichtet ist. Die Steuerscheibe 17 weist trommelseitig eine
konische Zentrierfläche auf, die an einer entsprechend ausgebildeten Zen
trierfläche der Trommel 5 anliegt. Die Steuerscheibe 17 ist drehfest im
Gehäuse angeordnet und greift mit Vorsprüngen 20, 21 abgedichtet in zuge
ordnete Räume 22, 23 des Gehäuseflansches 2 ein. Der Vorsprung 20 und
der Raum 22 erstrecken sich im Bereich des druckbelasteten Sektors der
Trommel 5, wobei der Raum 22 über eine Leitung 24 mit der nicht darge
stellten Druckquelle in Verbindung steht. Der Vorsprung 21 und der Raum 23
erstrecken sich im Bereich des druckentlasteten Sektors der Trommel 5, wo
bei der Raum 23 über eine Leitung 25 mit dem nicht dargestellten Tank in
Verbindung steht. Die Größe der Räume 22, 23 bzw. die darin druckwirksa
men Flächen sind nach Maßgabe des gewünschten Anpreßdruckes der Steu
erscheibe 17 auf die Trommel 5 frei wählbar. Wenn die orthogonalen
Konuswinkel der Lagerplatte 13 und der Steuerscheibe 17 einander genau
entgegengerichtet sind, werden die Steuerscheibenkräfte und damit das
Kippmoment aufgehoben.
Im übrigen weist die Steuerscheibe 17 eine sich über den druckbelasteten
Sektor der Trommel 5 erstreckende Kammer 26 auf, die umfangseitig zu
einer gehäuseinnenseitig umlaufenden Nut 27 offen ist. Die Nut 27 kann an
beliebiger Stelle mit der nicht dargestellten Druckquelle verbunden sein. Von
der Kammer 26 geht eine nierenförmige Steueröffnung 28 aus, die sich über
den druckbelasteten Sektor der Trommel 5 erstreckt und in die die druck
belasteten Zylinderbohrungen 6 ohne Querschnittsverjüngung münden. Die
radiale Weite der Steueröffnung 28 ist gleich oder größer als der Durch
messer der Zylinderbohrungen 6.
Axial neben dieser Kammer 26 weist die Steuerscheibe 17 eine umlaufende
Ringkammer 29 auf, die umfangseitig zu einer Nut 30 offen ist. Die Nut 30
kann an beliebiger Stelle einen Gehäuseanschluß zum nicht dargestellten
Tank aufweisen. Von der Ringkammer 29 geht eine nierenförmige Steuer
öffnung 31 aus, die sich über den druckentlasteten Sektor der Trommel 5
erstreckt und in die die Zylinderbohrungen 6 des druckentlasteten Sektors
ohne Querschnittsverjüngung münden (Fig. 2, 3).
Die Steueröffnungen 28, 31 der Steuerscheibe 17 sind in tangentialer Zu- und
Abströmrichtung erweitert, wie das in den Fig. 2 und 3 bei 32 angedeutet
ist. Dadurch wird eine durch die Relativdrehung zwischen Trommel 5 und
Steuerscheibe 17 bedingte, durch einen Pfeil 33 angedeutete tangentiale
Geschwindigkeitskomponente der Strömung in die Zylinderbohrungen 6 oder
aus den Zylinderbohrungen 6 von leistungsmindernden Umlenkungen
freigehalten.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungen bezeichnen glei
che Bezugszeichen gleiche Teile. Die Trommel 5 ist Teil des nicht
rotierenden Gehäuses. Die Steuerscheibe 17 und die Taumelscheibe 8
rotieren mit der Welle 4. Deswegen ist eine Abstützung der Trommel 5 auf
der der Steuerscheibe 17 abgewandten Seite nicht erforderlich. Die
Andrückkraft der Steuerscheibe 17 wird ebenfalls erzeugt durch Druckpolster
in den Räumen 22 bis 23, wobei der Raum 22 wiederum mit dem Druck der
Druckquelle und der Raum 23 mit dem Druck des Tanks beaufschlagt ist.
Buchsen 34, 35, die der Geometrie der Räume 22 bzw. 23 angepaßt sind,
greifen einerseits in die Räume 22 bzw. 23 und andererseits in zugeordnete
Ausnehmungen der Steuerscheibe 17 ein.
Bei der in Fig. 7 wiedergegebenen Axialkolbenmaschine mit Doppelkolben
anordnung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile. Die beidseits an
der verstellbaren Schrägscheibe 8 angreifenden Kolben 7 sind an ihren
anderen Enden auf Federn 36 abgestützt. Beidseits der Trommel 5 sind
Steuerscheiben 17 angeordnet, die mit konischen Zentrierflächen 19 an
entsprechend konisch ausgebildeten Stirnseiten der Trommel 5 anliegen. Die
Konuswinkel der Konen sind identisch, so daß die Steuerscheibenkräfte Fs
sich gegenseitig aufheben und keine Kippmomente erzeugen. Die Steueröff
nungen 28 bzw. 31 der Steuerscheiben gehen in zugeordnete, mit der Druck
quelle verbindbare Kanäle 37 bzw. mit dem Tank verbindbare Kanäle 38
über. Bei der in Fig. 7 auf der linken Seite gezeichneten Steuerscheibe 17
sind die Kanäle 37, 38 in die Steuerscheibe integriert. An dieser in der
Fig. 7 linken Steuerscheibe 17 greift die Andrückkraft an, die von Druck
polstern in dem mit der Druckquelle verbundenen Raum 23 erzeugt werden.
Die andere, in der Fig. 7 rechte Steuerscheibe 17 ist demgegenüber ein
Bauteil, welches die Kanäle 37, 38 aufnimmt, am Gehäuseflansch 2
abgestützt.
Die in Fig. 7 linke Steuerscheibe 17 wird außerdem über eine Feder 39
gegen die Trommel 5 gedrückt, wobei diese Feder 39 die Aufgabe hat, im
Anfahrzustand oder bei niedrigen Belastungen die notwendige Andrückkraft
zu erzeugen.
Bei der in Fig. 8 wiedergegebenen Ausführung bezeichnen gleiche Bezugs
zeichen gleiche Teile. Die Steuerscheiben 17 und die Trommel 5 stützen sich
aneinander auf Stützflächen 40 ab, die sich orthogonal zur Achse der
Welle 4 erstrecken. Die einander gegenüberliegenden Kolben 7 jeder
Zylinderbohrung 6 sind nicht auf Federn abgestützt, sondern über
Verbindungselemente 41 miteinander verbunden. Auf dem Zapfen 12 ist
unter einem festen Winkel eine Schrägscheibe 42 angeordnet, an deren
gegenüberliegenden Seiten die Kolben 7 abgestützt sind.
Bei allen dargestellten Ausführungsformen münden die Zylinderbohrungen 6
ohne Querschnittsverjüngung und damit ohne Druckverlust in die Steueröff
nungen 28, 31 der Steuerscheibe(n) 17. Alle Bauteile sind konstruktiv einfach
aufgebaut und lassen sich durch einfache Bearbeitung herstellen.
Claims (6)
1. Axialkolbenmaschine mit einem Gehäuse und einer darin gelagerten Welle, mit einer
koaxial zur Welle angeordneten Trommel, die eine Mehrzahl von sich parallel zur
Welle erstreckenden Zylinderbohrungen für darin geführte Kolben aufweist, mit einer
Schräg- oder Taumelscheibe, an der die Kolben abgestützt sind, wobei die Trommel
und die Schräg- oder Taumelscheibe relativ zueinander drehbar sind und mit einer
an der kolbenabgewandten Stirnseite der Trommel angeordneten, relativ zur
Trommel drehbaren Steuerscheibe, die durch gehäuseseitig wirkende Stützkräfte
gegen die Stirnseite gedrückt wird und Steueröffnungen aufweist, welche die
Zylinderbohrungen abwechselnd mit einer Druckquelle und einem Tank verbinden,
wobei die Zylinderbohrungen ohne Querschnittsverjüngung an der Stirnseite
münden und die radiale Weite der Steueröffnungen gleich oder größer ist als der
Durchmesser der Zylinderbohrungen, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerscheibe (17) eine umfangseitig offene, mit einer
Steueröffnung (31) verbundene Ringkammer (29) sowie in axialer Richtung daneben
eine zweite, sich nur über einen Teilumfang erstreckende und umfangseitig offene,
mit der anderen Steueröffnung (28) verbundene Kammer (26) aufweist, daß den
Kammern (26, 29) innenseitig am Gehäuse (1) umlaufende Nuten (27, 30)
zugeordnet sind, die mit der Druckquelle bzw. mit dem Tank verbunden sind.
2. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steueröffnungen (28, 31) der Steuerscheibe (17) an ihren, den
Zylinderbohrungen (6) abgewandten Enden nach Maßgabe der durch die
Relativbewegung zwischen Trommel (5) und Steuerscheibe (17) bedingten
Geschwindigkeitskomponenten der Strömung in tangentialer Zu- bzw. Abström
richtung erweitert sind.
3. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Stirnseiten der
Trommel (5) und der Steuerscheibe (17) als Zentrierflächen (19) ausgebildet sind.
4. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch
konische Zentrierflächen.
5. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einseitig an der Schräg-
oder Taumelscheibe abgestützten Kolben, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einander zugewandten Stirnseiten der Trommel (5) und des
Gehäuses (1) als Zentrierflächen (14) ausgebildet sind.
6. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit beidseitig an der
Schräg- oder Taumelscheibe abgestützten Kolben und Steuerscheiben an beiden
Stirnseiten der Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die einander
zugewandten Stirnseiten der Trommel (5) und der beiden Steuerscheiben (17) als
Zentrierflächen (19) mit identischer geometrischer Konfiguration ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998138897 DE19838897C2 (de) | 1998-08-27 | 1998-08-27 | Axialkolbenmaschine |
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19838897A1 DE19838897A1 (de) | 2000-03-09 |
| DE19838897C2 true DE19838897C2 (de) | 2002-12-05 |
Family
ID=7878847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998138897 Expired - Fee Related DE19838897C2 (de) | 1998-08-27 | 1998-08-27 | Axialkolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19838897C2 (de) |
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1998
- 1998-08-27 DE DE1998138897 patent/DE19838897C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
| DE19838897A1 (de) | 2000-03-09 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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