DE19838774A1 - Strangabzugsverfahren und hiermit korrespondierende Bogenstranggießanlage - Google Patents
Strangabzugsverfahren und hiermit korrespondierende BogenstranggießanlageInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Strangabzugsverfahren für ein in einer Bogenstranggießanlage gegossenes Metallband (1), insbesondere ein Stahlband (1), wobei das Metallband (1) zunächst von einem mit einer Eingangsgeschwindigkeit (ve) angetriebenen Bogeneingangssegment (3) senkrecht aus einer Gießkokille (2) abgezogen wird, wobei dem Metallband (1) im Bogeneingangssegment (3) eine Bogenform aufgeprägt wird, so daß das Metallband (1) in einen Kreisbogen einläuft, wobei das Metallband (1) nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung (x) von einem mit einer Ausgangsgeschwindigkeit (va) angetriebenen Bogenausgangssegment (7) gerade gerichtet und aus dem Bogenausgangssegment (7) ausgefördert wird, wobei das Metallband (1) zwischen dem Bogeneingangssegment (3) und dem Bogenausgangssegment (7) zunächst über eine am Kreisbogen angeordnete Reaktionsrolle (5) und sodann über eine Führungsrolle (6) geführt wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Führungsrolle (6) unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist, daß ein Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. ein Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erfaßt wird und daß die Ausgangsgeschwindigkeit (va) beim Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erhöht und beim Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erniedrigt wird. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine korrespondierende Bogenstranggießanlage.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Strangabzugsverfahren für
ein in einer Bogenstranggießanlage gegossenes Metallband, insbeson
dere ein Stahlband, wobei das Metallband zunächst von einem mit
einer Eingangsgeschwindigkeit angetriebenen Bogeneingangssegment
senkrecht aus einer Gießkokille abgezogen wird, wobei dem Metall
band im Bogeneingangssegment eine Bogenform aufgeprägt wird, so daß
das Metallband in einen Kreisbogen einläuft, wobei das Metallband
nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung von einem mit
einer Ausgangsgeschwindigkeit angetriebenen Bogenausgangssegment
gerade gerichtet und aus dem Bogenausgangssegment ausgefördert
wird, wobei das Metallband zwischen dem Bogeneingangssegment und
dem Bogenausgangssegment zunächst über eine am Kreisbogen angeord
nete Reaktionsrolle und sodann über eine Führungsrolle geführt
wird, sowie eine hiermit korrespondierende Bogenstranggießanlage.
Ein derartiges Strangabzugsverfahren bzw. eine derartige Bogen
stranggießanlage werden bspw. von der Firma SMS Schloemann-Siemag
als sogenannte CSP-Anlagen vertrieben. Mit CSP-Anlagen werden
Dünnbrammen mit einer Banddicke zwischen 40 mm und 150 mm gegossen.
Bei Bogenstranggießanlagen wird das Metallband aus einer Gießkokil
le senkrecht abgezogen. Danach wird dem Metallband von einem ange
triebenen Bogeneingangssegment (Biegetreiber) eine Bogenform aufge
prägt. Nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung wird das
Metallband von einem angetriebenen Bogenausgangssegment (Auszieh-
Richttreiber) gerade gerichtet.
Im Idealfall verläuft das Metallband zwischen den beiden Treibern
exakt kreisbogenförmig. Dies setzt u. a. voraus, daß beide Treiber
mit exakt gleicher Geschwindigkeit auf das Metallband wirken.
Unterschiede in den Geschwindigkeiten verursachen entweder einen
sehnenförmigen Verlauf oder ein sackartiges Durchhängen des Metall
bandes zwischen den beiden Treibern. Dem Durchhängen kann mecha
nisch dadurch entgegengewirkt werden, daß eine Reaktionsrolle und
eine zusätzliche Führungsrolle das Metallband von unten stützen.
Abweichungen des Metallbandes von seiner Ideallinie können zu
Betriebsstörungen bis hin zum Gießabbruch führen. Geschwindigkeits
unterschiede müssen daher unverzüglich ausgeregelt werden, um
Abweichungen des Metallbandes von seiner Ideallinie so weit wie
möglich zu vermeiden. Ferner sollte das Metallband an mindestens
einer am Kreisbogen angeordneten Rolle fest abrollen, um dem Ge
samtverlauf des Metallbandes und damit auch der gesamten Bogen
stranggießanlage eine erhöhte Stabilität und einen erhöhten Gleich
lauf zu verleihen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Strang
abzugsverfahren und eine hiermit korrespondierende Bogenstranggieß
anlage zur Verfügung zu stellen, mittels derer das Metallband mit
hinreichender Genauigkeit auf seiner Ideallinie geführt wird und
Abweichungen von der Ideallinie mit Sicherheit so rechtzeitig
detektierbar sind, daß den Abweichungen entgegengewirkt werden
kann.
Die Aufgabe wird für das Strangabzugsverfahren dadurch gelöst, daß
die Führungsrolle unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist, daß ein
Sichanlegen des Metallbandes an die Führungsrolle bzw. ein Abheben
des Metallbandes von der Führungsrolle erfaßt wird und daß die
Ausgangsgeschwindigkeit beim Sichanlegen des Metallbandes an die
Führungsrolle erhöht und beim Abheben des Metallbandes von der
Führungsrolle erniedrigt wird.
Für die Bogenstranggießanlage wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Führungsrolle unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist, daß die
Führungsrolle eine Erfassungseinrichtung aufweist, mittels derer
ein Sichanlegen des Metallbandes an die Führungsrolle bzw. Abheben
des Metallbandes von der Führungsrolle erfaßbar ist, und daß die
Erfassungseinrichtung mit einem Steuerelement in Wirkverbindung
steht, mittels dessen der Ausgangsantrieb entsprechend dem Sichan
legen des Metallbandes an die Führungsrolle bzw. dem Abheben des
Metallbandes von der Führungsrolle ansteuerbar ist.
Mit dem erfindungsgemäßen Strangabzugsverfahren bzw. der erfin
dungsgemäßen Bogenstranggießanlage läßt man also das Metallband in
einem Toleranzbereich definiert durchhängen. Dieses geringfügige
Durchhängen beeinflußt weder den Gießprozeß noch die Qualität des
erzeugten Metallbandes. Als entscheidenden Vorteil erreicht man
aber, daß bei einer zu hohen Ausgangsgeschwindigkeit, wenn also das
Metallband versucht, einen sehnenförmigen Verlaufanzunehmen, das
Metallband zuerst von der Führungsrolle abhebt und erst später von
der Reaktionsrolle abheben würde. Bereits das Abheben von der
Führungsrolle wird aber detektiert, so daß die Ausgangsgeschwindig
keit rechtzeitig vor dem Abheben des Metallbandes von der Reak
tionsrolle nachgeführt werden kann.
Die Führungsrolle rotiert mit einer Umfangsgeschwindigkeit. Wenn
das Metallband an der Führungsrolle anliegt, ist die Umfangsge
schwindigkeit zwangsweise gleich der Eingangsgeschwindigkeit. Es
ist daher möglich, daß auf Sichanlegen des Metallbandes an die Füh
rungsrolle erkannt wird, wenn die Differenz der Umfangsge
schwindigkeit zur Eingangsgeschwindigkeit eine vorbestimmte Ge
schwindigkeitsschranke unterschreitet, und daß auf Abheben des Me
tallbandes von der Führungsrolle erkannt wird, wenn die Differenz
der Umfangsgeschwindigkeit zur Eingangsgeschwindigkeit die vor
bestimmte Geschwindigkeitsschranke überschreitet.
Hiermit korrespondierend kann die Erfassungseinrichtung bspw. als
Geschwindigkeitssensor zum Erfassen einer Umfangsgeschwindigkeit
der Führungsrolle ausgebildet sein.
Wenn das Metallband auf der Führungsrolle aufliegt, übt es eine
Anliegekraft auf die Führungsrolle aus. Es ist daher auch möglich,
daß auf Sichanlegen des Metallbandes an die Führungsrolle erkannt
wird, wenn die Anliegekraft eine vorbestimmte Kraftschranke über
schreitet, und daß auf Abheben des Metallbandes von der Führungs
rolle erkannt wird, wenn die Anliegekraft die vorbestimmte Kraft
schranke unterschreitet.
Hiermit korrespondierend kann die Erfassungseinrichtung als Anlie
gekraftsensor zum Erfassen einer Anliegekraft, mit der das Metall
band an der Führungsrolle anliegt, ausgebildet sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgen
den Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigt in Prin
zipdarstellung die einzige
Fig. 1 eine Bogenstranggießanlage für ein Metallband.
Mittels der in Fig. 1 dargestellten Bogenstranggießanlage ist ein
Metallband 1, hier ein Stahlband 1, gießbar. Das Metallband 1 weist
dabei eine Banddicke zwischen 40 mm und 150 mm auf. Bei der Bogen
stranggießanlage gemäß Fig. 1 handelt es sich somit um eine soge
nannte Dünnbrammengießanlage.
Gemäß Fig. 1 weist die Bogenstranggießanlage eine Gießkokille 2
auf. Unterhalb der Gießkokille ist ein Bogeneingangssegment 3 an
geordnet. Das Bogeneingangssegment 3 wird von einem Eingangs-An
triebssystem 4 derart angesteuert, daß es das Metallband 1 mit
einer Eingangsgeschwindigkeit ve senkrecht aus der Gießkokille 2
abzieht und dem Metallband 1 eine Bogenform aufprägt. Das Metall
band 1 läuft folglich beim Verlassen des Bogeneingangssegments 3
in einen Kreisbogen ein.
Unterhalb des Bogeneingangssegments 3 ist eine Reaktionsrolle 5
angeordnet. Der Reaktionsrolle 5 wiederum ist eine Führungsrolle
6 nachgeordnet. Der Führungsrolle 6 ist ein Bogenausgangssegment
7 nachgeordnet. Das Bogenausgangssegment 7 ist mittels eines ge
schwindigkeitssteuerbaren Ausgangs-Antriebssystems 8 angetrieben.
Das Bogenausgangssegment 7 richtet das Metallband 1 nach Erreichen
einer waagerechten Bandlaufrichtung x wieder gerade. Ferner fördert
es das Metallband 1 mit einer Ausgangsgeschwindigkeit va aus dem
Bogenausgangssegment 7 aus.
Wenn das Metallband 1 mittels der Bogensegmente 3, 7 auf seiner
Ideallinie gehalten wird, liegt es exakt an der Reaktionsrolle 5
an. Die Reaktionsrolle 5 ist also am Kreisbogen angeordnet. Wenn
aber die Ausgangsgeschwindigkeit va größer ist als die Eingangs
geschwindigkeit ve, nimmt das Metallband 1 zwischen den Bogenseg
menten 3, 7 einen sehnenförmigen Verlauf an. Es hebt also von der
Reaktionsrolle 5 ab. Es ist zwar möglich, dieses Abheben des Me
tallbandes 1 von der Reaktionsrolle 5 zu detektieren und dem Ab
heben entgegenzuwirken. Dies erfordert jedoch aufwendige und
schnelle Sensor- und Regelsysteme. Um ein schnelleres Reagieren auf
Abweichungen des Metallbandes 1 von seiner Ideallinie zu ermögli
chen, wird daher wie folgt vorgegangen:
Die Führungsrolle 6 ist nicht am Kreisbogen, sondern unterhalb des
Kreisbogens angeordnet. Der Abstand der Führungsrolle 6 vom Kreis
bogen beträgt dabei zwischen 5 cm und 15 cm. Ferner weist die
Führungsrolle 6 eine Erfassungseinrichtung 9 auf. Die Erfassungs
einrichtung 9 ist im vorliegenden Fall als Geschwindigkeitssensor
ausgebildet. Mittels der Erfassungseinrichtung 9 kann erfaßt wer
den, mit welcher Umfangsgeschwindigkeit vu die Führungsrolle 6
rotiert. Wenn die Differenz der Umfangsgeschwindigkeit vu zur
Eingangsgeschwindigkeit ve eine vorbestimmte Geschwindigkeits
schranke unterschreitet, wird von einem Steuerelement 10 auf Si
chanlegen des Metallbandes 1 an die Führungsrolle 6 erkannt. Wenn
hingegen die Differenz der Umfangsgeschwindigkeit vu zur Eingangs
geschwindigkeit ve die vorbestimmte Geschwindigkeitsschranke über
schreitet, wird von dem Steuerungselement 10 auf Abheben des Me
tallbandes 1 von der Führungsrolle 6 erkannt.
Mittels der Erfassungseinrichtung 9 kann also das Sichanlegen des
Metallbandes 1 an die Führungsrolle 6 bzw. das Abheben des Metall
bandes 1 von der Führungsrolle 6 erfaßt werden. Somit kann auch
durch Vorgabe eines entsprechenden Sollwertes va* an das Ausgangs-
Antriebssystem 8 die Ausgangsgeschwindigkeit va beim Sichanlegen
des Metallbandes 1 an die Führungsrolle erhöht und beim Abheben des
Metallbandes 1 von der Führungsrolle 6 erniedrigt werden.
Alternativ kann die Erfassungseinrichtung 9 auch als Anliegekraft
sensor ausgebildet sein. In diesem Fall wird eine Anliegekraft
erfaßt, mit der das Metallband 1 an der Führungsrolle 6 anliegt
bzw. die das Metallband 1 auf die Führungsrolle 6 ausübt. In diesem
Fall kann auf Sichanlegen des Metallbandes 1 an die Führungsrolle
6 erkannt werden, wenn die Anliegekraft eine vorbestimmte Kraft
schranke überschreitet. Umgekehrt kann auf Abheben des Metallbandes
1 von der Führungsrolle 6 erkannt werden, wenn die Anliegekraft die
vorbestimmte Kraftschranke unterschreitet.
Durch das Anordnen der Führungsrolle unterhalb des Kreisbogens wird
also weiterhin sichergestellt, daß das Metallband 1 nur geringfügig
durchhängen kann. Dadurch, daß das Metallband 1 aber nicht gleich
zeitig, sondern nacheinander die Rollen 5, 6 kontaktiert bzw. den
Kontakt von ihnen löst, wird aber ein Toleranzbereich für die
Ausgangsgeschwindigkeit va geschaffen, innerhalb dessen das Metall
band 1 den Kontakt mit der Reaktionsrolle 5 nicht verliert.
1
Stahlband
2
Gießkokille
3
Bogeneingangssegment
4
Eingangs-Antriebssystem
5
Reaktionsrolle
6
Führungsrolle
7
Bogenausgangssegment
8
Ausgangs-Antriebssystem
9
Erfassungseinrichtung
10
Steuerelement
d Abstand
va Ausgangsgeschwindigkeit
va* Sollwert
ve Eingangsgeschwindigkeit
vu Umfangsgeschwindigkeit
x Bandlaufrichtung
d Abstand
va Ausgangsgeschwindigkeit
va* Sollwert
ve Eingangsgeschwindigkeit
vu Umfangsgeschwindigkeit
x Bandlaufrichtung
Claims (6)
1. Strangabzugsverfahren für ein in einer Bogenstranggießanlage
gegossenes Metallband (1), insbesondere ein Stahlband (1),
wobei das Metallband (1) zunächst von einem mit einer Ein
gangsgeschwindigkeit (ve) angetriebenen Bogeneingangssegment
(3) senkrecht aus einer Gießkokille (2) abgezogen wird,
wobei dem Metallband (1) im Bogeneingangssegment (3) eine Bogenform aufgeprägt wird, so daß das Metallband (1) in einen Kreisbogen einläuft,
wobei das Metallband (1) nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung (x) von einem mit einer Ausgangsgeschwindig keit (va) angetriebenen Bogenausgangssegment (7) gerade ge richtet und aus dem Bogenausgangssegment (7) ausgefördert wird,
wobei das Metallband (1) zwischen dem Bogeneingangssegment (3) und dem Bogenausgangssegment (7) zunächst über eine am Kreis bogen angeordnete Reaktionsrolle (5) und sodann über eine Füh rungsrolle (6) geführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsrolle (6) unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist,
daß ein Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. ein Abheben des Metallbandes (1) von der Füh rungsrolle (6) erfaßt wird und
daß die Ausgangsgeschwindigkeit (va) beim Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erhöht und beim Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) er niedrigt wird.
wobei dem Metallband (1) im Bogeneingangssegment (3) eine Bogenform aufgeprägt wird, so daß das Metallband (1) in einen Kreisbogen einläuft,
wobei das Metallband (1) nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung (x) von einem mit einer Ausgangsgeschwindig keit (va) angetriebenen Bogenausgangssegment (7) gerade ge richtet und aus dem Bogenausgangssegment (7) ausgefördert wird,
wobei das Metallband (1) zwischen dem Bogeneingangssegment (3) und dem Bogenausgangssegment (7) zunächst über eine am Kreis bogen angeordnete Reaktionsrolle (5) und sodann über eine Füh rungsrolle (6) geführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsrolle (6) unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist,
daß ein Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. ein Abheben des Metallbandes (1) von der Füh rungsrolle (6) erfaßt wird und
daß die Ausgangsgeschwindigkeit (va) beim Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erhöht und beim Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) er niedrigt wird.
2. Strangabzugsverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsrolle (6) mit einer Umfangsgeschwindigkeit (vu) rotiert,
daß auf Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Differenz der Umfangsge schwindigkeit (vu) zur Eingangsgeschwindigkeit (ve) eine vorbestimmte Geschwindigkeitsschranke unterschreitet, und daß auf Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Differenz der Umfangsgeschwindigkeit (vu) zur Eingangsgeschwindigkeit (ve) die vorbestimmte Ge schwindigkeitsschranke überschreitet.
daß die Führungsrolle (6) mit einer Umfangsgeschwindigkeit (vu) rotiert,
daß auf Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Differenz der Umfangsge schwindigkeit (vu) zur Eingangsgeschwindigkeit (ve) eine vorbestimmte Geschwindigkeitsschranke unterschreitet, und daß auf Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Differenz der Umfangsgeschwindigkeit (vu) zur Eingangsgeschwindigkeit (ve) die vorbestimmte Ge schwindigkeitsschranke überschreitet.
3. Strangabzugsverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Metallband (1) auf die Führungsrolle (6) eine Anliege kraft ausübt,
daß auf Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Anliegekraft eine vorbestimmte Kraftschranke überschreitet, und
daß auf Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Anliegekraft die vorbestimmte Kraft schranke unterschreitet.
daß das Metallband (1) auf die Führungsrolle (6) eine Anliege kraft ausübt,
daß auf Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Anliegekraft eine vorbestimmte Kraftschranke überschreitet, und
daß auf Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erkannt wird, wenn die Anliegekraft die vorbestimmte Kraft schranke unterschreitet.
4. Bogenstranggießanlage zum Gießen eines Metallbandes (1),
insbesondere eines Stahlbandes (1),
mit einer Gießkokille (2),
mit einem unterhalb der Gießkokille (2) angeordneten Bogenein gangssegment (3), mittels dessen das Metallband (1) senkrecht aus der Gießkokille (2) abziehbar und dem Metallband (1) eine Bogenform aufprägbar ist, so daß das Metallband (1) beim Verlassen des Bogeneingangssegments (3) in einen Kreisbogen einläuft,
mit einer unterhalb des Bogeneingangssegments (3) am Kreisbo gen angeordneten Reaktionsrolle (5),
mit einer der Reaktionsrolle (5) nachgeordneten Führungsrolle (6),
mit einem der Führungsrolle (6) nachgeordneten Bogenausgangs segment (7) mit einem geschwindigkeitssteuerbaren Aus gangsantrieb (8), mittels dessen das Metallband (1) nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung (x) gerade richtbar und aus dem Bogenausgangssegment (7) ausförderbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsrolle (6) unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist,
daß die Führungsrolle (6) eine Erfassungseinrichtung (9) auf weist, mittels derer ein Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erfaßbar ist, und
daß die Erfassungseinrichtung (9) mit einem Steuerelement (10) in Wirkverbindung steht, mittels dessen der Ausgangsantrieb (8) entsprechend dem Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. dem Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) ansteuerbar ist.
mit einer Gießkokille (2),
mit einem unterhalb der Gießkokille (2) angeordneten Bogenein gangssegment (3), mittels dessen das Metallband (1) senkrecht aus der Gießkokille (2) abziehbar und dem Metallband (1) eine Bogenform aufprägbar ist, so daß das Metallband (1) beim Verlassen des Bogeneingangssegments (3) in einen Kreisbogen einläuft,
mit einer unterhalb des Bogeneingangssegments (3) am Kreisbo gen angeordneten Reaktionsrolle (5),
mit einer der Reaktionsrolle (5) nachgeordneten Führungsrolle (6),
mit einem der Führungsrolle (6) nachgeordneten Bogenausgangs segment (7) mit einem geschwindigkeitssteuerbaren Aus gangsantrieb (8), mittels dessen das Metallband (1) nach Erreichen einer waagerechten Bandlaufrichtung (x) gerade richtbar und aus dem Bogenausgangssegment (7) ausförderbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsrolle (6) unterhalb des Kreisbogens angeordnet ist,
daß die Führungsrolle (6) eine Erfassungseinrichtung (9) auf weist, mittels derer ein Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) erfaßbar ist, und
daß die Erfassungseinrichtung (9) mit einem Steuerelement (10) in Wirkverbindung steht, mittels dessen der Ausgangsantrieb (8) entsprechend dem Sichanlegen des Metallbandes (1) an die Führungsrolle (6) bzw. dem Abheben des Metallbandes (1) von der Führungsrolle (6) ansteuerbar ist.
5. Bogenstranggießanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassungseinrichtung (9) als Geschwindigkeitssensor
(9) zum Erfassen einer Umfangsgeschwindigkeit (vu) der Füh
rungsrolle (6) ausgebildet ist.
6. Bogenstranggießanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassungseinrichtung (9) als Anliegekraftsensor zum
Erfassen einer Anliegekraft, mit der das Metallband (1) an der
Führungsrolle (6) anliegt, ausgebildet ist.
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