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DE102007049062B3 - Betriebsverfahren zum Einbringen eines Walzguts in ein Walzgerüst eines Walzwerks, Steuereinrichtung und Walzwerk zum Walzen eines bandförmigen Walzgutes - Google Patents

Betriebsverfahren zum Einbringen eines Walzguts in ein Walzgerüst eines Walzwerks, Steuereinrichtung und Walzwerk zum Walzen eines bandförmigen Walzgutes Download PDF

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DE102007049062B3
DE102007049062B3 DE102007049062A DE102007049062A DE102007049062B3 DE 102007049062 B3 DE102007049062 B3 DE 102007049062B3 DE 102007049062 A DE102007049062 A DE 102007049062A DE 102007049062 A DE102007049062 A DE 102007049062A DE 102007049062 B3 DE102007049062 B3 DE 102007049062B3
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rolling stock
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Withdrawn - After Issue
Application number
DE102007049062A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Felkl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to EP08803716A priority patent/EP2195127B1/de
Priority to PCT/EP2008/061746 priority patent/WO2009049964A1/de
Priority to PL08803716T priority patent/PL2195127T3/pl
Priority to CN200880111147.0A priority patent/CN101821028B/zh
Priority to RU2010119069/02A priority patent/RU2448790C2/ru
Priority to US12/682,693 priority patent/US9050637B2/en
Priority to BRPI0818051 priority patent/BRPI0818051A2/pt
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Walzwerk (1) zum Walzen eines Walzgutes (3), insbesondere eines Metallbandes und ein Betriebsverfahren zum Einbringen eines Walzguts (3), insbesondere eines Metallbands, in ein Walzgerüst (2, 2') eines Walzwerks (1), wobei das Walzwerk (1) ein Walzgerüst (2, 2') mit Arbeitswalzen (5, 5') und eine Steuereinrichtung (6) aufweist, wobei das Walzgut (3) einen Walzgutkopf (4) aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit (Ve, Ve') auf das Walzgerüst (2, 2') zubewegt wird, wobei die Arbeitswalzen (5, 5') einen Walzspalt (G, G') bilden, wobei die Steuereinrichtung (6) das Walzgerüst (2, 2') derart ansteuert, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') die Arbeitswalzen (5, 5') mit einer Umfangsgeschwindigkeit (Vu, Vu2, Vu2') gedreht werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit (Ve, Ve') ist, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') der Walzspalt (G, G') in vertikaler Richtung auf im Wesentlichen eine einlaufseitige Walzgutkopfdicke (Dw) eingestellt ist, und dass bei oder nach Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') dieser auf einen vorbestimmten Wert geschlossen und im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspalts (G, G') die Umfangsgeschwindigkeit (Ve, Ve') der Arbeitswalzen (5, 5') in Abhängigkeit vom Walzspalt (G, G') geändert, insbesondere erhöht, wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren zum Einbringen eines Walzguts, insbesondere eines Metallbands, in ein Walzgerüst eines Walzwerks, wobei das Walzwerk ein Walzgerüst mit Arbeitswalzen und eine Steuereinrichtung aufweist, wobei das Walzgut einen Walzgutkopf aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit auf das Walzgerüst zubewegt wird, wobei die Arbeitswalzen einen Walzspalt bilden, wobei die Steuereinrichtung das Walzgerüst derart ansteuert, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt die Arbeitswalzen mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Steuereinrichtung für ein Walzwerk und ein Walzwerk zum Walzen eines Walzgutes, insbesondere eines Metallbandes, wobei das Walzwerk ein Walzgerüst mit Arbeitswalzen und eine Steuereinrichtung aufweist, wobei das Walzgut einen Walzgutkopf aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit auf das Walzgerüst zubewegbar ist, wobei die Arbeitswalzen einen Walzspalt bilden, wobei das Walzgerüst von der Steuereinrichtung derart ansteuerbar ist, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt die Arbeitswalzen mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit ist DE-AS 1 284 922 .
  • Bei der Herstellung von Halbzeug wird in der Regel aus flüssigem Walzgut ein Strang oder Brammen gegossen, welche anschließend zu Halbzeug weiterverarbeitet werden. Dazu werden diese in der Regel durch ein Warm- und/oder Kaltwalzwerk prozessiert.
  • Beim Einbringen bzw. Einfädeln von Walzgut in ein Walzgerüst kommt es häufig zu Verschleißerscheinungen an den Arbeitswalzen des Walzgerüsts und/oder Durchsatzeinbußen durch den Einfädelvorgang. Die Verschleißerscheinungen an den Arbeitswalzen sind dadurch bedingt, dass das in das Walzgerüst einlaufende Walzgut an der Mantelfläche einer Arbeitswalze anschlägt und es zu sogenannten „roll marks" kommt. Abhängig von den Abmessungen solcher Arbeitswalzenbeschädigungen, ist ggf. ein sofortiger Walzenwechsel erforderlich und damit ein hoher Walzenverschleiß gegeben.
  • In Walzwerken werden heutzutage verschiedene Verfahren zum Einfädeln eines Walzguts in ein Walzgerüst bzw. in eine Walzstraße genutzt, um derartige Arbeitswalzenbeschädigungen zu vermeiden.
  • Beispielsweise ist von Betreiberseite bekannt, ein Walzgut in eine Walzstraße derart einzufädeln, dass zunächst alle Walzgerüste der Walzstraße geöffnet sind, ein Walzgut in die gesamte Walzstraße eingebracht wird, anschließend alle Walzgerüste geschlossen werden, und dann ein Walzvorgang, vorzugsweise ein kontinuierlicher Walzvorgang, begonnen wird. Dies hat zur Folge, dass ein hohes Maß an Walzgutausschuss pro Einfädelvorgang erzeugt wird. Walzgutausschuss ist in einem solchen Falle einmal die Länge der gesamten Walzstraße pro Einfädelvorgang. Insbesondere bei nichtkontinuierlichem Walzen, d. h. bei sogenannten Batch Mills, ist die Effizienzminderung der Walzstraße durch einen derartigen Einfädelvorgang beträchtlich, da Walzgutverluste für jede Gramme gegeben sind. Ferner ist dieses Verfahren zeitaufwändig, da es manuell durchgeführt wird.
  • Alternativ ist es ebenfalls von Betreiberseite bekannt, ein Walzgut in ein Walzgerüst einzufädeln, wobei das Walzgerüst bereits auf einen Walzspalt eingestellt ist, der die auslaufseitige, reduzierte Dicke des Walzguts bereitstellt. Hier wird das Walzgut sehr langsam in das Walzgerüst eingefahren, um die Beschädigung der Arbeitswalzen so gering wie möglich zu halten. Ferner ist die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen deutlich größer als die Geschwindigkeit des einlaufenden Walzguts. Die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen ist nämlich bereits auf die Auslaufdicke des Walzguts aus dem Walzgerüst angepasst. Die Beschädigung der Arbeitswalzen kann hier einerseits nicht gänzlich vermieden werden, andererseits führt die erforderliche geringe einlaufseitige Walzgutgeschwindigkeit zu Durchsatzeinbußen.
  • Als weitere Maßnahme zur Verringerung von Arbeitswalzenbeschädigungen beim Einbringen in ein Walzgerüst sind ferner Sonderbetriebsarten bekannt, wie Anspitzen und das Aufbringen von Schmiermittel, insbesondere Öl bzw. einer Ölemulsion, auf das Walzgut. Diese Sonderbetriebsarten stören ebenfalls einen durchsatzoptimierten Betriebsablauf und führen daher ebenso zu Durchsatzeinbußen.
  • Aus der Auslegeschrift 1 284 922 ist bekannt, einen Walzspalt auf einen gewünschten Walzspalt vor dem Anstechen einzustellen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Betriebsverfahren, eine Steuereinrichtung und ein Walzwerk der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit welchen die Standzeit der Arbeitswalzen und die Produktivität des Walzwerks erhöht werden.
  • Der verfahrensmäßige Teil der Aufgabe wird gelöst durch ein Betriebsverfahren zum Einbringen eines Walzguts, insbesondere eines Metallbands, in ein Walzgerüst eines Walzwerks, wobei das Walzwerk ein Walzgerüst mit Arbeitswalzen und eine Steuereinrichtung aufweist, wobei das Walzgut einen Walzgutkopf aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit auf das Walzgerüst zubewegt wird, wobei die Arbeitswalzen einen Walzspalt bilden, wobei die Steuereinrichtung das Walzgerüst derart ansteuert, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt die Arbeitswalzen mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit ist, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt der Walzspalt in vertikaler Richtung auf im Wesentlichen eine einlaufseitige Walzgutdicke eingestellt ist, und dass bei oder nach Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt dieser auf einen vorbestimmten Wert geschlossen und im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspalts die Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit vom Schließzustand des Walzspalts geändert, insbesondere erhöht, wird.
  • Die Erfindung kann sowohl für eingerüstige Walzstraßen als auch für mehrgerüstige Walzstraßen verwendet werden. D. h. das Walzwerk umfasst mindestens ein Walzgerüst. Die Erfindung ist gleichermaßen anwendbar für Kaltwalzstraßen und Warmwalzstraßen.
  • Durch das erfindungsgemäße Betriebsverfahren können Arbeitswalzenbeschädigungen beim Einfädeln des Walzguts in ein Walzgerüst nahezu vollständig vermieden werden. Ferner wird der Walzgutausschuss gegenüber den bekannten Verfahren deutlich reduziert. Darüber hinaus kann das Verfahren für gängige Walzgeschwindigkeiten vorgesehen werden, d. h. es ist keine Sonderbetriebsart erforderlich, welche aus zeitlichen Gründen zu Durchsatzeinbußen führt. Somit kann die Produktivität eines Walzwerks signifikant gesteigert werden.
  • Ein Walzspalt wird durch die Arbeitswalzenmantelflächen von zwei Arbeitswalzen gebildet, wobei ein kürzester Abstand zwischen der oberen und der unteren Arbeitswalze durch eine Mantelflächennormale die vertikale Ausdehnung des Walzspalts definiert. Der Walzspalt kann in Breitenrichtung des Walzguts unterschiedliche vertikale Ausdehnungen haben, welche bspw. durch eine Walzenschliffform, Walzenabnutzung, thermische Ausdehnung der Walzen oder Walzenbiegung bedingt sind.
  • Als Walzgutkopf, Bandkopf oder Bandanfang wird das dem Walzgerüst zugewandte Ende eines in ein Walzgerüst einlaufenden Walzguts bzw. Bands bezeichnet, wohingegen der Walzgutfuß bzw. Bandfuß, auch als Bandende bezeichnet, das dem Walzgerüst abgewandte Ende eines in ein Walzgerüst einlaufenden Walzguts bzw. Bandes ist.
  • Die Walzgutkopfgeschwindigkeit kann bspw. mittels Geschwindigkeitssensoren erfasst werden. Die Steuereinrichtung steuert die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen derart, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen im Wesentlichen zum Zeitpunkt des Eintritts des Walzgutkopfs in den Walzspalt der Walzgutkopfgeschwindigkeit angeglichen ist. Dadurch wird vermieden, dass zwischen Arbeitswalzenmantelfläche und Walzgut bzw. Walzgutkopf ein großer Differenzbetrag zwischen Umlaufgeschwindigkeit und Walzgutkopfgeschwindigkeit, d. h. ein hoher Relativgeschwindigkeitsbetrag zwischen Walzgut und Arbeitswalzenmantelfläche, vorliegt, der zur Beschädigung der Arbeitswalze führen könnte. Unter Umlaufgeschwindigkeit wird die Bahngeschwindigkeit eines fixen Punktes auf einer Arbeitswalzenmantelfläche verstanden, welcher durch die Drehung der Arbeitswalze im Wesentlichen eine Kreisbahn beschreibt.
  • Ebenfalls wird im Wesentlichen vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt der Walzspalt im Wesentlichen auf die Dicke des einlaufenden Walzgutkopfes eingestellt. Einerseits werden dadurch die Arbeitswalzen nicht der Gefahr ausgesetzt, durch in den Walzspalt einzubringendes Walzgut, insbesondere dessen Kanten beschädigt zu werden. Andererseits ist der Anstellweg zum Schließen des Walzspalts möglichst gering. Der Walzspalt wird also ungefähr auf die Dicke des einlaufenden Walzgutkopfes eingestellt. Der Walzspalt kann etwas kleiner oder etwas größer als die Walzgutkopfdicke sein. Vorzugsweise ist der Walzspalt etwas weiter geöffnet als der einlaufende Walzgutkopf dick ist. Die Positionsbestimmung des Walzgutkopfes erfolgt bspw. über eine Walzgutkopf- bzw. Walzgutverfolgung, welche Bezugspunkte und eine bspw. durch Walzen oder Treiber bekannte Walzgutkopf- bzw. Walzgutgeschwindigkeit, nutzt, um die Position des Walzgutkopfes zu bestimmen.
  • Alternativ, jedoch sich der Gefahr der Arbeitswalzenbeschädigung aussetzend, ist es möglich, den Walzspalt etwas kleiner als die Walzgutkopfdicke einzustellen. Erreicht das Walzgut den Walzspalt, so federt dieser etwas auf, da das Walzgut dicker ist, als der Walzspalt hoch. Das Auffedern des Walzspaltes bei Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt kann vorteilhaft als Startsignal zum Hochfahren der Walzkraft bzw. zum Belasten des Walzspalts genutzt werden. Eine Walzgutverfolgung ist hier somit nicht zwingend erforderlich, um den Eintrittszeitpunkt in den Walzspalt festzulegen. Der Walzgutverlust für das Endprodukt kann dadurch gegebenenfalls weiter verringert werden.
  • Im Wesentlichen bei oder nach Eintritt des Walzgutkopfs in den Walzspalt wird der Walzspalt auf einen vorbestimmten Wert geschlossen und im Wesentlichen gleichzeitig bzw. synchron mit Schließen des Walzspalts die Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit vom Walzspalt, d. h. von der Öffnung des Walzspalts, geändert, insbesondere erhöht. Als Walzspalt bzw. Walzspaltöffnung wird die die Auslaufdicke des Walzguts definierende Walzspalteinstellung bezeichnet. Alternativ kann formuliert werden, dass der Walzspalt auf einen vorbestimmten Wert geschlossen und im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspalts die Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit von der auslaufseitigen Walzgutdicke geändert, insbesondere relativ zur Einlaufgeschwindigkeit des Walzguts erhöht, wird. Insbesondere wird die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit vom Walzspalt auf eine durch den vorbestimmten Wert des Walzspalts definierte Umlaufgeschwindigkeit geändert.
  • Die Umlaufgeschwindigkeit wird dabei unter Berücksichtigung der beim Walzen geltenden Massenflussgesetze bzw. Volumenerhaltungsgesetze derart geändert, dass im Wesentlichen bei Erreichen der auslaufseitig gewünschten Walzgutdicke, die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzenmantelflächen an die auslaufseitige Walzgutdicke entsprechend der obigen Gesetzmäßigkeiten angepasst ist.
  • Während der synchronen Änderung der Umlaufgeschwindigkeit und des Walzspalts durch Erhöhung der Walzkraft auf die durch die gewünschte auslaufseitige Walzgutdicke vorgegebenen Werte besteht in der Regel ein nichtlinearer Zusammenhang zwischen der Änderung der Walzkraft und der Änderung der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzenmantelflächen.
  • Die gewünschte auslaufseitige Walzgutdicke bzw. die Öffnung des gewünschte Walzspalts kann bspw. durch den Betreiber der Walzstraße geeignet manuell gewählt oder durch ein Walzmodell berechnet und vorgegeben werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird einlaufseitig und/oder auslaufseitig vor und/oder nach dem Walzgerüst eine Zugspannung des Walzguts gemessen, wobei die Steuereinrichtung Stellmittel zur Beeinflussung der Zugspannung des Walzguts derart ansteuert, dass in Abhängigkeit der gemessenen Zugspannung eine vorgesehene Zugspannung des Walzguts eingestellt wird. Dadurch werden Zugfehler des Walzguts, welche beim Einbringen des Walzguts in wenigstens ein Walzgerüst entstehen können, behoben. Als Stellmittel zur Beeinflussung der Zugspannung des Walzguts kann ein Walzgerüst angesehen werden, oder auch eine zur Einstellung der Zugspan nung des Walzguts vorgesehene Rolle. Für eine mehrgerüstige Walzstraße ist es insbesondere vorteilhaft, wenn das Walzwerk ein erstes und ein dem ersten nachgeordnetes zweites Walzgerüst aufweist, in welche das Walzgut nacheinander eingebracht wird, wobei zwischen dem ersten und dem zweiten Walzgerüst eine Einrichtung zur Messung eines Walzgutzugs vorgesehen ist, wobei die Steuereinrichtung bei und/oder nach Eintritt des Walzguts in den Walzspalt des zweiten Walzgerüsts das erste und/oder das zweite Walzgerüst derart ansteuert, dass eine vorgesehene Zugspannung für das Walzgut eingestellt wird.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung steuert die Steuereinrichtung Stellmittel zur Beeinflussung einer Zugspannung des Walzguts derart an, dass mittels durch ein Walzmodell vorausberechneter Stellgrößen eine für das Walzgut vorgesehene Zugspannung eingehalten wird. Eine Vorausberechnung erlaubt es, dass ein Zugspannungsfehler des Walzguts bereits vor dessen Entstehung erkannt wird, und dass die Stellmittel durch die Steuereinrichtung derart angesteuert werden, dass ein Zugfehler für das Walzgut nicht auftritt, sondern eine vorgesehene Zugspannung für das Walzgut aufrechterhalten wird. Insbesondere ist es vorteilhaft, dass die Steuereinrichtung mittels durch ein Walzmodell vorausberechneter Stellgrößen das erste und/oder das zweite Walzgerüst derart ansteuert, dass eine Abweichung einer Zugspannung eines Walzguts von einer vorgesehenen Zugspannung für das Walzgut vermieden wird.
  • Die Aufgabe wird in korrespondierender Weise gelöst durch eine Steuereinrichtung für ein Walzwerk, welche einen maschinenlesbaren Programmcode aufweist, der Steuerbefehle umfasst, die die Steuereinrichtung zur Durchführung des Betriebsverfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 veranlassen.
  • Der vorrichtungsmäßige Teil der Aufgabe wird gelöst durch ein Walzwerk zum Walzen eines Walzgutes, insbesondere eines Metallbandes, wobei das Walzwerk ein Walzgerüst mit Arbeitswalzen und eine Steuereinrichtung aufweist, wobei das Walzgut einen Walzgutkopf aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit auf das Walzgerüst zubewegbar ist, wobei die Arbeitswalzen einen Walzspalt bilden, wobei das Walzgerüst von der Steuereinrichtung derart ansteuerbar ist, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt die Arbeitswalzen mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit ist, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt der Walzspalt in vertikaler Richtung auf im Wesentlichen eine einlaufseitige Walzgutdicke eingestellt ist, und dass bei oder nach Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt dieser auf einen vorbestimmten Wert geschlossen und im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspalts die Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit vom Walzspalt geändert, insbesondere erhöht, wird. Durch ein derartiges Walzwerk wird die Lebensdauer der Arbeitswalzen erhöht und die Produktivität eines Walzwerks gesteigert.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Walzwerks ist einlaufseitig und/oder auslaufseitig vor und/oder nach dem Walzgerüst die Zugspannung des Walzguts mittels einer Einrichtung zur Messung der Zugspannung messbar, wobei durch die Steuereinrichtung Stellmittel zur Beeinflussung des Walzgutzugs derart ansteuerbar sind, dass in Abhängigkeit der gemessenen Zugspannung eine vorgesehene Zugspannung des Walzguts eingestellt wird. Dadurch ist möglich, Zugfehler in der Zugspannung des Walzguts zu beheben. Für eine mehrgerüstige Walzstraße ist es insbesondere vorteilhaft, wenn das Walzwerk ein erstes und ein dem ersten nachgeordnetes zweites Walzgerüst aufweist, in welche das Walzgut nacheinander einbringbar ist, wobei zwischen dem ersten und dem zweiten Walzgerüst eine Einrichtung zur Messung eines Walzgutzugs vorgesehen ist, wobei mittels der Steuereinrichtung bei und/oder nach Eintritt des Walzguts in den Walzspalt des zweiten Walzgerüsts das erste und/oder das zweite Walzgerüst derart ansteuerbar ist, dass eine vorgesehene Zugspannung für das Walzgut eingestellt wird.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind durch die Steuereinrichtung Stellmittel zur Beeinflussung des Walzgutzugs derart ansteuerbar, dass mittels durch ein Walzmodell vorausberechneter Stellgrößen eine für das Walzgut vorgesehene Zugspannung eingehalten wird. Durch die Nutzung vorausberechneter Stellgrößen können zu erwartende, noch nicht eingetretene Zugfehler für das Walzgut gehandhabt werden und die Zugspannung mittels der Stellmittel bereits vor dem Auftreten des Zugfehlers derart ausgesteuert werden, dass ein Zugfehler nicht oder nur in verminderter Form auftritt.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel, welches anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert wird. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Walzwerks mit einem auf ein Walzgerüst zulaufenden Band,
  • 2 eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Walzwerks mit einem in ein Walzgerüst eingebrachtes Band,
  • 3 ein Flussdiagramm zur Darstellung eines beispielhaften Ablaufs des erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • 4 einen zeitlichen Walzkraftverlauf für ein erstes Walzgerüst beim Einfädeln von Walzgut in das Walzgerüst,
  • 5 einen zum in 4 dargestellten Walzkraftverlauf zugehörigen Verlauf der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen des ersten Walzgerüsts,
  • 6 einen zeitlichen Walzkraftverlauf für ein zweites, dem ersten direkt nachfolgenden Walzgerüst beim Einfädeln von Walzgut in das Walzgerüst,
  • 7 einen zum in 6 dargestellten Walzkraftverlauf zugehörigen Verlauf der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen für das zweite Walzgerüst.
  • 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Walzwerks 1 mit einer Walzguttransporteinrichtung 8 und einem Walzgerüst 2. Das Walzgerüst 2 weist einen Satz Arbeitswalzen 5 und einen Satz nicht bezeichneter Stützwalzen auf. Eine Steuereinrichtung 6 ist mit dem Walzgerüst 2 wirkverbunden, so dass diese die Funktion des Walzgerüsts 2 steuern kann.
  • Zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Einbringens von Walzgut, hier Metallband 3, in ein Walzgerüst 2 eines Walzwerks 1 ist in der Steuereinrichtung 6 ein in 1 schematisch dargestellter maschinenlesbarer Programmcode 21 zur automatischen Durchführung eines Verfahrens hinterlegt.
  • Der Programmcode 21 kann in einer Steuereinrichtung 6 permanent oder temporär hinterlegt sein. Bspw. wird – wie in 1 – der maschinenlesbare Programmcode 21 mittels eines Datenträgers 20 der Steuereinrichtung 6 einmalig oder mehrmalig bereitgestellt. Nach Zuführung des maschinenlesbaren Programmcodes 21 an die Steuereinrichtung 6 kann die Steuereinrichtung 6 das erfindungsgemäße Verfahren zum Einbringen eines Metallbandes 3 in ein Walzgerüst 2 durchführen, wenn der maschinenlesbare Programmcode 21 ausgeführt wird.
  • 1 zeigt ferner eine einlaufseitige und eine auslaufseitige Walzguttransporteinrichtung 8 vor bzw. nach dem Walzgerüst 2. Auf der einlaufseitigen Walzguttransporteinrichtung 8 ist ein Metallband 3 mit einem Bandkopf 4, welcher eine Dicke Dw aufweist, angeordnet. Das Metallband 3 bzw. der Bandkopf 4 bewegt sich mit einer Bandkopfgeschwindigkeit Ve auf das Walzgerüst 2 zu. In 1 hat das Metallband 3 einen von den Arbeitswalzen 5 gebildeten Walzspalt G noch nicht erreicht, d. h. befindet sich nur vor Eintritt in den Walzspalt G.
  • Der Steuereinrichtung 6 werden die Bandkopfdicke Dw, welche bspw. aus einer Banddickenmessung ermittelt wurde, und die Bandkopfgeschwindigkeit Ve, welche bspw. mittels Geschwindigkeitssensoren erfasst wurde, zugeführt. Ferner wird der Steuereinrichtung 6 die auslaufseitige Soll-Dicke SDa, des Metallbandes 3 zugeführt. Die auslaufseitige Soll-Dicke SDa des Metallbandes 3 kann bspw. durch ein Walzmodell berechnet werden oder geeignet gewählt werden. Darüber hinaus werden der Steuereinrichtung 6 weitere Walzparameter P zugeführt, welche zur Herstellung eines gewünschten Endprodukts unter den gegebenen Walzbedingungen von Bedeutung sind.
  • Um ein automatisches Einfädeln des Metallbandes in das Walzgerüst zu ermöglichen, ohne dabei Schäden an wenigstens einer der Mantelflächen der Arbeitswalzen 5 zu erzeugen, wird das Walzgerüst 2 derart angesteuert, dass die Arbeitswalzen 5 vor Eintreffen des Metallbandes 3 im Walzspalt G sich mit einer Umlaufgeschwindigkeit Vu drehen, die im Wesentlichen gleich ist der einlaufseitigen Bandkopfgeschwindigkeit Ve. Darüber hinaus wird der Walzspalt G des Walzgerüsts 2 im Wesentlichen durch die Steuereinrichtung 6 so eingestellt, dass die vertikale Öffnung des Walzspalts G im Wesentlichen der Bandkopfdicke Dw des einlaufenden Bandkopfs 4 entspricht. Es gilt also vor Eintreffen des Metallbandes 3 im Walzspalt, jedoch spätestens bei Eintreffen des Metallbandes im Walzspalt: Dw ≅ G.
  • Ein Walzgut bzw. Metallband tritt dann in den Walzspalt eines Walzgerüsts ein, wenn der Walzgutkopf bzw. Bandkopf die von den Längsachsen der beiden Arbeitswalzen des Walzgerüsts aufgespannte Ebene durchstößt.
  • 2 zeigt einen schematisch dargestellten Ausschnitt eines Walzwerks 1, nachdem ein Metallband 3 in das Walzgerüst 2 eingefädelt wurde.
  • Ein Walzspalt G des Walzgerüsts 2 ist in 2 auf einen vorausberechneten Wert geschlossen, so dass eine gewünschte auslaufseitige Dicke Da des Metallbandes 3 eingestellt ist. Die ursprüngliche Anordnung der Arbeitswalzen 5 aus 1 ist in 2 gestrichelt angedeutet. 2 zeigt das Walzwerk 1 zu einem Zeitpunkt deutlich nach Abschluss des Einfädelvorgangs am Walzgerüst 2.
  • Beim Einfädeln des Metallbandes 3 in das Walzgerüst 2 wird der Walzspalt G aus 1 vorzugsweise bei bzw. mit, alternativ nach Eintreffen des Bandkopfes 4 aus 1 geschlossen. Im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspaltes G auf einen vorgegebenen Wert, so dass eine auslaufseitige Soll-Dicke SDa des Metallbandes 3 erreicht wird, wird die Umlaufgeschwindigkeit Vu2 der Arbeitswalzen 5 abgestimmt auf die auslaufseitige Bandgeschwindigkeit Va des Metallbandes 3 bzw. abgestimmt auf die auslaufseitige Banddicke Da des Metallbandes 3 bzw. abgestimmt auf die aktuelle Öffnung des Walzspaltes G geändert. Im Wesentlichen mit Erreichen der auslaufseitigen Soll-Dicke SDa des Metallbandes 3 ist die Umlaufgeschwindigkeit Vu2 der Arbeitswalzen 5 im Wesentlichen gleich der auslaufseitigen Bandgeschwindigkeit Va. Die für das Walzgerüst 2 auslaufseitige Bandgeschwindigkeit Va ist ebenfalls die einlaufseitige Bandgeschwindigkeit Ve' für das nächste, dem Walzgerüst 2 nachfolgende Walzgerüst 2'.
  • Die Umlaufgeschwindigkeit Vu2 der Arbeitswalzen 5 nach dem Einfädeln in das Walzgerüst 2 ist in der Regel betragsmäßig höher als die Umlaufgeschwindigkeit Vu2 der Arbeitswalzen kurz vor Eintritt des Bandkopfes 4 in den Walzspalt G aus 1.
  • Jedenfalls ist die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen nach Abschluss des Einfädelns von Walzgut an einem Walzgerüst relativ zu der dann vorliegenden Einlaufgeschwindigkeit des Metallbands verglichen mit der Umlaufgeschwindigkeit kurz vor Eintritt des Walzgutkopfes in den Walzspalt relativ zur zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Walzgutkopfgeschwindigkeit erhöht.
  • Das Einbringen des Metallbandes 3 in das Walzgerüst 2' findet analog statt wie das Einbringen des Metallbandes 3 in das Walzgerüst 2.
  • Durch ein derartiges Einfädelverfahren werden deutlich weniger Durchsatzeinbußen und geringere Verluste von Metallband 3 ermöglicht, als bei herkömmlichen Verfahren und gleichzeitig die Arbeitswalzen 5 bzw. 5' vor Beschädigungen durch das einlaufende Metallband 3 geschützt.
  • Die Erhöhung einer am Walzwerk 2 auf das Metallband 3 ausgeübten Walzkraft Fw2 bei Eintreffen des Metallbands 3 im Walzspalt G der 1 ist in 4 qualitativ dargestellt. Der zugehörige qualitative Verlauf der im Wesentlichen synchron stattfindenden Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit Vu2 der Arbeitswalzen 5 des Walzgerüsts 2 ist in 5 dargestellt.
  • In 2 ist der Walzvorgang des Metallbandes 3 bereits soweit fortgeschritten, dass das Metallband auch in ein zweites, dem Walzgerüst 2 als nächstes nachfolgenden Walzgerüst 2' eingefädelt ist. Sobald das Walzgerüst 2' als Treiber auf das Metallband 3 wirkt, wird die Bandzugregelung der Steuereinrichtung 6 aktiviert bzw. freigeschaltet. Mittels einer Messrolle 9 wird vorzugsweise ab dem Zeitpunkt, bei welchem Walzgerüst 2' beginnt als Treiber auf das Metallband 3 zu wirken, die Zugspannung des Metallbandes 3 erfasst.
  • Durch den Eintritt des Metallbands 3 in den Walzspalt G' des Walzgerüsts 2' bzw. mit Beginn der Dickenreduktion des Metallbands 3 im Walzgerüst 2' kann es zu Bandzugfehlern aufgrund der Gegebenheiten von Materialfluss und Ansteuerung der Walzgerüste 2, 2' kommen. Diese sind unerwünscht und können mit einer Bandzugregelung vermieden oder behoben werden.
  • Der Bandzug des Metallbands 3 kann mittels geeigneter Stellmittel 7 eingestellt werden. Stellmittel 7 können die Walzgerüste 2 bzw. 2' selbst sein, wobei die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen 5 bzw. 5' und/oder die Anstellkraft als Stellgröße zur Einstellung des Bandzuges verwendet wird. Auch können zusätzliche, jegliche dem Fachmann bekannte Stellmittel zur Einstellung der Zugspannung von Metallband 3 verwendet werden, bspw. dafür geeignete, ansteuerbare Rollen 9.
  • Durch eine Bandzugregelung kann ein Zugspannungsfehler einerseits nach Auftreten behoben werden oder andererseits von vornherein, durch Vorausberechnung, vermieden werden. Die Vorausberechnung wird etwa durch Verwendung eines Walzmodells ermöglicht. Derartige Walzmodelle sind beispielsweise bekannt aus dem Fachaufsatz mit dem Titel „Adaptive Rolling Model for a Cold Strip Tandem Mill" von Kurz et al., veröffentlicht auf der AISE in Pittsburgh 2001. Auch ist eine Vielzahl anderer Quellen für nutzbare Walzmodelle zur Vorausberechung eines Zugfehlers sowie zur Vorausberechnung einer auslaufseitigen Soll-Dicke SDa eines Metallbandes 3 verfügbar.
  • Ein bereits aufgetretener und durch die Messrolle 9 erfasster Zugfehler wird durch Ansteuerung von Stellmitteln 7 zur Beeinflussung der Zugspannung, wie etwa wenigstens ein Walzgerüst 2 bzw. 2', zwischen denen der Zugfehler auftritt, oder andere geeignete Stellmittel, etwa einem nicht dargestellten Schlingenheber, behoben.
  • Das in 3 gezeigte Flussdiagramm zeigt eine beispielhafte Ausführungsform zur Durchführung des Verfahrens zum Einbringen von Walzgut in ein Walzgerüst eines Walzwerks. Das Flussdiagramm setzt voraus, dass ein Metallband auf ein erstes Walzgerüst eines Walzwerks zuläuft und in das Walzgerüst eingefädelt werden soll, wobei dem ersten Walzgerüst ein zweites Walzgerüst nachgeordnet ist.
  • In einem ersten Verfahrensschritt S1 wird vor Eintritt des Bandkopfes in das erste Walzgerüst die Bandkopfgeschwindigkeit des Bandkopfes des Metallbands erfasst und der Steuereinrichtung zugeführt. Die Bandkopfgeschwindigkeit kann bspw. durch Informationen von das Metallband antreibenden Treiberrollen oder durch Messung erfasst werden. Mittels dieser Information steuert die Steuereinrichtung die Arbeitswalzen in einem Verfahrensschritt S3 derart an, dass diese sich mit einer Umlaufgeschwindigkeit drehen, die im Wesentlichen gleich ist der Bandgeschwindigkeit des in den Walzspalt eintretenden Metallbands. Ebenfalls vor Eintritt des Bandkopfes bzw. des Bandanfangs in den Walzspalt des ersten Walzgerüsts wird in einem Verfahrensschritt S2 die Bandkopfdicke des auf das erste Walzgerüst zulaufenden Bandkopfes erfasst und der Steuereinrichtung zugeführt. Anhand der zugeführten Bandkopfdicke steuert die Steuereinrichtung das Walzgerüst in einem Verfahrensschritt S4 derart an, dass die Öffnung des Walzspalts in vertikaler Richtung im Wesentlichen gleich ist der Bandkopfdicke des in das Walzgerüst einlaufenden Bandkopfes.
  • In einem nächsten Verfahrensschritt S5 wird geprüft, ob der Bandkopf bereits in den Walzspalt eingetreten ist, etwa mit einer Bandkopfverfolgung. Hat der Bandkopf den Walzspalt des Walzgerüsts noch nicht erreicht, so kann ggf. eine weitere Schleife, d. h. Aktualisierung der Bandkopfgeschwindigkeit und der Bandkopfdicke, durchlaufen werden und das Walzgerüst zur Einstellung der Umlaufgeschwindigkeit und des Walzspalts entsprechend durch die Steuereinrichtung angesteuert werden.
  • Ist der Bandkopf in den Walzspalt eingetreten, so wird der Walzspalt in einem Verfahrensschritt S6 belastet, d. h. die auf das Metallband wirkende Walzkraft wird bspw. ausgehend von der Kraft Null hochgefahren. Anfänglich ist die Walzkraft noch so gering, dass keine Dickenabnahme des Metallbands stattfindet. Das Walzgerüst wirkt in diesem Fall als Treiber. Überschreitet die Walzkraft eine Schwellwalzkraft, so setzt eine Dickenreduktion des Metallbands ein. Im Wesentlichen mit Einsetzen einer Dickenreduktion des Metallbands wird die Um fangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit von der Dickenreduktion des Metallbands in einem Verfahrensschritt S7 geändert.
  • Solange der Walzspalt noch nicht auf den bspw. durch ein Walzmodell vorgegebenen Wert eingestellt ist, – dies wird in einem Verfahrensschritt S8 geprüft –, wird die Walzkraft auf das Metallband gemäß Verfahrensschritt S6 weiter erhöht.
  • Die Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit erfolgt derart, dass das Produkt aus auslaufseitiger Banddicke bzw. aktueller Walzspaltöffnung und Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalze zu jedem Zeitpunkt im Wesentlichen stets dieselbe Konstante ist. Mit Erreichen des vorgegebenen Werts des Walzspalts wird auch eine dann im Wesentlichen konstant zu haltende Soll-Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalzen erreicht. Das Erreichen der Soll-Umlaufgeschwindigkeit bzw. des vorgegebenen Walzspaltwertes wird im Verfahrensschritt S8 festgestellt.
  • Kommt es beim Einfädelvorgang zu einer unerwünschten Abweichung vom Verlauf der Umlaufgeschwindigkeit relativ zum Verlauf der Walzkraft, so ergibt sich in der Regel ein Fehler in der Zugspannung des Metallbands.
  • Für den Verlauf der Walzkraft und den Verlauf der Umlaufgeschwindigkeit in dem Zeitabschnitt, in welchem der Walzspalt auf den Sollwert geschlossen wird, können beliebige Vorgaben gemacht werden. Beispielsweise kann vorgesehen werden, die Umlaufgeschwindigkeit linear zu erhöhen und damit eine lineare Dickenreduktion vorzusehen, was zu einem nichtlinearen Kraft-Zeit-Verlauf führt. Alternativ kann ein linearer Kraftverlauf vorgegeben werden. Als Folge ergibt sich dann eine nichtlineare Dickenabnahme mit linear ansteigender Walzkraft und daraus resultierend eine nichtlineare, gegenläufige Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit.
  • Zeitlich parallel zur Änderung der Walzkraft und der Umlaufgeschwindigkeit beim Einfädeln wird in einem Verfahrens schritt S9 die Zugspannung des Metallbands gemessen. Hierzu wird bspw. eine Messrolle genutzt.
  • In einem Verfahrensschritt S10 wird geprüft, ob eine Abweichung der gemessenen Zugspannung von der gewünschten Zugspannung vorliegt. Liegt keine Abweichung vor, so wird in einem nächsten Verfahrensschritt S12 geprüft, ob der Einfädelvorgang beendet ist. Der Einfädelvorgang ist für das jeweilige Walzgerüst dann beendet, wenn die Sollwerte für Walzkraft bzw. für die auslaufseitige Dicke des Walzguts bzw. für den vorgegebenen Wert des Walzspalts und Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen für das jeweilige Walzgerüst erreicht sind. Wird im Verfahrensschritt S12 festgestellt, dass der Einfädelvorgang noch nicht beendet ist, so wird eine erneute Messung der Zugspannung des Metallbands mit anschließender Prüfung durchgeführt.
  • Wird im Verfahrensschritt S10 festgestellt, dass die Zugspannung von der vorgesehenen Zugspannung für das Metallband abweicht, so wird in einem Verfahrensschritt S11 mittels eines Stellmittels zur Beeinflussung der Zugspannung, welches bspw. als Schlingenheber und/oder Walzgerüst ausgebildet sein kann, die Zugspannung des Metallbandes wieder auf die vorgesehene Zugspannung eingestellt. Dies erfolgt in der Regel in mehreren Schritten. Die Zugspannung wird mittels sukzessiver Messung der Zugspannung und Vergleich mit der vorgesehenen Zugspannung auf die vorgesehene Zugspannung geregelt. Alternativ kann eine Vorausberechnung genutzt werden, um Zugfehler durch entsprechendes Ansteuern der Stellmittel zur Beeinflussung der Zugspannung vollständig zu vermeiden.
  • 4 bzw. 5 zeigen den Walzkraftverlauf über der Zeit bzw. einen Verlauf der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen über der Zeit für ein Walzgerüst 2 aus 1 bzw. 2 während des Einbringens des Metallbandes in das Walzgerüst.
  • Kurz vor dem Zeitpunkt t0 trifft der Bandkopf des Metallbands im Walzspalt des Walzgerüsts ein. Die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen und der Walzspalt sind zu diesem Zeitpunkt bereits erfindungsgemäß, etwa ausgehend von einer höheren oder niedrigeren Umlaufgeschwindigkeit auf die Bandkopfgeschwindigkeit, eingestellt.
  • Der Walzspalt wird nun mittels der Steuereinrichtung geschlossen und es wird eine linear ansteigende Walzkraft Fw2 auf das zwischen den Arbeitswalzen angeordnete Metallband ausgeübt. Bis zum Zeitpunkt t1 erfolgt keine Dickenreduktion des Metallbands, d. h. die Arbeitswalzen des Walzgerüsts wirken lediglich als Treiberrollen. Die Arbeitswalzen laufen also noch immer mit einer Umlaufgeschwindigkeit, die im Wesentlichen gleich der Bandkopfgeschwindigkeit ist.
  • Ab dem Zeitpunkt t1 setzt eine Dickenreduktion des Metallbandes ein, d. h. die Öffnung des Walzspalts wird in vertikaler Richtung verringert. Gleichzeitig wird die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen erhöht. Aufgrund der linearen Kraftbeaufschlagung des Metallbands, dargestellt in 4, erfolgt die Dickenreduktion nichtlinear. Dementsprechend erfolgt gemäß 5 auch der Anstieg der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen des Walzgerüsts nichtlinear.
  • Die Fahrweise des Walzgerüsts kann auch umgekehrt gestaltet werden, d. h. die Dickenreduktion bzw. der Umlaufgeschwindigkeitsanstieg erfolgt linear. Dementsprechend ist das Metallband mit einer nichtlinearen Kraft zu beaufschlagen.
  • Jedoch wird in beiden Fällen die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen in Abhängigkeit von der auslaufseitigen Dicke des Walzguts geändert.
  • Mit Erreichen der Soll-Dicke des aus dem Walzgerüst auslaufenden Metallbands zum Zeitpunkt t2, welche anschließend auf einen konstanten Wert geregelt wird, wird im Wesentlichen auch ein auf die Soll-Dicke des Metallbands abgestimmter Umlaufgeschwindigkeitswert erreicht, der dann ebenfalls im Wesentlichen konstant gehalten wird.
  • Die in 4 und 5 dargestellten Verläufe sind idealisiert. Abweichungen von den qualitativen Verläufen aufgrund von Zugfehlern, welche bspw. eine Verringerung der Einlaufgeschwindigkeit des Walzguts in ein erstes Walzgerüst bedingen, sind hier nicht berücksichtigt.
  • 6 und 7 zeigen analog den zeitlichen Walzkraftverlauf bzw. den zeitlichen Verlauf der Umlaufgeschwindigkeiten der Arbeitswalzen für das zweite Walzgerüst 2' aus 2. Hier findet sich ein analoges Vorgehen zum Einfädeln des Metallbandes in das Walzgerüst 2 aus 2, wobei das Metallband beim Einfädeln in das Walzgerüst 2' zumindest teilweise das erste Walzgerüst 2 aus 1 bzw. 2 durchlaufen hat.
  • Vom Zeitpunkt t2, bei welchem die Soll-Dicke des Metallbands im Walzgerüst 2 eingestellt ist, läuft das Metallband in der Regel noch eine Dauer Δt, bis die Arbeitswalzen des Walzgerüsts 2' aus 2 das Metallband mit einer Kraft beaufschlagen.
  • Trifft das Metallband kurz vor dem Zeitpunkt t2 + Δt im Walzspalt des Walzgerüsts 2' aus 2 ein, so ist der Walzspalt entsprechend der Bandkopfdicke des auf das Walzgerüst zulaufenden Metallbandes eingestellt. Die Arbeitswalzen werden derart gedreht, dass sie eine Umlaufgeschwindigkeit aufweisen, die gleich der Bandkopfgeschwindigkeit des einlaufenden Metallbandes ist. Der Einstellvorgang der Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen auf die Bandkopfgeschwindigkeit ist durch gestrichelte Linien für unterschiedliche Ausgangs-Umlaufgeschwindigkeiten der Arbeitwalzen in 5 und 6 dargestellt. Die Bandkopfgeschwindigkeit des Metallbandes ist vor dem Walzgerüst 2' aus 2 in der Regel betragsmäßig höher als die Bandkopfgeschwindigkeit des Metallbandes vor dem Walzgerüst 2 aus 2.
  • Mit Eintritt des Bandkopfes in den Walzspalt des Walzgerüsts 2' aus 2 wird der Walzspalt geschlossen und ab dem Zeitpunkt t2 + Δt wird eine zeitlich linear ansteigende Walzkraft Fw2' auf das Metallband ausgeübt. Bis zu einem Zeitpunkt t3 führt die auf das Metallband ausgeübte Walzkraft Fw2' zu keinem wesentlichen Materialfluss des Metallbands. Bis zu diesem Zeitpunkt t3 ist daher die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen des Walzgerüsts 2' aus 2 gleich der Bandkopfgeschwindigkeit des einlaufenden Bandes. Ab Zeitpunkt t3, bei dem eine plastische Verformung des Metallbands einsetzt, wird die Umfangsgeschwindigkeit der Arbeitswalze entsprechend der auslaufseitigen Dicke des Metallbands geändert. Sobald eine im Wesentlichen konstante auslaufseitige Banddicke erreicht ist, d. h. in der Regel die Soll-Dicke des auslaufseitigen Metallbands, ist auch die Umlaufgeschwindigkeit der Arbeitswalzen im Wesentlichen konstant. Dies ist zum Zeitpunkt t4 gegeben.
  • Der Effekt, dass bei Beginn der plastischen Verformung die Einlaufgeschwindigkeit des Bandes in das Walzgerüst reduziert wird und es dadurch zu Zugspannungsfehlern kommt, da die auslaufseitige Bandgeschwindigkeit des vorhergehenden Walzgerüsts 2 aus 2 höher ist, als die einlaufseitige Bandgeschwindigkeit in das Walzgerüst 2' sobald die plastische Verformung beginnt, ist in den schematischen Diagrammen nicht berücksichtigt. Die Behebung bzw. Vermeidung derartiger Zugspannungsfehler wird durch eine Bandzugregelung erreicht, wobei sich diese u. a. auf die Umlaufgeschwindigkeiten der Arbeitswalzen des ersten und zweiten Walzgerüsts 2 bzw. 2' aus 2 auswirken kann.

Claims (7)

  1. Betriebsverfahren zum Einbringen eines Walzguts (3), insbesondere eines Metallbands, in ein Walzgerüst (2, 2') eines Walzwerks (1), wobei das Walzwerk (1) ein Walzgerüst (2, 2') mit Arbeitswalzen (5, 5') und eine Steuereinrichtung (6) aufweist, wobei das Walzgut (3) einen Walzgutkopf (4) aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit (Ve, Ve') auf das Walzgerüst (2, 2') zubewegt wird, wobei die Arbeitswalzen (5, 5') einen Walzspalt (G, G') bilden, wobei die Steuereinrichtung (6) das Walzgerüst (2, 2') derart ansteuert, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') die Arbeitswalzen (5, 5') mit einer Umfangsgeschwindigkeit (Vu, Vu2, Vu2') gedreht (S3) werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit (Ve, Ve') ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') der Walzspalt (G, G') in vertikaler Richtung auf im Wesentlichen eine einlaufseitige Walz gutkopfdicke (Dw) eingestellt (S4) ist, und dass bei oder nach Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') dieser auf einen vorbestimmten Wert geschlossen (S6) und im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspalts (G, G') die Umfangsgeschwindigkeit (G, G') der Arbeitswalzen (5, 5') in Abhängigkeit vom Walzspalt (G, G') geändert (S7), insbesondere erhöht, wird.
  2. Betriebsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einlaufseitig und/oder auslaufseitig vor und/oder nach dem Walzgerüst (2, 2') eine Zugspannung des Walzguts (3) gemessen (S10) wird, wobei die Steuereinrichtung (6) Stellmittel (7, 2, 2', 9) zur Beeinflussung der Zugspannung des Walzguts (3) derart ansteuert, dass in Abhängigkeit der gemessenen Zugspannung eine vorgesehene Zugspannung des Walzguts (3) eingestellt (S13) wird.
  3. Betriebsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (6) Stellmittel (7, 2, 2', 9) zur Beeinflussung einer Zugspannung des Walzguts (3) derart ansteuert, dass mittels durch ein Walzmodell vorausberechneter Stellgrößen eine für das Walzgut (3) vorgesehene Zugspannung eingehalten (S13) wird.
  4. Steuereinrichtung (6) für ein Walzwerk (1), welche einen maschinenlesbaren Programmcode (21) aufweist, der Steuerbefehle umfasst, die die Steuereinrichtung (6) zur Durchführung des Betriebsverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche veranlassen.
  5. Walzwerk (1) zum Walzen eines Walzgutes (3), insbesondere eines Metallbandes, wobei das Walzwerk (3) ein Walzgerüst (2, 2') mit Arbeitswalzen (5, 5') und eine Steuereinrichtung (6) aufweist, wobei das Walzgut (3) einen Walzgutkopf (4) aufweist und mit einer Walzgutkopfgeschwindigkeit (Ve, Ve') auf das Walzgerüst (2, 2') zubewegbar ist, wobei die Arbeitswalzen (5, 5') einen Walzspalt (G, G') bilden, wobei das Walzgerüst (2, 2') von der Steuereinrichtung (6) derart ansteuerbar ist, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') die Arbeitswalzen (2, 2') mit einer Umfangsgeschwindigkeit (Vu, Vu2, Vu2') gedreht werden, welche im Wesentlichen gleich der Walzgutkopfgeschwindigkeit (Ve, Ve') ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') der Walzspalt (G, G') in vertikaler Richtung auf im Wesentlichen eine einlaufseitige Walzgutdicke (Dw) eingestellt ist, und dass bei oder nach Eintritt des Walzgutkopfes (4) in den Walzspalt (G, G') dieser auf einen vorbestimmten Wert geschlossen und im Wesentlichen gleichzeitig mit Schließen des Walzspalts (G, G') die Umfangsgeschwindigkeit (Vu, Vu2, Vu2') der Arbeitswalzen (5, 5') in Abhängigkeit vom Walzspalt (G, G') geändert, insbesondere erhöht, wird.
  6. Walzwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass einlaufseitig und/oder auslaufseitig vor und/oder nach dem Walzgerüst (2, 2') die Zugspannung des Walzguts (3) mittels einer Einrichtung (9) zur Messung der Zugspannung messbar ist, wobei durch die Steuerein richtung (6) Stellmittel (7, 2, 2', 9) zur Beeinflussung der Zugspannung des Walzguts (3) derart ansteuerbar sind, dass in Abhängigkeit der gemessenen Zugspannung eine vorgesehene Zugspannung des Walzguts (3) eingestellt wird.
  7. Walzwerk nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Steuereinrichtung (6) Stellmittel (7, 2, 2', 9) zur Beeinflussung der Zugspannung des Walzguts (3) derart ansteuerbar sind, dass mittels durch ein Walzmodell vorausberechneter Stellgrößen eine für das Walzgut (3) vorgesehene Zugspannung eingehalten wird.
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