DE19838458C2 - Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt - Google Patents
Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein TürblattInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der überwiegende Teil der Wohnungseingangstüren, insbesondere der
Wohnungseingangstüren in Mehrfamilienhäusern, bietet keinen ausreichenden
Einbruchschutz. Derartige Türen lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln.
Es sind montagefertige Sicherheitstürelemente auf dem Markt, die seit langem nach der
DIN 18103 ET1-ET3 geprüft werden. Der Einbau dieser Sicherheitstürelemente bedingt jedoch
den Ausbau der bestehenden Türelemente und verursacht deshalb Schmutz und Staub;
insbesondere bei älteren Gebäuden ergeben sich zusätzlich technische Probleme. Ein
weiteres Problem ist, dass durch den Einbau dieser Sicherheitstürelemente das allgemeine
Gesamtbild der Wohnungseingangstür verändert wird.
Es werden auch Nachrüstzargen auf dem Markt angeboten, durch die das Gesamtbild der
Wohnungseingangstür nicht verändert wird. Diese Nachrüstzargen bestehen aus einer im
Querschnitt winkelförmigen Profilleiste für die Schlossseite des Türblatts, sogenannte
Schließleisten, die mit Öffnungen für Mehrfachverriegelungen versehen sind. Für die
Scharnierseite werden zusätzliche Profilleisten angeboten. Diese Teile werden vor Ort
einzeln angepasst und befestigt.
Diese bekannten Nachrüstzargen sind heute technisch überholt und erfüllen die
gegenwärtigen Qualitätsansprüche, insbesondere hinsichtlich der Einbruchssicherheit
aufgrund der unzureichenden Stabilität infolge der einfachen Profilleisten für die Schloss-
und Scharnierseite, und in der Tatsache, dass auch die Türfalze des Türblattes ungeschützt
bleiben, nicht mehr uneingeschränkt.
Aus der FR 26 76 498 A1 ist eine einbruchshemmende Türkonstruktion bekannt, die für
Türen mit Türblättern ohne Ausnehmung bzw. Falze und den dazugehörigen Türrahmen
konzipiert ist. Die Türkonstruktion besteht aus drei Teilen. Ein Teil bedeckt praktisch das
gesamte Türblatt auf der Innenseite, umschließt die Stirnfläche des Türblatts auf der
Schlossseite und endet in einem senkrecht von der Außenseite des Türblatts abstehenden
Band. Der zweite Teil umschließt die Stirnfläche des Türblatts auf der Scharnierseite und
endet in gleicher Weise in einem senkrecht von der Außenseite des Türblatts abstehenden
Band. Das dritte Teil ist der Türrahmen selbst sowohl für die Schloss- als auch für die
Scharnierseite, bestehend aus jeweils zwei im Querschnitt z- und u-förmig gestalteten
Leisten, wobei jeweils der u-förmige Teil bei geschlossener Tür die senkrecht abstehenden
Bänder des Türblattes aufnimmt. Diese einbruchshemmende Türkonstruktion ist wegen des
hohen Aufwandes für eine Nachrüstung vorhandener Türen nicht geeignet.
Die DE 295 06 177 U1 zeigt eine Nachrüstzarge der eingangs genannten Art für eine
scharnierseitige Türsicherung, bei der rahmenseitig ein im Querschnitt v-förmiger
Vorsprung vorgesehen ist, der in eine entsprechend geformte Ausnehmung im Falzbereich
an der scharnierseitigen Stirnseite des Türblatts eingreift. Nachteilig ist bei dieser
Nachrüstzarge, dass der Bereich der rahmenseitigen Schlossseite als auch die Falze des
Türblatts ungeschützt bleiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Nachrüstzarge für einen
Türrahmen und ein Türblatt vorzuschlagen, die bei vergleichsweiser einfacher und
kostengünstiger Herstellbarkeit diese Nachteile beseitigt. Die Nachrüstzarge soll
insbesondere eine höhere Stabilität aufweisen und in kürzerer Zeit montierbar sein.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Nachrüstzarge gelöst. In den
weiteren Ansprüchen werden bevorzugte Ausgestaltungen der Nachrüstzarge beschrieben.
Erfindungsgemäß wird eine Nachrüstzarge geschaffen, die an einem Türrahmen mit einem
um ein Scharnier schwenkbaren Türblatt einbaubar ist, wobei das Türblatt die übliche, in der
Regel rechtwinklige Falzung entlang seinem oberen und seinen seitlichen Rändern aufweist.
Die Nachrüstzarge besteht aus einem ersten Profilrahmen, der drei gegeneinander
abgewinkelte, im Querschnitt z-förmig angeordnete Flächen aufweist. Für die üblichen Türen
stehen die drei Flächen des Profilrahmens senkrecht aufeinander, sodass die erste zur
dritten Fläche parallel verläuft und die Fläche, die diese beiden Flächen verbindet, dazu
senkrecht steht. Für Sonderfälle könnten andere als rechte Winkel gewählt werden.
Der Profilrahmen kann in einem einzigen Stück vorgefertigt werden, sodass er sowohl die
Schloss- und Scharnierseite als auch die Oberseite des vorhandenen Türrahmens abdeckt.
Der Profilrahmen ist in der Weise auf den vorhandenen Türrahmen aufsetzbar, dass das
Türblatt im geschlossenen Zustand mit seiner umlaufenden Falzung auf einer ersten und
einer mittleren, zweiten der Flächen des Profilrahmens aufliegt. Der an die Falzung
anschließende Randbereich des Türblatts lehnt sich an die dritte Fläche des Profilrahmens
an.
Durch den z-förmigen Querschnitt des Profilrahmens ist gegenüber den bekannten
Nachrüstzargen eine höhere Stabilität gegeben. Insbesondere wird beim
erfindungsgemäßen Profilrahmen infolge der zweifachen Abwinklung verhindert, dass das
Schloss mit einem blatt- oder schraubenzieherförmigen Einbruchswerkzeug von außen
beschädigt oder aufgehebelt werden kann.
Vorzugsweise ist die mittlere Fläche des Profilrahmens mit Öffnungen für
Verriegelungselemente versehen. Diese Öffnungen können bereits konstruktiv an die Maße,
Einbauhöhen und Einbauabstände der Verriegelungselemente einer neuen,
einbruchhemmenden Mehrfachverriegelung des Türblatts angepasst werden, sodass der
Montageaufwand gering gehalten werden kann.
Die Befestigung des erfindungsgemäßen Profilrahmens erfolgt
vorzugsweise durch Öffnungen, die im Bereich derjenigen Kante
des Profilrahmens angebracht sind, der die erste und die
mittlere, zweite Fläche miteinander verbindet. Damit können die
Befestigungselemente für den Profilrahmen diagonal durch den
Türrahmen in die Wand eingesetzt werden, wodurch sich ein
höherer Widerstand gegen gewaltsame Einbruchsversuche ergibt.
Höhere Ansprüche werden an die Einbruchssicherheit befriedigt,
wenn an dem ersten Profilrahmen ein zweiter Profilrahmen
befestigt wird. Dieser zweite Profilrahmen ist vorzugsweise auf
den ersten Profilrahmen aufschraubbar, so daß sich die Montage
und die Justierung vor Ort vereinfacht. Der zweite Profilrahmen
weist auf der zum Türblatt zeigenden Seite des Türrahmens auf
der Schloßseite ein offenes, u-förmiges Profil und auf der
Scharnierseite ein Winkelprofil auf. Diese beiden Teile sind
vorzugsweise durch einen Querteil fest miteinander verbunden,
der an der Oberseite des ersten Profilrahmens verläuft. An
beide Profilelemente sind jeweils Befestigungsflächen
angesetzt, über die die Verschraubung mit dem ersten
Profilrahmen erfolgen kann.
Auf dem Türblatt wird dann ein dritter, vorzugsweise ebenfalls
umlaufender Profilrahmen vorgesehen, der im Querschnitt
winkelförmig ist. Der dritte Profilrahmen wird über eine seiner
Winkelflächen so am Türblatt befestigt und justiert, daß sich
ein am Rand des Türblatts umlaufendes, senkrecht zum Türblatt
stehendes Band ergibt. Dieses Band greift bei geschlossenem
Türblatt in das auf der Schloßseite offene, u-förmige Profil
des zweiten Profilrahmens ein. Auf der Scharnierseite steht das
Band senkrecht zu einer Fläche des zweiten Profilrahmens. Durch
einen besonderen Falz im Türblatt kann der dritte Profilrahmen
ggf. flächenbündig in das Türblatt integriert werden.
Durch die Verschraubung des dritten Profilrahmens mit dem
Türblatt wird das Türblatt mechanisch wesentlich verstärkt. Bei
einem Einbruchsversuch wird das Zerstören des Türblatts
insbesondere an den gefährdeten Seiten, der Schloß- und der
Scharnierseite, deutlich erschwert.
Durch die beiden, weiteren Profilrahmen der erfindungsgemäßen
Nachrüstzarge ist ein hoher Schutz dagegen gegeben, daß von der
Außenseite der Tür mit üblichem Einbruchswerkzeug, wie Zangen,
Keilen, Meißeln, Nagel- oder Stemmeisen das Schloß,
Verriegelungselemente oder Scharniere beschädigt oder zerstört
werden können, da diese Werkzeuge nicht zu den
Sicherheitselementen vordringen können. Ebensowenig gelingt es,
mit Keilen einen immer größer werdenden Spalt zwischen Türblatt
und Türrahmen herzustellen, in den dann Hebelwerkzeuge
eingesetzt werden könnten.
Die Erfindung bietet einige weitere Vorteile gegenüber den
bekannten Lösungen. Die erfindungsgemäße Nachrüstzarge läßt
auch den nachträglichen Einbau eines integrierten Sperrbügels
und Türöffners zu. Um eine wesentliche Erhöhung der
Einbruchsicherheit auch des bestehenden Türrahmens zu
erreichen, kann die Außenseite des Türrahmens durch
Befestigungselemente verstärkt werden. Durch ein dreiseitiges
Abdeckpaneel lassen sich diese Befestigungselemente abdecken.
Mit diesem Paneel läßt sich gleichzeitig der sichtbare Teil des
zweiten Profilrahmens abdecken. Auf der inneren Seite des
vorhandenen Türrahmens läßt sich der gegebenenfalls sichtbare Teil der
Nachrüstzarge durch ein winkelförmiges Abdeckpaneel, das
optisch an die Oberfläche des Türblatts angepaßt werden kann,
verdecken.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden
anhand von drei Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den ersten und den zweiten Profilrahmen in Aufsicht und
in zwei Schnitten;
Fig. 2 den ersten, zweiten und dritten Profilrahmen auf der
Schloßseite in eingebautem Zustand im Schnitt;
Fig. 3 den ersten, zweiten und dritten Profilrahmen auf der
Scharnierseite in eingebautem Zustand im Schnitt.
In Fig. 1 ist der erste Profilrahmen 1 und der mit dem ersten verschraubte,
zweite Profilrahmen 7 in Aufsicht und in zwei Schnitten
dargestellt. Beide Profilrahmen 1, 7 sind portalförmig und
verlaufen über die Schloß-, die obere und die Scharnierseite
des vorhandenen Türrahmens. Der erste Profilrahmen 1
weist ein z-förmiges Profil mit senkrechten Winkeln auf. Die
erste, äußere Fläche des z-förmigen Profils ist gegenüber den
anderen Flächen verbreitert und wird auf die Innenfläche des
vorhandenen Rahmens aufgesetzt. Mit der anschließenden, zweiten Fläche
3 und dritten Fläche 4 werden die Türrahmenfalze abgedeckt.
An der dritten Fläche 4 des ersten Profilrahmens 1 ist der
zweite Profilrahmen befestigt, der ebenfalls portalförmig ist
und auf der Schloßseite ein u-förmiges Profil aufweist. An das
u-förmige Profil ist eine erste Befestigungsfläche 8 angesetzt,
über die der zweite Profilrahmen 7 in diesem Bereich mit dem
ersten Profilrahmen 1 verbunden ist. Der zweite Profilrahmen 7
weist auf der Scharnierseite ebenfalls ein z-förmiges Profil
auf, wobei eine äußere Fläche als zweite Befestigungsfläche 9
zum ersten Profilrahmen 1 dient.
Eingezeichnet sind ferner die Öffnungen für die
Mehrfachverriegelung, die Halterung für die Bandsicherung und
die Eckpunkte der Befestigungsnocken.
Die Fig. 2 und 3 zeigen den ersten, zweiten und dritten
Profilrahmen 1, 7, 10 auf der Schloß- 12 bzw. der
Scharnierseite 13 in eingebautem Zustand im Schnitt, wobei die
Bezugszeichen dieselbe Bedeutung haben.
Fig. 2 zeigt die Schloßseite 12 des Türblatts 11 mit dem
dritten Profilrahmen 10 und einen vorhandenen Türrahmen mit
eingebautem, erstem Profilrahmen 1 und zweitem Profilrahmen 7 im Schnitt.
Das Türblatt 11 weist eine umlaufende Ausnehmung 14 auf, die in
der Figur zusätzlich mit einer Nut für ein
Anschlagdämpfungsprofil versehen ist. Der dritte Profilrahmen
10 ist portalförmig gestaltet und, wie durch die gezeigte
Schraube angedeutet, auf das Türblatt 11 aufgeschraubt. Er
besteht aus zwei winkelförmig miteinander verbundenen Bändern
10a, 10b, wobei eines der Bänder 10a zur Befestigung auf dem
Türblatt 11 dient. Das zweite Band 10b ist senkrecht zur
Oberfläche des Türblatts 11 abgewinkelt.
Auf dem vorhandenen Türrahmen ist der erste Profilrahmen 1
aufgesetzt, dessen drei Flächen 2, 3, 4 die Rahmenfalze
abdecken. Die erste Fläche 2 ist auf der Rahmeninnenseite
angeordnet und zumindest teilweise durch ein Abdeckpaneel 17
abgedeckt. An der Kante des ersten Profilrahmens 1, die durch
die erste Fläche 2 und zweite Fläche 3 gebildet wird, sind Öffnungen 5
für Befestigungselemente 6, hier ein Dübel, vorgesehen, mit
denen der erste Profilrahmen durch den vorhandenen Türrahmen in
die Wand verschraubt wird.
An der dritten Fläche 4 des ersten Profilrahmens, der dem
Randbereich 15 des Türblatts 11 gegenüberliegt, ist der zweite
Profilrahmen 7 aufgeschraubt. Der zweite Profilrahmen 7 bildet
im Querschnitt ein "u" mit einer angesetzten, ersten
Befestigungsfläche 8, die auf der Schloßseite die Verbindung
zum ersten Profilrahmen 1 herstellt. In der gezeigten
Darstellung erfolgt die Befestigung der beiden Profilrahmen 1,
7 miteinander durch Schrauben.
Das senkrecht vom Türblatt 11 abstehende Band 10b des dritten
Profilrahmens 10 greift auf der gezeigten Schloßseite 12 in das
"u" des zweiten Profilrahmens 7 ein, wenn die Tür geschlossen
wird.
In der Fig. 3 ist ein entsprechender Schnitt durch die
Scharnierseite 13 dargestellt. Auf dieser Seite bildet der
zweite Profilrahmen 7 ein z-förmiges Profil, wobei eine äußere
Fläche des "z" als Befestigungsfläche 9 dient. Die
Befestigungsfläche 9 ist auch auf der Scharnierseite 13 mit dem
ersten Profilrahmen verschraubt. Das senkrecht vom Türblatt 11
abstehende Band 10b des dritten Profilrahmens 10 steht in
diesem Bereich senkrecht auf der parallel zur zweiten
Befestigungsfläche 9 verlaufenden, dritten Fläche des zweiten
Profilrahmens und berührt diese nahezu. Die übrigen
konstruktiven Einzelheiten entsprechen denen in Fig. 2.
1
erster Profilrahmen
2
erste Fläche des ersten Profilrahmens
3
zweite Fläche des ersten Profilrahmes
4
dritte Fläche des ersten Profilrahmens
5
Öffnungen für Befestigungselemente
6
Befestigungselement
7
zweiter Profilrahmen
8
erste Befestigungsfläche des zweiten Profilrahmens
9
zweite Befestigungsfläche des zweiten Profilrahmens
10
dritter Profilrahmen
10
a Band des dritten Profilrahmens
10
b Band des Profilrahmens
11
Türblatt
12
Schloßseite
13
Scharnierseite
14
Ausnehmung des Türblatts
15
Randbereich des Türblatts
17
Abdeckpaneel
18
Befestigungsnocken
Claims (5)
1. Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt, wobei das
Türblatt (11) mit einer Schloß- (12) und einer Scharnierseite
(13) sowie an seinem oberen und seinen seitlichen Rändern mit
einer umlaufenden Faltung (14) versehen ist, schwenkbar am
Türrahmen befestigt ist, bestehend aus:
- a) einem ersten Profilrahmen (1), der drei gegeneinander
abgewinkelte, im Querschnitt z-förmig angeordnete Flächen (2,
3, 4) aufweist und der auf den Türrahmen in der Weise
aufsetzbar ist,
daß das Türblatt (11) im geschlossenen Zustand mit seiner Falzung (14) an einer ersten Fläche (2) und einer mittleren, zweiten Fläche (3) des Profilrahmens (1) anliegt und
daß der an die Falzung (14) anschließende Randbereich (15) des Türblatts (11) an einer dritten Fläche (4) des Profilrahmens (1) anliegt, - b) einem zweiten Profilrahmen (7), der sich an der dritten
Fläche (4) des ersten Profilrahmens (1) befestigen läßt und
dessen Querschnitt
auf der Schloßseite (12) u-förmig ist mit einer im wesentlichen rechtwinklig an den u-förmigen Querschnitt angesetzten, ersten Befestigungsfläche (8) und dessen Querschnitt
auf der Scharnierseite (13) z-förmig ist, wobei eine äußere der z-förmig angeordneten Flächen des zweiten Profilrahmens als zweite Befestigungsfläche (9) ausgebildet ist, - c) einem dritten, im Querschnitt winkelförmigen Profilrahmen (10), der aus zwei im wesentlichen senkrecht aufeinander stehenden Bändern (10a, 10b) gebildet ist und der über eine Fläche eines der Bänder (10a) im Falzbereich des Türblattes (11) befestigbar ist, wobei das andere Band (10b) gegenüber der Oberfläche des Türblatts (11) senkrecht in der Weise absteht, daß es bei geschlossenem Türblatt in den u-förmigen Querschnitt des zweiten Profilrahmens (7) eingreift.
2. Nachrüstzarge nach Anspruch 1 mit Öffnungen für
Verriegelungselemente in der mittleren Fläche (3) des
Profilrahmens (1).
3. Nachrüstzarge nach Anspruch 1 oder 2 mit Öffnungen (5) für
Befestigungselemente (6) im Bereich einer Kante des
Profilrahmens (1), der die erste Fläche(2) und die mittlere
Fläche (3) miteinander verbindet.
4. Nachrüstzarge nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der der erste
Profilrahmen (1) mit dem zweiten Profilrahmen (7) verschraubbar
ist.
5. Nachrüstzarge gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der
dritte Profilrahmen (10) in der Weise gestaltet ist, daß bei
geschlossenem Türblatt das gegenüber der Oberfläche des
Türblatts (11) senkrecht abstehende Band (10b) des dritten
Profilrahmens (10) auf der Scharnierseite (13) im wesentlichen
senkrecht zur äußeren, der Befestigungsfläche (9)
gegenüberliegenden Fläche des zweiten Profilrahmens (7) steht
und diese nahezu berührt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998138458 DE19838458C2 (de) | 1998-08-25 | 1998-08-25 | Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998138458 DE19838458C2 (de) | 1998-08-25 | 1998-08-25 | Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19838458A1 DE19838458A1 (de) | 2000-03-09 |
| DE19838458C2 true DE19838458C2 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=7878566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998138458 Expired - Fee Related DE19838458C2 (de) | 1998-08-25 | 1998-08-25 | Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19838458C2 (de) |
Families Citing this family (4)
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| DE102005038043A1 (de) | 2005-08-09 | 2007-02-15 | Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH | Lampensockel für eine Hochdruckentladungslampe und Hochdruckentladungslampe |
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1998
- 1998-08-25 DE DE1998138458 patent/DE19838458C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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| DE19838458A1 (de) | 2000-03-09 |
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