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DE19838458C2 - Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt - Google Patents

Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt

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DE19838458C2
DE19838458C2 DE1998138458 DE19838458A DE19838458C2 DE 19838458 C2 DE19838458 C2 DE 19838458C2 DE 1998138458 DE1998138458 DE 1998138458 DE 19838458 A DE19838458 A DE 19838458A DE 19838458 C2 DE19838458 C2 DE 19838458C2
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
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    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/34Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
    • E06B1/347Renovation door frames covering the existing old frames
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/11Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against burglary
    • E06B5/113Arrangements at the edges of the wings, e.g. with door guards to prevent the insertion of prying tools

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  • Structural Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der überwiegende Teil der Wohnungseingangstüren, insbesondere der Wohnungseingangstüren in Mehrfamilienhäusern, bietet keinen ausreichenden Einbruchschutz. Derartige Türen lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln.
Es sind montagefertige Sicherheitstürelemente auf dem Markt, die seit langem nach der DIN 18103 ET1-ET3 geprüft werden. Der Einbau dieser Sicherheitstürelemente bedingt jedoch den Ausbau der bestehenden Türelemente und verursacht deshalb Schmutz und Staub; insbesondere bei älteren Gebäuden ergeben sich zusätzlich technische Probleme. Ein weiteres Problem ist, dass durch den Einbau dieser Sicherheitstürelemente das allgemeine Gesamtbild der Wohnungseingangstür verändert wird.
Es werden auch Nachrüstzargen auf dem Markt angeboten, durch die das Gesamtbild der Wohnungseingangstür nicht verändert wird. Diese Nachrüstzargen bestehen aus einer im Querschnitt winkelförmigen Profilleiste für die Schlossseite des Türblatts, sogenannte Schließleisten, die mit Öffnungen für Mehrfachverriegelungen versehen sind. Für die Scharnierseite werden zusätzliche Profilleisten angeboten. Diese Teile werden vor Ort einzeln angepasst und befestigt.
Diese bekannten Nachrüstzargen sind heute technisch überholt und erfüllen die gegenwärtigen Qualitätsansprüche, insbesondere hinsichtlich der Einbruchssicherheit aufgrund der unzureichenden Stabilität infolge der einfachen Profilleisten für die Schloss- und Scharnierseite, und in der Tatsache, dass auch die Türfalze des Türblattes ungeschützt bleiben, nicht mehr uneingeschränkt.
Aus der FR 26 76 498 A1 ist eine einbruchshemmende Türkonstruktion bekannt, die für Türen mit Türblättern ohne Ausnehmung bzw. Falze und den dazugehörigen Türrahmen konzipiert ist. Die Türkonstruktion besteht aus drei Teilen. Ein Teil bedeckt praktisch das gesamte Türblatt auf der Innenseite, umschließt die Stirnfläche des Türblatts auf der Schlossseite und endet in einem senkrecht von der Außenseite des Türblatts abstehenden Band. Der zweite Teil umschließt die Stirnfläche des Türblatts auf der Scharnierseite und endet in gleicher Weise in einem senkrecht von der Außenseite des Türblatts abstehenden Band. Das dritte Teil ist der Türrahmen selbst sowohl für die Schloss- als auch für die Scharnierseite, bestehend aus jeweils zwei im Querschnitt z- und u-förmig gestalteten Leisten, wobei jeweils der u-förmige Teil bei geschlossener Tür die senkrecht abstehenden Bänder des Türblattes aufnimmt. Diese einbruchshemmende Türkonstruktion ist wegen des hohen Aufwandes für eine Nachrüstung vorhandener Türen nicht geeignet.
Die DE 295 06 177 U1 zeigt eine Nachrüstzarge der eingangs genannten Art für eine scharnierseitige Türsicherung, bei der rahmenseitig ein im Querschnitt v-förmiger Vorsprung vorgesehen ist, der in eine entsprechend geformte Ausnehmung im Falzbereich an der scharnierseitigen Stirnseite des Türblatts eingreift. Nachteilig ist bei dieser Nachrüstzarge, dass der Bereich der rahmenseitigen Schlossseite als auch die Falze des Türblatts ungeschützt bleiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt vorzuschlagen, die bei vergleichsweiser einfacher und kostengünstiger Herstellbarkeit diese Nachteile beseitigt. Die Nachrüstzarge soll insbesondere eine höhere Stabilität aufweisen und in kürzerer Zeit montierbar sein.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Nachrüstzarge gelöst. In den weiteren Ansprüchen werden bevorzugte Ausgestaltungen der Nachrüstzarge beschrieben.
Erfindungsgemäß wird eine Nachrüstzarge geschaffen, die an einem Türrahmen mit einem um ein Scharnier schwenkbaren Türblatt einbaubar ist, wobei das Türblatt die übliche, in der Regel rechtwinklige Falzung entlang seinem oberen und seinen seitlichen Rändern aufweist. Die Nachrüstzarge besteht aus einem ersten Profilrahmen, der drei gegeneinander abgewinkelte, im Querschnitt z-förmig angeordnete Flächen aufweist. Für die üblichen Türen stehen die drei Flächen des Profilrahmens senkrecht aufeinander, sodass die erste zur dritten Fläche parallel verläuft und die Fläche, die diese beiden Flächen verbindet, dazu senkrecht steht. Für Sonderfälle könnten andere als rechte Winkel gewählt werden.
Der Profilrahmen kann in einem einzigen Stück vorgefertigt werden, sodass er sowohl die Schloss- und Scharnierseite als auch die Oberseite des vorhandenen Türrahmens abdeckt.
Der Profilrahmen ist in der Weise auf den vorhandenen Türrahmen aufsetzbar, dass das Türblatt im geschlossenen Zustand mit seiner umlaufenden Falzung auf einer ersten und einer mittleren, zweiten der Flächen des Profilrahmens aufliegt. Der an die Falzung anschließende Randbereich des Türblatts lehnt sich an die dritte Fläche des Profilrahmens an.
Durch den z-förmigen Querschnitt des Profilrahmens ist gegenüber den bekannten Nachrüstzargen eine höhere Stabilität gegeben. Insbesondere wird beim erfindungsgemäßen Profilrahmen infolge der zweifachen Abwinklung verhindert, dass das Schloss mit einem blatt- oder schraubenzieherförmigen Einbruchswerkzeug von außen beschädigt oder aufgehebelt werden kann.
Vorzugsweise ist die mittlere Fläche des Profilrahmens mit Öffnungen für Verriegelungselemente versehen. Diese Öffnungen können bereits konstruktiv an die Maße, Einbauhöhen und Einbauabstände der Verriegelungselemente einer neuen, einbruchhemmenden Mehrfachverriegelung des Türblatts angepasst werden, sodass der Montageaufwand gering gehalten werden kann.
Die Befestigung des erfindungsgemäßen Profilrahmens erfolgt vorzugsweise durch Öffnungen, die im Bereich derjenigen Kante des Profilrahmens angebracht sind, der die erste und die mittlere, zweite Fläche miteinander verbindet. Damit können die Befestigungselemente für den Profilrahmen diagonal durch den Türrahmen in die Wand eingesetzt werden, wodurch sich ein höherer Widerstand gegen gewaltsame Einbruchsversuche ergibt.
Höhere Ansprüche werden an die Einbruchssicherheit befriedigt, wenn an dem ersten Profilrahmen ein zweiter Profilrahmen befestigt wird. Dieser zweite Profilrahmen ist vorzugsweise auf den ersten Profilrahmen aufschraubbar, so daß sich die Montage und die Justierung vor Ort vereinfacht. Der zweite Profilrahmen weist auf der zum Türblatt zeigenden Seite des Türrahmens auf der Schloßseite ein offenes, u-förmiges Profil und auf der Scharnierseite ein Winkelprofil auf. Diese beiden Teile sind vorzugsweise durch einen Querteil fest miteinander verbunden, der an der Oberseite des ersten Profilrahmens verläuft. An beide Profilelemente sind jeweils Befestigungsflächen angesetzt, über die die Verschraubung mit dem ersten Profilrahmen erfolgen kann.
Auf dem Türblatt wird dann ein dritter, vorzugsweise ebenfalls umlaufender Profilrahmen vorgesehen, der im Querschnitt winkelförmig ist. Der dritte Profilrahmen wird über eine seiner Winkelflächen so am Türblatt befestigt und justiert, daß sich ein am Rand des Türblatts umlaufendes, senkrecht zum Türblatt stehendes Band ergibt. Dieses Band greift bei geschlossenem Türblatt in das auf der Schloßseite offene, u-förmige Profil des zweiten Profilrahmens ein. Auf der Scharnierseite steht das Band senkrecht zu einer Fläche des zweiten Profilrahmens. Durch einen besonderen Falz im Türblatt kann der dritte Profilrahmen ggf. flächenbündig in das Türblatt integriert werden.
Durch die Verschraubung des dritten Profilrahmens mit dem Türblatt wird das Türblatt mechanisch wesentlich verstärkt. Bei einem Einbruchsversuch wird das Zerstören des Türblatts insbesondere an den gefährdeten Seiten, der Schloß- und der Scharnierseite, deutlich erschwert.
Durch die beiden, weiteren Profilrahmen der erfindungsgemäßen Nachrüstzarge ist ein hoher Schutz dagegen gegeben, daß von der Außenseite der Tür mit üblichem Einbruchswerkzeug, wie Zangen, Keilen, Meißeln, Nagel- oder Stemmeisen das Schloß, Verriegelungselemente oder Scharniere beschädigt oder zerstört werden können, da diese Werkzeuge nicht zu den Sicherheitselementen vordringen können. Ebensowenig gelingt es, mit Keilen einen immer größer werdenden Spalt zwischen Türblatt und Türrahmen herzustellen, in den dann Hebelwerkzeuge eingesetzt werden könnten.
Die Erfindung bietet einige weitere Vorteile gegenüber den bekannten Lösungen. Die erfindungsgemäße Nachrüstzarge läßt auch den nachträglichen Einbau eines integrierten Sperrbügels und Türöffners zu. Um eine wesentliche Erhöhung der Einbruchsicherheit auch des bestehenden Türrahmens zu erreichen, kann die Außenseite des Türrahmens durch Befestigungselemente verstärkt werden. Durch ein dreiseitiges Abdeckpaneel lassen sich diese Befestigungselemente abdecken. Mit diesem Paneel läßt sich gleichzeitig der sichtbare Teil des zweiten Profilrahmens abdecken. Auf der inneren Seite des vorhandenen Türrahmens läßt sich der gegebenenfalls sichtbare Teil der Nachrüstzarge durch ein winkelförmiges Abdeckpaneel, das optisch an die Oberfläche des Türblatts angepaßt werden kann, verdecken.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden anhand von drei Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den ersten und den zweiten Profilrahmen in Aufsicht und in zwei Schnitten;
Fig. 2 den ersten, zweiten und dritten Profilrahmen auf der Schloßseite in eingebautem Zustand im Schnitt;
Fig. 3 den ersten, zweiten und dritten Profilrahmen auf der Scharnierseite in eingebautem Zustand im Schnitt.
In Fig. 1 ist der erste Profilrahmen 1 und der mit dem ersten verschraubte, zweite Profilrahmen 7 in Aufsicht und in zwei Schnitten dargestellt. Beide Profilrahmen 1, 7 sind portalförmig und verlaufen über die Schloß-, die obere und die Scharnierseite des vorhandenen Türrahmens. Der erste Profilrahmen 1 weist ein z-förmiges Profil mit senkrechten Winkeln auf. Die erste, äußere Fläche des z-förmigen Profils ist gegenüber den anderen Flächen verbreitert und wird auf die Innenfläche des vorhandenen Rahmens aufgesetzt. Mit der anschließenden, zweiten Fläche 3 und dritten Fläche 4 werden die Türrahmenfalze abgedeckt.
An der dritten Fläche 4 des ersten Profilrahmens 1 ist der zweite Profilrahmen befestigt, der ebenfalls portalförmig ist und auf der Schloßseite ein u-förmiges Profil aufweist. An das u-förmige Profil ist eine erste Befestigungsfläche 8 angesetzt, über die der zweite Profilrahmen 7 in diesem Bereich mit dem ersten Profilrahmen 1 verbunden ist. Der zweite Profilrahmen 7 weist auf der Scharnierseite ebenfalls ein z-förmiges Profil auf, wobei eine äußere Fläche als zweite Befestigungsfläche 9 zum ersten Profilrahmen 1 dient.
Eingezeichnet sind ferner die Öffnungen für die Mehrfachverriegelung, die Halterung für die Bandsicherung und die Eckpunkte der Befestigungsnocken.
Die Fig. 2 und 3 zeigen den ersten, zweiten und dritten Profilrahmen 1, 7, 10 auf der Schloß- 12 bzw. der Scharnierseite 13 in eingebautem Zustand im Schnitt, wobei die Bezugszeichen dieselbe Bedeutung haben.
Fig. 2 zeigt die Schloßseite 12 des Türblatts 11 mit dem dritten Profilrahmen 10 und einen vorhandenen Türrahmen mit eingebautem, erstem Profilrahmen 1 und zweitem Profilrahmen 7 im Schnitt.
Das Türblatt 11 weist eine umlaufende Ausnehmung 14 auf, die in der Figur zusätzlich mit einer Nut für ein Anschlagdämpfungsprofil versehen ist. Der dritte Profilrahmen 10 ist portalförmig gestaltet und, wie durch die gezeigte Schraube angedeutet, auf das Türblatt 11 aufgeschraubt. Er besteht aus zwei winkelförmig miteinander verbundenen Bändern 10a, 10b, wobei eines der Bänder 10a zur Befestigung auf dem Türblatt 11 dient. Das zweite Band 10b ist senkrecht zur Oberfläche des Türblatts 11 abgewinkelt.
Auf dem vorhandenen Türrahmen ist der erste Profilrahmen 1 aufgesetzt, dessen drei Flächen 2, 3, 4 die Rahmenfalze abdecken. Die erste Fläche 2 ist auf der Rahmeninnenseite angeordnet und zumindest teilweise durch ein Abdeckpaneel 17 abgedeckt. An der Kante des ersten Profilrahmens 1, die durch die erste Fläche 2 und zweite Fläche 3 gebildet wird, sind Öffnungen 5 für Befestigungselemente 6, hier ein Dübel, vorgesehen, mit denen der erste Profilrahmen durch den vorhandenen Türrahmen in die Wand verschraubt wird.
An der dritten Fläche 4 des ersten Profilrahmens, der dem Randbereich 15 des Türblatts 11 gegenüberliegt, ist der zweite Profilrahmen 7 aufgeschraubt. Der zweite Profilrahmen 7 bildet im Querschnitt ein "u" mit einer angesetzten, ersten Befestigungsfläche 8, die auf der Schloßseite die Verbindung zum ersten Profilrahmen 1 herstellt. In der gezeigten Darstellung erfolgt die Befestigung der beiden Profilrahmen 1, 7 miteinander durch Schrauben.
Das senkrecht vom Türblatt 11 abstehende Band 10b des dritten Profilrahmens 10 greift auf der gezeigten Schloßseite 12 in das "u" des zweiten Profilrahmens 7 ein, wenn die Tür geschlossen wird.
In der Fig. 3 ist ein entsprechender Schnitt durch die Scharnierseite 13 dargestellt. Auf dieser Seite bildet der zweite Profilrahmen 7 ein z-förmiges Profil, wobei eine äußere Fläche des "z" als Befestigungsfläche 9 dient. Die Befestigungsfläche 9 ist auch auf der Scharnierseite 13 mit dem ersten Profilrahmen verschraubt. Das senkrecht vom Türblatt 11 abstehende Band 10b des dritten Profilrahmens 10 steht in diesem Bereich senkrecht auf der parallel zur zweiten Befestigungsfläche 9 verlaufenden, dritten Fläche des zweiten Profilrahmens und berührt diese nahezu. Die übrigen konstruktiven Einzelheiten entsprechen denen in Fig. 2.
Bezugszeichenliste
1
erster Profilrahmen
2
erste Fläche des ersten Profilrahmens
3
zweite Fläche des ersten Profilrahmes
4
dritte Fläche des ersten Profilrahmens
5
Öffnungen für Befestigungselemente
6
Befestigungselement
7
zweiter Profilrahmen
8
erste Befestigungsfläche des zweiten Profilrahmens
9
zweite Befestigungsfläche des zweiten Profilrahmens
10
dritter Profilrahmen
10
a Band des dritten Profilrahmens
10
b Band des Profilrahmens
11
Türblatt
12
Schloßseite
13
Scharnierseite
14
Ausnehmung des Türblatts
15
Randbereich des Türblatts
17
Abdeckpaneel
18
Befestigungsnocken

Claims (5)

1. Nachrüstzarge für einen Türrahmen und ein Türblatt, wobei das Türblatt (11) mit einer Schloß- (12) und einer Scharnierseite (13) sowie an seinem oberen und seinen seitlichen Rändern mit einer umlaufenden Faltung (14) versehen ist, schwenkbar am Türrahmen befestigt ist, bestehend aus:
  • a) einem ersten Profilrahmen (1), der drei gegeneinander abgewinkelte, im Querschnitt z-förmig angeordnete Flächen (2, 3, 4) aufweist und der auf den Türrahmen in der Weise aufsetzbar ist,
    daß das Türblatt (11) im geschlossenen Zustand mit seiner Falzung (14) an einer ersten Fläche (2) und einer mittleren, zweiten Fläche (3) des Profilrahmens (1) anliegt und
    daß der an die Falzung (14) anschließende Randbereich (15) des Türblatts (11) an einer dritten Fläche (4) des Profilrahmens (1) anliegt,
  • b) einem zweiten Profilrahmen (7), der sich an der dritten Fläche (4) des ersten Profilrahmens (1) befestigen läßt und dessen Querschnitt
    auf der Schloßseite (12) u-förmig ist mit einer im wesentlichen rechtwinklig an den u-förmigen Querschnitt angesetzten, ersten Befestigungsfläche (8) und dessen Querschnitt
    auf der Scharnierseite (13) z-förmig ist, wobei eine äußere der z-förmig angeordneten Flächen des zweiten Profilrahmens als zweite Befestigungsfläche (9) ausgebildet ist,
  • c) einem dritten, im Querschnitt winkelförmigen Profilrahmen (10), der aus zwei im wesentlichen senkrecht aufeinander stehenden Bändern (10a, 10b) gebildet ist und der über eine Fläche eines der Bänder (10a) im Falzbereich des Türblattes (11) befestigbar ist, wobei das andere Band (10b) gegenüber der Oberfläche des Türblatts (11) senkrecht in der Weise absteht, daß es bei geschlossenem Türblatt in den u-förmigen Querschnitt des zweiten Profilrahmens (7) eingreift.
2. Nachrüstzarge nach Anspruch 1 mit Öffnungen für Verriegelungselemente in der mittleren Fläche (3) des Profilrahmens (1).
3. Nachrüstzarge nach Anspruch 1 oder 2 mit Öffnungen (5) für Befestigungselemente (6) im Bereich einer Kante des Profilrahmens (1), der die erste Fläche(2) und die mittlere Fläche (3) miteinander verbindet.
4. Nachrüstzarge nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der der erste Profilrahmen (1) mit dem zweiten Profilrahmen (7) verschraubbar ist.
5. Nachrüstzarge gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der dritte Profilrahmen (10) in der Weise gestaltet ist, daß bei geschlossenem Türblatt das gegenüber der Oberfläche des Türblatts (11) senkrecht abstehende Band (10b) des dritten Profilrahmens (10) auf der Scharnierseite (13) im wesentlichen senkrecht zur äußeren, der Befestigungsfläche (9) gegenüberliegenden Fläche des zweiten Profilrahmens (7) steht und diese nahezu berührt.
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