DE19837632A1 - Stauchpresse - Google Patents
StauchpresseInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B15/00—Arrangements for performing additional metal-working operations specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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- B21J1/04—Shaping in the rough solely by forging or pressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Stauchpresse zur Breiten
reduzierung von Warmwalz-Flachbrammen.
Die als Vorblock zur Herstellung von Blech durch Warmwal
zen verwendete Flachbramme wird durch eine Stranggußma
schine erzeugt. In der Stranggußmaschine kann die Bram
menbreite nur schwierig wie gewünscht geändert werden.
Zum Reduzieren der Breite der gegossenen Flachbrammen
werden Stauchpressen eingesetzt, um die Brammenbreite
einzustellen. Typische Beispiele einer solchen Kalibrier
presse sind beispielsweise aus der JP 2-165803-A, der
JP 5-123701-A, der JP 3-77704-A und der JP 2-31619-A
bekannt.
Um die Breite einer Bramme mittels einer Stauchpresse zu
reduzieren, sind zwei Mechanismen notwendig, wovon einer
ein Werkzeug für die Reduzierung der Brammenbreite hin
und her bewegt und der andere die Ausgangspositionen des
Werkzeugs für die Brammenbreite einstellt. Die in den
obigen Anmeldungen offenbarten Kalibrierpressen besitzen
ebenfalls diese beiden Funktionstypen.
Bei der Stauchpresse nach der JP 2-165803-A ist das
Werkzeug zum Reduzieren der Brammenbreite an einem Quer
haupt am vorderen Ende einer Verbindungsstange befestigt,
die durch eine rotierende Kurbelwelle hin und her bewegt
wird. Das Werkzeug wird aufgrund der Drehung der Kurbel
welle hin und her bewegt. Eine Anfangsposition des Werk
zeugs zum Reduzieren der Brammenbreite wird eingestellt,
indem die Schraube eines Schrauben/Muttern-Mechanismus in
Brammenbreitenrichtung vor und zurück bewegt wird. Dieser
Mechanismus ist in einem Gehäuse angeordnet, das die
rotierende Kurbelwelle und dergleichen enthält. Da die
Kurbelwelle in dieser Weise bewegt wird, erfordert das
zugehörige Antriebssystem ein Universalgelenk. Da jedoch
der verwendete Antriebsmotor eine Kapazität von 3000 bis
4000 kW besitzt, ist eine groß dimensionierte An
triebseinheit erforderlich.
Aus der JP 5-153701-A ist eine verbesserte Vorrichtung
bekannt, bei der ein Unterstützungsabschnitt einer Kur
belwelle an einem Gehäuse befestigt ist, um diesen Nach
teil zu beseitigen. Weiterhin ist in einem Querhaupt, das
durch eine Verbindungsstange hin und her bewegt wird, ein
einzelner Schrauben/Muttern-Mechanismus zum Einstellen
der Position eines Werkzeugs angeordnet. Dieser Mechanis
mus beseitigt den Bedarf an der Verwendung des obener
wähnten Universalgelenks zum Antreiben der Kurbelwelle,
so daß sowohl eine Größenreduzierung als auch eine Ge
wichtsreduzierung erzielt werden können. Das Werkzeug,
auf das die Preßkraft bei einem transversalen Preßvorgang
ausgeübt wird, besitzt jedoch eine große Länge, so daß
bei nur einer Schraube das Preßkraftzentrum in bezug auf
die Schraubenmitte oftmals versetzt ist, weshalb das
Schraubensystem nach rechts oder nach links herabfallen
kann.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, muß ein Gleitmechanis
mus vorgesehen werden, der verhindert, daß das die
Schraube enthaltende Querhaupt in Querrichtung herab
fällt. Da jedoch die Preßlast 2500 bis 3000 Tonnen be
trägt, wird ein Führungsmechanismus, der verhindert, daß
das Querhaupt aufgrund einer großen exzentrischen Preß
last herabfällt, oftmals beschädigt, wobei die Reparatur
des beschädigten Führungsmechanismus zeitaufwendig ist
und daher die Produktivität verschlechtert wird.
In der Stauchpresse, die aus der JP 3-77704-A bekannt
ist, wird ein auch als Amboß bezeichnetes Stauchwerkzeug
von zwei Schrauben getragen. Falls in diesem Zustand die
beiden Schrauben, ein als Querhaupt dienender äußerer
Block und eine Kurbelwelle in der gleichen Ebene angeord
net sind, ist der Amboß im wesentlichen stabil unter
stützt.
Wenn jedoch die Antriebswellen der beiden Schrauben und
die Kurbelwelle in derselben Ebene liegen, schneiden sie
sich, weshalb sie sich gegenseitig stören. Um diese
gegenseitige Störung zu vermeiden, muß ein Schraubenan
trieb-Universalgelenk geneigt werden. Die Kurbelwelle
besitzt jedoch normalerweise einen Durchmesser von
1000 mm und führt eine exzentrische Drehung mit einem
Exzenterradius von ungefähr 100 mm aus. Damit das Univer
salgelenk die Kurbelwelle umgeht, müssen die Schrauben
und die Kurbelwelle voneinander um ungefähr 10 m beab
standet sein. Dies ist jedoch unpraktisch. Daher offen
bart die JP 3-77704-A lediglich schematisch verschiedene
Antriebsmechanismen, ohne wirkliche Antriebsmechanismen
zu beschreiben.
Sämtliche der obenerwähnten Nachteile werden durch die
Kalibrierpresse, die aus der JP 2-31619-A bekannt ist,
beseitigt. In dieser Druckschrift ist ein Unterstützungs
abschnitt einer Kurbelwelle an einem Gehäuse befestigt,
ohne daß ein Universalgelenk erforderlich ist. In einem
Querhaupt, das durch eine Verbindungsstange hin und her
bewegt wird, sind insgesamt vier Schrauben/Muttern-Mecha
nismen angeordnet, wovon sich auf jeder Seite der Verbin
dungsstange jeweils zwei befinden, um ein Schneiden und
eine gegenseitige Störung mit der Kurbelwelle zu vermei
den. An den vorderen Enden dieser Schrauben/Muttern-Me
chanismen sind Amboßanbringungsgleiter angeordnet. Da
sich die Stauchwerkzeuge bzw. Ambosse in dem Raum zwi
schen den vier Schrauben befinden, wirkt auf die Schrau
ben kein Fallmoment, weshalb eine stabile Preßbearbeitung
ausgeführt werden kann.
Da jedoch die große Preßlast, die über Schrauben und eine
Verbindungsstange auf die Rückseite jedes Ambosses ausge
übt wird, nicht geradlinig übertragen wird, wirkt auf den
Gleiter und das Querhaupt, in dem die Schrauben/Muttern-
Mechanismen angeordnet sind, ein großes Biegemoment, so
daß eine ausreichend hohe Starrheit sichergestellt werden
muß, die diesem großen Biegemoment widersteht, weshalb
die betreffende Anlage große Abmessungen und eine kompli
zierte Struktur besitzen muß.
Deswegen muß die Verwendung eines Universalgelenks ver
mieden werden, indem die Kurbelwelle am Gehäuse direkt
unterstützt wird, außerdem muß ein Herabfallen der
Schrauben aufgrund einer exzentrischen Last auf die in
dem Querhaupt angeordneten Schrauben/Muttern-Mechanismen
vermieden werden und muß die vom Amboß auf die im Quer
haupt befindlichen Schrauben übertragene Preßlast gerad
linig übertragen werden, wobei die Struktur der Preßlast-
Übertragungselemente vereinfacht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Herabfallen
von Schrauben aufgrund einer exzentrischen Preßlast zu
vermeiden und die Struktur des Preßlast-Übertragungsab
schnitts zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Stauchpresse mit den in einem der unabhängigen Ansprüche
angegebenen Merkmalen. Die Unteransprüche sind auf zweck
mäßige Ausführungsbeispiele der Erfindung gerichtet.
Die erfindungsgemäße Stauchpresse enthält ein Paar
Stauchwerkzeuge, die auf eine Flachbramme eine Preßkraft
ausüben, um deren Breite zu verringern, Positionsein
stellvorrichtungen zum Einstellen der Ausgangspositionen
der beiden im folgenden auch als Ambosse bezeichneten
Stauchwerkzeuge sowie Hin- und Herbewegungsvorrichtungen,
die die beiden Ambosse über die Positionseinstellvorrich
tungen einander annähern und voneinander entfernen.
In der Stauchpresse gemäß der Erfindung sind rotierende
Kurbelwellen über Lager in beiden Innenwänden eines
geschlossenen Gehäuses in der Weise angeordnet, daß sie
sich einander gegenüber befinden und sich dazwischen eine
Bramme befindet. Mit den Kurbelwellen sind Verbindungs
stangen verbunden. Ferner sind mit den vorderen Enden der
Verbindungsstangen Querhäupter verbunden, die so beschaf
fen sind, daß sie sich senkrecht zu einer Seitenfläche in
Querrichtung der Bramme hin und her bewegen können. In
jedem Querhaupt sind insgesamt zwei Schrauben so angeord
net, daß ihre Längsachsen eine horizontale Mittellinie
der Seitenfläche der Bramme senkrecht schneiden und daß
sie sich beiderseits der longitudinalen Mitte eines die
Ambosse verwendenden Brammenbreitenreduzierungsabschnitts
befinden. Die beiden Schrauben sind mit einer An
triebseinheit versehen, die die Schrauben normalerweise
gleichzeitig in Richtung zur Brammenseitenfläche vorwärts
und rückwärts bewegen kann. Als Antriebseinheit für die
beiden Schrauben wird ein Orthogonalantriebswandler
verwendet, der zwischen Amboß und Kurbelwelle angeordnet
ist und eine Richtungsänderung von 90° in bezug auf die
Schraubenschafte bewirkt. An den vorderen Enden der
vorwärts und rückwärts beweglichen Schrauben ist ein
Gleiter vorgesehen, an dem ein Brammenbreitenreduzie
rungsamboß angebracht werden kann.
In einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel des Orthogo
nalantriebswandlers sind an den Schaften der zwei Schrau
ben, die sich auf jeder Seite befinden, Schneckenräder
angebracht, ferner ist zwischen die beiden jeweiligen
Schneckenräder ein Schneckenschaft in der Weise einge
setzt, daß die jeweiligen Zahnungen in entgegengesetzten
Richtungen in Eingriff sind. Weiterhin ist ein Aktuator
zum Drehen der Schneckenwelle vorgesehen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Einrichtung
zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Schrauben verlau
fen schwebende Schafte der Schrauben, an denen Schnecken
räder angebracht sind, longitudinal durch ein Querhaupt,
wobei zwischen diese beiden Schneckenräder ein Schnecken
schaft eingesetzt ist und ein Aktuator zum Drehen des
Schneckenschafts vorgesehen ist.
Jeder Gleiter und jedes Querhaupt sind jeweils mittels
zweier Reihen aus je zwei Führungsrollen, d. h. über
insgesamt acht Führungsrollen, an den oberen Flächen
zweier sie umgebender Gehäusestützen aufgehängt.
Da die Kurbelwellen für die Hin- und Herbewegung der
Brammenbreiten-Reduzierungsambosse an beiden Innenwänden
des Gehäuses über Lager angebracht sind, ist die Verwen
dung von Universalgelenken, die in der Kalibrierpresse
der JP 2-165803-A wegen Schwingungen der Kurbelwellen
erforderlich waren, hier nicht notwendig. Da die Brammen
breitenreduzierungsambosse jeweils durch zwei Schrauben
unterstützt sind, deren Achsen eine horizontale Mittelli
nie der Seitenfläche in Querrichtung der Bramme senkrecht
schneiden und die beiderseits der longitudinalen Mitte
des Brammenbreiten-Reduzierungsabschnitts angeordnet
sind, besitzt die Preßkraft, die in jedem Amboß zum
Zeitpunkt der Reduzierung der Brammenbreite erzeugt wird,
ihr Lastzentrum innerhalb der beiden Schrauben in Längs
richtung der Bramme. Außerdem liegt in der transversalen
Brammenseitenfläche das Preßlastzentrum im wesentlichen
in der Mittelebene der beiden Schrauben. Daher tritt eine
exzentrische Last, die ein Herabfallen der Schrauben
hervorrufen könnte, nicht auf, weshalb es möglich ist,
die Preßlast stabil zu unterstützen. Da ferner die Preß
last durch die Schrauben im wesentlichen in derselben
Ebene erzeugt wird, muß die Starrheit der Gleiter und
Querhäupter nicht wie in der JP 2-31619-A erhöht werden,
was eine Gewichtsreduzierung ermöglicht.
Da die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Schrauben in
bezug auf die Brammenquerebene unter Verwendung eines
Orthogonalantriebswandlers ausgeführt wird, der eine
Richtungsänderung von 90° in bezug auf die Schraubenach
sen zwischen jedem Amboß und der zugeordneten Kurbelwelle
bewirkt, muß der Schrauben/Kurbelwellen-Abstand nicht
extrem lang gemacht werden, vielmehr kann eine Preßkraft-
Übertragungseinheit mit geringem Platzbedarf vorgesehen
sein. In einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel des
Antriebsverfahrens ist ein Schneckenschaft zwischen
Schneckenrädern eingesetzt, die an den zwei Schrauben
schaften einer Seite angebracht sind, so daß die Zahnung
des Schneckenschafts mit den Zahnungen der Schneckenräder
in entgegengesetztem Eingriff sind und die Schneckenräder
bei einer Drehung des Schneckenschafts in die gleiche
Richtung gedreht werden. In diesem Ausführungsbeispiel
können mit einem Aktuator zwei Schrauben angetrieben
werden, weshalb der Raum reduziert werden kann und der
Antriebsmechanismus vereinfacht werden kann.
Falls sich ferner die Schraubenschafte wie schwebende
Wellen longitudinal durch das Querhaupt erstrecken, sind
die Schneckenräder an den schwebenden Wellen angebracht,
wobei ein Schneckenschaft zwischen den Schneckenrädern in
der Weise eingesetzt ist, daß seine Zahnung mit der
jeweiligen Zahnung beider Schneckenräder in Eingriff ist,
wodurch die schwebenden Wellen dünner ausgebildet werden
können. Folglich kann der Durchmesser jedes Schneckenra
des reduziert werden und können zwei Schrauben mit einem
Antrieb mit niedrigem Drehmoment vorwärts und rückwärts
bewegt werden.
Falls diese Mechanismen in einer Ebene angeordnet sind,
erstrecken sich der Gleiter mit einem daran befestigten
Amboß und das Querhaupt, in dem die beiden Schrauben
angeordnet sind, nach oben, wobei zwei Reihen aus Füh
rungsrollen in Längsrichtung auf beiden Seiten jeder der
Verlängerungen angeordnet sind. In dieser Weise werden
das Eigengewicht des Gleiters und dasjenige des Quer
haupts durch die oberen Flächen von Gehäusestützen in
aufgehängter Weise aufgenommen.
Da somit der Gleiter und das Querhaupt jeweils durch
insgesamt vier Führungsrollen aufgehängt sind, kann eine
Hin- und Herbewegung in horizontaler Richtung ohne Herab
fallen stabil ausgeführt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut
lich beim Lesen der folgenden Beschreibung zweckmäßiger
Ausführungsbeispiele, die auf die beigefügte Zeichnung
Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht bzw. Schnittansicht längs der
Linie B-B in Fig. 2 einer Kalibrierpresse gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht bzw. Schnittansicht längs der
Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht einer Kalibrierpresse gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie C-C in
Fig. 3;
Fig. 5 eine Draufsicht einer Kalibrierpresse gemäß einem
nochmals weiteren Ausführungsbeispiel der Erfin
dung; und
Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie C-C in
Fig. 5.
Nun werden mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 zweckmäßige
Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Zunächst
wird die Beschreibung auf ein Ausführungsbeispiel gerich
tet, das in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist.
Fig. 1 ist eine Ansicht einer Stauch- bzw. Kalibrier
presse mit zwei Schrauben gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei die Seite links von der Mitte eine
Draufsicht ist, während die Seite rechts von der Mitte
eine Zentralschnittansicht ist. Genauer ist Fig. 2 eine
Schnittansicht längs der Linie A-A in Fig. 1, während
Fig. 1 eine Ansicht längs der Linie B-B in Fig. 2 ist.
In der Stauch- bzw. Kalibrierpresse gemäß dieser Ausfüh
rung wird eine Bramme 1 in X-Richtung mittels Rollen 40 und 41
einer Brammenfördereinrichtung transportiert und
dann einem Brammenbreitenreduzierungsvorgang mittels der
Presse unterworfen und schließlich in Auswärtsrichtung in
Richtung des Pfeils X bewegt. Der Breitenreduzierungsvor
gang für die Bramme 1 erfolgt durch Ambosse 2a und 2b,
die die Bramme 1 von beiden Seiten pressen. Die Ambosse
2a und 2b besitzen in einem Eingangsabschnitt jeweils
eine schräge Oberfläche und im Ausgangsabschnitt jeweils
eine zur Brammenpreßgutachse parallele Oberfläche. Die
Ambosse 2a, 2b bewegen sich relativ zu der transversalen
Ebene der Bramme 1 hin und her. Die Bramme 1 kann auch
fliegend gepreßt werden, während sie mit konstanter
Geschwindigkeit transportiert wird. Um der Einfachheit
willen wird jedoch die Bramme in diesem Ausführungsbei
spiel während der Preßbearbeitung angehalten und dann um
eine vorgegebene Strecke transportiert, wenn die Ambosse
2a und 2b von der Bramme 1 wegbewegt worden sind.
Die Hin- und Herbewegung der Ambosse 2a und 2b erfolgt
durch Drehung von Eingangswellen 19a und 19b von Kurbel
wellen 9 über einen nicht gezeigten Motor und ein nicht
gezeigtes Untersetzungsgetriebe. Stützwellen 16 sind in
Lagerkästen 17 über Lager 15 unterstützt, wobei die
Kurbelwellen 9 jeweils durch Gehäuse 18a und 18b unter
stützt sind. Mit jeder Kurbelwelle 9 sind über Lager 14
zwei Verbindungsstangen 8a und 8b verbunden. Die beiden
Verbindungsstangen 8a und 8b sind an ihren Endabschnitten
mit einseitig unterstützten Wellen 26, die auf beiden
Seiten von Querhäuptern 6 angeordnet sind, über Lager 7
verbunden. Da die Kurbelwellen 9 und die Querhäupter 6a
und 6b in dieser Weise miteinander verbunden sind, können
sich die Querhäupter 6a, 6b bei einer Drehung der Kurbel
wellen 9 in Querrichtung der Bramme 1 bewegen.
Eine Anfangsposition jedes Ambosses wird durch Schrauben
4a und 4b eingestellt, die in jedem der Querhäupter 6a, 6b
angeordnet sind. Diese räumliche Einstellung wird nun
beschrieben. In jedem der Querhäupter 6a und 6b sind zwei
Schrauben 4a und 4b angeordnet, an denen Muttern 5a bzw.
5b befestigt sind. Die vorderen Endabschnitte 22a und 22b
der Schrauben 4a bzw. 4b sind mit Gleitern 3a und 3b
verbunden, an denen die Ambosse 2a bzw. 2b angebracht
sind. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Achsen der
beiden Schrauben 4a und 4b, die in jedem der Querhäupter
6a und 6b angeordnet sind, zur Seitenfläche in Querrich
tung der Bramme 1 senkrecht und liegen in derselben Ebene
wie die Mittellinie dieser Seitenfläche, wodurch verhin
dert wird, daß durch die Preßlast in vertikaler Richtung
eine exzentrische Last erzeugt wird. Ferner sind die
beiden Schrauben 4a und 4b auf beiden Seiten der longitu
dinalen Mitte Y des Brammenbreiten-Reduzierungsabschnitts
in jedem der Ambosse 2a und 2b angeordnet. Das heißt, daß
die beiden Schrauben so angeordnet sind, daß die Preß
lastmitte Y zwischen den beiden Schrauben liegt, wodurch
verhindert wird, daß sich die Ambosse 2a und 2b nach
rechts oder nach links neigen. Die Anfangspositionen der
Schrauben 4a und 4b relativ zur Breite der Bramme 1
werden in der folgenden Weise eingestellt. Die Schafte
der Schrauben 4a und 4b erstrecken sich als schwebende
Schafte longitudinal durch das Querhaupt 6a (6b), wobei
in Endabschnitten der in dieser Weise sich erstreckenden
schwebenden Schafte Keilnuten 13a und 13b ausgebildet
sind. An den Keilnutabschnitten sind Schneckenräder 10a
und 10b angebracht und mit einer Abdeckung 12 bedeckt, so
daß sie an der Rückseite des Querhaupts 6a (6b) drehbar
sind. Ein Schneckenschaft 11 ist zwischen die beiden
Schneckenräder 10a und 10b eingesetzt, wobei seine Zah
nung mit den Zahnungen der Schneckenräder in entgegenge
setzter Richtung in Eingriff sind. Der Schneckenschaft 11
wird durch einen an einer Grundplatte 26' angebrachten
Motor 23 über eine Spindel 27, von einem Träger 29 unter
stützte Kegelräder 25 und eine Spindel 24 gedreht. Die
Anfangspositionen der Ambosse 2a und 2b werden durch
Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen des Motors 23 einge
stellt. In der Positionseinstellvorrichtung zum Herstel
len der Anfangsposition des Ambosses 2a (2b) wird deren
Antriebsmechanismus in einer Richtung senkrecht zur
Axialrichtung (Brammenbreitenrichtung) der Schrauben 4a
und 4b angeordnet. Genauer ist die Axialrichtung des
Schneckenschafts 11 und der Spindel 27, die Komponenten
des Antriebsmechanismus bilden, zur Axialrichtung der
Schrauben 4a und 4b senkrecht. In diesem Ausführungsbei
spiel sind der Schneckenschaft 11 und die Spindel 27
vertikal angeordnet. Somit ist in der Positionseinstell
vorrichtung für den Amboß 2a (2b) ein Orthogonalantriebs
wandler zum Ändern der Richtung der Antriebswelle in eine
zur Axialrichtung der Schrauben 4a und 4b senkrechten
Richtung angeordnet, weshalb die Antriebswelle
(Antriebseinheit) der Positionseinstellvorrichtung ange
bracht werden kann, ohne daß sie ein Hindernis für die
den Amboß hin und her bewegende Vorrichtung, die die
Kurbelwelle 19 und dergleichen enthält, bildet. Dadurch
kann der Amboß 2a (2b) mittels der Positionseinstellvor
richtung hin und her bewegt werden, so daß eine Vereinfa
chung der Anlage und eine Gewichtsreduzierung möglich
sind. Nach dem Herstellen der Anfangspositionen der
Ambosse 2a und 2b werden die Kurbelwellen 9 gedreht,
wodurch beide Ambosse 2a und 2b gegen die Bramme 1
drücken und sich von dieser entfernen, so daß ein Brammen
breitenreduzierungsvorgang ausgeführt wird.
Die Gleiter 3a, 3b und die Querhäupter 6a, 6b erstrecken
sich nach oben und sind jeweils an der Oberseite oberer
Ständer der Gehäuse 18a und 18b über zwei Reihen aus je
einem Paar Führungsrollen 20 bzw. 21, die auf beiden
Seiten jedes der Gleiter 3a und 3b bzw. der Querhäupter
6a und 6b angeordnet sind, aufgehängt. Die Gleiter 3a, 3b
und die Querhäupter 6a, 6b können durch die Führungs
rollen 20 bzw. 21 gleichmäßig bewegt werden.
In den Fig. 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung gezeigt, wobei um der Einfachheit willen
nur eine Seite dargestellt ist. Von dem in den Fig. 1 und
2 gezeigten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich dieses
Ausführungsbeispiel nur durch den Mechanismus, mit dem
die Schrauben 36 zur Bramme 1 bewegt und von dieser
zurückgezogen werden, wobei die Schrauben 36 in einem
Querhaupt 34 untergebracht sind. Genauer sind längs einer
Seitenfläche in Querrichtung der Bramme 1 zwei Schrauben
36a und 36b angeordnet, während in einer zur Axialrich
tung der Schrauben senkrechten Richtung (vertikale Rich
tung) ein Einstellmechanismus (Spindel 24 und derglei
chen) für die Schrauben 36a und 36b angeordnet ist. Die
beiden Schrauben 36a und 36b befinden sich beiderseits
der Mitte Y des Breitenreduzierungsabschnitts für den
Amboß 2a in im wesentlichen gleichem Abstand. Ferner sind
die Schrauben 36a und 36b so angeordnet, daß ihre Achsen
in der Mittelebene in Dickenrichtung (vertikale Richtung)
der Bramme 1 liegen, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
In diesem Ausführungsbeispiel sind die Schneckenradzah
nungen 42a und 42b als Teile der äußeren Oberflächen von
Muttern 37a und 37b ausgebildet, wobei Gewinde auf einem
Schneckenschaft 39 mit den Schneckenradzahnungen in
Eingriff sind. Vordere Enden 44 der Schrauben 36a und 36b
sind mit einem Gleiter 32 drehfest verbunden. In einem
solchen Mechanismus wird der Schneckenschaft 39 durch
einen Motor 23 vorwärts und rückwärts bewegt, wodurch der
Amboß 2a (2b) zu einer Bewegung in Richtung zur Bramme 1
hin und von dieser weg angetrieben wird. Diese Drehung
des Motors 23 erfolgt über eine Spindel 24a, von einem
Träger 31 unterstützte Kegelräder 25 und eine Spindel 24.
Der Motor 23 ist durch eine Grundplatte 30 unterstützt,
die an einem Gehäuse 18 befestigt ist.
Die Muttern 37a und 37b sind in dem Querhaupt 34 so
untergebracht, daß sie unter Verwendung einer Abdeckung
33 drehbar sind.
In der gleichen Weise wie in der in den Fig. 1 und 2
gezeigten Anlage sind der Gleiter 32 und das Querhaupt 34
jeweils an der Oberseite von Gehäuseständern 18a, 18b
über zwei Reihen aus je zwei Führungsrollen aufgehängt
und können sich in Querrichtung der Bramme 1 gleichmäßig
bewegen.
Obwohl die obige Beschreibung auf die Konstruktion der
Anlage auf Seiten des Ambosses 2a gerichtet worden ist,
findet die obige Beschreibung in gleicher Weise auch auf
die Konstruktion der Anlage auf Seiten des Ambosses 2b
Anwendung.
Nun wird mit Bezug auf die Fig. 5 und 6 ein nochmals
weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den
obigen Ausführungsbeispielen durch die Struktur einer
Verbindungsstange 51, die Struktur eines Querhaupts 50
und das Verfahren, mit dem sie verbunden werden. Genauer
sind ein vorderer Endabschnitt 55 der Verbindungsstange
51 und der entsprechende Endabschnitt des Querhaupts 50,
die eine halbzylindrische Form besitzen, über ein Lager
53 drehbar unterstützt und werden durch ein Verschie
bungsverhinderungselement 54 festgehalten. Dazwischen ist
ein Ausgleichszylinder, wie er aus der JP 2-31619-A
bekannt ist, angeordnet, der hier um der einfachen Dar
stellung willen weggelassen worden ist. Die Verbindungs
stange 51 ist durch ein Lager 52, das an einer Kurbel
welle 9 angebracht ist, unterstützt. Gemäß diesem Verfah
ren, bei dem das Querhaupt durch den vorderen Endab
schnitt 55 der Verbindungsstange 51 unterstützt wird,
wird die im Amboß 2a (2b) entwickelte Preßlast auf die
Kurbelwelle 9 ohne den Umweg über die einseitig unter
stützte Welle, die in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist,
geradlinig übertragen. Daher kann die Starrheit des
Querhaupts 50 niedrig sein, d. h. es kann eine Gewichts
reduzierung erzielt werden.
Selbstverständlich stehen für die Verbindung der Verbin
dungsstange mit dem Querhaupt verschiedene Verfahren wie
etwa jene zur Verfügung, die in den obengenannten Veröf
fentlichungen offenbart sind.
Genauer ist aus der JP 2-31619-A ein Unterstützungsver
fahren bekannt, das zwei halbzylindrische Lager verwen
det, während aus der JP 5-123701-A und aus der
JP 2-165803-A ein Unterstützungsverfahren bekannt ist,
das ein sphärisches Lager verwendet. Selbstverständlich
kann irgendeines dieser Verfahren für die Kalibrierpresse
gemäß der Erfindung verwendet werden. Das letztere Ver
fahren, das ein einzelnes sphärisches Lager verwendet,
bewirkt jedoch ein Umbiegen, so daß es wünschenswert ist,
daß zwei Lager in einer longitudinalen Ebene der Brammen
breite wie im ersteren Verfahren vorgesehen sind.
Obwohl oben zweckmäßige Ausführungsbeispiele der Erfin
dung beschrieben worden sind können die an den Schäften
der beiden Schrauben angebrachten Schneckenräder jeweils
unabhängig voneinander durch einen Schneckenschaft vor
wärts und rückwärts angetrieben werden. Da jedoch die
Vorwärtsbewegung und das Zurückziehen der beiden Schrau
ben synchron erfolgen muß, ist ein schwieriger Vorgang
notwendig, nämlich die direkte Verbindung zweier
Schneckenschafte oder die mechanische Verbindung dieser An
triebsmechanismen oder selbst eine elektrische Verbindung
während des Betriebs der beiden Motoren. Obwohl in den
obigen Ausführungsbeispielen der Schneckenschaft zum
Drehen der Schneckenräder vertikal angeordnet ist, kann
er auch horizontal, d. h. senkrecht zu den Schrauben
schaften, angeordnet sein. Auch in diesem Fall können die
Schneckenschafte direkt verbunden sein oder jeweils durch
einen Motor angetrieben werden.
Was die Lager 14, 16 und 7 in den Fig. 1 und 2 und die
Lager 52 und 53 in Fig. 5 betrifft, sind um der Einfach
heit willen ebene Lager verwendet worden, selbstverständ
lich können jedoch auch Kugel- oder Wälzlager verwendet
werden, um den Reibwiderstand bei einer Gleitbewegung zu
verringern.
Die Bramme, die einer Preßbearbeitung in der Doppel
schrauben-Kalibrierpresse gemäß der Erfindung unterworfen
wird, besitzt gewöhnlich eine Dicke von 150 bis 270 mm,
eine Breite von 600 bis 2200 mm und eine Länge von 13 m.
Falls die Bramme ein Flachstahl ist, liegt ihre Tempera
tur bei der Preßbearbeitung im Bereich von 1050°C bis
1200°C.
In der Preßbearbeitung wird die Bramme mit einer mittle
ren Geschwindigkeit von 15 bis 20 m/Min transportiert.
Mit den obigen Ausführungsbeispielen können die folgenden
Wirkungen erhalten werden:
- 1) In der Kalibrierpresse zum Reduzieren der Breite
einer Bramme sind zwei Schrauben in einem Querhaupt
angeordnet, das nach einer Umwandlung einer Drehbewegung
einer Kurbelwelle eine Hin- und Herbewegung ausführt. Die
Achsen der beiden Schrauben sind zu einer Seitenfläche in
Querrichtung der Bramme, deren Breite durch Ambosse
reduziert werden soll, senkrecht und liegen in derselben
Ebene wie der Mittelteil dieser Brammen-Seitenfläche.
Außerdem sind die beiden Schrauben auf beiden Seiten der
longitudinalen Mitte des Brammenbreitenreduzierungsab
schnitts, in dem die Brammenbreite mittels der Ambosse
reduziert wird, angeordnet. Daher unterliegen die Schrau
ben, die die Preßlast aufnehmen, weder in vertikaler noch
in transversaler Richtung einer exzentrischen Last,
weshalb trotz der minimalen Anzahl von lediglich zwei
Schrauben die Preßlast stabil aufgenommen werden kann.
Da darüber hinaus die Preßlast in der gleichen Ebene von jedem Amboß auf die Schrauben übertragen wird, muß die Starrheit des Gleiters und des Querhaupts nicht erhöht werden. Dadurch kann eine Gewichtsreduzierung erzielt werden. - 2) Da die Vorwärtsbewegung und die Rückzugsbewegung der beiden Schrauben, die in dem Querhaupt eingeschlossen sind, durch einen Orthogonalantriebswandler erfolgen, der zu den Schraubenschaften senkrecht ist und zwischen jedem Amboß und der Kurbelwelle angeordnet ist, kann der Ab stand zwischen den Schrauben und der Kurbelwelle verkürzt werden, was eine kompakte Anlagenkonstruktion begünstigt.
- 3) Gemäß einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel einer Antriebseinheit zum Vorwärtsbewegen und Zurückziehen der beiden in das Querhaupt eingeschlossenen Schrauben ist zwischen Schneckenrädern, die an den beiden Schrauben schaften angeordnet sind, ein Schneckenschaft angeordnet, dessen Zahnung mit den Zahnungen der Schneckenräder in entgegengesetzten Richtungen in Eingriff gebracht wird. Daher können die beiden Schrauben auf jeder Seite der Anlage mit lediglich einem Motor vorwärts und rückwärts bewegt werden, weshalb die Struktur der Antriebseinheit vereinfacht werden kann.
- 4) Da die beiden Schraubenschafte, die im Querhaupt eingeschlossen sind, als schwebende Schafte longitudinal durch das Querhaupt verlaufen und die Schneckenräder an den schwebenden Schaften so angebracht sind, daß sie die Schrauben vorwärts und rückwärts bewegen, können die schwebenden Schafte dünn sein, weshalb der Schneckenrad durchmesser reduziert werden kann. Folglich kann das Antriebsdrehmoment reduziert werden.
- 5) Jeder Gleiter, an dem ein Amboß angebracht ist, und jedes Querhaupt, das die beiden Schrauben umschließt, sind nach oben verlängert, wobei zwei Reihen aus vier Führungsrollen an beiden Seiten jedes solchen verlänger ten Abschnitts überhängend angeordnet sind, wobei das Eigengewicht jeder betreffenden Komponente an der Ober seite von Gehäuseständern in aufgehängter Weise durch diese Führungsrollen unterstützt wird. Daher besteht nicht die Gefahr eines Herabfallens der Komponenten, weshalb eine stabile Hin- und Herbewegung möglich ist.
Erfindungsgemäß kann nicht nur das Herabfallen von
Schrauben aufgrund einer exzentrischen Preßlast verhin
dert werden, sondern es ist auch möglich, den Preßlast
übertragungsabschnitt zu vereinfachen.
Claims (11)
1. Stauchpresse zur Breitenreduktion von Flachbram
men, mit
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Flachbramme (1) eine Preßkraft ausüben, um deren Breite zu reduzieren,
Einstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zum Vorein stellen der Positionen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b), und
Einrichtungen (8a, 8b, 9) zum Hin- und Herbewegen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) aufeinander zu und voneinander weg über die Einstelleinrichtungen (10a, 10b, 11),
dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsvorrichtungen (23, 24, 25, 27) für die Einstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zwischen den Stauchwerkzeugen (2a, 2b) und der Hin- und Herbewegungs einrichtung (8a, 8b, 9) angeordnet sind.
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Flachbramme (1) eine Preßkraft ausüben, um deren Breite zu reduzieren,
Einstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zum Vorein stellen der Positionen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b), und
Einrichtungen (8a, 8b, 9) zum Hin- und Herbewegen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) aufeinander zu und voneinander weg über die Einstelleinrichtungen (10a, 10b, 11),
dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsvorrichtungen (23, 24, 25, 27) für die Einstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zwischen den Stauchwerkzeugen (2a, 2b) und der Hin- und Herbewegungs einrichtung (8a, 8b, 9) angeordnet sind.
2. Stauchpresse zur Breitenreduktion von Flachbram
men, mit
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Flachbramme (1) eine Preßkraft ausüben, um deren Breite zu reduzieren,
Querhäuptern (6a, 6b), welche die beiden Stauch werkzeuge (2a, 2b) über Schraubspindeln (4a, 4b) abstüt zen, und
Kurbelwellen (9), die mit den Querhäuptern (6a, 6b) über Lager verbunden sind, wobei
Positionseinstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zum Betätigen der Schraubspindeln (4a, 4b) die Positionen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) einstellen und
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9) die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) bei einer Drehung der Kurbelwellen (9) aufeinander zu und voneinander weg bewegen.
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Flachbramme (1) eine Preßkraft ausüben, um deren Breite zu reduzieren,
Querhäuptern (6a, 6b), welche die beiden Stauch werkzeuge (2a, 2b) über Schraubspindeln (4a, 4b) abstüt zen, und
Kurbelwellen (9), die mit den Querhäuptern (6a, 6b) über Lager verbunden sind, wobei
Positionseinstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zum Betätigen der Schraubspindeln (4a, 4b) die Positionen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) einstellen und
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9) die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) bei einer Drehung der Kurbelwellen (9) aufeinander zu und voneinander weg bewegen.
3. Stauchpresse, mit
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Bramme (1) eine Preßkraft ausüben, um die Breite der Bramme (1) zu reduzieren,
zwei Schraubspindeln (4a, 4b) für jedes der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
Querhäuptern (6a, 6b), in denen die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) über die Schraubspindeln (4a, 4b) abgestützt sind,
Kurbelwellen (9), die mit den Querhäuptern (6a, 6b) über Pleuellager verbunden sind,
Positionseinstellvorrichtungen (10a, 10b, 11) zum Voreinstellen der Schraubspindeln (4a, 4b) und der Stauchwerkzeuge (2a, 2b) und
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9), die die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) bei einer Drehung der Kurbelwellen (9) aufeinander zu und voneinander weg bewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Positionseinstelleinrichtungen jeweils einen zwischen den beiden Schraubspindeln (4a, 4b) angeordneten Schneckenschaft (11) sowie an den beiden Schraubspindeln (4a, 4b) angebrachte Schneckenräder (10a, 10b) enthalten, die mit dem Schneckenschaft (11) in Eingriff stehen und die Antriebskraft auf die Schraubspindeln (4a, 4b) über tragen.
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Bramme (1) eine Preßkraft ausüben, um die Breite der Bramme (1) zu reduzieren,
zwei Schraubspindeln (4a, 4b) für jedes der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
Querhäuptern (6a, 6b), in denen die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) über die Schraubspindeln (4a, 4b) abgestützt sind,
Kurbelwellen (9), die mit den Querhäuptern (6a, 6b) über Pleuellager verbunden sind,
Positionseinstellvorrichtungen (10a, 10b, 11) zum Voreinstellen der Schraubspindeln (4a, 4b) und der Stauchwerkzeuge (2a, 2b) und
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9), die die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) bei einer Drehung der Kurbelwellen (9) aufeinander zu und voneinander weg bewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Positionseinstelleinrichtungen jeweils einen zwischen den beiden Schraubspindeln (4a, 4b) angeordneten Schneckenschaft (11) sowie an den beiden Schraubspindeln (4a, 4b) angebrachte Schneckenräder (10a, 10b) enthalten, die mit dem Schneckenschaft (11) in Eingriff stehen und die Antriebskraft auf die Schraubspindeln (4a, 4b) über tragen.
4. Stauchpresse, mit
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Bramme (1) eine Preßkraft ausüben, um die Breite der Bramme (1) zu reduzieren,
zwei Schraubspindeln (4a, 4b) für jedes der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
Querhäuptern (6a, 6b), die die beiden Stauchwerk zeuge (2a, 2b) jeweils über die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) abstützen,
Kurbelwellen (9), die mit den Querhäuptern (6a, 6b) über Lager verbunden sind,
Positionseinstelleinrichtungen (10a, 10b, 11), wovon jede die Schraubspindeln (2a, 2b) einstellt, um die Positionen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) einzustel len, und
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9), die die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) bei einer Drehung der Kurbelwellen (9) aufeinander zu und voneinander weg bewegen,
wobei die beiden Schraubspindeln (2a, 2b) so angeordnet sind,
daß ihre Achsen und die Mitte der Bramme (1) in Dickenrichtung in derselben Ebene liegen und
daß die Mitte (Y) eines Breitenreduzierungsabschnitts, in dem die Stauchwerkzeuge (2a, 2b) mit der Flachbramme (1) in Kontakt sind, in Brammenvorschubrichtung (X) zwischen den Achsen der beiden Schraubspindeln (2a, 2b) liegt.
einem Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b), die auf eine Bramme (1) eine Preßkraft ausüben, um die Breite der Bramme (1) zu reduzieren,
zwei Schraubspindeln (4a, 4b) für jedes der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
Querhäuptern (6a, 6b), die die beiden Stauchwerk zeuge (2a, 2b) jeweils über die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) abstützen,
Kurbelwellen (9), die mit den Querhäuptern (6a, 6b) über Lager verbunden sind,
Positionseinstelleinrichtungen (10a, 10b, 11), wovon jede die Schraubspindeln (2a, 2b) einstellt, um die Positionen der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) einzustel len, und
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9), die die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) bei einer Drehung der Kurbelwellen (9) aufeinander zu und voneinander weg bewegen,
wobei die beiden Schraubspindeln (2a, 2b) so angeordnet sind,
daß ihre Achsen und die Mitte der Bramme (1) in Dickenrichtung in derselben Ebene liegen und
daß die Mitte (Y) eines Breitenreduzierungsabschnitts, in dem die Stauchwerkzeuge (2a, 2b) mit der Flachbramme (1) in Kontakt sind, in Brammenvorschubrichtung (X) zwischen den Achsen der beiden Schraubspindeln (2a, 2b) liegt.
5. Stauchpresse, mit
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9) zum Bewegen eines Paars Stauchwerkzeuge (2a, 2b) aufein ander zu und voneinander weg, wobei die beiden Stauch werkzeuge (2a, 2b) in einem Gehäuse einander gegenüber angeordnet sind und auf eine Flachbramme (1) eine Preß kraft ausüben, um die Breite der Bramme (1) zu reduzie ren, und
Positionseinstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zum Einstellen von Anfangspositionen der Stauchwerkzeuge (2a, 2b), dadurch gekennzeichnet, daß
die Hin- und Herbewegungseinrichtungen jeweils eine Verbindungsstange (8a, 8b), die jeweils an einer rotierenden Kurbelwelle (9) angelenkt ist, und ein Quer haupt (6a, 6b), das an der Verbindungsstange (8a, 8b) senkrecht zu einer Seitenfläche in transversaler Richtung der Bramme (1) angelenkt ist, enthält,
wobei das Quer haupt (6a, 6b) sich in der zu der Brammenseitenfläche senkrechten Ebene hin und her bewegt,
zwei Schraubspindeln/Muttern-Mechanismen (4a, 4b; 5a, 5b), deren Achsen in einem Mittelabschnitt der Sei tenfläche in transversaler Richtung der Bramme (1) zu dieser Seitenfläche senkrecht verlaufen, an dem hin und her beweglichen Querhauptelement (6a, 6b) so befestigt sind, daß sie sich beiderseits der Mitte eines Brammen breitenreduzierungsabschnitts in Längsrichtung der Bramme (1) befinden,
wobei die Breitenreduzierung durch die Stauchwerkzeuge (2a, 2b) ausgeführt wird,
die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) durch einen Orthogonalantriebswandler, der die Richtung einer An triebswelle in eine zu den Spindelachsen senkrechte Richtung zwischen jedem Stauchwerkzeug (2a, 2b) und der zugehörigen Kurbelwelle (9) umwandelt, vorwärts und rückwärts bewegt werden, und
je ein Gleiter (3a, 3b) am vorderen Ende der beiden Schraubspindeln (4a, 4b) angeordnet ist, die das entsprechende Stauchwerkzeug (2a, 2b) halten, das sich durch Drehung der Kurbelwellen (9) hin und her bewegt, um die Breite der Bramme (1) zu reduzieren.
Hin- und Herbewegungseinrichtungen (8a, 8b, 9) zum Bewegen eines Paars Stauchwerkzeuge (2a, 2b) aufein ander zu und voneinander weg, wobei die beiden Stauch werkzeuge (2a, 2b) in einem Gehäuse einander gegenüber angeordnet sind und auf eine Flachbramme (1) eine Preß kraft ausüben, um die Breite der Bramme (1) zu reduzie ren, und
Positionseinstelleinrichtungen (10a, 10b, 11) zum Einstellen von Anfangspositionen der Stauchwerkzeuge (2a, 2b), dadurch gekennzeichnet, daß
die Hin- und Herbewegungseinrichtungen jeweils eine Verbindungsstange (8a, 8b), die jeweils an einer rotierenden Kurbelwelle (9) angelenkt ist, und ein Quer haupt (6a, 6b), das an der Verbindungsstange (8a, 8b) senkrecht zu einer Seitenfläche in transversaler Richtung der Bramme (1) angelenkt ist, enthält,
wobei das Quer haupt (6a, 6b) sich in der zu der Brammenseitenfläche senkrechten Ebene hin und her bewegt,
zwei Schraubspindeln/Muttern-Mechanismen (4a, 4b; 5a, 5b), deren Achsen in einem Mittelabschnitt der Sei tenfläche in transversaler Richtung der Bramme (1) zu dieser Seitenfläche senkrecht verlaufen, an dem hin und her beweglichen Querhauptelement (6a, 6b) so befestigt sind, daß sie sich beiderseits der Mitte eines Brammen breitenreduzierungsabschnitts in Längsrichtung der Bramme (1) befinden,
wobei die Breitenreduzierung durch die Stauchwerkzeuge (2a, 2b) ausgeführt wird,
die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) durch einen Orthogonalantriebswandler, der die Richtung einer An triebswelle in eine zu den Spindelachsen senkrechte Richtung zwischen jedem Stauchwerkzeug (2a, 2b) und der zugehörigen Kurbelwelle (9) umwandelt, vorwärts und rückwärts bewegt werden, und
je ein Gleiter (3a, 3b) am vorderen Ende der beiden Schraubspindeln (4a, 4b) angeordnet ist, die das entsprechende Stauchwerkzeug (2a, 2b) halten, das sich durch Drehung der Kurbelwellen (9) hin und her bewegt, um die Breite der Bramme (1) zu reduzieren.
6. Stauchpresse nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß
der Orthogonalantriebswandler zum Antrieb der beiden Schraubspindeln (4a, 4b) auf jeder Seite, die der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung jedes Stauchwerkzeugs (2a, 2b) in der Querebene der Bramme (1) dienen, einen einzelnen Schneckenschaft (11) enthält, der zwischen zwei auf den Spindelschäften angeordnete Schneckenräder (10a, 10b) eingesetzt ist, und
die Zahnung des Schneckenschafts (11) sowie die Zahnungen der beiden Schneckenräder (10a, 10b) in zuein ander entgegengesetzten Richtungen in Eingriff sind, so daß bei Drehung des Schneckenschafts (11) die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) gleichzeitig vorwärtsbewegt oder zurückgezogen werden.
der Orthogonalantriebswandler zum Antrieb der beiden Schraubspindeln (4a, 4b) auf jeder Seite, die der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung jedes Stauchwerkzeugs (2a, 2b) in der Querebene der Bramme (1) dienen, einen einzelnen Schneckenschaft (11) enthält, der zwischen zwei auf den Spindelschäften angeordnete Schneckenräder (10a, 10b) eingesetzt ist, und
die Zahnung des Schneckenschafts (11) sowie die Zahnungen der beiden Schneckenräder (10a, 10b) in zuein ander entgegengesetzten Richtungen in Eingriff sind, so daß bei Drehung des Schneckenschafts (11) die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) gleichzeitig vorwärtsbewegt oder zurückgezogen werden.
7. Stauchpresse nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß
die beiden Schraubspindeln (4a, 4b) in jedem der
Schraubspindeln/Muttern-Mechanismen, die die Ausgangspo
sitionen der Reduzierungsstauchwerkzeuge (2a, 2b) defi
nieren, als schwebende Schäfte ausgebildet sind, die
longitudinal durch das zugeordnete Querhaupt (6a, 6b)
verlaufen, wobei auf dieser verlängerten Seite der schwe
benden Spindelschäfte Schneckenräder (10a, 10b) ange
bracht sind und ein einzelner Schneckenschaft (11) zwi
schen die Schneckenräder (10a, 10b) eingesetzt und mit
den Schneckenrädern (10a, 10b) in Eingriff ist, um die
beiden Spindeln (4a, 4b) vorwärtszubewegen oder zurückzu
ziehen.
8. Stauchpresse nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleiter (3a, 3b), die die Stauchwerkzeuge (2a, 2b) hin und her bewegen, welche einander gegenüber angeordnet sind und zwischen denen sich die Bramme (1) befindet, sowie die beiden Sätze von Schraubspin deln/Muttern-Mechanismen (4a, 4b; 5a, 5b) nach oben verlängert sind,
wobei auf beiden Seiten jedes der nach oben verlängerten Abschnitte in Längsrichtung zwei Reihen von Führungsrollen (20, 21) aufgehängt angeordnet sind und
die Gewichte der Gleiter (3a, 3b) und der Quer häupter (6a, 6b) an den oberen Oberflächen zweier Gehäu seständer (18a, 18b) mittels der Führungsrollen (20, 21) aufgehängt sind.
die Gleiter (3a, 3b), die die Stauchwerkzeuge (2a, 2b) hin und her bewegen, welche einander gegenüber angeordnet sind und zwischen denen sich die Bramme (1) befindet, sowie die beiden Sätze von Schraubspin deln/Muttern-Mechanismen (4a, 4b; 5a, 5b) nach oben verlängert sind,
wobei auf beiden Seiten jedes der nach oben verlängerten Abschnitte in Längsrichtung zwei Reihen von Führungsrollen (20, 21) aufgehängt angeordnet sind und
die Gewichte der Gleiter (3a, 3b) und der Quer häupter (6a, 6b) an den oberen Oberflächen zweier Gehäu seständer (18a, 18b) mittels der Führungsrollen (20, 21) aufgehängt sind.
9. Stauchpresse nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückseite jedes Querhaupts (6a, 6b), in denen
jeweils einer der die Preßlast abstützenden Schrau
ben/Muttern-Mechanismen (4a, 4b; 5a, 5b) angeordnet ist,
sowie der vordere Endabschnitt einer Verbindungsstange
(8a, 8b), die an der zugeordneten Kurbelwelle (9) ange
lenkt ist, miteinander durch einen schwenkbaren Unter
stützungsmechanismus (26) verbunden sind, wobei die
Verbindung (26) in derselben Ebene wie das Querhaupt (6a,
6b) liegt, die die Mittellinien der beiden Schraubspin
deln (4a, 4b) enthält, um die Preßlast auf die Kurbel
welle (9) zu übertragen.
10. Stauchpresse nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Orthogonalantriebswandler zum Bewegen der
beiden Schraubspindeln (44) vorwärts und rückwärts einen
Schneckenschaft (39) enthält, der senkrecht zu Schnecken
rädern (42a, 42b) angeordnet ist, die an den äußeren
Umfangsflächen der Muttern (37a, 37b) ausgebildet sind.
11. Verfahren zum Reduzieren der Breite einer Flach
bramme (1) durch Ausüben einer Preßkraft auf die Bramme
(1) über ein Paar Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
gekennzeichnet durch
Anordnen zweier Schraubspindeln (4a, 4b) für jedes der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
Abstützen der Stauchwerkzeuge (2a, 2b) an Quer häuptern (6a, 6b) über die beiden Schraubspindeln (4a, 4b),
Verbinden der Querhäupter (6a, 6b) mit Kurbelwel len (9) über jeweilige Lager,
Anordnen eines Schneckenschafts (11) zwischen den beiden Schraubspindeln (4a, 4b), wobei der Schnecken schaft (11) mit Schneckenrädern (10a, 10b) in Eingriff ist, die jeweils auf den beiden Schraubspindeln (4a, 4b) ausgebildet sind, um eine Antriebskraft auf die Schraub spindeln (4a, 4b) zu übertragen,
Übertragen einer Antriebskraft zum Einstellen der Position jedes der Stauchwerkzeuge (2a, 2b) von dem Schneckenschaft (11) über die Schneckenräder (10a, 10b) auf die Schraubspindeln (4a, 4b) und
Drehen der Kurbelwellen (9), um die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen.
Anordnen zweier Schraubspindeln (4a, 4b) für jedes der beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b),
Abstützen der Stauchwerkzeuge (2a, 2b) an Quer häuptern (6a, 6b) über die beiden Schraubspindeln (4a, 4b),
Verbinden der Querhäupter (6a, 6b) mit Kurbelwel len (9) über jeweilige Lager,
Anordnen eines Schneckenschafts (11) zwischen den beiden Schraubspindeln (4a, 4b), wobei der Schnecken schaft (11) mit Schneckenrädern (10a, 10b) in Eingriff ist, die jeweils auf den beiden Schraubspindeln (4a, 4b) ausgebildet sind, um eine Antriebskraft auf die Schraub spindeln (4a, 4b) zu übertragen,
Übertragen einer Antriebskraft zum Einstellen der Position jedes der Stauchwerkzeuge (2a, 2b) von dem Schneckenschaft (11) über die Schneckenräder (10a, 10b) auf die Schraubspindeln (4a, 4b) und
Drehen der Kurbelwellen (9), um die beiden Stauchwerkzeuge (2a, 2b) aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen.
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