DE19836366A1 - Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Großteilen, wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Omnibussen, Transformatoren und dergleichen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Großteilen, wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Omnibussen, Transformatoren und dergleichenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F3/00—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
- B66F3/24—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
- B66F3/25—Constructional features
- B66F3/35—Inflatable flexible elements, e.g. bellows
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B64F5/00—Designing, manufacturing, assembling, cleaning, maintaining or repairing aircraft, not otherwise provided for; Handling, transporting, testing or inspecting aircraft components, not otherwise provided for
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Umsetzen von
Großteilen wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Omnibussen, Transformatoren und
dergleichen auf und von Montageböcken auf und von Fahrzeugen.
Bei der Montage von Großteilen, die auf Montageböcken angeordnet sind, besteht
häufig der Wunsch, die Großteile zu verlagern, beispielsweise zu weiteren
Montageplätzen, wobei auch wegen zu überbrückender Entfernungen ein Transport auf
einem Fahrzeug erforderlich sein kann. Üblicherweise ist hierzu ein Schwerlastkran
erforderlich, der die Großteile mit oder ohne Montageböcke anhebt und gegebenenfalls
auf einem Fahrzeug, am neuen Montageplatz oder auf anderen Montageböcken absetzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zum Umsetzen von
Großteilen anzugeben, das die Verwendung eines Schwerlastkrans vermeidet und
schnell und kostensparend durchführbar ist und gleichzeitig eine leichte Beweglichkeit
der Großteile ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 2 gelöst.
Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen dar.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein auf Stützen zweier Montageböcke angeordnetes Flugzeug, in Seitenansicht;
Fig. 2 das gleiche wie in Fig. 1 mit einem unter beiden Montageböcken angeordneten
Luftkissenfahrzeug, in Seitenansicht;
Fig. 3 das gleiche wie in Fig. 2 in Frontansicht;
Fig. 4 ein Transportfahrzeug mit Rädern und mit einer Gabel;
Fig. 5 ein auf Montageböcken angeordnetes Flugzeug auf einem Transportfahrzeug in
Frontansicht;
Fig. 6 ein auf einer Arbeitsplattform abgestütztes Flugzeug.
Das in Fig. 1 dargestellte Flugzeug 1 ist auf zwei Montageböcken 2 mittels Stützen 3
abgestützt. Jeder Montagebock 2 ist als Portal 4 gestaltet und weist eine die Stützen 3
tragende Portalbrücke 5, die im Ausführungsbeispiel an ihren vier Ecken je einen auf
dem Boden 6 ruhenden Fuß 7 aufweist, die einen sicheren Stand gewährleisten. Statt
einzelner Füße 7 können je zwei Füße eine Stützwand (nicht dargestellt) bilden.
Im Ausführungsbeispiel sind die Stützen 3 mit ihrem Sockelteil 8 fest auf der
Portalbrücke 5 angeordnet, z. B. durch Schweißen oder Schraubverbindungen. Am
Sockelteil 8 können bewegliche, z. B. mittels Hydraulik, und arretierbare Stützelemente
9 vorgesehen sein, auch austauschbar, um eine Anpassung bezüglich der gewünschten
Montagehöhe und/oder der Form der jeweils abzustützenden Großteile einfach zu
ermöglichen.
Im Bereich der freien Außenseiten und der Füße 7 der Portale 4 sind Aufnahmen 10
vorgesehen, die hier durch über die Portalbrücke 5 hinausragende Teile der Sockelteile
8 der Stützen 3 gestaltet sind. Die Aufnahmen 10 dienen dazu, dass sich eine Gabel 11
eines Transportfahrzeugs 12 (siehe Fig. 4) abstützen kann. Als Transportfahrzeug 12
kann auch ein schienengebundenes oder Räder oder Raupenketten aufweisendes
Fahrzeug dienen, mit oder ohne eigenen Antrieb. Die Gabel 11 kann höhen- und/oder
lageverstellbar und/oder drehbar am Transportfahrzeug 12 (ein Radfahrzeug)
angeordnet sein.
Wenn das auf den Montageböcken 2 abgestützte Flugzeug 1, wie es in Fig. 1 dargestellt
ist, bewegt werden soll, z. B. um es hinsichtlich einer anderen benachbarten
Montagestelle neu auszurichten, fährt ein Luftkissenfahrzeug 13, (siehe Fig. 2) zentriert
unter die Portale 4 der Montageböcke 2. Die Abmessungen des Luftkissenfahrzeugs 13
hinsichtlich seiner Breite und Länge korrespondieren mit der lichten Weite des Portals 4
der Montageböcke 2 als auch hinsichtlich des Abstands zwischen den Montageböcken 2
bzw. umgekehrt, d. h. die Abmessungen der Montageböcke 2 und die des
unterfahrenden Luftkissenfahrzeugs 13 sind aufeinander abgestimmt. Nach dem
Unterfahren des Luftkissenfahrzeugs 13 unter die Montageböcke 2 wird eine zweite
höhere Hubstufe des Luftkissenfahrzeugs 13 eingeschaltet, wodurch die Montage
böcke 2 und mit ihnen das Flugzeug 1 angehoben werden, wobei sich die Füße 7 frei
über dem Boden 6 befinden. Das nun derart auf einem Luftkissen ruhende Flugzeug 1
ist leicht und ohne Aufwand in jeder Richtung frei beweglich. Das Luftkissenfahrzeug
13 kann zur Bewegung einen eigenen Antrieb aufweisen oder mittels eines koppelbaren,
beliebig angetriebenen Fahrzeugs bewegt werden. Nach einer Bewegung zum
gewünschten Ort oder in die gewünschte Stellung wird die zweite Hubstufe des
Luftkissenfahrzeugs 13 abgeschaltet, wodurch sich die Montageböcke 2 mit der Last
senken bis sich die Füße der Montageböcke 2 wieder am Boden 6 abstützen. Das
Luftkissenfahrzeug 13 kann bei reduzierter erster Hubstufe frei entfernt werden. Soll das
Flugzeug 1 über eine größere Wegstrecke, ggfs. auch über Böden, die für
Luftkissenfahrzeuge nicht oder nur mäßig geeignet sind, transportiert werden, wird das
Luftkissenfahrzeug 13 wieder unter den Montageböcken 2 zentriert angeordnet, es wird
die zweite Hubstufe eingeschaltet, d. h. es wird das Flugzeug 1 mit den Montageböcken
2, diese vom Boden 6 lösend, angehoben. Dann wird das Radfahrzeug 12 relativ unter
den Montageböcken 2 derart angeordnet, dass die beiden Arme der Gabel 11 sich
unterhalb der Aufnahmen 10 befinden. Vorzugsweise wird hier - wegen der leichteren
Manövrierfähigkeit - das Luftkissenfahrzeug 13 gegenüber der Gabel 11 und damit dem
Radfahrzeug 12 ausgerichtet. Durch Abschalten der zweiten Hubstufe des
Luftkissenfahrzeugs 13 sinken die Montageböcke 2 so weit ab, dass die Aufnahmen 10
in Kontakt mit den Armen der Gabel 11 treten, d. h. die Montageböcke 2 lagern auf dem
Radfahrzeug 12, ohne dass sich ihre Füße 7 im Kontakt mit dem Boden 6 befinden, so
daß das Radfahrzeug 12 beliebig verfahrbar ist.
Wenn der Abstand zwischen zwei Montageböcken 2 für bestimmte Großteile immer
gleich sein soll, ist es vorteilhaft, zwei Montageböcke 2 mit Abstandhaltern (nicht
dargestellt) untereinander zu verbinden, z. B. auch lösbar um gegebenenfalls
unterschiedliche, wiederkehrende Abstände erzielen zu können, wobei sie aber auch fest
angeordnet und mit den Montageböcken 2 zu einem steifen Gerüst verbunden werden
können. Es besteht auch die Möglichkeit, eine einzige Arbeitsplattform 14 vorzusehen,
die alle notwendigen Stützen 3 trägt (siehe Fig. 6).
Das Luftkissenfahrzeug 13 kann für die zwei erforderlichen Hubstufen (eine zum
Fahren ohne Last und eine zum Anheben und Fahren mit Last) unterschiedlich große
Luftkissen und/oder eine unterschiedliche Anzahl gleichzeitig zu betätigender
Luftkissen enthalten. Es kann ferner einen Reibradantrieb besitzen, der ein
selbstständiges Fahren und Lenken sowohl im unbelasteten als auch im belasteten
Zustand gewährleistet. Das Luftkissenfahrzeug 13 kann erforderlichenfalls z. B. bei
größeren Abständen zwischen den Montageböcken und/oder bei einer Vielzahl an
Montageböcken - auch aus mehreren eigenständigen Luftkissenfahrzeugen bestehen, die
mechanisch oder elektrisch oder elektronisch miteinander zu einer
Luftkissenfahrzeugeinheit koppelbar sind.
Claims (5)
1. Verfahren zum Umsetzen von Großteilen wie Flugzeugen (1), Schienenfahrzeugen,
Omnibussen, Transformatoren und dergleichen auf und von Montageböcken (2) auf und von
Transportfahrzeugen (12), dadurch gekennzeichnet, daß die Montageböcke (2) zentriert durch
ein Luftkissenfahrzeug (13) unterfahr- und anhebbar sind und im angehobenen Zustand mit
Last bewegbar sind und dass die Montageböcke (2) außerhalb des Unterfahrbereichs des
Luftkissenfahrzeugs (13) auf einer Gabel (11) des Transportfahrzeugs (12) abstützbar sind.
2. Einrichtung zum Umsetzen von Großteilen wie Flugzeugen (1), Schienenfahrzeugen,
Omnibussen, Transformatoren und dergleichen auf und von Montageböcken (2) auf und von
Transportfahrzeugen (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Montageböcke (2) Portale (4)
aufweisen, von einem Luftkissenfahrzeug (13) zentriert unterfahrbar, anheb- und mit
angehobener Last verfahrbar sind und außerhalb des Unterfahrbereichs Aufnahmen (10) zur
Abstützung auf einer mit dem Transportfahrzeug (12) verbundenen Gabel (11) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (10) nach
außen gerichtete seitliche Vorsprünge am Portal (4) sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere
Montageböcke (2) zu einem Arbeitsgerüst verbindbar sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Montageböcke
(2) eine einheitliche Arbeitsplattform (14) bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19836366A DE19836366A1 (de) | 1998-08-11 | 1998-08-11 | Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Großteilen, wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Omnibussen, Transformatoren und dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19836366A DE19836366A1 (de) | 1998-08-11 | 1998-08-11 | Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Großteilen, wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Omnibussen, Transformatoren und dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19836366A1 true DE19836366A1 (de) | 2000-02-24 |
Family
ID=7877195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19836366A Ceased DE19836366A1 (de) | 1998-08-11 | 1998-08-11 | Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Großteilen, wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Omnibussen, Transformatoren und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19836366A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN103465039A (zh) * | 2013-02-27 | 2013-12-25 | 中航飞机股份有限公司西安飞机分公司 | 一种可实现多自由度运动的调姿连接机构 |
| CN112570987A (zh) * | 2020-10-27 | 2021-03-30 | 成都飞机工业(集团)有限责任公司 | 一种柔性调姿对合工装及其装配方法 |
Citations (1)
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| DE2910165A1 (de) * | 1978-03-31 | 1979-10-11 | Arwidsson & Ringsberg | Lastenueberfuehrungsgeraet |
-
1998
- 1998-08-11 DE DE19836366A patent/DE19836366A1/de not_active Ceased
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