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DE19836849C1 - Dachanordnung - Google Patents

Dachanordnung

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DE19836849C1
DE19836849C1 DE19836849A DE19836849A DE19836849C1 DE 19836849 C1 DE19836849 C1 DE 19836849C1 DE 19836849 A DE19836849 A DE 19836849A DE 19836849 A DE19836849 A DE 19836849A DE 19836849 C1 DE19836849 C1 DE 19836849C1
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vehicle
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Wolfgang Adam
Volker Richters
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/047Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels movable to overlapping or nested relationship

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dachanordnung für einen Dachausschnitt eines Kraftfahrzeugs mit wenigstens zwei Dachteilen, die in einer gemeinsamen Führung in Fahrzeuglängsrichtung beweglich gelagert sind. DOLLAR A Erfindungsgemäß sind wenigstens dem bezüglich der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges vordersten Dachteil Mittel zu einer Blockierung dieses Dachteils in der Führung zugeordnet, wobei die Blockierung in Abhängigkeit von einer durch einen Fahrzeugaufprall verursachten Verzögerung des Kraftfahrzeuges erfolgt. DOLLAR A Verwendung für Personenkraftwagen.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachanordnung für einen Dachausschnitt eines Kraftfahrzeuges mit wenigstens zwei Dach­ teilen, die in wenigstens einer Führung in Fahrzeuglängsrichtung beweglich gelagert und arretierbar sind.
Aus der Patentschrift DE 44 15 649 C1 ist ein Lamellendach eines Personenkraftwagens bekannt, das mehrere, über eine Ausstell- und Führungsmechanik an einer Dachöffnung des Personenkraftwa­ gens gelagerte und in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbare Lamel­ lendachteile aufweist. Jedem Lamellendachteil ist als Führungs­ element ein in einer Führungsschiene angeordneter Trägerschlit­ ten zugeordnet. Jeder Trägerschlitten weist ein Arretierelement auf, das von einem benachbarten Lamellendachteil ansteuerbar ist. Das Arretierelement greift in eine Aussparung seitens der Führungsschiene ein, wenn der zugehörige Trägerschlitten eine bestimmte Endposition erreicht hat.
In der Patentschrift DE-PS 9 17 594 ist ein zusammenschiebbares Verdeck für ein Kraftfahrzeug offenbart, das mehrere in einer Führung in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbare Dachspriegel auf­ weist, von denen der in Fahrtrichtung vorderste durch eine Klin­ kenvorrichtung in der Schließstellung des Verdecks an der Kraft­ fahrzeugkarosserie arretierbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dachanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der ein Lösen der Dachteile ins­ besondere bei geöffnetem Zustand bei einer schwerwiegenden Fahr­ zeugkollision vom Dachausschnitt verhindert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß wenigstens dem bezüglich der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges vordersten Dachteil Mittel zu einer Blockierung dieses Dachteils in der Führung zugeordnet sind, wobei die Blockierung in Abhängigkeit von einer durch ei­ nen Fahrzeugaufprall verursachten Verzögerung des Kraftfahrzeu­ ges erfolgt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü­ chen. Im Falle einer Fahrzeugkollision, mit der eine starke Ver­ zögerung des Kraftfahrzeuges einhergeht, lassen sich dadurch das vorderste Dachteil und mit ihm auch die übrigen Dachteile in ih­ ren ursprünglich eingenommenen Positionen halten, wodurch ein Lösen der Dachteile von der Führung verhindert wird. Selbstver­ ständlich ist die Führung so stabil ausgeführt, daß sie sich bei entsprechend aufprallbedingter Verzögerung des Fahrzeugs durch die auf die Dachteile wirkenden Kräfte nicht nennenswert ver­ formt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist als Mittel zur Blockierung wenigstens des vordersten Dachteils ein wenigstens einseitig ka­ rosseriefest angeordnetes Halteelement vorgesehen. Das Halteele­ ment kann sowohl einseitig als auch zweiseitig an der Kraftfahr­ zeugkarosserie festgelegt sein und erstreckt sich vorzugsweise in Fahrzeuglängsrichtung. Ein auf einer Seite karosseriefest an­ geordnetes Halteelement ist auf der anderen Seite vorzugsweise fest mit wenigstens dem vordersten Dachteil verbunden. Ein zwei­ seitig karosseriefest angeordnetes Halteelement ist als zusätz­ liche Führungsanordnung für die Dachteile vorsehbar und parallel zu der Führung am Dachausschnitt positioniert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist als Halteelement ein bezüglich der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges hinter dem vor­ dersten Dachteil, insbesondere hinter dem Dachausschnitt, karos­ seriefest angeordnetes Zugmittel vorgesehen. Das Zugmittel ist vorzugsweise flexibel gestaltet, so daß es mit der normalen Ver­ schiebebewegung der mit ihm verbundenen Dachteile mitbewegt wer­ den kann. Es wird im Fall einer übermäßigen Verzögerung, wenn sich die entsprechenden Dachteile aufgrund von Massenträgheits­ effekten aus ihrer Sollposition in Fahrtrichtung zu lösen versu­ chen, durch die angreifenden Dachteile auf Zug belastet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist als Halteelement ein bezüglich der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges vor dem vorder­ sten Dachteil, insbesondere vor dem Dachausschnitt, karosserie­ fest angeordnetes Zug- und/oder Druckmittel vorgesehen. Als der­ artige Zug-/Druckmittel kommen sich in Fahrzeuglängsrichtung über den Dachausschnitt erstreckende, weitgehend biegesteife Führungselemente, wie z. B. teleskopierbare Stabelemente, in Fra­ ge.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens einem Dachteil ein Trägerschlitten zugeordnet, über den das Dachteil in der Führung gelagert ist. Ein Trägerschlitten ermöglicht eine genaue und zuverlässige Positionierung eines damit verbundenen Dachteils gegenüber dem Dachausschnitt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an wenigstens einem Dachteil und/oder wenigstens einem Trägerschlitten ein Verbin­ dungselement, insbesondere eine Öse, angeordnet, das an dem Hal­ teelement angreift. Das entsprechende Dachteil und/oder der ent­ sprechende Trägerschlitten werden dadurch an dem Halteelement geführt, so daß sie nicht nach oben aus der Führung ausbrechen können. Bei einer Verwendung eines Halteelementes in Form eines flexiblen Zugmittels ist eine beidseitige Festlegung des Zugmit­ tels einerseits hinter dem Dachausschnitt an der Fahrzeugkaros­ serie und andererseits entweder an dem vordersten Dachteil oder an der Fahrzeugkarosserie vor dem Dachausschnitt vorgesehen. Die zwischen den Befestigungspunkten befindlichen Dachteile und/oder Trägerschlitten lassen sich auf besonders einfache Weise über derartige Verbindungselemente beweglich an einem derartigen Hal­ teelement festlegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Halteelement als biegeschlaffes Zugmittel ausgeführt und auf eine karosseriefest angeordnete, rotierbare Trommel aufwickelbar. Das Halteelement ist ferner vorzugsweise fest mit dem vordersten Dachteil oder einem diesem Dachteil zugeordneten Trägerschlitten befestigt. In Abhängigkeit von der Position des vordersten Dachteils ist ein mehr oder weniger großer Abschnitt des biegeschlaffen Zugmittels platzsparend auf die Trommel aufgewickelt. Die Trommel ist vor­ zugsweise als Bestandteil einer automatischen Aufrollvorrichtung ausgeführt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Trommel derart federbelastet ausgeführt, daß das biegeschlaffe Zugmittel selbsttätig aufwickelbar ist, und der Trommel ist eine flieh­ kraftabhängig oder verzögerungsabhängig sperrende Bremsvorrich­ tung zugeordnet. Die Bremsvorrichtung blockiert dabei eine Rota­ tion der Trommel entweder bei einer auf eine übermäßige Fahr­ zeugverzögerung zurückzuführenden Drehbeschleunigung der Trommel oder bei einer mittels eines Verzögerungssensors direkt erfaßten Verzögerung des Fahrzeuges. Trommel und Bremsvorrichtung bilden damit eine automatische Aufrollvorrichtung in der Art eines selbsttätig blockierenden Aufrollautomaten für einen Insassen­ rückhaltegurt.
In der nachfolgenden Beschreibung ist ein bevorzugtes Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung dargestellt.
Die einzige Figur zeigt eine schematische Seitenansicht eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Dachanord­ nung in Form eines Lamellendaches.
In der Figur ist eine Dachanordnung für einen Dachausschnitt ei­ nes Kraftfahrzeuges in Form eines Lamellendaches 1 dargestellt, das vier Dachteile 2a bis 2d aufweist. Die Dachteile sind je­ weils schwenkbeweglich an Trägerschlitten 3a bis 3d gelagert, wobei die Trägerschlitten in Fahrzeuglängsrichtung, d. h. paral­ lel zur Richtung des Pfeiles V, in einer Führung 4 beweglich an­ geordnet sind. In der Figur ist die Dachanordnung 1 in einer ge­ öffneten Position dargestellt, in der die Dachteile 2a bis 2d bezüglich der Fahrtrichtung V des Fahrzeuges ganz nach hinten geschoben und schräg nach oben aufgestellt sind. Das Lamellen­ dach 1 kann an einer einzelnen oder an mehreren, in Fahrzeug­ querrichtung parallel nebeneinander angeordneten Führungen 4 ge­ lagert sein.
Das vorderste Dachteil 2a und/oder der zugehörige Trägerschlit­ ten 3a sind in herkömmlicher Weise mit einer nicht dargestellten Antriebsmechanik verbunden. Ausgehend von der dargestellten ge­ öffneten Position lassen sich die Dachteile 2a bis 2d gemeinsam mit den Trägerschlitten 3a bis 3d über die Antriebsmechanik in Fahrtrichtung V des Kraftfahrzeuges in eine Schließposition be­ wegen. Dabei wird der vorderste Dachteil 2a direkt angetrieben, während die übrigen Dachteile über eine mechanische Koppelung (nicht dargestellt) von dem vordersten Dachteil geschleppt wer­ den. Die Führungen sind derart profiliert, daß ein Ausbrechen der Trägerschlitten nach oben verhindert wird. Hierzu sind ins­ besondere C-förmige Führungsprofile geeignet.
Erfindungsgemäß ist den Dachteilen 2 ein Halteelement in Form eines Gurtbandes 5 zugeordnet. Das Gurtband 5 ist als biege­ schlaffes Zugmittel ausgeführt und erstreckt sich zwischen einem Befestigungspunkt 6 seitens des bezüglich der Fahrtrichtung V des Kraftfahrzeuges vordersten Dachteils 2a und einer hinter dem Dachausschnitt fahrzeugfest angeordneten Aufrollvorrichtung 7.
Die Aufrollvorrichtung 7 umfaßt in nicht näher dargestellter Weise eine rotierbare Trommel, auf die das Gurtband 5 aufwickel­ bar ist. Für ein automatisches Aufwickeln ist der Trommel eine entsprechende Feder zugeordnet, die ein Drehmoment auf die Trom­ mel ausübt und eine selbsttätige Rotation der Trommel bewirkt. Ferner ist der Trommel als Bestandteil der Aufrollvorrichtung eine fliehkraftabhängig einrastende Sperrklinke zugeordnet, die als Bremsvorrichtung gegen ein übermäßig beschleunigtes Abwic­ keln dient. Die Funktion der Aufrollvorrichtung 7 entspricht da­ mit derjenigen eines Aufrollautomaten für einen Insassenrückhal­ tegurt.
Das Gurtband 5 ist über die Feder seitens der Aufrollvorrichtung zwischen dem Befestigungspunkt 6 und der Trommel der Aufrollvor­ richtung vorgespannt und wird dazwischen von mehreren Verbin­ dungselementen umgriffen, die in Form von fest mit den übrigen Dachteilen 2b bis 2d verbundenen Ösen 8 ausgeführt sind.
In einem modifizierten Ausführungsbeispiel sind Verbindungsele­ mente 8 an den Trägerschlitten 3a bis 3d angeordnet.
Bei einer Bewegung des vordersten Dachteils 2a in Richtung des Pfeiles V wird das Gurtband langsam von der Aufrollvorrichtung 7 entgegen der Federkraft abgewickelt. Bei umgekehrter Bewegung sorgt das innerhalb der Aufrollvorrichtung 7 angeordnete Feder­ element dafür, daß das Gurtband selbsttätig auf die Trommel auf­ gewickelt wird. Das Gurtband 5 wird dabei jeweils durch die Ösen 8 gezogen.
Im Fall einer frontalen Fahrzeugkollision, in dem eine starke, von der Aufprallbelastung abhängige Verzögerung des Fahrzeuges auftritt, ergeben sich hohe Massenträgheitskräfte, die an den Dachteilen sowie den Trägerschlitten angreifen. Diese Massen­ trägheitskräfte können bei aus dem Stand der Technik bekannten Dachanordnungen dazu führen, daß sich die Dachteile sowie zuge­ hörige Trägerschlitten aus ihren Positionen lösen. Dabei kann auch eine Zerstörung der Führung der Trägerschlitten und ein Fortschleudern der Dachteile eintreten.
Derartiges wird durch die erfindungsgemäße Anordnung wie folgt verhindert. Das Gurtband 5 ist zwischen dem Befestigungspunkt 6 an dem vordersten Dachteil 2a und der Aufrollvorrichtung 7 durch die in der Aufrollvorrichtung 7 vorgesehene Feder vorgespannt angeordnet. Eine derartige Anordnung ergibt sich in jeder belie­ bigen Position der Dachteile 2a bis 2d. Falls nun eine übermäßi­ ge Fahrzeugverzögerung in Verbindung mit einer Beschleunigung der Trägerschlitten 3 und der Dachteile 2a bis 2b gegenüber dem Kraftfahrzeug aufgrund einer Fahrzeugaufprallbelastung auftritt, blockiert die in der Aufrollvorrichtung 7 vorgesehene Sperrklin­ ke ein schnelles Abwickeln des Gurtbandes 5. Dadurch wird das vorderste Dachteil 2a in seiner Position gehalten, wobei das Gurtband 5 stark gespannt wird. Über die an dem stark gespannten Gurtband 5 angreifenden Verbindungselemente 8 werden die Dach­ teile 2b bis 2d davon abgehalten, nach oben aus der Führung 4 auszubrechen. Dabei sind die Trägerschlitten 3b bis 3d der hin­ teren Dachteile 2b bis 2d vorzugsweise derart ausgeführt, daß sie direkt an den Trägerschlitten 3a des vordersten Dachteils 2a anschließen und von diesem in Fahrtrichtung V abgestützt werden können.
In einem weiteren modifizierten Ausführungsbeispiel ist als Hal­ teelement anstelle des Gurtbandes 5 ein als Zug- und/oder Druck­ mittel dienender Führungsdraht vorgesehen, der sich in Fahrzeug­ längsrichtung über den Dachausschnitt des Kraftfahrzeuges er­ streckt. Der Führungsdraht ist zweiseitig, d. h. vor und hinter dem Dachausschnitt, fahrzeugfest angeordnet, wobei den Dachtei­ len 2a bis 2d jeweils gleiche Verbindungselemente 8 zugeordnet sind.
In einem weiteren modifizierten Ausführungsbeispiel ist als Hal­ teelement anstelle des Gurtbandes 5 eine teleskopierbare, als Druckmittel dienende Führungsstange vorgesehen. Diese ist vor dem Dachausschnitt fahrzeugfest angeordnet und stützt das vor­ derste Dachteil 2a oder den vordersten Trägerschlitten 3a nach vorne ab. An der Führungsstange kann eine massenträgheitskraft­ gesteuerte, als Bremsvorrichtung dienende Sperrklinke vorgesehen sein, die im Fall einer starken Fahrzeugverzögerung selbsttätig einrastet und ein Teleskopieren der Führungsstange verhindert.

Claims (9)

1. Dachanordnung für einen Dachausschnitt eines Kraftfahrzeu­ ges mit wenigstens zwei Dachteilen, die in wenigstens einer Füh­ rung in Fahrzeuglängsrichtung beweglich gelagert und arretierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenig­ stens dem bezüglich der Fahrtrichtung (V) des Kraftfahrzeuges vordersten Dachteil (2a) Mittel (Gurtband 5, Befestigungspunkt 6, Aufrollvorrichtung 7) zu einer Blockierung dieses Dachteils in der Führung (4) zugeordnet sind, wobei die Blockierung in Ab­ hängigkeit von einer durch einen Fahrzeugaufprall verursachten Verzögerung des Kraftfahrzeuges erfolgt.
2. Dachanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Blockierung wenigstens des vordersten Dachteils (2a) ein wenigstens einseitig karosseriefest angeordnetes Hal­ teelement (Gurtband 5) vorgesehen ist.
3. Dachanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteelement ein bezüglich der Fahrtrichtung (V) des Kraft­ fahrzeuges hinter dem vordersten Dachteil (2a), insbesondere hinter dem Dachausschnitt, karosseriefest angeordnetes Zugmittel (Gurtband 5) vorgesehen ist.
4. Dachanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteelement ein bezüglich der Fahrtrichtung des Kraftfahr­ zeuges vor dem vordersten Dachteil (2a), insbesondere vor dem Dachausschnitt, karosseriefest angeordnetes Zug- und/oder Druck­ mittel vorgesehen ist.
5. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einem Dachteil (2a bis 2d) ein Trägerschlitten (3a bis 3d) zugeordnet ist, über den das Dachteil in der Führung (4) gelagert ist.
6. Dachanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (Gurtband 5) fest mit einem dem vordersten Dachteil (2a) zugeordneten Trägerschlitten (3a) und/oder dem vordersten Dachteil (2a) verbunden ist.
7. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Dachteil (2a bis 2d) und/oder wenigstens ei­ nem Trägerschlitten (3a bis 3d) ein Verbindungselement (Öse 8), insbesondere eine Öse, angeordnet ist, das an dem Halteelement angreift.
8. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement als biegeschlaffes Zugmittel ausgeführt und auf eine karosseriefest angeordnete, rotierbare Trommel aufwickelbar ist.
9. Dachanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel derart federbelastet ausgeführt ist, daß das biege­ schlaffe Zugmittel selbsttätig aufwickelbar ist, und daß der Trommel eine fliehkraftabhängig oder verzögerungsabhängig sper­ rende Bremsvorrichtung zugeordnet ist.
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