DE19836554A1 - Wadenstützvorrichtung für einen Snowboardschuh - Google Patents
Wadenstützvorrichtung für einen SnowboardschuhInfo
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Abstract
Eine Wadenstützvorrichtung zum Abstützen eines Wadenbereiches eines Snowboardschuhes mit einer bezüglich eines stationären fersenseitigen Widerlagerelementes schwenkbar gelagerten Wadenstütze und mit einem wadenseitigen Wadenelement, das an der Wadenstütze befestigt ist und das sich zum Abstützen des Wadenbereiches an dem fersenseitigen Widerlagerelement abstützt und dabei einen Anschlag ausbildet, der die Schwenkbarkeit der Wadenstütze nach hinten bis zu einer vorbestimmten Stützneigung begrenzt, soll dahingehend ausgestaltet werden, daß sich die Handhabung eines damit ausgestatteten Snowboardschuhes bzw. einer damit ausgestatteten Snowboardbindung vereinfacht. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das wadenseitige Lagerelement eine an der Wadenstütze befestigte Halterung und ein an der Halterung in Abstützrichtung verstellbar gehaltertes Stützelement aufweist, wobei Antriebsmittel vorgesehen sind, die am Stützelement sowie an der Halterung angreifen und mit denen das Stützelement relativ zur Halterung zwischen einer Aktivstellung, in der die Wadenstütze zum Abstützen des Wadenbereiches bis zur Stützneigung nach hinten schwenkbar ist, und einer Passivstellung verstellbar ist, in der Wadenstütze über die Stützneigung hinaus nach hinten schwenkbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Wadenstützvorrichtung zum Ab
stützen eines Wadenbereiches eine Snowboardschuhes mit den
Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Beim Snowboardfahren, insbesondere zum Steuern, Lenken,
Bremsen des Snowboards, belastet der Snowboardfahrer gezielt
bestimmte Snowboardbereiche, insbesondere die als Snowboard
kanten bezeichneten, sich entlang der Längsseiten des Snow
boards erstreckenden, schneeseitigen Randbereiche. Üblicher
weise werden die Snowboardbindungen so am Snowboard befe
stigt, daß die darin festgehaltenen Schuhe bezüglich ihrer
Längsrichtung im wesentlichen quer zur Längsrichtung des
Snowboards auf diesem angeordnet sind. Auf diese Weise ist
die eine Längskante des Snowboards dem Zehen- oder Ballenbe
reich des Schuhs bzw. Fußes des Snowboardfahrers zugeordnet,
während die gegenüberliegende Snowboardkante dem Fersenbe
reich des Schuhs oder Fußes zugeordnet ist.
Insbesondere bei einer gegenüber dem Gefälle eines Hanges
geneigten Fahrtrichtung wird für eine kontrollierte Fahrt
vom Snowboardfahrer in der Regel stärker oder ausschließlich
die hangseitige Snowboardkante belastet. Je nach dem, ob der
Fahrer mit dem Rücken zum Tal oder zum Hang fährt, wird die
Kantenbelastung über den zehenseitigen oder den fersenseiti
gen Schuhbereich auf die jeweils zugeordnete Snowboardkante
aufgebracht.
Mit Hilfe spezieller Snowboardbindungen und/oder speziellen
Snowboardschuhen wird die Aufbringung der mitunter großen
Kräfte auf die Snowboardkanten erleichtert, wodurch sich der
Fahrkomfort erheblich verbessert und ein vorzeitiges Ermüden
des Snowboardfahrers verhindert wird. Dazu werden im wesent
lichen zwei unterschiedliche Konzeptionen vorgeschlagen,
nämlich einerseits die Verwendung eines Hartschuhes
(Hardboot) und andererseits die Verwendung eines Weichschu
hes (Softboot).
Bei einem Hartschuh sind sowohl der Schaftbereich als auch
der Sohlenbereich des Schuhs relativ starr ausgebildet und
außerdem relativ starr miteinander verbunden. Eine für einen
solchen Hartschuh geeignete Bindung verankert üblicherweise
den Sohlenbereich des Schuhes auf dem Snowboard, wozu die
Bindung eine geeignete Sohlenhalteranordnung aufweist. Zur
Belastung des Fersenbereiches oder des Zehenbereiches reicht
eine entsprechende Körperneigung des Snowboardfahrers aus,
da der dabei von dem Schienbein auf die Vorderseite des
Schuhschaftes bzw. von der Wade auf die Rückseite des Schuh
schaftes aufgebrachte Druck über die starre Verbindung zwi
schen Schuhschaft und Schuhsohle ohne weiteres auf den Ze
henbereich bzw. den Fersenbereich des Schuhs übertragen
wird. Aufgrund der starren Schuhsohle ist ein solcher Hart
schuh jedoch zum Gehen ungeeignet und zum Stehen relativ un
bequem. Einer solchen Verwendbarkeit des Snowboardschuhs,
z. B. während Fahrpausen oder zum Apres-Ski, wird jedoch im
mer größere Bedeutung zugemessen.
Im Unterschied zum Hartschuh handelt es sich bei einem
Weichschuh im wesentlichen um einen stabilen Wanderschuh,
der ohne weiterhin ein bequemes Gehen ermöglicht. Um für einen
solchen Weichschuh die vorgenannte Unterstützung der Kanten
belastungen zu ermöglichen, werden vorwiegend bindungsseiti
ge Maßnahmen vorgeschlagen. Einerseits verfügt eine zum
Festhalten eines Weichschuhes geeignete Bindung über eine
Schuhhalteranordnung, die den Schuh auf dem Snowboard fest
hält. Eine solche Schuhhalteranordnung kann z. B. in Form ei
ner Verriegelung ausgebildet sein, die mit in der Schuhsohle
verankerten starren Elementen zusammenwirkt. Diese starren
Elemente sind z. B. nahe der Ferse angeordnet, um den Gehkom
fort nicht zu beeinträchtigen. Andere Schuhhalteranordnungen
arbeiten mit Schnallen, Haltebändern, Riemen od. dgl., die
zum Festzurren des Schuhs diesen beispielsweise im Zehenbe
reich und im Ristbereich umgreifen.
Auf eine spezielle Unterstützung der Kraftübertragung auf
die zehenseitige Snowboardkante wird in der Regel verzich
tet, da zum einen auch der Weichschuh eine gewisse Steifig
keit aufweist und da zum anderen die für eine Zehenbelastung
beanspruchte Wadenmuskulatur regelmäßig ausreichend stark
und im allgemeinen erheblich kräftiger ausgebildet ist als
die gegenwirkende Muskulatur im Schienbeinbereich. Im Unter
schied dazu sind zur Unterstützung einer Belastung der fer
senseitigen Snowboardkante bekannte Bindungen mit einer Wa
denstützvorrichtung der eingangs genannten Art ausgestattet,
die eine zumindest hinsichtlich fersenseitiger Belastungen
relativ starr an der Bindung befestigte Wadenstütze auf
weist. Ein von der Wade des Snowboardfahrers auf die Rück
seite des Schuhs aufgebrachter Druck kann dann über die Wa
denstütze auf die Bindung und somit auf den fersenseitigen
Snowboardbereich übertragen werden. Eine derartige Waden
stütze erstreckt sich üblicherweise nicht entlang des gesam
ten Wadenbereiches, ein Zusammenwirken mit einem unteren Be
reich der Wade kann völlig ausreichend sein.
Derartige Wadenstützen können gelenkig an der Bindung gehal
tert sein, um zum einen Neigungsbewegungen des Fußgelenkes
um eine im wesentlichen quer zur Schuh- bzw. Fußlängsrich
tung verlaufende Achse zu ermöglichen und um zum anderen den
für das Snowboard benötigten Stauraum durch Wegklappen der
sonst etwa senkrecht vom Snowboard hochstehenden Wadenstütze
zu verkleinern. Durch diese Beweglichkeit des Fußgelenkes
wird die Belastung des Zehenbereiches erleichtert und der
Fahrkomfort verbessert. Außerdem kann eine derartige Waden
stütze quer zur Fußlängsrichtung nachgiebig ausgebildet sein
oder um eine etwa in Längsrichtung des Schuhs verlaufende
Achse gelenkig gehaltert sein, um Bewegungen des Fußgelenkes
um diese Achse zu ermöglichen. Eine Beweglichkeit des Fußge
lenkes um diese Achse kann bei einem Hartschuh üblicherweise
nicht gewährleistet werden, sie ist jedoch für eine verbes
serte Kontrolle des Snowboards und für einen erhöhten Fahr
komfort vorteilhaft.
Durch eine Wadenstütze ist zwangsläufig die Beweglichkeit
des Schuhschaftes gegenüber der Schuhsohle nach hinten be
grenzt. Üblicherweise ist diese Begrenzung dabei so gewählt,
daß die dort erreichte Stützneigung zwischen Schuhschaft und
Schuhsohle dem Snowboardfahrer eine gewisse Vorlage gibt.
Während dem normalen Fahrbetrieb ist eine derartige Vorlage
erwünscht. Es gibt jedoch Situationen, in denen diese Vorla
ge nachteilig und relativ unbequem ist, z. B. während der Be
nutzung eines Schleppliftes.
Wenn die Wadenstützvorrichtung an einer Snowboarbindung an
geordnet ist, kann durch die nach hinten begrenzte Beweg
lichkeit des Schuhschaftes gegenüber der Schuhsohle das Ein
steigen in diese Bindung erschwert sein. Dies gilt insbeson
dere bei sogenannten Step-In-Bindungen, in die der Schuh re
gelmäßig senkrecht von oben eingebracht werden muß, um ord
nungsgemäß in der Bindung zu verrasten.
Wenn die Wadenstützvorrichtung am Snowboardschuh bzw. Snow
boardstiefel angeordnet ist, wird durch die nach hinten be
grenzte Beweglichkeit zwischen Schuhschaft und Schuhsohle
die Bequemlichkeit des Snowboardschuhs beim Gehen und Stehen
beeinträchtigt.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
eine Wadenstützvorrichtung der eingangs genannten Art dahin
gehend auszugestalten, daß sich die Handhabung des damit
ausgestatteten Snowboardschuhs bzw. der damit ausgestatteten
Snowboardbindung vereinfacht.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Wadenstütz
vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einen zum
Abstützen des Wadenbereiches zwischen einer Wadenstütze und
einem fersenseitigen Widerlagerelement ausgebildeten An
schlag in Abstützrichtung verstellbar auszugestalten. Mit
Hilfe dieser Maßnahme kann in einer ersten Position des An
schlages die Wadenstütze aktiv sein und dementsprechend eine
Verstellbarkeit zwischen Schuhschaft und Schuhsohle nur bis
zum Erreichen einer vorbestimmten Stützneigung zulassen. Im
Unterschied dazu ist die Wadenstütze in einer zweiten Posi
tion des Anschlages passiv, das heißt der Schuhschaft kann
nun gegenüber der Schuhsohle über die vorbestimmte Stütznei
gung hinaus nach hinten verstellt werden. Einerseits wird
dadurch bei am Snowboardschuh angeordneter Wadenstützvor
richtung die Bequemlichkeit des Snowboardschuhs beim Gehen
und Stehen erhöht. Andererseits wird durch die über die
Stützneigung hinaus nach hinten verschwenkte Wadenstütze der
Einstieg in eine mit der Wadenstützvorrichtung ausgestattete
Snowboardbindung erleichtert.
Zur Realisierung der Verstellbarkeit des Anschlages zwischen
Wadenstütze und fersenseitigem Widerlagerelement wird erfin
dungsgemäß vorgeschlagen, das wadenseitige Lagerelement in
eine an der Wadenstütze befestigte Halterung und ein an der
Halterung in Abstützrichtung verstellbar gehaltertes Stütz
element aufzuteilen. Außerdem werden Antriebsmittel vorge
schlagen, die mit dem Stützelement und der Halterung dahin
gehend zusammenwirken, daß bei Betätigung der Antriebsmittel
das Stützelement relativ zur Halterung zwischen einer Aktiv
stellung, in der die Wadenstütze zum Abstützen des Wadenbe
reiches bis zur Stützneigung nach hinten schwenkbar ist, und
einer Passivstellung verstellbar ist, in der die Wadenstütze
über die Stützneigung hinaus nach hinten schwenkbar ist.
Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Verstellung des
Stützelementes in Abstützrichtung können die zur Ausbildung
des Anschlages miteinander zusammenwirkenden Bauteile beson
ders einfach so ausgebildet und angeordnet werden, daß das
Stützelement auch dann mit dem fersenseitigen Widerlagerele
ment zusammenwirkt, wenn in der Passivstellung des Stützele
mentes die Wadenstütze über die Stützneigung hinaus nach
hinten verschwenkt ist. Wenn bei einer derartigen Ausgestal
tung die Antriebsmittel betätigt werden, um das Stützelement
aus seiner Passivstellung in seine Aktivstellung zu verstel
len, wird dabei gleichzeitig die Wadenstütze nach vorn ge
schwenkt, bis sie die Stützneigung zwangsläufig erreicht.
Die Positionierung der Wadenstütze wird auf diese Weise,
insbesondere bei in die Bindung eingebrachtem Schuh verein
facht.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Wadenstützvorrichtung können die Antriebsmittel
zur Verstellung des Stützelementes einen Betätigungshebel
aufweisen, der sich in der Aktivstellung des Stützelementes
nach oben erstreckt und der hinten an der Wadenstütze zumin
dest teilweise anliegt, wobei der Betätigungshebel zum Ein
stellen der Passivstellung des Stützelementes nach hinten
und nach unten verschwenkbar ist. Der Betätigungshebel kann
auf diese Weise relativ groß, d. h. mit relativ großem Hebel
arm, ausgebildet sein, wodurch die Verstellung zwischen der
Aktivstellung und der Passivstellung vereinfacht ist. Dar
über hinaus kann der in der Aktivstellung des Stützelementes
an der Wadenstütze anliegende Betätigungshebel besonders
einfach, formschön und ästhetisch ansprechend in die Kontur
der Wadenstütze integriert sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Wadenstützvorrichtung können die Antriebsmittel ein
3-Gelenk-Getriebe aufweisen, das als Kniehebel ausgebildet
ist, wobei ein ersten Gelenk zwischen der Halterung und ei
nem Führungshebel, ein zweites Gelenk zwischen dem Führungs
hebel und dem Betätigungshebel und ein drittes Gelenk zwi
schen dem Betätigungshebel und dem Stützelement angeordnet
ist und wobei die Gelenke jeweils Schwenkbewegungen um zu
einander parallele Achsen quer zur Verstellrichtung des
Stützelementes ermöglichen. Mit Hilfe eines derartigen
3-Gelenk-Getriebes können auf einfache Weise relativ große
Verstellkräfte auf das Stützelement übertragen werden, so
daß insbesondere die Aktivstellung einfach von Hand einge
stellt werden kann.
Um die Aktivstellung und somit den Anschlag und die Abstütz
wirkung der Wadenstütze zu sichern, kann das 3-Gelenk-Ge
triebe eine Übertotpunktlage einnehmen, in der es sich
selbst sperrt. Insbesondere kann dabei die Anlage des Betä
tigungshebels an der Wadenstütze einen Anschlag für die
Übertotpunktlage des 3-Gelenk-Getriebes bilden, wodurch eine
definierte Stützneigung ausgebildet ist.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Wadenstützvorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschrei
bung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je
weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Korn
binationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Be
schreibung näher erläutert. Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine systematische Seitenansicht einer erfindungs
gemäßen Wadenstützvorrichtung, deren Stützelement
in seiner Aktivstellung ist,
Fig. 2 Prinzipdarstellung wie in Fig. 1, jedoch mit dem
Stützelement in seiner Passivstellung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht auf eine andere Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Wadenstützvor
richtung, wobei deren Stützelement in seiner Ak
tivstellung ist, und
Fig. 4 eine Rückansicht auf die Wadenstützvorrichtung aus
Fig. 3.
Entsprechend den Fig. 1 und 2 weist eine erfindungsgemäße
Wadenstützvorrichtung 1 eine Wadenstütze 2 auf, die an ihrem
unteren Ende schwenkbar an einem Bindungselement 3 gelagert
ist. Die Wadenstützvorrichtung 1 ist somit als Bestandteil
einer im übrigen nicht dargestellten Snowboardbindung ausge
bildet. Ebenso ist eine Ausführungsform möglich, bei der die
erfindungsgemäße Wadenstützvorrichtung 1 an einem Snowboard
schuh angeordnet ist.
Die Wadenstütze 2 ist insbesondere in ihrem oberen Bereich
rinnenförmig ausgebildet, so daß sie einen Wadenbereich ei
nes in die Bindung eingebrachten, nicht dargestellten Snow
boardschuhs teilweise einfassen kann, um den Wadenbereich
des Snowboardschuhs bzw. einen Schuhschaft nach hinten und
in gewissem Umfang auch seitlich abzustützen. Die Wadenstüt
ze 2 ist am Bindungselement 3 um eine im wesentlichen quer
zur Schuhlängsrichtung verlaufende Schwenkachse 4 schwenkbar
gelagert. Diese Lagerung kann bspw. mittels eines Schwenk
zapfens 5 realisiert sein. Auf der vom Schuh abgewandten
Rückseite der Wadenstütze 2 ist ein Lagerelement 6 angeord
net, das eine stationäre Halterung 7 sowie ein bewegliches
Stützelement 8 aufweist. Die Halterung 7 ist an der Waden
stütze 2 befestigt. Dabei kann diese Befestigung bspw. mit
Schrauben realisiert sein, so daß die Halterung 7 in defi
nierten Schritten entlang der Wadenstütze 2 verstellbar be
festigt ist.
Das Stützelement 8 ist bezüglich der Halterung 7 verstell
bar, wozu in der Halterung 7 eine schienenartige Führung 9
ausgebildet ist, in der das Stützelement 8 insbesondere
gleitend verstellbar ist. Zur Verstellung des Stützelementes
8 in der Halterung 7 ist ein als 3-Gelenk-Getriebe ausgebil
deter Antrieb 10 vorgesehen, der einen Betätigungshebel 11
aufweist, der an einem Ende über ein Gelenk 12 mit dem Stüt
zelement 8 verbunden ist. Das dem Gelenk 12 gegenüberliegen
de Ende des Betätigungshebels 11 ist vorzugsweise als Hand
griff 13 ausgebildet, der zur Betätigung des Betätigungshe
bels 11 dient.
Der Betätigungshebel 11 ist über einen in der Nähe des Ge
lenkes 12 am Betätigungshebel 11 in einem Gelenk 14 gelager
ten Führungshebel 15 an der Halterung 7 gelagert, wozu der
Führungshebel 15 in einem Gelenk 16 an der Halterung 7 an
greift. Die Schwenkachsen der drei Gelenke 12, 14, 16 des
3-Gelenk-Getriebes 10 verlaufen dabei parallel zueinander und
quer zur Verstellrichtung des Stützelementes 8 bezüglich der
Halterung 7, die in den Figuren durch einen Doppelpfeil a sym
bolisiert ist.
Das Stützelement 8 weist ein Basisteil 17 auf, das durch den
Betätigungshebel 11 bzw. durch das 3-Gelenk-Getriebe 10 an
getrieben in der Führung 9 der Halterung 7 verstellbar ist.
Das Basisteil 17 ist mit einem Stützteil 18 verbunden, wobei
zwischen den einander zugewandten Seiten des Basisteils 17
und des Stützteiles 18 eine Verzahnung 19 vorgesehen ist.
Diese Verzahnung 19 ist dabei so ausgebildet, daß das Stütz
teil 18 nicht in Richtung auf das Gelenk 12 verstellbar ist.
Das Stützteil 18 stützt sich entsprechend Fig. 1 auf einem
im Fersenbereich des in die Bindung eingebrachten Schuhs an
geordneten Widerlagerelement 20 ab, das entsprechend den
dargestellten Ausführungsbeispielen als Fersenbügel der
Snowboardbindung ausgebildet ist. Dieser Fersenbügel bzw.
dieses Widerlagerelement 20 weist hier ein Bügelteil 29 auf,
das an dem als Trägerteil 30 ausgebildeten Bindungselement 3
der Snowboardbindung befestigt ist, was durch zwei Befesti
gungsniete 21 symbolisiert ist.
Wenn der Snowboardfahrer sich nach hinten neigt, wird über
seine Wade eine Kraft auf den Schuhschaft übertragen. Vom
Schuhschaft wird diese Kraft auf die Wadenstütze 2 übertra
gen, die in Fig. 1 über das Stützteil 18 am Fersenbügel 20
abgestützt ist. Die Abstützkraft wird vom Fersenbügel 20
über das Bindungselement 3 auf die Bindung und somit auf das
Snowboard und schließlich auf eine fersenseitige Snowboard-Längs
kante übertragen, wodurch der Snowboardfahrer über sei
ne Neigung die gewünschte Kantenbelastung erreicht.
Wenn der Betätigungshebel 11 entsprechend Fig. 1 sich im we
sentlichen entlang der Wadenstütze 2 nach oben erstreckt,
nimmt das Stützelement 8 seine Aktivstellung ein. In dieser
Aktivstellung des Stützelementes 8 ist die Beweglichkeit der
Wadenstütze 2 nach hinten bis zu einer Stützneigung be
grenzt. Diese Stützneigung kann durch eine Verstellung der
Relativlage zwischen dem Basisteil 17 und dem Stützteil 18
des Stützelementes 8 verändert und an die Wünsche des Snow
boardfahrers angepaßt werden. Im in den Fig. 1 und 2 darge
stellten Ausführungsbeispiel kann zu diesem Zweck das Stütz
teil 18 über eine Gewindestange 22 mit dem Basisteil 17 ver
bunden sein. Die Gewindestange 22 kann dabei bspw. ebenfalls
wie der Betätigungshebel 11 an dem Gelenk 12 angreifen, so
daß das Stützteil 18 entsprechend dem Doppelpfeil b gegen
über dem Basisteil 17 beweglich ist. Durch diese Maßnahme
kann das Stützteil 18 aus der Verzahnung 19 herausbewegt
werden. Das Stützteil 18 ist mit der Gewindestange 22 über
ein korrespondierendes Innengewinde verbunden, wobei durch
eine Drehbetätigung des Stützteiles 18 dieses entlang der
Gewindestange 22 axial verstellbar ist. Auf diese Weise kann
eine andere Neigung für die Wadenstütze 2 eingestellt wer
den. Vorzugsweise ist die Gewindeverbindung zwischen Gewin
destange 22 und Stützteil 18 mit der Verzahnung 19 abge
stimmt, so daß das Stützteil 18 nach seiner Verstellung ent
lang der Gewindestange 22 wieder über die Verzahnung 19 si
cher mit dem Basisteil 17 in Eingriff kommt.
Um das Stützelement 8 in seine Passivstellung entsprechend
Fig. 2 zu verstellen, wird der Betätigungshebel 11 nach hin
ten und nach unten verschwenkt, wobei der Hebel um das Ge
lenk 12 schwenkt, was durch einen Doppelpfeil c angedeutet
ist. Durch die Schwenkbewegung des Betätigungshebels 11 um
das Gelenk 12 entfernt sich das Gelenk 14 von der Halterung
7, wobei der Führungshebel 15 eine Schwenkbewegung nach hin
ten und nach oben entsprechend dem Doppelpfeil d ausführt.
Durch den durch das 3-Gelenk-Getriebe 10 ausgebildeten Knie
hebelmechanismus wird bei einer weitergehenden Verstellung
des Betätigungshebels 11 das Gelenk 12 und somit das damit
verbundene Stützelement 8 entlang der Führung 9 entsprechend
dem Doppelpfeil a nach oben bewegt.
In der unteren Endstellung des Betätigungshebels 11 erreicht
das Stützelement 8 seine in Fig. 2 dargestellte Passivstel
lung.
Wie aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, erhält die Wadenstütze 2
durch die Verstellung des Stützelementes 8 in seine Passiv
stellung eine größere Beweglichkeit nach hinten, insb. kann
die Wadenstütze 2 über die in Fig. 1 dargestellte Stütznei
gung nach hinten um seine Schwenkachse 4 entsprechend dem
Doppelpfeil e verschwenkt werden. Durch das Verschwenken der
Wadenstütze 2 nach hinten, über die Stützneigung hinaus wird
das Einsteigen in bzw. das Aussteigen aus der Bindung deut
lich vereinfacht und somit die Handhabung der Bindung ver
bessert.
Wenn die Wadenstütze 2 maximal nach hinten verschwenkt ist,
kommt das Stützteil 18 bei der dargestellten Ausführungsform
am Fersenbügel 20 zur Anlage, so daß die Wadenstütze 2 auch
in dieser Endlage mit größerer Neigung zwischen Schuhschaft
und Schuhsohle abgestützt ist, als in der Aktivstellung des
Stützelementes 8 entsprechend Fig. 1. Wenn der Snowboardfah
rer nun seine Wadenstütze 2 aktivieren möchte, zieht er am
Handgriff 13 den Betätigungshebel 11 nach oben, wodurch über
das 3-Gelenk-Getriebe 10 das Stützelement 8 in Abstützrich
tung relativ zur Halterung 7 angetrieben ist. Aufgrund der
günstigen Hebelverhältnisse wird dabei eine große Verstell
kraft erreicht. Da das Stützelement 8 bereits am Fersenbügel
20 abgestützt ist, bewirkt die Betätigung des Betätigungshe
bels 11 eine Verstellbewegung der Halterung 7 in Abstütz
richtung gegenüber dem Stützelement 8, wobei die Wadenstütze
2 um ihre Schwenkachse 4 nach vorne verschwenkt wird.
Beim Erreichen der Aktivstellung entsprechend Fig. 1 er
reicht das 3-Gelenk-Getriebe 10 eine Übertotpunktlage, die
außerdem durch das Anliegen des Betätigungshebels 11 an der
Wadenstütze 2 einen Anschlag aufweist. Durch diese Ausge
staltung ist das 3-Gelenk-Getriebe 10 in der Aktivstellung
des Stützelementes 8 durch Selbsthemmung oder Selbstsperrung
gesichert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Wadenstützvorrichtung sind entsprechend den Fig. 3 und 4 das
3-Gelenk-Getriebe 10 mit dem Betätigungshebel 11 und das
Stützelement 8 in die Außenkontur der Wadenstütze 2 inte
griert. Der Betätigungshebel 11 ist hierbei U-förmig und
faßt in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Aktivstellung des
Stützelementes 8 bzw. der Wadenstütze 2 den Führungshebel 15
und einen das Gelenk 16 enthaltenden Abschnitt 23 der Halte
rung 7 ein. In der Wadenstütze 2 ist eine Mulde 24 ausge
spart, in der der Betätigungshebel 11 in der Übertotpunktla
ge des 3-Gelenk-Getriebes 10 an der Wadenstütze 2 zur Anlage
kommt, wobei sich das gesamte 3-Gelenk-Getriebe der Kontur
der Wadenstütze 2 bzw. der Mulde 24 anschmiegt. Am oberen
Ende des sich in der Aktivstellung an die Wadenstütze 2 an
schmiegenden Betätigungshebels 11 ist zwischen dessen Hand
griff 13 und der Mulde 24 ein Eingriff 25 ausgebildet, durch
den der Snowboardfahrer bspw. mit einem Daumen eindringt, um
den Betätigungshebel 11 zu entriegeln, d. h. aus seiner Über
totpunktlage nach hinten, unten zu verschwenken.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform
ist das Stützteil 18 mit Hilfe einer Einstellschraube 26 ge
genüber dem Basisteil 17 verstellbar, wobei entsprechend
Fig. 4 zusätzlich eine Skala 27 angeordnet sein kann. Aus
den Fig. 3 und 4 geht auch hervor, daß ein unterer Bereich
28 der Wadenstütze 2 in der Aktivstellung der Wadenstütze 2
bzw. des Stützelementes 8 zwischen dem Fersenbügel 20 und
dem in die Bindung eingebrachten Snowboardschuh angeordnet
sein kann, ohne daß dabei die Stützfunktion des Stützelemen
tes 8 bzw. der zwischen dem Fersenbügel 20 und dem Stützele
ment 8 ausgebildete Anschlag beeinflußt wird.
Der Fersenbügel 20 ist auch in dieser Ausführungsform zwei
teilig ausgebildet, wobei das Bügelteil 29 den eigentlichen,
den Fersenbereich des Snowboardschuhs umgreifenden Bügel so
wie das eigentliche fersenseitige Widerlagerelement 20 bil
det. Dabei ist das Bügelteil 29 an dem Trägerteil 30 abge
stützt, das über die Bindung bzw. das Bindungselement 3 am
Snowboard befestigt ist.
Während in der Ausführungsform entsprechend Fig. 1 und 2 das
Bügelteil 29 am Trägerteil 30 fixiert ist, ist bei der Aus
führungsform entsprechend den Fig. 3 und 4 das Bügelteil 29
relativ zum Trägerteil 30 bidirektional verstellbar ange
bracht. Die Verstellbarkeit des Bügelteiles 29 wird mit Hil
fe eines Langloches 31 und einem darin eingreifenden, in den
Fig. 3 und 4 nicht sichtbaren Bolzen realisiert, wobei mit
Hilfe einer Feststellschraube 32 die jeweilige Relativlage
zwischen Basisteil 29 und Trägerteil 30 fixierbar ist. Mit
Hilfe der Verstellbarkeit zwischen Basisteil 29 und Träger
teil 30 kann die Bindung an unterschiedliche Schuhgrößen an
gepaßt werden. Um die über die Wadenstütze 2 und deren Stüt
zelement 8 auf das Bügelteil 29 aufgebrachten Stützkräfte
auf das Trägerteil 30 und somit auf das Snowboard übertragen
zu können, ist am Bügelteil 29 ein Vorsprung 33 ausgebil
det, der sich auf einer Schulter 34 des Trägerteiles 30 ab
stützt.
Um die Wadenstütze 2 bzw. die komplette Wadenstützvorrich
tung 1 gemeinsam mit dem Fersenbügel 20 an unterschiedliche
Schuhgrößen anpassen zu können, ist die Wadenstütze 2 eben
falls über die Feststellschraube 32 am Trägerteil 30 fixier
bar.
Claims (11)
1. Wadenstützvorrichtung zum Abstützen eines Wadenbereiches
eines Snowboardschuhes, mit einer Wadenstütze, die zum Ab
stützen des Wadenbereiches an diesem anliegt und die bezüg
lich eines stationären fersenseitigen Widerlagerelementes
des Snowboardschuhes oder einer Snowboardbindung um eine
Querachse des Snowboardschuhs schwenkbar am Snowboardschuh
oder an der Snowboardbindung gelagert ist, und mit einem wa
denseitigen Lagerelement, das an der Wadenstütze befestigt
ist und das sich zum Abstützen des Wadenbereiches an dem
fersenseitigen Widerlagerelement abstützt und dabei einen
Anschlag ausbildet, der die Schwenkbarkeit der Wadenstütze
nach hinten bis zu einer vorbestimmten Stützneigung be
grenzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wadenseitige Lagerelement (6) eine an der Wadenstüt
ze (2) befestigte Halterung (7) und ein an der Halterung in
Abstützrichtung verstellbar gehaltertes Stützelement (8)
aufweist, wobei Antriebsmittel (10) vorgesehen sind, die am
Stützelement (8) sowie an der Halterung (7) angreifen und
mit denen das Stützelement (8) relativ zur Halterung (7)
zwischen einer Aktivstellung, in der die Wadenstütze (2) zum
Abstützen des Wadenbereiches bis zur Stützneigung nach hin
ten schwenkbar ist, und einer Passivstellung verstellbar
ist, in der die Wadenstütze (2) über die Stützneigung hinaus
nach hinten schwenkbar ist.
2. Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel (10) einen Betätigungshebel (11) auf
weisen, der sich in der Aktivstellung nach oben erstreckt
und der hinten an der Wadenstütze (2) anliegt.
3. Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmittel ein 3-Gelenk-Getriebe (10) nach Art
eines Kniehebels aufweisen, wobei ein erstes Gelenk (17)
zwischen der Halterung (7) und einem Führungshebel (15) an
geordnet ist, ein zweites Gelenk (14) zwischen dem Führungs
hebel (15) und dem Betätigungshebel (11) angeordnet ist und
ein drittes Gelenk (12) zwischen dem Betätigungshebel (11)
und dem Stützelement (8) angeordnet ist und wobei die Gelen
ke (12, 14, 16) Schwenkbewegungen um parallele Achsen quer
zur Verstellrichtung (a) des Stützelementes (8) ermöglichen.
4. Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das 3-Gelenk-Getriebe (10) in der Aktivstellung des
Stützelementes (8) eine Übertotpunktlage einnimmt.
5. Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlage des Betätigungshebels (11) an der Wadenstütze
(2) einen Anschlag für die Übertotpunktlage des 3-Gelenk-Ge
triebes (10) bildet.
6. Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (8) ein Basisteil (17) und ein Stütz
teil (18) aufweist, wobei das Basisteil (17) durch die An
triebsmittel (10) angetrieben ist und wobei das Stützteil
(18) in Verstellrichtung (a) des Stützelementes (8) verstell
bar am Basisteil (17) befestigt ist, wodurch die Stütznei
gung der Wadenstütze (2) einstellbar ist.
7. Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das fersenseitige Widerlagerelement ein Fersenbügel (20)
des Snowboardschuhs oder der Snowboardbindung ist.
8. Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das fersenseitige Widerlagerelement (20) ein Trägerteil
(30) und ein Bügelteil (29) aufweist, wobei das Trägerteil
(30) an einem Snowboard oder an der Snowboardbindung befe
stigt ist und wobei das Bügelteil (29) am Trägerteil (30)
befestigt ist.
9. Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bügelteil (29) verstellbar am Trägerteil (30) befe
stigt ist, derart, daß die Snowboardbindung für unterschied
liche Schuhgrößen einstellbar ist.
10. Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wadenstützvorrichtung an einer Snowboardbindung aus
gebildet ist.
11. Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wadenstützvorrichtung an einem Snowboardschuh ausge
bildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19836554A DE19836554A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Wadenstützvorrichtung für einen Snowboardschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19836554A DE19836554A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Wadenstützvorrichtung für einen Snowboardschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19836554A1 true DE19836554A1 (de) | 2000-01-05 |
Family
ID=7877310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19836554A Withdrawn DE19836554A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Wadenstützvorrichtung für einen Snowboardschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19836554A1 (de) |
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