DE19835380C1 - Schaltschrank - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Schrankkorpus, in dessen Innenraum elektrische und/oder elektronische Baueinheiten unterbringbar sind, wobei die Baueinheiten an vertikal verlaufenden Befestigungsrändern fixierbar sind, wobei die Befestigungsränder in einer vertikalen Befestigungsebene angeordnet sind, die parallel zu einer, mit einer Schranktür verschließbaren Frontseite des Schrankkorpusses verläuft, und wobei der Schrankkorpus mit senkrecht zu der Befestigungsebene verlaufenden Seitenwänden verkleidet ist. Damit bei einem solchen Schaltschrank eine einfache Verkabelung durchführbar ist, wobei auch alle Kabel geschützt im Innenraum des Schaltschrankes untergebracht werden können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Befestigungsränder an die Seitenwände angeschlossen sind und in den Innenraum des Schrankkorpusses ragen, und daß die Befestigungsebene gegenüber der Frontseite parallel in Richtung auf die Schrankkorpus-Rückseite versetzt angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Schrankkorpus, in dessen
Innenraum elektrische und/oder elektronische Baueinheiten unterbringbar sind,
wobei die Baueinheiten an vertikal verlaufenden Befestigungsrändern fixierbar
sind, wobei die Befestigungsränder in einer vertikalen Befestigungsebene ange
ordnet sind, die parallel zu einer, mit einer Schranktür verschließbaren Frontseite
des Schrankkorpusses verläuft, wobei der Schrankkorpus mit senkrecht zu der
Befestigungsebene verlaufenen Seitenwänden verkleidet ist, wobei die Befesti
gungsränder an die Seitenwände angeschlossen sind und in den Innenraum des
Schrankkorpusses ragen, und wobei die Befestigungsebene gegenüber der
Frontseite parallel in Richtung auf die Schrankkorpus-Rückseite versetzt
angeordnet ist.
Ein solcher Schaltschrank ist aus der DE 92 16 156 U1 bekannt. Hierbei werden
die Seitenwände des Schaltschrankes von Strang-Preßprofilen gebildet, bei
denen front- und rückseitige, vertikale Rahmenprofile einstückig angeformt sind.
Die Strang-Preßprofile sind auch im Bereich der Frontseite mit Befestigungs
rändern versehen, die in den Innenraum des Schaltschrankes vorstehen. Bei
manchen Anwendungsfällen, beispielsweise bei Computerschränken ist es er
forderlich, eine Verdrahtung zwischen den einzelnen Baueinheiten vorzunehmen,
wobei die Verdrahtung im Bereich der Frontseite des Schaltschrankes zu er
folgen hat. Da die durch die Befestigungsränder festgelegte Befestigungsebene
direkt hinter der Schranktür angeordnet ist, ist eine solche Verdrahtung
praktisch nur schwer durchführbar.
Aus der AT 002 350 U1 und der CH 673 552 A5 sind Schaltschränke bekannt,
deren Schrankkorpus aus zwei Teilgehäusen zusammengesetzt ist. Die Teil
gehäuse sind im Bereich einer Seitenwand eines Schaltschrankes mittels
Scharnieren mit vertikaler Scharnierachse verbunden. Wenn die Teilgehäuse
auseinandergeklappt sind, dann ist der Innenraum des Schaltschrankes gut
zugänglich. Zur Befestigung von elektrischen Einbauten im Schaltschrank-
Innenraum ist die Vorsehung aufwendiger Zusatzmaßnahmen erforderlich.
Aus der DE 43 33 031 A1 ist ein weiterer Schaltschrank bekannt. Bei der
artigen Schaltschränken sind vier vertikale Rahmenprofile vorgesehen, die
mittels einer Boden- und einer Deckeinheit miteinander verbunden sind. Die
vertikalen Rahmenprofile tragen Befestigungsränder, die in den Innenraum des
Schalt-schrankes vorstehen und eine Befestigungsebene festlegen. Die Be
festigungsränder sind jeweils mit einer Reihe von Befestigungsaufnahmen
versehen. An den beiden Befestigungsrändern können horizontale Baueinheiten
festgelegt werden. Die Befestigungsebene ist im Bereich der Frontseite des
Schalt-schrankes gehalten. Ebenfalls im Bereich der Frontseite ist eine
Schranktür an einem der vertikalen Rahmenprofile anscharniert. Mit dieser kann
der Schaltschrank verschlossen werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Schaltschrank der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, der einen einfachen konstruktiven Aufbau aufweist und bei dem
gleichzeitig eine einfache Montage und Verkabelung von Baueinheiten durch
führbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seitenwände zweigeteilt sind und
eine der Schaltschrank-Rückseite zugeordnete Teil-Seitenwand und eine der
Schaltschrank-Vorderseite zugeordnete Teil-Seitenwand aufweist, daß die Teil-
Seitenwand einen zum Innenraum des Schrankkorpusses abgebogenen Steg
aufweist, der den Befestigungsrand trägt, und daß die andere Teil-Seitenwand
mit einem abgebogenen Befestigungsrand versehen ist, der abgedichtet an dem
Steg gehalten ist.
Die Montage der Baueinheiten kann zunächst an der Teil-Seitenwand erfolgen,
die mit dem Befestigungsrand ausgestattet ist. Anschließend kann die Ver
kabelung der Baueinheiten durchgeführt werden, was insbesondere dann ein
fach möglich ist, wenn die zweite Teil-Seitenwand noch nicht mit der ersten
Teil-Seitenwand verbunden ist. Die Abdichtung der beiden Teil-Seitenwände
kann auf einfache Weise mit dem Befestigungsrand und den Steg gelöst
werden, zwischen denen ein Dichtelement angeordnet sein kann.
Wenn bei einem solchen Schaltschrank vorgesehen ist, der Befestigungsrand
über eine Abwinklung an den Steg angeschlossen ist, dann ist die Teil-
Seitenwand, die den Befestigungsrand trägt, zusätzlich über den Steg
ausgesteift.
Um bei einem erfindungsgemäßen Schaltschrank auch die vertikal zu den
Seitenwänden stehenden Schaltschrankseiten mit geringem konstruktiven
Aufwand zuverlässig abdichten zu können, ist es denkbar, daß die vorder
seitigen und/oder rückseitigen Teil-Seitenwände mit vertikalen Anlagerändern
versehen sind, die an den, dem Befestigungsrand abgewandten Enden von den
Teil-Seitenwänden abgebogen sind, und an denen Schranktüren bzw. eine
Rückwand abgedichtet angelegt sind.
Hierbei kann es insbesondere vorgesehen sein, daß der Anlagerand einen, in
Richtung auf die Schranktür/Rückwand vorstehenden Dichtungsabschnitt
aufweist, der mit einer, auf der Innenseite der Schranktür/Rückwand
aufgebrachten Dichtung zusammenarbeitet, und daß der Anlagerand eine EMV-
Dichtung trägt, die mit einer elektrisch leitenden Oberfläche der Schranktür/
Rückwand kontaktiert ist. Auf diese Weise läßt sich der Schaltschrank-
Innenraum zuverlässig gegen elektromagnetische Strahlen schützen.
Eine denkbare Erfindungsvariante zeichnet sich dadurch aus, daß die Teil-
Seitenwände über einen Boden und eine Deckwand miteinander zu einem
rahmenartigen Teilgehäuse verbunden sind. Es ist also möglich, ein Teilgehäuse
auszubilden, daß mit den beiden Befestigungsrändern versehen ist. Dieses Teil
gehäuse ist selbständig stellfähig und kann ohne weiteres mit den Einbauten
bestückt werden. Hierbei ist eine optimale Zugänglichkeit zu den Frontseiten der
Baueinheiten gewährleistet. Anschließend kann der Schaltschrank komplettiert
werden. Es ist auch denkbar, ein weiteres Teilgehäuse mit den übrigen Teil-
Seitenwänden auszubilden. Dieses weitere Teilgehäuse kann dann mit dem Teil
gehäuse, das die Baueinheiten trägt, verbunden werden, um den Schrankkorpus
zu vervollständigen.
Nach einer Erfindungsvariante kann es hierbei insbesondere vorgesehen sein,
daß die Teilgehäuse nacheinander auf einem Bodenrahmen befestigt werden
können und im angebauten Zustand eventuell auch über einen Deckrahmen
aneinandergekoppelt sind. Der Boden- und der Deckrahmen verleihen dem
Schaltschrank eine gute Stabilität.
Die Stabilität des Schaltschrankes wird auch noch dadurch erhöht, daß der
Befestigungsrand in Aussteifungsränder übergeht, die vom Boden und der
Deckwand in Richtung zum Innenraum des Schrankkorpusses hin abgebogen
sind.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schaltschrank in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 die Darstellung gem. Fig. 1 jedoch mit teilweise zusammen
gebautem Schaltschrank und
Fig. 3 in perspektivischer Teilansicht und im Horizontalschnitt den
in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltschrank.
Fig. 4 eine Variante zu dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
Schaltschrank in Explosionsdarstellung
In der Fig. 1 ist in Explosionsdarstellung ein Schaltschrank mit einem
Schaltschrankkorpus dargestellt, der zwei Teilgehäuse 10, 40 aufweist. Das
Teilgehäuse 10 besitzt zwei vertikale Teil-Seitenwände 11, die miteinander über
einen Boden 13 und eine Deckwand 12 verbunden sind. Von der Deckwand 12
und dem Boden 13 sind frontseitig Aussteifungsränder 16 abgebogen, die in
den Innenraum des Schaltschrankes weisen. Die Aussteifungsränder 16 gehen
in vertikale Befestigungsränder 15 über, die von den Teil-Seitenwänden 11
abgebogen sind. In den Eckbereichen des Teil-Gehäuses 10 sind die Aus
steifungsränder 16 mit den Befestigungsrändern 15 verschweißt. Rückseitig
sind sowohl von den Teil-Seitenwänden 11 als auch dem Boden 13 und der
Deckwand 12 Anlageränder 14 abgewinkelt, die ebenfalls in den Innenraum des
Schaltschrankes vorstehen.
Das Teilgehäuse 40 ist ähnlich aufgebaut wie das Teilgehäuse 10, jedoch weist
es eine geringere Bautiefe auf. Das Teilgehäuse 40 besitzt ebenfalls zwei
zueinander parallele, vertikale Teil-Seitenwände 41, die über einen Boden 43
und eine Deckwand 42 miteinander verbunden sind. Frontseitig besitzt das Teil-
Gehäuse 40 einen Anlagerand 45. Rückseitig ist es mit einem Befestigungsrand
44 versehen. Sowohl der Anlagerand 45 als auch der Befestigungsrand 44 sind
einstückig von den Teil-Seitenwänden 41 als auch von dem Boden 43 und der
Deckwand 42 abgebogen und in den Eckbereichen des Teil-Gehäuses 40
verschweißt.
Das Teilgehäuse 10 kann mit seinem Boden 13 auf einen Bodenrahmen 20
aufgesetzt werden. Der Bodenrahmen 20 ist aus zwei Tiefenstreben 21 und
zwei Breitenstreben 22 zusammengesetzt. Die Tiefen- und Breitenstreben 21
und 22 weisen einen horizontalen Befestigungsflansch 23 auf. Das Teilgehäuse
10 kann mit seinem Boden 13 auf den Befestigungsflansch 23 des Boden
rahmens 20 aufgesetzt und hieran befestigt werden. Anschließend läßt sich auf
der Deckwand 12 des Teilgehäuses 10 ein Deckrahmen 20 befestigen. Der
Deckrahmen 20 ist zur Verringerung des Teileaufwandes baugleich mit dem
Bodenrahmen 20.
In der Fig. 2 ist der teilweise Zusammenbau des Schaltschrankes dargestellt,
wobei mit dem Teilgehäuse 10 sowohl der Boden- als auch der Deckrahmen 20
verbunden ist. In diesem Montagezustand können elektrische oder elektronische
Baueinheiten an den Befestigungsrändern 15 festgelegt werden.
Zur Verdeutlichung der Ausgestaltung der Befestigungsränder soll zunächst auf
die Fig. 3 eingegangen werden.
Wie sich dieser Darstellung entnehmen läßt, sind von den beiden Teil-Seiten
wänden 11 Stege 15.3 rechtwinklig abgebogen. An die Stege 15.3 schließen
sich über Abwinklungen 15.2 die Befestigungsränder 15 an. Jeder der
Befestigungsränder 15 ist mit einer Reihe von Befestigungsaufnahmen 15.1
versehen. Die Befestigungsaufnahmen 15.1 sind dabei zueinander in gleicher
Teilung beabstandet angeordnet. Wie sich aus der Fig. 3 entnehmen läßt, sind
die beiden Befestigungsränder 15 in einer gemeinsamen Befestigungsebene
angeordnet. Der Abstand zwischen den Befestigungsaufnahmen 15.1 der
beiden Ränder 15 kann so gewählt sein, daß Baugruppenträger mit metrischen
oder zöllischen Einbaumaßen in den Innenraum des Schaltschrankes eingebaut
werden können.
Wie die Fig. 3 weiter erkennen läßt, ist von der Teil-Seitenwand 41 des
vorderen Teilgehäuses 40 der Befestigungsrand rechtwinklig abgebogen. Der
Befestigungsrand 44 liegt plan auf dem Steg 15.3 des hinteren Teilgehäuses 10
auf. Dabei stößt das freie Ende des Befestigungsrandes 44 an der Abwinklung
15.2 an, so daß die Teil-Seitenwände 41, 11 bündig ineinander übergehen.
Zwischen dem Steg 15.3 und dem Befestigungsrand 44 kann ein Dichtelement
geklemmt gehalten werden. Die Verbindung der beiden Teilgehäuse 10, 40
erfolgt mittels Befestigungsschrauben, die durch den Befestigungsrand 44 und
den Steg 15.3 hindurchgesteckt und anschließend mit einer Mutter gekontert
sind.
An der Vorder- und der Rückseite des Schaltschrankes kann jeweils eine
Schranktür 30 anscharniert werden. Es ist auch denkbar, nur an der Vorderseite
eine Schranktür 30 und an der Rückseite eine geschlossene Rückwand anzu
bringen. Die Schranktüren 30 sind aus einem Stahlblechzuschnitt gefertigt und
weisen eine ebene Wandung 31 auf, deren Ränder mit Abkantungen 32 ver
sehen sind. Die Wandung 31 der vorderseitigen Schranktür ist im Abstand zu
der Befestigungsebene angeordnet, die durch die Befestigungsränder 15
geschaffen wird. Damit ergibt sich zwischen der Befestigungsebene und der
Schranktür 30 im Teilgehäuse 40 ein Installations- und Rangierraum. In diesem
können z. B. Kabel oder vorstehende Bauelemente untergebracht werden. Durch
die Anordung der Befestigungsebene, in der die Baueinheiten festgelegt werden
können, ergibt sich auch eine hohe Standsicherheit für den Schaltschrank.
Insbesondere kann die Befestigungsebene auch durch den Schwerpunkt des
Schaltschrankkorpusses laufen.
Die Anbringung der beiden Schranktüren 30 an den Teilgehäusen 10, 40 erfolgt
an umlaufenden Anlagerändern 14, 45. Die Anlageränder 14 des hinteren
Teilgehäuses 10 sind baugleich mit den Anlagerändern 45 des vorderen
Teilgehäuses 40 ausgebildet. Dementsprechend sind zur Ausbildung der
Anlageränder 14, 45 von den Teilseitenwänden 11, 41 rechtwinklige
Abkantungen 14.1, 45.1 in Richtung zum Schaltschrank-Innenraum abgebogen.
An die Abkantungen 14.1, 45.1 schließen sich über Übergangsabschnitte 14.2,
45.2 Dichtabschnitte 14.3, 45.3 an. Die Dichtabschnitte 14.3, 45.3 stehen in
Richtung auf die Innenseite der Wandung 31 der Schranktür vor. Hier liegen sie
an Dichtungen an, die auf der Innenseite der Wandung 31 aufgebracht sind. Die
Dichtungen sind in der Fig. 3 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dar
gestellt. Der Dichtabschnitt 14.3, 45.3 läuft in einen Endabschnitt 14.4, 45.4
aus, der gegenüber der Wandung beabstandet angeordnet ist und parallel zu
dieser verläuft. Auf die Endabschnitte 14.4, 45.4 können Hochfrequenz
dichtungen aufgeschoben werden. Über diese Hochfrequenzdichtungen wird
eine elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Schranktür 30 und den Teil-
Seitenwänden 11, 41 hergestellt.
Es wird deutlich, daß sowohl die umlaufenden Befestigungsränder 15, 44 als
auch die Anlageränder 14, 45 der beiden Teilgehäuse zur Aussteifung der Teil-
Seitenwände 11, 42 bzw. der Deckwand 12, 42 und des Bodens 13, 43
dienen.
Zurückkommend auf Fig. 2 kann also gesagt werden, das die Teilgehäuse 10,
40 selbständig stellfähige Einheiten bilden, die eine schnelle und einfache
Montage des Schaltschrankes ermöglichen.
In der Fig. 4 ist eine Weiterbildung des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
Schaltschrankes gezeigt. Wie dieser Darstellung entnommen werden kann, sind
die Deckwände 12, 42 mit Durchbrüchen 17 versehen. Diese Durchbrüche 17
ermöglichen eine Kabeleinführung in den Schaltschrank-Innenraum. Hierzu
werden Kabel durch die von dem Deckrahmen umschlossene Kabeleinführung
hindurchgeführt und über die Durchbrüche in den Schaltschrank eingeleitet.
Claims (7)
1. Schaltschrank mit einem Schrankkorpus, in dessen Innenraum elektrische
und/oder elektronische Baueinheiten unterbringbar sind, wobei die
Baueinheiten an vertikal verlaufenden Befestigungsrändern (15) fixierbar
sind, wobei die Befestigungsränder (15) in einer vertikalen Befestigungs
ebene angeordnet sind, die parallel zu einer, mit einer Schranktür (30)
verschließbaren Frontseite des Schrankkorpusses verläuft, wobei der
Schrankkorpus mit senkrecht zu der Befestigungsebene verlaufenden
Seitenwänden verkleidet ist, wobei die Befestigungsränder (15) an
die Seitenwände angeschlossen sind und in den Innenraum des Schrank
korpusses ragen, und wobei die Befestigungsebene gegenüber der Front
seite parallel in Richtung auf die Schrankkorpus-Rückseite versetzt
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände zweigeteilt sind und eine der Schaltschrank- Rückseite zugeordnete Teil-Seitenwand (11) und eine der Schaltschrank- Vorderseite zugeordnete Teil-Seitenwand (41) aufweisen,
daß die Teil-Seitenwand (11) einen zum Innenraum des Schrankkorpusses abgebogenen Steg aufweist, der den Befestigungsrand trägt, und
daß die andere Teil-Seitenwand (41) mit einem abgebogenen Befesti gungsrand (43) versehen ist, der abgedichtet an dem Steg gehalten ist.
daß die Seitenwände zweigeteilt sind und eine der Schaltschrank- Rückseite zugeordnete Teil-Seitenwand (11) und eine der Schaltschrank- Vorderseite zugeordnete Teil-Seitenwand (41) aufweisen,
daß die Teil-Seitenwand (11) einen zum Innenraum des Schrankkorpusses abgebogenen Steg aufweist, der den Befestigungsrand trägt, und
daß die andere Teil-Seitenwand (41) mit einem abgebogenen Befesti gungsrand (43) versehen ist, der abgedichtet an dem Steg gehalten ist.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsrand (15) über eine Abwinklung (15.2) an den Steg
(15.3) angeschlossen ist.
3. Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorderseitigen und/oder rückseitigen Teil-Seitenwände (41
und/oder 11) mit vertikalen Anlagerändern (44, 14) versehen sind, die an
den, dem Befestigungsrand (15) abgewandten Enden von den Teil-Seiten
wänden (41, 11) abgebogen sind, und an denen Schranktüren (30) bzw.
eine Rückwand abgedichtet angelegt sind.
4. Schaltschrank nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlagerand (44, 14) einen, in Richtung auf die Schranktür (30)/Rückwand vorstehenden Dichtungsabschnitt (14.3, 44.3) aufweist, der mit einer, auf der Innenseite der Schranktür (30)/Rückwand aufge brachten Dichtung zusammenarbeitet, und
daß der Anlagerand (44, 14) eine EMV-Dichtung trägt, die mit einer elektrisch leitenden Oberfläche der Schranktür (30)/Rückwand kontaktiert ist.
daß der Anlagerand (44, 14) einen, in Richtung auf die Schranktür (30)/Rückwand vorstehenden Dichtungsabschnitt (14.3, 44.3) aufweist, der mit einer, auf der Innenseite der Schranktür (30)/Rückwand aufge brachten Dichtung zusammenarbeitet, und
daß der Anlagerand (44, 14) eine EMV-Dichtung trägt, die mit einer elektrisch leitenden Oberfläche der Schranktür (30)/Rückwand kontaktiert ist.
5. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teil-Seitenwände (11, 14) über einen Boden (13, 43) und eine
Deckwand (12, 42) miteinander zu einem rahmenartigen Teilgehäuse (10,
40) verbunden sind.
6. Schaltschrank nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilgehäuse (10, 40) auf einem Bodenrahmen (20) befestigt sind
und/oder im aneinandergebauten Zustand über einen Deckrahmen (20)
aneinandergekoppelt sind.
7. Schaltschrank nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsrand (15) mittel- oder unmittelbar in Aus
steifungsränder (16) übergeht, die vom Boden (13) und der Deckenwand
(12) in Richtung zum Innenraum des Schrankkorpusses hin abgebogen
sind.
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1998
- 1998-08-05 DE DE1998135380 patent/DE19835380C1/de not_active Expired - Fee Related
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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