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DE19835380C1 - Schaltschrank - Google Patents

Schaltschrank

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Publication number
DE19835380C1
DE19835380C1 DE1998135380 DE19835380A DE19835380C1 DE 19835380 C1 DE19835380 C1 DE 19835380C1 DE 1998135380 DE1998135380 DE 1998135380 DE 19835380 A DE19835380 A DE 19835380A DE 19835380 C1 DE19835380 C1 DE 19835380C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
side walls
edges
fastening
edge
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1998135380
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English (en)
Inventor
Walter Nicolai
Bernd Georg
Achim Edelmann
Stefan Faber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rittal GmbH and Co KG
Original Assignee
Rittal Werk Rudolf Loh GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Schrankkorpus, in dessen Innenraum elektrische und/oder elektronische Baueinheiten unterbringbar sind, wobei die Baueinheiten an vertikal verlaufenden Befestigungsrändern fixierbar sind, wobei die Befestigungsränder in einer vertikalen Befestigungsebene angeordnet sind, die parallel zu einer, mit einer Schranktür verschließbaren Frontseite des Schrankkorpusses verläuft, und wobei der Schrankkorpus mit senkrecht zu der Befestigungsebene verlaufenden Seitenwänden verkleidet ist. Damit bei einem solchen Schaltschrank eine einfache Verkabelung durchführbar ist, wobei auch alle Kabel geschützt im Innenraum des Schaltschrankes untergebracht werden können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Befestigungsränder an die Seitenwände angeschlossen sind und in den Innenraum des Schrankkorpusses ragen, und daß die Befestigungsebene gegenüber der Frontseite parallel in Richtung auf die Schrankkorpus-Rückseite versetzt angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einem Schrankkorpus, in dessen Innenraum elektrische und/oder elektronische Baueinheiten unterbringbar sind, wobei die Baueinheiten an vertikal verlaufenden Befestigungsrändern fixierbar sind, wobei die Befestigungsränder in einer vertikalen Befestigungsebene ange­ ordnet sind, die parallel zu einer, mit einer Schranktür verschließbaren Frontseite des Schrankkorpusses verläuft, wobei der Schrankkorpus mit senkrecht zu der Befestigungsebene verlaufenen Seitenwänden verkleidet ist, wobei die Befesti­ gungsränder an die Seitenwände angeschlossen sind und in den Innenraum des Schrankkorpusses ragen, und wobei die Befestigungsebene gegenüber der Frontseite parallel in Richtung auf die Schrankkorpus-Rückseite versetzt angeordnet ist.
Ein solcher Schaltschrank ist aus der DE 92 16 156 U1 bekannt. Hierbei werden die Seitenwände des Schaltschrankes von Strang-Preßprofilen gebildet, bei denen front- und rückseitige, vertikale Rahmenprofile einstückig angeformt sind.
Die Strang-Preßprofile sind auch im Bereich der Frontseite mit Befestigungs­ rändern versehen, die in den Innenraum des Schaltschrankes vorstehen. Bei manchen Anwendungsfällen, beispielsweise bei Computerschränken ist es er­ forderlich, eine Verdrahtung zwischen den einzelnen Baueinheiten vorzunehmen, wobei die Verdrahtung im Bereich der Frontseite des Schaltschrankes zu er­ folgen hat. Da die durch die Befestigungsränder festgelegte Befestigungsebene direkt hinter der Schranktür angeordnet ist, ist eine solche Verdrahtung praktisch nur schwer durchführbar.
Aus der AT 002 350 U1 und der CH 673 552 A5 sind Schaltschränke bekannt, deren Schrankkorpus aus zwei Teilgehäusen zusammengesetzt ist. Die Teil­ gehäuse sind im Bereich einer Seitenwand eines Schaltschrankes mittels Scharnieren mit vertikaler Scharnierachse verbunden. Wenn die Teilgehäuse auseinandergeklappt sind, dann ist der Innenraum des Schaltschrankes gut zugänglich. Zur Befestigung von elektrischen Einbauten im Schaltschrank- Innenraum ist die Vorsehung aufwendiger Zusatzmaßnahmen erforderlich.
Aus der DE 43 33 031 A1 ist ein weiterer Schaltschrank bekannt. Bei der­ artigen Schaltschränken sind vier vertikale Rahmenprofile vorgesehen, die mittels einer Boden- und einer Deckeinheit miteinander verbunden sind. Die vertikalen Rahmenprofile tragen Befestigungsränder, die in den Innenraum des Schalt-schrankes vorstehen und eine Befestigungsebene festlegen. Die Be­ festigungsränder sind jeweils mit einer Reihe von Befestigungsaufnahmen versehen. An den beiden Befestigungsrändern können horizontale Baueinheiten festgelegt werden. Die Befestigungsebene ist im Bereich der Frontseite des Schalt-schrankes gehalten. Ebenfalls im Bereich der Frontseite ist eine Schranktür an einem der vertikalen Rahmenprofile anscharniert. Mit dieser kann der Schaltschrank verschlossen werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Schaltschrank der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der einen einfachen konstruktiven Aufbau aufweist und bei dem gleichzeitig eine einfache Montage und Verkabelung von Baueinheiten durch­ führbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seitenwände zweigeteilt sind und eine der Schaltschrank-Rückseite zugeordnete Teil-Seitenwand und eine der Schaltschrank-Vorderseite zugeordnete Teil-Seitenwand aufweist, daß die Teil- Seitenwand einen zum Innenraum des Schrankkorpusses abgebogenen Steg aufweist, der den Befestigungsrand trägt, und daß die andere Teil-Seitenwand mit einem abgebogenen Befestigungsrand versehen ist, der abgedichtet an dem Steg gehalten ist.
Die Montage der Baueinheiten kann zunächst an der Teil-Seitenwand erfolgen, die mit dem Befestigungsrand ausgestattet ist. Anschließend kann die Ver­ kabelung der Baueinheiten durchgeführt werden, was insbesondere dann ein­ fach möglich ist, wenn die zweite Teil-Seitenwand noch nicht mit der ersten Teil-Seitenwand verbunden ist. Die Abdichtung der beiden Teil-Seitenwände kann auf einfache Weise mit dem Befestigungsrand und den Steg gelöst werden, zwischen denen ein Dichtelement angeordnet sein kann.
Wenn bei einem solchen Schaltschrank vorgesehen ist, der Befestigungsrand über eine Abwinklung an den Steg angeschlossen ist, dann ist die Teil- Seitenwand, die den Befestigungsrand trägt, zusätzlich über den Steg ausgesteift.
Um bei einem erfindungsgemäßen Schaltschrank auch die vertikal zu den Seitenwänden stehenden Schaltschrankseiten mit geringem konstruktiven Aufwand zuverlässig abdichten zu können, ist es denkbar, daß die vorder­ seitigen und/oder rückseitigen Teil-Seitenwände mit vertikalen Anlagerändern versehen sind, die an den, dem Befestigungsrand abgewandten Enden von den Teil-Seitenwänden abgebogen sind, und an denen Schranktüren bzw. eine Rückwand abgedichtet angelegt sind.
Hierbei kann es insbesondere vorgesehen sein, daß der Anlagerand einen, in Richtung auf die Schranktür/Rückwand vorstehenden Dichtungsabschnitt aufweist, der mit einer, auf der Innenseite der Schranktür/Rückwand aufgebrachten Dichtung zusammenarbeitet, und daß der Anlagerand eine EMV- Dichtung trägt, die mit einer elektrisch leitenden Oberfläche der Schranktür/­ Rückwand kontaktiert ist. Auf diese Weise läßt sich der Schaltschrank- Innenraum zuverlässig gegen elektromagnetische Strahlen schützen.
Eine denkbare Erfindungsvariante zeichnet sich dadurch aus, daß die Teil- Seitenwände über einen Boden und eine Deckwand miteinander zu einem rahmenartigen Teilgehäuse verbunden sind. Es ist also möglich, ein Teilgehäuse auszubilden, daß mit den beiden Befestigungsrändern versehen ist. Dieses Teil­ gehäuse ist selbständig stellfähig und kann ohne weiteres mit den Einbauten bestückt werden. Hierbei ist eine optimale Zugänglichkeit zu den Frontseiten der Baueinheiten gewährleistet. Anschließend kann der Schaltschrank komplettiert werden. Es ist auch denkbar, ein weiteres Teilgehäuse mit den übrigen Teil- Seitenwänden auszubilden. Dieses weitere Teilgehäuse kann dann mit dem Teil­ gehäuse, das die Baueinheiten trägt, verbunden werden, um den Schrankkorpus zu vervollständigen.
Nach einer Erfindungsvariante kann es hierbei insbesondere vorgesehen sein, daß die Teilgehäuse nacheinander auf einem Bodenrahmen befestigt werden können und im angebauten Zustand eventuell auch über einen Deckrahmen aneinandergekoppelt sind. Der Boden- und der Deckrahmen verleihen dem Schaltschrank eine gute Stabilität.
Die Stabilität des Schaltschrankes wird auch noch dadurch erhöht, daß der Befestigungsrand in Aussteifungsränder übergeht, die vom Boden und der Deckwand in Richtung zum Innenraum des Schrankkorpusses hin abgebogen sind.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schaltschrank in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 die Darstellung gem. Fig. 1 jedoch mit teilweise zusammen­ gebautem Schaltschrank und
Fig. 3 in perspektivischer Teilansicht und im Horizontalschnitt den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltschrank.
Fig. 4 eine Variante zu dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Schaltschrank in Explosionsdarstellung
In der Fig. 1 ist in Explosionsdarstellung ein Schaltschrank mit einem Schaltschrankkorpus dargestellt, der zwei Teilgehäuse 10, 40 aufweist. Das Teilgehäuse 10 besitzt zwei vertikale Teil-Seitenwände 11, die miteinander über einen Boden 13 und eine Deckwand 12 verbunden sind. Von der Deckwand 12 und dem Boden 13 sind frontseitig Aussteifungsränder 16 abgebogen, die in den Innenraum des Schaltschrankes weisen. Die Aussteifungsränder 16 gehen in vertikale Befestigungsränder 15 über, die von den Teil-Seitenwänden 11 abgebogen sind. In den Eckbereichen des Teil-Gehäuses 10 sind die Aus­ steifungsränder 16 mit den Befestigungsrändern 15 verschweißt. Rückseitig sind sowohl von den Teil-Seitenwänden 11 als auch dem Boden 13 und der Deckwand 12 Anlageränder 14 abgewinkelt, die ebenfalls in den Innenraum des Schaltschrankes vorstehen.
Das Teilgehäuse 40 ist ähnlich aufgebaut wie das Teilgehäuse 10, jedoch weist es eine geringere Bautiefe auf. Das Teilgehäuse 40 besitzt ebenfalls zwei zueinander parallele, vertikale Teil-Seitenwände 41, die über einen Boden 43 und eine Deckwand 42 miteinander verbunden sind. Frontseitig besitzt das Teil- Gehäuse 40 einen Anlagerand 45. Rückseitig ist es mit einem Befestigungsrand 44 versehen. Sowohl der Anlagerand 45 als auch der Befestigungsrand 44 sind einstückig von den Teil-Seitenwänden 41 als auch von dem Boden 43 und der Deckwand 42 abgebogen und in den Eckbereichen des Teil-Gehäuses 40 verschweißt.
Das Teilgehäuse 10 kann mit seinem Boden 13 auf einen Bodenrahmen 20 aufgesetzt werden. Der Bodenrahmen 20 ist aus zwei Tiefenstreben 21 und zwei Breitenstreben 22 zusammengesetzt. Die Tiefen- und Breitenstreben 21 und 22 weisen einen horizontalen Befestigungsflansch 23 auf. Das Teilgehäuse 10 kann mit seinem Boden 13 auf den Befestigungsflansch 23 des Boden­ rahmens 20 aufgesetzt und hieran befestigt werden. Anschließend läßt sich auf der Deckwand 12 des Teilgehäuses 10 ein Deckrahmen 20 befestigen. Der Deckrahmen 20 ist zur Verringerung des Teileaufwandes baugleich mit dem Bodenrahmen 20.
In der Fig. 2 ist der teilweise Zusammenbau des Schaltschrankes dargestellt, wobei mit dem Teilgehäuse 10 sowohl der Boden- als auch der Deckrahmen 20 verbunden ist. In diesem Montagezustand können elektrische oder elektronische Baueinheiten an den Befestigungsrändern 15 festgelegt werden.
Zur Verdeutlichung der Ausgestaltung der Befestigungsränder soll zunächst auf die Fig. 3 eingegangen werden.
Wie sich dieser Darstellung entnehmen läßt, sind von den beiden Teil-Seiten­ wänden 11 Stege 15.3 rechtwinklig abgebogen. An die Stege 15.3 schließen sich über Abwinklungen 15.2 die Befestigungsränder 15 an. Jeder der Befestigungsränder 15 ist mit einer Reihe von Befestigungsaufnahmen 15.1 versehen. Die Befestigungsaufnahmen 15.1 sind dabei zueinander in gleicher Teilung beabstandet angeordnet. Wie sich aus der Fig. 3 entnehmen läßt, sind die beiden Befestigungsränder 15 in einer gemeinsamen Befestigungsebene angeordnet. Der Abstand zwischen den Befestigungsaufnahmen 15.1 der beiden Ränder 15 kann so gewählt sein, daß Baugruppenträger mit metrischen oder zöllischen Einbaumaßen in den Innenraum des Schaltschrankes eingebaut werden können.
Wie die Fig. 3 weiter erkennen läßt, ist von der Teil-Seitenwand 41 des vorderen Teilgehäuses 40 der Befestigungsrand rechtwinklig abgebogen. Der Befestigungsrand 44 liegt plan auf dem Steg 15.3 des hinteren Teilgehäuses 10 auf. Dabei stößt das freie Ende des Befestigungsrandes 44 an der Abwinklung 15.2 an, so daß die Teil-Seitenwände 41, 11 bündig ineinander übergehen. Zwischen dem Steg 15.3 und dem Befestigungsrand 44 kann ein Dichtelement geklemmt gehalten werden. Die Verbindung der beiden Teilgehäuse 10, 40 erfolgt mittels Befestigungsschrauben, die durch den Befestigungsrand 44 und den Steg 15.3 hindurchgesteckt und anschließend mit einer Mutter gekontert sind.
An der Vorder- und der Rückseite des Schaltschrankes kann jeweils eine Schranktür 30 anscharniert werden. Es ist auch denkbar, nur an der Vorderseite eine Schranktür 30 und an der Rückseite eine geschlossene Rückwand anzu­ bringen. Die Schranktüren 30 sind aus einem Stahlblechzuschnitt gefertigt und weisen eine ebene Wandung 31 auf, deren Ränder mit Abkantungen 32 ver­ sehen sind. Die Wandung 31 der vorderseitigen Schranktür ist im Abstand zu der Befestigungsebene angeordnet, die durch die Befestigungsränder 15 geschaffen wird. Damit ergibt sich zwischen der Befestigungsebene und der Schranktür 30 im Teilgehäuse 40 ein Installations- und Rangierraum. In diesem können z. B. Kabel oder vorstehende Bauelemente untergebracht werden. Durch die Anordung der Befestigungsebene, in der die Baueinheiten festgelegt werden können, ergibt sich auch eine hohe Standsicherheit für den Schaltschrank. Insbesondere kann die Befestigungsebene auch durch den Schwerpunkt des Schaltschrankkorpusses laufen.
Die Anbringung der beiden Schranktüren 30 an den Teilgehäusen 10, 40 erfolgt an umlaufenden Anlagerändern 14, 45. Die Anlageränder 14 des hinteren Teilgehäuses 10 sind baugleich mit den Anlagerändern 45 des vorderen Teilgehäuses 40 ausgebildet. Dementsprechend sind zur Ausbildung der Anlageränder 14, 45 von den Teilseitenwänden 11, 41 rechtwinklige Abkantungen 14.1, 45.1 in Richtung zum Schaltschrank-Innenraum abgebogen. An die Abkantungen 14.1, 45.1 schließen sich über Übergangsabschnitte 14.2, 45.2 Dichtabschnitte 14.3, 45.3 an. Die Dichtabschnitte 14.3, 45.3 stehen in Richtung auf die Innenseite der Wandung 31 der Schranktür vor. Hier liegen sie an Dichtungen an, die auf der Innenseite der Wandung 31 aufgebracht sind. Die Dichtungen sind in der Fig. 3 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dar­ gestellt. Der Dichtabschnitt 14.3, 45.3 läuft in einen Endabschnitt 14.4, 45.4 aus, der gegenüber der Wandung beabstandet angeordnet ist und parallel zu dieser verläuft. Auf die Endabschnitte 14.4, 45.4 können Hochfrequenz­ dichtungen aufgeschoben werden. Über diese Hochfrequenzdichtungen wird eine elektrisch leitenden Verbindung zwischen der Schranktür 30 und den Teil- Seitenwänden 11, 41 hergestellt.
Es wird deutlich, daß sowohl die umlaufenden Befestigungsränder 15, 44 als auch die Anlageränder 14, 45 der beiden Teilgehäuse zur Aussteifung der Teil- Seitenwände 11, 42 bzw. der Deckwand 12, 42 und des Bodens 13, 43 dienen.
Zurückkommend auf Fig. 2 kann also gesagt werden, das die Teilgehäuse 10, 40 selbständig stellfähige Einheiten bilden, die eine schnelle und einfache Montage des Schaltschrankes ermöglichen.
In der Fig. 4 ist eine Weiterbildung des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Schaltschrankes gezeigt. Wie dieser Darstellung entnommen werden kann, sind die Deckwände 12, 42 mit Durchbrüchen 17 versehen. Diese Durchbrüche 17 ermöglichen eine Kabeleinführung in den Schaltschrank-Innenraum. Hierzu werden Kabel durch die von dem Deckrahmen umschlossene Kabeleinführung hindurchgeführt und über die Durchbrüche in den Schaltschrank eingeleitet.

Claims (7)

1. Schaltschrank mit einem Schrankkorpus, in dessen Innenraum elektrische und/oder elektronische Baueinheiten unterbringbar sind, wobei die Baueinheiten an vertikal verlaufenden Befestigungsrändern (15) fixierbar sind, wobei die Befestigungsränder (15) in einer vertikalen Befestigungs­ ebene angeordnet sind, die parallel zu einer, mit einer Schranktür (30) verschließbaren Frontseite des Schrankkorpusses verläuft, wobei der Schrankkorpus mit senkrecht zu der Befestigungsebene verlaufenden Seitenwänden verkleidet ist, wobei die Befestigungsränder (15) an die Seitenwände angeschlossen sind und in den Innenraum des Schrank­ korpusses ragen, und wobei die Befestigungsebene gegenüber der Front­ seite parallel in Richtung auf die Schrankkorpus-Rückseite versetzt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände zweigeteilt sind und eine der Schaltschrank- Rückseite zugeordnete Teil-Seitenwand (11) und eine der Schaltschrank- Vorderseite zugeordnete Teil-Seitenwand (41) aufweisen,
daß die Teil-Seitenwand (11) einen zum Innenraum des Schrankkorpusses abgebogenen Steg aufweist, der den Befestigungsrand trägt, und
daß die andere Teil-Seitenwand (41) mit einem abgebogenen Befesti­ gungsrand (43) versehen ist, der abgedichtet an dem Steg gehalten ist.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsrand (15) über eine Abwinklung (15.2) an den Steg (15.3) angeschlossen ist.
3. Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderseitigen und/oder rückseitigen Teil-Seitenwände (41 und/oder 11) mit vertikalen Anlagerändern (44, 14) versehen sind, die an den, dem Befestigungsrand (15) abgewandten Enden von den Teil-Seiten­ wänden (41, 11) abgebogen sind, und an denen Schranktüren (30) bzw. eine Rückwand abgedichtet angelegt sind.
4. Schaltschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlagerand (44, 14) einen, in Richtung auf die Schranktür (30)/Rückwand vorstehenden Dichtungsabschnitt (14.3, 44.3) aufweist, der mit einer, auf der Innenseite der Schranktür (30)/Rückwand aufge­ brachten Dichtung zusammenarbeitet, und
daß der Anlagerand (44, 14) eine EMV-Dichtung trägt, die mit einer elektrisch leitenden Oberfläche der Schranktür (30)/Rückwand kontaktiert ist.
5. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teil-Seitenwände (11, 14) über einen Boden (13, 43) und eine Deckwand (12, 42) miteinander zu einem rahmenartigen Teilgehäuse (10, 40) verbunden sind.
6. Schaltschrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilgehäuse (10, 40) auf einem Bodenrahmen (20) befestigt sind und/oder im aneinandergebauten Zustand über einen Deckrahmen (20) aneinandergekoppelt sind.
7. Schaltschrank nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsrand (15) mittel- oder unmittelbar in Aus­ steifungsränder (16) übergeht, die vom Boden (13) und der Deckenwand (12) in Richtung zum Innenraum des Schrankkorpusses hin abgebogen sind.
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