DE19835736A1 - Lagerung eines Stellelementes über eine Arretierung - Google Patents
Lagerung eines Stellelementes über eine ArretierungInfo
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Abstract
Ein um seine Längsmittelachse verschiebbares oder um seine Längsmittelachse schwenkbares oder um seine Längsmittelachse verschiebbares und schwenkbares Stellelement (6), insbesondere für Schaltwellen in Kraftfahrzeuggetrieben, soll mit einer Arretiervorrichtung (1, 12) arretiert und zugleich gelagert werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Arretiervorrichtung zur Lagefixierung von Ver
stellpositionen eines entlang seiner Längsmittelachse verschiebbaren oder
um seine Längsmittelachse schwenkbaren oder um seine Längsmittelachse
verschiebbaren und schwenkbaren Stellelementes, mit federbelasteten
Rastkugeln, die in einer Querebene des Stellelementes angeordnet sind
und an zumindest drei Stellen am Umfang des Stellelementes angreifen,
wobei sie in Rastkonturen des Stellelementes eingreifen.
Derartige Arretiervorrichtungen kommen z. B. in Schaltgetrieben von Kraft
fahrzeugen zum Einsatz. Weiterhin werden Arretiervorrichtungen für Steu
erventile und Steuerschalter in der Strömungstechnik und dem Apparatebau
eingesetzt. In Schaltgetrieben werden mit ihnen Schaltwellen oder Schalt
stangen in ihren jeweiligen Wähl- bzw. Schaltstellung arretiert. Die Schalt
wellen bzw. Schaltstangen sind in der Regel zweifach im Getriebegehäuse
gelagert. Da z. B. Schaltstangen nicht nur Schwenkbewegungen um ihre
eigene Längsmittelachse ausführen, sondern in der Regel auch Bewegun
gen in axialer Richtung, müssen die Lager der Schaltstange auch eine
Axialbewegung zulassen. Die Schaltstange ist deshalb axial beweglich mit
Gleitlagern oder Kugellagern für Dreh- und Längsbewegungen gelagert.
Weiterhin ist die Schaltstange oder ein auf ihr befestigtes Stellelement mit
Rastkonturen versehen. Diese Rastkonturen stehen mit Rastkugeln entwe
der von Einzelarretierungen oder Arretiervorrichtungen in Verbindung.
Die gattungsbildende Form einer Arretiervorrichtung wird in US 31 64 030
beschrieben. Diese Arretiervorrichtung wird durch ein die Schaltstange ra
dial umschließendes Gehäuse und mehrere Rastkugeln gebildet. Die
Schaltstange ist zweifach gleitend gelagert. Die Rastkugeln sind am Umfang
der Schaltstange verteilt zueinander beabstandet und federbelastet von
dem Gehäuse aufgenommen. Als Federn sind Bandfedern und Schrauben
federn vorgesehen, wobei die Bandfeder in direktem Kontakt mit den
Rastkugeln steht und diese gegen die Profilierung der Rastkontur vor
spannt. Der mit der Schaltwelle verbundene Wahlhebel ist somit in Längs
richtung der Schaltwelle in einer gewollten Position arretiert. Schaltbewe
gungen in Längsrichtung können nur erfolgen, wenn die Widerstände der
Bandfeder und der Schraubenfeder durch ein Aufsteigen der Kugeln aus
der Rastkontur überwunden werden.
Bevor die Schaltbewegung in Längsrichtung erfolgt, muß der Wählhebel
und somit muß auch die Schaltwelle in Schwenkrichtung bewegt werden um
eine Schaltsperre zu überwinden. Die Kugeln der Arretiervorrichtung rollen
dabei in der als Umfangsnut ausgebildeten Rastkontur ab. Eine Arretier
funktion in Schwenkrichtung ist für diese Anordnung nicht vorgesehen und
auch nicht gewollt. Nach dem Wähl- und Schaltvorgang bewegt sich der
Wählhebel unter Wirkung der Federkräfte der Band-, Schrauben- und einer
separaten Zugfeder wieder in die gewollte und arretierte Position. Es gibt
aber auch Schaltwellen, die auch in Schwenkrichtung in einer bestimmten
Position arretiert werden müssen. In diesem Falle wird nach dem Stand der
Technik auf der Schaltwelle ein weiteres Arretierelement und auf der Welle
eine dazugehörige Rastkontur vorgesehen.
Ein weiteres Beispiel einer Arretiervorrichtung ist in DE 42 41 466 A1 be
schrieben. Eine kurze Welle wird zwischen zwei gegenüberliegend ange
ordneten, federbelasteten und mit Rollen versehenen Rastbolzen zentriert.
Die Welle ist beidseitig dieser Rastbolzen gleitend gelagert und geführt. Die
Welle wird nur in Längsrichtung bewegt und in dem in Längsrichtung ge
wählten Positionen arretiert. Für Schwenkbewegungen ist diese Anordnung
nicht geeignet.
Es werden bisher also zur Lagerung und Arretierung einer Schaltstange
mindestens drei Elemente, d. h. mindestens zwei Lager und eine Arretie
rung benötigt. Häufig sind auch, wie schon erwähnt, wegen der entspre
chenden Ausbildung der Rastkontur jedoch zwei Arretierungen erforderlich,
und zwar eine für die Längsbewegung und eine für die Verstellpositionen in
Schwenkrichtung. Dementsprechend ist, auch wenn Baueinheiten verwen
det werden, der Teileumfang und der benötigte Platzbedarf relativ groß.
Sowohl die Einzelelemente der Lagerung als auch die Einzelelemente der
Arretierung erzeugen im Kontakt mit der bewegten Schaltstange Reibungs
kräfte, die in der Summe recht hoch werden können und die Schaltkräfte in
nachteiliger Weise erhöhen.
Die Schaltstange ist in den Lagern für Dreh- und Längsbewegung in der
Regel mit Spiel gelagert. Wird eine der beispielhaft aufgeführten Arretier
vorrichtungen nach dem Stand der Technik und das Lager für Dreh- und
Längsbewegung in Längsrichtung der Schaltstange gesehen direkt hinter
einander angeordnet, so kann sich das Spiel in der Lagerung nachteilig auf
die Geräuschentwicklung im Getriebe auswirken. Das gilt insbesondere
dann, wenn Wälzlagerungen zur Lagerung der Schaltwelle eingesetzt wer
den. So lange die Schaltstange nicht bewegt, d. h. von Schaltkräften beein
flußt ist, wird sie nur von der Arretiervorrichtung in radiale Richtung gela
gert. Die am Umfang verteilten und durch Federn vorgespannten Rastku
geln oder Rastbolzen zentrieren die Schaltstange mittig, so daß die Schalt
stange zu den Wälzkörpern des nachgeschalteten Lagers innerhalb des
Spieles nur losen oder keinen Kontakt hat. Die Wälzkörper und ein Käfig,
durch den die Wälzkörper häufig gehalten sind, klappern also bei Erschütte
rungen des Fahrzeuggetriebes. Erst wenn Betätigungskräfte auf die Schalt
stange wirken, federt die Schaltstange in der Arretiervorrichtung gegen die
Federkraft ein und kommt in der Lagerung zum Anliegen. Jetzt besteht di
rekter ungefederter und damit ungedämpfter Kontakt der Schaltstange mit
dem Getriebegehäuse. Das wiederum wirkt sich ebenfalls nachteilig auf
Schwingungs- und Geräuschentwicklung im Getriebe aus.
Wenn Rastkugeln im direkten Kontakt mit Federn vorgespannt werden, ist
kein sauberes Abrollen der Kugeln gegen diese Federn möglich. Es erfolgt
also zwangsweise eine Gleitbewegung der Kugeln gegen die vorgespann
ten Federn. Diese Gleitbewegung erzeugt Verschleiß und erhöht die Rei
bung im System. Die Federn werden außerdem auf diese Weise häufig
durch ungewollte Querkräfte beansprucht, die sich nachteilig auf die Le
bensdauer der Federn auswirken.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Arretiervorrichtung zu
schaffen, die durch einfache kostengünstige Bauweise die vorgenannten
Nachteile vermeidet, die wenig Bauraum beansprucht, einfach zu montieren
ist und sich durch geringe Reibung und hohe Dämpfungseigenschaften
auszeichnet.
Diese Aufgabe wird nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1
dadurch gelöst, daß das Stellelement der Schaltstange oder die Schaltstan
ge selbst auf den Rastkugeln gelagert und zentriert ist und jede Rastkugel
in eine Rastkontur eines Stellelementes einrastet, und daß jede der Rastku
geln jeweils in einem Führungsteil eines Rastbolzens eingesetzt ist. Der
Rastbolzen ist entlang seiner Längsmittelachse verschiebbar in einer Boh
rung des Gehäuses aufgenommen und geführt sowie über ein Federele
ment in Richtung des Stellelementes vorgespannt. Die eigentliche Arretier
vorrichtung übernimmt somit auch eine Lagerungsfunktion. Das bisher ge
nutzte Lager, z. B. ein Lager für Längs- und Drehbewegung kann entfallen.
Das wird dadurch möglich, daß die Rastkugel in einem Führungsteil eines
Rastbolzens aufgenommen wird, dort um ihr Zentrum in alle Richtungen
drehbar gelagert ist und nicht mehr in direktem Kontakt mit der Feder steht.
Damit kann die Welle in Längs- und Schwenkrichtung bewegt werden, und
es entfällt der direkte verschleißfördernde und reibungsintensive Kontakt
zwischen dem Federelement und der Rastkugel.
Bei entsprechender Gestaltung des Führungsteiles im Rastbolzen, z. B.
durch Einsatz einer Gleitpfanne, kann die Reibung gering gehalten werden.
Der Rastbolzen ist mit seiner Längsmittelachse zum Stellelement ausge
richtet im Gehäuse entlang seiner Längsmittelachse verschiebbar in einer
Gehäusebohrung angeordnet. Die Gehäusebohrung übernimmt Lagerungs-
und Führungsfunktion für den Rastbolzen. Der Rastbolzen ist über ein fe
derndes Element, beispielsweise eine Schraubenfeder, in Richtung des
Stellelementes vorgespannt. Die Federkraft bewirkt, daß die Rastkugeln in
die Konturen des Stellelementes einrasten und das Stellelement auch bei
Erschütterungen sicher in seiner Position halten. Die Feder ist von direkten
Querkräften, die durch die Schaltbewegung der belasteten Kugeln entste
hen, befreit, da der Bolzen sich unter Wirkung dieser Kräfte im Gehäuse
abstützt.
Über die Rastkugeln können, wie schon erwähnt, Abrollbewegungen sowohl
bei Längs- als auch bei Schwenkbewegung der Schaltstange ausgeführt
werden. Ein getrennter Einsatz von beispielsweise zwei Arretierelementen
ist nicht mehr nötig. Die Schaltstange ist in allen Betriebszuständen also
auch unter Einfluß von Schalt- und Führungskräften federnd gelagert. Es
werden weniger Schwingungen übertragen und somit das Geräuschniveau
im Getriebe reduziert. Dämpfungseffekte und auch Schaltkräfte können über
die Auswahl der Federn bestimmt werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, wird die Rastkugel in
einem als Halbkugelschale ausgebildeten Führungsteil des Rastbolzens auf
Stützkugeln gelagert. Schaltvorgänge verlaufen reibungsärmer, da die
Rastkugel nicht mehr in der Pfanne gleitet sondern auf diesen Stützkugeln
abrollt. Damit die Stützkugeln in der Halbkugelschale frei abrollen können,
ist im Zentrum der Halbkugelschale ein Freiraum und an ihrer Außenkante
eine Erweiterung des Durchmessers vorgesehen. Häufig wird das im Quer
schnitt betrachtete, rein halbkugelförmige Profil der Halbkugelschale durch
die Form eines gotischen Bogens oder andere von der Halbkugelform ab
weichende sphärische Formen ersetzt.
Die Reibungskräfte in der Arretiervorrichtung können weiter gemindert wer
den, wenn wie in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
beschrieben, der Rastbolzen mittels einer Wälzlagerung entlang seiner
Längsmittelachse verschiebbar in der Bohrung des Gehäuses gelagert ist.
Die Lagerung kann z. B. durch Kugeln gebildet, die durch einen Käfig ge
halten und geführt sind. Denkbar ist auch der Einsatz von Nadeln oder Zy
linderrollen als Wälzkörper. Als Laufflächen für die Wälzkörper dienen da
bei die Außenmantelfläche des Rastbolzens und die Innenmantelfläche der
Bohrung im Gehäuse.
Weiterhin wird eine Ausgestaltung der Erfindung beschrieben, bei der das
Federelement sich an einem Widerlager abstützt, das in der Bohrung des
Gehäuses angeordnet ist. Das Widerlager kann z. B. durch eine Scheibe
gebildet werden, die durch Verstemmungen oder andere Sicherungsele
mente in ihrer Lage gesichert ist. Das oder die Federelemente können z. B.
durch eine oder mehrere Schraubenfedern gebildet werden.
Die Ausgestaltung der Erfindung sieht auch vor, daß das Federelement sich
am Boden einer Hülse abstützt, in der der Rastbolzen mittels einer Wälzla
gerung entlang seiner Längsmittelachse verschiebbar angeordnet ist. Die
Hülse ist topfartig ausgebildet und kann zusammen mit Rastbolzen, Rastku
gel und Federelement als eine Baueinheit ausgebildet in das Gehäuse ein
gepreßt werden.
Die vorgenannten Ausgestaltungen der Erfindung sind montagefreundlich.
Der mit seiner Rastkugel vormontierte Rastbolzen kann auf einfache Weise
mit seiner Wälzlagerung in den Bohrung eingeführt und über ein Siche
rungselement gesichert werden oder es wird nur noch die mit dem Rastbol
zen vormontierte Hülse in die Bohrung eingepreßt. Die Verwendung einer
Hülse wird auch dann sinnvoll, wenn für das Gehäuse weiches z. B. dämp
fendes Material eingesetzt wird. Als Laufbahn für die Wälzlagerung des
Rastbolzens dient dann die Hülse, die im Bedarfsfalle auch gehärtet sein
kann.
Ein weiterer Dämpfungseffekt wird erzielt, wenn die Arretiervorrichtung in
einem separaten Gehäuse montiert ist, dieses Gehäuse und die Arretiervor
richtung als gemeinsame Baueinheit ausgebildet sind und das Gehäuse
z. B. aus einem Kunststoff mit Dämpfungseigenschaften gefertigt ist. Es ist
aber auch denkbar, dieses Gehäuse aus Aluminium, Stahl oder anderen für
diesen Einsatzzweck geeigneten Werkstoffen zu fertigen. Für den Getrie
behersteller ergibt sich eine vereinfachte Montage und somit geringere Ko
sten. Die Arretiervorrichtung liegt als ein geschlossenes, kompaktes, ferti
ges Modul vor, das mit einfachen Mitteln im Gehäuse zu befestigen ist. Die
Einzelmontage von Schaltstangenlagerungen bzw. Führungen und Arre
tierelementen entfällt. Für den Hersteller der Arretiervorrichtung ergeben
sich die Vorteile aus der Teilemehrfachverwendung für Gehäuse und darin
integrierte Arretierelemente nach dem Baukastenprinzip. Werkzeugkosten
oder Kosten für die Lagerhaltung können auf diese Weise reduziert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Anordnung eines Beispieles einer Arretiervorrichtung
auf einem Stellelement, im Schnitt dargestellt, wobei
der Arretierbolzen mittels einer Wälzlagerung im Ge
häuse gelagert ist,
Fig. 2 Anordnung einer erfindungsgemäßen Arretiervorrich
tung auf einem Stellelement, im Schnitt dargestellt, wo
bei der Arretierbolzen mittels einer Wälzlagerung in ei
ner topfartigen Hülse gelagert ist.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Arretiervorrichtung bezeichnet, die aus einem Ge
häuse 2 und vier Rastbolzen 3 mit jeweils einer Rastkugel 4 gebildet ist. Die
Rastbolzen 3 sind in Bohrungen 2a eines Gehäuses 2 eingebracht und fi
xiert. Die Rastkugeln 4 sind mit Stützkugeln 5 im Führungsteil 3a des
Rastbolzens 3 gelagert und greifen in Rastkonturen 6a des Stellelementes 6
ein. Der Rastbolzen 3 ist mit einer Wälzlagerung 7 direkt in der Gehäuse
bohrung gelagert und geführt. Eine Schraubenfeder 8 spannt den Rastbol
zen 3 in Richtung Stellelement 6 vor. Die Schraubenfeder 8 stützt sich dabei
im Rastbolzen 3 und an einer Scheibe 9 ab. Die Scheibe 9 ist mit einem
Sicherungsring 10 in der Bohrung 2a des Gehäuses 2 gesichert.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Beispiel einer erfindungsgemäßen Arretiervor
richtung. In der Arretiervorrichtung 12 ist der Rastbolzen 13 mit der Rastku
gel 4 und den Stützkugeln 5 in einer topfartig ausgebildeten Hülse 10 gela
gert. Die Hülse 10 ist in eine Bohrung 11a eines Gehäuses 11 eingepreßt.
Die gesamte Arretiervorrichtung 12 wird durch das Gehäuse 11 und vier
Rastbolzen 13, die jeweils in einer Hülse 10 aufgenommen sind, gebildet.
Der Rastbolzen 13 ist längsbeweglich über eine Wälzlagerung 7 in der Hül
se 10 gelagert und wird durch eine Schraubenfeder 8 belastet, die sich am
Boden 10a der Hülse 10 abstützt. Die Rastkugel 4 rastet unter Wirkung der
Schraubenfeder 8 in die Rastkontur 6a des Stellelementes 6 ein.
1
Arretiervorrichtung
2
Gehäuse
2
aBohrung
3
Rastbolzen
3
aFührungsteil
4
Rastkugel
5
Stützkugel
6
Stellelement
6
aRastkontur
7
Wälzlagerung
8
Schraubenfeder
9
Scheibe
9
aSicherungsring
10
Hülse
10
aBoden
11
Gehäuse
11
aBohrung
12
Arretiervorrichtung
13
Rastbolzen
Claims (6)
1. Arretiervorrichtung (1, 12) zur Lagefixierung von Verstellpostionen
eines entlang seiner Längsmittelachse verschiebbaren oder um seine
Längsmittelachse schwenkbaren oder um seine Längsmittelachse
verschiebbaren und schwenkbaren Stellelementes (6) mit federbela
steten Rastkugeln (4), die in einer Querebene des Stellelements (6)
angeordnet sind und an zumindest drei Stellen am Umfang des Stell
elementes (6) angreifen, wobei sie in Rastkonturen (6a) des Stell
elementes (6) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stell
element (6) auf den Rastkugeln (4) gelagert und zentriert ist und jede
Rastkugel (4) in einer entsprechenden Schaltposition des Stellele
ments (6) in einer ihr zugeordneten Rastkontur (6a) des Stell
elementes (6) einrastet, und daß jede der Rastkugeln (4) jeweils in
ein Führungsteil (3a) eines Rastbolzens (3, 13) eingesetzt ist, wobei
jeder der Rastbolzen (3, 13) entlang seiner Längsmittelachse ver
schiebbar in einer Bohrung (2a, 11a) aufgenommen sowie geführt ist
und durch mindestens ein Federelement (8) in Richtung des Stelle
lementes (6) vorgespannt ist.
2. Arretiervorrichtung (1, 12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Führungsteil (3a) durch eine Halbkugelschale gebildet
wird, deren Profil im Querschnitt betrachtet im wesentlichen kalot
tenförmig ausgebildet ist, und daß die Rastkugel (4) in dem Füh
rungsteil (3a) mittels Stützkugeln um ihr Zentrum drehbar gelagert ist.
3. Arretiervorrichtung (1, 12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Rastbolzen (3, 13) mittels einer Wälzlagerung (7) ent
lang seiner Längsmittelachse verschiebbar in der Bohrung (2a, 11a)
eines Gehäuses (2, 11) gelagert ist.
4. Arretiervorrichtung (1, 12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Federelement (8) sich einerseits am Rastbolzen (3, 13)
und andererseits an einem Wiederlager (9, 10a) abstützt, welches an
einem dem Stellelement (6) abgewandten Ende der Bohrung (2a,
11a) angeordnet ist.
5. Arretiervorrichtung (1, 12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Rastbolzen (13) mittels der Wälzlagerung (7) entlang
seiner Längsmittelachse verschiebbar in einer topfartig ausgebildeten
sowie in der Bohrung (11a) eines Gehäuses (11) fixierten Hülse (10)
gelagert ist, und daß der Rastbolzen (13) mittels des Federelementes
(8) in Richtung des Stellelementes (6) vorgespannt ist, wobei sich
das Federelement (8) einerseits am Rastbolzen (13) und anderseits
am Boden (10a) der Hülse (10) abstützt.
6. Arretiervorrichtung (1, 12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Arretiervorrichtung (1, 12) mit einem dem Aufnahmege
häuse gegenüber separaten Gehäuse (2, 11) eine Baueinheit bildet.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998135736 DE19835736A1 (de) | 1998-08-07 | 1998-08-07 | Lagerung eines Stellelementes über eine Arretierung |
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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