DE19833700A1 - Förderstromregeleinrichtung für Verdrängerpumpen - Google Patents
Förderstromregeleinrichtung für VerdrängerpumpenInfo
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C14/00—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
- F04C14/24—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves
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Abstract
Die Förderstromregeleinrichtung für Verdrängerpumpen, die ein Strombegrenzungsventil und ein Regelventil aufweisen, besteht aus einem verschiebbaren Regelkolben, der durch eine Feder in Richtung einer Öffnung beaufschlagt wird, die mit einem der druckführenden Förderräume der Pumpe in Verbindung steht; auf der der Öffnung abgewandten Stirnseite des Regelkolbens ist ein mit ihm fest verbundener konischer Stift vorgesehen, der mit einer den Auslass mit der Kolbenkammer verbindenden Drosselbohrung zusammenwirkt; parallel zum Regelventil ist ein Kanal im Gehäuse vorgesehen, der den Förderraum mit der die Feder enthaltenden Kolbenkammer verbindet.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Förderstromre
geleinrichtung für Verdrängerpumpen, insbesondere doppelhü
bige Flügelzellenpumpen zum Fördern eines Druckmittels von
einem Behälter zu einem Verbraucher nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Zur Druckölversorgung von Hilfskraftlenkungen bei
Kraftfahrzeugen werden häufig Flügelzellenpumpen einge
setzt. Damit der Förderstrom nicht mit der Antriebsdrehzahl
des Fahrzeugmotors linear ansteigt, werden diese Pumpen mit
einem Stromregelventil versehen, welches den Förderstrom
bis zu einer bestimmten Drehzahl ansteigen lässt und diesen
dann bei weiterem Anstieg der Drehzahl kontinuierlich abre
gelt, so dass sich eine fallende Förderstrom-Kennlinie er
gibt. Auf diese Weise lässt sich mit der Hilfskraftlenkung
bei höheren Fahrgeschwindigkeiten ein besseres Lenkverhal
ten erzielen, d. h. dass die hydraulische Kraftunterstüt
zung reduziert wird, so dass sich ein besseres Lenkgefühl
einstellt.
Zur Erzielung einer fallenden Förderstrom-Kennlinie
ist es aus der EP 0 221 062 bekannt, in eine zu einem Ver
braucher führende Druckbohrung als Drosseleinrichtung eine
Buchse mit zwei Querbohrungen einzusetzen. Während durch
die engere Querbohrung ein Konstantstrom fliesst, lässt
sich die grössere Querbohrung drosseln. Beide Querbohrungen
münden in eine als Sackbohrung ausgeführte Längsbohrung,
die zum Auslass führt. Zur Drosselung der grösseren Quer
bohrung befestigt man am Stromregelkolben einen Steuer
schieber, der aus einem Steg und einer auf diesem befestig
ten Drosselplatte besteht. Bewegt sich der Stromregelkolben
in Abregelrichtung, dann nimmt dieser die Drosselplatte
mit, die dabei den Zulauf der grösseren Querbohrung am Au
ssenumfang der Buchse mehr oder weniger überdeckt. Durch
ein solches Verändern des Blendenquerschnitts lässt sich
die zum Verbraucher abfliessende Fördermenge beeinflussen.
Dies geschieht dadurch, dass sich der Differenzdruck zwi
schen den beiden druckbeaufschlagten Stirnflächen des
Stromregelkolbens erhöht, wodurch dieser eine progressive
Abregelbewegung ausführt.
Weiter ist es aus der DE PS 32 11 948 bekannt, am
Stromregelkolben einen dünnen Bügel aus Blech zu befesti
gen, der in einem Einsatz der Druckbohrung befindliche
Drosselquerschnitte in Abhängigkeit seiner Abregelbewegung
weiter verkleinern kann. Auch hier erzielt man über den
gesamten Drehzahlbereich eine stetig fallende Kennlinie.
Ausserdem lässt sich durch die Grösse und die Zahl der
Drosselbohrungen leicht festlegen, auf welchen Wert der
Förderstrom bei Höchstdrehzahl abfallen soll.
Diese bekannten Einrichtungen erfordern einen verhält
nismässig hohen Bauaufwand, da spezielle Bauteile in Form
der Bügel und ihrer Befestigung am Stromregelkolben vorge
sehen sind. Ausserdem benötigt man zusätzliche Einsätze für
die Drosselbohrungen. Schliesslich ist zu beachten, dass
die zusätzlichen Bauteile eine einseitige Belastung auf den
Stromregelkolben durch die Federkraft ausüben, so dass der
Stromregelkolben durch die Kippkräfte einer grösseren Rei
bung unterliegt.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde bereits in der
DE A 41 01 210 eine Regeleinrichtung für eine Flügelzellen
pumpe vorgeschlagen, die einen Stromregelkolben aufweist,
auf dessen eine Stirnseite der Pumpendruck und auf dessen
andere Stirnseite der über einer Drosseleinrichtung gelei
tete Verbraucherdruck wirkt. Der Stromregelkolben wirkt als
Druckwaage, wobei der Differenzdruck bei steigender Pumpen
drehzahl als Messgrösse für die abgeregelte Fördermenge
wirkt. Zum Einstellen des Differenzdruckes auf der Aus
lasseite der Pumpe ist ein durch eine Feder belasteter Re
gelkolben vorgesehen, der über eine Öffnung und eine axiale
Sackbohrung mit einem Druckraum in Verbindung steht, der
mit dem Auslass verbunden ist. Mit dem Drehzahlanstieg der
Pumpe lässt sich durch den auf den Kolben wirkenden Stau
druck der Durchtritts-Querschnitt der Öffnung immer mehr
verringern, so dass sich der auf den Stromregelkolben aus
wirkende Differenzdruck erhöht. Auf diese Weise regelt der
Stromregelkolben einen immer grösseren Förderstrom zur Ein
lasseite der Pumpe ab. Durch Vorsehen mehrerer Öffnungen am
Kolben kann eine waagrechte oder eine fallende Förderstrom-
Kennlinie erzielt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine be
triebssichere und baulich einfache Stromregelung für eine
Verdrängerpumpe, insbesondere eine doppelhübige Flügelzel
lenpumpe zu schaffen, mit einer betriebssicheren und bau
lich besonders einfachen Förderstromregelung.
Ausgehend von einer Förderungstromregeleinrichtung der
eingangs näher genannten Art erfolgt die Lösung dieser Auf
gabe mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs angege
benen Merkmalen.
Die neuartige Förderstromregeleinrichtung weist also
ein Regelventil mit einem verschiebbar gelagerten Regelkol
ben auf, der durch eine Feder in Richtung einer Öffnung
beaufschlagt wird, die mit dem ersten der druckführenden
Förderräume in Verbindung steht; auf der der Öffnung abge
wandten Seite des Regelkolbens ist ein mit ihm fest verbun
dener konischer Stift vorgesehen, der mit einer den Auslass
mit der Kolbenkammer verbindenden Drosselbohrung zusammen
wirkt; parallel zum Regelventil ist ausserdem ein Kanal im
Gehäuse vorgesehen, der den Förderraum mit der Kolbenkammer
verbindet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
In der in der Zeichnung dargestellten doppelhübigen
Flügelzellenpumpe mit je zwei Saug- und Drucknieren ist mit
16 eine Antriebswelle bezeichnet, die in Wirkverbindung mit
einem Rotor 17 steht, in dem in Schlitzen gelagerte ver
schiebbare Flügel 18 angeordnet sind. Mit 19 ist ein den
Rotor umgebender Kurvenring bezeichnet, mit 20 eine Stirn
platte, mit 21 eine Steuerplatte und mit 14 ein Deckel.
Neben dem Strombegrenzungsventil 8 ist nun erfindungs
gemäss eine Förderstromregeleinrichtung vorgesehen, die
einen verschiebbaren Regelkolben 3 aufweist, der durch eine
Feder 10 in Richtung einer Öffnung 1 beaufschlagt wird, die
mit einem der druckführenden Förderräume der Pumpe in Ver
bindung steht. Die Feder 10 ist dabei auf der der Öffnung 1
abgewandten Seite des Regelkolbens 1 in einer Kolbenkam
mer 15 angeordnet. Ferner ist auf der der Öffnung 1 abge
wandten Stirnseite des Regelkolbens 3 ein mit ihm fest ver
bundener konischer Stift 12 vorgesehen, der mit einer den
Auslass 4, 13 mit der Kolbenkammer 15 verbindenden Drossel
bohrung 2 zusammenwirkt. Parallel zum Regelventil ist ein
Kanal 7 im Gehäuse 11 vorgesehen, der den Förderraum mit
der die Feder 10 enthaltenden Kolbenkammer 15 verbindet.
Der von einer der Drucknieren der Flügelzellenpumpe
erzeugte halbe Förderstrom fliesst nun über die Öffnung 1
zum Regelkolben 3 und öffnet diesen gegen die Kraft der
Feder 10, wonach er in den ringförmigen druckführenden För
derraum 6 geleitet wird. Der von der zweiten Druckniere
stammende halbe Förderstrom wird über die Öffnung 5 in der
Steuerplatte 21 ebenfalls in den Förderraum 6 geleitet. Der
dadurch zusammengeführte gesamte Förderstrom gelangt über
den Kanal 7, die Drosselbohrung 2 und den Auslass 4, 13 zum
Verbraucher, beispielsweise einer Hilfskraftlenkung.
Der aus den beiden druckführenden Förderräumen stam
mende Förderstrom steigt mit der Drehzahl proportional an
bis der Abregelpunkt erreicht ist, bei dem das Strombegren
zungsventil 8 öffnet (üblicherweise bei einer Drehzahl von
ca. 1000 U/min), wonach ein Teil des Förderstromes über
den Bypass 9 zur Saugseite der Flügelzellenpumpe abgeleitet
wird.
Da der über die Öffnung 1 geförderte halbe Förderstrom
mit der Drehzahl der Pumpe proportional ansteigt, kommt es
vor dem Regelkolben 3 zu einem kontinuierlich ansteigenden
Staudruck mit der Folge, dass der Regelkolben 3 gegen die
Kraft der Feder 10 verschoben wird. Der Öffnungsweg des
Regelkolbens 3 ist dabei annähernd zur Drehzahl proportio
nal. Der mit dem Regelkolben 3 fest verbundene konische
Stift 12 bewirkt nun durch seine Bewegung in Richtung Dros
selbohrung 2 eine Veränderung des ringförmigen Drosselboh
rungsquerschnitts und somit eine entsprechende Veränderung
des Förderstromes zum Verbraucher.
Die Form der Förderstrom-Kennlinie wird hauptsächlich
durch die Ausgestaltung des konischen Stiftes 12 bestimmt.
Jedoch beeinflussen sowohl die Feder 10 als auch der Ka
nal 7 die Förderstrom-Kennlinie.
Die erfindungsgemässe Förderstromregeleinrichtung eig
net sich bei entsprechender Gestaltung für alle Arten von
Verdrängerpumpen.
1
Öffnung
2
Drosselbohrung
3
Regelkolben
4
Auslass
5
Öffnung
6
Förderraum
7
Kanal
8
Stromregelventil
9
Bypass
10
Feder
11
Gehäuse
12
Stift
13
Auslass
14
Deckel
15
Kolbenkammer
16
Antriebswelle
17
Rotor
18
Flügel
19
Kurvenring
20
Stirnplatte
21
Steuerplatte
Claims (1)
- Förderstromregeleinrichtung für Verdrängerpumpen, ins besondere doppelhübige Flügelzellenpumpen, zum Fördern ei nes Druckmittels von einem Behälter zu einem Verbraucher, wobei die Flügelzellenpumpe ein Gehäuse aufweist, in dem ein mit einer Antriebswelle verbundener Rotor angeordnet ist, der in radialen Schlitzen verschiebbar gelagerte Flü gel aufweist und der innerhalb eines Kurvenringes gelagert ist und wobei die Flügelzellenpumpe ein Strombegrenzungs ventil, zwei druckführende Förderräume und ein Regelventil für den zum Verbraucher fliessenden Förderstrom aufweist, gekennzeichnet durch die folgenden Merkma le:
das Regelventil weist einen verschiebbaren Regelkolben (3) auf, der durch eine Feder (10) in Richtung einer Öff nung (1) beaufschlagt wird, die mit einem der druckführen den Förderräume (6) in Verbindung steht;
auf der der Öffnung (1) abgewandten Stirnseite des Regel kolbens (3) ist ein mit ihm fest verbundener konischer Stift (12) vorgesehen, der mit einer den Auslass (4, 13) mit der Kolbenkammer (15) verbindenden Drosselbohrung (2) zusammenwirkt und
parallel zum Regelventil ist ein Kanal (7) im Gehäuse (11) vorgesehen, der den Förderraum (6) mit der die Feder (10) enthaltenden Kolbenkammer (15) verbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998133700 DE19833700A1 (de) | 1998-07-27 | 1998-07-27 | Förderstromregeleinrichtung für Verdrängerpumpen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998133700 DE19833700A1 (de) | 1998-07-27 | 1998-07-27 | Förderstromregeleinrichtung für Verdrängerpumpen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19833700A1 true DE19833700A1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=7875417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998133700 Withdrawn DE19833700A1 (de) | 1998-07-27 | 1998-07-27 | Förderstromregeleinrichtung für Verdrängerpumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19833700A1 (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1998
- 1998-07-27 DE DE1998133700 patent/DE19833700A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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