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DE19832082B4 - Aluminium-Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das das Aluminimum-Substrat enthält - Google Patents

Aluminium-Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das das Aluminimum-Substrat enthält Download PDF

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DE19832082B4
DE19832082B4 DE19832082A DE19832082A DE19832082B4 DE 19832082 B4 DE19832082 B4 DE 19832082B4 DE 19832082 A DE19832082 A DE 19832082A DE 19832082 A DE19832082 A DE 19832082A DE 19832082 B4 DE19832082 B4 DE 19832082B4
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sealant
recording material
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Hidetaka Kawasaki Yahagi
Masaaki Sakaguchi
Yutaka Nakagishi
Osamu Kimura
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Abstract

Verfahren zur Herstellung eines Substrats für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, umfassend die folgenden Stufen:
Erzeugung eines anodischen Oxidationsfilms auf der Oberfläche eines Aluminium-Substrats;
Durchführung einer ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel bei einer spezifischen Temperatur bei dem Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm; und
Durchführung einer zweiten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel bei einer spezifischen Temperatur bei dem Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm, das der ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel unterworfen worden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Aluminium-Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, bei dem eine Oberfläche mit einem anodisch oxidierten Aluminiumfilm bedeckt ist. Die Erfindung betrifft außerdem ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, in dem dieses Aluminium-Substrat verwendet wird.
  • Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Substrats für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial.
  • Bisher wurden große technische Fortschritte gemacht in der Elektrophotographie auf dem Gebiet der Kopier-Vorrichtungen und diese werden seit kurzem auf das Gebiet der Laserdrucker und dgl. angewendet. Die Laserdrucker liefern Bilder mit einer ausgezeichneten Qualität und erlauben das Drucken mit einer hohen Geschwindigkeit und ohne Geräuschentwicklung, verglichen mit den konventionellen Anschlagdruckern (Nadeldruckern). Bei den meisten der derzeitigen Aufzeichnungsvorrichtungen wie Druckern und Kopierern wird die elektrophotographische Technologie angewendet.
  • Ein Aufzeichnungsmaterial, wie es in jeder dieser Aufzeichnungsvorrichtungen verwendet wird, wird hergestellt durch Erzeugung einer photoleitfähigen Schicht auf einem elektrisch leitenden Substrat. Für die konventionellen photoleitfähigen Schichten wurden bisher anorganische Materialien (z. B. Selen, Zinkoxid, Arsen-Selen-Legierungen und Cadmiumsulfid) verwendet. Neuerdings werden jedoch die meisten der photoleitfähigen Schichten hergestellt unter Verwendung von organischen Materialien anstelle von anorganischen Materialien, weil:
    • (1) eine große Auswahl an organischen Materialien zur Verfügung steht;
    • (2) Vorteile in bezug auf die Gesamtgestehungskosten einschließlich der Herstellungskosten bestehen;
    • (3) die Möglichkeit besteht, ein neues Aufzeichnungsmaterial mit ausgezeichneten Eigenschaften zu entwickeln, die denjenigen des anorganischen Aufzeichnungsmaterials weit überlegen sind.
  • Aufzeichnungsmaterialien sind zum Beispiel in EP 058861 A2 oder US 5358812 A beschrieben.
  • Es ist heute übliche Praxis, ein Aufzeichnungsmaterial herzustellen, das eine Struktur mit funktionsgetrennten Schichten aufweist. Das heißt, das Aufzeichnungsmaterial umfaßt, wie in der 2 dargestellt, eine Unterschicht 2, eine Ladungen bildende Schicht 3 und eine Ladungen transportierende Schicht 4, die in der genannten Reihenfolge auf einem Substrat 1 übereinander angeordnet sind. In einigen seltenen Fällen wird eine Struktur vom Einzelschicht-Typ verwendet, wie sie in der 1 dargestellt ist, bei der eine auf einem Substrat 1 erzeugte Schicht 5 eine Doppelfunktion ausübt.
  • Bei der Herstellung eines Aufzeichnungsmaterials mit funktionsgetrennten Schichten können die Materialien, die auf eine Oberfläche des Substrats auf gebracht werden zur Bildung der Unterschicht als einer ersten Schicht in zwei Typen unterteilt werden. Der erste Typ umfaßt Harzmaterialien, z. B. Polyamid- und Melaminharze, und der zweite Typ umfaßt Materialien, die einen anodisch oxidierten Aluminiumfilm auf einem Aluminium-Substrat durch anodische Oxidation bilden. Im allgemeinen ist der zuletzt genannte Typ unter den Bedingungen einer hohen Temperatur und eines hohen Feuchtigkeits-Gehaltes zuverlässiger.
  • Bei dem derzeitigen Trend der fortgeschrittenen Informationstechnologie ist die Nachfrage der Verbraucher nach einem multifunktionellen Kopierer gestiegen. Der multifunktionelle Kopierer kann ein solcher sein, der eine Vielzahl von Funktionen aufweist, beispielsweise eine Faksimile-Funktion und eine Drucker-Funktion zusätzlich zu der Funktion eines konventionellen Kopierers. Deshalb ist ein Digital-Kopierer bei dem derzeitigen Trend der fortgeschrittenen Informationstechnologie führend als multifunktioneller Kopierer. Der Digital-Kopierer ist so aufgebaut, daß er die konventionelle Analog-Kopierer-Technologie mit den Technologien des Laserdruckers, des LED-Druckers und dgl. kombiniert und die Digitalisierung von Bildern erlaubt.
  • Es können verschiedene Materialien in einem Aufzeichnungsmaterial für die Verwendung in einem Laserdrucker oder einem LED-Drucker in Betracht gezogen werden. Unter ihnen werden Phthalocyanine ausgewählt als Materialien mit einer überragenden Empfindlichkeit gegenüber Wellenlängen, die von dem Laser und dem LED erzeugt werden, und daher werden sie häufig in einer Ladungen bildenden Schicht verwendet. Die Phthalocyanine sind im allgemeinen chemisch stabil, leicht zu synthetisieren und mit vergleichsweise niedrigen Kosten herstellbar.
  • Bei Verwendung des Digital-Kopierers, bei dem ein Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, das Phthalocyanin in seiner Ladungen bildenden Schicht enthält, treten jedoch Probleme bei einem entwickelten photographischen Bild auf. Es kann ein Schleier auf dem Bild nach der ersten Umdrehung des Auf zeichnungsmaterials in dem Digital-Kopierer festzustellen sein, während diese Art der Störung fast alltäglich ist im Falle der Verwendung eines konventionellen Laser- oder LED-Druckers. Im Vergleich mit den Ergebnissen der ersten Umdrehung wurde ferner festgestellt, daß diese Art einer mangelhaften Bildqualität abnimmt nach der zweiten Umdrehung und nach der dritten Umdrehung des Aufzeichnungsmaterials im wesentlichen eliminiert ist.
  • Bei dem Digital-Kopierer wird ein Umkehrentwicklungsschema angewendet, wie es allgemein in Laserdruckern und LED-Druckern angewendet wird, so daß festgestellt wurde, daß das verschleierte Bild nach der ersten Umdrehung im wesentlichen zurückzuführen ist auf einen elektrostatischen Ladungsfehler des Aufzeichnungsmaterials.
  • Im Vergleich zu den Ergebnissen der ersten Umdrehung des Aufzeichnungsmaterials vor und nach dem Verfahren der kontinuierlichen Herstellung von etwa 100 000 Kopien eines vorgegebenen Materials zur Bestimmung der elektrischen Ermüdung und nach dem Stehenlassen für etwa 30 bis 60 min wird die Stärke des Schleiers nach dem Verfahren schlechter als die Stärke des Schleiers vor dem Verfahren.
  • In Laserdruckern und LED-Druckern ist das Phänomen zu beobachten, daß eine Potential-Differenz zwischen dem Ladungspotential bei der ersten Umdrehung und dem Ladungspotential bei der zweiten oder einer späteren Umdrehung entsteht. Es ist somit möglich, das Verfahren so umzugestalten, daß irgendwelche Umdrehungen mit Ausnahme der ersten Umdrehung für eine Bilderzeugung verantwortlich sind. Um die Nachfrage des Marktes nach einer beschleunigten Herstellung der ersten Kopie, nach einer Beschleunigung der Erholungszeit bei einem Energiesparmodus und dgl., zu erfüllen, besteht ein Bedarf, das Verfahren so zu konzipieren, daß es die Stufe der Erzeugung eines Bildes als Ergebnis der ersten Umdrehung umfaßt. In diesem Fall können jedoch einige Modifikationen einschließlich einer vorhergehenden bzw. Vor-Aufladung durchgeführt werden. Um einen solchen Verfahrensaufbau zu erzie len, besteht jedoch die bestmögliche Lösung darin, die Differenz zwischen dem Potential bei der ersten Umdrehung und dem Potenial bei der zweiten Umdrehung in dem Aufzeichnungsmaterial vom Gesichtspunkt der Kostenvorteile und der Vereinfachung der Vorrichtung aus betrachtet zu verringern.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen, bei dem die Differenz zwischen einem Ladungspotential bei der ersten Umdrehung und einem Ladungspotential bei der zweiten oder einer späteren Umdrehung vernachlässigbar gering ist und als Folge davon ein Schleier oder dgl. nicht erzeugt wird auch ohne Durchführung einer Vor-Aufladung vor dem Bilderzeugungs-Verfahren.
  • Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Substrats für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das die folgenden Stufen umfaßt:
    Erzeugung eines anodischen Oxidationsfilms auf der Oberfläche eines Aluminium-Substrats;
    Durchführung einer ersten Versiegelungs-Behandlung (Abdichtungs-Behandlung) mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel (Abdichtungsmittel) bei einer spezifischen Temperatur bei dem Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm; und
    Durchführung einer zweiten Versiegelungs-Behandlung (Abdichtungs-Behandlung) mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel (Abdichtungsmittel) bei einer spezifischen Temperatur bei dem Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm, das der ersten Versiegelungs-Behandlung (Abdichtungs-Behandlung) mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel (Abdichtungsmittel) unterzogen worden ist.
  • Die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, kann hier 0,8 bis 20 g/l, vorzugsweise 1,2 bis 10 g/l, betragen.
  • Die spezifische Temperatur bei der ersten Versiegelungs-Behandlung kann 10 bis 35°C, vorzugsweise 20 bis 30°C, betragen.
  • Die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, kann 1,5 bis 15 g/l, vorzugsweise 5,0 bis 10 g/l, betragen.
  • Die spezifische Temperatur bei der zweiten Versiegelungs-Behandlung kann 70 bis 95°C, vorzugsweise 80 bis 90°C, betragen.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das umfaßt:
    ein Aluminium-Substrat; und
    einen auf dem Aluminium-Substrat erzeugten anodischen Oxidationsfilm,
    wobei das Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Aluminiumoxidationsfilm einer ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel unterworfen wird und dann einer zweiten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel unterworfen wird.
  • Die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, kann hier 0,8 bis 20 g/l, vorzugsweise 1,2 bis 10 g/l, betragen.
  • Die erste Versiegelungs-Behandlung kann bei einer Temperatur von 10 bis 35°C, vorzugsweise von 20 bis 30°C, durchgeführt werden.
  • Die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, kann 1,5 bis 15 g/l, vorzugsweise 5,0 bis 10 g/l, betragen.
  • Die zweite Versiegelungs-Behandlung kann bei einer Temperatur von 70 bis 95°C, vorzugsweise von 80 bis 90°C, durchgeführt werden.
  • Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das mindestens ein Substrat und min destens eine auf das Substrat auflaminierte lichtempfindliche Schicht aufweist, wobei
    das Substrat ein Aluminium-Substrat umfaßt, das einen darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm aufweist, wobei das Aluminium-Substrat mit dem anodischen Oxidationsfilm einer ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel und danach einer zweiten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel unterworfen worden ist.
  • Die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, kann hier 0,8 bis 20 g/l, vorzugsweise 1,2 bis 10 g/l, betragen.
  • Die erste Versiegelungs-Behandlung kann bei einer Temperatur von 10 bis 35°C, vorzugsweise von 20 bis 30°C, durchgeführt werden.
  • Die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, kann 1,5 bis 15 g/l, vorzugsweise 5,0 bis 10 g/l, betragen.
  • Die lichtempfindliche Schicht kann Phthalocyanin als eine Ladungen bildende Substanz enthalten.
  • Die obengenannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen derselben in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen hervor. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials vom Einschichten-Typ; und
  • 2 eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen negativ geladenen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials des Typs, der eine Laminat-Struktur mit funktionsgetrennten Schichten aufweist.
  • Ein Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und ein Aufzeichnungsmaterial, in dem ein solches erfindungsgemäßes Substrat verwendet wird, werden nachstehend näher beschrieben.
  • Das erfindungsgemäße Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial kann nach einem Verfahren hergestellt werden, bei dem Versiegelungs-Behandlungen nach der Anwendung eines anodischen Oxidations-Verfahrens auf ein Aluminium-Trägermaterial in geeigneter Weise durchgeführt werden. Bei dem anodischen Oxidationsverfahren wird ein oxidierter Aluminiumfilm auf dem Material abgeschieden und es kann beispielsweise nach dem Verfahren durchgeführt werden, das die in der Tabelle 1 angegeben Stufen umfaßt. Tabelle 1
    Stufe Nr. Details Behandlungsdauer Temp.d. Flüssigkeit (°C) verwendete Chemikalie Konz. (g/l)
    1 Entfettung 4,0 min 60 Entfettungsmittel (z. B. TOPALCLEAN 101TM) 30
    2 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    3 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    4 Neutralisation 1,0 min Salpetersäure 70
    5 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    6 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    7 anodische Oxidation 23,5 min 20 Schwefelsäure 180
    8 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    9 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    10 Waschen mit Wasser 2,5 min reines Wasser
    11 erste Stufe der Lochversiegelung 2,0 min 25 Nickelfluorid (z. B. TOP-SEAL L-100TM) 2
    12 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    13 zweite Stufe der Lochversiegelung 10,0 min 85 Nickelacetat (z. B. TOP-SEAL H298TM) 8 (40 ml/l)
    14 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    15 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    16 Waschen mit Wasser 1,0 min reines Wasser
    17 Waschen mit heißem Wasser 2,0 min 65 reines Wasser
    18 Trocknen 4,0 min 70 Trocknen mit heißer Luft
  • Das Verfahren umfaßt zwei Versiegelungs- bzw. Abdichtungs-Behandlungen: die Stufe Nr. 11 und die Stufe Nr. 13 in der Tabelle 1. Die Versiegelungs-Behandlung der ersten Stufe (Stufe Nr. 11) wird durchgeführt unter Verwendung von Nickelfluorid als Versiegelungsmittel. Die Nickelfluorid-Konzentration beträgt vorzugsweise 0,8 bis 20 g/l, besonders bevorzugt 1,2 bis 10 g/l, bei einer Temperatur von vorzugsweise 10 bis 35°C, besonders bevorzugt von 20 bis 30°C. Andererseits wird die Versiegelungs-Behandlung der zweiten Stufe (Stufe Nr. 13) durchgeführt unter Verwendung von Nickelacetat als Versiegelungsmittel. Die Nickelacetat-Konzentration beträgt vorzugsweise 1,5 bis 15 g/l, besonders bevorzugt 5,0 bis 10 g/l, bei einer Temperatur von vorzugsweise 70 bis 95°C, besonders bevorzugt von 80 bis 90°C.
  • Wenn die Reihenfolge dieser Versiegelungs-Behandlungen umgekehrt wird, weist das resultierende Aufzeichnungsmaterial keinen Vorteil gemäß der vorliegenden Erfindung auf, weil es schlechte elektrische Eigenschaften hat und ein Bild mit sichtbaren Defekten, beispielsweise einem Schleier oder dgl., liefert. Wenn eine zusätzliche Versiegelungs-Behandlung mit reinem Wasser 5 bis 20 min lang bei 80 bis 90°C nach der Nickelfluorid-Versiegelung (d. h. nach der Doppel-Versiegelungs-Behandlung) durchgeführt wird, tritt ein weiteres Problem auf, wenn diese Stufen in einem kontinuierlichen Verfahren in kommerziellem Maßstab durchgeführt werden. Das Problem besteht darin, daß ein Wasserbad für die Versiegelungs-Behandlung, bei der reines Wasser verwendet wird, die Neigung hat, durch die anderen Agentien und dgl. verunreinigt zu werden, was zur Entstehung von Bilddefekten, beispielsweise einem Schleier, führt. Mit der doppelten Versiegelungs-Behandlung können daher die Vorteile der vorliegenden Erfindung nicht erzielt werden.
  • Nachstehend wird ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial als eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung näher beschrieben. In dem Aufzeichnungsmaterial wird das vorstehend beschriebene Substrat als ein Substrat verwendet.
  • Das Aufzeichnungsmaterial gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform kann ein solches mit einer Struktur vom Einzelschicht-Typ oder vom funktionsgetrennten Schichten-Typ sein. Die zuerst genannte Struktur ist in der 1 dargestellt, während die zuletzt genannte Struktur in der 2 dargestellt ist.
  • Jedes der in den Figuren dargestellten Aufzeichnungsmaterialien weist eine lichtempfindliche Schicht 5 auf einem Substrat 1 auf. In der 2 ist die lichtempfindliche Schicht 5 jedoch weiter unterteilt in Schichten mit verschiedenen Funktionen. Nachstehend wird nur ein negativ geladenes Aufzeichnungsmaterial mit einer funktionsgetrennten lichtempfindlichen Schicht näher beschrieben. Es braucht jedoch nicht erwähnt zu werden, daß es für den Fachmann auf diesem Gebiet selbstverständlich ist, daß die jeweilige detaillierte Beschreibung auch auf das in 1 dargestellte Aufzeichnungsmaterial vom Einzelschicht-Typ anwendbar ist.
  • In der 2 ist das negativ geladene Aufzeichnungsmaterial ein solcher des Typs mit einer funktionsgetrennten Schichtstruktur. Die lichtempfindliche Schicht 5 wird nach einer Unterschicht 2 auf das Substrat 1 auflaminiert und sie besteht aus einer Ladungen bildenden Schicht 3 und einer Ladungen transportierenden Schicht 4, die in der genannten Reihenfolge auflaminiert werden, wobei man eine funktionsgetrennte Mehrschichten-Struktur erhält.
  • Das Substrat 1 fungiert als Elektrode des Aufzeichnungsmaterials und gleichzeitig als Substrat für die anderen jeweiligen Schichten. Das Substrat 1 wird hergestellt aus einem Aluminium-Substrat, das die Fom eine Zylinders, einer Platte und eines Films haben kann. Das Aluminium-Substrat weist einen anodisch oxidierten Aluminiumfilm auf seiner Oberfläche auf.
  • Die Ladungen bildende Schicht 3 kann durch Vakuumabscheidung einer photoleitfähigen organischen Substanz oder durch Aufbringen eines Materials, das Teilchen aus einer organischen photoleitfähigen Substanz, dispergiert in einem Harzbindemittel enthält, in Form einer Schicht gebildet werden. Die La dungen bildende Schicht 3 ist verantwortlich für die Aufnahme von Licht unter Erzeugung von elektrischen Ladungen. Es ist wichtig, daß die Ladungen bildende Schicht 3 einen hohen Wirkungsgrad in bezug auf die Ladungsbildung und gleichzeitig die erwünschten Eigenschaften hat, die gebildeten Ladungen in die Ladungen transportierende Schicht 4 zu injizieren, d. h. die Ladungsinjektion weist eine geringe Abhängigkeit von dem elektrischen Feld auf und ist wirksam selbst bei einem niedrigen elektrischen Feld.
  • Eine Ladungen bildende Substanz der Ladungen bildenden Schicht 3 kann ausgewählt werden aus der Gruppe, die besteht aus metallfreien Phthalocyanin-Verbindungen; Phthalocyanin-Verbindungen, die in ihrem Zentrum ein Metall wie Zinn, Zink oder Kupfer oder ein Oxid eines dieser Metalle oder ein mit einem Chloratom oder dgl. koordiniertes Metall aufweisen. Unter diesen Substanzen kann eine geeignete ausgewählt werden in Abhängigkeit von der Wellenlängenbande der Belichtungslichtquelle für die Bilderzeugung und von der für das Aufzeichnungsmaterial erforderlichen Lichtempfindlichkeit. Die Menge, in der die Phthalocyanin-Verbindung verwendet werden soll, beträgt 5 bis 500 Gew.-Teile, vorzugsweise 10 bis 100 Gew.-Teile, bezogen auf 10 Gew.-Teile des Harz-Bindemittels.
  • Da es ausreicht, wenn die Ladungen bildende Schicht 3 nur eine Ladungsbildungs-Funktion hat, liegt die Filmdicke im allgemeinen innerhalb eines solchen Bereiches, daß die erforderliche Lichtempfindlichkeit erzielt wird, und sie ist so dünn wie möglich, im allgemeinen beträgt die Dicke weniger als 5 μm, vorzugsweise weniger als 1 μm. Die Ladungen bildende Schicht 3 umfaßt hauptsächlich eine Ladungen bildende Substanz, die mit einer Ladungen transportierenden Substanz oder dgl. gemischt werden kann. Als Bindemittel für die Ladungen bildende Schicht können Polymere, wie Polycarbonat, Polyester, Polyurethan, Polyamid, Epoxypolymer, Polyvinylbutyral, Phenoxypolymer, Siliconpolymer, Methacrylsäureesterpolymer oder Copolymere davon und halogenierte oder cyanoethylierte Verbindungen davon in geeigneten Kombinationen verwendet werden.
  • Die Ladungen transportierende Schicht 4 ist ein Überzugsfilm, der eine organische Ladungen transportierende Substanz, dispergiert in einem Harzbindemittel, umfaßt. Die Ladungen transportierende Schicht 4 hält die Ladung des Aufzeichnungsmaterials als eine Isolierschicht im Dunkeln aufrecht, während sie die aus der Ladungen bildenden Schicht injizierte Ladung transportiert, wenn sie Licht empfängt. Als Harzbindemittel für die Ladungen transportierende Schicht werden Polymere und Copolymer von Polycarbonat, Polyester, Polystyrol und Methacrylsäureester verwendet, für die wichtig ist, daß sie mit den Ladungen transportierenden Substanzen kompatibel sind neben ihren mechanischen, chemischen und elektrischen Stabilitäten und ihrem Bindevermögen. In der Ladungen transportierenden Schicht 4 werden Distyryl-Verbindungen, Diamin-Verbindungen, Hydrazon-Verbindungen, Stilben-Verbindungen und dgl. als Ladungen transportierende Substanz verwendet. Die Menge der Verbindung beträgt 20 bis 200 Gew.-Teile, vorzugsweise 30 bis 150 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Harz-Bindemittels.
  • Die Filmdicke der Ladungen transportierenden Schicht 4 beträgt vorzugsweise 3 bis 50 μm, besonders bevorzugt 15 bis 40 μm, um ein praktisch wirksames Oberflächenpotential aufrechtzuerhalten.
  • Zur Verbesserung der Empfindlichkeit, zur Herabsetzung des Restpotentials, zur Verbesserung der Umweltbeständigkeit oder der Stabilität gegenüber schädlichem Licht oder dgl. können der Unterschicht, der Ladungen bildenden Schicht und der Ladungen transportierenden Schicht erforderlichenfalls eine Elektronen aufnehmende Substanz, ein Antioxidationsmittel, ein Licht-Stabilisator oder dgl. zugesetzt werden.
  • Außerdem kann auf der obengenannten lichtempfindlichen Schicht eine Oberflächenschutzschicht vorgesehen sein zur Verbesserung der Umweltbeständigkeit und mechanischen Festigkeit. Die Oberflächenschutzschicht ist zweckmäßig eine solche, welche die Lichttransmission nicht wesentlich stört.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen näher beschrieben, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
  • Ausführungsformen 1 bis 4 (Zwei-Stufen-Versiegelung)
  • Nachdem ein zylindrisches Aluminium-Substrat (JIS 6063-Material) unter Verwendung einer Drehbank auf die gewünschten Dimensionen zugeschnitten worden war, wurde eine Entfettung mit einem Entfettungsmittel (TOPALCLEAN 101TM, 30 g/l/60°C, 2 min, der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) durchgeführt und es wurde mit Wasser gründlich gewaschen, um das Entfettungsmittel zu entfernen. Danach wurde das Aluminium-Substrat einer anodischen Oxidation (Stromdichte 1,0 A/dm2, elektrolytische Spannung 13,5 bis 14,0 V) in Schwefelsäure (180 g/l, 20°C, 25 min) unterworfen zur Erzielung eines anodischen Oxidationsfilms mit einer Dicke von 7 μm.
  • Unter Verwendung von Nickelfluorid (TOP-SEAL L-100TM der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) in einer Konzentration von 2 g/l wurde 2 min lang eine Versiegelung der ersten Stufe durchgeführt. Dann wurde eine Versiegelung der zweiten Stufe durchgeführt unter Verwendung von Nickelacetat (TOP-SEAL H298TM, 40 ml/l, der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) für 8 min bei den Temperatur-Bedingungen 60°C, 70°C, 80°C und 90°C.
  • Danach wurde das Substrat zweimal mit heißem reinem Wasser bzw. zweimal mit reinem Wasser einem Ultraschallwaschen unterworfen. Dann wurde es heißer Luft ausgesetzt zur Erzielung eines fertigen Aluminium-Substrats (nachstehend als "Roh-Zylinder" bezeichnet) unter Bildung des anodischen Oxidationsfilms.
  • Anschließend wurde der so erhaltene Roh-Zylinder mit einem alkalischen Waschmittel (CASTROL 450TM der Firma Castrol Co., Ltd.) in einer Konzentra tion von 2 Gew.-% gewaschen, mit reinem Wasser gespült, mit heißem reinem Wasser von 65°C gewaschen und getrocknet.
  • Danach wurden zur Herstellung der Ladungen bildenden Schicht 10 Gew.-Teile Titanylphthalocyanin und 10 Gew.-Teile Harz-Bindemittel (Polyvinylbutyral (BM-2TM der Firma Sekisui Chemical Co., Ltd.) in 980 Gew.-Teilen Tetrahydrofuran dispergiert unter Bildung einer Beschichtungs-Flüssigkeit, die durch Tauchbeschichten aufgebracht und dann 30 min lang bei 100°C getrocknet wurde unter Bildung einer Ladungen bildenden Schicht mit einer Filmdicke von etwa 0,2 μm. Anschließend wurden 100 Gew.-Teile Hydrazon-Verbindung und 100 Gew.-Teile Polycarbonatharz (TOUGHZET B-500TM der Firma Idemitsu Kosan Co., Ltd.) in 900 Gew.-Teilen Dichlormethan gelöst zur Herstellung einer Beschichtungs-Lösung, die durch Tauchbeschichten aufgebracht und dann 60 min lang bei 100°C getrocknet wurde unter Bildung einer Ladungen transportierenden Schicht mit einer Filmdicke von etwa 25 μm, wodurch ein organisches Aufzeichnungsmaterial vom Laminat-Typ erhalten wurde.
  • Ausführungsformen 5 bis 8 (Zwei-Stufen-Versiegelung)
  • In der Stufe der Versiegelung in dem Verfahren zur Erzeugung von anodischen Oxidationsfilmen bei den Ausführungsformen 5 bis 8 wurde die Behandlung jeweils unter den gleichen Bedingungen wie bei den Ausführungsformen 1 bis 4 durchgeführt, jedoch mit der Ausnahme, daß die Konzentration von Nickelfluorid (TOP-SEAL L-100TM der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) bei den Ausführungsformen 5 bis 8 4 g/l betrug.
  • Vergleichsbeispiele 1 und 2 (Ein-Stufen-Versiegelung)
  • In der Stufe der Versiegelung in dem Verfahren zur Erzeugung eines anodischen Oxidationsfilms wurde die Versiegelungs-Behandlung in nur einer Stufe durchgeführt mit Nickelacetat (TOP-SEAL H298TM, 40 ml/l, der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) für 8 min bei den beiden Temperatur-Bedin gungen 60°C und 80°C. Die übrigen Bedingungen waren die gleichen wie bei der Ausführungsform 1.
  • Vergleichsbeispiele 3 und 4 (Ein-Stufen-Versiegelung)
  • In der Stufe der Versiegelung in dem Verfahren zur Erzeugung eines anodischen Oxidationsfilms wurde die Versiegelungs-Behandlung in nur einer einzigen Stufe durchgeführt mit Nickelfluorid (TOP-SEAL L-100TM der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) in einer Konzentration von 2 g/l unter den beiden Zeit-Bedingungen für 2 min und 10 min. Die übrigen Bedingungen waren die gleichen wie bei der Ausführungsform 1.
  • Vergleichsbeispiele 5 und 6 (Ein-Stufen-Versiegelung)
  • In der Stufe der Versiegelung in dem Verfahren zur Erzeugung eines anodischen Oxidationsfilms wurde die Versiegelungs-Behandlung in nur einer einzigen Stufe durchgeführt mit Nickelfluorid (TOP-SEAL L-100TM der Firma Okuno Chemical Industries Co., Ltd.) in einer Konzentration von 4 g/l unter zwei Zeit-Bedingungen für 2 min und 10 min. Die übrigen Bedingungen waren die gleichen wie bei der Ausführungsform 1.
  • Jedes der so herstellten Aufzeichnungsmaterialien wurde in einen DigitalKopierer eingebaut, der modifiziert worden war zur Bestimmung des Oberflächenpotentials des Aufzeichnungsmaterials, und es wurde bewertet in bezug auf die Differenz in dem Ladungspotential zwischen der ersten Umdrehung und der zweiten Umdrehung bei einer Anfangszeit und nach der Anfertigung von 100 000 Kopien, und es wurde das Bild bewertet. Die Ergebnisse der Bewertung sind in der Tabelle 2 angegeben.
  • Figure 00170001
  • In der Tabelle sind die Ergebnisse der Bildbewertung wie folgt angegeben:
  • gut:
    es wurde kein Verschleierungs-Bilddefekt festgestellt
    X:
    es wurde ein Verschleierungs-Bilddefekt festgestellt
  • Wie aus den in der Tabelle 2 oben angegebenen Ergebnissen ersichtlich, wurde durch Durchführung einer Zwei-Stufen-Versiegelungsbehandlung bei der Erzeugung des anodischen Aluminium-Oxidationsfilms bei den Ausführungsformen 1 bis 8 die Potential-Differenz zwischen der ersten Umdrehung und der zweiten Umdrehung am Anfang und nach der Anfertigung von 100 000 Kopien in einem Digital-Kopierer bemerkenswert vermindert auf 15 V oder weniger, verglichen mit den Vergleichsbeispielen 1 bis 6, bei denen eine Ein-Stufen-Versiegelungsbehandlung durchgeführt wurde. Außerdem wurde in dem Bild kein Verschleierungsbild-Defekt festgestellt, so daß ein gutes Ergebnis erhalten wurde.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist bei einem Digital-Kopierer die Differenz in bezug auf das Ladungspotential zwischen der Anfangszeit des Betriebs und nach der jeweiligen Druckermüdung gemäß der vorliegenden Erfindung gering und es wird ein gutes Bild erhalten ohne Beeinträchtigung, d. h. Verschlechterung, der übrigen Eigenschaften des Aufzeichnungsmaterials selbst bei einem Verfahren ohne Vor-Aufladung.
  • Die vorliegende Erfindung wurde zwar vorstehend unter Bezugnahme auf verschiedene bevorzugte Ausführungsformen näher erläutert, es ist jedoch für den Fachmann auf diesem Gebiet selbstverständlich, daß sie darauf nicht beschränkt ist, sondern daß Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird, und es ist auch ersichtlich, daß die nachfolgenden Patentansprüche alle diese Änderung und Modifikationen umfassen, so daß diese innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegen.

Claims (26)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Substrats für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, umfassend die folgenden Stufen: Erzeugung eines anodischen Oxidationsfilms auf der Oberfläche eines Aluminium-Substrats; Durchführung einer ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel bei einer spezifischen Temperatur bei dem Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm; und Durchführung einer zweiten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel bei einer spezifischen Temperatur bei dem Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm, das der ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel unterworfen worden ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, 0,8 bis 20 g/l beträgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, 1,2 bis 10 g/l beträgt.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Temperatur der ersten Versiegelungs-Behandlung 10 bis 35°C beträgt.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die spezifische Temperatur der ersten Versiegelungs-Behandlung 20 bis 30°C beträgt.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, 1,5 bis 15 g/l beträgt.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, 5,0 bis 10 g/l beträgt.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Temperatur der zweiten Versiegelungs-Behandlung 70 bis 95°C beträgt.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Temperatur der zweiten Versiegelungs-Behandlung 80 bis 90°C beträgt.
  10. Substrat für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, umfassend: ein Aluminium-Substrat; und einen auf dem Aluminium-Substrat erzeugten anodischen Oxidationsfilm, wobei das Aluminium-Substrat mit dem darauf erzeugten anodischen Aluminiumoxidationsfilm einer ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel und dann einer zweiten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel unterworfen worden ist.
  11. Substrat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, 0,8 bis 20 g/l beträgt.
  12. Substrat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, 1,2 bis 10 g/l beträgt.
  13. Substrat nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Versiegelungs-Behandlung bei einer Temperatur von 10 bis 35°C durchgeführt wird.
  14. Substrat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Versiegelungs-Behandlung bei einer Temperatur von 20 bis 30°C durchgeführt wird.
  15. Substrat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, 1,5 bis 15 g/l beträgt.
  16. Substrat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, 5,0 bis 10 g/l beträgt.
  17. Substrat nach den Ansprüchen 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Versiegelungs-Behandlung bei einer Temperatur von 70 bis 95°C durchgeführt wird.
  18. Substrat nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Versiegelungs-Behandlung bei einer Temperatur von 80 bis 90°C durchgeführt wird.
  19. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, umfassend mindestens ein Substrat und mindestens eine auf das Substrat auflaminierte lichtempfindliche Schicht, wobei das Substrat ein Aluminium-Substrat umfaßt, das einen darauf erzeugten anodischen Oxidationsfilm aufweist, wobei das Aluminium-Substrat mit dem darauf befindlichen anodischen Oxidationfilm einer ersten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelfluorid als Versiegelungsmittel und danach einer zweiten Versiegelungs-Behandlung mit Nickelacetat als Versiegelungsmittel unterworfen worden ist.
  20. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, 0,8 bis 20 g/l beträgt.
  21. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelfluorid umfaßt, 1,2 bis 10 g/l beträgt.
  22. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Versiegelungs-Behandlung bei einer Temperatur von 10 bis 35°C durchgeführt wird.
  23. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Versiegelungs-Behandlung bei einer Temperatur von 20 bis 30°C durchgeführt wird.
  24. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, 1,5 bis 15 g/l beträgt.
  25. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Versiegelungsmittels, das Nickelacetat umfaßt, 5,0 bis 10 g/l beträgt.
  26. Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Schicht Phthalocyanin als Ladungen bildende Substanz enthält.
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