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DE19832401A1 - Pedalpauke - Google Patents

Pedalpauke

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Publication number
DE19832401A1
DE19832401A1 DE1998132401 DE19832401A DE19832401A1 DE 19832401 A1 DE19832401 A1 DE 19832401A1 DE 1998132401 DE1998132401 DE 1998132401 DE 19832401 A DE19832401 A DE 19832401A DE 19832401 A1 DE19832401 A1 DE 19832401A1
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DE
Germany
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timpani
pedal
fine tuning
lever
tension
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DE1998132401
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Stefan Aehnelt
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LEBERECHT FISCHER KG
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LEBERECHT FISCHER KG
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/04Timpani

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Pedalpauke mit einem Paukenkessel.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Pedalpauke gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1. Eine derartige Pedalpauke ist bekannt (DE 86 28 936.5 G).
Nachteilig bei dieser Pedalpauke ist u. a., daß für die Fixierung der mit dem Pedal vorgenommenen Grobeinstellung der Tonlage der Pauke (auch Grobstimmung) eine zwischen der Grundplatte bzw. dem Basisteil und dem Pedalhebel wirkende Sperre notwendig ist, die nicht nur als optisch unschönes Element über die Unterseite der Pauke vorsteht, sondern insbesondere auch beim Transport äußerst störend ist und es auch nicht ohne weiteres zuläßt, das Pedal so auszuführen, daß dieses für den Transport in der Länge verkleinerbar ist.
Der grundsätzliche Vorteil der bekannten Pedalpauke besteht darin, daß durch Betätigen der Feinstimmung, beispielsweise mit Hilfe des von einer Gewindespindel gebildeten Feinstimmers, über die Spanneinrichtung die Spannung des Paukenfelles sehr fein verstellbar ist, so daß nach einer Grobeinstellung über den Pedalhebel die Einstellung eines präzisen Tones leicht, genau und schnell möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pedalpauke der Eingangs geschilderten Art unter Beibehaltung deren grundsätzlicher Vorteile dahingehend weiterzubilden, daß eine über die Unterseite des Paukenkessels bzw. des dortigen Trag- oder Basisteils wegstehende Sperreinrichtung vermieden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Pedalpauke entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
Bei der erfindungsgemäßen Pedalpauke ist anstelle der zwischen dem Basisteil und dem Pedalhebel wirkenden Sperreinrichtung eine Klemmvorrichtung für das Zugstück der Paukenfell-Spanneinrichtung vorgesehen, wobei diese Klemmvorrichtung auf dem Zugstück angeordnet und am Feinstimmelement, beispielsweise am Feinstimmhebel gehalten ist. Die Klemmvorrichtung ist dabei so ausgeführt, daß sie eine Relativbewegung des Zugstückes relativ zum Feinstimmelement im Sinne eines Lockerns der Spannung der Spanneinrichtung sperrt, eine Bewegung des Zugstückes relativ zum Feinstimmelement im Sinne einer Erhöhung der Spannung der Spanneinrichtung aber zuläßt, so daß bei gespannten Paukenfell und aus der hieraus resultierenden Zugspannung an der Spanneinrichtung das Feinstimmelement antriebsmäßig mit dem Spannstück verbunden ist, und zwar sowohl für eine Erhöhung der Fellspannung, als auch für eine Reduzierung der Fellspannung in dem Verstellbereich der Feinstimmung. Durch Betätigen des Pedales ist ohne Entriegeln der Klemmvorrichtung eine Erhöhung der Fellspannung für eine neue Grund- oder Grobstimmung möglich.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figur an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und im Schnitt eine Pedalpauke gemäß der Erfindung;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung und im Detail die im Paukenkessel untergebrachte Klemmvorrichtung für die Feinverstimmung.
Die in den Figuren dargestellte Pedalpauke besteht an sich bekannter Weise aus einem Kessel 1, der an seiner oberen, offenen Seite des Paukenfell 2 aufweist und mit der Außenfläche der dem Paukenfell 2 gegenüberliegenden Unterseite auf einer Grundplatte 3 aufliegt und an dieser befestigt ist. Über die Unterseite der Grundplatte 3 stehen drei jeweils von Rohrstücken gebildete Füße 4 weg, die nach Art eines Drei- Beins ein Aufstellen der Pedalpauke auf dem Boden ermöglichen. Die Füße 4 sind jeweils in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar an der Grundplatte 3 vorgesehen, so daß diese Füße für den Transport der Pedalpauke in den vom Paukenkessel 1 und dem Paukenfeld 2 begrenzten Innenraum 5 eingeschoben werden können.
Das Paukenfell 2 ist an seinem Umfang in einem den Paukenkessel 1 an dessen Oberseite umschließenden Spannreifen 6 befestigt bzw. eingespannt und liegt im Bereich seines Umfangs bzw. im Bereich dieses Spannreifens gegen den oberen Öffnungsrand des Paukenkessels an. Um den Umfang des Paukenkessels 1 sind verteilt mehrere Spannschrauben 7 vorgesehen, die jeweils durch eine Bohrung im Spannreifen 6 hindurchreichen und sich mit ihrer größeren Länge über die Unterseite des Spannreifens 6 nach unten erstrecken. Mit einem Kopf liegend die Spannschrauben 7 gegen die Überseite des Spannreifens 6 an. Mit einem Außengewinde greifen die Spannschrauben 7 jeweils in ein Innengewinde eines Exzenter-Hebels 8 ein, wobei für jede Spannschraube 7 ein solcher Exzenter-Hebel vorgesehen ist. Die einzelnen Exzenter-Hebel 8 sind an der Außenfläche des Paukenkessels mit Hilfe jeweils eines Gelenkstiftes 9 angelenkt, dessen Achse horizontal bzw. tangential zur Umfangslinie des Paukenkessels 1 verläuft. Mit jedem Exzenter-Hebel 8 ist weiterhin das eine (obere) Ende einer Zugstange 10 gelenkig verbunden, dessen anderes (unteres) Ende an einem verbreiterten Kopf 11 eines Zugbolzens 12 angelenkt ist. Jede Zugstange 10 erstreckt sich durch eine Öffnung des Paukenkessels 1 ausgehend von den zugehörigen Exzenterhebel 8 schräg nach unten in den Innenraum 5 des Paukenkessels 1 bis an den Kopf 11 des im Bodenbereich des Paukenkessels 1 vorgesehenen Zugbolzens 12. Letzterer liegt mit seiner Achse achsgleich mit der Symmetrieachse S und ist in Richtung dieser Symmetrieachse S verschiebbar, wobei der Zugbolzen 12 mit einer Teillänge über die Oberseite der Grundplatte 3 in den Innenraum 5 des Paukenkessels 1 vorsteht und dort den Kopf 11 aufweist. Mit einer Teillänge steht der Zugbolzen 12 weiterhin auch über die Unterseite der Grundplatte 3 vor.
An einem ebenfalls über die Unterseite der Grundplatte 3 voranstehenden und an dieser Grundplatte vorgesehenen Lager 13 ist ein Feinstimmhebel 14 mit einem Ende um eine horizontale, d. h. senkrecht zur Symmetrieachse S verlaufenden Achse schwenkbar befestigt, und zwar mit Hilfe eines Gelenkbolzens 15. Gegen die Oberseite des Feinstimmhebels 14 liegt an dem den Gelenkbolzen 15 entfernten anderen Ende dieses Feinstimmhebels das untere Ende einer Stange 16 an, die ausgehend von ihrem unteren Ende über eine Teillänge mit einem Außengewinde versehen ist und mit diesem Außengewinde in ein an der Grundplatte 3 vorgesehenes Muttergewindestück 17 eingreift. Die Stange 16, die mit einer kleineren, das untere Ende der Stange 16 bildenden Teillänge über die Unterseite des Muttergewindestückes 17 und mit einer größeren Teillänge über die Oberseite des Muttergewindestückes 17 wegsteht und an der Außenseite des Paukenkessels 1 derart angeordnet ist, daß die Achse dieser Stange mit der Symmetrieachse S einen sich zur Oberseite des Paukenkessels 1 hin öffnenden spitzten Winkel einschließt, ist im Bereich ihres oberen Endes an einem an der Außenseite des Paukenkessels 1 vorgesehenen Lager 18 drehbar und axial verschiebbar gelagert. An dem oberen, über das Lager 18 vorstehenden Ende trägt die Stange 16 einen radial von dieser wegstehenden Griff 19, mit welchem die Stange 16 um ihre Achse gedreht werden kann. Die Stange 16 und der Griff 19 bilden einen Feinstimmer, mit welchem durch Drehen der Stange 16 um ihre Achse mit Hilfe des Griffes 19 eine feinfühlige Veränderung der Spannung des gespannten Paukenfells 2 und damit eine Feinstimmung der Pedalpauke möglich sind.
An dem Feinstimmhebel 14 ist mit Hilfe eines parallel zum Gelenkbolzen 15 liegenden Gelenkbolzen 20 das eine Ende eines Pedalhebels 21 angelenkt, der an seinem anderen Ende das Pedal 22 aufweist. Der Gelenkbolzen 20 liegt dabei bei der für die Fig. 1 gewählten Darstellung zwischen dem Gelenkbolzen 15 und dem Zugbolzen 12. Mit einem parallel zum Gelenkbolzen 20 liegenden Gelenkbolzen 23 ist das untere, über die Unterseite der Grundplatte 3 vorstehende Ende des Zugbolzens am Pedalhebel 21 angelenkt, wobei der Abstand zwischen dem Gelenkbolzen 23 und dem Gelenkbolzen 20 kleiner ist als der Abstand zwischen dem Gelenkbolzen 23 und dem Pedal 22.
Mit 24 ist eine Klemmvorrichtung für den Zugbolzen 12 bezeichnet, die bei der dargestellten Ausführungsform als Kugelklemmung ausgeführt ist und mit dem Feinstimmhebel 14 mittels eines Gelenkbolzens 25 gelenkig verbunden ist. Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist die Klemmvorrichtung 24 im Bereich einer unteren Öffnung 26 im Paukenkessel 1 und in der Grundplatte 3 angeordnet, und zwar weitestgehend im Innenraum 5 derart, daß durch die Klemmvorrichtung 24 und die zugehörigen Elemente das Einschieben der Füße 4 in den Innenraum 5 nicht behindert wird.
Im Einzelnen ist die Klemmvorrichtung 24 so ausgeführt, daß sie eine Bewegung des Zugbolzens 12 nach unten relativ zu der Klemmvorrichtung und damit relativ zum Feinstimmhebel 14 und damit ein Stimmen der Pauke über den Pedalhebel 21 und das Pedal 22 zuläßt, während die Klemmvorrichtung den Zugbolzen 12 insbesondere auch unter Berücksichtigung der vom Paukenfell 2 über die Zugstangen 10 auf den Zugbolzen 12 ausgeübten Zugkräfte am Feinstimmhebel 14 verriegelt, so daß nach der über das Pedal 22 vorgenommenen Grobeinstellung bzw. Grobstimmung der Pauke über die Feinstimmeinrichtung (Griff 19, Stange 16 und Feinstimmhebel 14) eine Feinverstimmung möglich ist.
Die Klemmvorrichtung 24 besteht in an sich bekannter Weise aus einem äußeren hülsenartigen Gehäuse 26, welches gelenkig mit dem Feinstimmhebel 14 verbunden ist und eine sich bei der Darstellung der Fig. 2 nach oben hin verengende Öffnung 28 aufweist, durch die der Zugbolzen 12 hindurchgeführt ist. Innerhalb der Öffnung 28 ist ein hülsenartiger, den Zugbolzen 12 umschließender Klemmkugelträger 29 vorgesehen, der an seinem oberen Ende mehrere Klemmkugeln 30 trägt und durch eine Feder 31 nach oben vorgespannt ist, so daß die Klemmkugeln 30 in der sich verengenden Öffnung 28 einerseits gegen die kegelförmige Fläche der Öffnung 28 und andererseits gegen die Außenfläche der Zugstange 12 angedrückt sind und dadurch die Zugstange 12 für eine Bewegung nach oben im Gehäuse 27 verklemmen und sperren. Oberhalb der Klemmkugeln 30 sitzt auf der Zugstange 12 weiterhin eine Entriegelungshülse 32, die durch eine Feder 33 nach oben vorgespannt ist und gegen die Wirkung dieser Feder 33 in eine Stellung bewegbar ist, in der die Entriegelungshülse 32 mit den Klemmkugeln 30 zur Anlage kommt und diese zusammen mit dem Klemmkugelträger 29 gegen die Wirkung der Druckfeder 31 nach unten verschiebt, so daß die Klemmung zwischen der Zugstange 12 und dem Gehäuse 27 aufgehoben ist.
Am Gehäuse 27 ist an einem dortigen Lager 34 ein Entriegelungshebel 35 mit einem Ende angelenkt, der an seinem anderen Ende mit dem Zugseil 36 eines Bowdenzuges 37 zusammenwirkt. Durch Betätigen des Bowdenzuges wird der Entriegelungshebel 35 derart geschwenkt, daß dieser die Entriegelungshülse 32 zum Entriegeln der Klemmvorrichtung 24 betätigt. Als Betätigungselement für den Bowdenzug 37 dient beispielsweise das Pedal 22, welches in entsprechender Weise schwenkbar am Pedalhebel 21 vorgesehen ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht der Pedalhebel 21 aus zwei Teilen 21' und 21'', die gelenkig miteinander verbunden sind, so daß das Pedal 21 beispielsweise beim Transport der Pedalpauke vollständig unter den Paukenkessel 1 bzw. den Träger 3 geschwenkt oder geklappt werden kann. Die Klemmvorrichtung 24 hat den Vorteil, daß sich diese weitestgehend innerhalb des Innenraumes 5 befindet und somit auch hierdurch störende, über die Unterseite des Trägers 3 wegstehende Elemente vermieden sind.
Die Funktionswiese der Pedalpauke läßt sich, wie folgt, beschreiben: Mit Hilfe des Pedales 22 kann die gewünschte Grobstimmung der Pauke vorgenommen werden. Die mit dem Pedal 22 vorgenommene Grobstimmung wird durch die Klemmvorrichtung 24 beibehalten bzw. fixiert. Durch Betätigen des Griffes 19 kann dann über den Feinstimmhebel 14 die Feinstimmung vorgenommen werden. Ist es erforderlich, daß Paukenfell 2 für eine höhere Tonlage fester zu spannen, so kann dies im Sinne einer Grobstimmung durch entsprechendes Betätigen des Pedales 22 erfolgen. Ist hingegen eine Verstimmung der Pedalpauke zu tieferen Tönen hin notwendig, so kann über den Bowdenzug 37 die Klemmvorrichtung 24 gelöst und durch Nachgeben des Pedals 22 die Spannung am Paukenfell 2 reduziert werden, wobei das Lösen der Klemmvorrichtung und das Nachlassen der Spannung am Paukenfell 2 durch den auf dem Pedal 22 aufliegenden Fuß des Spielers erfolgen.
Bezugszeichenliste
1
Paukenkessel
2
Paukenfell
3
Grundplatte
4
Fuß
5
Kesselinnenraum
6
Spannreifen
7
Spannschraube
8
Exzenterhebel
9
Gelenkstift
10
Zugstange
11
Verbreiteter Kopf
12
Zugbolzen
13
Lager
14
Feinstimmhebel
15
Gelenkbolzen
16
Stange
17
Muttergewindestück
18
Lager
19
Griff
20
Gelenkbolzen
21
Pedalhebel
21
',
21
'' Hebelelement
22
Pedal
23
Gelenkbolzen
24
Klemmvorrichtung
25
Gelenkbolzen
26
Öffnung
27
Gehäuse
28
Gehäuseöffnung
29
Klemmkugelträger
30
Klemmkugel
31
Druckfeder
32
Entriegelungshülse
33
Druckfeder
34
Läger
35
Entriegelungshebel
36
Zugseil
37
Bowdenzug

Claims (9)

1. Pedalpauke mit einem Paukenkessel (1), mit einem an seinem äußeren Rand in einem Spannreifen (6) gehaltenen und über der offenen Seite des Paukenkessels (1) angeordneten Paukenfeld (2), mit einem Basis- oder Tragelement (3), an dem der Paukenkessel (1) befestigt ist und an dem wenigstens über die Unterseite des Basiselementes wegstehende Füße (4) vorgesehen sind, mit einem schwenkbaren Pedalhebel (21), welcher über ein Zugstück (12) einer Zug- oder Spanneinrichtung (10) mit dem Spannreifen zum Spannen des Paukenfells und zum Grobstimmen der Pauke durch Niederdrücken des Pedalhebels verbunden ist, mit einer Feinstimmeinrichtung (14, 16, 19) mit einem Feinstimmelement (14), das beim Betätigen der Feinstimmeinrichtung ein Bewegen des Zugstück (12) und damit eine Änderung der Stimmung der Pauke bewirkt, sowie mit Klemm-Mitteln (24) zum Fixieren der mit dem Pedalhebel (21) vorgenommenen Grobstimmung, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (24) am Zugstück (12) vorgesehen ist und am Feinstimmelement (14) angreift sowie selbstklemmend derart ausgebildet ist, daß die nicht entriegelte Klemmvorrichtung eine Bewegung des Zugstückes (12) relativ zum Feinstimmelement (14) im Sinne eines Nachlassens der Zugspannung bzw. der Spannung am Paukenfell (2) sperrt, eine Bewegung des Zugstückes (12) relativ zum Feinstimmelement (14) im Sinne eines Spannens der Spannvorrichtung (10) aber zuläßt, und daß Mittel (32, 34, 35, 37) zum Entriegeln der Klemmvorrichtung (24) vorgesehen sind.
2. Pedalpauke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Feinstimmelement (14) ein am Basis- oder Tragelement (3) schwenkbar gelagerter Feinstimmhebel (14) ist, wobei dieser Hebel vorzugsweise an einem Ende am Basis- oder Tragelement (3) schwenkbar gelagert ist und am anderen Ende mit einem Feinstimmer (16) zusammenwirkt.
3. Pedalpauke nach Anspruch 1 oder, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Feinstimmelement oder Feinstimmhebel (14) der Pedalhebel (21) angelenkt ist.
4. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung zumindest teilweise im Innenraum des Paukenkessels (1) untergebracht ist und daß sich das Zugstück (12) von unten her durch eine Öffnung (26) in das Innere (5) des Paukenkessels (1) erstreckt.
5. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (24) zumindest Großteil im Innenraum (5) des Paukenkessels (1) untergebracht ist.
6. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (24) eine Kugelklemmung ist.
7. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine wenigstens einen Hebel und/oder wenigstens einen Bowdenzug aufweisende Entriegelung für die Klemmvorrichtung (24).
8. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Pedalhebel (21) für den Transport der Pedalpauke in seiner Länge reduzierbar, beispielsweise zusammenklappbar oder zusammenschiebbar ausgeführt ist.
9. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannstück ein Bolzen oder Zugbolzen (12) ist.
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