DE19832401A1 - Pedalpauke - Google Patents
PedalpaukeInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Pedalpauke mit einem Paukenkessel.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Pedalpauke gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
Eine derartige Pedalpauke ist bekannt (DE 86 28 936.5 G).
Nachteilig bei dieser Pedalpauke ist u. a., daß für die Fixierung der mit dem Pedal
vorgenommenen Grobeinstellung der Tonlage der Pauke (auch Grobstimmung) eine
zwischen der Grundplatte bzw. dem Basisteil und dem Pedalhebel wirkende Sperre
notwendig ist, die nicht nur als optisch unschönes Element über die Unterseite der
Pauke vorsteht, sondern insbesondere auch beim Transport äußerst störend ist und es
auch nicht ohne weiteres zuläßt, das Pedal so auszuführen, daß dieses für den
Transport in der Länge verkleinerbar ist.
Der grundsätzliche Vorteil der bekannten Pedalpauke besteht darin, daß durch
Betätigen der Feinstimmung, beispielsweise mit Hilfe des von einer Gewindespindel
gebildeten Feinstimmers, über die Spanneinrichtung die Spannung des Paukenfelles
sehr fein verstellbar ist, so daß nach einer Grobeinstellung über den Pedalhebel die
Einstellung eines präzisen Tones leicht, genau und schnell möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pedalpauke der Eingangs geschilderten Art unter
Beibehaltung deren grundsätzlicher Vorteile dahingehend weiterzubilden, daß eine
über die Unterseite des Paukenkessels bzw. des dortigen Trag- oder Basisteils
wegstehende Sperreinrichtung vermieden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Pedalpauke entsprechend dem Patentanspruch 1
ausgebildet.
Bei der erfindungsgemäßen Pedalpauke ist anstelle der zwischen dem Basisteil und
dem Pedalhebel wirkenden Sperreinrichtung eine Klemmvorrichtung für das Zugstück
der Paukenfell-Spanneinrichtung vorgesehen, wobei diese Klemmvorrichtung auf dem
Zugstück angeordnet und am Feinstimmelement, beispielsweise am Feinstimmhebel
gehalten ist. Die Klemmvorrichtung ist dabei so ausgeführt, daß sie eine
Relativbewegung des Zugstückes relativ zum Feinstimmelement im Sinne eines
Lockerns der Spannung der Spanneinrichtung sperrt, eine Bewegung des Zugstückes
relativ zum Feinstimmelement im Sinne einer Erhöhung der Spannung der
Spanneinrichtung aber zuläßt, so daß bei gespannten Paukenfell und aus der hieraus
resultierenden Zugspannung an der Spanneinrichtung das Feinstimmelement
antriebsmäßig mit dem Spannstück verbunden ist, und zwar sowohl für eine Erhöhung
der Fellspannung, als auch für eine Reduzierung der Fellspannung in dem
Verstellbereich der Feinstimmung. Durch Betätigen des Pedales ist ohne Entriegeln der
Klemmvorrichtung eine Erhöhung der Fellspannung für eine neue Grund- oder
Grobstimmung möglich.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung
wird im Folgenden anhand der Figur an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und im Schnitt eine Pedalpauke gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung und im Detail die im Paukenkessel untergebrachte
Klemmvorrichtung für die Feinverstimmung.
Die in den Figuren dargestellte Pedalpauke besteht an sich bekannter Weise aus einem
Kessel 1, der an seiner oberen, offenen Seite des Paukenfell 2 aufweist und mit der
Außenfläche der dem Paukenfell 2 gegenüberliegenden Unterseite auf einer
Grundplatte 3 aufliegt und an dieser befestigt ist. Über die Unterseite der Grundplatte
3 stehen drei jeweils von Rohrstücken gebildete Füße 4 weg, die nach Art eines Drei-
Beins ein Aufstellen der Pedalpauke auf dem Boden ermöglichen. Die Füße 4 sind
jeweils in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar an der Grundplatte 3 vorgesehen, so
daß diese Füße für den Transport der Pedalpauke in den vom Paukenkessel 1 und dem
Paukenfeld 2 begrenzten Innenraum 5 eingeschoben werden können.
Das Paukenfell 2 ist an seinem Umfang in einem den Paukenkessel 1 an dessen
Oberseite umschließenden Spannreifen 6 befestigt bzw. eingespannt und liegt im
Bereich seines Umfangs bzw. im Bereich dieses Spannreifens gegen den oberen
Öffnungsrand des Paukenkessels an. Um den Umfang des Paukenkessels 1 sind verteilt
mehrere Spannschrauben 7 vorgesehen, die jeweils durch eine Bohrung im
Spannreifen 6 hindurchreichen und sich mit ihrer größeren Länge über die Unterseite
des Spannreifens 6 nach unten erstrecken. Mit einem Kopf liegend die Spannschrauben
7 gegen die Überseite des Spannreifens 6 an. Mit einem Außengewinde greifen die
Spannschrauben 7 jeweils in ein Innengewinde eines Exzenter-Hebels 8 ein, wobei für
jede Spannschraube 7 ein solcher Exzenter-Hebel vorgesehen ist. Die einzelnen
Exzenter-Hebel 8 sind an der Außenfläche des Paukenkessels mit Hilfe jeweils eines
Gelenkstiftes 9 angelenkt, dessen Achse horizontal bzw. tangential zur Umfangslinie
des Paukenkessels 1 verläuft. Mit jedem Exzenter-Hebel 8 ist weiterhin das eine
(obere) Ende einer Zugstange 10 gelenkig verbunden, dessen anderes (unteres) Ende an
einem verbreiterten Kopf 11 eines Zugbolzens 12 angelenkt ist. Jede Zugstange 10
erstreckt sich durch eine Öffnung des Paukenkessels 1 ausgehend von den
zugehörigen Exzenterhebel 8 schräg nach unten in den Innenraum 5 des Paukenkessels
1 bis an den Kopf 11 des im Bodenbereich des Paukenkessels 1 vorgesehenen
Zugbolzens 12. Letzterer liegt mit seiner Achse achsgleich mit der Symmetrieachse S
und ist in Richtung dieser Symmetrieachse S verschiebbar, wobei der Zugbolzen 12
mit einer Teillänge über die Oberseite der Grundplatte 3 in den Innenraum 5 des
Paukenkessels 1 vorsteht und dort den Kopf 11 aufweist. Mit einer Teillänge steht der
Zugbolzen 12 weiterhin auch über die Unterseite der Grundplatte 3 vor.
An einem ebenfalls über die Unterseite der Grundplatte 3 voranstehenden und an
dieser Grundplatte vorgesehenen Lager 13 ist ein Feinstimmhebel 14 mit einem Ende
um eine horizontale, d. h. senkrecht zur Symmetrieachse S verlaufenden Achse
schwenkbar befestigt, und zwar mit Hilfe eines Gelenkbolzens 15. Gegen die
Oberseite des Feinstimmhebels 14 liegt an dem den Gelenkbolzen 15 entfernten
anderen Ende dieses Feinstimmhebels das untere Ende einer Stange 16 an, die
ausgehend von ihrem unteren Ende über eine Teillänge mit einem Außengewinde
versehen ist und mit diesem Außengewinde in ein an der Grundplatte 3 vorgesehenes
Muttergewindestück 17 eingreift. Die Stange 16, die mit einer kleineren, das untere
Ende der Stange 16 bildenden Teillänge über die Unterseite des Muttergewindestückes
17 und mit einer größeren Teillänge über die Oberseite des Muttergewindestückes 17
wegsteht und an der Außenseite des Paukenkessels 1 derart angeordnet ist, daß die
Achse dieser Stange mit der Symmetrieachse S einen sich zur Oberseite des
Paukenkessels 1 hin öffnenden spitzten Winkel einschließt, ist im Bereich ihres oberen
Endes an einem an der Außenseite des Paukenkessels 1 vorgesehenen Lager 18
drehbar und axial verschiebbar gelagert. An dem oberen, über das Lager 18
vorstehenden Ende trägt die Stange 16 einen radial von dieser wegstehenden Griff 19,
mit welchem die Stange 16 um ihre Achse gedreht werden kann. Die Stange 16 und
der Griff 19 bilden einen Feinstimmer, mit welchem durch Drehen der Stange 16 um
ihre Achse mit Hilfe des Griffes 19 eine feinfühlige Veränderung der Spannung des
gespannten Paukenfells 2 und damit eine Feinstimmung der Pedalpauke möglich sind.
An dem Feinstimmhebel 14 ist mit Hilfe eines parallel zum Gelenkbolzen 15
liegenden Gelenkbolzen 20 das eine Ende eines Pedalhebels 21 angelenkt, der an
seinem anderen Ende das Pedal 22 aufweist. Der Gelenkbolzen 20 liegt dabei bei der
für die Fig. 1 gewählten Darstellung zwischen dem Gelenkbolzen 15 und dem
Zugbolzen 12. Mit einem parallel zum Gelenkbolzen 20 liegenden Gelenkbolzen 23
ist das untere, über die Unterseite der Grundplatte 3 vorstehende Ende des Zugbolzens
am Pedalhebel 21 angelenkt, wobei der Abstand zwischen dem Gelenkbolzen 23 und
dem Gelenkbolzen 20 kleiner ist als der Abstand zwischen dem Gelenkbolzen 23 und
dem Pedal 22.
Mit 24 ist eine Klemmvorrichtung für den Zugbolzen 12 bezeichnet, die bei der
dargestellten Ausführungsform als Kugelklemmung ausgeführt ist und mit dem
Feinstimmhebel 14 mittels eines Gelenkbolzens 25 gelenkig verbunden ist. Wie
insbesondere Fig. 2 zeigt, ist die Klemmvorrichtung 24 im Bereich einer unteren
Öffnung 26 im Paukenkessel 1 und in der Grundplatte 3 angeordnet, und zwar
weitestgehend im Innenraum 5 derart, daß durch die Klemmvorrichtung 24 und die
zugehörigen Elemente das Einschieben der Füße 4 in den Innenraum 5 nicht behindert
wird.
Im Einzelnen ist die Klemmvorrichtung 24 so ausgeführt, daß sie eine Bewegung des
Zugbolzens 12 nach unten relativ zu der Klemmvorrichtung und damit relativ zum
Feinstimmhebel 14 und damit ein Stimmen der Pauke über den Pedalhebel 21 und das
Pedal 22 zuläßt, während die Klemmvorrichtung den Zugbolzen 12 insbesondere auch
unter Berücksichtigung der vom Paukenfell 2 über die Zugstangen 10 auf den
Zugbolzen 12 ausgeübten Zugkräfte am Feinstimmhebel 14 verriegelt, so daß nach der
über das Pedal 22 vorgenommenen Grobeinstellung bzw. Grobstimmung der Pauke
über die Feinstimmeinrichtung (Griff 19, Stange 16 und Feinstimmhebel 14) eine
Feinverstimmung möglich ist.
Die Klemmvorrichtung 24 besteht in an sich bekannter Weise aus einem äußeren
hülsenartigen Gehäuse 26, welches gelenkig mit dem Feinstimmhebel 14 verbunden
ist und eine sich bei der Darstellung der Fig. 2 nach oben hin verengende Öffnung 28
aufweist, durch die der Zugbolzen 12 hindurchgeführt ist. Innerhalb der Öffnung 28 ist
ein hülsenartiger, den Zugbolzen 12 umschließender Klemmkugelträger 29
vorgesehen, der an seinem oberen Ende mehrere Klemmkugeln 30 trägt und durch
eine Feder 31 nach oben vorgespannt ist, so daß die Klemmkugeln 30 in der sich
verengenden Öffnung 28 einerseits gegen die kegelförmige Fläche der Öffnung 28 und
andererseits gegen die Außenfläche der Zugstange 12 angedrückt sind und dadurch die
Zugstange 12 für eine Bewegung nach oben im Gehäuse 27 verklemmen und sperren.
Oberhalb der Klemmkugeln 30 sitzt auf der Zugstange 12 weiterhin eine
Entriegelungshülse 32, die durch eine Feder 33 nach oben vorgespannt ist und gegen
die Wirkung dieser Feder 33 in eine Stellung bewegbar ist, in der die
Entriegelungshülse 32 mit den Klemmkugeln 30 zur Anlage kommt und diese
zusammen mit dem Klemmkugelträger 29 gegen die Wirkung der Druckfeder 31 nach
unten verschiebt, so daß die Klemmung zwischen der Zugstange 12 und dem Gehäuse
27 aufgehoben ist.
Am Gehäuse 27 ist an einem dortigen Lager 34 ein Entriegelungshebel 35 mit einem
Ende angelenkt, der an seinem anderen Ende mit dem Zugseil 36 eines Bowdenzuges
37 zusammenwirkt. Durch Betätigen des Bowdenzuges wird der Entriegelungshebel 35
derart geschwenkt, daß dieser die Entriegelungshülse 32 zum Entriegeln der
Klemmvorrichtung 24 betätigt. Als Betätigungselement für den Bowdenzug 37 dient
beispielsweise das Pedal 22, welches in entsprechender Weise schwenkbar am
Pedalhebel 21 vorgesehen ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht der Pedalhebel 21 aus zwei Teilen 21'
und 21'', die gelenkig miteinander verbunden sind, so daß das Pedal 21 beispielsweise
beim Transport der Pedalpauke vollständig unter den Paukenkessel 1 bzw. den Träger
3 geschwenkt oder geklappt werden kann. Die Klemmvorrichtung 24 hat den Vorteil,
daß sich diese weitestgehend innerhalb des Innenraumes 5 befindet und somit auch
hierdurch störende, über die Unterseite des Trägers 3 wegstehende Elemente
vermieden sind.
Die Funktionswiese der Pedalpauke läßt sich, wie folgt, beschreiben:
Mit Hilfe des Pedales 22 kann die gewünschte Grobstimmung der Pauke
vorgenommen werden. Die mit dem Pedal 22 vorgenommene Grobstimmung wird
durch die Klemmvorrichtung 24 beibehalten bzw. fixiert. Durch Betätigen des Griffes
19 kann dann über den Feinstimmhebel 14 die Feinstimmung vorgenommen werden.
Ist es erforderlich, daß Paukenfell 2 für eine höhere Tonlage fester zu spannen, so kann
dies im Sinne einer Grobstimmung durch entsprechendes Betätigen des Pedales 22
erfolgen. Ist hingegen eine Verstimmung der Pedalpauke zu tieferen Tönen hin
notwendig, so kann über den Bowdenzug 37 die Klemmvorrichtung 24 gelöst und
durch Nachgeben des Pedals 22 die Spannung am Paukenfell 2 reduziert werden,
wobei das Lösen der Klemmvorrichtung und das Nachlassen der Spannung am
Paukenfell 2 durch den auf dem Pedal 22 aufliegenden Fuß des Spielers erfolgen.
1
Paukenkessel
2
Paukenfell
3
Grundplatte
4
Fuß
5
Kesselinnenraum
6
Spannreifen
7
Spannschraube
8
Exzenterhebel
9
Gelenkstift
10
Zugstange
11
Verbreiteter Kopf
12
Zugbolzen
13
Lager
14
Feinstimmhebel
15
Gelenkbolzen
16
Stange
17
Muttergewindestück
18
Lager
19
Griff
20
Gelenkbolzen
21
Pedalhebel
21
',
21
'' Hebelelement
22
Pedal
23
Gelenkbolzen
24
Klemmvorrichtung
25
Gelenkbolzen
26
Öffnung
27
Gehäuse
28
Gehäuseöffnung
29
Klemmkugelträger
30
Klemmkugel
31
Druckfeder
32
Entriegelungshülse
33
Druckfeder
34
Läger
35
Entriegelungshebel
36
Zugseil
37
Bowdenzug
Claims (9)
1. Pedalpauke mit einem Paukenkessel (1), mit einem an seinem äußeren Rand in
einem Spannreifen (6) gehaltenen und über der offenen Seite des Paukenkessels (1)
angeordneten Paukenfeld (2), mit einem Basis- oder Tragelement (3), an dem der
Paukenkessel (1) befestigt ist und an dem wenigstens über die Unterseite des
Basiselementes wegstehende Füße (4) vorgesehen sind, mit einem schwenkbaren
Pedalhebel (21), welcher über ein Zugstück (12) einer Zug- oder Spanneinrichtung
(10) mit dem Spannreifen zum Spannen des Paukenfells und zum Grobstimmen der
Pauke durch Niederdrücken des Pedalhebels verbunden ist, mit einer
Feinstimmeinrichtung (14, 16, 19) mit einem Feinstimmelement (14), das beim
Betätigen der Feinstimmeinrichtung ein Bewegen des Zugstück (12) und damit eine
Änderung der Stimmung der Pauke bewirkt, sowie mit Klemm-Mitteln (24) zum
Fixieren der mit dem Pedalhebel (21) vorgenommenen Grobstimmung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (24) am Zugstück (12) vorgesehen ist
und am Feinstimmelement (14) angreift sowie selbstklemmend derart ausgebildet
ist, daß die nicht entriegelte Klemmvorrichtung eine Bewegung des Zugstückes (12)
relativ zum Feinstimmelement (14) im Sinne eines Nachlassens der Zugspannung
bzw. der Spannung am Paukenfell (2) sperrt, eine Bewegung des Zugstückes (12)
relativ zum Feinstimmelement (14) im Sinne eines Spannens der Spannvorrichtung
(10) aber zuläßt, und daß Mittel (32, 34, 35, 37) zum Entriegeln der
Klemmvorrichtung (24) vorgesehen sind.
2. Pedalpauke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Feinstimmelement
(14) ein am Basis- oder Tragelement (3) schwenkbar gelagerter Feinstimmhebel (14)
ist, wobei dieser Hebel vorzugsweise an einem Ende am Basis- oder Tragelement (3)
schwenkbar gelagert ist und am anderen Ende mit einem Feinstimmer (16)
zusammenwirkt.
3. Pedalpauke nach Anspruch 1 oder, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Feinstimmelement oder Feinstimmhebel (14) der Pedalhebel (21) angelenkt ist.
4. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spanneinrichtung zumindest teilweise im Innenraum des Paukenkessels (1)
untergebracht ist und daß sich das Zugstück (12) von unten her durch eine Öffnung
(26) in das Innere (5) des Paukenkessels (1) erstreckt.
5. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmvorrichtung (24) zumindest Großteil im Innenraum (5) des
Paukenkessels (1) untergebracht ist.
6. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmvorrichtung (24) eine Kugelklemmung ist.
7. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
wenigstens einen Hebel und/oder wenigstens einen Bowdenzug aufweisende
Entriegelung für die Klemmvorrichtung (24).
8. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pedalhebel (21) für den Transport der Pedalpauke in seiner Länge
reduzierbar, beispielsweise zusammenklappbar oder zusammenschiebbar
ausgeführt ist.
9. Pedalpauke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannstück ein Bolzen oder Zugbolzen (12) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998132401 DE19832401C2 (de) | 1998-07-18 | 1998-07-18 | Pedalpauke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998132401 DE19832401C2 (de) | 1998-07-18 | 1998-07-18 | Pedalpauke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19832401A1 true DE19832401A1 (de) | 2000-01-27 |
| DE19832401C2 DE19832401C2 (de) | 2003-04-03 |
Family
ID=7874557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998132401 Expired - Fee Related DE19832401C2 (de) | 1998-07-18 | 1998-07-18 | Pedalpauke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19832401C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1027491C2 (nl) * | 2004-11-12 | 2006-05-15 | Adams Paukenfabriek B V | Inrichting voor het instellen van velspanning van een muziekinstrument. |
| US7288707B2 (en) | 2004-11-12 | 2007-10-30 | Adams Paukenfabriek B.V. | Device for setting the tension of a skin of a musical instrument |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1845625A (en) * | 1928-02-27 | 1932-02-16 | George M Robison | Drum |
| US2276846A (en) * | 1941-01-16 | 1942-03-17 | Conn Ltd C G | Percussion musical instrument |
| DE8628936U1 (de) * | 1986-10-30 | 1987-04-23 | Lefima Percussion Leberecht Fischer KG, 8490 Cham | Pedalpauke |
-
1998
- 1998-07-18 DE DE1998132401 patent/DE19832401C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1027491C2 (nl) * | 2004-11-12 | 2006-05-15 | Adams Paukenfabriek B V | Inrichting voor het instellen van velspanning van een muziekinstrument. |
| US7288707B2 (en) | 2004-11-12 | 2007-10-30 | Adams Paukenfabriek B.V. | Device for setting the tension of a skin of a musical instrument |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19832401C2 (de) | 2003-04-03 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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