[go: up one dir, main page]

DE19831908A1 - Rechteckspinnkanne - Google Patents

Rechteckspinnkanne

Info

Publication number
DE19831908A1
DE19831908A1 DE1998131908 DE19831908A DE19831908A1 DE 19831908 A1 DE19831908 A1 DE 19831908A1 DE 1998131908 DE1998131908 DE 1998131908 DE 19831908 A DE19831908 A DE 19831908A DE 19831908 A1 DE19831908 A1 DE 19831908A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
rectangular
base plate
mandrel
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998131908
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Langen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998131908 priority Critical patent/DE19831908A1/de
Priority to EP99112627A priority patent/EP0972736A3/de
Publication of DE19831908A1 publication Critical patent/DE19831908A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/04Kinds or types
    • B65H75/16Cans or receptacles, e.g. sliver cans
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Abstract

Es wird eine Rechteckspinnkanne mit einem deren Boden und deren Kopf im wesentlichen quaderförmig verbindenden Mantel beschrieben, wobei der Mantel aus den größeren Rechteckflächen entsprechenden Längswänden und den kleineren Rechteckflächen bestehenden Stirnwänden besteht. Um den Herstellungsaufwand der Kanne und den Betriebsaufwand beim Handhaben der Kanne zu vermindern, weisen der Boden und der Kopf der Kanne je einen stabilisierenden Rahmen, nämlich einen Boden- und Kopfrahmen auf, während der Mantel nur einen einzigen von dem Bodenrahmen zum Kopfrahmen durchgehenden Schlitz besitzt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Rechteckspinnkanne mit einem deren Boden und deren Kopf im wesentlichen quaderförmig verbindenden Mantel, welcher aus den größe­ ren Rechteckflächen entsprechenden Längswänden und den kleineren Rechteckflä­ chen entsprechenden Stirnwänden besteht.
Spinnkannen (sliver can) dienen der Aufnahme von Faserband (sliver) während der Verarbeitung, z. B. zwischen Karde und Strecke sowie zwischen Strecke und Flyer bzw. Spinnmaschine. Es gibt etwa zylinderförmige Spinnkannen mit kreisförmigem Querschnitt (Rundkannen) und etwa quaderförmige Spinnkannen mit im Prinzip rechteckigem Querschnitt (sogenannte Rechteckspinnkannen oder kurz Rechteck­ kannen). Die stehenden Rechteckkannen haben etwa die Quaderform eines auf­ rechtstehenden, relativ flachen Ziegelsteins, die Abmessungen von Boden- bzw. Kopffläche liegen in der Größenordnung von etwa 1.000 mm × 220 mm. Die Höhe der aufrechtstehenden Kanne kann etwa 1.000 mm betragen. Auch wenn die Kan­ ten des Quaders, insbesondere die (bei stehender Kanne) vertikalen Mantelkanten, abgerundet oder abgeschrägt sind, spricht man von einer Rechteckkanne. Eine sol­ che Spinnkanne wiegt ca. 10 kg. Spinnkannen sind Massenartikel; schon eine klei­ ne Spinnerei mit nur zehn Rotor- bzw. OE-Spinnmaschinen braucht ca. 4.000 Kan­ nen.
In DE 43 01 211 A1 wird eine Rechteckkanne zur Aufnahme von Faserband be­ schrieben, deren Material aus zwei nur an Kopf und Boden miteinander verbunde­ nen Wandschalen besteht. Diese Zwei-Schlitz-Kanne besitzt an jeder ihrer schma­ len Stirnwände einen vom Boden bis zum Kopf reichenden Schlitz, der als Füh­ rungsspalt ausgebildet ist. Innerhalb der Kanne befindet sich eine lose Bodenplatte mit dem lichten Querschnitt der Kanne angepaßter Rechteckform. An den beiden schmalen Rechteckseiten der Bodenplatten sind Zapfen - oder (bei anderen be­ kannten Kannen) auch Griffe mit Langloch - angebracht, die durch die Schlitze bzw. Führungsspalte der Kannenstirnwände hindurchreichen, so daß sie mit Hilfe einer die beiden Zapfen bzw. Griffe fassenden Hubvorrichtung definiert anzuheben, spe­ ziell abzusenken, sind.
Die bekannte Vorrichtung hat einige Nachteile. Da die relativ lange Bodenplatte nur an den an ihren Längsenden angebrachten Zapfen oder Griffe getragen wird, erfor­ dert sie eine erhebliche Eigenstabilität mit entsprechendem Herstellungsaufwand; andernfalls ist ein Durchbiegen der Platte nicht auszuschließen. Die genannten Zapfen können dann von den Hubarmen einer Hubeinrichtung abgleiten. Wenn man ferner ein Kippen der Bodenplatte um deren parallel zu den größeren Rechteck­ kanten liegende Längsachse vermeiden will, müssen gegebenenfalls die Zapfen mit Hilfe entsprechend stabiler Führungsleisten der Schlitze gegen eine Drehung gesi­ chert werden. Derartige Führungen erhöhen den Aufwand zusätzlich. Die alternativ aus den Schlitzen herausragenden Griffe (mit Langloch, parallel zur Platten- und Stirnwandfläche) gleiten zwar von den Hubarmen nicht ab und verhindern im allge­ meinen ein Kippen der Bodenplatte, Herstellung und Montage der Griffe sind aber aufwendig, außerdem können die Griffe leicht abbrechen. Schließlich ist der Auf­ wand bei der Montage einer Kanne mit zwei Schlitzen schon deshalb erheblich, weil der Mantel aus zwei getrennt herzustellenden Halbschalen besteht, die über Rah­ menteile an Kopf und Boden der Kanne zu verbinden sind.
Ein entscheidender Nachteil der bekannten Kanne besteht darin, daß zum Anheben und Absenken eine beide Zapfen oder Griffe zugleich erfassende Hubvorrichtung erforderlich ist, die also an beiden Stirnwänden der Kanne zugleich angreift und von unten gleichsinnig gegen die Zapfen bzw. Griffe fährt. Die hierdurch in der Praxis bedingten Schwierigkeiten werden verständlich, wenn man bedenkt, daß die Kan­ nen in der Regel in Richtung ihrer größeren Längserstreckung bewegt werden, so daß die Hubvorrichtung in der Regel ganz unter dem Kannenboden ausgeschwenkt bzw. abgesenkt werden muß, damit die Kanne in die Greifposition der Hubvorrich­ tung einzuschieben ist. Nach dem Positionieren der Kanne sind also auch zusätzli­ che - zeit- und raumaufwendige - Bewegungen der Hubvorrichtung erforderlich, bevor der eigentliche Füllvorgang eingeschaltet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine geschlitzte Rechteckspinnkanne zu schaffen, die mit weniger Aufwand als die bekannte Zwei-Schlitz-Kanne herzustel­ len und zu handhaben ist.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht für die eingangs genannte Rechteckspinn­ kanne mit einem deren Boden und deren Kopf im wesentlichen quaderförmig ver­ bindenden Mantel darin, daß der Boden und der Kopf je einen stabilisierenden Rahmen, nämlich einen Boden- und Kopfrahmen, aufweisen und daß der Mantel nur einen einzigen, von dem Bodenrahmen zum Kopfrahmen durchgehenden Schlitz besitzt. Vorzugsweise wird dieser ununterbrochene Schlitz in einer Stirn­ wand des quaderförmigen Mantels vorgesehen. Einige Verbesserungen und wichti­ ge Ausgestaltungen der Erfindung werden im folgenden und in den Unteransprü­ chen beschrieben.
Da der Mantel erfindungsgemäß nur einen (vertikalen) Schlitz aufweist, kann er ein­ stückig, das heißt z. B. aus einer einzigen Bahn oder Platte, hergestellt werden. Der in der vorgesehenen Quaderform aufgerichtete Mantel verbindet den Bodenrahmen mit dem Kopfrahmen. Die Rahmenkonstruktion bei einteiligem Mantel macht die bei manchen herkömmlichen Zwei-Schlitz-Kannen (vgl. DE 43 01 211 A1) aus Stabili­ tätsgründen erforderlichen Querverstrebungen überflüssig. Eine erfindungsgemäße Kanne mit genau einem Schlitz ist sogar wirtschaftlicher herzustellen als eine her­ kömmliche Kanne ohne Schlitz, da das Kannenmaterial nicht nur aus einer Platte oder Rollenmaterial hergestellt werden kann, sondern außerdem die technisch auf­ wendige Verbindung des Mantels zu einem geschlossenen Umfang entfällt. Schließlich entfallen erfindungsgemäß Probleme, die sich bisher durch, speziell bei Kunststoffmänteln, auftretende mechanische Spannungen ergeben, durch welche der Mantel tailliert werden und dadurch die Hub- und Absenkbewegung des losen Bodens behindern kann.
In einer erfindungsgemäße Rechteckspinnkanne kann eine Bodenplatte lose, das heißt beweglich zwischen Bodenrahmen und Kopfrahmen, eingelegt werden. Die Bodenplatte soll an der Kannenfüllstation einer Faserband liefernden Maschine an­ nähernd bis zum Kopfrahmen anzuheben und etwa proportional zum Wachsen des in der Kanne abgelegten Stapels von Faserband allmählich abgesenkt werden, so daß am Ende die ganze Kanne mit gleichmäßig verdichtetem Faserband gefüllt ist. Zum Anheben bzw. Absenken der Bodenplatte wird auch erfindungsgemäß eine Hubvorrichtung vorgesehen, die sich jedoch wesentlich einfacher als die herkömm­ lich an beiden Stirnwänden zugleich angreifende Hubvorrichtung ausbilden läßt.
Vorzugsweise besitzt eine erfindungsgemäß einzusetzende Hubvorrichtung einen vertikal beweglich angetriebenen Hebemechanismus zum Ausüben eines kontinu­ ierlich definierten Anpreßdrucks auf das Faserband. An dem Hebemechanismus ist ein einziger horizontal langgestreckter Hebedorn - auch Hebeschwert genannt - mit annähernd der Länge der größeren Rechteckseite der Kanne einseitig (das heißt mit einem seiner Längsenden) und unverdrehbar um seine Längsachse befestigt. Dieser eine Hebedorn soll erfindungsgemäß durch den einen, in einer Stirnwand der Kanne vorgesehenen Schlitz zu strecken und entsprechend schmal (eventuell zu­ sammenfaltbar) sein. Innerhalb der Kanne soll der Dorn zum Tragen und Unterstüt­ zen der gesamten Bodenplatte - gegebenenfalls mit darauf liegender Last - so mit der Bodenplatte zu kuppeln sein, daß sie nicht um die Längsachse kippen kann. Der Dorn soll die Bodenplatte also unverdrehbar, vorzugsweise formschlüssig, halten bzw. tragen. Vorzugsweise soll der Hebedorn die Bodenplatte auf ihrer ganzen Länge unterstützen, so daß die Platte sich nicht durchbiegen kann. Ein Kippen um eine parallel zur Längsrichtung verlaufende Achse der Bodenplatte kann beispiels­ weise dadurch ausgeschlossen werden, daß der Hebedorn mit in Richtung parallel zur Fläche der Bodenplatte federnd schwenkbar angebrachten Auslegern, die sich wie Fischgräten aufrichten, ausgestattet wird.
Ein überraschendes Ergebnis der Erfindung besteht darin, daß die Kanne selbst gewissermaßen auf den (einzigen) Hebedorn "aufgespießt", "aufgeschoben" bzw. "aufgefahren" werden kann und daß der Hebevorgang unmittelbar nach dem Auf­ fahren - ohne die bei Zwei-Schlitz-Kannen erforderlichen Hubbewegungen der den Stirnwänden zugeordneten Greifer bzw. Hebearme - eingeleitet werden kann. Die durch einen Kannenwechsel bedingte Totzeit wird entsprechend verkürzt.
Gemäß noch weiterer Erfindung wird für eine stabile Kupplung zwischen Hebedorn und Bodenplatte an letzterer ein sich über die größere Rechtecklänge der Platte erstreckendes Heberohr angebracht, dessen eines (offenes) Längsende in jeder vorgesehenen Höhenlage der Bodenplatte mit dem einen Schlitz zur Deckung kommen soll, so daß der Hebedorn - voran mit seinem freien Ende - unverdrehbar in das Heberohr zu stecken ist. Unter dem Begriff "Heberohr" wird jede Aufnahme verstanden, in die der Hebedorn einseitig einsteckbar ist und in der der Dorn sol­ chen Halt findet, daß die Bodenplatte kippstabil im wesentlichen auf ihrer ganzen Länge getragen wird. Das Heberohr soll zwar mit dem (einen) Schlitz zur Deckung kommen, damit der Dorn von außen durch den Schlitz, ohne den Mantel zu verlet­ zen, in das Rohr stoßen kann; es soll aber nicht in den Schlitz hineinragen (oder durch den Schlitz hindurchreichen). Das Längsende des Heberohrs kann mit der angrenzenden Kante der Bodenplatte abschließen.
Vorzugsweise wird zwischen Hebedorn und Heberohr ein Formschluß, der ein Kip­ pen der Bodenplatte um die Längsachse des Hebedorns, ausschließt, vorgesehen. Der diese Unverdrehbarkeit bewirkende Formschluß kann bevorzugt dadurch er­ reicht werden, daß der Hebedorn als Vierkant ausgebildet wird und das Heberohr einen Innenquerschnitt erhält, in den der Vierkant gerade (unverdrehbar) einzustecken ist. Anstelle eines Vierkants kann aber auch jede andere Mehrkantform vorge­ sehen werden. Betreffend Handhabung und Verschleiß können auch ein ovaler Au­ ßenquerschnitt von Hebedorn und Innenquerschnitt des Heberohrs günstig sein. Die erstrebte Unverdrehbarkeit von Hebedorn und Heberohr wird auch durch eine Nut/Federverbindung erreicht. Beispielsweise kann der Hebedorn eine Nut besitzen, in die beim Einstecken des Dorns in das Rohr ein an oder in letzterem vorgesehe­ ner Zapfen greift.
Ein an der Bodenplatte angebrachtes Heberohr der beschriebenen Art hat nicht nur Vorteile in der vorgenannten Funktion als Kupplungsmittel, vielmehr wirkt es zu­ gleich mechanisch stabilisierend auf die Bodenplatte insgesamt. Da sich das He­ berohr parallel zur größeren Rechteckseite der Bodenplatte erstreckt, schließt es - ganz ähnlich wie ein entsprechend langer Hebedorn - eine Durchbiegung der Bo­ denplatte (auch unter Last) praktisch aus. Die Bodenplatte selbst kann also mit ent­ sprechend weniger Aufwand als bisher hergestellt werden.
Durch den erfindungsgemäßen Grundgedanken, nämlich die Rechteckspinnkanne mit einem einzigen eine der Stirnseiten teilenden Schlitz auszustatten und nicht nur den Boden, sondern auch den Kopf mit einem Rahmen zu versteifen, werden über­ raschend alle eingangs angegebenen Nachteile überwindbar. Die bei der herkömm­ lichen Zwei-Schlitz-Kanne an den Schlitzkanten erforderlichen Führungsleisten wer­ den (bei dem einen Schlitz) im allgemeinen überflüssig.
Die Vorteile können auch erreicht werden, wenn der losen Bodenplatte Mittel zum kippsicheren Aufnehmen durch den Hebedorn zugeordnet werden. Die Erfindung kann daher auch ausgehend von der Bodenplatte definiert werden. Sie betrifft dann eine Rechteckspinnkanne mit einem deren Boden mit deren Kopf im wesentlichen quaderförmig verbindenden Mantel, wobei der Mantel aus den größeren Rechteck­ flächen entsprechenden Längswänden und den kleineren Rechteckflächen entspre­ chenden Stirnwänden besteht und wobei eine in die Kanne lose eingelegte Boden­ platte mit Hilfe einer Hubvorrichtung aus der Position nahe dem Kannenboden in eine Position nahe dem Kannenkopf und umgekehrt zu bewegen ist. Um eine für jeden Rechteckkannentyp - auch bei einer Zwei-Schlitz-Kanne - kippsicher und biegefreie Aufnahme durch den Hebedorn zu gewährleisten, wird vorgesehen, daß an der Bodenplatte ein sich über deren größere Rechtecklänge erstreckendes He­ berohr mit wenigstens einem offenem Längsende angebracht ist und daß die Hub­ vorrichtung durch einen vom Boden bis zum Kopf der Kanne reichenden Schlitz we­ nigstens einer der Stirnwände in das jeweilige offene Längsende des Heberohrs eingreift.
Anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen werden einige Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Rechteckkanne;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Hubvorrichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines in ein Heberohr einer Bo­ denplatte eingreifenden Hebedorns; und
Fig. 4 eine Momentdarstellung einer Rechteckkanne beim Auffahren auf den Hebedorn einer Hubvorrichtung.
Die Rechteckkanne 1 nach Fig. 1 besitzt einen quaderförmigen Mantel 2 mit den größeren Rechteckflächen entsprechenden Längswänden 3 und den kleineren Rechteckflächen entsprechenden Stirnwänden 4. Der Boden und der Kopf der Rechteckkanne 1 weisen jeweils einen stabilisierenden Rahmen, nämlich einen Bo­ denrahmen 5 und einen Kopfrahmen 6, auf. Erfindungsgemäß besitzt der Mantel 2 nur einen einzigen vom Bodenrahmen 5 zum Kopfrahmen 6 ununterbrochen rei­ chenden Schlitz 7. In aller Regel befindet sich dieser einzige Schlitz 7 in einer der Stirnwände 4.
Innerhalb der Kanne 1 wird eine lose Bodenplatte 8 vorgesehen, die in Ruheposition bzw. bei voller Kanne 1 am Bodenrahmen 5 parallel zum Kannenboden 9 liegt. An der Bodenplatte 8 kann ein Heberohr 10, bevorzugt parallel zum Kannenboden 9 und parallel zu den Längswänden 3, angebracht werden. Das Heberohr 10 hat die Aufgabe, die Bodenplatte 8 mechanisch zu stabilisieren und/oder sie dient gegebe­ nenfalls als Kupplungsmittel für eine Hubvorrichtung. Aus diesem Grunde soll das eine, offene Längsende 11 des Heberohrs 10 in jeder beim Füllen oder Leeren der Kanne 1 vorgesehenen Höhenlage der Bodenplatte 8 mit dem Schlitz 7 zur Deckung kommen.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer insgesamt mit 15 bezeichneten Hubvor­ richtung, mit deren Hilfe es möglich ist, die Bodenplatte 8 nach Fig. 1 aus der Nor­ malposition am Bodenrahmen 5 in die (Anfangs-)Position am Kopfrahmen 6 (und zurück) zu bringen. Die Hubvorrichtung 15 besitzt einen vertikal beweglich angetrie­ benen Hebemechanismus 16, an welchem ein horizontal langgestreckter Hebedorn 17 mit annähernd der (horizontalen) Länge der größeren Rechteckseite (knapp die horizontale Länge der Längswand 3) einseitig, das heißt mit seinem festen Längs­ ende 18, unverdrehbar befestigt wird. Das andere, z. B. unter die Bodenplatte 8 zu fahrende Längsende des Dorns 17 wird auch als freies Längsende 19 bezeichnet.
Der eine Hebedorn 17 soll durch den einen in einer Stirnwand 4 vorgesehenen Schlitz 7 hindurch zum Tragen der gesamten Bodenplatte 8 - gegebenenfalls mit darauf liegender Last - formschlüssig unverdrehbar zu kuppeln sein. Die Kupplung der beiden Teile soll also nicht nur das Anheben und Absenken der Bodenplatte 8 gestatten, sondern auch ein Durchbiegen sowie ein seitliches Kippen um die Längsachse 12 der Bodenplatte 8 bzw. des Hebedorns 17 ausschließen. Dieses Ziel wird beispielsweise nach Fig. 3a erreicht, indem das Heberohr 10 und der He­ bedorn 17 mit einem Rechteckquerschnitt, so ausgestattet werden, daß der Dorn 17 gerade, ohne zu klemmen, in das Heberohr 10 hineinzustecken ist. Alternativ kann aber auch im Hebedorn 17 eine Nut 21 vorgesehen werden, in die ein im Heberohr 10 angebrachter Zapfen 22 (beim Einstecken des Dorns in das Rohr) eingreift. Ge­ gebenenfalls wird die Unverdrehbarkeit nach Fig. 3b auch bei kreisförmigem Quer­ schnitt von Heberohr und Hebedorn 10, 17 gewährleistet. Ersichtlich wird die er­ strebte mechanische Stabilität von Heberohr 10 und Hebedorn 17 auch bei kreis­ förmigem Dornquerschnitt erreicht. Der Durchmesser des Hebedorns 17 kann dann entsprechend gering bemessen werden, so daß die parallel zum Boden 9 gemes­ sene Breite B (z. B. etwa 30 mm) des Schlitzes entsprechend klein zu machen ist. Der Vorteil einer geringen Breite B ist es, daß in der Praxis kein Faserband durch den Schlitz 7 nach außen gedrückt werden kann.
Eine ausreichend sichere Kupplung des Hebedorns 17 mit unkippbarer Bodenplatte 8 kann aber auch auf andere Weise bei relativ geringer Schlitz-Breite B erreicht werden. Fig. 3c zeigt einen Hebedorn 17, an welchen schwenkbare Ausleger 23 so federnd befestigt sind, daß sie sich nach dem Hindurchschieben durch den Schlitz 7 fischgrätenartig parallel zum Kannenboden 9 ausbreiten und ein Kippen des Kan­ nenbodens 8 um die Längsachse 12 ausschließen. Die Ausleger 23 sollen sich so­ wohl während des Einschiebens in den Schlitz 7 als auch während des Herauszie­ hens aus dem Schlitz 7 - jeweils in Rückwärtsrichtung - an den Körper des Dorns anlegen können.
Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Vorrichtung besteht auch darin, daß eine Rechteckspinnkanne 1 auf den Dorn 17 einer stehenden Hubvorrichtung in Vor­ schubrichtung 19 aufgefahren werden kann. Die Hubvorrichtung 15 kann also bei allein bewegter Kanne 1 insgesamt unbeweglich positioniert werden. Jedenfalls braucht sie beim Kuppeln mit einer Rechteckspinnkanne 1 nicht bewegt zu werden. Das gleiche gilt für den Hebemechanismus 16. Das Kuppeln kann allein durch den Vorschub der Kanne in Richtung 19 ausgeführt werden. Wenn die Kanne 1 ganz auf den Dorn 17 aufgefahren ist, kann der jeweilige Hebemechanismus sofort in Betrieb gesetzt werden und die lose Bodenplatte 8 in die jeweils vorgesehene Höhe brin­ gen.
Bezugszeichenliste
1
Kanne
2
Mantel
3
Längswand
4
Stirnwand
5
Bodenrahmen
6
Kopfrahmen
7
Schlitz
8
Bodenplatte
9
Kannenboden
10
Heberohr
11
Längsöffnung (
10
)
12
Längsachse (
10
)
15
Hubvorrichtung
16
Hebemechanismus
17
Hebedorn
18
festes Längsende (
17
)
19
freies Längsende (
17
)
21
Nut
22
Zapfen
23
Ausleger

Claims (10)

1. Rechteckspinnkanne (1) mit einem deren Boden und deren Kopf im wesentlichen quaderförmig verbindenden Mantel (2), welcher aus den größeren Rechteckflächen entsprechenden Längswänden (3) und den kleineren Rechteckflächen entspre­ chenden Stirnwänden (4) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden und der Kopf je einen den Mantel (2) stabilisierenden Rahmen, nämlich einen Bodenrahmen (5) und einen Kopfrahmen (6), aufweisen und daß der Mantel (2) nur einen einzigen von dem Bodenrahmen (5) zum Kopfrahmen (6) durchgehenden Schlitz (7) besitzt.
2. Rechteckspinnkanne (1) mit einem deren Boden mit deren Kopf im wesentlichen quaderförmig verbindenden Mantel (2), wobei der Mantel aus den größeren Recht­ eckflächen entsprechenden Längswänden (3) und den kleineren Rechteckflächen entsprechenden Stirnwänden (4) besteht und wobei eine in die Kanne lose einge­ legte Bodenplatte (8) mit Hilfe einer Hubvorrichtung (15) aus der Position nahe dem Kannenboden in eine Position nahe dem Kannenkopf und umgekehrt zu bewegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenplatte (8) ein sich über deren größere Rechtecklänge erstrecken­ des Heberohr (10) mit wenigstens einem offenen Längsende (11) angebracht ist und daß die Hubvorrichtung (15) durch einen vom Boden bis zum Kopf der Kanne (1) reichenden Schlitz (7) wenigstens einer der Stirnwände (4) in das jeweilige offe­ ne Längsende (11) des Heberohrs (10) eingreift.
3. Rechteckspinnkanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (7) in einer Stirnwand (4) des quaderförmigen Mantels (2) vorgese­ hen ist.
4. Rechteckspinnkanne nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (9) eine lose eingelegte Bodenplatte (8) vorgesehen ist.
5. Rechteckspinnkanne nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, der eine Kannenfüllstation unterhalb einer Faserband liefernden Maschine mit einer Hubvor­ richtung (15) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (15) einen vertikal beweglich angetriebenen Hebemecha­ nismus (16) aufweist, an welchem ein horizontal langgestreckter Hebedorn (17), der annähernd der horizontal gemessenen Länge der Längswand (3) besitzt, einseitig und unverdrehbar befestigt ist und daß der eine Hebedorn (17) durch den in einer Stirnwand (4) vorgesehenen Schlitz (7) hindurch zum Tragen der gesamten Boden­ platte (8) - gegebenenfalls mit darauf liegender Last - unverdrehbar mit der Boden­ platte zu kuppeln ist.
6. Rechteckspinnkanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebedorn (17) an zwei einander gegenüberliegenden Längskanten federnd angebrachte Ausleger (23) als Kippschutz für die Bodenplatte (8) besitzt, wobei die Ausleger sich in Richtungen parallel zur Fläche der Bodenplatte (8) selbsttätig aufspreizen.
7. Rechteckspinnkanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenplatte (8) ein sich über deren größere Rechtecklänge erstrecken­ des Heberohr (10) angebracht ist, dessen eines, offenes Längsende (11) in jeder vorgesehenen Höhenlage der Bodenplatte (8) mit dem einen Schlitz (7) zur Deckung kommt, und daß der Hebedorn (17) - voran mit seinem freien Ende (19) - un­ verdrehbar in das Heberohr (10) zu stecken ist.
8. Rechteckspinnkanne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebedorn (17) formschlüssig in das Heberohr (1) greift.
9. Rechteckspinnkanne nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Querschnitt des Hebedorns (17) dem lichten Querschnitt des He­ berohrs (10) angepaßt ist.
10. Rechteckspinnkanne nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (2) im wesentlichen einstückig ist.
DE1998131908 1998-07-16 1998-07-16 Rechteckspinnkanne Withdrawn DE19831908A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998131908 DE19831908A1 (de) 1998-07-16 1998-07-16 Rechteckspinnkanne
EP99112627A EP0972736A3 (de) 1998-07-16 1999-07-02 Rechteckspinnkanne

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998131908 DE19831908A1 (de) 1998-07-16 1998-07-16 Rechteckspinnkanne

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19831908A1 true DE19831908A1 (de) 2000-01-20

Family

ID=7874219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998131908 Withdrawn DE19831908A1 (de) 1998-07-16 1998-07-16 Rechteckspinnkanne

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0972736A3 (de)
DE (1) DE19831908A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10123696A1 (de) * 2001-05-15 2002-11-21 Rieter Ingolstadt Spinnerei Rechteckkanne

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7618538U1 (de) * 1976-06-11 1976-10-07 Apparatebau Rothemuehle Brandt & Kritzler, 5963 Wenden Spinnkanne zum Transport von Zwischenprodukten bei der Fertigung von Kunstfasern
EP0344484A1 (de) * 1988-06-01 1989-12-06 SCAGLIA S.p.A. Kanne für Textil-Vorgespinste
DE4411549A1 (de) * 1993-05-14 1994-11-17 Truetzschler Gmbh & Co Kg Vorrichtung zum Füllen von Kannen mit länglichem Querschnitt (Flachkannen) an einer Spinnereimaschine, z. B. Strecke
DE4324951A1 (de) * 1993-07-24 1995-01-26 Rieter Ingolstadt Spinnerei Verfahren zur Changierung einer Flachkanne während des Befüllens an einer Faserband abliefernden Textilmaschine und dessen Vorrichtung
DE19618615A1 (de) * 1996-05-09 1997-11-13 Schlafhorst & Co W Faserbandkanne

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2518491A1 (de) * 1975-04-25 1976-11-04 Schlafhorst & Co W Verfahren und vorrichtung zum nachfuellen eines behaelters zur aufnahme von faserband fuer eine spinnmaschine
DE4217981C2 (de) * 1992-05-30 2002-09-12 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zur Versorgung der Spinnstellen von Spinnmaschinen mit Faserband
DE4301211A1 (de) 1993-01-19 1994-07-21 Schlafhorst & Co W Transportgefäß für textile Packungen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7618538U1 (de) * 1976-06-11 1976-10-07 Apparatebau Rothemuehle Brandt & Kritzler, 5963 Wenden Spinnkanne zum Transport von Zwischenprodukten bei der Fertigung von Kunstfasern
EP0344484A1 (de) * 1988-06-01 1989-12-06 SCAGLIA S.p.A. Kanne für Textil-Vorgespinste
DE4411549A1 (de) * 1993-05-14 1994-11-17 Truetzschler Gmbh & Co Kg Vorrichtung zum Füllen von Kannen mit länglichem Querschnitt (Flachkannen) an einer Spinnereimaschine, z. B. Strecke
DE4324951A1 (de) * 1993-07-24 1995-01-26 Rieter Ingolstadt Spinnerei Verfahren zur Changierung einer Flachkanne während des Befüllens an einer Faserband abliefernden Textilmaschine und dessen Vorrichtung
DE19618615A1 (de) * 1996-05-09 1997-11-13 Schlafhorst & Co W Faserbandkanne

Also Published As

Publication number Publication date
EP0972736A3 (de) 2000-09-20
EP0972736A2 (de) 2000-01-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2037826A1 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Beschicken von Spulenhaltern, insbesondere an Textilmaschinen
DE202019103662U1 (de) Wickelvorrichtung für einen Feuerwehrschlauch
DE3233658A1 (de) Stangenlademagazin fuer eine stangenzufuehrvorrichtung eines drehautomaten
EP3331792B1 (de) Vorrichtung zum füllen einer kanne mit faserband
DE3119708A1 (de) "vertikale plattengefriervorrichtung"
EP0496847B1 (de) Vorrichtung zum auf- und abwickeln von kabeln auf eine kabeltrommel
DE3234882C2 (de)
DE3881804T2 (de) Transportwagen.
DE19831908A1 (de) Rechteckspinnkanne
EP1358792A2 (de) Regalanordnung zur Aufzucht von Pflanzen
DE3732390A1 (de) Faserballenpresse
DE2129840C3 (de) Anlage zum Trommelgleitschleifen
DE3526199C1 (de) Stecksägerät für größere Samenkörner
DE29822375U1 (de) Antriebsfreie Draht-Ablaufhaspel
DE3907135A1 (de) Dungfoerderer
DE10006165C1 (de) Vorrichtung zum Verfahren eines Rollstuhles, umfassend eine Zahnstange und ein Ritzel
DE2043089A1 (de)
DE10390331B4 (de) Anordnung zum Umschnüren von Ballen in einer Ballenpresse
DE19831906A1 (de) Kannenfüllstation
DE2122123C3 (de) Vorrichtung zum Einfüllen von Erde und zum anschließenden Einsetzen von Pflanzen in Folientöpfe
DD286309A5 (de) Richtmaschine
DE2856880C2 (de) Batterietank aus thermoplastischem Kunststoff
DE19512063A1 (de) Hebebühne, insbesondere für Fahrzeuge
DE2026758C3 (de) Wendevorrichtung für Stabmaterial an einer horizontalen Richtpresse
DE20306845U1 (de) Vorrichtung zum Abrollen und Transportieren von auf eine Trommel oder zu einem Ring aufgewickeltem Gut

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8141 Disposal/no request for examination