Hintergrund der Erfindung
1. Gebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Speicheradapter
(Memory-Adapter) und insbesondere auf einen Speicheradapter, der
so ausgebildet ist, daß er einen Kassettenspeicher aufnimmt, der
dazu verwendet wird, darin digitale Information zu speichern.
Der Speicheradapter, in dem ein Adapter aufgenommen wird, ist
dafür ausgelegt, elektrisch mit dem Kassettenspeicher an einem
ersten Ende desselben und mit einem Verbinder an einem zweiten
Ende desselben verbunden zu werden, so daß der Speicheradapter
in der Lage ist, den Kassettenspeicher kleinerer Abmessung mit
einem Sockel größerer Abmessung elektrisch zu verbinden.
2. Hintergrund
Ein Kassettenspeicher wird dazu verwendet, darin digitale
Information zu speichern, die auf verschiedenen Gebieten
anwendbar ist, wie beispielsweise bei Personalcomputern (PC),
Digitalrecordern, Digitalkameras etc. Die Einführung von
unterschiedlichen Kassettenspeichern erleichtert den Austausch
von Information unterschiedlicher Formate. Unter Bezugnahme auf
Fig. 8 muß der Kassettenspeicher 20, wenn er in Gebrauch ist,
sicher an einem Verbinder 10 befestigt und elektrisch mit einem
elektrischen Gerät verbunden sein, wie beispielsweise mit einem
PC (nicht dargestellt). Der Verbinder 10 hat zwei im
wesentlichen U-förmige, entgegengesetzt ausgebildete
Führungsschienen 11, die jeweils an jedem von zwei einander sich
gegenüberliegenden Armen (ohne Bezugszeichen) angeformt sind,
und eine Vielzahl von Stiften 12, die fest durch einen Boden
desselben hindurch eingesetzt sind. Der Kassettenspeicher 20 hat
zwei entgegengesetzt angeordnete Flansche 21, die jeweils an
jeder von zwei entgegengesetzten Seiten desselben angeformt sind
und jeweils einer der Führungsschienen 11 entsprechen, und eine
Vielzahl von Durchgangslöchern 22, die in einem Boden desselben
gebildet sind und von denen jedes einem der Stifte 12 des
Verbinders 10 entspricht. In Kombination mit dem Verbinder 10
ist die Speicherkassette 20 in der Lage, digitale Information,
die darin gespeichert ist, auf ein anderes elektrisches Gerät
ohne weiteres zu übertragen.
Da jedoch die physikalischen Formen von unterschiedlichen
Speicherkassetten stark variieren, müssen Benutzer oft eine
Menge Schritte unternehmen, um die digitale Information, wenn
benötigt, zu transformieren. Der Fachmann auf diesem Gebiet
weiß, daß es keine Produktionsnorm für die Abmessung von
Speicherkassetten gibt, und daher ist es fast unmöglich, eine
Kompatibilität zwischen zwei Kassettenspeichern
unterschiedlicher Fabrikate zu finde, was dazu führt, daß die
Benutzer eine Menge Schritte und Maßnahmen unternehmen, um die
Information umzusetzen. Aufgrund der Schritte und Maßnahmen, die
notwendig sind, um die Information umzusetzen, verschwenden
Benutzer eine Menge Zeit und Energie, um die Information zu
verarbeiten, bevor sie verfügbar wird.
Die Erfindung sieht einen verbesserten Speicheradapter vor,
um die vorerwähnten Probleme zu beseitigen und/oder zu mildern.
Zusammenfassung der Erfindung
Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde,
einen verbesserten Speicheradapter zu schaffen. Der
Speicheradapter hat einen oberen Deckel, der so ausgebildet ist,
daß er zwei entgegengesetzt angeordnete Flansche aufweist, von
denen jeder einer der Führungsschienen eines Verbinders
entspricht, und eine Vielzahl von Durchgangslöchern, die in
einem Ende einer Schalttafel gebildet sind, die lösbar innerhalb
des Adapters aufgenommen wird. Mit der oben beschriebenen
Anordnung sind Kassettenspeicher unterschiedlicher Abmessungen
in der Lage, elektrisch mit dem Speicheradapter verbunden zu
werden, und die in der Speicherkassette gespeicherte Information
kann daher direkt auf ein anderes Gerät übertragen werden, und
zwar ohne endlose Prozeduren, um die digitale Information des
Kassettenspeichers zu transformieren.
Ein zweites Ziel der Erfindung ist, eine Orientierungsgrenze
innerhalb des Adapters vorzusehen, so daß eine korrekte
Ausrichtung des Kassettenspeichers beim Einsetzen in den
Speicheradapter sichergestellt ist.
Weitere neue Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in
Verbindung mit den Zeichnungen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, die die Verkörperung
der vorliegenden Erfindung bei einem herkömmlichen
Verbinder und einem Kassettenspeicher veranschaulicht;
Fig. 2 ist eine gesprengte Unteransicht des Speicheradapters
nach Fig. 1;
Fig. 3 ist eine schematische Draufsicht des
Kassettenspeichers nach Fig. 1; die
Fig. 4 bis 7 sind Querschnitte des Kassettenspeichers nach
Fig. 3; und
Fig. 8 ist eine schematische Ansicht, die die Verkörperung
einer herkömmlichen Speicherkassette und eines
Verbinders zeigt.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, daß ein Speicheradapter 40
gemäß der Erfindung dargestellt ist. Die Speicherkassette 40 hat
einen oberen Deckel 50, einen unteren Deckel 80, der mit dem
oberen Deckel 50 lösbar verbunden ist, eine Deckscheibe 70, die
mit dem unteren Deckel 80 lösbar verbunden ist, und eine
Schalttafel 60, die lösbar zwischen dem oberen Deckel 50 und der
Deckscheibe 70 aufgenommen wird. Der obere Deckel 50 hat zwei
sich gegenüberliegende Wände (ohne Bezugszeichen), einen ersten
Ausschnitt 51 in einem Frontteilstück jeder der beiden Wände,
einen zweiten Ausschnitt 52 in einer Endfläche desselben, ein
Paar Vertiefungen 551 in einer Außenfläche der beiden Wände, ein
Paar erste Vorsprünge 53 jeweils an einer den ersten Ausschnitt
51 begrenzenden Innenfläche, ein Paar zweite Vorsprünge 54
jeweils an einer Innenfläche der Wände und ein Paar dritte
Vorsprünge 55 jeweils an einer Außenfläche, die die Vertiefung
551 begrenzt. Die Schalttafel 60 hat ein vorderes Teilstück 61,
das innerhalb des zweiten Ausschnitts 52 des oberen Deckels 50
aufgenommen wird und eine Vielzahl von Löchern 611 in einer
seiner Flächen, ein Paar Begrenzungsanschläge 62 an
entgegengesetzten Seiten und einen Kontaktierungsbereich 63
aufweist, der mit jedem der Löcher 611 elektrisch verbunden ist.
Die Deckscheibe 70 hat ein vorderes Teilstück 701, das zum
ersten Ausschnitt 51 des oberen Deckels 50 paßt, wenn
zusammengesetzt, und hat zwei entgegengesetzte Füße 75, jeweils
mit einer Eindrückung 751, die einer der ersten Vorsprünge 53
des oberen Deckels entspricht und in einer Außenfläche desselben
gebildet ist, und hat einen Kanal 752 in einer Innenfläche
desselben, der einem der Begrenzungsanschläge 62 der Schalttafel
60 entspricht, ferner ein Fenster 71 entsprechend dem
Kontaktierungsbereich 63 der Schalttafel 60 und zwei
Aussparungen 76 in einer ihrer Flächen. Ferner hat die
Deckscheibe 70 einen Ausschnitt 73 entsprechend dem zweiten
Ausschnitt 52 des oberen Deckels 50, so daß, wenn die
Deckscheibe 70 und der obere Deckel 50 zusammengesetzt sind, der
Ausschnitt 73 der Deckscheibe 70 und der zweite Ausschnitt 52
des oberen Deckels 50 eine Öffnung begrenzen. Der untere Deckel
80 hat zwei entgegengesetzte Flansche 81, die sich von ihm nach
unten erstrecken, und jeder der Flansche hat eine erste Öffnung
82, die einem der ersten Vorsprünge 53 des oberen Deckels 50
entspricht, ferner eine nach innen gebildete Abbiegung 83, die
einer der Aussparungen 76 entspricht, und eine Verlängerung 84
mit zwei entgegengesetzten Enden, die je mit einer zweiten
Öffnung 85 versehen sind, die jeweils einem der dritten
Vorsprünge 55 des oberen Deckels 50 entspricht. Es versteht
sich, daß die Verlängerung 84 eine Breite gleich der Breite des
oberen Deckels 50 hat, und eine Breite zwischen den
entgegengesetzten Flanschen 81 ist gleich einer Breitenabmessung
zwischen den Innenflächen der beiden entgegengesetzten Wände, so
daß die Verlängerung 84 des unteren Deckels 80 den oberen Deckel
50 über die Verbindung zwischen der zweiten Öffnung und dem Paar
von dritten Vorsprüngen 55 fest ergreifen kann und die Flansche
81 mit den entgegengesetzten Wänden des oberen Deckels 50 über
die Verbindung zwischen der ersten Öffnung 82 und dem Paar von
zweiten Vorsprüngen 54 fest verbunden werden können, nachdem die
Schalttafel 60 und die Deckscheibe 70 mit dem oberen Deckel 50
zusammengefügt worden sind.
Im montierten Zustand nach den Fig. 3 bis 7 befindet die
Schalttafel 60 sich innerhalb des durch den zweiten Ausschnitt
52 begrenzten Raumes. Da die Breite des vorderen Teilstücks 61
der Schalttafel 60 die gleiche ist wie die Breite des zweiten
Ausschnitts 52, werden das vordere Teilstück 61 der Schalttafel
60 und der zweite Ausschnitt 52 des oberen Deckels 50 bündig
zusammengefügt. Wenn die Deckscheibe 70 mit dem oberen Deckel 50
in Eingriff steht, dann ist das vordere Teilstück 701 der
Deckscheibe 70 mit der Höhe der beiden entgegengesetzten Wände
des oberen Deckels 50 bündig, und zwar aufgrund des Vorsehens
des ersten Ausschnitts 51 des oberen Deckels 50. Die
Begrenzungsanschläge 62 werden in den entsprechenden Kanälen 752
der Deckscheibe 70 sicher aufgenommen, die entgegengesetzten
Paare von ersten Vorsprüngen 53 werden in den entsprechenden
Eindrückungen 751 der Deckscheibe 70 aufgenommen, und der
Kontaktierungsbereich 63 der Schalttafel 60 liegt durch das
Fenster 71 hindurch frei, wenn diese mit dem oberen Deckel 50
zusammengefügt ist und die Schalttafel 60 und die Deckscheibe 70
komplettiert sind. Wenn schließlich der untere Deckel 80 mit der
Deckscheibe 70 zusammengefügt wird, so werden aufgrund dessen,
daß die Breite zwischen den entgegengesetzten Flanschen 81
gleich der Breite zwischen den sich gegenüberliegenden
Innenflächen der beiden entgegengesetzten Wände des oberen
Deckels 5 ist und die Breite der Verlängerung 84 gleich der
Breite zwischen den Außenflächen der entgegengesetzten Wände des
oberen Deckels 50 ist, die ersten Vorsprünge 53 jeweils in einer
der entsprechenden ersten Öffnungen 82 und die dritten
Vorsprünge 55 jeweils in einer der entsprechenden zweiten
Öffnungen 85 aufgenommen. Ferner ist der untere Deckel 80 in der
Lage, die Deckscheibe 70 zwangsläufig sicher am oberen Deckel 50
zu befestigten, und zwar über das Anliegen des Paares von
Abbiegungen 83 an den entsprechenden Aussparungen 76 der
Deckscheibe 70.
Es versteht sich jedoch, daß, obgleich zahlreiche
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung in der vorangehenden
Beschreibung, zusammen mit Einzelheiten des Aufbaus und der
Funktion des Erfindungsgegenstandes dargelegt wurden, die
Offenbarung nur illustrativ ist und Änderungen im einzelnen,
insbesondere im Hinblick auf Form, Größe und Anordnung von
Teilen innerhalb des erfindungsgemäßen Prinzips bis zum vollen
Ausmaß, wie durch die Patentansprüche allgemein zum Ausdruck
gebracht, möglich sind.