DE19831596C2 - Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsignale und mehrstufiger Verstärker - Google Patents
Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsignale und mehrstufiger VerstärkerInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verstärker
schaltung für Hochfrequenzsignale und einen mehrstufigen
Verstärker, welche zum Verstärken von Signalen in Mikrowel
len- und Millimeterwellen-Frequenzbändern geeignet und mit
einer Funktion zum Kompensieren von Änderungen der Verstär
kung, welche sich aus Änderungen der Verstärkertemperatur
ergeben, versehen sind.
Die Verstärkung bzw. der Verstärkungsgrad von Mikrowel
len- und Millimeterwellenverstärkern und Verstärkermodulen
mit derartigen Verstärkern neigt dazu, sich mit der Umge
bungstemperatur zu ändern, in welcher der Verstärker oder
das Verstärkermodul verwendet wird. Insbesondere neigt der
Verstärkungsgrad eines derartigen Verstärkers oder Verstär
kermoduls dazu anzusteigen, wenn die Umgebungstemperatur
abfällt, und abzufallen, wenn sich die Umgebungstemperatur
erhöht. Der Bereich dieser Änderung ist insbesondere bei
mehrstufigen Verstärkern ausgeprägt und kann bisweilen den
stabilen Betrieb des Gesamtsystems stören.
Beispielsweise führt bei einem Leistungsverstärkermo
dul, welches drei in Serie angeordnete zweistufige MMIC-
Verstärkerelemente mit unterschiedlichen Ausgängen auf
weist, eine Änderung von 100°C der Umgebungstemperatur zu
einer Änderung der Verstärkung von 12 dB, wenn die tempera
turabhängige Verstärkungsänderung pro Verstärkerstufe
0,2 dB/10°C beträgt. Die Verzerrungscharakteristik eines
derartigen Leistungsverstärkermoduls verschlechtert sich
somit, wenn die Umgebungstemperatur niedrig und die Ver
stärkung am größten ist. Der Verlust von Leistung und Effi
zienz stellen ebenfalls potentielle Schwierigkeiten dar,
wenn die Umgebungstemperatur hoch und die Verstärkung nied
rig sind.
Um derartige Änderungen der Verstärkung zu
kompensieren, die sich aus Temperaturänderungen ergeben,
kann eine Temperaturkompensationsschaltung in Serie mit dem
Gateanschluß eines Verstärkungs-FET's zum direkten Steuern
einer angelegten Vorspannung verbunden werden. Diese Tempe
raturkompensationsschaltung kompensiert einen Abfall des
Betriebsstroms des Verstärkers herrührend von einem Anstieg
der Temperatur durch Einspeisen eines geeigneten Stroms dem
Gate. Der innere Betriebsstrom des Verstärkers wird somit
auf einem konstanten Pegel innerhalb eines bestimmten Be
triebstemperaturbereichs gehalten.
Ein Nachteil bei der oben bezeichneten herkömmlichen
Temperaturkompensationsschaltung besteht darin, daß eine
separate externe Spannungsversorgung benötigt wird, um die
geforderte Vorspannung dem Verstärkungssteueranschluß zuzu
führen, d. h. dem Gate des Verstärkungs-FET's. Ebenfalls ist
es nötig, die Temperaturcharakteristik der Verstärkung des
Verstärkers zu messen, um die für eine bestimmte Temperatur
geforderte Vorspannung zu bestimmen, und dem Verstärkersy
stem oder -modul einen weiteren Mechanismus zum aktuellen
Anwenden dieser Information während des Betriebs des Sy
stems oder des Moduls bereitzustellen. Dadurch werden der
Schaltungsentwurf und die -anordnung kompliziert, was zu
erhöhten Kosten führt.
Ein Leistungsverstärker, der zur Temperaturkompensation
ohne Temperaturkompensationsschaltung wie oben beschrieben
geeignet ist, ist in der Druckschrift Patent Abstracts of
Japan, JP 09139630 A, beschrieben. Dieser Leistungsverstär
ker ist auf einem GaAs-Substrat gebildet und enthält einen
Verstärkungs-FET zum Verstärken einer hochfrequenten Span
nungsversorgung und eine in Serie mit einem Widerstand und
einer auf einem GaAs-Substrat gebildeten Temperaturkompensations-FET
angeordnete automatisch vorgespannte Gatevor
spannungsschaltung. Ein Anschluß der Gatevorspannungsschal
tung ist mit einer Spannungsquelle verbunden, während der
andere Anschluß an Masse angeschlossen ist. Um eine entge
gengesetzte Temperaturcharakteristik zu zeigen, wird die
Gateausrichtung bzw. -orientierung des Verstärkungs-FET's
auf 90° und die Gateausrichtung des Temperaturkompensati
ons-FETs auf 0° bezüglich der ebenen Ausrichtung des GaAs-
Substrats bestimmt.
Wenn die Umgebungstemperatur ansteigt und der Betriebs
strom des Verstärkungs-FET's abfällt, steigt der Betriebs
strom des Temperaturkompensations-FET's an. Wenn anderer
seits die Umgebungstemperatur abfällt und der Betriebsstrom
des Verstärkungs-FET's ansteigt, fällt der Betriebsstrom
des Temperaturkompensations-FET's.
Mit dem oben beschriebenen Leistungsverstärker wird ein
Temperaturkompensations-FET mit der oben bezeichneten Tem
peraturcharakteristik als Widerstand verwendet und in Serie
mit einem normalen Widerstand verbunden, um eine Gatevor
spannungsserienschaltung zu bilden. Unter Verwendung einer
Widerstandsteilung arbeitet diese Gatevorspannungsserien
schaltung derart, daß der Ausgang des Leistungsverstärkers
durch Unterdrücken von Änderungen des Verstärkungsfaktors
im Ansprechen auf Temperaturänderungen stabilisiert wird.
Es kann jedoch erwartet werden, daß eine Prozeßsteue
rung schwierig wird, wenn FET's mit im wesentlichen unter
schiedlicher Charakteristik auf einem einzigen Wafer gebil
det sind, um einen Leistungsverstärker wie oben beschrieben
mit einer bestimmten Charakteristik zu erzielen.
Aus der Druckschrift DE 197 10 769 A1 ist entsprechend
deren Fig. 1 eine Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsi
gnale mit einem Verstärker, welcher ein aktives Bauelement
(FETr1) zum Verstärken eines Hochfrequenzsignals aufweist,
bekannt. Diese Verstärkerschaltung besitzt eine Dämpfungs
schaltung, welche ein zweites aktives Bauelement (FETh1)
zum Dämpfen des dem Verstärker einzugebenden Hochfrequenz
signals aufweist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsignale und einen
mehrstufigen Verstärker mit einer vereinfachten Anordnung
bereitzustellen.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der
unabhängigen nebengeordneten Ansprüche.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung enthält ein
Verstärker mit Temperaturkompensationsfunktion der vorlie
genden Erfindung einen Verstärker, der ein erstes aktives
Bauelement für die Verstärkung eines Hochfrequenzsignals
aufweist, und eine Dämpfungsschaltung, die ein zweites ak
tives Bauelement für die Dämpfung des Hochfrequenzsignals
aufweist, welches dem Verstärker eingegeben wird, wobei die
Dämpfungsschaltung den Dämpfungsbetrag des Hochfrequenzsi
gnals, welches dem Verstärker eingegeben wird, in Abhängig
keit einer Änderung der Temperatur der Verstärkerschaltung
ändert, wobei eine Temperaturdrift des Verstärkers kompen
siert wird.
Mit dieser Dämpfungsschaltung führt ein Anstieg der Um
gebungstemperatur zu einem geringen Verlust, und ein star
kes Hochfrequenzsignal kann dem aktiven Bauelement zur Ver
stärkung zugeführt werden. Umgekehrt führt ein Abfall der
Umgebungstemperatur zu einem stärkeren Verlust, und der dem
ersten aktiven Bauelement für die Verstärkung zugeführte
Hochfrequenzsignalpegel fällt ab. Dieser Betrieb der Dämp
fungsschaltung kann somit geeignet einen Abfall oder An
stieg der Verstärkung der für die Verstärkung verwendeten
ersten aktiven Bauelemente in Verbindung mit einem Anstieg
oder Abfall der Umgebungstemperatur kompensieren.
Es wird festgestellt, daß bei einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung der Gateanschluß des zweiten aktiven
Bauelements für die Temperaturkompensation mit dem Gatean
schluß des ersten aktiven Bauelements für die Verstärkung
verbunden ist. Somit kann unter Verwendung eines gemeinsa
men Gateanschlusses für die ersten und zweiten aktiven Bau
elemente sowohl für die Verstärkung als auch die Tempera
turkompensation ein Hochfrequenzsignalverlust bei einer be
stimmten Temperatur (beispielsweise T = T0) in der Dämp
fungsschaltung unabhängig von den Vorspannungsbedingungen
konstant gehalten werden, unter welchen das erste aktive
Bauelement für die Verstärkung verwendet wird. Dadurch wird
es ermöglicht, eine stabilere Temperaturkompensationsfunk
tion zu erzielen.
Wenn darüber hinaus der Gateanschluß des zweiten akti
ven Bauelements für die Temperaturkompensation mit dem
Gateanschluß des ersten aktiven Bauelements für die Ver
stärkung verbunden wird, kann der Gateanschluß des zweiten
aktiven Bauelements für die Temperaturkompensation über ei
nen Widerstand, vorzugsweise einen variablen Widerstand,
mit Masse verbunden werden. Mit dieser Anordnung kann das
Gatepotential des zweiten aktiven Bauelements für die Tem
peraturkompensation auf einen Wert innerhalb eines bestimm
ten Bereiches festgelegt werden, wodurch eine geeignetere
Temperaturkompensation erzielt wird. Wenn ein variabler
Widerstand verwendet wird, können individuelle Unterschiede
der Verstärker nach der Herstellung der Verstärker korri
giert werden.
Bei einer alternativen Ausführungsform eines Verstär
kers mit Temperaturkompensationsfunktion der vorliegenden
Erfindung ist eine Hochfrequenzdämpfungsschaltung mit er
sten und zweiten Widerständen mit einem Gateanschluß eines
ersten aktiven Bauelements für die Verstärkung verbunden.
Der erste Widerstand, bei welchem ein Anschluß mit einem
Spannungsversorgungsanschluß verbunden ist, ist mit einem
Gateanschluß eines zweiten aktiven Bauelements für die Tem
peraturkompensation verbunden, und der zweite Widerstand,
bei welchem ein Anschluß mit Masse verbunden ist, ist mit
dem Gateanschluß des zweiten aktiven Bauelements verbunden.
Unter Verwendung einer derart zusammengesetzten Dämp
fungsschaltung kann ein gewünschter Vorspannungspegel an
das zweite aktive Bauelement für die Temperaturkompensation
angelegt werden. Zwar erfordert dieser Verstärker eine se
parate Spannungsquelle, er verlangt jedoch keine besondere
Steuerschaltung zum Steuern der Verstärkung des ersten ak
tiven Bauelements für die Verstärkung. Es wird festge
stellt, daß aus den oben beschriebenen Gründen der zweite
Widerstand dieser Anordnung ebenfalls vorzugsweise ein va
riabler Widerstand ist.
Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform eines
Verstärkers mit Temperaturkompensationfunktion entsprechend
der vorliegenden Erfindung ist eine Hochfrequenzdämpfungs
schaltung mit einem Ausgangsanschluß eines ersten aktiven
Bauelements für die Verstärkung verbunden, wobei die Hoch
frequenzdämpfungsschaltung die Source- und Drainanschlüsse
des zweiten aktiven Bauelements für die Temperaturkompensa
tion als Eingangs- und Ausgangsanschlüsse des zweiten akti
ven Bauelements für die Temperaturkompensation verwendet.
In diesem Fall kann eine Änderung der Verstärkung des er
sten aktiven Bauelements für die Verstärkung in Verbindung
mit einer Änderung der Umgebungstemperatur an der Ausgangs
anschlußseite kompensiert werden. Ein Ansteigen der Bauele
mentegröße kann in diesem Fall durch einen Entwurf des er
sten aktiven Bauelements für die Verstärkung und des zwei
ten aktiven Bauelements für die Temperaturkompensation be
züglich der Verwendung eines gemeinsamen Masseanschlusses
minimiert werden. Wenn darüber hinaus das erste aktive Bau
element für die Verstärkung und das zweite aktive Bauele
ment für die Temperaturkompensation in der Nähe gelegen
sind, können diese zwei Bauelemente während des Entwurfs
und der Entwicklung als ein Bauelement behandelt werden,
wodurch eine Vereinfachung von entwurfsbezogenen Aufgaben
wie der Abschätzung von Entwurfsparametern erzielt wird.
Auf jeden Fall kann die Schaltung ebenfalls derart ent
worfen werden, daß ein Paar von aktiven Bauelementen für
die Temperaturkompensation, welche symmetrisch zu der
Hauptlinie eines ersten aktiven Bauelements für die Ver
stärkung angeordnet sind, und das erste aktive Bauelement
für die Verstärkung einen gemeinsamen Masseanschluß besit
zen, wodurch ein unsymmetrischer bzw. unausgeglichener Be
trieb in dem Millimeterwellenbereich an dem Eingangsan
schluß des ersten aktiven Bauelements für die Verstärkung
aufgehoben wird.
Es wird festgestellt, daß sich die vorliegende Erfin
dung ebenfalls auf einen mehrstufigen Verstärker bezieht,
welcher als Verstärker ausgewählt ist, der eine Mehrzahl
von aufeinanderfolgend ausgeschlossenen Stufen aufweist,
wobei wenigstens der als erste Stufe verwendete Verstärker
ein Verstärker mit Temperaturkompensationsfunktion wie oben
beschrieben ist. Es wird des weiteren bemerkt, daß unter
Verwendung eines Verstärkers mit Temperaturkompensations
funktion der vorliegenden Erfindung bei einem derartigen
mehrstufigen Verstärker ein Ansteigen der Gerätegröße un
terdrückt wird.
Es wird ferner festgestellt, daß ein Verstärker der
vorliegenden Erfindung effektiv verwendet werden kann, wenn
ein Verstärker mit Temperaturkompensationsfunktion infolge
von Beschränkungen der Gerätegröße nicht in jeder Verstär
kungstufe verwendet werden kann, wenn Spezifizierungen
nicht eine Schaltung erfordern, bei welcher eine Tempera
turkompensationsfunktion in jeder Stufe erzielt wird, und
wenn dort eine hinreichende Toleranz an der Verbindung der
Spannungszufuhr mit einem stromab vorgesehenen Verstärker
vorliegt und die Amplitude des eingegebenen Hochfrequenz
signals niedrig ist.
Die folgende Erfindung wird in der nachfolgenden Be
schreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Schaltungsdiagramm eines Verstärkers
mit Temperaturkompensationsfunktion einer ersten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Graphen der statischen Kennlinie ei
nes aktiven Bauelements.
Fig. 3A und 3B zeigen Schaltungsdiagramme, welche
zum Erläutern der funktionalen Schaltungsbauelemente des
Verstärkers mit Temperaturkompensationsfunktion der ersten
Ausführungsform der Erfindung verwendet werden.
Fig. 4 zeigt einen Graphen der Änderung der Verstärkung
relativ zu der Änderung der Umgebungstemperatur bei einem
herkömmlichen Verstärker und einem Verstärker mit Tempera
turkompensationsfunktion der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 5 zeigt einen Graphen der Änderung der Verstärkung
relativ zu der Änderung der Frequenz bei zwei Umgebungstem
peraturen bei einem Verstärker mit Temperaturkompensations
funktion der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung.
Fig. 6 zeigt einen Graphen der Frequenzkennlinie einer
Schaltung, welche als Dämpfungsschaltung arbeitet.
Fig. 7 bis 15 zeigen Schaltungsdiagramme von Ver
stärkern mit Temperaturkompensationsfunktion der zweiten
bis zehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Ein Verstärker mit Temperaturkompensationsfunktion der
vorliegenden Erfindung ist ein Verstärker für ein Mikrowel
len- oder Millimeterwellen-Frequenzband. Der Verstärker
enthält eine Hochfrequenzsignaldämpfungsschaltung, welche
eine Änderung des Widerstandswerts herrührend von einer Än
derung der Umgebungstemperatur eines FET's
(Feldeffekttransistor) oder eines HEMT's (Transistor mit
hoher Elektronenbeweglichkeit) als aktives Bauelement für
die Temperaturkompensation bei einem bestimmten Frequenz
band (Hochfrequenzband) verwendet. Die Dämpfungsschaltung
ist in Serie mit einem Gateanschluß oder einem Ausgangsan
schluß eines aktiven Bauelements für die Verstärkung ver
bunden, um ohne Stützung auf irgendeine besondere äußere
Steuereinrichtung Verstärkungsänderungen zu kompensieren,
die mit Änderungen der Umgebungstemperatur des aktiven Bau
elements für die Verstärkung verbunden sind.
Bevorzugte Ausführungsformen eins bis zehn eines Ver
stärkers mit einer Temperaturkompensationsfunktion der vor
liegenden Erfindung werden detailliert unter Bezugnahme auf
die zugehörigen Figuren beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Schaltungsdiagramm eines Verstärkers
100 mit einer Temperaturkompensationsfunktion einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine Anpas
sungsschaltung 109 zum Umwandeln der Impedanz einer Hoch
frequenzspannungszufuhr in eine für den Verstärker 100 ge
eignete Impedanz ist vor dem Verstärker 100 vorgesehen. Ei
ne weitere Anpassungsschaltung 110, welche nach dem Ver
stärker 100 vorgesehen ist, paßt die Impedanz der von dem
Verstärker 100 ausgegebenen verstärkten Hochfrequenz an die
Impedanz der stromab befindlichen Schaltungen an.
Im folgenden wird die Struktur des Verstärkers 100 be
schrieben.
Wie in Fig. 1 dargestellt enthält der Verstärker 100
eine Schaltung zum Ausführen einer Temperaturkompensations
funktion, welche mit dem Gate eines aktiven Bauelements 101
für eine Signalverstärkung verbunden ist. Es wird ein
Bauelement wie ein FET oder HEMT als das aktive Bauelement
102 für die Temperaturkompensation und das aktive
Bauelement 101 für die Verstärkung verwendet.
Die Schaltung, welche die Temperaturkompensation er
zielt, enthält eine Induktivität 105 und Widerstände 107
und 108, welche in Serie mit dem Sourceanschluß und dem
Drainanschluß des aktiven Bauelements 102 für die Tempera
turkompensation verbunden sind, wobei dessen Gate über ei
nen Widerstand 104 mit Masse verbunden ist. Diese Schaltung
arbeitet als Hochfrequenzsignaldämpfungsschaltung. Konden
satoren 103 und 106 sind parallel mit dieser Temperaturkom
pensationsschaltung verbunden. Eine Versorgungsspannung Vg
wird an einen Anschluß 111 angelegt. Wenn das Gatepotential
des aktiven Bauelements 101 in dieser Schaltung Vg ist, be
trägt das Gatepotential des aktiven Bauelements 102 bezüg
lich des Source-Drain-Potentials -Vg.
Fig. 2 zeigt einen Graphen der statischen Kennlinie der
aktiven Bauelemente 101 und 102. Der Drain-Source-Strom Ids
ist auf der vertikalen Achse dargestellt, und die Drain-
Source-Spannung Vds ist auf der horizontalen Achse darge
stellt. Wenn ein Punkt A in dem Graphen der Arbeitspunkt
des Verstärkers bei einer Umgebungstemperatur T0 ist, fällt
der Drain-Source-Strom Ids ab, wenn die Temperatur auf TH
ansteigt, und er steigt an, wenn die Temperatur auf TL ab
fällt. D. h. die Verstärkung der aktiven Bauelemente 101 und
102 fällt ab, wenn die Temperatur auf TH ansteigt, und sie
steigt an, wenn die Temperatur auf TL abfällt.
Die Temperaturkompensationsfunktion dieses Verstärkers
100 verwendet die Widerstandswertkennlinie des aktiven Bauelements
102 nahe dem Gebiet Vds = 0 V der bezüglich Fig. 2
beschriebenen statischen Kennlinie. Falls R0 der Wider
standswert in dem Fall ist, bei welchem die Umgebungstempe
ratur T0 ist, ist RH der Widerstandswert, wenn die Umge
bungstemperatur TH ist, ist RL der Widerstandswert, wenn
die Umgebungstemperatur TL ist, wobei die Beziehung zwi
schen diesen Widerstandswerten RL < R0 < RH gilt.
Wie unten beschrieben arbeitet eine Schaltung, welche
das oben bezeichnete aktive Bauelement 102 enthält, das zur
Temperaturkompensation verwendet wird, als Hochfrequenzsi
gnaldämpfungsglied, bei welchem sich ein Durchlaßverlust
verringert, wenn die Umgebungstemperatur ansteigt. Wenn die
Umgebungstemperatur ansteigt, fällt der Hochfrequenzsignal
durchlaßverlust in dem aktiven Bauelement 102 ab, und der
an das Gate des aktiven Bauelements 101 für die Verstärkung
angelegte Hochfrequenzsignalpegel steigt an. Wenn anderer
seits die Umgebungstemperatur abfällt, steigt der Hochfre
quenzsignaldurchlaßverlust in dem aktiven Bauelement 102
an, und der an das Gate des aktiven Bauelements 101 für die
Verstärkung angelegte Hochfrequenzsignalpegel fällt ab. Als
Ergebnis werden Änderungen der Verstärkung, welche mit ei
ner Änderung der Umgebungstemperatur des aktiven Bauele
ments 101 für die Verstärkung verbunden sind, in einem Ver
stärker 100 der vorliegenden Erfindung durch eine Schaltung
kompensiert, welche ein aktives Bauelement 102 für die Tem
peraturkompensation enthält, das als Dämpfungsglied arbei
tet.
Die Temperaturkompensationsfunktion des obigen Verstär
kers 100 wird unten weiter detailliert beschrieben. Um die
folgende Beschreibung zu vereinfachen, ist der in Fig. 1
dargestellte Verstärker 100 getrennt in zwei auf die Funk
tion bezogenen diskreten Schaltungselemente in Fig. 3A
und 3B dargestellt. Es wird festgestellt, daß Schaltungen,
welche nicht zu der Temperaturkompensationsfunktion beitra
gen, bei beiden dargestellten Schaltungselementen ausgelassen
sind. Darüber hinaus ist das aktive Bauelement 102 für
die Temperaturkompensation in Fig. 3B als Widerstand R dar
gestellt, da bei dem Verstärker 100 eine Spannung, welche
die Pinch-off-Spannung VP überschreitet, an den Gatean
schluß angelegt wird, so daß das aktive Bauelement 102 ef
fektiv als Widerstand arbeitet.
In der in Fig. 3A dargestellten Schaltung wird ein
Strom, welcher an einem Punkt a eingespeist wird, von dem
aktiven Bauelement 101 für die Verstärkung verstärkt und an
einem Punkt b ausgegeben. Im allgemeinen neigt entsprechend
der Temperaturkennlinie die Verstärkung der in Fig. 3A dar
gestellten Schaltung wie oben beschrieben dazu abzufallen,
wenn die Temperatur ansteigt.
Bei der in Fig. 3B dargestellten Schaltung tritt ein an
einem Punkt c eingegebenes Hochfrequenzsignal durch die
Schaltung mit einem Signalverlust hindurch, welcher sich
aus dem Kondensator 103 und dem Widerstand R ergibt, der
mit dem Bezugszeichen 102 markiert ist, und wird an einem
Punkt d ausgegeben. Es wird festgestellt, daß ein Verlust,
welcher mit einem Temperaturanstieg verbunden ist, bei der
in Fig. 3B dargestellten Schaltung gering ist und der an
einem Punkt d ausgegebene Strom ansteigt, was später de
tailliert beschrieben wird.
Die Impedanzmatrix Z der in Fig. 3B dargestellten
Schaltung kann durch Gleichung 1 unten ausgedrückt werden.
Die folgende Gleichung 2 kann durch Umwandeln der Ma
trix Z von Gleichung 1 in eine Matrix S abgeleitet werden,
wobei 1/ωc = 0 gilt.
Eine Gleichung 3 kann unten durch Differenzieren der
Gleichung 2 bezüglich des Widerstandswerts R erzielt wer
den. Als Ergebnis fällt der Schaltungsverlust ab, wenn der
Wert des Widerstands R ansteigt.
Wie oben beschrieben wird das aktive Bauelement 102 in
dem Verstärker 100 als Widerstand R behandelt. Wie unter
Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben erhöht sich der Wider
standswert des aktiven Bauelements 102, wenn die Umgebungs
temperatur ansteigt. Daher arbeitet die in Fig. 3B darge
stellte Schaltung mit geringem Verlust, wenn die Temperatur
ansteigt, und daher wird an dem Punkt d ein höherer Strom
ausgegeben. Der Verstärker 100 kann daher eine Änderung der
Verstärkung des aktiven Bauelements 101 zur Signalverstär
kung herrührend von einer Änderung der Umgebungstemperatur
als Ergebnis der in Fig. 3B dargestellten Schaltung, welche
als Dämpfungsglied arbeitet, kompensieren.
Fig. 4 zeigt einen Graphen, auf den unten Bezug genom
men wird, um die Wirkung des Verstärkers 100 bezüglich ei
ner Temperaturkompensationsfunktion wie in Fig. 1 darge
stellt zu beschreiben.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 ist das Verhältnis G/G0 der
Verstärkung zu der Verstärkung G0 bei T = T0 auf der verti
kalen Achse dargestellt, während die Temperatur auf der ho
rizontalen Achse dargestellt ist. Aus der Figur ergibt
sich, daß die Steigung (0,05 dB/10°C) der Änderung der Ver
stärkung relativ zu der Temperatur des Verstärkers 100 mit
einer Temperaturkompensationsfunktion kleiner ist als die
Steigung (0,2 dB/10°C) der Änderung der Verstärkung relativ
zu der Temperatur eines herkömmlichen Verstärkers, welcher
keine Temperaturkompensationsfunktion besitzt.
Fig. 5 zeigt einen Graphen, welcher Simulationsergeb
nisse unter Verwendung der gemessenen Parameterwerte S des
aktiven Bauelements 102 bei T = 25°C und T = 75°C bei dem
obigen Verstärker 100 ohne Temperaturkompensationsfunktion
dargestellt. Die Verstärkung (dB) ist auf der vertikalen
Achse dargestellt, und die Frequenz (GHz) ist auf der hori
zontalen Achse dargestellt. Mit dem Verstärker 100, welcher
eine Temperaturkompensationsfunktion entsprechend der vor
liegenden Erfindung besitzt, steigt die Verstärkung um
0,73 dB, wenn eine Temperaturerhöhung um 50° von 25°C auf
75°C auftritt. Dieses Verhalten steht im Gegensatz zu der
Temperaturkennlinie eines herkömmlichen Verstärkers und be
weist, daß die in Fig. 3B dargestellte Schaltung eine Kom
pensation bezüglich der Temperaturkennlinie des aktiven
Bauelements 101 ohne externe Steuerung vornehmen kann.
Fig. 6 zeigt einen Graphen, welcher die Frequenzkennli
nie der Schaltung dargestellt, die in Fig. 3B dargestellt
ist und als Hochfrequenzsignaldämpfungsglied in dem Ver
stärker 100 arbeitet, wenn die Temperatur T TH und TL ist.
Die Frequenz ist auf der horizontalen Achse dargestellt,
und der Absolutwert des Parameters S21 ist auf der vertika
len Achse dargestellt. Es wird festgestellt, daß der Ver
stärkungsverlust an dem oberen Ende dieses Graphen niedri
ger ist.
Die Dämpfungsfrequenz der als Dämpfungsglied arbeiten
den Schaltung befindet sich entsprechend der parasitären
Kapazität des aktiven Bauelements 102 und der Kapazität des
Kondensators 103 in Resonanz. Wenn die Betriebsfrequenz der
Schaltung unterhalb der Resonanzfrequenz f0 der Verlust
kennlinie wie an der Betriebsfrequenz A dargestellt liegt,
verringert sich der Verlust, wenn die Temperatur ansteigt,
und es wird ein geeigneter Temperaturkompensationseffekt
erzielt. Wenn jedoch die Betriebsfrequenz über der Reso
nanzfrequenz f0 wie an der Betriebsfrequenz B dargestellt
liegt, erhöht sich der Verlust mit einer Änderung der Umge
bungstemperatur, und die Änderung der Verstärkung des Ver
stärkers 100, welche mit einer Änderung der Umgebungstempe
ratur verbunden ist, erhöht sich umgekehrt.
Aus diesem Graphen ergibt sich ebenfalls, daß die Tem
peraturkompensation bei der Betriebsfrequenz C stärker ist
als bei der Betriebsfrequenz A, und die Resonanzfrequenz
verschiebt sich auf die Seite der hohen Frequenz mit einem
Ansteigen der Umgebungstemperatur infolge der Temperatur
kennlinie einer parasitären Komponente des aktiven Bauele
ments 102.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß durch
Festlegen der Betriebsfrequenz des aktiven Bauelements 102
auf eine Frequenz nahe der Betriebsfrequenz C in dem in
Fig. 6 dargestellten Graphen, d. h. durch Festlegen der Be
triebsfrequenz des aktiven Bauelements 102 auf die höchst
mögliche Frequenz, welche niedriger als die Resonanzfre
quenz F0Lmin mit der geringstmöglichen Betriebstemperatur
ist, die Kapazität des Kondensators 103 dazu verwendet wer
den kann, die Temperaturkompensationswirkung eines Verstär
kers 100 der vorliegenden Erfindung zu optimieren.
Wie oben beschrieben unterdrückt ein Verstärker 100 mit
Temperaturkompensationsfunktion entsprechend einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung temperaturindu
zierte Fluktuationen der Verstärkung des zur Verstärkung
verwendeten aktiven Bauelements 101 mittels einer Dämp
fungsschaltung, welche ähnlich mittels temperaturinduzier
ten Änderungen des Widerstandswerts eines aktiven Bauele
ments 102 arbeitet, welches zur Temperaturkompensation ver
wendet wird. Als Ergebnis kann eine Temperaturkompensati
onsfunktion unter Verwendung einer einfachen Schaltungsanordnung
ohne Vorsehen einer separaten Steuereinrichtung
speziell zur Temperaturkompensation erzielt werden.
Ein Verstärker 120 mit Temperaturkompensationsfunktion
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im folgenden unter Bezugsnahme auf Fig. 7 beschrieben,
welche ein Schaltungsdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile des in dieser Figur dargestellten Ver
stärkers der vorliegenden Ausführungsform und des in Fig. 1
dargestellten Verstärkers 100 sind mit ähnlichen Bezugszei
chen identifiziert, und es wird eine weitere Beschreibung
davon unten ausgelassen.
Wie in Fig. 7 dargestellt ersetzt ein Verstärker 120
der vorliegenden Erfindung den Widerstand 104 in dem Ver
stärker 100 der ersten Ausführungsform durch einen Wider
stand 112, welcher zwischen dem Gate des aktiven Bauele
ments 102 für die Temperaturkompensation und dem Gate des
aktiven Bauelements 101 für die Verstärkung angeschlossen
ist.
Bei dieser Anordnung beträgt die Potentialdifferenz
zwischen den Gate- und Source-Drain-Elektroden des aktiven
Bauelements 102 0 V unabhängig von dem Festlegen des Drain
stroms des aktiven Bauelements 101. Als Ergebnis ist der
Widerstandswert des aktiven Bauelements 102 konstant. D. h.
der Hochfrequenzsignalverlust unterhalb einer Basisumge
bungstemperatur T0 bei der Verlustschaltung ist konstant
unabhängig den Vorspannungsbedingungen, unter welchen das
aktive Bauelement 101 verwendet wird, und daher kann eine
stabile Temperaturkompensation erzielt werden.
Darüber hinaus ist durch gemeinsames Verbinden der
Gateanschlüsse des aktiven Bauelements 101 und des aktiven
Bauelements 102 ein Anschluß an Masse außerhalb der Vor
richtung sogar mit MMIC-Bauelementen, welche keine Kontakt
löcher besitzen, nicht nötig. Es wird festgestellt, daß die
Kontaktlöcher Löcher sind, welche zum Verbinden von An
schlüssen auf der Oberfläche der Schaltungsplatte mit einem
Masseanschluß verwendet werden, welcher auf der Rückseite
der Schaltungsplatte angeordnet ist.
Ein Verstärker 130 mit Temperaturkompensationsfunktion
einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 8 geschrieben,
welche ein Schaltungsdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile des Verstärkers der in dieser Figur dar
gestellten vorliegenden Ausführungsform und der Verstärker
der ersten und zweiten Ausführungsform sind mit ähnlichen
Bezugszeichen bezeichnet, und eine weitere Beschreibung da
von wird unten ausgelassen.
Wie in Fig. 8 dargestellt enthält ein Verstärker 130
der vorliegenden Ausführungsform des weiteren einen Wider
stand 113, welcher parallel zu dem aktiven Bauelement 102
des Verstärkers 120 der zweiten Ausführungsform angeschlos
sen ist, wobei ein Anschluß mit dem Gateanschluß des akti
ven Bauelements 102 und der andere Anschluß mit Masse ver
bunden sind.
Wie oben beschrieben hängt die Änderung des Verlusts
infolge einer Änderung der Temperatur der Verlustschaltung
von dem Widerstandswert des aktiven Bauelements 102 bei T =
T0 ab. Wenn das Gatepotential des aktiven Bauelements 101
Vg ist, kann das Gatepotential Vgb des aktiven Bauelements
102 ausgedrückt werden durch {Widerstandswert des Wider
stands 113/(Widerstandswert des Widerstands 112 + Wider
standswert des Widerstands 113) -1} × Vg.
Durch Steuern des Verhältnisses zwischen dem Wider
standswert des Widerstands 112 und dem Widerstandswert des
Widerstands 113 kann der Verstärker 130 das Gatepotential
Vgb des aktiven Bauelements 102 in dem Bereich von 0 bis
Vg festlegen. Experimentelle Ergebnisse haben gezeigt, daß
eine bessere Temperaturkompensation durch geeignetes Fest
legen des Widerstandswert des Widerstands 112 und des Wi
derstands 113 erzielt werden kann.
Ein Verstärker 140 mit einer Temperaturkompensations
funktion einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 9 be
schrieben, welche ein Schaltungsdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile in dem Verstärker der in dieser Figur
dargestellten vorliegenden Ausführungsform und den Verstär
kern der ersten bis dritten Ausführungsformen sind durch
ähnliche Bezugszeichen bezeichnet, und es wird eine weitere
Beschreibung davon ausgelassen.
Wie in Fig. 9 dargestellt ist bei dem Verstärker 140
der vorliegenden Ausführungsform der Widerstand 113 des
Verstärkers 130 der dritten Ausführungsform durch einen va
riablen Widerstand 114 ersetzt, der parallel zu dem aktiven
Bauelement 102 des Verstärkers 120 der zweiten Ausführungs
form angeschlossen ist, wobei ein Anschluß mit dem Gatean
schluß des aktiven Bauelements 102 und der andere Anschluß
an Masse angeschlossen sind.
Wenn das Gatepotential des aktiven Bauelements 101 Vg
ist, kann das Gatepotential Vgb des aktiven Bauelements 102
dieser Ausführungsform ausgedrückt werden durch
{Widerstandswert des Widerstands 114/(Widerstandswert des
Widerstands 112 + Widerstandswert des Widerstands 114) -1}
× Vg.
Üblicherweise ist Vg infolge von Herstellungsvariatio
nen innerhalb eines bestimmten Bereiches sogar dann varia
bel, wenn der Ansteuerungsstrom des aktiven Bauelements 101
auf einen konstanten Wert festgelegt ist. Dadurch wird ver
anlaßt, daß die Verstärkung ebenfalls variiert. Mit dem
Verstärker 140 der vorliegenden Ausführungsform kann jedoch
die Potentialdifferenz zwischen den Gate- und Source-Drain-
Elektroden des aktiven Bauelements 102 mittels des varia
blen Widerstands 114 gesteuert werden, und während der Her
stellung des aktiven Bauelements 101 eingeführte Differen
zen können dadurch absorbiert werden.
Es wird festgestellt, daß der Verstärker 140 der vor
liegenden Ausführungsform eine Temperaturkompensationsfunk
tion unter Verwendung der durch Temperatur induzierten Än
derung des Widerstandswerts des aktiven Bauelements 102 er
zielt, d. h. durch denselben Mechanismus, der bei Verstär
kern mit einer Temperaturkompensationsfunktion der obigen
ersten bis dritten Ausführungsformen verwendet wird. Als
Ergebnis wird eine separate spezielle Steuerschaltung nicht
benötigt, und es kann eine Temperaturkompensationsfunktion
mittels einer einfachen Schaltungsanordnung erzielt werden.
Ein Verstärker 150 mit einer Temperaturkompensations
funktion einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Er
findung wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 10 be
schrieben, welche ein Schaltungsdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile des in dieser Figur dargestellten Ver
stärkers der vorliegenden Ausführungsform und der Verstär
ker der ersten bis vierten Ausführungsformen sind durch
ähnliche Bezugszeichen bezeichnet, und eine weitere Be
schreibung davon wird ausgelassen.
Wie in Fig. 10 dargestellt enthält der Verstärker 150
der vorliegenden Ausführungsform einen Widerstand 115, der
seriell zwischen einem Spannungsversorgungsanschluß und dem
Gateanschluß des aktiven Bauelements 102 des Verstärkers
150 der fünften Ausführungsform angeschlossen ist, und
einen Widerstand 116, der parallel an Masse und an das Gate
des aktiven Bauelements 102 angeschlossen ist. Das
Gatepotential Vc wird somit von einer externen
Spannungsquelle über den Spannungsversorgungsanschluß
zugeführt.
Wenn das Gatepotential des aktiven Bauelements 101 in
dieser Anordnung Vg ist, kann das Gatepotential Vgb des ak
tiven Bauelements 102 bei dieser Ausführungsform ausge
drückt werden durch (Widerstandswert des Widerstands
116)/(Widerstandswert des Widerstands 115 + Widerstandswert
des Widerstands 116) × Vc-Vg.
Daher wird bei dieser Schaltung die Potentialdifferenz
zwischen dem Gateanschluß und den Source-Drain-Elektroden
des aktiven Bauelements 102 durch eine externe Spannungs
quelle gesteuert. Der Verstärker 150 der vorliegenden Aus
führungsform erfordert daher eine separate externe Span
nungsquelle, er erfordert jedoch nicht eine separate spezi
fische Steuerschaltung zur Temperaturkompensation der Ver
stärkung, und es kann daher eine Temperaturkompensations
funktion durch eine einfache Schaltungsanordnung erzielt
werden.
Ein Verstärker 160 mit Temperaturkompensationsfunktion
einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 11 beschrieben,
welche ein Schaltungsdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile bei dem in dieser Figur dargestellten
Verstärker der vorliegenden Ausführungsform und den Ver
stärkern der ersten bis fünften Ausführungsform sind durch
ähnliche Bezugszeichen bezeichnet, und eine weitere Be
schreibung davon wird ausgelassen.
Wie in Fig. 11 dargestellt wird bei dem Verstärker 160
der vorliegenden Ausführungsform der Widerstand 116 des
Verstärkers 150 der fünften Ausführungsform durch einen va
riablen Widerstand 117 ersetzt, welcher parallel mit dem
Gate des aktiven Bauelements 102 verbunden ist. Das Gatepo
tential Vc wird somit von einer externen Spannungsquelle
über den Spannungsversorgungsanschluß zugeführt.
Wenn das Gatepotential der aktiven Vorrichtung 101 bei
dieser Anordnung Vg ist, kann das Gatepotential Vgb des ak
tiven Bauelements 102 dieser Ausführungsform ausgedrückt
werden durch (Widerstandswert des Widerstands
117)/(Widerstandswert des Widerstands 115 + Widerstandswert
des Widerstands 117) × Vc-Vg.
Daher wird bei dieser Schaltung die Potentialdifferenz
zwischen dem Gateanschluß und den Source-Drain-Elektroden
des aktiven Bauelements 102 durch eine externe Spannungs
quelle gesteuert. Wie oben festgestellt erfordert der Ver
stärker 150 der fünften Ausführungsform eine separate ex
terne Spannungsquelle, er erfordert jedoch nicht eine sepa
rate spezifische Steuerschaltung zur Temperaturkompensati
on. Mit dem Verstärker 160 der vorliegenden Ausführungsform
kann jedoch die Potentialdifferenz zwischen dem Gate und
dem Source-Drain-Elektroden des aktiven Bauelements 102
durch einen variablen Widerstand 117 gesteuert werden, und
es können durch das Herstellungsverfahren des aktiven Bauelements
102 eingeführte Differenzen dadurch absorbiert
werden.
Ein Verstärker 170 mit Temperaturkompensationsfunktion
einer siebenten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 12 beschrieben,
welche ein Schaltungsdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile des in dieser Figur dargestellten Ver
stärkers der vorliegenden Ausführungsform und der Verstär
ker der ersten bis sechsten Ausführungsform sind durch ähn
liche Bezugszeichen bezeichnet, und es wird eine weitere
Beschreibung davon unten ausgelassen.
Wie in Fig. 12 dargestellt ist bei dem Verstärker 170
der vorliegenden Ausführungsform eine Schaltung, welche die
Temperaturkompensationsfunktion erzielt, seriell zu dem Si
gnalausgangsanschluß des aktiven Bauelements 101 für die
Verstärkung angeordnet. Diese Schaltung, welche die Tempe
raturkompensationsfunktion erzielt, enthält ein aktives
Bauelement 102, einen Widerstand 118 und einen Kondensator
119 und arbeitet als Hochfrequenzsignaldämpfungsglied. Es
wird festgestellt, daß das Gate des aktiven Bauelements 102
über einen Widerstand 118 an Masse angeschlossen ist und
die Drainelektrode des aktiven Bauelements 102 ebenfalls an
Masse angeschlossen ist.
Wie oben festgestellt arbeitet die Schaltung, welche
die Temperaturkompensationsfunktion erzielt, als Dämpfungs
glied. Durch Erhöhen des Hochfrequenzsignalverlusts bei der
Temperaturkompensationsschaltung, wenn die Verstärkung des
aktiven Bauelements 101 für die Verstärkung in Verbindung
mit einem Abfall der Umgebungstemperatur ansteigt, kann der
Hochfrequenzsignalausgang von dem Verstärker 170 auf einem
konstanten Pegel gehalten werden.
Es wird festgestellt, daß eine Schaltung, welche eine
Temperaturkompensationsfunktion erzielt, nicht auf die in
Fig. 12 dargestellte Anordnung begrenzt ist und eine bezüg
lich der zweiten bis sechsten Ausführungsform oben be
schriebene Anordnung spezifisch verwendet werden kann.
Im folgenden wird ein Verstärker 200 mit Temperaturkom
pensationsfunktion einer achten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 13 beschrieben,
welche ein Blockdiagramm davon darstellt. Ähnliche Teile
des in dieser Figur dargestellten Verstärkers der vorlie
genden Ausführungsform und der Verstärker der ersten bis
siebenten Ausführungsform sind durch ähnliche Bezugszeichen
bezeichnet, und es wird unten eine weitere Beschreibung da
von ausgelassen.
Wie in Fig. 13 dargestellt ist der Verstärker 200 der
vorliegenden Ausführungsform der Verstärker 100 der ersten
Ausführungsform, wobei der Source- oder Drainanschluß des
aktiven Bauelements 102 für die Temperaturkompensation über
einen Kondensator 103 und eine Zwischenverbindung 202 mit
einem Kontaktloch 201 verbunden ist, welches zum Erden des
Sourceanschlusses eines aktiven Bauelements 101 für die
Verstärkung verwendet wird, das auf einer Hauptleitung 203
gebildet ist. Es wird festgestellt, daß der Kondensator 103
als Metall-Isolator-Metall-Bauelement (MIM-Bauelement) in
dem Layoutdiagramm von Fig. 13 dargestellt ist. Des weite
ren wird festgestellt, daß Bauelemente außer dem aktiven
Bauelement 101, dem aktiven Bauelement 102 und dem Konden
sator 103 wie beispielsweise die Spule 105 und die Wider
stände 107 und 108 aus Fig. 13 aus Gründen der Vereinfa
chung ausgelassen wurden.
Eine Reduzierung der Vorrichtungsgröße kann ebenfalls
durch den Verstärker 200 der vorliegenden Ausführungsform
durch Annehmen eines Layouts unterstützt werden, bei wel
chem ein gemeinsames Kontaktloch verwendet wird, um sowohl
das aktive Bauelement 101 als auch das aktive Bauelement
102 zu erden. Ebenfalls können die aktiven Bauelemente 101
und 102 durch Anordnen in unmittelbarer Nähe als einziges
Bauelement während des Entwurfs angesehen werden, wodurch
die Entwurfsarbeit bezüglich der Abschätzung von Entwurfs
parametern leichter als zuvor gemacht wird.
Ein Verstärker 210 mit Temperaturkompensationsfunktion
einer neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 14 beschrieben,
welche ein Blockdiagramm davon darstellt.
Ähnliche Teile des in dieser Figur dargestellten Ver
stärkers der vorliegenden Ausführungsform und der Verstär
ker der ersten bis achten Ausführungsform sind durch ähnli
che Bezugszeichen bezeichnet, und es wird eine Beschreibung
davon unten ausgelassen.
Wie in Fig. 14 dargestellt ist der Verstärker 210 der
vorliegenden Ausführungsform ein Verstärker 200 der achten
Ausführungsform, welcher ein weiteres aktives Bauelement
205 für die Temperaturkompensation aufweist, das sym
metrisch zu dem aktiven Bauelement 102 auf einer gegenüber
liegenden Seite der Hauptleitung 204 angeordnet ist. Wie
das aktive Bauelement 102 für die Temperaturkompensation
ist der Source- oder Drainanschluß des aktiven Bauelements
205 für die Temperaturkompensation über einen Kondensator
206 und eine Zwischenverbindung 207 mit einem Kontaktloch
204 des aktiven Bauelements 101 für die Verstärkung verbun
den.
Eine Verringerung der Gerätegröße kann ebenfalls mit
dem Verstärker 210 der vorliegenden Ausführungsform durch
Annehmen eines Layouts unterstützt werden, bei welchem die
aktiven Bauelemente 102 und 205 unter Verwendung von Kon
taktlöchern 201 und 204 des aktiven Bauelements 101 geerdet
sind.
Darüber hinaus wird durch Anordnen der zwei aktiven
Bauelemente 102 und 205 für die Temperaturkompensation an
gegenüberliegenden Seiten der Hauptleitung 203 der Tempera
turkompensationseffekt des Verstärkers 210 der vorliegenden
Erfindung verbessert, und es kann ein unausgeglichener bzw.
unsymmetrischer Betrieb an dem Eingangsanschluß des aktiven
Bauelements 101 für die Verstärkung in dem Millimeterwel
lengebiet aufgehoben werden.
Eine vielstufige Leistung- bzw. Spannungsverstärkungs
vorrichtung 300 einer zehnten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf
Fig. 15 beschrieben.
Es wird festgestellt, daß der Verstärker 300 der vor
liegenden Ausführungsform eine Temperaturkompensations
schaltung wie in einer der ersten bis achten Ausführungs
formen oben dargestellt in wenigstens der ersten Verstär
kerstufe enthält, d. h. eine Schaltung, welche als Hochfre
quenzsignaldämpfungsglied arbeitet, das seriell mit dem
Verstärker 300 verbunden ist. Der Verstärker 300 der vor
liegenden Ausführungsform ist insbesondere in derartigen
Fällen vorteilhaft, bei welchen eine Temperaturkompensati
onsschaltung infolge von Begrenzungen der Gerätegröße nicht
jeder Stufe hinzugefügt werden können, wenn Spezifizierun
gen nicht das Hinzufügen einer derartigen Temperaturkompen
sationsschaltung jeder Stufe erfordern oder wenn die Ampli
tude des eingegebenen Hochfrequenzsignals niedrig ist und
eine hinreichende Toleranz der Leistungs- bzw. Spannungs
verbindung zu dem nächsten stromab befindlichen Verstärker
besteht.
Wie oben beschrieben erfordert ein Verstärker mit Tem
peraturkompensationsfunktion einer der ersten bis zehnten
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nicht eine ex
terne Spannungsquelle zur Vorspannung eines Gateanschlus
ses, d. h. des Verstärkungssteueranschlusses eines aktiven
Bauelements für die Verstärkung. Des weiteren ist es bei
dem Verstärker nicht nötig, die Temperaturcharakteristik
der Verstärkung des Verstärkers im voraus zu messen, um die
Vorspannung zu bestimmen, welche bei einer gegebenen Tempe
ratur verlangt wird, und ein Mechanismus zum Anwenden die
ser Steuerinformation während einer tatsächlichen Operation
des Verstärkers muß nicht separat in dem System oder Modul
vorgesehen werden.
Des weiteren können Verstärker der vorliegenden Erfin
dung auf einem Wafer (Chip) unter Verwendung einer einfa
chen Prozeßsteuerung gebildet werden, da die aktiven Bau
elemente dieselbe Antwortcharakteristik bezüglich einer
Temperaturänderung besitzen.
Vorstehend wurde ein Verstärker mit Temperaturkompensa
tionsfunktion offenbart. Der Verstärker mit Temperaturkom
pensationsfunktion besitzt eine einfache Anordnung, bei
welcher eine Hochfrequenzsignaldämpfungsschaltung in Serie
mit einem Gateanschluß eines aktiven Bauelements für die
Verstärkung verbunden ist und die Hochfrequenzsignaldämp
fungsschaltung einen Sourceanschluß und einen Drainanschluß
eines aktiven Bauelements für die Temperaturkompensation
als Eingangs- und Ausgangsanschlüsse des aktiven Bauele
ments verwendet, wobei dessen Gateanschluß geerdet ist.
Claims (9)
1. Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsignale mit:
einem Verstärker, welcher ein erstes aktives Bauele ment (101) zum Verstärken eines Hochfrequenzsignals auf weist; und
einer Dämpfungsschaltung, welche ein zweites aktives Bauelement (102) zum Dämpfen des dem Verstärker einzugeben den Hochfrequenzsignals aufweist,
wobei die Dämpfungsschaltung einen Betrag der Dämpfung des dem Verstärker eingegebenen Hochfrequenzsignals in Ab hängigkeit einer Änderung der Temperatur der Verstärker schaltung ändert, wodurch eine Temperaturdrift des Verstär kers kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gate des zweiten aktiven Bauelements geerdet ist, der Drain des zweiten aktiven Bauelements über einen Kon densator (103) geerdet ist und das Source des zweiten akti ven Bauelements mit dem Gate des ersten aktiven Bauelements verbunden ist.
einem Verstärker, welcher ein erstes aktives Bauele ment (101) zum Verstärken eines Hochfrequenzsignals auf weist; und
einer Dämpfungsschaltung, welche ein zweites aktives Bauelement (102) zum Dämpfen des dem Verstärker einzugeben den Hochfrequenzsignals aufweist,
wobei die Dämpfungsschaltung einen Betrag der Dämpfung des dem Verstärker eingegebenen Hochfrequenzsignals in Ab hängigkeit einer Änderung der Temperatur der Verstärker schaltung ändert, wodurch eine Temperaturdrift des Verstär kers kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gate des zweiten aktiven Bauelements geerdet ist, der Drain des zweiten aktiven Bauelements über einen Kon densator (103) geerdet ist und das Source des zweiten akti ven Bauelements mit dem Gate des ersten aktiven Bauelements verbunden ist.
2. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dämpfungsschaltung die Temperaturkompen
sation für den Verstärker durch Ändern des Betrags der
Dämpfung der Hochfrequenzschaltung entsprechend einer Ände
rung der Verstärkung des zweiten aktiven Bauelements (102)
infolge der Änderung der Temperatur der Verstärkerschaltung
durchführt.
3. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gate des zweiten aktiven Bauelements
(102) über einen Widerstand (104) geerdet ist.
4. Verstärkerschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Widerstand (104) ein variabler Widerstand
ist.
5. Verstärkerschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gate des zweiten aktiven Bauelements
(102) des weiteren über einen weiteren Widerstand (112,
108) mit einem Spannungsversorgungsanschluß verbunden ist.
6. Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsignale mit:
einem Verstärker, welcher ein erstes aktives Bauele ments (101) zum Verstärken eines Hochfrequenzsignals auf weist; und
einer Dämpfungsschaltung, welche ein zweites aktives Bauelement (102) zum Dämpfen des dem Verstärker einzugeben den Hochfrequenzsignals aufweist,
wobei die Dämpfungsschaltung einen Betrag der Dämpfung des dem Verstärker eingegebenen Hochfrequenzsignals in Ab hängigkeit einer Änderung der Temperatur der Verstärker schaltung ändert, wodurch eine Temperaturdrift des Verstär kers kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gate des zweiten aktiven Bauelements über einen weiteren Widerstand (112) mit dem Gate des ersten aktiven Bauelements verbunden ist, der Drain des zweiten aktiven Bauelements über einen Kondensator (103) geerdet ist und das Source des zweiten aktiven Bauelements mit dem Gate des ersten aktiven Bauelements verbunden ist.
einem Verstärker, welcher ein erstes aktives Bauele ments (101) zum Verstärken eines Hochfrequenzsignals auf weist; und
einer Dämpfungsschaltung, welche ein zweites aktives Bauelement (102) zum Dämpfen des dem Verstärker einzugeben den Hochfrequenzsignals aufweist,
wobei die Dämpfungsschaltung einen Betrag der Dämpfung des dem Verstärker eingegebenen Hochfrequenzsignals in Ab hängigkeit einer Änderung der Temperatur der Verstärker schaltung ändert, wodurch eine Temperaturdrift des Verstär kers kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gate des zweiten aktiven Bauelements über einen weiteren Widerstand (112) mit dem Gate des ersten aktiven Bauelements verbunden ist, der Drain des zweiten aktiven Bauelements über einen Kondensator (103) geerdet ist und das Source des zweiten aktiven Bauelements mit dem Gate des ersten aktiven Bauelements verbunden ist.
7. Verstärkerschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gate des zweiten aktiven Bauelements
(102) des weiteren über einen Widerstand (113; 114) an
Masse angeschlossen ist.
8. Verstärkerschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Widerstand ein variabler Widerstand (114)
ist.
9. Mehrstufiger Verstärker mit einer Mehrzahl von in Se
rie verbundenen Verstärkern, bei welchem wenigstens der
Verstärker der ersten Stufe eine Verstärkerschaltung nach
einem der vorausgehenden Ansprüche aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP00050998A JP3917742B2 (ja) | 1998-01-05 | 1998-01-05 | 温度補償機能付き増幅器 |
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| DE19831596A1 DE19831596A1 (de) | 1999-07-15 |
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Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19831596A Expired - Lifetime DE19831596C2 (de) | 1998-01-05 | 1998-07-14 | Verstärkerschaltung für Hochfrequenzsignale und mehrstufiger Verstärker |
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