DE19831458A1 - Elektrischer Schalter, insbesondere für ein Akku-Elektrowerkzeug - Google Patents
Elektrischer Schalter, insbesondere für ein Akku-ElektrowerkzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige elektrische Schalter werden in Elektrowerkzeugen verwendet
und dienen zur manuellen Betätigung des Elektrowerkzeugs durch den
Benutzer. Im Gehäuse des Schalters können elektronische Bauteile zur
Ansteuerung weiterer Funktionen, wie der Drehzahlsteuerung,
untergebracht sein. Insbesondere bei Elektromotoren für
Elektrowerkzeuge, die mittels eines Akkus betrieben werden, ist
aufgrund der hohen fließenden Ströme dafür zu sorgen, daß die im
Schalter entstehende Wärme nach außen abgeführt wird.
Ein solcher elektrischer Schalter für ein Akku-Elektrowerkzeug ist
aus der DE-A1-41 14 854 bekannt. Im Gehäuse des Schalters sind
Kontaktsysteme angeordnet, auf die mittels eines Betätigungsorgans
schaltend eingewirkt werden kann. Weiter befindet sich im Gehäuse
eine Steuerelektronik, die einen Leistungshalbleiter zur Steuerung
des Motorstroms für die Drehzahleinstellung des Elektromotors
ansteuert. Für die Umwandlung der im Elektromotor gespeicherten
magnetischen Energie in elektrische Energie sowie zum Schutz des
Leistungshalbleiters besitzt der Schalter eine Freilaufdiode, die im
Inneren des Gehäuses angeordnet ist. Um die im Leistungshalbleiter
entstehende Wärme nach außen abzuführen, ist das Gehäuse mit einem
wenigstens zum Teil außerhalb des Gehäuses befindlichen Kühlkörper
versehen, wobei der Leistungshalbleiter in thermischer Verbindung mit
dem Kühlkörper steht.
Ein weiterer derartiger elektrischer Schalter für ein
Akku-Elektrowerkzeug ist aus der DE 40 38 786 A1 bzw. DE 40 38 787 C2
bekannt. Im Gehäuse des Schalters befindet sich ein Keramiksubstrat
zur Aufnahme der Steuerelektronik, wobei der Leistungshalbleiter und
die Freilaufdiode ungehäust in Chipform auf dem Keramiksubstrat im
Inneren des Gehäuses angeordnet sind. Das Keramiksubstrat liegt an
einem Kühlkörper an, der in einem Gehäusedurchbruch aus dem Gehäuse
des Schalters herausragt. Der Leistungshalbleiter und die
Freilaufdiode stehen somit über das Keramiksubstrat mit dem
Kühlkörper in thermischen Kontakt.
Bei Elektromotoren, die zur Erhöhung der Leistung mit großen
Akku-Spannungen arbeiten, fließen entsprechend hohe Ströme. Es hat
sich nun herausgestellt, daß dabei an der Freilaufdiode eine derartig
hohe Verlustwärme entsteht, die nur noch ungenügend aus dem Inneren
des Gehäuses abgeführt werden kann. Dadurch besteht die Gefahr, daß
der Schalter vorzeitig zerstört wird. Im Gegensatz zu der am
Leistungshalbleiter entstehenden Verlustwärme, die entsprechende
Probleme bereiten kann, ist dieses Problem bei einem elektrischen
Schalter bisher nicht weiter beachtet worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den elektrischen Schalter
so weiterzuentwickeln, daß dieser für hohe Ströme geeignet ist.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen elektrischen Schalter
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Am Gehäuse des Schalters befindet sich ein Kühlkörper zur Ableitung
der im Schalter entstehenden Wärme. Das Bauelementgehäuse der
Freilaufdiode und/oder des Leistungshalbleiters stehen in
unmittelbaren direkten Kontakt mit dem Kühlkörper, wozu dieses
Bauelement, nämlich die Freilaufdiode, der Leistungshalbleiter o. dgl.,
mechanisch am Kühlkörper befestigt sein kann. Dadurch stellt
die mechanische Verbindung gleichzeitig die thermische Verbindung
sowie gegebenenfalls eine elektrische Verbindung zwischen dem
Kühlkörper und dem Bauelement her. Die mechanische Befestigung des
Bauelements erfolgt durch Einpressen, Löten, Schweißen, Klemmen,
Verschrauben o. dgl. am Kühlkörper. Weitere Ausgestaltungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
In einer Weiterbildung besitzt das Bauelementgehäuse eine Fläche, die
aus einem Material mit hoher thermischer Leitfähigkeit,
beispielsweise aus Kupfer, Messing oder einem sonstigen Metall
besteht. Diese Fläche des Bauelementgehäuses liegt am Kühlkörper an.
Bevorzugterweise ist hierzu diese Fläche des Bauelementgehäuses
mittels einer Preßverbindung am Kühlkörper befestigt. Um eine gute
Haftung der Fläche am Kühlkörper zu erzielen, kann die Fläche am
Bauelementgehäuse mit einer Rändelung versehen sein.
Im Gehäuse kann ein Gehäusedurchbruch befindlich sein, der von dem an
der Außenseite des Gehäuses angeordneten Kühlkörper überdeckt ist.
Der Leistungshalbleiter ist im Gehäusedurchbruch angeordnet und steht
dort mit dem Kühlkörper in thermischem Kontakt. Die Freilaufdiode
kann ebenfalls im Gehäusedurchbruch oder auch außerhalb des Gehäuses
am Kühlkörper befestigt sein.
Am Gehäuse ragen elektrische Anschlüsse zur Verbindung des Schalters
mit dem positiven und negativen Pol einer Spannungsquelle für den
Betrieb des Elektromotors sowie weitere elektrische Anschlüsse zur
Verbindung des Schalters mit dem Elektromotor heraus. Die Kathode der
Freilaufdiode ist mit dem Anschluß, der zum positiven Pol der
Spannungsquelle führt, verbunden. Die Anode der Freilaufdiode ist
über das Bauelementgehäuse mit dem Kühlkörper elektrisch verbunden,
wobei der Kühlkörper mit einem der Anode der Freilaufdiode
entsprechenden Potential spannungsführend ist.
Zur elektrischen Verbindung der Kathode der Freilaufdiode mit dem
Anschluß am Gehäuse kann ein Draht verwendet werden, der am Anschluß
gelötet, geschweißt oder geklemmt ist. Zum Prüfen der
Funktionsfähigkeit des Schalters nach der Montage reicht eine
derartige Klemmverbindung des Drahtes am Anschluß bereits aus. Wenn
später der Schalter im Elektrowerkzeug montiert und die Kabel für die
elektrischen Zuleitungen an den Anschlüssen angelötet werden, wird
gleichzeitig dieser Draht für die Freilaufdiode ohne zusätzlichen
Aufwand verlötet. Ebensogut kann die elektrische Verbindung zum
Anschluß durch ein Blech-Stanz-Biegeteil hergestellt werden, wobei
das eine Ende des Blech-Stanz-Biegeteils am Kathoden-Anschluß der
Freilaufdiode angeschweißt oder angelötet ist. Das andere Ende ist in
der Art einer Steckklemme ausgebildet und am Anschluß angesteckt.
Falls gewünscht kann dann die Steckklemme auch noch zusätzlich am
Anschluß verlötet sein.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung ist das Bauelementgehäuse als
topfförmiges, in etwa zylindrisches Gehäuse ausgebildet. Am Boden des
Gehäuses ist ein eine Rändelung besitzender, absatzförmiger Rand
angeordnet, dessen Höhe ungefähr der Dicke des Kühlkörpers
entspricht. Im Kühlkörper befindet sich eine Ausnehmung mit einem dem
Boden entsprechenden Querschnitt, so daß das Bauelementgehäuse mit
dem Boden in die Ausnehmung mit einer Preßverbindung einsetzbar ist.
Dabei steht der absatzförmige Rand in direktem Kontakt mit der
Wandfläche der Ausnehmung und die an den absatzförmigen Rand
anschließende Ringfläche liegt an dem die Ausnehmung umgebenden
Bereich des Kühlkörpers an. Falls gewünscht, können sowohl die
Freilaufdiode als auch der Leistungshalbleiter ein solches
Bauelementgehäuse besitzen und mittels einer Preßverbindung am
Kühlkörper befestigt sein.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß eine sichere Abführung der am Bauelement entstehenden
Verlustwärme erzielt wird. Damit wird einer vorzeitigen Zerstörung
des Schalters vorgebeugt. Der Schalter läßt sich auch bei höheren
Strömen als bisher verwenden und ist für Akku-Spannungen von
beispielsweise 36 V oder auch mehr geeignet. Dadurch wird der
Einsatzbereich des Schalters beträchtlich erweitert.
Das Bauelement, insbesondere die Freilaufdiode ist einfach zu
montieren, beispielsweise durch Einpressen am Kühlkörper. Die
mechanische Verbindung der Freilaufdiode am Kühlkörper kann
gleichzeitig die elektrische Verbindung zur Anode der Freilaufdiode
herstellen. Für die elektrische Verbindung zur Kathode der
Freilaufdiode kann ein Stanz-Biege-Teil verwendet werden, das
lediglich an einem elektrischen Anschluß des Schalters angeklemmt
wird. Dadurch wird eine einfache Montage des Schalters erzielt, die
sich automatisieren läßt. Somit werden die Herstellkosten für den
elektrischen Schalter erniedrigt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen elektrischen Schalter für ein Akku-Elektrowerkzeug
in Seitenansicht, wobei die Freilaufdiode in einer ersten
Ausführung dargestellt ist,
Fig. 2 eine Ansicht des elektrischen Schalters in Richtung II
aus Fig. 1, wobei die Freilaufdiode in einer zweiten
Ausführung gezeigt ist,
Fig. 3 einen Längsschnitt entlang der Linie 3-3 aus Fig. 2 mit
der Freilaufdiode wiederum in der ersten Ausführung,
Fig. 4 eine Ansicht des elektrischen Schalters in Richtung IV
aus Fig. 1, teilweise im Schnitt, mit der Freilaufdiode
in der zweiten Ausführung,
Fig. 5 die Freilaufdiode und den Kühlkörper gemäß der zweiten
Ausführung in perspektivischer Darstellung und
Fig. 6 die Freilaufdiode und den Kühlkörper gemäß der ersten
Ausführung in perspektivischer Darstellung.
Ein elektrischer Schalter 1 zur Drehzahlsteuerung von Elektromotoren
ist in Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellt. Der Schalter 1
kommt insbesondere in Akku-Elektrowerkzeugen mit einem
Gleichstrommotor, wie beispielsweise Bohrmaschinen, Elektroschrauber
o. dgl., zur Verwendung.
Der Schalter 1 besitzt ein Gehäuse 2, an dessen Unterseite in Fig. 1
und 2 gezeigte elektrische Anschlüsse 8, 8' herausragen. Der
elektrische Anschluß 8 ist mit dem negativen Pol und der elektrische
Anschluß 8' mit dem positiven Pol einer schematisch angedeuteten, aus
einem Akku 10 bestehenden Spannungsquelle verbunden. An der Oberseite
des Gehäuses 2 ragen weitere elektrische Anschlüsse 9 heraus, die zur
Verbindung des Schalters 1 mit dem lediglich schematisch
eingezeichneten Elektromotor 11 dienen.
Am Gehäuse 2 ist ein als Drücker ausgebildetes, bewegbares
Betätigungsorgan 3 mit einem daran befestigten, ins Innere des
Schalters 1 führenden Betätigungsstößel 4 angeordnet. Das
Betätigungsorgan 3 kann manuell in Richtung des Pfeiles 5 gegen eine
in Fig. 3 gezeigte Druckfeder 6 bewegt werden, so daß es nach
Loslassen wieder in die Ausgangsstellung entsprechend dem Pfeil 5'
zurückkehrt. Mit Hilfe des Betätigungsorgans 3 wird der Elektromotor
11 eingeschaltet und je nach Stellung des Betätigungsorgans 3 die
Drehzahl des Elektromotors 11 reguliert. Weiter ist mittels eines
Betätigungshebels 7 die Drehrichtung des Elektromotors 11 zwischen
Rechts- und Linkslauf umschaltbar.
Wie in Fig. 3 näher zu sehen ist, geht im Inneren des Gehäuses 2 vom
ersten Anschluß 8 einstückig eine Kontaktschiene 12 ab, die zu zwei
im Gehäuse 2 befindlichen Kontaktsystemen 14, 15 führt. Im Gehäuse 2
des Schalters 1 ist weiter ein als Polwendeschalter für den
Elektromotor 11 ausgebildetes Kontaktsystem 16 zur Umschaltung der
Drehrichtung des Elektromotors 11 angeordnet. Das Kontaktsystem 15
steht mit einem Lagerblech 17 in Verbindung, von dem wiederum eine
Kontaktbahn 18 zum Kontaktsystem 16 verläuft. Vom zweiten Anschluß 8'
geht eine weitere Kontaktschiene 13 ab, die durch das Gehäuse 2 zum
Kontaktsystem 16 führt. Vom Kontaktsystem 16 gehen schließlich die
Anschlüsse 9 für den Elektromotor 11 ab.
Die Kontaktsysteme 14, 15 bestehen jeweils aus einem mit der
Kontaktschiene 12 in Verbindung stehenden Festkontakt 19 und einem in
einem Schneidenlager 21 drehbaren Schaltkontakt 20, der mittels einer
Zugfeder 22 in Schließrichtung mit einer Kraft beaufschlagt ist. Auf
den Schaltkontakt 20 der Kontaktsysteme 14, 15 wirkt das
Betätigungsorgan 3 mittels an einem Ansatz 24 des Betätigungsstößels
4 befindlicher Nocken 23 ein, wobei lediglich der auf das
Kontaktsystem 15 einwirkende Nocken zu sehen ist. Der auf das
Kontaktsystem 14 einwirkende Nocken liegt hingegen verdeckt und ist
daher in Fig. 3 nicht sichtbar. Durch den Nocken 23 an dem Ansatz 24
wird der Schaltkontakt 20 bei unbetätigtem Betätigungsorgan 3 in
zwangsweise geöffneter Stellung gehalten, indem der Nocken 23 auf das
eine Ende des Schaltkontakts 20 einwirkt, womit die Kontaktverbindung
zwischen dem anderen Ende des Schaltkontakts 20 und dem Festkontakt
19 geöffnet ist. Wird das Betätigungsorgan 3 in Richtung des Pfeiles
5 bewegt, so gibt an einer bestimmten Betätigungsstellung des
Betätigungsorgans 3 der Nocken 23 das eine Ende des Schaltkontakts 20
frei, wodurch die Zugfeder 22 das andere Ende des Schaltkontakts 20
an den Festkontakt 19 zieht, so daß die elektrische Verbindung dann
geschlossen ist. Folglich ist über die Geometrie des jeweiligen
Nockens 23 die Stellung des Betätigungsorgans 3 bestimmt, bei der das
zugehörige Kontaktsystem 14, 15 schließt oder öffnet.
Die Kontaktschiene 13 ist so ausgebildet, daß diese sowie ein am
Lagerblech 17 befestigter Kontaktarm 25 eine Kontaktstelle für eine
am Ansatz 24 des Betätigungsstößels 4 angeordnete Kontaktbrücke 26
bilden. Befindet sich das Betätigungsorgan 3 in der in Fig. 3
gezeigten, unbetätigten Stellung, so schließt die Kontaktbrücke 26
den Elektromotor 11 über die Kontaktschiene 13 und den Kontaktarm 25
kurz und bewirkt damit eine Bremsung des Elektromotors 11.
Wie weiter aus Fig. 4 hervorgeht, befindet sich im Gehäuse 2 eine
Steuerelektronik 27, die auf einer Leiterplatte 29 angeordnet ist,
sowie ein zugehöriger Leistungshalbleiter 28, beispielsweise ein
MOS-FET. Weiter befindet sich im Inneren des Gehäuses 2 in einer in
Fig. 3 sichtbaren Aufnahme 30 am Ansatz 24 des Betätigungsstößels 4
ein Schleifer 31. Dieser Schleifer 31 gleitet mit einem Ende auf
einer auf der Leiterplatte 29 befindlichen Widerstandsbahn 32, womit
der Schleifer 31 und die Widerstandsbahn 32 ein Potentiometer bilden.
Der Leistungshalbleiter 28 ist mit seinen Anschlüssen 33 ebenfalls
auf der Leiterplatte 29 angeordnet und besitzt eine Kühlfahne 34, die
gleichzeitig als weiterer Anschluß des Leistungshalbleiters 28 für
den zu steuernden Motorstrom dient. Die Kühlfahne 34 ist wiederum
über ein als Verbindungssteg ausgebildetes Trägerteil 35 mit dem
Lagerblech 17 elektrisch leitend verbunden. Vom Lagerblech 17 führt
die in Fig. 3 gezeigte Kontaktbahn 18, wie bereits erwähnt, weiter
zum Kontaktsystem 16 des Umschalters für die Drehrichtung des
Elektromotors 11.
Nähere Einzelheiten zur Drehzahlsteuerung des Elektromotors 11 lassen
sich aus den Fig. 3 und 4 entnehmen. Durch entsprechende
Ausgestaltung der Nocken 23 schaltet nun bei Bewegung des
Betätigungsorgans 3 in Richtung des Pfeils 5 zunächst das
Kontaktsystem 14, womit die Spannungsversorgung vom Akku 10 für die
Steuerelektronik 27 eingeschaltet wird. Durch Bewegung des
Betätigungsorgans 3 wird der Schleifer 31 linear auf der
Widerstandsbahn 32 bewegt und damit die Stellung des Potentiometers
verändert. Der der jeweiligen Stellung des Potentiometers
entsprechende elektrische Widerstand, der somit in Korrelation zu der
jeweiligen Stellung des Betätigungsorgans 3 steht, dient als Sollwert
für die Drehzahleinstellung und -regelung des Elektromotors 11.
Entsprechend diesem Sollwert wird der Leistungshalbleiter 28 durch
eine Puls-Weiten-Modulation von der Steuerelektronik 27 angesteuert.
Dadurch fließt ein vom Leistungshalbleiter 28 gesteuerter Motorstrom,
der für die Bewegung des Elektromotors 11 entsprechend der
eingestellten Drehzahl benötigt wird, vom Akku 10 über die
Kontaktschiene 13 und das Kontaktsystem 16 zum Elektromotor 11. Vom
Elektromotor 11 fließt der Motorstrom dann über das Kontaktsystem 16,
die Kontaktbahn 18, das Lagerblech 17, das Trägerteil 35, den
Leistungshalbleiter 28 und das Kontaktsystem 14 zur Kontaktschiene 12
und von dort wieder zurück zum Akku 10.
Bei vollständig in Richtung 5 eingedrücktem Betätigungsorgan 3 wird
das auf dem Lagerblech 17 angeordnete Kontaktsystem 15 von dem Nocken
23 geschaltet, so daß die Steuerelektronik 27 mitsamt dem
Leistungshalbleiter 28 über das Kontaktsystem 15 überbrückt ist.
Dadurch fließt der maximale Motorstrom für Vollast direkt vom
Kontaktsystem 16 des Umschalters für die Drehrichtung des
Elektromotors 11 zur Kontaktbahn 18 und von dort über das
Kontaktsystem 15 zur Kontaktschiene 12. Der übrige Pfad für den
Motorstrom entspricht dem bereits erläuterten Strompfad.
Insbesondere bei Elektromotoren 11 mit großer Leistung fließt ein
hoher Motorstrom über den Leistungshalbleiter 28. Um einen sicheren
Betrieb des Leistungshalbleiters 28 zu gewährleisten, ist der
Leistungshalbleiter 28 an einem rechteckförmigen Gehäusedurchbruch 37
des Gehäuses 2 angeordnet, wie der Fig. 4 näher zu entnehmen ist. Ein
aus Metall, beispielsweise aus Kupfer, Aluminium o. dgl., bestehender
Kühlkörper 36 befindet sich an der Außenseite des Gehäuses 2 und
besitzt damit wenigstens einen außerhalb des Gehäuses 2 befindlichen
Teil. Der Kühlkörper 36 überdeckt den Gehäusedurchbruch 37 und ist
mittels einer Schraube 38 am Trägerteil 35 befestigt. Der
Leistungshalbleiter 28 steht mit dem Kühlkörper 36 in thermischem
Kontakt, indem die Kühlfahne 34 wärmeleitend an dem Kühlkörper 36
anliegt. Zur Abführung der während des Betriebs des Elektromotors 11
im Inneren des Gehäuses 2 entstehenden Wärme an die Umgebung,
beispielsweise der im Kontaktsystem 14, 15 erzeugten Wärme, ist das
Lagerblech 17 über das stromführende und wärmeleitende Trägerteil 35,
das bis an die Kühlfahne 34 des Leistungshalbleiters 28 heranreicht,
mit dem Kühlkörper 36 verbunden.
Zum Abbau der im Elektromotor 11 aufgrund dessen Induktivität
gespeicherten Energie sowie gegebenenfalls zum Schutz des
Leistungshalbleiters 28 besitzt der Schalter 1 eine Freilaufdiode 39.
Die Freilaufdiode 39 besitzt ein Bauelementgehäuse 41 (siehe Fig. 5).
Aufgrund der über den Schalter 1 fließenden, hohen Motorströme bei
höheren Leistungen des Elektromotors 11 entsteht jedoch auch an der
Freilaufdiode 39 eine beträchtliche Verlustwärme. Um eine Zerstörung
der Freilaufdiode 39 aufgrund dieser Wärme zu verhindern, ist
erfindungsgemäß die Freilaufdiode 39 bevorzugterweise außerhalb des
Gehäuses 2 angeordnet und das Bauelementgehäuse 41 steht wenigstens
teilweise in direktem und unmittelbarem thermischen und/oder
elektrischen Kontakt mit dem Kühlkörper 36. Insbesondere steht das
Bauelementgehäuse 41 in Kontakt mit dem außerhalb des Gehäuses 2
befindlichen Teil des Kühlkörpers 36. Im folgenden sollen
verschiedene Ausbildungen einer derartigen Anordnung für die
Freilaufdiode 39 näher beschrieben werden, wobei sich eine
entsprechende Anordnung außerhalb des Gehäuses 2 selbstverständlich
auch für den Leistungshalbleiter 28 zur verbesserten Wärmeabfuhr
anbieten kann.
Die Freilaufdiode 39 ist mechanisch am Kühlkörper 36 befestigt. In
einer Ausführung, die in den Zeichnungen jedoch nicht weiter
dargestellt ist, ist die Freilaufdiode im Gehäusedurchbruch 37 wie
der Leistungshalbleiter 28 angeordnet und dort am Kühlkörper 36
befestigt. In einer weiteren Ausführung, die aus Platzgründen
bevorzugt ist, ist die Freilaufdiode 39 außerhalb des Gehäuses 2 am
Kühlkörper 36 befestigt. Das Bauelementgehäuse 41 besteht wenigstens
zum Teil aus Metall, wobei dieser Teil in Kontakt mit dem Kühlkörper
36 steht. Die Befestigung der Freilaufdiode 39 kann durch Löten,
Schweißen, Klemmen, Verschrauben, Einpressen oder eine ähnliche
Befestigungsmethode am Kühlkörper 36 erfolgen. Diese mechanische
Verbindung am Kühlkörper 36 stellt dann gleichzeitig die gewünschte
thermische Verbindung zwischen dem Kühlkörper 36 und dem
Bauelementgehäuse 41 her, so daß zweckmäßigerweise die mechanische
Verbindung zwischen der Freilaufdiode 39 und dem Kühlkörper 36 mit
einer möglichst großen Fläche erfolgt.
Gegebenenfalls kann zur Vereinfachung der Stromführung am Schalter 1
die mechanische Verbindung der Freilaufdiode 39 am Kühlkörper 36 auch
noch zusätzlich als elektrische Verbindung ausgestaltet sein. In
diesem Fall ist der Kühlkörper 36 derart an die Stromführung im
Schalter 1 angeschlossen, daß dieser mit einem der Anode der
Freilaufdiode 39 entsprechenden Potential spannungsführend ist. Es
handelt sich dabei um dasselbe Potential, das auch an der Kühlfahne
34 des Leistungshalbleiters 28 herrscht. Die elektrische Verbindung
vom Kühlkörper 36 mit der Anode der Freilaufdiode 39 ist dabei über
das Bauelementgehäuse 41 hergestellt. Weiter ist die Kathode der
Freilaufdiode 39 mit dem elektrischen Anschluß 8', der zum positiven
Pol des Akkus 10 führt, elektrisch verbunden. Diese elektrische
Verbindung kann mittels eines von der Kathode der Freilaufdiode 39
abgehenden Drahtes 40 gebildet sein, wie in Fig. 3 oder 6 zu sehen
ist, wobei der Draht 40 am elektrischen Anschluß 8' gelötet,
geschweißt oder geklemmt ist.
Wie beispielsweise in Fig. 5 zu sehen ist, weist das
Bauelementgehäuse 41 wenigstens eine Fläche 42 aus einem Material mit
hoher thermischer Leitfähigkeit auf. Als Materialien eignen sich
beispielsweise Kupfer, Messing oder sonstige Metalle. Diese Fläche 42
mit guter thermischer Leitfähigkeit liegt an einer korrespondierenden
Fläche 43 am Kühlkörper 36 an. Zur Befestigung der Fläche 42 am
Kühlkörper 36 bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.
Beispielsweise kann die Fläche 42 des Bauelementgehäuses 41 mittels
einer Lötverbindung am Kühlkörper 36 befestigt sein. Besonders
bevorzugt für die mechanische Befestigung der Freilaufdiode 39 am
Kühlkörper 36 ist das Einpressen des Bauelementgehäuses 41 in den
Kühlkörper 36, indem das Bauelementgehäuse 41 der Freilaufdiode 39
mittels einer Preßverbindung zwischen den Flächen 42 und 43 am
Kühlkörper 36 befestigt ist. Die Preßverbindung stellt somit zugleich
die mechanische, elektrische und thermische Verbindung zwischen der
Freilaufdiode 39 und dem Kühlkörper 36 sicher. Die für die
Preßverbindung vorgesehene Fläche 42 am Bauelementgehäuse 41 oder
auch umgekehrt die Fläche 43 am Kühlkörper 36 kann mit einer
Rändelung 44 versehen sein, um den Preßsitz noch zu verbessern.
Eine Weiterbildung des Bauelementgehäuses 41, das besonders für eine
derartige Preßverbindung geeignet ist, läßt sich ebenfalls aus Fig. 5
oder 6 entnehmen. Das Bauelementgehäuse 41 ist topfförmig aus Metall
ausgebildet und besitzt eine in etwa zylindrische Gestalt.
Anschließend am Boden 45 des Bauelementgehäuses 41 ist ein
absatzförmiger Rand 46 angeordnet, dessen Höhe h ungefähr der Dicke d
des Kühlkörpers 36 entspricht. Im Kühlkörper 36 befindet sich
wiederum eine Ausnehmung 47, die einen dem Boden 45 entsprechenden
oder geringfügig geringeren Querschnitt besitzt. Das
Bauelementgehäuse 41 ist nun so mit dem Boden 45 in die Ausnehmung 47
kraft- und/oder formschlüssig eingesetzt, daß die die Rändelung 44
aufweisende Fläche 42 am absatzförmigen Rand 46 in direktem Kontakt
mit der Fläche 43 der Wand an der Ausnehmung 47 steht. Dabei übt die
Fläche 43 in der Ausnehmung 47 am Kühlkörper 36 eine gewisse Pressung
auf die Fläche 42 am absatzförmigen Rand 46 aus, so daß das
Bauelementgehäuse 41 mechanisch am Kühlkörper 36 befestigt ist. Zudem
liegt die an den absatzförmigen Rand 46 anschließende Ringfläche 48
an dem die Ausnehmung 47 umgebenden Bereich 49 des Kühlkörpers 36 an.
Anstelle einer Preßverbindung zwischen den Flächen 42, 43 kann zur
Befestigung des Bauelementgehäuses 41 am Kühlkörper 36 auch eine
Verschraubung vorgesehen sein, was jedoch in den Zeichnungen nicht
weiter dargestellt ist. Es bietet sich dafür beispielsweise an, an
der Fläche 42 am Bauelementgehäuse 41 und der Fläche 43 in der
Ausnehmung 47 am Kühlkörper 36 zueinander korrespondierende
Gewindegänge anzuordnen. Damit es möglich, das Bauelementgehäuse 41
mit seiner Fläche 42 in die Ausnehmung 47 einzuschrauben. In einer
ähnlichen Ausgestaltung, die ebenfalls in den Zeichnungen nicht
weiter gezeigt ist, kann die Höhe h des absatzförmigen Randes 46 auch
größer als die Dicke d des Kühlkörpers 36 gewählt werden. An der
Fläche 42 am Bauelementgehäuse 41 ist weiterhin ein Gewinde
vorgesehen. Wird das Bauelementgehäuse 41 in die Ausnehmung 47
eingesetzt, so steht ein Teil der Fläche 42 am absatzförmigen Rand 46
in direkten Kontakt mit der Fläche 43 an der Wand der Ausnehmung 47.
Ein weiterer Teil der Fläche 42 ragt aus der Ausnehmung 47 am
Kühlkörper 36 heraus, so daß das Bauelementgehäuse 41 an diesem
herausragenden Teil mittels einer Gegenmutter mit dem Kühlkörper 36
verschraubbar ist.
Anstelle des in Fig. 3 und 6 gezeigten Drahtes 40, der mit einem Ende
am Kathoden-Anschluß 51 der Freilaufdiode 39 befestigt ist, kann es
sich auch anbieten, die elektrische Verbindung von der Kathode der
Freilaufdiode 39 zum elektrischen Anschluß 8' am Gehäuse 2 mittels
eines in Fig. 5 dargestellten Blech-Stanz-Biegeteils 50 auszubilden.
Ein Ende des Blech-Stanz-Biegeteils 50 ist am Kathoden-Anschluß 51
der Freilaufdiode 39 angeschweißt oder angelötet. Das andere Ende des
Blech-Stanz-Biegeteils 50 ist in der Art einer Steckklemme 52
ausgebildet und am elektrischen Anschluß 8' angesteckt, wie in Fig. 4
zu sehen ist. Falls gewünscht, kann die Steckklemme 52 anschließend
zusätzlich am Anschluß 8' verlötet werden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten
Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle
fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen des Erfindungsgedankens. So
kann es sich auch anbieten, den Leistungshalbleiter oder ein
sonstiges elektrisches und/oder elektronisches Bauelement mit seinem
Bauelementgehäuse außerhalb des Gehäuses für den elektrischen
Schalter anzuordnen, wobei das Bauelementgehäuse wenigstens teilweise
in direktem thermischen und/oder elektrischen Kontakt mit dem
Kühlkörper steht. Auch für dieses Bauelement kann das
Bauelementgehäuse mittels einer Preßverbindung, wie sie für die
Freilaufdiode näher beschrieben ist, am Kühlkörper befestigt sein.
1
elektrischer Schalter
2
Gehäuse
3
Betätigungsorgan
4
Betätigungsstößel
5
,
5
' Richtungspfeil
6
Druckfeder
7
Betätigungshebel
8
,
8
' elektrischer Anschluß (zum Akku)
9
elektrischer Anschluß (zum Elektromotor)
10
Akku, Spannungsquelle
11
Elektromotor
12
,
13
Kontaktschiene
14
,
15
Kontaktsystem (zum Schalten des Akkus)
16
Kontaktsystem (zur Umschaltung der Drehrichtung)
17
Lagerblech
18
Kontaktbahn
19
Festkontakt
20
Schaltkontakt
21
Schneidenlager
22
Zugfeder
23
Nocken
24
Ansatz (am Betätigungsstößel)
25
Kontaktarm
26
Kontaktbrücke
27
Steuerelektronik
28
Leistungshalbleiter
29
Leiterplatte
30
Aufnahme
31
Schleifer
32
Widerstandsbahn
33
Anschluß (für Leistungshalbleiter)
34
Kühlfahne (von Leistungshalbleiter)
35
Trägerteil
36
Kühlkörper
37
Gehäusedurchbruch
38
Schraube
39
Freilaufdiode
40
Draht (zur elektrischen Verbindung der Freilaufdiode)
41
Bauelementgehäuse (für Freilaufdiode)
42
Fläche (an Bauelementgehäuse)
43
Fläche (am Kühlkörper)
44
Rändelung
45
Boden
46
absatzförmiger Rand
47
Ausnehmung (am Kühlkörper)
48
Ringfläche
49
Bereich (die Ausnehmung umgebend)
50
Blech-Stanz-Biegeteil
51
Kathodenanschluß (der Freilaufdiode)
52
Steckklemme
Claims (14)
1. Elektrischer Schalter, insbesondere für ein
Akku-Elektrowerkzeug mit einem Elektromotor (11), mit einem Gehäuse
(2), mit wenigstens einem Kontaktsystem (14, 15), mit einem
Betätigungsorgan (3) zur schaltenden Einwirkung auf das Kontaktsystem
(14, 15), mit einer Steuerelektronik (27) zur Drehzahleinstellung o. dgl.
des Elektromotors (11), mit einem elektrischen und/oder
elektronischen Bauelement, wie einem von der Steuerelektronik (27)
angesteuerten Leistungshalbleiter (28) zur Steuerung des Motorstroms
für die Drehzahleinstellung des Elektromotors (11), einer
Freilaufdiode (39) zum Abbau der im Elektromotor (11) aufgrund dessen
Induktivität gespeicherten Energie sowie gegebenenfalls zum Schutz
des Leistungshalbleiters (28) o. dgl., und mit einem Kühlkörper (36),
der wenigstens einen außerhalb des Gehäuses (2) befindlichen Teil
besitzt, wobei das Bauelement in thermischen Kontakt mit dem
Kühlkörper (36) steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement ein
Bauelementgehäuse (41) besitzt, daß das Bauelement bevorzugterweise
außerhalb des Gehäuses (2) angeordnet ist, und daß das
Bauelementgehäuse (41) wenigstens teilweise in direktem thermischen
und/oder elektrischen Kontakt mit dem Kühlkörper (36), insbesondere
mit dessen außerhalb des Gehäuses (2) befindlichen Teil, steht.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bauelementgehäuse (41) wenigstens zum Teil aus
Metall besteht, und daß dieser Teil in Kontakt mit dem Kühlkörper (36)
steht.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bauelement mechanisch am Kühlkörper (36)
befestigt ist, daß vorzugsweise die Befestigung des Bauelements durch
Einpressen, Klemmen, Verschrauben, Löten, Schweißen o. dgl. am
Kühlkörper (36) erfolgt, wobei insbesondere über die mechanische
Verbindung eine thermische Verbindung sowie gegebenenfalls eine
elektrische Verbindung zwischen dem Kühlkörper (36) und dem
Bauelementgehäuse (41) des Bauelements hergestellt ist.
4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kühlkörper (36) an einer Außenseite des
Gehäuses (2) angeordnet ist, daß vorzugsweise im Gehäuse (2) ein vom
Kühlkörper (36) überdeckter Gehäusedurchbruch (37) befindlich ist,
wobei der Leistungshalbleiter (28) im Gehäusedurchbruch (37) mit dem
Kühlkörper (36) in thermischen und/oder elektrischen Kontakt steht,
und daß weiter vorzugsweise die Freilaufdiode (39) im
Gehäusedurchbruch (37) oder außerhalb des Gehäuses (2) am Kühlkörper
(36) mit thermischen und/oder elektrischen Kontakt befestigt ist.
5. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelementgehäuse (41) des Bauteils
eine Fläche (42) aus einem Material mit hoher thermischer
Leitfähigkeit, beispielsweise aus Kupfer, Messing o. dgl., aufweist,
und daß die Fläche (42) des Bauelementgehäuses (41) am Kühlkörper (36)
anliegt.
6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fläche (42) des Bauelementgehäuses (41)
mittels einer Lötverbindung am Kühlkörper (36) befestigt ist.
7. Elektrischer Schalter nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fläche (42) des Bauelementgehäuses (41)
mittels einer Preßverbindung am Kühlkörper (36) befestigt ist, wobei
insbesondere die Fläche (42) für die Preßverbindung mit einer
Rändelung (44) versehen ist.
8. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelementgehäuse (41) topfförmig,
insbesondere mit in etwa zylindrischer Gestalt ausgebildet ist, daß
vorzugsweise anschließend am Boden (45) des Bauelementgehäuses (41)
ein absatzförmiger Rand (46) angeordnet ist, dessen Höhe (h) ungefähr
der Dicke (d) des Kühlkörpers (36) entspricht oder größer als die
Dicke (d) des Kühlkörpers (36) ist, und daß weiter vorzugsweise im
Kühlkörper (36) eine Ausnehmung (47) mit einem dem Boden (45)
ungefähr entsprechenden oder gegebenenfalls geringfügig geringeren
Querschnitt befindlich ist, so daß das Bauelementgehäuse (41) mit dem
Boden (45) in die Ausnehmung (47) kraft- und/oder formschlüssig
einsetzbar ist, wobei wenigstens ein Teil der Fläche (42) am
absatzförmigen Rand (46) in direktem Kontakt mit der Fläche (43) an
der Wand der Ausnehmung (47) steht und die an den absatzförmigen Rand (46)
anschließende Ringfläche (48) an dem die Ausnehmung (47)
umgebenden Bereich (49) des Kühlkörpers (36) anliegt.
9. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rändelung (44) an der Fläche (42) am
absatzförmigen Rand (46) angeordnet ist, und daß die Preßverbindung
zwischen der Fläche (42) am Bauelementgehäuse (41) und der Fläche
(43) in der Ausnehmung (47) am Kühlkörper (36) besteht.
10. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fläche (42) am Bauelementgehäuse (41) mit
einem Gewinde versehen ist, derart daß das Bauelementgehäuse (41)
mittels einer Gegenmutter an dem aus der Ausnehmung (47)
herausragenden Teil der Fläche (42) mit dem Kühlkörper (36)
verschraubbar ist.
11. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fläche (42) am Bauelementgehäuse (41) und die
Fläche (43) in der Ausnehmung (47) am Kühlkörper (36) zueinander
korrespondierende Gewindegänge besitzen, derart daß das
Bauelementgehäuse (41) mit seiner Fläche (42) in die Ausnehmung (47)
einschraubbar ist.
12. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (2) herausragende elektrische
Anschlüsse (8, 8') zur Verbindung des Schalters (1) mit dem positiven
und negativen Pol einer Spannungsquelle (10) für den Elektromotor
(11) sowie weitere elektrische Anschlüsse (9) zur Verbindung des
Schalters (1) mit dem Elektromotor (11) angeordnet sind, daß
vorzugsweise die Kathode der Freilaufdiode (39) mit dem Anschluß
(8'), der zum positiven Pol der Spannungsquelle (10) führt, verbunden
ist, und daß weiter vorzugsweise der Kühlkörper (36) mit einem der
Anode der Freilaufdiode (39) entsprechenden Potential
spannungsführend ist, wobei eine elektrische Verbindung, insbesondere
über das Bauelementgehäuse (41) zur Anode der Freilaufdiode (39)
hergestellt ist.
13. Elektrischer Schalter nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung von der Kathode der
Freilaufdiode (39) zum Anschluß (8') am Gehäuse (2) von einem Draht
(40) gebildet ist, wobei vorzugsweise der Draht (40) am Anschluß (8')
gelötet, geschweißt oder geklemmt ist.
14. Elektrischer Schalter nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung von der Kathode der
Freilaufdiode (39) zum Anschluß (8') am Gehäuse (2) von einem
Blech-Stanz-Biegeteil (50) gebildet ist, wobei insbesondere das eine
Ende des Blech-Stanz-Biegeteils (50) am Kathoden-Anschluß (51) der
Freilaufdiode (39) angeschweißt oder angelötet ist und das andere
Ende, das bevorzugterweise in der Art einer Steckklemme (52)
ausgebildet ist, am Anschluß (8') angesteckt ist, und wobei
gegebenenfalls die Steckklemme (52) zusätzlich am Anschluß (8')
verlötet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19831458A DE19831458B4 (de) | 1997-07-24 | 1998-07-14 | Elektrischer Schalter, insbesondere für ein Akku-Elektrowerkzeug |
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| DE19831458B4 DE19831458B4 (de) | 2009-04-02 |
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| DE19831458A Expired - Lifetime DE19831458B4 (de) | 1997-07-24 | 1998-07-14 | Elektrischer Schalter, insbesondere für ein Akku-Elektrowerkzeug |
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Cited By (2)
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| US6552904B2 (en) | 2001-08-13 | 2003-04-22 | Black & Decker Inc. | Power tool with heat sink assembly |
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-
1998
- 1998-07-14 DE DE19831458A patent/DE19831458B4/de not_active Expired - Lifetime
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