DE19829353C1 - Fahrzeugsitz - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz, der zur Gewinnung
von zusätzlichem Freiraum in einer Fahrgastkabine wegklappbar
ausgebildet ist, insbesondere für Pullmann-Limousinen, der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bei einem bekannten Rücksitz für Personenkraftwagen
(DE 33 06 188 C2) ist zur Vergrößerung des Laderaums das
Sitzkissen um eine an seiner von der Rückenlehne abgekehrten
Vorderkante am Fahrzeugboden festgelegten Schwenkachse an die
Rückenlehne des Vordersitzes hochklappbar und die Rückenlehne
um einen nahe ihrer Unterkante angeordneten Schwenkachse nach
vorn in eine im Fahrzeugboden vorgehaltene Mulde so
einschwenkbar, daß die Rückseite der Lehne mit dem
Fahrzeugboden eine ebene Ladefläche bildet. Um die Kopfstütze
beim Wegklappen des Rücksitzes nicht extra abbauen zu müssen,
wird während der Umklappbewegung der Rückenlehne die
Kopfstütze mittels eines in der Rückenlehne geführten
Schlittens geradlinig in eine Aussparung im oberen Abschnitt
der Rückenlehne verfahren und damit gekoppelt ein in seiner
Ausgangslage die Aussparung ausfüllendes Polsterteil vor die
Rücklehne bewegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen wegklappbaren
Fahrzeugsitz zur vis-à-vis-Anordnung in einer Fahrgastkabine
so zu gestalten, daß er in seiner weggeklappten
Nichtgebrauchslage dem gegenüberliegenden Sitz einen
vergrößerten Fußraum zur Verfügung stellt und gleichzeitig den
Fahrgästen ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild
bietet.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale im
Patentanspruch 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Fahrzeugsitz hat den Vorteil, daß der
weggeklappte Sitz in seiner den Fußraum für den
gegenüberliegenden Sitz vergrößernden Nichtgebrauchsstellung
eine geschlossenflächige Verkleidungswand bildet, die bei
entsprechender Gestaltung der Unterseite des Sitzkissens das
gleiche Komfort-Erscheinungsbild bietet, wie die Rückenlehne
des Sitzes in der Gebrauchsstellung bzw. der Wandbelag des
Fußbodenbereichs in der Fahrgastkabine. Ohne Rücksicht auf die
Wegklappfunktion kann der Sitz als vollwertiger Sitz
ausgestaltet werden, so daß er in seiner Gebrauchslage nicht
den geringen Sitzkomfort eines Notsitzes bietet.
Der erfindungsgemäße Fahrzeugsitz wird vorzugsweise für
Personenkraftwagen, und hier wiederum vorzugsweise für
Pullmann-Limousinen, eingesetzt, kann aber auch in Reisezügen
oder Flugzeugen verwendet werden und ist grundsätzlich immer
dort einsetzbar, wo die Rückseite der Rückenlehne durch
Umbauten der Fahrgastkabine verdeckt ist, so daß das
Zurückverlegen des Lehnenunterteils in die Nichtgebrauchslage
kein Raumproblem verursacht und das zurückverlagernde
Unterteil nicht sichtbar ist.
Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Fahrzeugsitzes mit zweckmäßigen Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Ansprüchen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist
der Fahrzeugsitz ein am Boden der Fahrgastkabine verankerbates
Sitzgestell auf, das einerseits Lagerstellen zur Aufnahme der
Schwenkachse des Sitzkissens trägt und andererseits
Führungsschienen für eine Zwangsführung des Lehnenunterteils
bei dessen Zurückverlagerung besitzt. Das Sitzgestell besteht
aus zwei Seitenstützen, die durch Querträger miteinander
verbunden sind, und jede Seitenstütze weist einen Vertikalholm
auf, von dem jeweils ein Haltearmpaar mit Führungen für das
Lehnenunterteil horizontal nach vorn wegsteht. Durch diese
konstruktive Gestaltung findet das zurückverlagerte
Lehnenunterteil innerhalb des Sitzgestells einen Lagerplatz,
so daß der Sitz auch an einer festen Wand angebaut werden
kann. Weiterhin kann der Sitz mit einem anderen
Fahrzeugsitz so kombiniert werden, daß die Rückseiten der
beiden Sitze aneinanderstoßen. Des weiteren ist es möglich,
die Rückseite des Sitzes zu kaschieren und mit einer
ansprechenden Verkleidung zu versehen, so daß der Sitz auch
freistehend aufgestellt werden kann.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind
Sitzkissen und Lehnenunterteil so miteinander zwangsgekoppelt,
daß die Zurückverlagerungsbewegung des Lehnenunterteils von
der Hochklappbewegung des Sitzkissens abgeleitet ist. Eine
solche Zwangskopplung beschleunigt die Umrüstung des Sitzes
und bietet insbesondere die Möglichkeit einer einfachen
Sitzumstellung durch eine oder mehrere Hilfskrafterzeuger, wie
elektrische, hydraulische oder pneumatische Stellmotoren. Die
Kopplung von Schwenkbewegung des Sitzkissens und
Verlagerungsbewegung des Lehnenunterteils kann durch ein
entsprechend ausgebildetes mechanisches Koppelgetriebe erzielt
werden. Wird die Sitzumstellung hilfskraftbetätigt oder
motorisch durchgeführt, so können auch an Sitzkissen und
Lehnenunterteil separate Hilfskrafterzeuger angreifen, die
miteinander synchronisiert sind.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels im folgenden näher beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines wegklappbaren
Fahrzeugsitzes in der Sitzgebrauchsstellung,
Fig. 2 eine gleiche Darstellung des Sitzes in der
Sitznichtgebrauchsstellung,
Fig. 3 ausschnittweise eine Explosionsdarstellung des
Sitzes in Fig. 1 und 2,
Fig. 4 und 5 jeweils ausschnittweise eine Fahrgastkabine mit
einem integrierten Fahrzeugsitz gemäß Fig. 1 und 2
in der Sitzgebrauchsstellung (Fig. 4) und in der
Sitznichtgebrauchsstellung (Fig. 5).
Der in Fig. 1 in Sitzgebrauchsstellung und in Fig. 2 in
weggeklappter Sitznichtgebrauchsstellung perspektivisch
dargestellte Fahrzeugsitz 10 ist für den Einbau in eine
Fahrgastkabine 11 einer sog. Pullmann-Limousine bestimmt, wie
sie in Fig. 4 und 5 ausschnittweise dargestellt ist. Der
Fahrzeugsitz 10 ist dabei in einer sog. vis-à-vis-Anordnung
einem anderen, in Fig. 4 und 5 nicht dargestellten
Fahrzeugsitz gegenüberliegend plaziert und üblicherweise neben
einem weiteren Fahrzeugsitz 12 angeordnet. In Fig. 4 ist der
Fahrzeugsitz 10 in seiner Sitzgebrauchsstellung dargestellt,
in der er als vollwertiger Fahrzeugsitz zur Benutzung durch
einen Fahrgast brauchbar ist. In Fig. 5 ist der Fahrzeugsitz
10 in seiner weggeklappten Sitznichtgebrauchsstellung
dargestellt, in welcher er zusätzlichen Freiraum im
Fußraumbereich der Fahrgastkabine 11 für den den
gegenüberliegenden Fahrzeugsitz benutzenden Fahrgast zur
Verfügung stellt. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 wird
dabei für den auf dem gegenüberliegenden Fahrzeugsitz
sitzenden Fahrgast eine Fußstütze 13 freigegeben. Die
Überführung des Fahrzeugsitzes 10 zwischen
Sitzgebrauchsstellung und Sitznichtgebrauchsstellung erfolgt
durch Schwenken des Sitzkissens des Fahrzeugsitzes 10, was im
folgenden noch im einzelnen beschrieben wird. Die
Schwenkbewegung des Sitzkissens ist durch Pfeil 14 in Fig. 5
symbolisiert.
Der in Fig. 1 und 2 in seiner konstruktiven Gestaltung
perspektivisch dargestellte Fahrzeugsitz weist ein am
Fahrzeugboden 111 der Fahrgastkabine 11 (Fig. 4 und 5)
verankerbares Sitzgestell 15 auf, das ein Sitzkissen 16 mit
Sitzpolster 17 und eine Rückenlehne 18 mit Lehnenpolster 19
aufnimmt. An der Oberseite der Rückenlehne 18 ist
üblicherweise eine Kopfstütze 20 angeordnet, die in der
Rückenlehne 18 höhenverstellbar geführt ist. Das Sitzkissen 16
ist mit seiner nahe der Rückenlehne 18 liegenden Hinterkante
um eine in Sitzbreite sich erstreckende Schwenkachse 21
schwenkbar am Sitzgestell 15 gehalten, so daß es aus seiner in
Fig. 1 dargestellten Horizontallage in eine in Fig. 2
dargestellte Vertikallage und umgekehrt überführt werden kann.
Die Rückenlehne 18 und mit ihr das Lehnenpolster 19 ist quer
zur Lehnenhöhe in ein dem Sitzkissen 16 zugewandtes
Lehnenunterteil 22 und in ein vom Sitzkissen 16 abgewandtes
Lehnenoberteil 23 so unterteilt, daß die Abmessungen des
Lehnenunterteils 22 denen des Sitzkissens 16 entsprechen.
Damit das Sitzkissen 16 in seine in Fig. 2 dargestellte
Nichtgebrauchsstellung hochgeklappt werden kann, ist das
Lehnenunterteil 22 beweglich so angeordnet, daß es aus seiner
die Rückenlehne 18 ergänzenden Gebrauchsposition heraus nach
hinten verlagerbar ist, so daß das Sitzkissen 16 in den vom
Lehnenunterteil 22 nach dessen Zurückverlagerung freigegebenen
Raumabschnitt eingeschwenkt werden kann (Fig. 2).
Zu der beschriebenen Aufnahme von Sitzkissen 16 und
Rückenlehne 18 weist das Sitzgestell 15 zwei identisch
ausgebildete Seitenstützen 24 auf, die durch Querträger 25, 26
miteinander verbunden sind. Jede der beiden identisch
ausgebildeten Seitenstützen 24 besitzt einen Vertikalholm 27
mit einem hinteren Abstützfuß 28 des Sitzgestells 15 am
Fahrzeugboden 111 der Fahrgastkabine 11 und zwei im
Vertikalabstand übereinander angeordnete Haltearme 30, 31, die
im wesentlichen rechtwinklig von dem Vertikalholm 27 abstehen.
Während der obere Haltearm 30 frei auskragt, geht der untere
Haltearm 31 in einen vorderen Abstützfuß 29 des Sitzgestells
15 über. In den beiden vorderen Abstützfüßen 29 des
Sitzgestells 15 ist jeweils eine Lagerstelle 32 für die
Schwenkachse 21 des Sitzkissens 16 ausgebildet. Das Sitzkissen
16 weist einen Träger 33 auf, der mit zwei durch eine
Querstrebe 34 miteinander starr verbundenen, frei auskragenden
Tragholmen 35, 36 das Sitzpolster 17 aufnimmt. Der um die
Schwenkachse 21 schwenkbare Träger 33 ist auf der Unterseite
durch eine Abdeckung 37 (Fig. 1 und 2) kaschiert, deren
Oberfläche so gestaltet ist, daß sie dem Lehnenpolster 19
nachempfunden ist und/oder in gleicher Weise ausgestaltet ist,
wie eine Wandverkleidung 112 im Fußbereich der Fahrgastkabine
11. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, ist im beschriebenen
Ausführungsbeispiel die Unterseite der Abdeckung 37, die bei
hochgeklapptem Sitzkissen 16 sichtbar wird, im vorderen bzw.
oberen Teil wie ein Lehnenpolster und im hinteren bzw. unteren
Teil wie die Wandverkleidung 112 der Fahrgastkabine 11
strukturiert.
Die Haltearme 30, 31 der beiden Seitenstützen 24 bilden
Führungsschienen für die Zwangsführung des Lehnenunterteils 22
bei dessen zur Überführung des Fahrzeugsitzes 10 in die
Sitznichtgebrauchsstellung erforderlichen Zurückverlagerung.
Hierzu ist in jedem Haltearm 30, 31 eine in Längsrichtung des
Haltearms 30 bzw. 31 verlaufende Kulisse 38 bzw. 39
ausgebildet, in der jeweils ein oberer und unterer, seitlich
am Lehnenpolster 19 abstehender Kulissenstift 40 bzw. 41
hineinragt und verschieblich geführt ist. Wie in Fig. 3
illustriert ist, besteht jeder Kulissenstift 40, 41 aus einem
Schraubbolzen 42, der durch die Kulisse 38 bzw. 39
hindurchgeführt ist und in einem in das Lehnenunterteil 22
eingesetzten Gewindestück 42 verschraubt ist. Jeweils eines
der insgesamt vier Gewindestücke 42 ist in jeder Seitenfläche
des Lehnenunterteils 22 nahe dessen Ober- und Unterkante
angeordnet.
In der in Fig. 1 dargestellten Sitzgebrauchsstellung ist das
Sitzkissen 16 etwa horizontal ausgerichtet und über einen hier
nicht dargestellten Anschlag seines Trägers 33 am Sitzgestell
15 festgelegt. Die Rückenlehne 18 ist aus dem Lehnenunterteil
22 und dem Lehnenoberteil 23 zusammengesetzt, wobei die
Lehnenpolster 19 der beiden Lehnenteile 22, 23 bündig und
spaltfrei aneinanderstoßen. Das Lehnenoberteil 23 trägt die
verschieblich gehaltene Kopfstütze 20.
Zum Überführen des Fahrzeugsitzes in seine in Fig. 2
dargestellte Sitznichtgebrauchsstellung wird das
Lehnenunterteil 22 in den von den Kulissen 38, 39 in den
Seitenstützen 24 des Sitzgestells 15 gebildeten Führungen nach
hinten in Richtung auf die Vertikalholme 27 des Sitzgestells
15 verschoben. Dabei ist die Länge der Kulissen 38, 39 so
bemessen, daß das Lehnenunterteil 22 am Ende seines
Verschiebewegs den zuvor eingenommenen Raumabschnitt innerhalb
der Rückenlehne 18 vollständig freigibt. Nunmehr wird das
Sitzkissen 16 um seine Schwenkachse 21 hochgeklappt, wobei es
in den vom Lehnenunterteil 22 freigegebenen Raumabschnitt
innerhalb der Rückenlehne 18 einschwenkt. Die Abmessungen von
Sitzkissen 16 und Lehnenunterteil 22 sind so aufeinander
abgestimmt, daß nunmehr das Sitzkissen 16 diesen Raumabschnitt
weitgehend spaltfrei ausfüllt und mit seiner Abdeckung 37 mit
der Polstervorderseite des Lehnenoberteils 23 bündig ist. Die
unterhalb des Sitzkissens 16 auf dem Fahrzeugboden 111
angeordnete Fußstütze 13, die an den vorderen Abstützfüßen 29
des Sitzgestells 15 befestigt ist, ist nunmehr freigelegt und
kann von dem auf dem dem Fahrzeugsitz 10 gegenüberliegenden
Sitz plazierten Fahrgast genutzt werden.
Claims (9)
1. Fahrzeugsitz, der zur Gewinnung von zusätzlichem Freiraum
in einer Fahrgastkabine wegklappbar ausgebildet ist,
insbesondere für Pullmann-Limousinen, mit einem um eine in
Sitzbreite sich erstreckende Schwenkachse schwenkbar
festgelegten Sitzkissen, das aus einer etwa horizontalen
Sitzgebrauchsstellung in eine etwa vertikale
Sitznichtgebrauchsstellung hochklappbar ist, und mit einer vom
Sitzkissen getrennten Rückenlehne,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlehne (18) quer zur Lehnenhöhe in ein dem
Sitzkissen (16) zugewandtes Lehnenunterteil (22) und in ein
vom Sitzkissen (16) abgewandtes Lehnenoberteil (23) so
unterteilt ist, daß die Abmessungen des Polsterunterteils (22)
denen des Sitzkissens (16) entsprechen, daß das
Lehnenunterteil (22) beweglich so angeordnet ist, daß es aus
seiner die Rückenlehne (18) ergänzenden Gebrauchsposition
heraus nach hinten verlagerbar ist, und daß die Schwenkachse
(21) des Sitzkissens (16) nahe dessen der Rückenlehne (18)
zugekehrten Hinterkante so angeordnet ist, daß das Sitzkissen
(16) in den vom Lehnenunterteil (22) nach dessen
Zurückverlagerung freigegebenen Raumabschnitt einschwenkbar
ist.
2. Sitz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sitzkissen (16) und Lehnenunterteil (22) so aufeinander
abgestimmt sind, daß das Sitzkissen (16) den Raumabschnitt des
Lehnenunterteils (22) weitgehend spaltfrei ausfüllt und dabei mit seiner
Unterseite mit der Vorderseite des Lehnenoberteils (23) im
wesentlichen bündig ist.
3. Sitz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zurückverlagerung des Lehnenunterteils (22) durch
Zwangsführung in Führungsschienen bewirkt ist.
4. Sitz nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschienen in einem am Boden der Fahrgastkabine
(11) verankerbaren Sitzgestell (15) ausgebildet sind, das
Lagerstellen (32) zur Aufnahme der Schwenkachse (21) des
Sitzkissens (16) trägt.
5. Sitz nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschienen von zwei an jeder Sitzseite mit
Vertikalabstand übereinander angeordneten Haltearmen (30, 31)
mit Führungskulissen (38, 39) gebildet sind, die sich etwa in
Horizontalrichtung erstrecken und in ihren Führungskulissen
(38, 39) vom Lehnenunterteil (22) seitlich abstehende
Kulissenstifte (40, 41) axial verschieblich aufnehmen.
6. Sitz nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sitzgestell (15) zwei Seitenstützen (24) aufweist, die
durch Querträger (25, 26) starr miteinander verbunden sind, und
daß jede Seitenstütze (24) einen Vertikalholm (27) aufweist,
von dem jeweils ein Haltearmpaar (30, 31) im wesentlichen
horizontal nach vorn absteht.
7. Sitz nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längen der Haltearme (30, 31) und der darin
ausgebildeten Führungskulissen (38, 39) so bemessen sind, daß
bei hochgeklapptem Sitzkissen (16) das maximal
zurückverlagerte Lehnenunterteil (22) zwischen dem Sitzkissen
(16) und den Vertikalholmen (27) der Seitenstützen (24) im
Sitzgestell (15) einliegt.
8. Sitz nach einem der Ansprüchen 4-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sitzkissen (16) einen ein Sitzpolster (17)
aufnehmenden Träger (33) aufweist, der in den Lagerstellen
(32) des Sitzgestells (15) eingehängt und auf der Unterseite
des Sitzkissens (16) von einer Verkleidung (37) überspannt
ist, die einer Polsterfläche des Lehnenoberteils (23) oder
einem Wandbelag (112) im Fußraum der Fahrgastkabine (11)
stilistisch angepaßt ist.
9. Sitz nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sitzkissen (16) und das Lehnenunterteil (22) so
miteinander zwangsgekoppelt sind, daß die Zurückverlagerung
des Lehnenunterteils (22) von der Hochklappbewegung des
Sitzkissens (17) abgeleitet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129353 DE19829353C1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Fahrzeugsitz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129353 DE19829353C1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Fahrzeugsitz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829353C1 true DE19829353C1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=7872604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998129353 Expired - Fee Related DE19829353C1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Fahrzeugsitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829353C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10257171A1 (de) * | 2002-12-03 | 2004-06-17 | Volkswagen Ag | Variable Hintersitzlehne mit Multifunktionsklappe |
| DE102024104430A1 (de) * | 2024-02-16 | 2025-08-21 | Audi Aktiengesellschaft | Rückenlehne für einen Fahrzeugsitz |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3306188C2 (de) * | 1983-02-23 | 1986-01-02 | Audi AG, 8070 Ingolstadt | Umklappbarer Rücksitz mit einer Kopfstütze |
-
1998
- 1998-07-01 DE DE1998129353 patent/DE19829353C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10257171A1 (de) * | 2002-12-03 | 2004-06-17 | Volkswagen Ag | Variable Hintersitzlehne mit Multifunktionsklappe |
| DE10257171B4 (de) * | 2002-12-03 | 2014-09-11 | Volkswagen Ag | Variable Hintersitzlehne mit Multifunktionsklappe |
| DE102024104430A1 (de) * | 2024-02-16 | 2025-08-21 | Audi Aktiengesellschaft | Rückenlehne für einen Fahrzeugsitz |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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