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DE19829742C1 - Kontinuierliche Presse - Google Patents

Kontinuierliche Presse

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DE19829742C1
DE19829742C1 DE19829742A DE19829742A DE19829742C1 DE 19829742 C1 DE19829742 C1 DE 19829742C1 DE 19829742 A DE19829742 A DE 19829742A DE 19829742 A DE19829742 A DE 19829742A DE 19829742 C1 DE19829742 C1 DE 19829742C1
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DE
Germany
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press
inlet
plate
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plates
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DE19829742A
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Siempelkamp Maschinen und Anlagenbau GmbH and Co KG
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G Siempelkamp GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/24Moulding or pressing characterised by using continuously acting presses having endless belts or chains moved within the compression zone
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B5/00Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups
    • B30B5/04Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band
    • B30B5/06Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band co-operating with another endless band

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine kontinuierliche Presse zum Verpressen von Preßgutmatten zu Preßgutplatten, mit Pressenunterteil und Pressenoberteil, im Pressenunterteil und Pressenoberteil endlos umlaufenden Stahlpreßbändern,
wobei im Pressenunterteil und im Pressenoberteil jeweils zumindest eine Preßplatte angeordnet ist,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Preßplatten eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbes. Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung und einem Rechner an die Zylinder­ kolbenanordnungen angeschlossen ist.
Es ist eine kontinuierliche Presse bekannt, bei welcher der Preßdruck im Einlaufbereich nach Maßgabe einer steil an­ steigenden Preßdruckkurve zu einem Hochdruckbereich ansteigt und nach dem Hochdruckbereich in einen Parabel­ bereich etwa parabelförmig zu einem Niederdruckbereich ab­ fällt. Diese Presse ist folglich zur Aufnahme der Preßkräfte entsprechend einer Preßdruckkurve von besonderer Charakteristik eingerichtet (vgl. DE 31 33 817).
Ferner kennt man eine Presse mit einer Kalibriereinrich­ tung, die dafür sorgen soll, daß einer Durchbiegung der durch Drucktöpfe abgestützten Preßplatten bei Druckun­ gleichmäßigkeiten quer zur Preßbahn entgegengewirkt werden kann. Dazu ist der Druck der Drucktöpfe steuerbar und sind fächerartig auseinanderstrebende Grenzlinien zur Verwirk­ lichung von unterschiedlichen Druckraumunterteilungen ver­ wirklicht (vgl. DE 25 11 873).
Bei einer anderen kontinuierlichen Presse ist deren Längs­ erstreckung entsprechend dem Preßdruckprofil unterteilt, und zwar in einen Hochdruckbereich, einen sich daran an­ schließenden druckarmen Mittelbereich und einen Ausgangs­ bereich, und zwar unter Berücksichtigung verschiedener Preßgestellabstände. Auf diese Weise will man ein bau­ kastenähnliches Konstruktionsprinzip verwirklichen, welches eine flexible Nachrüstbarkeit und veränderte Produktions­ anforderungen ermöglicht (vgl. DE 44 46 091).
Bei den vorerwähnten Pressen besteht ein Problem darin, daß die Einlaufkontur des Einlaufmauls einen mehr oder weniger vorgegebenen Verlauf aufweist, welcher unterschiedlichen Betriebsbedingungen beim Verpressen von Preßgutmatten nicht in der erforderlichen Weise angepaßt werden kann. Folglich sind auch Überbeanspruchungen der Einlaufplatten nicht aus­ geschlossen. Das gilt in gleicher Weise für die den Einlaufplatten nachgeordneten Preßplatten. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kontinuier­ liche Presse der eingangs beschriebenen Ausführungsform zu schaffen, bei welcher sich stets optimale Bedingungen für die zu verpressenden Preßgutmatten einstellen lassen und die Einstellungen der Preßplatten und/oder Einlaufplatten auf ihre Zulässigkeit ohne konstruktiven Aufwand überprüft werden können.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen kontinuierlichen Presse dadurch, daß der Rechner mit den Wegaufnehmern und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner in Verbindung steht, der in Abhängig­ keit von der jeweiligen Preßplatteneinstellung oder -endstellung die sich aus dem Preßplattenabstand und/oder Preßplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibi­ lität und eventueller Überlastung der betreffenden Preßplatte(n) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils gewählte Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung freigibt.
Bei einer Ausführungsform, bei welcher sich an die Preßplatten einlaufseitig vorkragende Einlaufplatten unter Bildung eines Einlaufmauls anschließen und zur Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbes. Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Einlaufplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abge­ stützt ist, sieht die Erfindung vor, daß der Rechner mit den Wegaufnehmern und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner in Verbindung steht, der in Abhängig­ keit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich aus dem Einlaufplattenabstand und/oder Einlaufplattendruck ergebenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils eingestellte Einlauf­ kontur freigibt.
Im Rahmen der Erfindung wird nach einem System gearbeitet, welches zunächst für jede Preßplatte und/oder Einlaufplatte bestimmte Standardeinstellungen in einer Datenbasis zu den einzelnen Plattentypen kennt. Wird eine Variation der Preßplatteneinstellung und/oder Einlaufkontur gewünscht, kann eine Bedienungsperson diese Preßplatteneinstellung vornehmen und/oder Einlaufkontur einstellen. Bevor die daraus resultierenden Verformungen der Preßplatten und/oder Einlaufplatten an die Maschinensteuerung der erfindungsgemäßen Presse freigegeben werden, wird die Zulässigkeit der gewünschten Positionen mit Hilfe des Über­ wachungsrechners und eines geeigneten Programms überprüft. In diese Überprüfung gehen allerdings nicht nur die zu er­ wartenden Verformungen der Preßplatten und/oder Einlauf­ platten ein, sondern es werden auch die aus den zu verpressenden Preßgutmatten zu erwartenden Gegendrücke einbezogen, um die Zulässigkeit zu bewerten. Aus der Verformung der Preßplatten und/oder Einlaufplatten und dem Mattengegendruck ergeben sich Spannungen, welche z. B. auf Basis von Kompressions-Vergleichskurven für die jeweiligen Produkte (Span, MDF, OSB) berechnet und für die jeweilige Mattenhöhe umgerechnet werden. Daraus ergibt sich eine funktionale Abhängigkeit von einerseits Einlaufkontur und Pressenspalt und andererseits Matten- bzw. Produktdruck.
Erst nach Überprüfung und Freigabe der gewünschten Preßplatteneinstellung und/oder Einlaufkontur werden die Stellwerte für die einzelnen Zylinderkolbenanordnungen freigegeben. Die Daten der Wegaufnehmer werden kontinuierlich zurückgelesen und laufend auf Zulässigkeit geprüft. So kann unmittelbar ein Zustand erkannt werden, welcher zur Beschädigung der Preßplatten und/oder Einlaufplatten führt. In einem solchen Fall erfolgt Druckabbau und Notausfahrt. Einfach ausgedrückt wird nach Lehre der Erfindung jede Einstellung der Preßplatten und/oder Einlaufkontur auf Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit überprüft. Dabei besteht auch die Möglichkeit, im Falle der Zulässigkeit der Einlaufkontureinstellung die entsprechen­ den Sollwerte an die nachgeschalteten Preßplatten weiter­ zugeben. Folglich läßt sich das erfindungsgemäße Konzept der Einlaufüberwachung auf die gesamte Presse und folglich auch deren Preßplatten übertragen. Es lassen sich allerdings auch die Preßplatten bzw. deren Einstellung unabhängig von der Einlaufüberwachung auf Zulässigkeit überwachen. - Im Ergebnis sind Überbelastungen und daraus resultierende Beschädigungen im Bereich der Einlaufplatten und der Preßplatten bei Neueinstellungen der Preßplatten und/oder der Einlaufkontur bzw. bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen nicht länger zu befürchten, vielmehr wird insoweit eine in konstruktiver Hinsicht verhält­ nismäßig einfache und funktionsgerechte Überwachung sowohl des Einlaufbereiches als auch des Preßbereiches erzielt.
Ferner sieht die Erfindung vor, daß der Überwachungsrechner bei zulässiger Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlaufkontur einen Grenzwert für die Preßplatten­ einstellung und/oder die Einlaufkontur in Abhängigkeit von der jeweiligen Mattenhöhe, dem jeweiligen Mattenmaterial (Span, MDF, OSB) und/oder der jeweils gewählten Platten­ enddicke ermittelt. Insoweit läßt sich also eine unzulässige Einstellung korrigieren und eine zulässige Einstellung von der jeweiligen Bedienungsperson in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern herbeiführen. Das gilt auch in Bezug auf die Fahrweise der Presse. In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, daß der Überwachungsrechner bei unzulässiger Einstellung der Preßplatten und/oder der Einlaufkontur einen Grenzwert für die Mattenhöhe und/oder das Mattenmaterial und/oder der Plattenenddicke unter Beibehaltung der gewählten Preß­ platteneinstellung und/oder der eingestellten Einlaufkontur ermittelt. Nach einer anderen Variante kann der Überwachungsrechner bei unzulässiger Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlaufkontur auch einen Grenzwert für die Mattengeschwindigkeit und Mattenbeschleunigung unter Beibehaltung der Preßplatteneinstellung und/oder eingestellten Einlaufkontur ermitteln. In diesem Fall wird zwangsläufig auch ein Grenzwert für die Mattenhöhe und/oder das Mattenmaterial erfaßt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Presse in schematischer Seitenansicht im Einlaufbereich und
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 im Preßplattenbereich der Preßplatten.
Bei der dargestellten Presse handelt es sich um eine kontinuierliche Presse 1 zum Verpressen von Preßgutmatten 2 zu Preßgutplatten im Zuge der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten. Die Presse 1 weist ein Pressenunterteil 3 und ein Pressenoberteil 4 auf, und zwar mit im Pressenunterteil 3 und Pressenoberteil 4 endlos umlaufenden Stahlpreßbändern 5 sowie mit einem Einlaufmaul E. Im Pressenunterteil 3 und im Pressenoberteil 4 ist jeweils zumindest eine beheizbare Preßplatte 6, 7 angeordnet, von denen nach dem Ausführungsbeispiel die obere Preßplatte 6 gegen die untere Preßplatte 7 zur Ein­ stellung eines Preßspaltes S verstellbar ist. An die Preß­ platten 6, 7 schließen sich einlaufseitig vorkragende, hochbiegeelastische, beheizbare Einlaufplatten 8, 9 unter Bildung des Einlaufmauls E an.
Die Stahlpreßbänder 5 sind an den Preßplatten 6, 7 und den Einlaufplatten 8, 9 unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern 10 bzw. Rollstäben abgestützt. Ferner findet sich eine Vor­ richtung 11 zur Einstellung des Einlaufmauls E und eine Vorrichtung 12 zur Einstellung der Einlaufkontur des Ein­ laufmauls E. Die Vorrichtung 12 zur Einstellung der Ein­ laufkontur des Einlaufmauls E weist eine Mehrzahl von doppeltwirkenden Zylinderkolbenanordnungen, im Ausführungs­ beispiel Differentialzylindern 13 auf. Die Differential­ zylinder 13 sind in vorgegebener Verteilung und nach dem Ausführungsbeispiel einerseits an der oberen Einlaufplatte 8 und/oder an der unteren Einlaufplatte 9 angelenkt.
Andererseits sind die Differentialzylinder 13 gegen das Pressenoberteil 4 und/oder das Pressenunterteil 3 abge­ stützt. Die Differentialzylinder 13 sind an ein nicht gezeigtes Hydrauliksystem und eine Steuer-/Regeleinrichtung 14 mit einem Rechner 15 angeschlossen. Ferner ist eine die Einlaufkontur des Einlaufmauls E abtastende Mehrzahl von Wegaufnehmern 16 an der oberen und/oder unteren Ein­ laufplatte 8, 9 vorgesehen.
Der Rechner steht mit den Wegaufnehmern 16 und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner 15 in Verbindung. Der Überwachungsrechner 15 prüft in Abhängig­ keit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich aus dem Einlaufplattenabstand und/oder Einlaufplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) 8, 9. Nur bei Zulässigkeit gibt der Überwachungsrechner 15 die jeweils eingestellte Einlaufkontur frei.
Stets erlauben die Wegaufnehmer 16 die rechnergestützte Erfassung und Aufbereitung der Einlaufkontur des Einlauf­ mauls E und sind dazu an die Steuer-/Regeleinrichtung 14 angeschlossen. Das gilt nach dem Ausführungsbeispiel auch für die Zylinderkolbenanordnungen bzw. Differentialzylinder 13, welche zu dem Drucksystem gehören. Während die Steuer/Regeleinrichtung 14 die jeweils eingestellten Einlaufkonturen des Einlaufmauls E realisiert, erfolgt deren Überprüfung auf Zulässigkeit mittels des entsprechend programmierten Überwachungsrechners 15. Falls die aus der Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls E resultierenden Spannungen der Einlaufplatten 8, 9 außerhalb des Zulässigkeitsbereiches liegen, werden die Zylinder­ kolbenanordnungen bzw. Differentialzylinder 13 drucklos geschaltet. Im Rahmen der Erfindung liegt es, den gesamten Preßbereich, d. h. sowohl die Einlaufplatten 8, 9 als auch die Preßplatten 6, 7 bzw. das Einlaufmaul E und den Preßspalt S zu überwachen.
Denn auch zur Einstellung der Preßplatten 6, 7 ist eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen 17, insbes. Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte 6 bzw. 7 unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern 18 angeschlossen und gegen das Pressen­ oberteil 4 und/oder Pressenunterteil 3 abgestützt. Für diese Zylinderkolbenanordnungen 17 ist ebenso ein nicht dargestelltes Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung 19 und einem Rechner 20 vorgesehen. Der Rechner steht mit den Wegaufnehmern 18 und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner 20 in Verbindung, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Preßplatteneinstellung oder -endstellung die sich aus dem Preßplattenabstand und/oder Preßplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventuell Überlastung der betreffenden Preßplatte(n) 6 oder 7 prüft und nur bei Zulässigkeit die jeweils gewählte Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung freigibt. Der Überwachungsrechner 15 für die Einstellung der Einlaufkontur kann auch als Überwachungsrechner für die Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung herangezogen werden, so daß man mit einem Überwachungsrechner 15 oder 20 auskommt.

Claims (5)

1. Kontinuierliche Presse zum Verpressen von Preßgutmatten zu Preßgutplatten, mit Pressenunterteil und Pressenober­ teil, im Pressenunterteil und Pressenoberteil endlos umlaufenden Stahlpreßbändern,
wobei im Pressenunterteil und Pressenoberteil jeweils zumindest eine Preßplatte angeordnet ist,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Preßplatten eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbesondere Differential­ zylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regelein­ richtung und einem Rechner an die Zylinderkolbenanordnungen angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner mit den Wegaufnehmern (18) und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner (20) in Verbindung steht, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Preßplatteneinstellung oder -endstellung die sich aus dem Preßplattenabstand und/oder Preßplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Preßplatte(n) (6, 7) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils gewählte Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung freigibt.
2. Kontinuierliche Presse zum Verpressen von Preßgutmatten zu Preßgutplatten im Zuge der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten, mit Pressenunterteil und Pressenoberteil, im Pressenunterteil und Pressenoberteil endlos umlaufenden Stahlpreßbändern, und mit einem Einlaufmaul,
wobei im Pressenunterteil und im Pressenoberteil jeweils zumindest eine beheizbare Preßplatte angeordnet ist und sich an die Preßplatten einlaufseitig vorkragende beheiz­ bare Einlaufplatten unter Bildung des Einlaufmauls anschließen,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten und Einlauf­ platten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbesondere Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Einlaufplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regelein­ richtung und einem Rechner an die Zylinderkolbenanordnungen angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner mit den Wegaufnehmern (16) und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner (15) in Verbindung steht, der in Abhängigkeit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich aus dem Einlauf­ plattenabstand und/oder Einlaufplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) (8, 9) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils eingestellte Einlaufkontur freigibt.
3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überwachungsrechner (15, 20) bei unzulässiger Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlauf­ kontur einen Grenzwert für die Preßplatteneinstellung und/oder Einlaufkontur in Abhängigkeit von der Mattenhöhe, dem Mattenmaterial und/oder der Plattenenddicke ermittelt.
4. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überwachungsrechner (15, 20) bei unzulässiger Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlauf­ kontur einen Grenzwert für die Mattenhöhe und/oder das Mattenmaterial und/oder die Plattenenddicke unter Beibe­ haltung der Preßplatteneinstellung und/oder der einge­ stellten Einlaufkontur ermittelt.
5. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überwachungsrechner (15, 20) bei unzulässiger Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlauf­ kontur einen Grenzwert für die Mattengeschwindigkeit und Mattenbeschleunigung unter Beibehaltung der gewählten Preßplatteneinstellung und/oder eingestellten Einlaufkontur ermittelt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1825993A3 (de) * 2006-02-24 2013-09-04 Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau Verfahren und kontinuierlich arbeitende Presse zur Herstellung von Werkstoffplatten

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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SIEMPELKAMP MASCHINEN- UND ANLAGENBAU GMBH & CO. K

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