DE19829742C1 - Kontinuierliche Presse - Google Patents
Kontinuierliche PresseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine kontinuierliche Presse zum
Verpressen von Preßgutmatten zu Preßgutplatten, mit
Pressenunterteil und Pressenoberteil, im Pressenunterteil
und Pressenoberteil endlos umlaufenden Stahlpreßbändern,
wobei im Pressenunterteil und im Pressenoberteil jeweils zumindest eine Preßplatte angeordnet ist,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Preßplatten eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbes. Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung und einem Rechner an die Zylinder kolbenanordnungen angeschlossen ist.
wobei im Pressenunterteil und im Pressenoberteil jeweils zumindest eine Preßplatte angeordnet ist,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Preßplatten eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbes. Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung und einem Rechner an die Zylinder kolbenanordnungen angeschlossen ist.
Es ist eine kontinuierliche Presse bekannt, bei welcher der
Preßdruck im Einlaufbereich nach Maßgabe einer steil an
steigenden Preßdruckkurve zu einem Hochdruckbereich
ansteigt und nach dem Hochdruckbereich in einen Parabel
bereich etwa parabelförmig zu einem Niederdruckbereich ab
fällt. Diese Presse ist folglich zur Aufnahme der
Preßkräfte entsprechend einer Preßdruckkurve von besonderer
Charakteristik eingerichtet (vgl. DE 31 33 817).
Ferner kennt man eine Presse mit einer Kalibriereinrich
tung, die dafür sorgen soll, daß einer Durchbiegung der
durch Drucktöpfe abgestützten Preßplatten bei Druckun
gleichmäßigkeiten quer zur Preßbahn entgegengewirkt werden
kann. Dazu ist der Druck der Drucktöpfe steuerbar und sind
fächerartig auseinanderstrebende Grenzlinien zur Verwirk
lichung von unterschiedlichen Druckraumunterteilungen ver
wirklicht (vgl. DE 25 11 873).
Bei einer anderen kontinuierlichen Presse ist deren Längs
erstreckung entsprechend dem Preßdruckprofil unterteilt,
und zwar in einen Hochdruckbereich, einen sich daran an
schließenden druckarmen Mittelbereich und einen Ausgangs
bereich, und zwar unter Berücksichtigung verschiedener
Preßgestellabstände. Auf diese Weise will man ein bau
kastenähnliches Konstruktionsprinzip verwirklichen, welches
eine flexible Nachrüstbarkeit und veränderte Produktions
anforderungen ermöglicht (vgl. DE 44 46 091).
Bei den vorerwähnten Pressen besteht ein Problem darin, daß
die Einlaufkontur des Einlaufmauls einen mehr oder weniger
vorgegebenen Verlauf aufweist, welcher unterschiedlichen
Betriebsbedingungen beim Verpressen von Preßgutmatten nicht
in der erforderlichen Weise angepaßt werden kann. Folglich
sind auch Überbeanspruchungen der Einlaufplatten nicht aus
geschlossen. Das gilt in gleicher Weise für die den
Einlaufplatten nachgeordneten Preßplatten. - Hier will die
Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kontinuier
liche Presse der eingangs beschriebenen Ausführungsform zu
schaffen, bei welcher sich stets optimale Bedingungen für
die zu verpressenden Preßgutmatten einstellen lassen und
die Einstellungen der Preßplatten und/oder Einlaufplatten
auf ihre Zulässigkeit ohne konstruktiven Aufwand überprüft
werden können.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen
kontinuierlichen Presse dadurch, daß der Rechner mit den
Wegaufnehmern und/oder dem betreffenden Drucksystem als
Überwachungsrechner in Verbindung steht, der in Abhängig
keit von der jeweiligen Preßplatteneinstellung oder
-endstellung die sich aus dem Preßplattenabstand und/oder
Preßplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibi
lität und eventueller Überlastung der betreffenden
Preßplatte(n) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils
gewählte Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung freigibt.
Bei einer Ausführungsform, bei welcher sich an die
Preßplatten einlaufseitig vorkragende Einlaufplatten unter
Bildung eines Einlaufmauls anschließen und zur Einstellung
der Einlaufkontur des Einlaufmauls eine Mehrzahl von
Zylinderkolbenanordnungen, insbes. Differentialzylindern,
in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere
Einlaufplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit
jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und
gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abge
stützt ist, sieht die Erfindung vor, daß der Rechner mit
den Wegaufnehmern und/oder dem betreffenden Drucksystem als
Überwachungsrechner in Verbindung steht, der in Abhängig
keit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich
aus dem Einlaufplattenabstand und/oder Einlaufplattendruck
ergebenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller
Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) prüft und
(nur) bei Zulässigkeit die jeweils eingestellte Einlauf
kontur freigibt.
Im Rahmen der Erfindung wird nach einem System gearbeitet,
welches zunächst für jede Preßplatte und/oder Einlaufplatte
bestimmte Standardeinstellungen in einer Datenbasis zu den
einzelnen Plattentypen kennt. Wird eine Variation der
Preßplatteneinstellung und/oder Einlaufkontur gewünscht,
kann eine Bedienungsperson diese Preßplatteneinstellung
vornehmen und/oder Einlaufkontur einstellen. Bevor die
daraus resultierenden Verformungen der Preßplatten
und/oder Einlaufplatten an die Maschinensteuerung der
erfindungsgemäßen Presse freigegeben werden, wird die
Zulässigkeit der gewünschten Positionen mit Hilfe des Über
wachungsrechners und eines geeigneten Programms überprüft.
In diese Überprüfung gehen allerdings nicht nur die zu er
wartenden Verformungen der Preßplatten und/oder Einlauf
platten ein, sondern es werden auch die aus den zu
verpressenden Preßgutmatten zu erwartenden Gegendrücke
einbezogen, um die Zulässigkeit zu bewerten. Aus der
Verformung der Preßplatten und/oder Einlaufplatten und dem
Mattengegendruck ergeben sich Spannungen, welche z. B. auf
Basis von Kompressions-Vergleichskurven für die jeweiligen
Produkte (Span, MDF, OSB) berechnet und für die jeweilige
Mattenhöhe umgerechnet werden. Daraus ergibt sich eine
funktionale Abhängigkeit von einerseits Einlaufkontur und
Pressenspalt und andererseits Matten- bzw. Produktdruck.
Erst nach Überprüfung und Freigabe der gewünschten
Preßplatteneinstellung und/oder Einlaufkontur werden die
Stellwerte für die einzelnen Zylinderkolbenanordnungen
freigegeben. Die Daten der Wegaufnehmer werden
kontinuierlich zurückgelesen und laufend auf Zulässigkeit
geprüft. So kann unmittelbar ein Zustand erkannt werden,
welcher zur Beschädigung der Preßplatten und/oder
Einlaufplatten führt. In einem solchen Fall erfolgt
Druckabbau und Notausfahrt. Einfach ausgedrückt wird nach
Lehre der Erfindung jede Einstellung der Preßplatten
und/oder Einlaufkontur auf Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit
überprüft. Dabei besteht auch die Möglichkeit, im Falle der
Zulässigkeit der Einlaufkontureinstellung die entsprechen
den Sollwerte an die nachgeschalteten Preßplatten weiter
zugeben. Folglich läßt sich das erfindungsgemäße Konzept
der Einlaufüberwachung auf die gesamte Presse und folglich
auch deren Preßplatten übertragen. Es lassen sich
allerdings auch die Preßplatten bzw. deren Einstellung
unabhängig von der Einlaufüberwachung auf Zulässigkeit
überwachen. - Im Ergebnis sind Überbelastungen und daraus
resultierende Beschädigungen im Bereich der Einlaufplatten
und der Preßplatten bei Neueinstellungen der Preßplatten
und/oder der Einlaufkontur bzw. bei unterschiedlichen
Betriebsbedingungen nicht länger zu befürchten, vielmehr
wird insoweit eine in konstruktiver Hinsicht verhält
nismäßig einfache und funktionsgerechte Überwachung sowohl
des Einlaufbereiches als auch des Preßbereiches erzielt.
Ferner sieht die Erfindung vor, daß der Überwachungsrechner
bei zulässiger Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung
der Einlaufkontur einen Grenzwert für die Preßplatten
einstellung und/oder die Einlaufkontur in Abhängigkeit von
der jeweiligen Mattenhöhe, dem jeweiligen Mattenmaterial
(Span, MDF, OSB) und/oder der jeweils gewählten Platten
enddicke ermittelt. Insoweit läßt sich also eine
unzulässige Einstellung korrigieren und eine zulässige
Einstellung von der jeweiligen Bedienungsperson in
Abhängigkeit von verschiedenen Parametern herbeiführen. Das
gilt auch in Bezug auf die Fahrweise der Presse. In diesem
Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, daß der
Überwachungsrechner bei unzulässiger Einstellung der
Preßplatten und/oder der Einlaufkontur einen Grenzwert für
die Mattenhöhe und/oder das Mattenmaterial und/oder der
Plattenenddicke unter Beibehaltung der gewählten Preß
platteneinstellung und/oder der eingestellten Einlaufkontur
ermittelt. Nach einer anderen Variante kann der
Überwachungsrechner bei unzulässiger Preßplatteneinstellung
und/oder Einstellung der Einlaufkontur auch einen Grenzwert
für die Mattengeschwindigkeit und Mattenbeschleunigung
unter Beibehaltung der Preßplatteneinstellung und/oder
eingestellten Einlaufkontur ermitteln. In diesem Fall wird
zwangsläufig auch ein Grenzwert für die Mattenhöhe und/oder
das Mattenmaterial erfaßt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Presse in schematischer
Seitenansicht im Einlaufbereich und
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 im Preßplattenbereich
der Preßplatten.
Bei der dargestellten Presse handelt es sich um eine
kontinuierliche Presse 1 zum Verpressen von Preßgutmatten 2
zu Preßgutplatten im Zuge der Herstellung von Spanplatten,
Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten. Die Presse 1
weist ein Pressenunterteil 3 und ein Pressenoberteil 4 auf,
und zwar mit im Pressenunterteil 3 und Pressenoberteil 4
endlos umlaufenden Stahlpreßbändern 5 sowie mit einem
Einlaufmaul E. Im Pressenunterteil 3 und im Pressenoberteil
4 ist jeweils zumindest eine beheizbare Preßplatte 6, 7
angeordnet, von denen nach dem Ausführungsbeispiel die
obere Preßplatte 6 gegen die untere Preßplatte 7 zur Ein
stellung eines Preßspaltes S verstellbar ist. An die Preß
platten 6, 7 schließen sich einlaufseitig vorkragende,
hochbiegeelastische, beheizbare Einlaufplatten 8, 9 unter
Bildung des Einlaufmauls E an.
Die Stahlpreßbänder 5 sind an den Preßplatten 6, 7 und den
Einlaufplatten 8, 9 unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern
10 bzw. Rollstäben abgestützt. Ferner findet sich eine Vor
richtung 11 zur Einstellung des Einlaufmauls E und eine
Vorrichtung 12 zur Einstellung der Einlaufkontur des Ein
laufmauls E. Die Vorrichtung 12 zur Einstellung der Ein
laufkontur des Einlaufmauls E weist eine Mehrzahl von
doppeltwirkenden Zylinderkolbenanordnungen, im Ausführungs
beispiel Differentialzylindern 13 auf. Die Differential
zylinder 13 sind in vorgegebener Verteilung und nach dem
Ausführungsbeispiel einerseits an der oberen Einlaufplatte
8 und/oder an der unteren Einlaufplatte 9 angelenkt.
Andererseits sind die Differentialzylinder 13 gegen das
Pressenoberteil 4 und/oder das Pressenunterteil 3 abge
stützt. Die Differentialzylinder 13 sind an ein nicht
gezeigtes Hydrauliksystem und eine Steuer-/Regeleinrichtung
14 mit einem Rechner 15 angeschlossen. Ferner ist eine die
Einlaufkontur des Einlaufmauls E abtastende Mehrzahl von
Wegaufnehmern 16 an der oberen und/oder unteren Ein
laufplatte 8, 9 vorgesehen.
Der Rechner steht mit den Wegaufnehmern 16 und/oder dem
betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner 15 in
Verbindung. Der Überwachungsrechner 15 prüft in Abhängig
keit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich
aus dem Einlaufplattenabstand und/oder Einlaufplattendruck
resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller
Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) 8, 9. Nur bei
Zulässigkeit gibt der Überwachungsrechner 15 die jeweils
eingestellte Einlaufkontur frei.
Stets erlauben die Wegaufnehmer 16 die rechnergestützte
Erfassung und Aufbereitung der Einlaufkontur des Einlauf
mauls E und sind dazu an die Steuer-/Regeleinrichtung 14
angeschlossen. Das gilt nach dem Ausführungsbeispiel auch
für die Zylinderkolbenanordnungen bzw. Differentialzylinder
13, welche zu dem Drucksystem gehören. Während die
Steuer/Regeleinrichtung 14 die jeweils eingestellten
Einlaufkonturen des Einlaufmauls E realisiert, erfolgt
deren Überprüfung auf Zulässigkeit mittels des entsprechend
programmierten Überwachungsrechners 15. Falls die aus der
Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls E
resultierenden Spannungen der Einlaufplatten 8, 9 außerhalb
des Zulässigkeitsbereiches liegen, werden die Zylinder
kolbenanordnungen bzw. Differentialzylinder 13 drucklos
geschaltet. Im Rahmen der Erfindung liegt es, den gesamten
Preßbereich, d. h. sowohl die Einlaufplatten 8, 9 als auch
die Preßplatten 6, 7 bzw. das Einlaufmaul E und den
Preßspalt S zu überwachen.
Denn auch zur Einstellung der Preßplatten 6, 7 ist eine
Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen 17, insbes.
Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die
obere und/oder untere Preßplatte 6 bzw. 7 unter Bildung
jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren
Wegaufnehmern 18 angeschlossen und gegen das Pressen
oberteil 4 und/oder Pressenunterteil 3 abgestützt. Für
diese Zylinderkolbenanordnungen 17 ist ebenso ein nicht
dargestelltes Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder
Regeleinrichtung 19 und einem Rechner 20 vorgesehen. Der
Rechner steht mit den Wegaufnehmern 18 und/oder dem
betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner 20 in
Verbindung, der in Abhängigkeit von der jeweiligen
Preßplatteneinstellung oder -endstellung die sich aus dem
Preßplattenabstand und/oder Preßplattendruck resultierenden
Spannungen auf Plausibilität und eventuell Überlastung der
betreffenden Preßplatte(n) 6 oder 7 prüft und nur bei
Zulässigkeit die jeweils gewählte Preßplatteneinstellung
bzw. -endstellung freigibt. Der Überwachungsrechner 15 für
die Einstellung der Einlaufkontur kann auch als
Überwachungsrechner für die Preßplatteneinstellung bzw.
-endstellung herangezogen werden, so daß man mit einem
Überwachungsrechner 15 oder 20 auskommt.
Claims (5)
1. Kontinuierliche Presse zum Verpressen von Preßgutmatten
zu Preßgutplatten, mit Pressenunterteil und Pressenober
teil, im Pressenunterteil und Pressenoberteil endlos
umlaufenden Stahlpreßbändern,
wobei im Pressenunterteil und Pressenoberteil jeweils zumindest eine Preßplatte angeordnet ist,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Preßplatten eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbesondere Differential zylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regelein richtung und einem Rechner an die Zylinderkolbenanordnungen angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner mit den Wegaufnehmern (18) und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner (20) in Verbindung steht, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Preßplatteneinstellung oder -endstellung die sich aus dem Preßplattenabstand und/oder Preßplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Preßplatte(n) (6, 7) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils gewählte Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung freigibt.
wobei im Pressenunterteil und Pressenoberteil jeweils zumindest eine Preßplatte angeordnet ist,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Preßplatten eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbesondere Differential zylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Preßplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regelein richtung und einem Rechner an die Zylinderkolbenanordnungen angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner mit den Wegaufnehmern (18) und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner (20) in Verbindung steht, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Preßplatteneinstellung oder -endstellung die sich aus dem Preßplattenabstand und/oder Preßplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Preßplatte(n) (6, 7) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils gewählte Preßplatteneinstellung bzw. -endstellung freigibt.
2. Kontinuierliche Presse zum Verpressen von Preßgutmatten
zu Preßgutplatten im Zuge der Herstellung von Spanplatten,
Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten, mit
Pressenunterteil und Pressenoberteil, im Pressenunterteil
und Pressenoberteil endlos umlaufenden Stahlpreßbändern,
und mit einem Einlaufmaul,
wobei im Pressenunterteil und im Pressenoberteil jeweils zumindest eine beheizbare Preßplatte angeordnet ist und sich an die Preßplatten einlaufseitig vorkragende beheiz bare Einlaufplatten unter Bildung des Einlaufmauls anschließen,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten und Einlauf platten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbesondere Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Einlaufplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regelein richtung und einem Rechner an die Zylinderkolbenanordnungen angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner mit den Wegaufnehmern (16) und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner (15) in Verbindung steht, der in Abhängigkeit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich aus dem Einlauf plattenabstand und/oder Einlaufplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) (8, 9) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils eingestellte Einlaufkontur freigibt.
wobei im Pressenunterteil und im Pressenoberteil jeweils zumindest eine beheizbare Preßplatte angeordnet ist und sich an die Preßplatten einlaufseitig vorkragende beheiz bare Einlaufplatten unter Bildung des Einlaufmauls anschließen,
wobei die Stahlpreßbänder an den Preßplatten und Einlauf platten unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern abgestützt sind,
wobei zur Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls eine Mehrzahl von Zylinderkolbenanordnungen, insbesondere Differentialzylindern, in vorgegebener Verteilung an die obere und/oder untere Einlaufplatte unter Bildung jeweils eines Drucksystems mit jeweils einem oder mehreren Wegaufnehmern angeschlossen und gegen das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil abgestützt ist,
wobei ein Hydrauliksystem mit einer Steuer- oder Regelein richtung und einem Rechner an die Zylinderkolbenanordnungen angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner mit den Wegaufnehmern (16) und/oder dem betreffenden Drucksystem als Überwachungsrechner (15) in Verbindung steht, der in Abhängigkeit von der jeweils eingestellten Einlaufkontur die sich aus dem Einlauf plattenabstand und/oder Einlaufplattendruck resultierenden Spannungen auf Plausibilität und eventueller Überlastung der betreffenden Einlaufplatte(n) (8, 9) prüft und (nur) bei Zulässigkeit die jeweils eingestellte Einlaufkontur freigibt.
3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Überwachungsrechner (15, 20) bei unzulässiger
Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlauf
kontur einen Grenzwert für die Preßplatteneinstellung
und/oder Einlaufkontur in Abhängigkeit von der Mattenhöhe,
dem Mattenmaterial und/oder der Plattenenddicke ermittelt.
4. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Überwachungsrechner (15, 20) bei unzulässiger
Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlauf
kontur einen Grenzwert für die Mattenhöhe und/oder das
Mattenmaterial und/oder die Plattenenddicke unter Beibe
haltung der Preßplatteneinstellung und/oder der einge
stellten Einlaufkontur ermittelt.
5. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Überwachungsrechner (15, 20) bei unzulässiger
Preßplatteneinstellung und/oder Einstellung der Einlauf
kontur einen Grenzwert für die Mattengeschwindigkeit und
Mattenbeschleunigung unter Beibehaltung der gewählten
Preßplatteneinstellung und/oder eingestellten Einlaufkontur
ermittelt.
Priority Applications (12)
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|---|---|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19829742A Expired - Fee Related DE19829742C1 (de) | 1997-09-13 | 1998-07-03 | Kontinuierliche Presse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829742C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN100431829C (zh) * | 2007-01-19 | 2008-11-12 | 上海威士机械有限公司 | 一种平板粘合的加压控制方法及其装置 |
| EP1825993A3 (de) * | 2006-02-24 | 2013-09-04 | Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau | Verfahren und kontinuierlich arbeitende Presse zur Herstellung von Werkstoffplatten |
-
1998
- 1998-07-03 DE DE19829742A patent/DE19829742C1/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1825993A3 (de) * | 2006-02-24 | 2013-09-04 | Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau | Verfahren und kontinuierlich arbeitende Presse zur Herstellung von Werkstoffplatten |
| CN100431829C (zh) * | 2007-01-19 | 2008-11-12 | 上海威士机械有限公司 | 一种平板粘合的加压控制方法及其装置 |
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