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DE19821904C1 - Verfahren und Doppelbandpresse zum kontinuierlichen Pressen einer Werkstoffpartikelmatte - Google Patents

Verfahren und Doppelbandpresse zum kontinuierlichen Pressen einer Werkstoffpartikelmatte

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DE19821904C1
DE19821904C1 DE19821904A DE19821904A DE19821904C1 DE 19821904 C1 DE19821904 C1 DE 19821904C1 DE 19821904 A DE19821904 A DE 19821904A DE 19821904 A DE19821904 A DE 19821904A DE 19821904 C1 DE19821904 C1 DE 19821904C1
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DE
Germany
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mat
press
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pressure roller
pressure
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DE19821904A
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Schmidt
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SCHLINGMANN GMBH & CO., 93149 NITTENAU, DE VALMET
Original Assignee
Schlingmann GmbH and Co
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Publication date
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B5/00Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups
    • B30B5/04Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/24Moulding or pressing characterised by using continuously acting presses having endless belts or chains moved within the compression zone
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
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    • B30B15/281Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Pres­ sen einer Werkstoffpartikelmatte bei der Herstellung von Holz­ werkstoffplatten wie beispielsweise Spanplatten, MDF- Faserplatten usw. sowie eine hierfür geeignete Doppelbandpres­ se.
Bei der Herstellung von Span- und Faserplatten ist eine Vorver­ dichtung der Formlinge mit kontinuierlich arbeitenden Vorpres­ sen erwünscht. Zur kontinuierlichen Herstellung von Holzspan­ platten mit Vorverdichtung sind an sich bereits Doppelbandpressen bekannt, bei denen die Matte aus den auf eine Unterlage aufgeschütteten beleimten Spänen (oder der sogenannte Spankuchen) vor dem Ein­ laufen zwischen die beiden Formbänder der Presse von ihrer Unterlage heruntergezogen wird (DE 44 41 017 A1). In anderen Anlagen werden die beleimten Späne dagegen zur Bildung des Spankuchens auf eine flexible Metallsiebunterlage gestreut, auf der der Spankuchen während der Vorverdichtung verbleiben soll. An der Stirnseite der Siebunterlage ist eine z. B. 25 mm hohe Mitnehmerleiste befestigt, an der Mitnehmerketten angreifen, mit denen sie zu der Presse gezogen wird. Bei diesen Anlagen war der Einsatz einer kontinuierlich arbeitenden Vorpresse bisher nicht mög­ lich, weil beim Durchlauf der Mitnehmerleiste durch die Walzen­ paare und Preßstrecken der bekannten Doppelbandpressen unzuläs­ sig hoher Preßdruck entstehen würde, durch den die Formbänder und/oder sonstige Teile der Presse beschädigt würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine entsprechende Presse für den eingangs genannten Zweck anzugeben, bei denen kontinuierliche Verpressung, insbesondere Vorverdichtung, ohne die Gefahr einer Beschädigung der Presse durch nicht in den Spankuchen o. dgl. gehörende Fremdkörper wie insbesondere die erwähnte Mitnehmerleiste einer Siebunterlage möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprü­ che gelöst. Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Aufgrund ihrer federnden Lagerung können die Druckrollen beim Durchlaufen der Mitnehmerleiste einer Siebunterlage oder son­ stiger Fremdkörper von diesen einfach weg- bzw. auseinanderge­ drückt werden, wobei die gesamte Druckrolle mit ihrer Drehachse verschoben oder verschwenkt wird, und anschließend von selbst in ihre Arbeitsstellung zurückfedern, so daß ein kontinuierli­ cher Preßvorgang ohne Beeinträchtigung durch die Fremdkörper ermöglicht wird.
Es sind mindestens eine und vorzugsweise mindestens zwei bis vier federnd gelagerte Druckrollen (oder Druckwalzen) vorgese­ hen, doch kann auch eine wesentlich größere Anzahl zweckmäßig sein, z. B. bis zu 20 federnde Druckrollen. Da sie jeweils ein­ zeln federnd gelagert sind und demgemäß einzeln von dem Fremd­ körper verschoben oder verschwenkt werden, können währenddessen die übrigen Druckrollen in ihrer für den gewünschten Formpress­ vorgang erforderlichen normalen Arbeitsstellung verbleiben. Der Federdruck der Druckrollen kann hydraulisch, pneumatisch oder auch mechanisch z. B. mit Stahlfedern erzeugt werden und ist vorzugsweise einstellbar und/oder zur Konstanthaltung im ge­ schlossenen Regelkreis in Abhängigkeit von jeweils gewünschten Sollwerten regelbar. Bei mehreren gefederten Druckrollen kann deren Federdruck je nach Anlagenerfordernissen gleich sein oder von Druckrolle zu Druckrolle unterschiedlich eingestellt wer­ den.
Der Federdruck kann zur Anpassung an den üblicherweise ver­ stellbaren Betriebs-Liniendruck der Druckrollen zwischen einem Minimalwert und einem Wert verstellbar sein, der mindestens das Zweifache, vorzugsweise mehr als das Fünffache des Minimalwer­ tes beträgt. Beispielsweise kann der Liniendruck (der von einer Walze über ihre Breite auf eine Fläche ausgeübte "punktförmige" Druck) für den normalen Betrieb je nach der gewünschten Höhe der Vorverdichtung zwischen 30 und 200 kg/cm gewählt werden, und da die Druckrollen erst bei Überschreiten dieses Nenndrucks weggedrückt werden sollen, kann bei diesem Beispiel auch der Federdruck auf dem Liniendruck von 30 bis 200 kg/cm entspre­ chende Werte eingestellt werden.
Bei kontinuierlichen Vorpressen mit einander gegenüberliegenden Druckrollen ist vorzugsweise die obere Druckrolle federnd gela­ gert, während die andere, vorzugsweise also die untere Druck­ rolle als starr gelagerte Gegendruckrolle dienen kann.
An einem in der Praxis zweckmäßigen Ausführungsbeispiel wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeich­ nung zeigt schematisch eine als kontinuierlich arbeitende Vor­ presse bei der Spanplattenherstellung dienende Doppelbandpresse gemäß der Erfindung.
Die in der dargestellten Lage auf einem Fundament stehende Vorpresse hat wie üblich zwei in nicht dargestellter Weise angetriebene Formbänder 1 bzw. 2, von denen das obere Formband 1 über eine vordere Umlenktrommel 4, zwei oberhalb hiervon angeordnete Umlenkrollen 5 bzw. 5' und eine hintere Umlenktrom­ mel 6 läuft, während unterhalb hiervon das mit derselben Ge­ schwindigkeit umlaufende Formband 2 über vordere und hintere Umlenktrommeln 8 bzw. 8' geführt ist. Die vorderen Umlenktrom­ meln 4 und 8 sind parallel zu der durch den Pfeil 10 angedeute­ ten Arbeitsrichtung, also horizontal verschiebbar gelagert und durch Spannkonstruktionen beaufschlagt, während die hinteren Umlenktrommeln 6 und 8' horizontal im wesentlichen unbewegbar gelagert sein können.
In Vertikalrichtung sind die vorderen Umlenktrommeln 4 und 8 und die hintere untere Umlenktrommel 8' unbewegbar gelagert.
Zwischen dem horizontal verlaufenden unteren Trum des oberen Formbandes 1 und dem ebenfalls horizontal verlaufenden oberen Turm des unteren Formbandes 2 ist die Preßstrecke zum Verdich­ ten des (nicht dargestellten) Spankuchens gebildet, der in an sich bekannter Weise auf einer flexiblen metallischen Siebun­ terlage aufgeschüttet und auf dieser Siebunterlage längs des Pfeils 10 in den zwischen den Umlenktrommeln 4, 8 gebildeten Spalt gezogen wird und dann kontinuierlich die Preßstrecke durchläuft. Die (nicht dargestellte) Siebunterlage kann bei­ spielsweise durch an eine Mitnehmerleiste am Stirnende der Siebunterlage angreifende Ketten in die Vorpresse gezogen wer­ den, deren Antrieb mit der Kettenbewegung synchronisiert ist.
Zum Komprimieren des Spankuchens in der Preßstrecke dienen bei dem dargestellten Beispiel drei Druckrollenpaare, die mit gleichmäßigen gegenseitigen horizontalen Abständen zwischen den Umlenktrommeln der Formbänder verteilt sind und zur Bildung der Preßstrecke an der Innenseite des oberen bzw. unteren Formban­ des anliegen, sowie die hinteren Umlenktrommeln 6 und 8' selbst.
Das in Arbeitsrichtung vorderste Druckrollenpaar besteht aus einer oberen, vertikal federnd gelagerten Druckrolle 14 und einer unteren, starr gelagerten Gegendruckrolle 15. Wie schon erläutert wurde, soll die Druckrolle 14 in der Lage sein, von einem das Rollenpaar passierenden Fremdkörper wie z. B. der Mitnehmerleiste der Siebunterlage des Spankuchens einfach fe­ dernd quer zur Ebene der durch den Spankuchen gebildeten Matte, hier also nach oben weggedrückt zu werden und anschließend wieder in ihre Arbeitsposition zurückzufedern. Zu diesem Zweck ist die Druckrolle 14 mit ihrer Drehachse an einer Schwinge 20 gelagert, die ihrerseits bei 21 um eine ortsfeste, horizontal gegen die Rollendrehachse versetzte Schwenkachse drehbar gela­ gert ist und auf ihrer horizontal bezüglich der Rollendrehachse gegenüberliegenden Seite einen Arm 22 hat, mit dem sie an einer quer zur Mattenebene, hier also in Vertikalrichtung nach oben komprimierbaren Druckfeder 23 angreift. Die Druckfeder 23 kann bei dem dargestellten Beispiel eine hydraulische oder pneumati­ sche Feder sein, an deren vertikal beweglichen Kolben der Schwingenarm 22 drehbar angelenkt ist, während ihr Zylinder am oberen Teil 26 der Stützkonstruktion der Presse angelenkt ist. Die hierdurch erreichte Möglichkeit des von einem Fremdkörper bewirkten Auf- und Abschwenkens der gesamten Druckrolle 14 gegen die Kraft der Druckfeder 23 ist durch den gebogenen Pfeil 24 veranschaulicht.
Die beiden darstellungsgemäß in Arbeitsrichtung folgenden, vor den hinteren Umlenktrommeln 6 und 8' angeordneten Druckrollen­ paare mit federnden Druckrollen 14' und vertikal starr im unte­ ren Teil 28 der Stützkonstruktion der Presse gelagerten Gegen­ druckrollen 15' entsprechen dem Rollenpaar 14, 15 und dessen Beschreibung.
Bei dem dargestellten Beispiel dient auch die horizontal mit den Druckrollen 14 und 14' fluchtende hintere Umlenktrommel 6 des oberen Formbandes 1 als federnde Druckrolle mit einstellba­ rem Federdruck und ist demgemäß wie die Druckrolle 14 schwenk­ bar gelagert. Ein Unterschied besteht lediglich darin, daß die Schwenkachse 21' der Schwinge 20' der Umlenktrommel 6 auf der in Arbeitsrichtung hinteren Seite der Drehachse der die federn­ de Druckrolle bildenden Umlenktrommel 6 liegt. Die Umlenktrom­ mel 8' dient als vertikal starr gelagerte Gegendruckrolle für die Umlenktrommel 6.
Aus der Höhe der erwähnten Mitnehmerleiste, in der Praxis z. B. zwischen 25 und 40 mm, ergibt sich die erforderliche Auslenkbarkeit der Druckrollen, also der Weg, um den die fe­ dernd gelagerten Druckrollen gegen die Federkraft quer zur Mattenebene wegdrückbar sind. Dieser durch die Komprimier­ barkeit der Druckfeder begrenzte Weg kann bei dem beschrie­ benen Ausführungsbeispiel zwischen 10 und 40 mm betragen, wobei berücksichtigt ist, daß die Auslenkung in der Regel etwas geringer sein kann als die Höhe des Fremdkörpers.
Die beiden Teile 26 und 28 der Stützkonstruktion, in denen oben die Umlenktrommeln 4 und 6 und die Druckrollen 14 und 14' bzw. unten die Umlenktrommeln 8 und 8' sowie die Gegendruckrollen 15, 15' gelagert sind, können in Vertikalrichtung zur Justie­ rung oder Anpassung an unterschiedlich dicke Spankuchen gegen­ einander verstellt werden.
Nach Verlassen der Vorpresse wird der vorverdichtete Platten­ formling einem Hauptpreßvorgang in einer weiteren Presse zuge­ führt, beispielsweise einer üblichen Etagentaktpresse oder einer Endlospresse, in der die Spanplatte unter Einwirkung von Wärme fertiggepreßt wird. Der Plattenformling kann auch während des Hauptpreßvorgangs auf der erwähnten Siebunterlage verblei­ ben.

Claims (15)

1. Verfahren zum kontinuierlichen Pressen einer Werkstoffpar­ tikelmatte bei der Herstellung von Holzwerkplatten, bei dem
die Werkstoffpartikel zur Bildung der Matte auf eine flexible Siebunterlage aufgeschüttet werden
und die Siebunterlage mit der darauf befindlichen Matte von einer an einem Mitnehmerteil der Siebunterlage angrei­ fenden Einrichtung zu einer mit mindestens einer Druckrolle zum Komprimieren der Matte arbeitenden Presse gezogen und kontinuierlich durch die Presse hindurchgeführt wird,
wobei die Druckrolle federnd gelagert ist, gegen die Matte gedrückt wird und von dem durch die Presse laufenden Mitnehmerteil oder einem sonstigen mit der Matte mitbeweg­ ten Fremdkörper gegen die Federkraft quer zur Mattenebene wegbewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federdruck der Druckrolle verstellbar ist und so eingestellt wird, daß die Druckrolle von dem Fremdkörper bei Überschreiten ihres für den norma­ len Preßvorgang eingestellten Liniendrucks ohne Beschädi­ gung der Presse weggedrückt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Federdruck von in Laufrich­ tung der Matte hintereinander angeordneten Druckrollen von Druckrolle zu Druckrolle unterschiedlich eingestellt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der die federnd gelagerte Druckrolle enthaltenden Presse eine kontinuierliche Vorver­ dichtung der Matte erfolgt und der aus der Matte gebildete Formling anschließend in einer weiteren Presse unter Ein­ wirkung von Wärme fertiggepreßt wird.
5. Doppelbandpresse für die Herstellung von Holzwerkstoffplat­ ten, insbesondere Vorpresse zur kontinuierlichen Vorverdichtung einer auf eine Siebunterlage aufgeschütteten Werkstoffpartikelmatte,
mit zwei um Umlenktrommeln (4, 6, 8, 8') endlos umlau­ fenden Formbändern (1, 2), zwischen denen eine Preßstrecke zum Verdichten der auf der Siebunterlage kontinuierlich durch die Presse förderbaren Matte gebildet ist,
und mit mindestens einer an der Preßstrecke angeordne­ ten Druckrolle (14, 14'), die mit einem gegenüberliegenden Gegendruckorgan (15, 15') einen Spalt bildet, in dem die hindurchlaufende Matte komprimiert wird,
wobei die Druckrolle (14, 14') federnd gelagert und von einem Mitnehmerteil der Siebunterlage oder sonstigen mit der Matte mitbewegten Fremdkörper gegen die Federkraft von der Matte wegbewegbar ist.
6. Presse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendruckorgan eine dreh­ bare Gegendruckrolle (15, 15') ist, die mit der federnd be­ wegbaren Druckrolle (14, 14') mit einstellbarem gegenseiti­ gem Abstand in einer gemeinsamen Stützkonstruktion (26, 28) gelagert ist.
7. Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckrolle (15, 15') starr gelagert ist.
8. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr einzeln federnd, gelagerte Druckrollen (14, 14') mit gleichem oder unter­ schiedlichem Federdruck in der Förderrichtung der Matte hintereinander angeordnet sind.
9. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Federdruck der Druckrolle (14, 14') einstellbar und/oder regelbar ist.
10. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Federdruck zur Anpassung an den verstellbaren Betriebs-Liniendruck der Druckrolle (14, 14') zwischen einem Minimalwert und einem Wert verstellbar ist, der mindestens das Zweifache, vorzugsweise mehr als das Fünffache des Minimalwertes beträgt.
11. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (14, 14') dreh­ bar an einer Schwinge (20) gelagert ist, die gegen die Kraft einer die Druckrolle (14, 14') beaufschlagenden Feder (23) von der Matte wegschwenkbar ist.
12. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Druckrolle (14, 14') beaufschlagende Feder (23) eine hydraulische oder pneumati­ sche Feder ist.
13. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (14, 14') mecha­ nisch von einer Metallfeder beaufschlagt wird.
14. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Umlenktrommeln (6) eines Formbandes (1) der Presse eine federnd gelagerte, ge­ gen die einstellbare Federkraft von der Matte wegbewegbare Druckrolle zum Komprimieren der Matte ist.
15. Presse nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd gelagerte Druckrol­ le (14, 14') quer zur Mattenebene gegen die Kraft der Feder (23) um mindestens 10 mm, vorzugsweise zwischen 10 und 40 mm wegdrückbar ist.
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