DE1982733U - Vorrichtung zum verbinden von platten oder folien. - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden von platten oder folien.Info
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KA. 088 50 M ι 2.68
DIPL1-IBTG. WALTER GOLLUNG FRANKFURT AM MAIN Q ρ 68
MEINE AKTE:
Irans Adolf Pari*
Oreieichenhain/Hessen
Oreieichenhain/Hessen
Vorrichtung zum Verbinden von Platten oder folien
Die Heuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden
wenigstens zweier platten-oder folienförmiger Teile, die aus
einem mit einem Einschlagkopf versehenen Schaft besteht=
Beispielsweise wird eine solche Verbindung bei Kunststoffplatten benötigt, die als Ummantelung der Isolierung von
Heizungsrohren dienen, jedoch ist hierauf die Anwendung nicht beschränkt und die Verbindung kann auch für andere Materialien,
wie Pappe, Sperrholz und dergl. ange?/endet werden =
Man hat schon versucht, die Verbindung solcher Platten oder folien durch Kleben oder durch Anbringung einer Selbstklebeschicht
durchzuführen, mußte aber feststellen, daß keine dauerhafte Verbindung gewährleistet ist, da die Klebeschichten mit
der Zeit ermüden und da die meisten Verbindungen unter einer, wenn auch geringen Spannung stehen, sie sich nach einer mehr
oder weniger langen Zeitspanne lösen.
-2-
Man ging darauf zu den eingangs geschilderten Vorrichtungen ü"ber9 die praktisch durch den positiven Teil eines Druckknopfes
gebildet sind» Zur Ausführung der Verbindung unter Verwendung einer solchen Vorrichtung müssen zuerst naoh dem
Zusamme.nlegen der zu verbindenden Teile Löcher gebohrt oder
geschlagen werden, darauf müssen diese Löcher in den beiden übereinander liegenden zu verbindenden Teilen deckend aufeinander
geh alten werden und anschließend wird der Druckknopfteil
eingeschlagen. Abgesehen von dieser langwierigen Arbeit, ist sie auch verhältnismäßig schwierig, da das Zusammenhalten der
zu verbindenden Teile nach dem Bohren der Löcher in einer Lage, in der sich die Bohrungen genau deckenc müssen,. an unübersichtlichen
Einbaustellen in der Praxis eine große Geschicktlichkeit
erfordert=
Es kommt noch hinzu, daß beim Lösen der Verbindung, was ebenfalls hin und -wieder verlangt wird, die Bohrungen beim Herausziehen
der Vorrichtung aufreißen, so daß sie nicht wieder verwendbar sind ξ die Verdickungen setzen sich nämlich bei den bekannten
Vorrichtungen durchweg übergangslos an den Schaft der Vorrichtung aa. ·
Eine Aufgabe der vorliegenden !feuerung ist es, eine der eingangs
beschriebenen Vorrichtungen in der Weise zu verbessern, daß die Montage τ/esentlich verkürzt und vereinfacht wird und
daß beim Lösen der Verbindung durch das Herausziehen der Vorrichtung keine Beschädigung der Plattenbohrungen eintreten kann.
_ 1Z _
— ■ 3 — " ■
leuerungsgemäß ist vorgesehen, daß das freie Ende des Schaftes
in der Torrichtung bzw» das der Verdickung zu einer Spitze verjüngt ist» Hierbei werden bei der Montage zwei Arbeitsgänge
eingespart j nämlich der des Bohrens und der des Zusammenhaltens
der Platten mit fluchtenden Löchern nach dem Bohren. Die neue Vorrichtung wird einfach an der vorgesehenen Stelle mit einem
Schlag eingeschlagen und die Verbindung ist fertig= Eine besondere Geschicklichkeit ist nicht mehr erforderlich»
Da in weiterer Ausbildung, der Feuerung der Übergang von dem
Schaft zn der Verdickung konisch oder gerundet verläuft? tritt
beim lösen der Verbindung durch das Herausziehen der Vorrichtung an der Platte keine Beschädigung der Löcher ein»
Bs hat sich ferner als zweckmäßig herausgestellt, die Länge
der Spitze einschließlich der Verdickimg mindestens etwa gleich
dem Durchmesser der Verdickung oder höchstens etwa dem dreifachen Durchmesser der Verdickimg zu machen. .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Heurtung
dargestellt, und zwar zeigen?
Fig» 1 ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung in
perspektivischer Darstellungsweise\
!?ig» 2 einen Teilschnitt durch eine Verbindung mit der
neuartigen Vorrichtung? - ■■-."
I1IgC 3 die neuartige Vorrichtung, die. von einem Einschlag-
werkzeug gehalten ist..". .
- ■-.·_■■ .;;■' -4- ' - -
Die neue Vorrichtung Toe steht aus dem Schaft 1 mit dem Einschlagkopf
2 und der Verdickung 3S die sich nach dem freien
Ende hin in eine Spitze 4 verjüngt. Bei dem beschriebenen
Beispie], ist vorgesehen, die I-änge 5 der Spitze 4 einschließlich der Verdiekung 3 mindestens etwa gleich dem Durchmesser
der Verdickung 3 oder höchstens dem etwa, dreifachen Durchmesser
6 der Verdickung zu machen»
Bei dem Beispiel der Fig» 2 ist zu erkennen, daß die beiden
Kunststoffplatten 7 und 8 durch die erfindungsgemäJe Vorrichtung
zusammen gehalten sind0 Sie ist mit einem Schlag durch
die beiden Platten hindurchgetrieben ohne daß vorher Bohrungen vorhanden waren, da/diese durch die Spitze 4 selbst gebildet
werden. Fach dem Durchtreiben der Verdiokung 3 hält diese zusammen
mit dem Einschlagkopf 2 die beiden Platten 7 und 8 dicht aufeinanderο
n wie es neuerungsgemäß vorgesehen ist, die Vorrichtung
aus einem, durch einen Magnet beeinflußbaren Material herzustellen ist, kann sie mit einem Einschlagwerkzeug 9? das
einen Magneteinsatz 10 enthält, gehalten und eingeschlagen
werden ο ,"':'.'.
— 5 —
Claims (2)
- _ KSCITTTTZAISPRÜOHE;. Vorrichtung zum Verbinden wenigstens zweier platten- oder folienförmiger ^eile, die aus einem mit einem Einschlagkopf versehenen Schaft besteht, der eine Verdickung auf weist, dadurch gekennzeich net, daß das freie Ende des. Schaftes (1) bzw. das der Verdiolmng (3) zu einer Spitze (4) verjüngt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch Ί, d a d/u-r c h ge - . ken η ze ic h net 9 daß der Übergang von dem Schaft (1) zu der Verdickung (3) konisch oder gerundet verläuft.ο Torrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d ad u r c hg e k e η η ζ e i oh η e t , daß die Länge (5) der Spitze. (4) einschließlich der Verdickung (3) mindestens et?ra gleich dem Durchmesser (6) der Terdickung(3)oder höchstens etwa dem dreifachen Durchmesser (6) der Yerdicktmg (3) i '4» Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dad u r c h- ge k e η η ζ e i c h η et , daß sie aus einem durch einen Magnet- "beeinflußbaren Material bestehtBttEä*#s!!si Biese Ünterfegs (steßWoung und §ohuteanspr.) 1st dis zufefzf elngsreiofe; s?s welo?if von dar Wortfassimg der vxsptuwßöh singerslohfen Unieriogsi ab, Dia reohtltohe Bedsutuna der Abweichung ist nioht geprüf), Dia ursprünglich eingerolehten Unferiogen ί ι !mJ.-n. s.iuii- h den Amfsoktsn. Sis können Jederzeit ohne Naohv/eis Ginas reohillahsn Intsrssses gebührenfrei einggsehen v/erden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopien oder FIImleaöfivQ zu dan üb'iohsn Preisen oeüeferi. Deutsches Patentamt, Gebrauchsmusterstelle
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966P0027391 DE1982733U (de) | 1966-05-31 | 1966-05-31 | Vorrichtung zum verbinden von platten oder folien. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966P0027391 DE1982733U (de) | 1966-05-31 | 1966-05-31 | Vorrichtung zum verbinden von platten oder folien. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1982733U true DE1982733U (de) | 1968-04-04 |
Family
ID=33367003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966P0027391 Expired DE1982733U (de) | 1966-05-31 | 1966-05-31 | Vorrichtung zum verbinden von platten oder folien. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1982733U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2221192A1 (de) * | 1972-04-29 | 1973-11-08 | Daimler Benz Ag | Anordnung einer innenverkleidung eines kraftfahrzeugdaches |
-
1966
- 1966-05-31 DE DE1966P0027391 patent/DE1982733U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2221192A1 (de) * | 1972-04-29 | 1973-11-08 | Daimler Benz Ag | Anordnung einer innenverkleidung eines kraftfahrzeugdaches |
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