DE19827692C2 - Codierschaltung sowie Verwendung derselben in einer Betätigungs- oder Steuereinrichtung für ein signalbetätigbares Schließsystem - Google Patents
Codierschaltung sowie Verwendung derselben in einer Betätigungs- oder Steuereinrichtung für ein signalbetätigbares SchließsystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Codierschaltung nach dem Oberbegriff des beigefügten An
spruchs 1, wie sie aus in Fig. 6 dargestellten vorbenutzten Handsendern für die Fernbe
dienung von Torantrieben bekannt ist, sowie deren Verwendung nach den beigefügten
Ansprüchen 11 und 13.
Allgemein betrifft die Erfindung eine Codierschaltung zum Liefern eines zum freien Re
produzieren ablesbaren und manuell einstellbaren Codes aus n Stellen, die jeweils ma
nuell mit einem von m möglichen Zuständen willkürlich belegbar sind, für ein sicherheits
relevantes Mehrkomponentensystem - insbesondere ein signalbetätigbares Schließsys
tem -, dessen Komponenten codegeschützt zusammenwirken.
Aus der EP 0 497 040 A1 und der WO 94/17268 A1 sind Schließsysteme bekannt, bei denen
berechtigte Personen einen Personalcode (PIN) eingeben müssen. Diese Systeme haben
den Nachteil, dass die Person den Code im Gedächtnis behalten muss und dass auch
Personen, die nur vorübergehend Zugriff erhalten sollen, Zugriff auf den Personalcode
haben müssen, weswegen dieser nach Ablauf der Berechtigung geändert werden muss.
Demgegenüber befasst sich die Erfindung mit beispielsweise aus der DE 42 33 130 A7
bekannten Codierschaltungen, die in solchen Mehrkomponentensystem (zum Beispiel
ferngesteuerten oder fernbedienbaren Systemen mit Sendern und Empfängern als Kom
ponenten) zum Einsatz kommen, bei denen zwei oder mehr Komponenten unter Ver
wendung eines Codes kommunizieren, wobei die Codes lediglich zur problemlosen
Erweiterung des Systems um eine Komponente oder zur Ersetzung einer Komponente frei
und einfach veränderbar, aber auch duplizierbar sein sollen. Der Code wird bei den hier
interessierenden Codierschaltungen also nicht wie eine PIN bei einem Bankautomaten
oder bei der Inbetriebnahme eines Handys oder bei den Systemen nach der EP 0 497 040 A1
oder WO 94/17268 A1 vom Benutzer aus seinem Gedächtnis
heraus eingegeben. Vielmehr ist der Code in den Komponen
ten enthalten und wird von den Komponenten automatisch
bei einem Zusammenwirken ausgetauscht zum Feststellen, ob
die Komponenten zum Zusammenwirken berechtigt sind. Die
Bedienperson kommt also nur dann mit dem Code in Kontakt,
wenn dieser geändert oder neu eingegeben werden soll.
Ein Beispiel für ein solches Mehrkomponentensystem ist
ein funkferngesteuertes Garagentor zum Verschließen einer
Garageneinfahrt. Für jede berechtigte Person ist norma
lerweise ein Handfunksender vorhanden, mittels dem über
Abgabe eines Codesignals an einen mit einem Torantrieb
verbunden Funkempfänger das Tor ferngesteuert geöffnet
werden kann. Der in dem Handfunksender enthaltene Code
ist dann sozusagen der Schlüssel, mit dem die Berechti
gung zum Öffnen des Garagentores nachgewiesen wird. Um
eine Massenherstellung und einfaches Nachliefern von
Handfunksendern mit späteren Anpassungsmöglichkeiten an
bestehende Codes gewährleisten zu können, hat man bisher
bei solchen Handfunksendern und bei den Funkempfängern
Codierschaltungen der eingangs erwähnten Art, sogenannte
Codierschalter, verwendet. Ein Beispiel eines mit einem
solchen Codierschalter versehenen Handfunksenders ist in
der beigefügten Fig. 6 gezeigt.
Solche Codierschalter (im Volksmund zuweilen als
"Mäuseklavier" bezeichnet) bestehen aus n einzelnen
Schaltern, die zu mehreren in einer Schalterleiste oder
einem sonstigen Schaltergehäuse zusammengefaßt sein kön
nen. Die Schalter haben jeweils meist zwei Schaltstellun
gen, entsprechend zwei möglichen Zuständen (m = 2), die
oft mit "OFF/ON", "OPEN/CLOSED" oder "0" und "1" bezeichnet
sind. Mit solchen Codierschaltern lassen sich mn ver
schiedene Codes manuell einstellen, bei z. B. n = 10
Schaltern ergeben sich mit zwei möglichen Schaltstellun
gen (m = 2) 2 10 = 1024 verschiedene manuell willkürlich
einstellbare Codes.
Um zum Beispiel die Bitfolge "0100000010" als Code einzu
geben, wird, wie in Fig. 6 dargestellt, der zweite und
vorletzte Schalter in die Stellung "1" gebracht, während
alle übrigen Schalter in der Stellung "0" verbleiben. Die
Codierung ist spannungsausfallsicher, d. h. selbst bei ei
ner Unterbrechung der Spannungs- oder sonstigen Energie
versorgung bleibt die Codierung erhalten, da die Schalter
ja mechanisch fixiert sind. Der größte Vorteil der be
kannten Codierschaltungen ist, daß der eingestellte Code
bei Anblick auf die Codierschaltung sichtbar ist (siehe
Fig. 6) und somit auch ganz einfach duplizierbar ist.
Soll das Mehrkomponentensystem um eine Komponente erwei
tert werden, also zum Beispiel ein neuer Handfunksender
zu einem bestehenden Garagentorsystem hinzugefügt werden,
so braucht nur der entsprechende Code an der neuen Kompo
nente durch Duplizieren der Schalterstellung einer vor
handenen Komponente eingestellt zu werden.
Nachteilig sind jedoch der Preis und die zuweilen fili
grane Bedienbarkeit der oft winzig ausgeführten Schalter.
Außerdem gewährleisten die bekannten Codierschaltungen
nur eine geringe Sicherheit. Zwar sind die Codierschal
tungen meist im Verborgenen, also z. B. im Gehäuseinneren
der Handfunksender und der Funkempfänger, angeordnet, so
daß der eingestellte Code nur bei Zugriff auf diese Kom
ponenten dupliziert werden kann. Jedoch besteht bei der
durch die Anzahl der Schalter nur begrenzt vorhandenen Codemöglichkeiten eine zu hohe
Möglichkeit, dass der Code durch Ausprobieren oder durch Zufall von einer nichtberech
tigten Person mit einer vergleichbaren manuell einstellbaren Komponenten getroffen wird.
Trotz dieser Nachteile wird aber auch in Zukunft eine Nachfrage nach solchen Codier
schaltungen bestehen, da vorhandene Systeme wohl noch lange Zeit in Betrieb sein wer
den und für solche Systeme Komponenten zum Nachrüsten gewünscht werden. Außer
dem bieten Mehrkomponentensysteme mit solchen Codierschaltern für jeden einzelnen
Benutzer die Möglichkeit, einen gewünschten Code mit geringem Aufwand und unkompli
zierter Bedienung an der entsprechenden Komponente einzustellen.
Aus der weiter oben bereits erwähnten DE 42 33 130 A1 ist eine Codierschaltung bei einer
lernfähigen Fernsteuerung bekannt, die ebenfalls relativ einfach programmierbar sein soll,
gegenüber herkömmlichen Codierschaltungen mit mechanischen Codierschaltern (hier
DIP-Schalter genannt) aber eine größere Sicherheit bieten soll. Hierzu umfasst diese be
kannte Codierschaltung neben einer Reihe von mechanischen Codierschaltern noch eine
Programmiereinrichtung und einen zwei Stellungen aufweisenden Programmierbetriebs
schalter, wobei in dessen ersten Stellung auf der Reihe von mechanischen Codierschal
tern die erste Hälfte des Codes und bei in die zweite Stellung gebrachten Programmierbe
triebsschalter die zweite Hälfte des Codes eingegeben wird.
Aus der DE 42 42 231 C3 ist ein Mehrkomponentensystem in Form einer Fernsteuerein
richtung mit einer Codierschaltung zum Verändern des Codes, mittels dem die einzelnen
Komponenten - Fernbedienung und Empfänger - miteinander kommunizieren, bekannt.
Mit dieser bekannten Codierschaltung sollen die Nachteile mechanischer Codierschalter
vermieden werden, wobei aber auch insbesondere die freie Duplizierbarkeit des Codes
unterbunden werden soll. Hierzu wird eine der Komponenten unabhängig von den anderen
Komponenten gefertigt und im Zuge der Funktionsprüfung beim Hersteller mit einem Iden
tifikationscode versehen. Unabhängig davon wird der andere Empfänger codeneutral aus
geliefert und erst für den Einsatz auf die Codes der konkret verfügbaren weiteren Kompo
nenten programmiert werden. Hier ist also eine der Komponenten automatisch lernfähig.
Durch diese bekannte Lösung sind zwar die wesentlichen Nachteile von mechanischen
Codierschaltungen vermieden, dies aber zu Lasten der Möglichkeit der freien Änderung
und Duplizierung des Codes.
Außerdem kann diese Codierschaltung nicht mit bestehenden Codierschaltungen, welche
mechanische Codierschalter verwenden, völlig kompatibel gemacht werden.
Ein Schließsystem, dessen Komponenten codegeschützt miteinander kommunizieren, ist
auch aus der DE 94 19 635 U1 bekannt. Der dabei verwendete Code ist auch veränder
bar, dies erfolgt aber automatisch über bei den verschiedenen Komponenten im Gleichtakt
laufende Taktzähler. Eine Erweiterung dieses Schließsystems durch weitere Komponenten
oder Einbindung einer Komponenten dieses Schließsystems in bestehende Systeme ist
daher kaum oder allenfalls sehr schwierig möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Codierschaltung der im Oberbegriff des beigefügten
Anspruches 1 erwähnten Art zu schaffen, die gegenüber mechanischen Codierschaltun
gen kostengünstiger ist und eine größere Vielfalt von einstellbaren Codemöglichkeiten
bietet und die insbesondere auch zum Nachrüsten bestehender Mehrkomponentensystem
geeignet ist.
Zum Lösen dieser Aufgabe ist eine Codierschaltung der im Oberbegriff des Anspruchs 1
erwähnten Art nach dessen kennzeichnenden Merkmalen weitergebildet.
Die erfindungsgemäße Codierschaltung umfasst eine signalbetätigbare Speichereinrich
tung zum Speichern des Codes, eine Programmiereinrichtung zum Eingeben oder Verän
dern des Codes in die bzw. in der Speichereinrichtung, mit wenigstens m manuell betätig
baren ersten Betätigungseinrichtungen, mittels welchen bei einem Programmiervorgang
die n Stellen des in die Speichereinrichtung einzuspeichernden Codes nacheinander mit
einem der m möglichen Zustände signalgesteuert belegbar sind, und eine signalgesteuerte
Anzeigeeinrichtung,
die mit der Speichereinrichtung zum Auslesen des darin gespeicherten Codes
verbunden ist und zum Anzeigen des gespeicherten Codes an eine Bedienperson geeig
net ist.
Die Bedienperson kann bei der Codierschaltung nach der Erfindung wie bei den bekann
ten mechanischen Codierschaltern einen Code willkürlich über die Programmiereinrich
tung, die Tasten oder dergleichen als erste Betätigungseinrichtungen aufweist, eingeben.
Der eingegebene Code wird in der Speichereinrichtung gespeichert. Außerdem kann die
Bedienperson den eingespeicherten Code über die Anzeigeeinrichtung ablesen, so daß
sie den eingespeicherten Code auch auf weitere Komponenten einfach duplizieren kann.
Die erfindungsgemäße Codeschaltung erfüllt damit die wesentlichsten Funktionen der be
kannten mechanischen Codierschalter, ist aber nicht wie diese in der Anzahl n der Stellen
des Codes durch mechanische Bauteile begrenzt. Die Schaltung könnte auch ohne weite
res auch unter Zuhilfenahme von Software realisiert werden. Dann braucht der Hersteller
nur eine Komponente mit entsprechender Hardware herzustellen. Über Anpassung der
Software ist eine Anpassung der Anzahl n der Codes an von bestehenden Systemen ver
wendete Codes leicht möglich.
Vorteilhafte Verwendungen der erfindungsgemäßen Codierschaltung sind in den Ansprü
chen 11 und 13 angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Damit die erfindungsgemäße Codierschaltung auch bei Ausfall der Energieversorgung
genauso wie die mechanischen Codierschalter funktioniert und den gespeicherten Code
beibehält, ist bevorzugt, daß die Speichereinrichtung ein energieversorgungsunabhängi
ges Speicherelement, insbesondere ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicherelement auf
weist.
Weiter ist bevorzugt, wenn die Programmiereinrichtung
eine manuell betätigbare Programmiermoduseinleiteinrich
tung zum Einleiten des Programmiervorganges aufweist.
Dies hat den Vorteil, daß ein versehentliches Umprogram
mieren erschwert ist. Außerdem können bei solcher Ausbil
dung die ersten Betätigungseinrichtungen in einem norma
len Betrieb mit anderen Funktionen belegt sein.
Weiter erschwert ist die versehentliche Einleitung eines
Programmiervorganges, wenn die Programmiermodusein
leiteinrichtung über Betätigung einer zweiten Betäti
gungseinrichtung, die schwerer zugänglich ist als die er
sten Betätigungseinrichtungen, oder über eine bestimmte
Kombination oder Betätigungsabfolge der ersten Betäti
gungseinrichtungen betätigbar ist.
Es ist zwar auch denkbar, daß die Anzeigeeinrichtung ein
eventuell versteckt angeordnetes Display aufweist, das
den eingestellten Code permanent anzeigt. Ein uner
wünschte Erkennbarkeit des eingespeicherten Codes kann
aber anstatt durch eine versteckte Anordnung eines Anzei
geelementes dadurch verhindert werden, daß die Anzeige
einrichtung eine manuell betätigbare Anzeigemodusein
leiteinrichtung zum Einleiten eines Anzeigemodus und ein
Anzeigeelement, das nach Betätigen der Anzeigemodusein
leiteinrichtung der Bedienperson den Code anzeigt, auf
weist. Dies ist bevorzugt, weil dann das Anzeigeelement
einerseits ohne weiteres an exponierter Stelle angeordnet
werden kann, beispielsweise sichtbar an einem Gehäuse,
wodurch das Ablesen erleichtert ist, andererseits aber
auch in einem Normalmodus auch andere Funktionen erfüllen
kann, zum Beispiel zum Anzeigen von für den Betrieb der
Komponente, in welcher die Codierschaltung verwendet
wird, erforderlicher oder erwünschter Parameter oder Si
gnale dienen kann.
Auch könnte das Anzeigeelement ein Display sein, an dem
der Code vollständig (d. h. alle n Stellen auf einmal) an
zeigbar ist. Wie erwähnt, sollen aber auch Codes erzeug
bar sein, bei denen die Anzahl n der Stellen groß ist und
die durch naturgemäß in der Ausdehnung örtlich begrenzte
Displays ohnehin nur unvollständig oder nacheinander an
gezeigt werden könnten. Sehr kostengünstig, aber dennoch
völlig ausreichend ist es, wenn das Anzeigeelement nur
den Zustand einer einzigen Stelle anzeigt. Die Anzeige
der n Stellen kann dann nacheinander erfolgen. Deshalb
ist in weiter bevorzugter Ausgestaltung vorgesehen, daß
das Anzeigeelement im Anzeigemodus nacheinander für jede
einzelne der n Stellen ein von der Bedienperson wahrnehm
bares und demjenigen der m möglichen Zustände, mit dem
die entsprechende Stelle des Codes aktuell belegt ist,
zuordenbares Signal abgibt.
Eine ungewollte Einleitung des Anzeigemodus mit eventuell
ungewollter Preisgabe des Codes wird erschwert, wenn die
Anzeigemoduseinleiteinrichtung über Betätigung einer
dritten Betätigungseinrichtung, die schwerer zugänglich
ist als die ersten Betätigungseinrichtungen, oder über
eine bestimmte Kombination oder Betätigungsabfolge der
ersten Betätigungseinrichtungen oder der ersten und der
zweiten Betätigungseinrichtungen betätigbar ist.
Die Erfindung ist auch ohne weiteres für Systeme anwend
bar, bei denen bisher Schalter mit mehr als zwei Schalt
stellungen verwendet worden sind. Auch ist denkbar, Dezi
malcodes willkürlich einzugeben und zu verändern. Kosten
günstiger und in Anbetracht dessen, daß eine Veränderung,
Einstellung oder Eingabe der Codes bei den hier zur Rede
stehenden Systemen nur äußerst selten erfolgt, ist jedoch
eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung,
bei der der Code eine n-stellige Bitfolge mit m = 2 mög
lichen Zuständen ("0" oder "1" oder auch "H" oder "L")
pro Stelle, d. h. Bit, ist, wobei die Programmiereinrich
tung vorzugsweise zwei Tasten als erste Betätigungsein
richtungen aufweist, die jeweils einem der beiden mögli
chen Zustände zugeordnet sind.
Weiter kann (muß aber nicht) ein Signalgeber vorgesehen
sein, der Betätigungen oder Funktionen der Codierschal
tung durch Abgabe von Signalen an die Bedienperson quit
tiert.
Als Signalgeber und als Anzeigeelement wird vorteilhaf
terweise ein Signallämpchen, insbesondere eine Leuchtdi
ode verwendet.
Besonders vorteilhaft einsetzbar ist die erfindungsgemäße
Codierschaltung in einer Betätigungsvorrichtung für ein
codegeschützt signalbetätigbares Schließsystem, zum Abge
ben eines Codesignals zum Betätigen des Schließsystems,
das eine Steuervorrichtung aufweist, die das Codesignal
von der Betätigungsvorrichtung empfängt, mit einem vorge
gebenen Signalcode vergleicht und nach Feststellung einer
Übereinstimmung das Schließsystem zum Öffnen oder Schließen
steuert, wobei die Betätigungsvorrichtung mit einer Codesignaleinstelleinrichtung zum
zumindest teilweisen manuell willkürlichen Einstellen des abzugebenden Codesignals ver
sehen ist. Ein Beispiel einer solchen Betätigungsvorrichtung ist ein Handfunksender für ein
funkfernsteuerbares Garagentor. Ein solcher Handfunksender kann ohne weiteres anstelle
bereits vorhandener Handfunksendern mit bekannten mechanischen Codierschaltern ein
gesetzt werden. Anstelle einer mechanischen Einstellung der Schalter erfolgt die Eingabe
des Codes über Einprogrammierung desselben in die Speichereinrichtung mittels der Pro
grammiereinrichtung. Vorteilhafterweise wird ein solcher Programmvorgang über einen in
dem Gehäuse angeordneten Taster als zweite Betätigungseinrichtung eingeleitet. Wäh
rend des Programmiervorganges können die zum Sender der Codesignale im Normalbe
trieb bestimmten Tasten als erste Betätigungseinrichtungen zum Eingeben der Zustände
der einzelnen Stellen des Codes nacheinander verwendet werden. Als Anzeigeelement
kann eine ohnehin bei vielen Handfunksendern zur Anzeige der Sendefunktion im Normal
betrieb vorhanden Leuchtdiode verwendet werden, wobei der Taster ohne nachfolgende
Betätigung der ersten Betätigungselemente (Signaltasten) als drittes Betätigungselement
zum Einleiten des Anzeigemodus dienen kann.
Weiter ist durch die weitere erfindungsgemäßen Verwendung der erfindungsgemäßen Co
dierschaltung eine Steuervorrichtung für ein codegeschützt signalbetätigbares Schließ
system zum Empfangen eines von einer Betätigungsvorrichtung gesendeten Codesignals,
Vergleichen des Codesignals mit einem vorgegebenen Signalcode und Steuern des
Schließsystems nach Feststellung einer Übereinstimmung zwischen Signalcode und
Codesignal, mit einer Signalcodeeinstelleinrichtung
zum zumindest teilweisen manuell willkürlich
Einstellen des vorgegebenen Signalcodes, realisierbar,
die anstelle einer Steuervorrichtung mit mechanischen
Codeschaltern verwendbar ist. Hierzu ist die Signalcode
einstelleinrichtung mit der erfindungsgemäßen Codier
schaltung versehen. Ein Beispiel einer solchen Steuervor
richtung ist ein Funkempfänger für ein funkferngesteuer
tes Garagentor.
Durch die Erfindung ist es möglich, daß bestehende
Schließsysteme wie zum Beispiel das erwähnte Garagentor,
mit einer Vielzahl von Benutzern und demgemäß einer Viel
zahl von Komponenten, also Handsendern oder dergleichen,
nach und nach modernisiert werden können, indem die Kom
ponenten nach und nach ersetzt werden. Sind einmal alle
Komponenten mit den erfindungsgemäßen Codierschaltungen
anstatt bisher verwendeter mechanischer Codierschalter
versehen, könnte bei entsprechender Auslegung der erfin
dungsgemäßen Codierschaltung - zum Beispiel durch ange
paßte Software - ein Code mit einer größeren Anzahl n von
Codestellen als bisher verwendet, d. h. neu eingegeben
werden. Die einzelnen berechtigten Personen bräuchten nur
durch eine Nachricht, zum Beispiel in Briefform, die den
neuen Code und eventuell eine Bedienungsanweisung zum
Einstellen des neuen Codes enthält, informiert werden.
Durch die Erfindung ist es möglich, daß die berechtigten
Personen allein anhand dieser Nachricht ihren Code ohne
fremde Hilfe neu einstellen können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an
hand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin
zeigt:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Codierschaltung
in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Codierschaltung
nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild einer Codierschaltung
in einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Codierschaltung
nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Handfunksenders
für ein funksignalbetätigt fernsteuerbares
Garagentorsystem,
Fig. 6 eine Rückansicht eines bekannten Handfunk
senders mit geöffnetem Batteriefach und
Fig. 7 eine Rückansicht eines neuartigen Handfunk
senders mit geöffnetem Batteriefach
In Fig. 1 ist eine zum Liefern eines Codes, mittels dem
eine Komponente eines Systems ihre Berechtigung zum Zu
sammenwirken mit anderen Systemkomponenten nachweisen
kann, geeignete Codierschaltung 1 in einer ersten Ausfüh
rungsform gezeigt.
Die Codierschaltung 1 weist einen Eingang 2 und einen
Ausgang 3 auf, die mit einem als Steuereinheit 4 wirken
den Prozessor P verbunden sind. Außerdem verfügt die Codierschaltung
1 zur Energieversorgung über einen Strom-
oder Spannungsversorgungsanschluß V und einen Massean
schluß M.
Mit der Steuereinheit 4 ist eine Speichereinrichtung 5
zum Speichern einer Bitfolge 13 als Code verbunden. Die
Speichereinrichtung 5 weist einen programmierbaren nicht
flüchtigen Halbleiterspeicher S auf, der eingespeicherte
Werte auch bei Spannungsausfall hält.
Außerdem sind zwei erste von einer Bedienperson betätig
bare Betätigungseinrichtungen 6, eine Anzeigeeinrichtung
9, ein Signalgeber 11, eine zweite von der Bedienperson
betätigbare Betätigungseinrichtung 12 und eine dritte von
der Bedienperson betätigbare Betätigungseinrichtung 14 an
die Steuereinheit 4 angeschlossen.
Die zwei ersten Betätigungseinrichtungen 6 werden im we
sentlichen durch eine erste gut zugängliche Taste 7 und
eine zweite gut zugängliche Taste 8 gebildet.
Die Anzeigeeinrichtung 9 umfaßt ein Anzeigeelement 15,
das wenigstens zwei von der Bedienperson wahrnehmbare und
unterscheidbare Signale abgeben kann. Bei dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 1 ist das Anzeigeelement 15 zum
Anzeigen von Ziffern geeignet.
Der Signalgeber 11 umfaßt eine LED als Signallämpchen 10
zum Abgeben von optischen Signalen. Die zweite Betäti
gungseinrichtung 12 umfaßt einen ersten Taster 16, und
die dritte Betätigungseinrichtung umfaßt einen zweiten
Taster 17. Die Taster 16, 17 sind schwerer zugänglich als
die Tasten 7 und 8.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind eine Normalbetrieb-
Steuerung 18 zum Steuern eines Normalbetriebes, eine Pro
grammiermodus-Steuerung 19 zum Steuern eines Programmier
vorganges in einem Programmiermodus und eine Anzeigemo
dus-Steuerung 20 zum Steuern eines Anzeigevorganges in
einem Anzeigemodus in dem Prozessor P in Form von Soft
ware implementiert.
Die Normalbetrieb-Steuerung 18 ist mit dem Eingang 2 und
dem Ausgang 3 und mit der Speichereinrichtung 5 verbun
den. Die Programmiermodus-Steuerung 19 ist mit den beiden
ersten Betätigungsvorrichtungen 6, der zweiten Betäti
gungsvorrichtung 12, dem Signalgeber 11 und der Spei
chereinrichtung 5 zum Bilden einer Programmiereinrichtung
21 zum Eingeben oder Verändern des Codes (der Bitfolge
13) in die bzw. in der Speichereinrichtung 5 verbunden.
Die Anzeigemodus-Steuerung 20 ist mit der dritten Betäti
gungseinrichtung 14 und dem Anzeigeelement 15 verbunden
und bildet zusammen mit diesen die Anzeigeeinrichtung 9,
die zum Anzeigen des in der Speichereinrichtung 5 gespei
cherten Codes an die Bedienperson dient. Hierzu ist die
Anzeigeeinrichtung 9 über die Anzeigemodus-Steuerung 20
mit der Speichereinrichtung 5 verbunden.
Im folgenden wird die Funktion der Codierschaltung 1 be
schrieben.
In einem Normalbetrieb dient die Codierschaltung 1 dazu,
eine n-stellige Bitfolge 13, d. h. eine binäre Zahl mit n
Stellen, die jeweils mit einem von zwei möglichen Zustän
den, "0" und "1" (oder "H" und "L"), belegt sind, auf An
forderung auszugeben. Hierzu liest die Normalbetrieb-
Steuerung der Steuereinheit 4 nach Empfang eines Anforde
rungssignals über den Eingang 2 die in der Speicherein
richtung 5 gespeicherte Bitfolge 13 aus und gibt sie als
elektrisches Signal auf den Ausgang 3.
In einem Programmiermodus ist die Programmiereinrichtung
21 aktiv. Der Programmiermodus wird durch Betätigung der
zweiten Betätigungseinrichtung 12 eingeleitet. Die zusam
men mit der zweiten Betätigungseinrichtung 12 als Pro
grammiermoduseinleiteinrichtung wirkende Programmiermo
dus-Steuerung 19 aktiviert im Programmiermodus die ersten
Betätigungseinrichtungen 6 und steuert den Programmier
vorgang. Die Bedienperson kann dann für jede der n Stel
len nacheinander über Betätigung der entsprechenden der
ersten Betätigungseinrichtungen 6 den gewünschten Zustand
oder Wert, "0" oder "1", auswählen. Sind für alle n Stel
len Zustände ausgewählt worden, liefert die Programmier
modus-Steuerung 19 die so eingegeben Bitfolge in Form
elektrischer Signale als neuen Code an die Speicherein
richtung 5, wo eine eventuell noch vorhandene Bitfolge
gelöscht und die als neuer Code zu verwendende neue Bit
folge 13 gespeichert wird. Danach beendet die Program
miermodus-Steuereinrichtung 19 automatisch den Program
miermodus. Andererseits kann der Programmiermodus auch
jederzeit durch erneute Betätigung der zweiten Betäti
gungseinrichtung 12 abgebrochen werden, eventuell er
folgte unvollständige Eingaben werden dann mißachtet, der
alte Code bleibt gespeichert. Nach Beendigung oder Abbruch
des Programmiermodus wird der Normalbetrieb wieder aufgenommen.
Beispielsweise sei durch das System vorgegeben, daß der zu liefernde Code eine Folge
aus 10 Bits sein muß, d. h. n = 10. Soll nun beispielsweise die Bitfolge "0100000010" als
Code neu eingegeben werden, so betätigt die Bedienperson zunächst die zweite Betäti
gungseinrichtung, um den Programmiermodus einzuleiten. Daraufhin betätigt sie zuerst
die erste Taste 7, um die erste Stelle mit dem Zustand oder Wert "0" zu belegen, dann die
zweite Taste 8, um die zweite Stelle mit dem Zustand oder Wert "1" zu belegen, dann
nacheinander sechsmal die erste, einmal die zweite und einmal die erste Taste.
Sämtliche Eingaben oder Betätigungen an den Betätigungseinrichtungen 6 und 12 werden
durch Signale des Signalgebers 11 quittiert. Die Signallampe 10 des Signalgebers 11 gibt
zum Beispiel bei Betätigung der ersten Taste 7 ein langes Signal und bei Betätigung der
zweiten Taste 8 zwei kurze Signale mit einer definierten Pause dazwischen ab. Die erfolg
reiche Einleitung des Programmiermodus wird ebenfalls, beispielsweise durch ein schnell
blinkendes Signal angezeigt. Außerdem wird auch eine erfolgreiche Speicherung des
neuen Codes durch den Signalgeber 11 quittiert.
Zum Überprüfen des gespeicherten Codes oder Kopieren desselben auf weitere Kompo
nenten des Systems kann die Codierschaltung 1 in einen Anzeigemodus gebracht werden.
In dem Anzeigemodus wird der Code der Bedienperson durch die Anzeigeeinrichtung 9
angezeigt. Als Anzeigemoduseinleiteinrichtung
zum Einleiten des Anzeigemodus wirkt da
bei die dritte Betätigungseinrichtung 14 zusammen mit der
Anzeigemodus-Steuerung 20, die bei Betätigung der dritten
Betätigungseinrichtung 14 den Anzeigemodus startet. Die
Anzeigemodus-Steuerung 20 liest dann die gespeicherte
Bitfolge 13 aus der Speichereinrichtung 5 aus und steuert
das Anzeigeelement 15 derart, daß es die einzelnen Zu
stände "0" oder "1" (bzw. "H" oder "L") der n Stellen
nacheinander anzeigt. Nach Anzeige aller n Bits kehrt die
Codierschaltung 1 automatisch aus dem Anzeigemodus wieder
in den Normalbetrieb zurück.
Wenn beispielsweise die Bitfolge "0100000010" als Code in
der Speichereinrichtung 5 gespeichert ist, so zeigt das
Anzeigeelement 15 nacheinander in einem Tempo, das ein
Ablesen der einzelnen Zustände erlaubt, eine "0" (oder
alternativ z. B. ein "H"), eine "1" (oder alternativ z. B.
ein "L"), sechsmal eine "0" ("H"), eine "1" ("L") und
wieder eine "0" ("H") an. Zwischen den einzelnen Anzeigen
ist jeweils eine Pause gesetzt, die erkennen läßt, daß
nun die Anzeige einer neuen Stelle erfolgt.
In Fig. 3 ist eine Codierschaltung 30 in einer zweiten
Ausführungsform gezeigt. Sie weist einen Zeitgeber 31 und
im Gegensatz zu der Codierschaltung 1 anstatt des ersten
und zweiten Tasters 16 und 17 nur einen einzigen Taster
32 auf. Weiter werden die Anzeigefunktionen des Signalge
bers 11 und der Anzeigeeinrichtung 9 anstatt durch zwei
getrennt ausgeführte Elemente 10 und 15 durch ein einzi
ges Anzeigeelement 34 in Form eines als LED ausgeführten
Signallämpchens übernommen. Die die ersten Betätigungs
einrichtungen 6 bildenden Tasten 7 und 8 sind gemeinsam
mit dem Anzeigeelement 34 an einem gut zugänglichen Be
dienpaneel 33 angeordnet. Weitere Elemente der Codier
schaltung 30, wie die Steuereinheit 4, die Speicherein
richtung 5, der Zeitgeber 31 und der Taster 32 sind auf
einer Platine 36 angeordnet, die sich im Inneren eines
Gehäuses 35 befindet.
Wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Anzeigemodus-Steuerung 20
bei der Codierschaltung 30 außer mit der Speichereinrich
tung 5 auch noch mit der Programmiermodus-Steuerung 19
und mit dem Anzeigeelement 34 verbunden. Die Programmier
modus-Steuerung 19 ist außer mit der Anzeigemodus-Steue
rung 20 gleichfalls mit der Speichereinrichtung 5, mit
dem Anzeigeelement 34, dem Taster 32, den ersten Betäti
gungselementen 6 und dem Zeitgeber 31 verbunden. Über die
Programmiermodus-Steuerung 19 ist auch die Anzeigemodus-
Steuerung 20 mit dem Taster 32 verbunden.
Die Funktion der Codierschaltung 30 ist im Normalbetrieb
gleich derjenigen der Codierschaltung 1. Jedoch wirkt der
Taster 32 einerseits zusammen mit den Tasten 7 und 8 als
zweite Betätigungseinrichtung 12 zum Einleiten des Pro
grammiermodus und andererseits zusammen mit dem Zeitgeber
31 als dritte Betätigungseinrichtung 14 zum Einleiten des
Anzeigemodus. Zum Betätigen des Tasters 32 muß die Be
dienperson auf das Innere des Gehäuses 35 Zugriff haben,
das Gehäuse also öffnen. Wird der Taster 32 betätigt, so
startet die Programmiermodus-Steuerung 19 den Zeitgeber
31. Wird innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, bei
spielsweise 4 Sekunden, eine Programmierung durch Betäti
gung einer der ersten Betätigungseinrichtungen 6, also
beispielsweise der ersten Taste 7, begonnen, so wird die
Betätigung als Eingabe für das erste Bit des Codes interpretiert, und der Programmiervor
gang wird wie oben bei der Codierschaltung 1 beschrieben durchgeführt, wobei das als
Anzeigeelement 34 eingesetzte Signallämpchen die Funktion der Signallampe 10 erfüllt, d. h. das Anzeigeelement 34 wirkt im Programmiermodus als Signalgeber 11. Es quittiert
jede Eingabe, z. B. durch Abgabe eines langen Signals für eine "0" und Abgabe von zwei
kurzen Signalen für eine "1". Werden alle n Bits eingegeben, so wird die eingegebene Bit
folge in Form elektrischer Signale an die Speichereinrichtung 5 geleitet, dort spannungs
ausfallsicher abgespeichert, und der erfolgreiche Eingabevorgang wird ebenfalls durch das
Anzeigeelement 34 als Signalgeber 11 in Form einer längeren Blinksequenz quittiert. Da
nach wird wieder in den Normalbetrieb gewechselt.
Erfolgt jedoch nach Betätigung des Tasters 32 innerhalb der vom Zeitgeber 31 vorgege
benen Zeitspanne keine Betätigung einer der ersten Betätigungseinrichtungen 6, so gibt
die Programmiermodus-Steuerung 19 ein Signal an die Anzeigemodus-Steuerung 20 ab,
die daraufhin den Anzeigemodus zum Durchführen des Anzeigevorganges startet. Der
Anzeigevorgang wird im wesentlichen analog zu demjenigen der Codierschaltung 1 durch
geführt, jedoch dient hierbei das Anzeigeelement 34 zum Anzeigen der einzelnen Binärzu
stände, "0" oder "1", der n Stellen des Codes. Die Anzeige erfolgt genauso wie beim Quit
tieren von Eingaben, d. h. das als Anzeigeelement 34 eingesetzte Signallämpchen gibt für
einen Zustand "0" (bei der Programmierung ist dieser Zustand in dem gezeigten Beispiel
der Taste 7 zugeordnet) ein langes Signal und für einen Zustand "1" zwei kurze Signale
mit einer definierten Pause dazwischen,
die kürzer ist als die Pause zwischen der Anzeige
einzelner Binärstellen oder Bits, aus.
In einer besonderen Ausführung der Codierschaltung 30
wird im Programmiermodus der Zeitgeber 31 nach jeder Ein
gabe aktiv. Verstreicht bei dieser Ausführungsform zwi
schen zwei Eingaben eine bestimmte Zeitspanne, z. B. wie
derum 4 Sekunden, so wird der Programmiervorgang abgebro
chen und die Codierschaltung 30 kehrt in den Normalbe
trieb zurück, ohne daß die Codierung geändert worden ist.
Die beschriebenen Codierschaltungen sind besonders geeig
net für Betätigungs- oder Steuereinrichtungen von Mehr
komponentensystemen, insbesondere von Schließsystemen, um
dort einen Code als "elektronischen Schlüssel" zu lie
fern, der die Komponenten zum Zusammenwirken berechtigt.
Beispielsweise können sie zum Liefern von Codes in Funk
empfängern und/oder Handfunksendern funkfernbedienbarer
Garagentorsysteme eingesetzt werden.
In Fig. 5 ist ein Handfunksender 38 eines solchen Gara
gentorsystems in Vorderansicht gezeigt. Der Handfunksen
der 38 ist mit dem Gehäuse 35 versehen, das die zum Sen
den von Signalen notwendigen Einrichtungen enthält und an
dessen vorderen, in Fig. 5 sichtbaren Seite das Bedienpa
neel 33 mit den Tasten 7 und 8 und dem Anzeigeelement 34
ausgebildet ist. In dem Normalbetrieb wird über Betäti
gung der Tasten 7 und 8 eine Sendung von Codesignalen
eingeleitet, um beispielsweise ein Garagentor zu öffnen
(zum Beispiel durch Betätigung der Taste 7) oder eine Ga
ragenbeleuchtung oder dergleichen ein- oder auszuschalten
(z. B. durch Betätigung der Taste 8). Das Anzeigeelement
34 dient im Normalbetrieb dazu, ein Senden der Codesignale zu quittieren. Es können
auch noch weitere Tasten 36 für zusätzlich Funktionen vorhanden sein.
Bei bekannten Handfunksendern, wie bei dem in Fig. 6 in Rückansicht mit geöffneten
Batteriefach 40 dargestellten Handfunksender 39, befindet sich zum Einstellen des zu
sendenden Codesignals innerhalb des Batteriefachs 40 neben einer Batterie 41 auch ein
eine Reihe von einzelnen kleinen mechanischen Schaltern 43 aufweisender Codierschal
ter 42, mittels dem durch Einstellung der Schalter 43 eine Bitfolge als Code in erkennbarer
Weise einstellbar ist.
Der Handfunksender 38, der in Fig. 5 in Vorderansicht und in Fig. 7 in Rückansicht mit
geöffnetem Batteriefach 40 gezeigt ist, weist als Codesignaleinstelleinrichtung zum willkür
lichen, ablesbaren und dadurch kontrollier- und reproduzierbaren Einstellen des Codesig
nals die Codierschaltung 30 auf. Anstelle des Codierschalters 42 ist also die Codierschal
tung 30 vorgesehen, von der in Fig. 7 ein Teil der Platine 36 mit einer die Steuereinheit 4
und die Speichereinrichtung 5 aufweisenden Bauelement (IC) zu sehen ist. Auf dem vom
Batteriefach 40 aus zugänglichen Teil der Platine 36 ist der Taster 32 angebracht, so daß
er nach Öffnen des Batteriefaches 40 betätigt werden kann, normalerweise aber vor einer
ungewollten Betätigung geschützt ist.
Genauso wie der in Fig. 5 und 7 gezeigte Handfunksender 38 kann auch ein entsprechen
der (nicht dargestellter) Funkempfänger des funkferngesteuerten Garagentorsystems mit
der Codierschaltung 30 (oder der Codierschaltung 1
oder einer vergleichbaren Codierschaltung) versehen wer
den. Bei dem Funkempfänger wird der Code als Signalcode
zum Vergleichen mit dem von dem Handfunksender empfange
nen Codesignal benötigt. Stimmen Codesignal und Si
gnalcode überein, gibt der Funkempfänger ein Steuersignal
zum Betätigen eines Torantriebes, eines Lichtschalters
oder dergleichen ab. Durch die Codierschaltung 30 (bzw.
1) des Funkempfängers läßt sich der Signalcode willkür
lich einstellen und der gespeicherte Signalcode läßt sich
durch die Anzeigeeinrichtung 9 ablesen. Mit Hilfe der Co
dierschaltung 1, 30 lassen sich so die Codes leicht zwi
schen Handfunksendern und Funkempfängern übertragen.
Dabei muß die Anzahl n der Stellen nicht unbedingt eine
feste Größe sein. Wenn gewünscht kann bei entsprechender
Ausführung der Software der Steuerungen 18, 19 und 20
auch ein weitaus längerer Code (z. B. mit 20, 25,
30, . . . Stellen) einprogrammiert werden.
Auch sind Codierschaltungen denkbar, die nicht auf die
Eingabe und Anzeige von Binärcodes beschränkt sind. Zwar
werden die Codes meist als Bitfolgen gespeichert sein und
auch bevorzugt als solche in digitaler elektronischer
Weise weitergegeben werden. Für den Benutzer mag aber
eine Verwendung anderer Zahlensysteme als dem Binärsy
stem, zum Beispiel das gebräuchliche Dezimalsystem, ange
nehmer sein. In einem solchen Fall sind pro Stelle des
einzugebenden Codes nicht m = 2 wie bei der Bitfolge 13,
sondern m = 10 Zustände (oder Werte) möglich. Dementspre
chend werden bei einer Ausführungsform, die ein Dezimal
system unterstützt, auch zehn erste Betätigungseinrich
tungen, beispielsweise in Form einer Zehnertastatur, vorhanden
sein. Weiter ist dann eine Umsetzeinrichtung vorhanden, die im Programmiermo
dus die Dezimaleingaben in eine Bitfolge (Binärzahl) umwandelt und im Anzeigemodus die
Bitfolge (Binärzahl) in eine Dezimalzahl.
In noch weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsformen ist der Signalgeber 11 als ei
gentlich entbehrliches Teil ersatzlos weggelassen. Bei solchen Codierschaltungen muß die
Bedienperson ohne Quittierung von Eingaben auskommen.
Auch sind Ausführungsformen denkbar, die ganz ohne Taster 16, 17, 32 auskommt und
als betätigbare Einrichtungen nur die ersten Betätigungseinrichtungen 6 aufweist. Die
Funktionen der Taster 16, 17 und 32 werden bei solchen Ausführungsformen durch be
stimmte Bedienabfolgen oder Kombinationen von Betätigungen der ersten Betätigungsein
richtungen 6 ausgeübt. Beispielsweise läßt sich bei einer Ausführungsform der Program
miermodus durch gemeinsames Drücken der Tasten 7 und 8 und anschließende Betäti
gung einer dieser Tasten zum Eingeben des Zustandes des ersten Bits einleiten. Erfolgt
nach der gemeinsamen Betätigung innerhalb der vom Zeigeber vorgegebenen Zeit keine
weitere Eingabe, wird der Anzeigemodus gestartet. Bei einer weiteren Ausführungsform
wird der Programmier- und/oder der Anzeigemodus durch Doppelklicken einer oder beider
der Tasten 7 und 8 eingeleitet.
Die Steuerungen 18, 19 und 20 können auch in Form von Hardware vorliegen. Außerdem
sind die hier beschriebenen Codierschaltungen anstatt bei einem Garagentorsystem auch
bei anderen fernsteuerbaren Systemen zum Codieren der Kommunikation zwischen Sen
dern und Empfängern verwendbar,
zum Beispiel zum Fernsteuern von elektrischen oder elek
tronischen Geräten, Industrie- und Kraftwerksanlagen oder
Alarmanlagen oder dergleichen mehr.
Es sind außerdem die verschiedensten Kombinationen der
Merkmale der hier beschriebenen Codierschaltungen und der
hier beschriebenen Systemkomponenten möglich.
Wesentliche Aspekte des hier beschriebenen signalbetätig
baren Schließsystems werden im folgenden anhand der Dar
stellung in Fig. 2 noch einmal zusammengefaßt:
Zum Liefern eines einfach manuell willkürlich einstellba
ren und manuell einfach duplizier- oder reproduzierbaren
elektronischen Codes wird eine Codierschaltung (1) vorge
schlagen, die eine vorzugsweise nichtflüchtige Spei
chereinrichtung (5) zum Speichern des Codes (13), eine
Programmiereinrichtung (21) zum manuellen Eingeben des
Codes (13) über erste Betätigungseinrichtungen (6) und
eine Anzeigeeinrichtung zum (9) zum Anzeigen des Codes
(13) an eine Bedienperson aufweist. Die Programmierung
und vorzugsweise auch die Anzeige des Codes erfolgt für
jede von n Stellen des Codes nacheinander. Hierfür sind m
erste Betätigungseinrichtungen (6), wobei m der Anzahl
der für jede Stelle des Codes (13) möglichen Zustände
entspricht und vorzugsweise ein Anzeigeelement (15), das
m von der Bedienperson erkennbare und unterscheidbare Si
gnale liefern kann, vorgesehen. Die erfindungsgemäße Co
dierschaltung ist insbesondere geeignet für Komponenten
eines Schließsystems, beispielsweise für Handfunksender
oder Funkempfänger eines funkfernsteuerbaren Garagentor
systems, wo sie mechanische Codierschalter ersetzt.
1
Codierschaltung
2
Eingang
3
Ausgang
4
Steuereinheit
5
Speichereinrichtung
6
erste Betätigungsein
richtung
7
erste Taste
8
zweite Taste
9
Anzeigeeinrichtung
10
Signallampe
11
Signalgeber
12
zweite Betätigungs
einrichtung
13
Bitfolge (Code)
14
dritte Betätigungs
einrichtung
15
Anzeigeelement
16
erster Taster
17
zweiter Taster
18
Normalbetrieb-Steue
rung
19
Programmiermodus-
Steuerung
20
Anzeigemodus-Steue
rung
21
Programmiereinrich
tung
30
Codierschaltung
31
Zeitgeber
32
Taster
33
Bedienpaneel
34
Anzeigeelement
(Signallämpchen)
35
Gehäuse
36
Platine
37
weitere Taste
38
Handfunksender
39
bekannter Handfunk
sender
40
Batteriefach
41
Batterie
42
Codierschalter
43
Schalter
P Prozessor
T Zeitgeber
S nichtflüchtiger Halb leiterspeicher
P Prozessor
T Zeitgeber
S nichtflüchtiger Halb leiterspeicher
Claims (13)
1. Codierschaltung in einer Komponente (38) eines sicherheitsrele
vanten Mehrkomponentensystems - insbesondere eines signalbetätig
baren Schließsystems -, zum Liefern eines Codes (13), mittels dem die
Komponente (38) codegeschützt mit einer oder mehreren anderen
Komponenten des Mehrkomponentensystems kommuniziert, wobei der
zum Kommunizieren der Komponenten dienende Code (13) zum freien
Reproduzieren desselben auf eine andere mit der Codierschaltung
versehene Komponente - insbesondere auf eine nachzurüstende oder
zu ersetzende mit der Codierschaltung versehende Komponente (38) -
ablesbar und manuell einstellbar ist, wobei der Code (13) aus n Stel
len besteht, die jeweils manuell mit einem von m möglichen Zuständen
willkürlich belegbar sind,
gekennzeichnet durch
eine signalbetätigbare Speichereinrichtung (5) zum Speichern des Codes (13),
eine Programmiereinrichtung (21) zum Eingeben oder Verändern des Codes (13) in die bzw. in der Speichereinrichtung (5), mit wenigstens m manuell betätigbaren ersten Betätigungseinrichtungen (6), mittels welchen bei einem Programmiervorgang die n Stellen des in die Spei chereinrichtung (5) einzuspeichernden Codes (13) nacheinander mit einem der m möglichen Zustände signalgesteuert belegbar sind, und
eine signalgesteuerte Anzeigeeinrichtung (9), die mit der Speichereinrichtung (5) zum Auslesen des darin gespei cherten Codes (13) verbunden ist und zum Anzeigen des ge speicherten Codes (13) an eine Bedienperson geeignet ist.
eine signalbetätigbare Speichereinrichtung (5) zum Speichern des Codes (13),
eine Programmiereinrichtung (21) zum Eingeben oder Verändern des Codes (13) in die bzw. in der Speichereinrichtung (5), mit wenigstens m manuell betätigbaren ersten Betätigungseinrichtungen (6), mittels welchen bei einem Programmiervorgang die n Stellen des in die Spei chereinrichtung (5) einzuspeichernden Codes (13) nacheinander mit einem der m möglichen Zustände signalgesteuert belegbar sind, und
eine signalgesteuerte Anzeigeeinrichtung (9), die mit der Speichereinrichtung (5) zum Auslesen des darin gespei cherten Codes (13) verbunden ist und zum Anzeigen des ge speicherten Codes (13) an eine Bedienperson geeignet ist.
2. Codierschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichereinrichtung (5) ein energieversorgungs
unabhängiges Speicherelement, insbesondere einen nicht
flüchtigen Halbleiterspeicher (S) aufweist.
3. Codierschaltung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmiereinrichtung (21) eine manuell betätig
bare Programmiermoduseinleiteinrichtung (12, 19) zum Ein
leiten des Programmiervorganges aufweist.
4. Codierschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmiermoduseinleiteinrichtung (12, 19) über
Betätigung einer zweiten Betätigungseinrichtung (12), die
schwerer zugänglich ist als die ersten Betätigungsein
richtungen (6), oder über eine bestimmte Kombination oder
Betätigungsabfolge der ersten Betätigungseinrichtungen
(6) betätigbar ist.
5. Codierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung (9) eine manuell betätigbare
Anzeigemoduseinleiteinrichtung (14, 20) zum Einleiten ei
nes Anzeigemodus und ein Anzeigeelement (15, 34), das
nach Betätigen der Anzeigemoduseinleiteinrichtung (14, 20)
der Bedienperson den Code (13) anzeigt, aufweist.
6. Codierschaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anzeigeelement (15, 34) im Anzeigemodus nachein
ander für jede einzelne der n Stellen ein von der Bedien
person wahrnehmbares und demjenigen der m möglichen Zu
stände, mit dem die entsprechende Stelle des Codes (13)
aktuell belegt ist, zuordenbares Signal abgibt.
7. Codierschaltung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigemoduseinleiteinrichtung (14, 20) über Be
tätigung einer dritten Betätigungseinrichtung (14), die
schwerer zugänglich ist als die ersten Betätigungsein
richtungen (6), oder über eine bestimmte Kombination oder
Betätigungsabfolge der ersten Betätigungseinrichtungen
(6) oder der ersten (6) und der zweiten Betätigungsein
richtungen (12) betätigbar ist.
8. Codierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Code eine n-stellige Bitfolge (13) mit m = 2 mög
lichen Zuständen pro Stelle oder Bit ist, wobei die Pro
grammiereinrichtung (21) vorzugsweise zwei Tasten (7, 8)
zum Bilden der ersten Betätigungseinrichtungen (6) auf
weist, die jeweils einem der beiden möglichen Zustände
zugeordnet sind.
9. Codierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch einen Signalgeber
(11), der Betätigungen und/oder Funktionen der Codier
schaltung (1, 30) durch Abgabe von Signalen an die Be
dienperson quittiert.
10. Codierschaltung nach Anspruch 6 und Anspruch 9,
gekennzeichnet durch ein Signallämpchen
(34), insbesondere eine Leuchtdiode, das als Signalgeber
(11) und als Anzeigeelement dient.
11. Verwendung einer Codierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 in einer
Betätigungsvorrichtung für ein codegeschützt signalbetätigbares Schließsystem,
insbesondere in einem Handfunksender (38) für ein funkferngesteuertes Tor, welche
Betätigungsvorrichtung zum Abgeben eines Codesignal zum Betätigen des
Schließsystems dient, das eine Steuervorrichtung aufweist, die das Codesignal von der
Betätigungsvorrichtung empfängt, mit einem vorgegebenen Signalcode vergleicht und
nach Feststellung einer Übereinstimmung das Schließsystem zum Öffnen oder Schließen
steuert, wobei die Betätigungsvorrichtung mit einer die Codierschaltung (1, 30)
umfassenden Codesignaleinstelleinrichtung zum zumindest teilweisen manuell
willkürlichen Einstellen des abzugebenden Codesignals versehen ist.
12. Verwendung nach Anspruch 11 der Codierschaltung (1, 30) nach Anspruch 8,
wobei wenigstens eine der beiden Tasten (7, 8) in einem Normalbetrieb, in dem keine
Programmierung durchführbar ist, zum Abgeben des Signalcodes betätigbar ist.
13. Verwendung einer Codierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 in einer
Steuervorrichtung für ein codegeschützt signalbetätigbares Schließsystem, insbesondere
in einem Funkempfänger eines funkferngesteuerten Tores, welche Steuervorrichtung zum
Empfangen eines von einer Betätigungsvorrichtung (38) gesendeten Codesignals,
Vergleichen des Codesignals mit einem vorgegebenen Signalcode und Steuern des
Schließsystems nach Feststellung einer Übereinstimmung zwischen Signalcode und
Codesignal dient und mit einer die Codierschaltung (1, 30) umfassenden
Signalcodeeinstelleinrichtung zum zumindest teilweisen manuell willkürlich Einstellen des
vorgegebenen Signalcodes, versehen ist.
Priority Applications (7)
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| DE19827692A DE19827692C2 (de) | 1998-06-22 | 1998-06-22 | Codierschaltung sowie Verwendung derselben in einer Betätigungs- oder Steuereinrichtung für ein signalbetätigbares Schließsystem |
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| DE59907466T DE59907466D1 (de) | 1998-06-22 | 1999-06-17 | Codierschaltung sowie damit versehene betätigungs- oder steuereinrichtung für ein signalbetätigbares schliessystem |
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Family Applications (2)
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