DE19826236A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Berechnen der Elektromagnetischen Feldstärke und Medium zum Aufzeichnen eines Programms, um das Verfahren auszuführen - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Berechnen der Elektromagnetischen Feldstärke und Medium zum Aufzeichnen eines Programms, um das Verfahren auszuführenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und
ein Verfahren zum Berechnen der Stärke eines elektromagneti
schen Feldes, das von einer elektrischen Schaltungsvorrich
tung ausgestrahlt wird, und ein Medium zum Aufzeichnen eines
Programms, wodurch das Verfahren ausgeführt wird. Im beson
deren betrifft die vorliegende Erfindung eine Technik zum
Bereitstellen von Primärdaten in einem Simulationswerkzeug
wie etwa dieser Vorrichtung, diesem Verfahren und diesem
Medium.
Die Stärke eines elektromagnetischen Feldes, das von
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung ausgestrahlt wird,
wird auf der Basis von analytischen Daten für die elektri
sche Schaltungsvorrichtung berechnet.
Der Stand der Technik in bezug auf das Berechnen der
elektromagnetischen Feldstärke gemäß den analytischen Daten
ist in den japanischen ungeprüften Patentveröffentlichungen
Nr. 7-234890, Nr. 7-302277, Nr. 7-302278, Nr. 7-302258, Nr.
8-122377, Nr. 8-304491, Nr. 8-304492, Nr. 8-304493 und Nr.
8-304494 offenbart.
Um die analytischen Daten für eine elektrische Schal
tungsvorrichtung bereitzustellen, muß eine Vorrichtung zum
Berechnen der elektromagnetischen Feldstärke Modelle von
gedruckten Schaltungsplatten, Kabeln, einem Schrank, etc.,
der elektrischen Schaltungsvorrichtung bilden. Um die
Modelle bereitzustellen, müssen Primärdaten für die Modelle
bereitgestellt werden. Die Primärdaten müssen selbst durch
einen Anfänger, der keine Kenntnisse auf dem Gebiet hat,
schnell, effektiv und mühelos bereitzustellen sein.
Nach einem Stand der Technik wird ein Nutzer aufgefor
dert, Maschenintervalle als Primärdaten für ein Objekt
einzugeben, und es werden geometrische Daten für das Objekt
gemäß einer bekannten Maschentechnik unter Verwendung der
Maschenintervalle bereitgestellt. Die Maschenintervalle
dienen als Einheiten zum Analysieren eines elektromagneti
schen Feldes, das von dem Objekt ausgestrahlt wird.
Um die analytischen Daten für eine elektrische Schal
tungsvorrichtung bereitzustellen, ist es erforderlich,
Primärdaten wie etwa Parameter und elektrische Zustände zu
erfassen, um die elektrische Schaltungsvorrichtung zu be
treiben. Diese Parameter enthalten die CMOS-, TTL- und LSI-
Spannungspegel von der elektrischen Schaltungsvorrichtung
und die Anstiegszeitlage, die Abfallzeitlage, die Verzöge
rung, den Impulszyklus und die Impulsdauer von Signalen, die
durch die elektrische Schaltungsvorrichtung verwendet wer
den.
Hinsichtlich des Festlegens der Maschenintervalle,
Parameter und elektrischen Zustände stützt sich der Stand
der Technik auf die Kenntnisse des Nutzers.
Nach Stand der Technik ist es schwierig, dieselben Ana
lysebedingungen bei jeder elektrischen Schaltungsvorrichtung
beizubehalten, da zum Beispiel die Maschenintervalle selbst
von derselben elektrischen Vorrichtung in Abhängigkeit von
den Nutzern verschieden festgelegt werden. Falls die Na
schenintervalle zu groß sind, wird die Genauigkeit der
berechneten elektromagnetischen Feldstärke grob werden, und
falls sie zu klein sind, wird zur Datenbereitstellung und
Stärkeberechnung viel Zeit benötigt.
Falls der Nutzer ein Anfänger ist, wird er den Inhalt
der Primärdaten für die Stärkeberechnung kaum verstehen und
Fachbücher konsultieren müssen. Dies nimmt viel Zeit in
Anspruch, und es kann sein, daß der Nutzer nicht immer
optimale Parameter selektiert. Dann wird ein Resultat der
Berechnung in Abhängigkeit von den Kenntnissen des Nutzers
jedes Mal anders sein, wodurch die Effektivität und Zuver
lässigkeit der Berechnung verschlechtert wird.
Der Nutzer muß viel Mühe aufbringen, um zu lernen, wie
die Primärdaten zum Berechnen der elektromagnetischen Feld
stärke bereitzustellen sind.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum leichten und schnellen
Bereitstellen von analytischen Daten, die zum Berechnen der
Stärke eines elektromagnetischen Feldes erforderlich sind,
das von einer elektrischen Schaltungsvorrichtung ausge
strahlt wird, selbst durch solch eine Person vorzusehen, die
keine Kenntnisse auf dem Gebiet hat. Die vorliegende Erfin
dung sieht auch ein Medium zum Aufzeichnen eines Programms
vor, wodurch das Verfahren ausgeführt wird.
Um die Ziele zu erreichen, sieht die vorliegende Erfin
dung eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Berechnen der
Stärke eines elektromagnetischen Feldes, das von einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung ausgestrahlt wird, gemäß
analytischen Daten vor. Bei der Vorrichtung und dem Verfah
ren werden eine Navigationsdatei, eine Anzeigeeinheit und
ein Modellierer verwendet. Die Navigationsdatei speichert
Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern
eines Nutzers enthalten, die äußeren Abmessungen der elek
trischen Schaltungsvorrichtung einzugeben, und eine Prozedur
zum Auffordern des Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei
denen die elektrische Schaltungsvorrichtung in Maschen
geteilt und analysiert wird. Die Anzeigeeinheit zeigt se
quentiell die Prozeduren an, so daß der Nutzer Primärdaten
gemäß den angezeigten Prozeduren interaktiv festlegen kann.
Der Modellierer bereitet ein Modell der elektrischen Schal
tungsvorrichtung gemäß den Primärdaten vor. Das Modell wird
verwendet, um analytische Daten zum Berechnen der Stärke des
elektromagnetischen Feldes herauszufinden, die vorliegende
Erfindung sieht auch ein Medium zum Aufzeichnen eines Pro
gramms vor, wodurch das Verfahren ausgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung befähigt den Nutzer, Primär
daten für eine elektrische Zielschaltungsvorrichtung gemaß
Prozeduren, die an der Anzeigeeinheit angezeigt werden,
interaktiv einzugeben, und es wird ein Modell der Zielvor
richtung gemäß den Primärdaten bereitgestellt. Das Modell
wird verwendet, um die Stärke eines elektromagnetischen
Feldes zu berechnen, das von der Zielvorrichtung ausge
strahlt wird. Die vorliegende Erfindung befähigt sogar einen
Anfänger, der keine Kenntnisse beim Bereitstellen von Pri
märdaten hat, optimale Primärdaten mühelos und schnell
festzulegen. Durch die vorliegende Erfindung kann nämlich
die Stärke eines elektromagnetischen Feldes immer unter
denselben Analysebedingungen effektiv und korrekt berechnet
werden, ohne sich auf die Kenntnisse eines Nutzers zu stüt
zen.
Die obige Aufgabe und Merkmale der vorliegenden Erfin
dung gehen aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen deutlicher hervor, in denen:
Fig. 1 das Prinzip einer Vorrichtung zum Berechnen der
Stärke eines elektromagnetischen Feldes gemaß der vorliegen
den Erfindung zeigt;
Fig. 2 ein Modell zum Bewerten eines EMI-Filters zum
Unterdrücken eines elektromagnetischen Feldes zeigt, das von
einer gedruckten Schaltungsplatte aus einer Signalverdrah
tungsschicht und einer Erdschicht einer elektrischen Schal
tungsvorrichtung ausgestrahlt wird;
Fig. 3 ein Modell zum Bewerten des Einflusses einer
common-mode- oder Gleichtaktstrahlung von einem
Schnittstellenkabel wie etwa einem LCD-Kabel einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung zeigt;
Fig. 4 ein Modell zum Bewerten des Abschirmeffektes
eines Schrankes und einer gedruckten Schaltungsplatte einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung zeigt;
Fig. 5 ein Modell zum Bewerten eines Überbrückungskon
densators zeigt, der zwischen einer Energiequellenschicht
und einer Erdschicht einer gedruckten Schaltungsplatte einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung angeordnet ist;
Fig. 6 ein Modell zum Bewerten des Abschirmeffektes
eines einfachen Schirmes einer gedruckten Schaltungsplatte
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zeigt;
Fig. 7 und 8 Flußdiagramme sind, die die Operation
einer Datenbereitstellungseinheit 4 von Fig. 1 zeigen;
Fig. 9 eine Beziehung zwischen einer Navigationsdatei
und Ansichten an einer Anzeige gemäß der vorliegenden Erfin
dung zeigt;
Fig. 10 Prozeduren zeigt, die unter einem Navigations
namen "Wirkung eines EMI-Filters" gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgeführt werden;
Fig. 11A und 11B die Einzelheiten der Prozeduren von
Fig. 10 zeigen;
Fig. 12 ein Beispiel einer Ansicht an einer Anzeige
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 13 bis 21 Beispiele von Fenstern und Ansichten zum
Eingeben von Parametern gemäß den Prozeduren 1 bis 9 von
Fig. 10 zeigen;
Fig. 22 ein Flußdiagramm ist, das einen Prozeß zum Tei
len eines Objektes in Maschen gemäß der vorliegenden Erfin
dung zeigt;
Fig. 23 ein Modell vor und nach dem Teilen in Maschen
zeigt;
Fig. 24 andere Prozeduren zeigt, die unter dem Naviga
tionsnamen "Wirkung eines EMI-Filters" gemäß der vorliegen
den Erfindung ausgeführt werden;
Fig. 25A und 25B die Einzelheiten der Prozeduren von
Fig. 24 zeigen;
Fig. 26 ein Beispiel für die Struktur von analytischen
Daten zeigt, die gemäß Primärdaten bereitgestellt wurden;
Fig. 27 ein Beispiel für die Datenstruktur eines Analy
seaussageblockes zeigt;
5 Fig. 28 ein Beispiel für die Datenstruktur eines
modelldeskriptiven Aussageblockes zeigt; und
Fig. 29 ein Beispiel für die Datenstruktur eines Aus
gangsaussageblockes zeigt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden Ausfüh
rungsformen der vorliegenden Erfindung eingehend erläutert.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das das Prinzip einet
Vorrichtung zum Berechnen der Stärke eines elektromagneti
schen Feldes, das von einer elektrischen Schaltungsvorrich
tung ausgestrahlt wird, gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
Die Vorrichtung 1 hat eine Navigationsdatei 2, einen
Leser 3 zum Lesen der Navigationsdatei 2, eine Datenbereit
stellungseinheit 4 zum Bereitstellen von analytischen Daten,
einen Speicher 5, einen Schreiber 6 zum Schreiben der analy
tischen Daten in eine Datei für analytische Daten 7, einen
Rechner 8 zum Berechnen der Stärke eines elektromagnetischen
Feldes, eine Datei für resultierende Daten 9 zum Speichern
eines Resultats der Berechnung, eine Anzeige 10 und eine
Tastatur 11.
Die Berechnungen, die in dem Rechner 8 ausgeführt wer den, beruhen auf einer bekannten Technik, die zum Beispiel in den oben erwähnten japanischen ungeprüften Patentveröf fentlichungen offenbart ist.
Die Berechnungen, die in dem Rechner 8 ausgeführt wer den, beruhen auf einer bekannten Technik, die zum Beispiel in den oben erwähnten japanischen ungeprüften Patentveröf fentlichungen offenbart ist.
Die Navigationsdatei 2 enthält Prozeduren, die in einer
optimalen Reihenfolge angeordnet sind, um Primärdaten be
reitzustellen, die zum Analysieren eines elektromagnetischen
Feldes verwendet werden. Die Prozeduren enthalten wenigstens
eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers, die äußeren
Abmessungen einer elektrischen Zielschaltungsvorrichtung
einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des Nutzers,
Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektrische
Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert
wird.
Wenn der Nutzer die Vorrichtung 1 startet, zeigt die
Anzeige 10 Analysebedingungen an, so daß der Nutzer eine der
Bedingungen selektieren kann. Gemäß der selektierten Bedin
gung liest der Leser 3 Navigationsprozeduren aus der Naviga
tionsdatei 2. Die gelesenen Prozeduren werden in dem Spei
cher 5 gespeichert und an der Anzeige 10 angezeigt. Der
Nutzer gibt Primärdaten wie etwa Parameter interaktiv ein,
wobei er sich auf die Anzeige 10 beruft, und die Datenbe
reitstellungseinheit 4 stellt analytische Daten gemäß den
eingegebenen Daten bereit. Die Vorrichtung 1 fordert nämlich
den Nutzer auf, Parameter einzugeben, die als Primärdaten
dienen, und der Nutzer selektiert gemäß den Aufforderungen
nur die Parameter und/oder gibt diese mit der Tastatur 11
ein. Die Datenbereitstellungseinheit 4 prüft die selektier
ten und/oder eingegebenen Parameter und speichert sie in dem
Speicher 5.
Wenn die Primärdaten vollständig in dem Speicher 5 ge
speichert sind, konvertiert der Schreiber 6 die Daten in
analytische Daten und speichert sie in der Datei für analy
tische Daten 7.
Der Inhalt der Datei für analytische Daten 7 wird zu
dem Rechner 8 übertragen, der die Stärke eines elektromagne
tischen Feldes dementsprechend berechnet.
Fig. 2 zeigt ein Modell zum Bewerten einer Gegenmaß
nahme zum Unterdrücken eines elektromagnetischen Feldes, das
von einer gedruckten Schaltungsplatte, die aus einer Signal
verdrahtungsschicht und einer Erdschicht hergestellt ist,
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung ausgestrahlt wird.
Die Navigationsdatei 2 speichert wenigstens eine Prozedur
zum Bereitstellen dieses Modells. Das Modell hat die Erd
schicht 22, eine Wellenquelle oder einen Treiber 23, ein
Verdrahtungsmuster 24 und einen Abschlußwiderstand oder
einen Empfänger 25. Der Nutzer der Vorrichtung 1 verfolgt
die Prozeduren, die an der Anzeige 10 angezeigt werden, und
gibt Parameter ein, die zum Herstellen des Modells erforder
lich sind. Statt dessen kann eine Standardmodellbibliothek
(106 von Fig. 7) mit Standardparametern für das Modell
verwendet werden.
Fig. 3 zeigt ein Modell zum Bewerten des Einflusses
einer Gleichtaktstrahlung von einem Schnittstellenkabel wie
etwa einem LCD-Kabel einer elektrischen Schaltungsvorrich
tung. Die Navigationsdatei 2 speichert wenigstens eine
Prozedur zum Bereitstellen des Modells. Anstelle des Ab
schlußwiderstandes 25 von Fig. 2 ist das Schnittstellenkabel
31 mit einem Verdrahtungsmuster 24 verbunden. Die anderen
Teile von Fig. 3 sind dieselben wie jene von Fig. 2 und sind
mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der Nutzer der
Vorrichtung 1 gibt Parameter, die zum Herstellen des Modells
erforderlich sind, gemäß den Prozeduren ein, die an der
Anzeige 10 angezeigt werden. Statt dessen können Standard
parameter, die in der Standardbibliothek (106 von Fig. 7)
gespeichert sind, verwendet werden, um das Modell bereitzu
stellen.
Fig. 4 zeigt ein Modell zum Bewerten des Abschirm
effektes eines Schrankes und einer gedruckten Schaltungs
platte einer elektrischen Schaltungsvorrichtung. Die Naviga
tionsdatei 2 speichert wenigstens eine Prozedur zum Bereit
stellen des Modells. Das Modell umfaßt den Schrank 41 und
eine Öffnung 42. Der Nutzer der Vorrichtung 1 gibt Parameter
wie etwa die Maschenintervalle und Positionen von Teilen des
Schrankes 41 ein. Statt dessen können Standardparameter, die
in der Standardbibliothek (106 von Fig. 7) gespeichert sind,
verwendet werden, um das Modell zu bilden.
Fig. 5 zeigt ein Modell zum Bewerten eines Überbrük
kungskondensators, der zwischen einer Energiequellenschicht
und einer Erdschicht einer gedruckten Schaltungsplatte einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung angeordnet ist. Die
Navigationsdatei 2 speichert wenigstens eine Prozedur zum
Bereitstellen des Modells. Die gedruckte Schaltungsplatte
hat eine Dicke von 0,9 mm und eine Seitenlänge von jeweils
130 mm. Die gedruckte Schaltungsplatte hat eine Wellenquelle
S und den Überbrückungskondensator, der in der Nähe der
Wellenquelle S angeordnet ist. Der Überbrückungskondensator
dient als Last L. Die gedruckte Schaltungsplatte ist in
Maschen geteilt. Der Nutzer der Vorrichtung 1 gibt Parame
ter, wie etwa die Intervalle der Maschen, die Position, die
Spannung, den inneren Widerstand der Wellenquelle S und die
Position und die Kapazität des Überbrückungskondensators
ein. Statt dessen können Standardparameter, die in der
Standardmodellbibliothek (106 von Fig. 7) gespeichert sind,
verwendet werden, um das Modell zu bilden.
Fig. 6 zeigt ein Modell zum Bewerten des Abschirmeffek
tes eines einfachen Schirmes einer gedruckten Schaltungs
platte einer elektrischen Schaltungsvorrichtung. Die Naviga
tionsdatei 2 speichert wenigstens eine Prozedur zum Bereit
stellen des Modells. Der Schirm 61 bedeckt eine Wellenquelle
23 und einen Teil eines Verdrahtungsmusters 24, das auf der
gedruckten Schaltungsplatte gebildet ist. Der Nutzer der
Vorrichtung 1 gibt Parameter bezüglich dieser Elemente des
Modells ein. Statt dessen können Standardparameter, die in
der Standardmodellbibliothek (106 von Fig. 7) gespeichert
sind, verwendet werden, um das Modell zu bilden.
Fig. 7 und 8 sind Flußdiagramme, die die Einzelhei
ten der Operation der Datenbereitstellungseinheit 4 zeigen.
Bei Schritt 101 wird ein Bereich des Speichers 5 gesi
chert. Bei den Schritten 102 und 103 werden Daten aus der
Navigationsdatei 2 gelesen und die Daten in den Speicher 5
geschrieben. Bei Schritt 104 wird bestimmt, ob die Standard
modellbibliothek 106 verwendet wird oder nicht. Die Biblio
thek 106 speichert Standardparameter für die Modelle von
Fig. 2 bis 6.
Falls die Bibliothek 106 verwendet wird, werden bei
Schritt 107 betreffende Daten aus ihr gelesen, und Schritt
105 von Fig. 8 wird ausgeführt. Falls die Bibliothek 106
nicht verwendet wird, wird Schritt 105 von Fig. 8 direkt von
Schritt 104 aus ausgeführt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 9 bis 12 werden die Schritte
von Fig. 8 erläutert.
Fig. 9 zeigt eine Beziehung zwischen der Navigations
datei 102 und Fenstern und Ansichten an der Anzeige 10.
Bei Schritt 105 selektiert der Nutzer einen der Naviga
tionsnamen an der Anzeige 10. In Fig. 9 enthalten die Navi
gationsnamen "Wirkung eines EMI-Filters", "Wirkung eines
Schirmes", "Wirkung eines Überbrückungskondensators" und
"Einfluß einer Kabelverbindung".
Der Navigationsname "Wirkung eines EMI-Filters" verkör
pert Prozeduren zum Bereitstellen eines Modells zum Bewerten
des Effektes zum Beispiel von der Gegenmaßnahme von Fig. 2
zum Unterdrücken eines elektromagnetischen Feldes, das von
der gedruckten Schaltungsplatte ausgestrahlt wird, die aus
der Signalverdrahtungsschicht 24 und der Erdschicht 22
gebildet ist. Jede Prozedur enthält, wie in Fig. 9 gezeigt,
einen Prozedurnamen wie z. B. "Eingeben der äußeren Platten
abmessungen", eine Meldung wie z. B. "Eingeben der Maße X
und Y" und einen Fensternamen wie z. B. "Angaben zur Plat
tengröße".
Der Navigationsname "Wirkung eines Schirmes" verkörpert
Prozeduren (nicht gezeigt) für die Modelle von Fig. 4 und 6
zum Bewerten des Abschirmeffektes eines Schrankes und eines
einfachen Schirmes einer gedruckten Schaltungsplatte einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung.
Der Navigationsname "Wirkung eines Überbrückungskonden
sators" verkörpert Prozeduren (nicht gezeigt) zum Herstellen
des Modells von Fig. 5 zum Bewerten des Effektes eines
Überbrückungskondensators, der zwischen einer Signalverdrah
tungsschicht und einer Erdschicht einer gedruckten Schal
tungsplatte angeordnet ist.
Der Navigationsname "Einfluß einer Kabelverbindung"
verkörpert Prozeduren (nicht gezeigt) zum Bereitstellen des
Modells von Fig. 3 zum Bewerten des Einflusses einer
Gleichtaktstrahlung von einem Schnittstellenkabel oder einem
LCD-Kabel.
Die Operation der vorliegenden Erfindung wird bei dem
Navigationsnamen "Wirkung eines EMI-Filters" erläutert. Die
folgende Erläuterung ist auch auf die anderen Navigations
namen anwendbar.
Nachdem der Navigationsname "Wirkung eines EMI-Filters"
durch den Nutzer selektiert ist, wird bei Schritt 108 ein
entsprechendes Navigationsfenster an der Anzeige 10 ange
zeigt. Das Navigationsfenster besteht aus einem Prozedurfen
ster, einem Parameterfenster und einem Modellfenster, wie in
Fig. 9 gezeigt.
Das Prozedurfenster zeigt Prozeduren an, die unter dem
selektierten Navigationsnamen ausgeführt werden. Eine anlie
gende der Prozeduren wird in dem Prozedurfenster hervorgeho
ben, wie es in Fig. 9 schraffiert dargestellt ist.
Auf der Basis der anliegenden Prozedur zeigt das Para
meterfenster den Namen der Prozedur, eine Meldung, Selekti
onsschaltflächen und/oder Felder, um Parameter einzugeben.
Das Modellfenster zeigt ein Modell, das gemäß den ein
gegeben Parametern gebildet wurde.
Fig. 10 zeigt die Einzelheiten des Prozedurfensters,
das die Namen der Prozeduren 1 bis 9 des Navigationsnamens
"Wirkung eines EMI-Filters" zeigt.
Fig. 11A und 11B zeigen die Einzelheiten der Proze
duren 1 bis 9. Jede der Prozeduren besteht aus dem Namen der
Prozedur, einer Meldung und dem Namen einer Ansicht, die in
dem Parameterfenster angezeigt wird.
Das Prozedurfenster hebt zuerst die Prozedur 1
"Eingeben der äußeren Plattenabmessungen" hervor, wie in
Fig. 9 gezeigt. Dabei zeigt das Parameterfenster den Proze
durnamen "Eingeben der äußeren Plattenabmessungen" und eine
Meldung "Eingeben der Maße X und Y" an.
Bei Schritt 109 bestimmt der Nutzer, ob die vorherge
hende Ansicht angezeigt werden soll oder nicht. Da es keine
vorhergehende Ansicht für die Prozedur 1 gibt, sieht Schritt
109 eine negative Antwort vor, um zu Schritt 111 überzuge
hen. Falls die anliegende Prozedur eine der Prozeduren 2 bis
9 ist, kann es sein, daß der Nutzer Parameter korrigieren
möchte, die er bei der vorhergehenden Ansicht-eingegeben
hat. In diesem Fall selektiert der Nutzer bei Schritt 109
"Zurück", um zu Schritt 108 zurückzukehren, um die vorherge
hende Prozedur anzuzeigen.
Bei Schritt 111 wird bestimmt, ob die anliegende Proze
dur die letzte ist oder nicht. Falls es die letzte ist,
werden bei Schritt 120 die eingegebenen Parameter in analy
tische Daten konvertiert, und bei Schritt 121 werden sie in
der Datei für analytische Daten 7 gespeichert. Bei Schritt
122 wird der gesicherte Speicherbereich freigegeben, und der
Prozeß endet.
Falls bei Schritt 111 bestimmt wird, daß die anliegende
Prozedur nicht die letzte ist, selektiert der Nutzer bei
Schritt 112 Parameter und/oder gibt diese ein. Dabei zeigt
das Parameterfenster eine passende Meldung zum Auffordern
des Nutzers, Parameter zu selektieren und/oder einzugeben.
Daher folgt der Nutzer einfach der Meldung und selektiert
Parameter und/oder gibt diese ein, die innerhalb eines
zulässigen Bereiches liegen. Danach selektiert der Nutzer
"Weiter" in dem Parameterfenster, und bei Schritt 113 wird
bestimmt, ob die Selektion und/oder die Eingabeoperation
vollendet ist oder nicht. Bei den Schritten 114 und 115
prüft die Datenbereitstellungseinheit 4, um festzustellen,
ob die eingegebenen Parameter in einem vor bestimmten Bereich
liegen. Falls die Parameter unpassend sind, wird bei Schritt
116 eine Fehlermeldung angezeigt, und der Ablauf kehrt zu
Schritt 112 zurück, um den Nutzer wieder auf zufordern, die
Parameter zu selektieren und/oder einzugeben.
Falls bei Schritt 115 bestimmt wird, daß die Parameter
passend sind, wird bei Schritt 117 ein analytisches Modell
für die anliegende Prozedur gemäß den selektierten und/oder
eingegebenen Parametern bereitgestellt. Das Modell wird in
dem Modellfenster angezeigt.
Bei Schritt 118 wird die zur Zeit hervorgehobene Proze
dur in die Farbe einer verarbeiteten verändert, die nächste
Prozedur hervorgehoben, und die verbleibenden Prozeduren
werden in einer Farbe angezeigt, die einen unverarbeiteten
Zustand darstellt. Bei Schritt 119 erfolgt der Übergang zu
der nächsten Prozedur, und Schritt 108 wird wiederholt.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel eines Layouts an der An
zeige 10. Das Prozedurfenster liegt auf der rechten Seite
und das Modellfenster in der Mitte. Das Parameterfenster
liegt, obwohl in Fig. 12 nicht gezeigt, über dem Modellfen
ster. Das Parameterfenster kann entfernt werden, so daß es
das Modellfenster nicht stört, wenn der Nutzer das Modell
fenster betrachtet.
Fig. 13 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 1. Das Fenster zeigt oben den Prozedurnamen
"Eingeben der äußeren Plattenabmessungen" und unter dem
Prozedurnamen die Meldung "Eingeben der Maße X und Y". Das
Fenster zeigt auch Konturen einer Platte, um den Nutzer bei
Schritt 112 die Maße X und Y der Platte eingeben zu lassen.
Die Maße sind mit Einheiten versehen, so daß der Nutzer die
Maße leicht eingeben kann. Danach selektiert der Nutzer bei
Schritt 113 "Weiter" in dem Parameterfenster, um zu Schritt
114 überzugehen. Falls der Nutzer nicht damit vertraut ist,
wie die Parameter einzugeben sind, kann der Nutzer eine
Hilfsmeldung anzeigen lassen. Falls die eingegebenen Parame
ter geeignet sind, wird bei Schritt 117 ein Modell bereitge
stellt, das in dem Modellfenster angezeigt wird.
Fig. 14 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 2. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingeben der Schichtabmessungen" und unter dem Prozedur
namen eine Meldung "Eingabe der Schichtabmessungen". Das
Fenster zeigt auch Konturen einer Erdschicht L1 und einer
Signalschicht L2, um den Nutzer die Schichtdicken t1 und t2,
eine Schichthöhe h, eine Signalschichtverschiebungsrichtung,
einen Signalschichtverschiebungsbetrag d, eine Dielektrizi
tätskonstante εr und eine Leitfähigkeit σ bei Schritt 112
eingeben zu lassen. Diese Parameter sind mit Einheiten
versehen, so daß der Nutzer die Parameter leicht eingeben
kann. Danach selektiert der Nutzer bei Schritt 113 in dem
Fenster "Weiter". Falls der Nutzer zu der vorhergehenden
Prozedur zurückkehren möchte, selektiert der Nutzer bei
Schritt 109 in dem Fenster "Zurück". Falls der Nutzer nicht
damit vertraut ist, wie die Parameter einzugeben sind, kann
der Nutzer eine Hilfsmeldung anzeigen lassen. Die anderen
Schritte der Prozedur 2 sind dieselben wie jene der Prozedur
1.
Fig. 15 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 3. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingeben der Musterstruktur" und unter dem Prozedurnamen
eine Meldung "Eingeben der Musterlänge und -breite und
Position des EMI-Filters". Das Fenster zeigt auch die Struk
tur eines Musters, das aus einem Treiber (einer Wellen
quelle), einem Verdrahtungsmuster, einem Netz (dem EMI-
Filter) und einem Empfänger (einem Abschlußwiderstand)
besteht, um den Nutzer eine Musterlänge L, eine Musterbreite
W und die Position D des EMI-Filters bei Schritt 112 einge
ben zu lassen. Diese Parameter sind mit Einheiten versehen,
so daß der Nutzer die Parameter leicht eingeben kann. Die
anderen Schritte der Prozedur 3 sind dieselben wie jene der
Prozedur 2 von Fig. 14.
Fig. 16 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 4. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingabe des Treibernamens" und unter dem Prozedurnamen eine
Meldung "Eingeben der Namen des Treibers und des Spice-
Knotens". Das Fenster zeigt auch die Musterstruktur, die den
Treiber (Wellenquelle), das Netz und den Empfänger
(Abschlußwiderstand) umfaßt, um den Nutzer die Namen des
Treibers und des Spice-Knotens, eine Grundfrequenz und einen
Betrieb bei Schritt 112 eingeben zu lassen. Der Spice-Knoten
ist ein Knoten, der mit einem Werkzeug "Spice" zum Analysie
ren von Schaltungen verbunden ist. Die anderen Schritte der
Prozedur 4 sind dieselben wie jene der Prozedur 2 von Fig.
14.
Fig. 17 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 5. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingeben des Empfängernamens" und unter dem Prozedurnamen
eine Meldung "Eingeben der Namen des Empfängers und des
Spice-Knotens". Das Fenster zeigt auch die Musterstruktur,
die den Treiber (Wellenquelle) , das Netz und den Empfänger
(Abschlußwiderstand) umfaßt, um den Nutzer die Namen des
Empfängers und des Spice-Knotens bei Schritt 112 eingeben zu
lassen. Die anderen Schritte der Prozedur 5 sind dieselben
wie jene der Prozedur 4 von Fig. 16.
Fig. 18 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 6. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Selektion des EMI-Filters" und unter dem Prozedurnamen eine
Meldung "Selektion des EMI-Filters in Bibliothek". Das
Fenster zeigt auch die Musterstruktur, die den Treiber
(Wellenquelle), das Netz (EMI-Filter) und den Empfänger
(Abschlußwiderstand) umfaßt. Der Nutzer selektiert ein EMI-
Filter aus der Bibliothek. Bei diesem Beispiel enthält die
Bibliothek drei EMI-Filter, einen kleinen Programmbaustein
kern BZ-01-M und einen Dämpfungswiderstand R33. Falls das
geeignete nicht in der Bibliothek vorhanden ist, läßt der
Nutzer die Bibliothek abrollen, um "Übergehen" zu selektie
ren. Die anderen Schritte der Prozedur 6 sind dieselben wie
jene der Prozedur 2 von Fig. 14.
Fig. 19 zeigt eine Ansicht in dem parameterfenster für
die Prozedur 7. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingeben des Spektralbeobachtungspunktes" und unter dem
Prozedurnamen eine Meldung "Eingeben der Beobachtungspunkt
bedingungen", um den Nutzer einen Antennenabstand und eine
Antennenhöhe an einem Spektralbeobachtungspunkt eingeben zu
lassen. Der Antennenabstand und die Antennenhöhe sind nur
dazu nötig, um bei Schritt 120 analytische Daten zu finden,
und deshalb werden deren Modelle nicht angezeigt.
Die anderen Schritte der Prozedur 7 sind dieselben wie
jene der Prozedur 2 von Fig. 14.
Fig. 20 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 8. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingeben des Strahlungsmusterbeobachtungspunktes". Die
anderen Schritte der Prozedur 8 sind dieselben wie jene der
Prozedur 7 von Fig. 19.
Daten bezüglich des Spektralbeobachtungspunktes und des
Strahlungsmusterbeobachtungspunktes sind zum Analysieren
eines elektromagnetischen Feldes wesentlich. Wie in Fig. 19
und 20 gezeigt ist, legt die vorliegende Erfindung dem
Nutzer die physikalischen Bedeutungen des Antennenabstandes
und der Antennenhöhe dar, so daß der Nutzer die Bedeutungen
der Parameter verstehen und sie ohne weiteres eingeben kann.
Fig. 21 zeigt eine Ansicht in dem Parameterfenster für
die Prozedur 9. Das Fenster zeigt oben einen Prozedurnamen
"Eingeben der Analysefrequenzen" und unter dem Prozedurnamen
eine Meldung "Eingeben des Analysefrequenzbereiches", um den
Nutzer einen Bereich von Analysefrequenzen eingeben zu
lassen. Die anderen Schritte der Prozedur 9 sind dieselben
wie jene der Prozedur 7 von Fig. 19.
Fig. 22 ist ein Flußdiagramm, das einen Prozeß zum
Teilen eines Objektes in Maschen gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Bei Schritt 221 gibt der Nutzer eine Analy
sefrequenz in dem Fenster von Fig. 21 ein. Gemäß der Fre
quenz wird bei Schritt 222 die Maschenlänge wie folgt be
rechnet:
Maschenlänge (m) = 0,05 . {300/Frequenz (MHz)}
Erfahrungsgemäß ist bekannt, daß die optimale Maschen
länge 0,05 λ oder weniger beträgt, wobei λ eine Wellenlänge
ist, die bei 300 MHz 1 m beträgt.
Fig. 23 zeigt ein Modell vor und nach dem Teilen in
Maschen. Das Modell hat eine Breite X von 0,15 (m) und eine
Länge, Y von 0, 12 (m).
Falls die Analysefrequenz 1000 MHz (= 1 GHz) beträgt,
wird das Modell wie folgt in Maschen geteilt:
Maschenlänge = 0,05 . {300/1000 (MHz)}
= 0,015 (m)
Anzahl von Maschen in der x-Richtung = 0,15/0,015 = 10
Anzahl von Maschen in der ,L-Richtung = 0,12/0,015 =8
Auf diese Weise wird bei der vorliegenden Erfindung die Maschenlänge gemäß einer Analysefrequenz berechnet, um ein Objekt in Maschen zu teilen, die zum Analysieren eines elektromagnetischen Feldes, das von dem Objekt ausgestrahlt wird, optimal sind.
Anzahl von Maschen in der x-Richtung = 0,15/0,015 = 10
Anzahl von Maschen in der ,L-Richtung = 0,12/0,015 =8
Auf diese Weise wird bei der vorliegenden Erfindung die Maschenlänge gemäß einer Analysefrequenz berechnet, um ein Objekt in Maschen zu teilen, die zum Analysieren eines elektromagnetischen Feldes, das von dem Objekt ausgestrahlt wird, optimal sind.
Fig. 24 zeigt das Prozedurfenster, das die Namen von
Prozeduren anzeigt, die unter dem Navigationsnamen "Wirkung
eines EMI-Filters" abgearbeitet werden, gemäß einer anderen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Unterschied
zu Fig. 10 besteht darin, daß in Fig. 24 eine zusätzliche
Prozedur zum "Eingeben der Abmessungen und der Position des
Schrankes" als Prozedur 7 vorhanden ist. Als Resultat ent
sprechen die Prozeduren 8 bis 10 von Fig. 24 den Prozeduren
7 bis 9 von Fig. 10. Auf diese Weise können bei der vorlie
genden Erfindung Prozeduren zu dem Prozedurfenster frei
hinzugefügt und aus diesem entfernt werden. Deshalb ist die
vorliegende Erfindung hinsichtlich der Bereitstellung von
Daten zum Bewerten des Effektes des EMI-Filters zum Unter
drücken der Ausstrahlung eines elektromagnetischen Feldes
flexibel.
Fig. 25A und 25B zeigen die Einzelheiten der Proze
duren von Fig. 24. Die zusätzliche Prozedur 7 "Eingeben der
Abmessungen und der Position des Schrankes" schließt das
Anzeigen einer Meldung "Anklicken der oberen linken und
unteren rechten Ecke eines maximalen Rechtecks und Eingeben
einer Höhenposition" und des Namens einer Ansicht "Angaben
zum Schirm" in dem Parameterfenster ein. Die Prozeduren 1
bis 6 von Fig. 25A und 25B sind dieselben wie die Prozeduren
1 bis 6 von Fig. 11A und 11B, und die Prozeduren 8 bis 10
von Fig. 25B sind dieselben wie die Prozeduren 7 bis 9 von
Fig. IIB.
Fig. 26 zeigt die Struktur von analytischen Daten, die
gemäß den Primärdaten bereitgestellt wurden, die aus den
selektierten und/oder eingegebenen Parametern gebildet
wurden. Die analytischen Daten bestehen aus Blöcken, die
jeweils Titel haben. In Fig. 26 enthalten die analytischen
Daten einen Analysesteuerungsanweisungsblock, einen modell
deskriptiven Anweisungsblock und einen Ausgangssteuerungs
anweisungsblock.
Fig. 27 zeigt eine typische Struktur des Analysesteue
rungsanweisungsblocks. Daten "$Band" werden gemäß den Start-
und Endfrequenzen gebildet, die bei der Prozedur 9 von Fig.
11 festgelegt werden.
Fig. 28 zeigt eine typische Struktur des modelldes
kriptiven Anweisungsblocks. Daten "Πlatte" werden gemäß den
äußeren Plattenabmessungen X und, L bereitgestellt, die bei
der Prozedur 1 festgelegt wurden. Daten "σchicht" werden
gemäß den Schichtdicken t1 und t2, der Schichthöhe h, dem
Signalschichtverschiebungsbetrag d, der Dielektrizitätskon
stante εr und der Leitfähigkeit σ bereitgestellt, die bei
der Prozedur 2 festgelegt wurden.
Andere Datenelemente "$Segment", "$Treiber",
"$Empfänger", "$Netz" und "$Fragment" werden gemäß den Daten
bereitgestellt, die bei den jeweiligen Prozeduren festgelegt
werden.
Fig. 29 zeigt eine typische Struktur des Ausgangs
steuerungsanweisungsblocks. Daten "$Spektrum" werden gemäß
den Plattenabmessungen bereitgestellt, die bei der Prozedur
1 festgelegt wurden, und gemäß dem Antennenabstand und der
Antennenhöhe, die bei der Prozedur 7 von Fig. 11 festgelegt
wurden.
Eine Technik zum Bereitstellen dieser Anweisungsblöcke
(analytische Daten) gemäß eingegebenen Parametern
(Primärdaten) ist in den oben erwähnten japanischen unge
prüften Patentveröffentlichungen Nr. 7-234890, 7-302277, 7-
302278, 7-302258, 8-122377, 8-304491, 8-304492, 8-304493 und
8-304494 offenbart. Diese Dokumente offenbaren auch eine
Technik zum Berechnen der Stärke eines elektromagnetischen
Feldes, das von einer elektrischen Schaltungsvorrichtung
ausgestrahlt wird, gemäß den analytischen Daten.
Die vorliegende Erfindung sieht eine Vorrichtung und
ein Verfahren zum Befähigen selbst eines Anfängers vor, um
Primärdaten, die zum Bilden von analytischen Daten erforder
lich sind, leicht und schnell bereitzustellen, um die Stärke
eines elektromagnetischen Feldes, das von einer elektrischen
Schaltungsvorrichtung ausgestrahlt wird, effektiv zu berech
nen. Die vorliegende Erfindung sieht auch ein Medium zum
Aufzeichnen eines Programms vor, welches das Verfahren
bewirkt.
Claims (19)
1. Vorrichtung zum Berechnen der Stärke eines elek
tromagnetischen Feldes, das von einer elektrischen Schal
tungsvorrichtung ausgestrahlt wird, gemäß analytischen
Daten, die von einem Modell der elektrischen Schaltungsvor
richtung erhalten werden, mit einem Mittel zum Bereitstellen
des Modells gemäß Primärdaten, die umfaßt:
eine Navigationsdatei zum Speichern von Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers ent halten, äußere Abmessungen der elektrischen Schaltungsvor richtung einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des- Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektri sche Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert wird; und
ein Anzeigemittel zum sequentiellen Anzeigen der Proze duren, um den Nutzer die Primärdaten interaktiv festlegen zu lassen.
eine Navigationsdatei zum Speichern von Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers ent halten, äußere Abmessungen der elektrischen Schaltungsvor richtung einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des- Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektri sche Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert wird; und
ein Anzeigemittel zum sequentiellen Anzeigen der Proze duren, um den Nutzer die Primärdaten interaktiv festlegen zu lassen.
2. Vorrichtung von Anspruch 1, bei der die Primär
daten gemäß der Reihenfolge der Prozeduren festgelegt wer
den, die in der Navigationsdatei gespeichert sind.
3. Vorrichtung von Anspruch 2, bei der die Prozedu
ren, die in der Navigationsdatei gespeichert sind, gemäß den
Arten von Primärdaten gruppiert sind und durch den Nutzer
umschreibbar sind.
4. Vorrichtung von Anspruch 2, ferner mit:
einer Modellbibliothek zum Speichern von Daten für Standardmodelle; und
einem Lesemittel zum Lesen von Daten aus der Modell bibliothek, so daß die gelesenen Daten zum Bilden wenigstens eines Teils der Primärdaten dienen.
einer Modellbibliothek zum Speichern von Daten für Standardmodelle; und
einem Lesemittel zum Lesen von Daten aus der Modell bibliothek, so daß die gelesenen Daten zum Bilden wenigstens eines Teils der Primärdaten dienen.
5. Vorrichtung von Anspruch l, bei der die Navigati
onsdatei wenigstens eine Prozedur speichert, zum Bereitstel
len eines Modells zum Bewerten eines EMI-Filters zum Unter
drücken eines elektromagnetischen Feldes, das von einer
gedruckten Schaltungsplatte, die aus einer Signalverdrah
tungsschicht und einer Erdschicht gebildet ist, der elektri
schen Schaltungsvorrichtung ausgestrahlt wird.
6. Vorrichtung von Anspruch 1, bei der die Navigati
onsdatei wenigstens eine Prozedur zum Bereitstellen eines
Modells zum Bewerten des Abschirmeffektes eines Schrankes
und einer gedruckten Schaltungsplatte der elektrischen
Schaltungsvorrichtung speichert.
7. Vorrichtung von Anspruch 1, bei der die Navigati
onsdatei wenigstens eine Prozedur zum Bereitstellen eines
Modells zum Bewerten des Abschirmeffektes eines einfachen
Schirmes und einer gedruckten Schaltungsplatte der elektri
schen Schaltungsvorrichtung speichert.
8. Vorrichtung von Anspruch 1, bei der die Navigati
onsdatei wenigstens eine Prozedur speichert, zum Bereitstel
len eines Modells zum Bewerten eines Überbrückungskondensa
tors, der zwischen einer Energiequellenschicht und einer
Erdschicht einer gedruckten Schaltungsplatte angeordnet ist
der elektrischen Schaltungsvorrichtung.
9. Vorrichtung von Anspruch 1, bei der die Navigati
onsdatei wenigstens eine Prozedur zum Bereitstellen eines
Modells zum Bewerten des Einflusses einer Gleichtaktstrah
lung von einem Schnittstellenkabel der elektrischen Schal
tungsvorrichtung speichert.
10. Verfahren zum Berechnen der Stärke eines elektro
magnetischen Feldes, das von einer elektrischen Schaltungs
vorrichtung ausgestrahlt wird, gemäß analytischen Daten, mit
den folgenden Schritten:
sequentielles Anzeigen, an einem Anzeigemittel, von Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers enthalten, äußere Abmessungen der elektrischen Schaltungsvorrichtung einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektrische Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert wird;
interaktives Festlegen von Primärdaten gemäß den ange zeigten Prozeduren durch den Nutzer;
Bereitstellen eines Modells der elektrischen Schal tungsvorrichtung gemäß den Primärdaten; und
Bereitstellen der analytischen Daten gemäß dem Modell.
sequentielles Anzeigen, an einem Anzeigemittel, von Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers enthalten, äußere Abmessungen der elektrischen Schaltungsvorrichtung einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektrische Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert wird;
interaktives Festlegen von Primärdaten gemäß den ange zeigten Prozeduren durch den Nutzer;
Bereitstellen eines Modells der elektrischen Schal tungsvorrichtung gemäß den Primärdaten; und
Bereitstellen der analytischen Daten gemäß dem Modell.
11. Verfahren von Anspruch 10, bei dem die Primärdaten
gemäß der Reihenfolge der Prozeduren festgelegt werden, die
an dem Anzeigemittel angezeigt werden.
12. Verfahren von Anspruch 11, bei dem die Prozeduren
gemäß den Arten von Primärdaten gruppiert sind und durch den
Nutzer umschreibbar sind.
13. Verfahren von Anspruch 10, bei dem wenigstens ein
Teil der Primärdaten aus Daten gebildet wird, die aus einer
Modellbibliothek zum Speichern von Daten für Standardmodelle
ausgelesen werden.
14. Verfahren von Anspruch 10, bei dem die Prozeduren
wenigstens eine Prozedur enthalten, zum Bereitstellen eines
Modells zum Bewerten eines EMI-Filters zum Unterdrücken
eines elektromagnetischen Feldes, das von einer gedruckten
Schaltungsplatte, die aus einer Signalverdrahtungsschicht
und einer Erdschicht gebildet ist, der elektrischen Schal
tungsvorrichtung ausgestrahlt wird.
15. Verfahren von Anspruch 10, bei dem die Prozeduren
wenigstens eine Prozedur zum Bereitstellen eines Modells zum
Bewerten des Abschirmeffektes eines Schrankes und einer
gedruckten Schaltungsplatte der elektrischen Schaltungsvor
richtung enthalten.
16. Verfahren von Anspruch 10, bei dem die Prozeduren
wenigstens eine Prozedur zum Bereitstellen eines Modells zum
Bewerten des Abschirmeffektes eines einfachen Schirmes und
einer gedruckten Schaltungsplatte der elektrischen Schal
tungsvorrichtung enthalten.
17. Verfahren von Anspruch 10, bei dem die Prozeduren
wenigstens eine Prozedur enthalten, zum Bereitstellen eines
Modells zum Bewerten eines Überbrückungskondensators, der
zwischen einer Energiequellenschicht und einer Erdschicht
einer gedruckten Schaltungsplatte angeordnet ist, der elek
trischen Schaltungsvorrichtung.
18. Verfahren von Anspruch 10, bei dem die Prozeduren
wenigstens eine Prozedur zum Bereitstellen eines Modells zum
Bewerten des Einflusses einer Gleichtaktstrahlung von einem
Schnittstellenkabel der elektrischen Schaltungsvorrichtung
enthalten.
19. Medium zum Aufzeichnen eines Programms zum Berech
nen der Stärke eines elektromagnetischen Feldes, das von
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung ausgestrahlt wird,
gemäß analytischen Daten, welches Programm die folgenden
Schritte bewirkt:
sequentielles Anzeigen, an einem Anzeigemittel, von Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers enthalten, äußere Abmessungen der elektrischen Schaltungsvorrichtung einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektrische Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert wird;
interaktives Festlegen von Primärdaten gemäß den ange zeigten Prozeduren durch den Nutzer;
Bereitstellen eines Modells der elektrischen Schal tungsvorrichtung gemäß den Primärdaten; und
Bereitstellen der analytischen Daten gemäß dem Modell.
sequentielles Anzeigen, an einem Anzeigemittel, von Prozeduren, die wenigstens eine Prozedur zum Auffordern eines Nutzers enthalten, äußere Abmessungen der elektrischen Schaltungsvorrichtung einzugeben, und eine Prozedur zum Auffordern des Nutzers, Signalfrequenzen einzugeben, bei denen die elektrische Schaltungsvorrichtung in Maschen geteilt und analysiert wird;
interaktives Festlegen von Primärdaten gemäß den ange zeigten Prozeduren durch den Nutzer;
Bereitstellen eines Modells der elektrischen Schal tungsvorrichtung gemäß den Primärdaten; und
Bereitstellen der analytischen Daten gemäß dem Modell.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9-324649 | 1997-11-26 | ||
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