DE19826794A1 - Ventilsteuereinheit für ein Kraftstoffeinspritzventil - Google Patents
Ventilsteuereinheit für ein KraftstoffeinspritzventilInfo
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Abstract
Eine Ventilsteuereinheit (1) für ein Kraftstoffeinspritzventil weist einen Gehäusekörper (2) auf, in dem zwei miteinander durchgängig verbundene Ventilsteuerräume (8, 9) vorgesehen sind, wobei im ersten mit einem Zulaufkanal (10) für Kraftstoff verbundenen Ventilsteuerraum (8) ein Endglied (7) eines in dem Gehäusekörper (2) verschieblichen Ventilsteuerkolbens (3) verfahrbar ist, und der zweite Ventilsteuerraum (9) mit einem verschließbaren Ablaufkanal (11) verbunden ist. Am Gehäusekörper (2) ist ein mechanischer Anschlag zur Begrenzung der Verfahrbarkeit des Ventilsteuerkolbens (3) in Richtung des zweiten Ventilsteuerraums (9) ausgebildet. Die Menge an voreingespritztem Kraftstoff kann minimiert werden.
Description
Die Erfindung geht von einer Ventilsteuereinheit für ein
Kraftstoffeinspritzventil, insbesondere für einen
Common-rail-Injektor, nach der Gattung des Patentanspruchs
1 aus.
Eine derartige Ventilsteuereinheit für ein
Kraftstoffeinspritzventil ist beispielsweise aus der
EP 0 661 442 A1 bekannt.
Bei der bekannten Ventilsteuereinheit sind in einem
Gehäusekörper zwei miteinander durchgängig in Verbindung
stehende Ventilsteuerräume ausgebildet. Der erste
Ventilsteuerraum ist mit einem Zulaufkanal für Kraftstoff
verbunden, der an einen Hochdruckspeicher (common rail)
angeschlossen ist. Der zweite Ventilsteuerraum besitzt
einen Durchgang zu einem Ablaufkanal, der über ein
Magnetventil geöffnet und geschlossen werden kann. Beim
Ansteuern der Ventilsteuereinheit wird der Ablaufkanal
geöffnet. Dadurch sinkt der Druck im zweiten
Ventilsteuerraum und damit auch im ersten Ventilsteuerraum,
so daß sich auch die hydraulische Druckbeaufschlagung des
einen Endes des Ventilsteuerkolbens vermindert. Das andere
Ende des Ventilsteuerkolbens ist mit einer Düsennadel zur
Durchführung des Einspritzvorgangs verbunden. Sobald die
hydraulische Druckbeaufschlagung die Druckbeaufschlagung
der Düsennadel unterschreitet, öffnet die Düsennadel, so
daß der Kraftstoff durch die Einspritzöffnung in einen
Verbrennungsraum austreten kann. Die Manipulation der
Druckverhältnisse der Ventilsteuerräume wird zur Steuerung
des Ventilsteuerkolbens verwendet.
Das Endglied des Ventilsteuerkolbens kann beim
Einspritzvorgang innerhalb des ersten Ventilsteuerraums bis
zu einem hydraulischen Anschlag (Kraftstoffpolster)
verschoben werden, der sich im Durchgangsbereich zwischen
erstem und zweitem Ventilsteuerraum ausbildet. Dieser
hydraulische Anschlag wird im wesentlichen durch die Größe
des Volumens des ersten Ventilsteuerraums bestimmt. Die
bekannte Ventilsteuereinheit weist einen ersten
Ventilsteuerraum mit einem kleinen Volumen auf, da nur ein
kleines Volumen des ersten Ventilsteuerraums gewährleistet,
daß der hydraulische Anschlag kein Schwingungsverhalten des
Ventilsteuerkolbens und eine ausreichende Steifigkeit
zeigt. Aufgrund der Volumenverhältnisse des ersten und
zweiten Ventilsteuerraums zueinander kommt es aber zu einem
erheblichen Druckgradienten zwischen dem ersten und zweiten
Ventilsteuerraum. Folglich kann sich der Ventilsteuerkolben
bei der Voreinspritzung mit einem großen Ventilhub bewegen,
so daß eine größere Menge von Kraftstoff bei der
Voreinspritzung in den Verbrennungsraum eingespritzt wird.
Wünschenswert wäre es auch, den Außendurchmesser des
Endglieds des Ventilsteuerkolbens zu verkleinern, damit
dieses Endglied einen geringeren Verdrängungsquerschnitt
für Kraftstoff aus dem ersten Ventilsteuerraum besitzt.
Eine Verkleinerung des Außendurchmessers hat aber
zwangsläufig eine Vergrößerung des freien Volumens des
Ventilsteuerraums zur Folge, so daß eine derartige
Gestaltung des ersten Ventilsteuerraums wiederum zu einem
verstärkten Schwingungsverhalten des Ventilsteuerkolbens am
hydraulischen Anschlag führt. Nachteiligerweise kann daher
der Außendurchmesser des Endglieds des Ventilsteuerkolbens
nicht reduziert werden, obwohl eine derartige Reduzierung
aufgrund seines geringeren Verdrängungsquerschnitts eine
erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit des Endglieds ermöglichen
würde.
Die erfindungsgemäße Ventilsteuereinheit für ein
Kraftstoffeinspritzventil weist zur Minimierung der
Voreinspritzmenge an Kraftstoff die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 auf.
Die Bewegung des Ventilsteuerkolbens wird durch einen
mechanischen Anschlag begrenzt, der innerhalb des
Gehäusekörpers der Ventilsteuereinheit ausgebildet ist.
Dieser mechanische Anschlag kann verschieden ausgeführt
sein. Bei einer einfachen Variante der Erfindung kann der
Ventilsteuerkolben stufenartig von einem größeren auf einen
kleineren Außendurchmesser übergehen, wobei am
Gehäusekörper eine zu dieser Stufe komplementäre Gegenstufe
vorhanden sein kann. Der Ventilsteuerkolben kann dann zur
Freigabe der Einspritzöffnung mit einem Hub bewegt werden,
der durch die Beabstandung der beiden Stufen bestimmt wird,
wenn die Einspritzöffnung geschlossen ist und das Endglied
des Ventilsteuerkolbens druckbeaufschlagt ist.
Aufgrund der Ausbildung des mechanischen Anschlags kann auf
den hydraulischen Anschlag verzichtet werden, so daß der
erste Ventilsteuerraum mit einem größeren Volumen
ausgebildet werden kann. Vorteilhafterweise kann der erste
Ventilsteuerraum ein Volumen bis zu 60 mm3 besitzen, bei
noch gewährleistet ist, daß kein Schwingungsverhalten
hinsichtlich des Anschlags des Ventilsteuerkolbens
auftritt.
Wenn das Volumen des zweiten Ventilsteuerraums im Vergleich
zu diesem Volumen des ersten Ventilsteuerraums klein
gehalten wird, wird der Druckgradient bei Öffnung des
Ablaufkanals zwischen dem ersten und zweiten
Ventilsteuerraum wesentlich vermindert. Der daraus
resultierende kleinere Hub des Ventilsteuerkolbens führt
dazu, daß zunächst nur eine geringe Menge an Kraftstoff
voreingespritzt wird. Die Haupteinspritzung wird nicht
beeinflußt.
In dem größeren Volumen des ersten Ventilsteuerraums kann
stets ein Druck ausgebildet sein, der im wesentlichen dem
Druck innerhalb des Hochdruckspeichers (common rail)
entspricht. Die Druckverhältnisse innerhalb des ersten
Ventilsteuerraums sind sowohl bei geöffnetem als auch bei
geschlossenem Kraftstoffeinspritzventil nahezu konstant.
Das kleine Volumen des zweiten Ventilsteuerraums wird beim
Einspritzvorgang durch die Öffnung des Ablaufkanals
druckentlastet. Beim erneuten Schließen des
Kraftstoffeinspritzventils aufgrund des Schließen des
Ablaufkanals durch das Magnetventil muß lediglich das
kleine Volumen des zweiten Ventilsteuerraums auf ein
höheres Druckniveau gebracht werden, so daß dadurch der
Schließvorgang schneller durchgeführt werden kann.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des
Gegenstands der Erfindung sind der Beschreibung, der
Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Ventilsteuereinheit für ein Kraftstoffeinspritzventil sind
in der Zeichnung dargestellt und werden in der
nachfolgenden Beschreibung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Ventilsteuereinheit eines
Ausführungsbeispiels, bei dem ein
Ventilsteuerkolben einen mechanischen Anschlag
besitzt;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Ventilsteuereinheit
gemäß Fig. 1, bei dem der Ventilsteuerkolben im
Bereich seines Endglieds alternativ gestaltet ist;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Kolbenhubs in
Abhängigkeit von der Zeit nach Öffnung des
Ablaufkanals bei einem unterschiedlich
ausgebildetem Volumen des ersten Ventilsteuerraums;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Abhängigkeit des
Drucks innerhalb des ersten Ventilsteuerraums von
der Zeit nach Öffnung des Ablaufkanals bei einem
unterschiedlich ausgebildetem Volumen des ersten
Ventilsteuerraums.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß eine
Ventilsteuereinheit 1 einen Gehäusekörper 2 aufweist, in
dem ein Ventilsteuerkolben 3 verschieblich gelagert ist.
Die Ventilsteuereinheit 1 ist zur Steuerung der
Kraftstoffeinspritzung in einen Brennraum geeignet. Fig. 1
betrifft den Ruhezustand bei geschlossener
Einspritzöffnung. Der Ventilsteuerkolben 3 ist in der Fig. 1
nur teilweise gezeigt und erstreckt sich bis zu einer
Düsennadel 4. Die Düsennadel 4 kann in Pfeilrichtung 5
bewegt werden, so daß eine Einspritzöffnung 6 freigegeben
werden kann, um den Kraftstoff einzuspritzen.
Die Ansteuerung des Ventilsteuerkolbens 3 erfolgt über eine
hydraulische Druckbeaufschlagung eines Endglieds 7 des
Ventilsteuerkolbens 3. Ein erster Ventilsteuerraum B ist
durchgängig mit einem zweiten Ventilsteuerraum 9 verbunden.
Kraftstoff kann aus einem Hochdruckspeicher (common rail)
mit Hilfe eines Zulaufkanals in Form einer Zulaufdrossel 10
in den ersten Ventilsteuerraum 8 gelangen. Der zweite
Ventilsteuerraum 9 ist an einen Ablaufkanal in Form einer
Ablaufdrossel 11 angeschlossen. Wenn eine Ventilkugel 12
eines Magnetventils, das in der Fig. 1 nicht näher gezeigt
ist, den Ablaufkanal 11 öffnet, kann Kraftstoff in
Pfeilrichtung 13 austreten. Durch die Druckänderung
innerhalb des Ventilsteuerraums B bewegt sich der
Ventilsteuerkolben 3 in Pfeilrichtung 5. Der Hub des
Ventilsteuerkolbens 3 ist begrenzt, weil ein mechanischer
Anschlag an dem Ventilsteuerkolben 3 beziehungsweise dem
Gehäusekörper 2 vorgesehen ist. Der Ventilsteuerkolben 3
geht stufenartig in sein Endglied 7 über. Ebenso ist auch
an dem Gehäusekörper 2 eine Gehäusestufe 14 ausgebildet.
Daher können Randflächen 15 des Ventilsteuerkolbens 3 an
Gegenflächen 16 des Gehäusekörpers 2 zur Anlage kommen.
Durch die Ausbildung des mechanischen Anschlags wird die
Bewegung des Endglieds 7 in dem ersten Ventilsteuerraum 8
begrenzt. Das Endglied 7 kann sich in Richtung des zweiten
Ventilsteuerraums 9 bewegen, so daß sich ein Strömungskanal
(Spalt) für Kraftstoff aus dem ersten Ventilsteuerraum 8 in
den zweiten Ventilsteuerraum 9 hinsichtlich seines freien
Strömungsquerschnitts verkleinert. Aufgrund des
mechanischen Anschlags kann das Volumen des ersten
Ventilsteuerraums 8 möglichst groß gestaltet werden. Das
Volumen des ersten Ventilsteuerraums 8 ist gegenüber dem
Volumen des zweiten Ventilsteuerraums 9 wesentlich größer
ausgebildet. Durch die Gestaltung des Volumens des
Ventilsteuerraums 8 kann erreicht werden, daß bei Öffnung
des Ablaufkanals 11 lediglich ein langsamer Druckverlust im
Ventilsteuerraum 8 entsteht. Ebenso kann auch das Endglied
7 mit einem verringerten Außendurchmesser ausgebildet sein,
wodurch das für Kraftstoff zugängliche freie Volumen des
ersten Ventilsteuerraums 8 noch weiter vergrößert wird. Ein
Schwingungsverhalten des Ventilsteuerkolbens 3, wie es bei
einem hydraulischen Anschlag und bei einem vergrößerten
Volumen des ersten Ventilsteuerraums 8 entstehen kann, wird
durch den mechanischen Anschlag verhindert.
Der Außendurchmesser der Düsennadel 4 kann unter
Beibehaltung der bisherigen Menge voreingespritzten
Kraftstoffs reduziert werden, beispielsweise auf einen
Außendurchmesser von 3 bis 3,7 mm. In diesem Fall kann die
Geschwindigkeit der Bewegung der Düsennadel erhöht werden
(geringer Verdrängungsquerschnitt). Es läßt sich eine
erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit der Düsennadel erzielen,
ohne daß ein größeres oder schnelleres Magnetventil zum
Öffnen oder Schließen des Ablaufkanals erforderlich würde.
Ebenso kann aufgrund der erhöhten Bewegungsgeschwindigkeit
der Düsennadel ein schnelleres Durchfahren von
toleranzkritischen Hubbereichen möglich werden.
Fig. 2 zeigt eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für einen
ersten Ventilsteuerraum 20 und ein Endglied 21. Die
weiteren Bauteile gemäß Fig. 2 entsprechen den in der Fig.
1 gezeigten Bauteilen der Ventilsteuereinheit 1 und sind
mit denselben Bezugsziffern versehen. Der erste
Ventilsteuerraum 20 weist ein gegenüber dem zweiten
Ventilsteuerraum 9 wesentlich größeres Volumen auf. Ein
nicht gezeigter Ventilsteuerkolben ist mit dem Endglied 21
verbunden, dessen Außendurchmesser noch weiter reduziert
ist, um das Endglied 21 in dem ersten Ventilsteuerraum 20
bewegen zu können, und um möglichst wenig Kraftstoff
verdrängen zu müssen. Das Volumen des ersten
Ventilsteuerraums 20 kann zusätzlich durch Einlegen eines
Einstellrings 23 beeinflußt werden, um gegebenenfalls das
Volumen des ersten Ventilsteuerraums 20 derart abzustimmen,
daß ein Schwingungsverhalten des an dem Anschlag
anliegenden Ventilsteuerkolbens nicht auftreten kann.
Durch die Volumenverhältnisse des ersten und zweiten
Ventilsteuerraums 20 beziehungsweise 9 wird verhindert, daß
ein großer Druckgradient bei Öffnung des Ablaufkanals 11
entstehen kann. Dadurch wird vermieden, daß eine zu große
Menge an Kraftstoff beim Ansteuern der Ventilkugel 12 bei
der Voreinspritzung eingespritzt wird. Die Geschwindigkeit
der Bewegung des Ventilsteuerkolbens bei der
Haupteinspritzung erfolgt in einer Weise, wie sie auch bei
herkömmlichen Ventilsteuereinheiten vorhanden ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen, wie der Hub des
Ventilsteuerkolbens und der Druckgradient zwischen dem
ersten und zweiten Ventilsteuerraum durch Änderung des
Volumens des ersten Ventilsteuerraums beeinflußt werden
können. Es entsprechen: Durchgezogene Linien einem
kleineren Volumen des ersten Ventilsteuerraums und
gestrichelte Linien einem größeren Volumen des ersten
Ventilsteuerraums. Es bezeichnen: VE den Bereich der
Voreinspritzung und HE den Bereich der Haupteinspritzung.
Im Bereich HE kommt es zur Überlagerung der Linien. Aus
Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Hub des Ventilsteuerkolbens
bei größerem Volumen des ersten Ventilsteuerraums im
Bereich VE kleiner ist. Wie Fig. 4 zu entnehmen ist, fällt
der Druck innerhalb des ersten Ventilsteuerraums bei
größerem Volumen nach Öffnung der Ablaufdrossel auf das
Niveau des Ablaufkanals (PA) langsamer ab und steigt dann
wieder auf das Niveau des Common rail (PCR) an. Es wird
weniger Kraftstoff voreingespritzt. Die Haupteinspritzung
bleibt unverändert.
Claims (4)
1. Ventilsteuereinheit für ein Kraftstoffeinspritzventil,
mit einem Gehäusekörper (2), in dem zwei miteinander
durchgängig verbundene Ventilsteuerräume (8, 9; 20)
vorgesehen sind, wobei im ersten mit einem Zulaufkanal
(10) für Kraftstoff verbundenen Ventilsteuerraum (8;
20) ein Endglied (7; 21) eines in dem Gehäusekörper
(2) verschieblichen Ventilsteuerkolbens (3) verfahrbar
ist, und der zweite Ventilsteuerraum (9) mit einem
verschließbaren Ablaufkanal (11) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Gehäusekörper (2) ein mechanischer Anschlag zur
Begrenzung der Verfahrbarkeit des Ventilsteuerkolbens
(3) in Richtung des zweiten Ventilsteuerraums (9)
ausgebildet ist.
2. Ventilsteuereinheit nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ventilsteuerkolben (3)
stufenartig von einem größeren auf einen kleineren
Außendurchmesser übergeht und am Gehäusekörper (2)
eine zu dieser Stufe komplementäre Gegenstufe (14)
vorhanden ist.
3. Ventilsteuereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Ventilsteuerraum (8; 20)
ein Volumen von vorzugsweise bis zu 60 mm3 besitzt,
das wesentlich größer ist als das Volumen des zweiten
Ventilsteuerraums (9)
4. Ventilsteuerraum nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Endglied
(21) des Ventilsteuerkolbens durch einen
Kolbenabschnitt mit einem verringerten
Außendurchmesser gebildet ist, und daß ein
Einstellring (23) auf der Außenumfangsfläche des
Kolbenabschnitts anordenbar ist.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |