DE19824143A1 - Verfahren zur Datenübertragung und Kommunikationssystem - Google Patents
Verfahren zur Datenübertragung und KommunikationssystemInfo
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Abstract
Wesentlich für die Erfindung ist es, daß bei einem Verfahren zur Datenübertragung für eine Übertragungswiederholung bei unzureichender Übertragungsqualität eine Variation der Fensterlänge in Abhängigkeit von der Übertragungsqualität durchgeführt wird. Damit kann unter Berücksichtigung einer unter Umständen durch Hinzufügen zusätzlicher Redundanz geänderten Datenmenge die Wiederholung möglichst gut auf die fehlerhaften Datenteile konzentriert werden. Es wird somit auch vermieden, daß große Datenmengen wiederholt werden müssen, obwohl nur ein kleiner Teil fehlerhaft war. Damit steigt der Datendurchsatz in Kommunikationssystemen, insbesondere in Mobilfunksystemen wie EDGE für GSM oder der 3. Mobilfunkgeneration.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Datenübertragung und
ein Kommunikationssystem, insbesondere ein Mobilfunksystem
mit variabler Redundanzeinfügung.
Daten werden in Kommunikationssystemen von einem Informa
tionssender zu einem Informationsempfänger übertragen, wobei
Daten z. B. Sprachinformationen, Bilddaten, Programme oder im
weitesten Sinne sonstige Informationen sein können.
Die Übertragung erfolgt über einen Übertragungskanal, der
beispielsweise in Funk-Kommunikationssystemen eine Funk
schnittstelle zwischen einer Basisstation und einer Mobil
station einschließt. Besonders die Funkübertragung ist stör
anfällig. Um die empfangsseitige Datendetektion trotz Stö
rungen zu erleichern werden Kodierverfahren eingesetzt, die
zu einem Nettodatenanteil einen Redundanzanteil hinzufügen,
so daß die Daten besser geschützt sind. Es ist dabei bekannt,
daß der Redundanzanteil an die Übertragungsverhältnisse ange
paßt wird. Diese Maßnahme wird auch Link Adaption genannt.
Es ist allgemein bekannt, daß empfangsseitig die übertragenen
Daten ausgewertet und zumindest ein Parameter für die Über
tragungsqualität bestimmt werden. Aufbauend auf diesem Para
meter kann eine Aufforderung zur Übertragungswiederholung
(ARQ automatic repeat request) signalisiert werden, wobei die
Aufforderung erst nach Empfang eines Fensters mit einer Fen
sterlänge, die der Menge zuvor übertragener Daten entspricht,
verlangt wird. Soll jedoch der Redundanzanteil für die Wie
derholung erhöht werden, so kommt es unweigerlich zu Prob
lemen mit der übertragbaren Datenrate.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Übertra
gungswiederholung besser an Daten mit möglicherweise zu än
dernden Redundanzanteil anzupassen. Diese Aufgabe wird durch
das Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und das Kom
munikationssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu ent
nehmen.
Wesentlich für die Erfindung ist es, daß beim Verfahren zur
Datenübertragung für eine Übertragungswiederholung eine Va
riation der Fensterlänge in Abhängigkeit von der Übertra
gungsqualität durchgeführt wird. Damit kann unter Berück
sichtigung einer unter Umständen geänderten Datenmenge die
Wiederholung möglichst gut auf die fehlerhaften Datenteile
konzentriert werden. Es wird somit auch vermieden, daß große
Datenmengen wiederholt werden müssen, obwohl nur ein kleiner
Teil fehlerhaft war. Damit steigt der Datendurchsatz in Kom
munikationssystemen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung werden
die Daten blockweise übertragen, wobei ein Fenster eine An
zahl von Blöcken umfaßt. Ein Block besteht bei digitalen
Systemen aus einer Anzahl von Bits. Zur Wiederholung wird
also eine vorgebbare Anzahl von Blöcken übertragen. Auch der
Parameter zur Übertragungsqualität bezieht sich auf einzelne
Blöcke. Durch diese Maßnahme wird das erfindungsgemäße Ver
fahren an bestehende digitale Kommunikationssysteme angepaßt,
die mit blockweiser Datenübertragung arbeiten.
Vorteilhafterweise werden nur ausgewählte Blöcke wiederholt
übertragen. Der Datendurchsatz steigt weiter, da nur die
fehlerhaften Blöcke übertragen werden. Eine weitere alterna
tive Möglichkeit besteht darin, daß alle Blöcke ab dem ersten
fehlerhaften Block wiederholt übertragen werden. Die Signa
lisierung vereinfacht sich in diesem Fall, jedoch ist die
Zahl unnötig wiederholter Blöcke etwas größer.
Erfindungsgemäß wird mit schlechter werdender Übertragungs
qualität eine kürzere Fensterlänge eingestellt. Bei guten
Übertragungsbedingungen ist der Signalisierungsaufwand gering
und selbst bei großer Fensterlänge sind nur wenige Blöcke
fehlerhaft, die dann selektiv wiederholt werden. Bei schlech
ten Übertragungsbedingungen erfolgt aufgrund der kurzen
Fensterlänge eine häufigere Signalisierung. Selbst bei einem
Übergang von der selektiven zur zusammenhängenden Blockwie
derholung ist der Anteil unnötig wiederholter Blöcke gering.
Dabei ist es von Vorteil, daß mit schlechter werdender Über
tragungsqualität der Redundanzanteil vergrößert wird, um bei
der Wiederholung die Wahrscheinlichkeit des erneutigen Auf
tretens von Detektionsfehlern zu verringern. Weiterhin sollte
beachtet werden, daß die Anpassungsgeschwindigkeit der Fen
sterlänge größer ist als die Anpassungsgeschwindigkeit einer
Änderung des Redundanzanteils. Dies führt zu einer Minimie
rung des Durchsatzverlustes durch unnötig wiederholte Blöcke.
Die Variation der Fensterlänge erfolgt sehr schnell, d. h. im
Sub-Sekundenbereich, in direkter Abhänigigkeit von der momen
tanen Übertragungsqualität.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere für den Ein
satz in Funk-Kommunikationssystemen geeignet, bei denen die
Datenübertragung über eine Funkschnittstelle zwischen einer
Basisstation und einer Mobilstation erfolgt. Störungen der
Funkübertragung können somit, z. B. im Rahmen der Weiterent
wicklung des GSM-Mobilfunksystems (global system for mobile
communications) unter dem Arbeitstitel EDGE (enhanced data
rates for GSM evolution), ausgeglichen und ein höherer Daten
druchsatz erreicht werden.
Die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Kommunikationssystems besitzt lediglich
beispielhaften Charakter. Die beschriebenen Merkmale sind
nicht zwingend in der dargestellten Art zur Verwirklichung
des angestrebten Erfolges erforderlich.
Dabei zeigen
Fig. 1 ein Funk-Kommunikationssystem,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Anpassung des
Redundanzanteils bei der Datenübertragung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Wiederholung
fehlerhafter Blöcke,
Fig. 4 eine Darstellung des Verhältnisses von Fensterlänge
und Redundanzanteil zur Übertragungsqualität, und
Fig. 5 ein Blockschaltbild von an der Datenübertragung
beteiligten Komponenten.
Das in Fig. 1 dargestellte Mobilfunksystem als Beispiel eines
Kommunikationssystems besteht aus einer Vielzahl von Mobil
vermittlungsstellen MSC, die untereinander vernetzt sind bzw.
den Zugang zu einem Festnetz PSTN herstellen. Weiterhin sind
diese Mobilvermittlungsstellen MSC über eine Transkodierein
heit TRAU mit jeweils zumindest einer Einrichtung RNM zum
Zuteilen von funktechnischen Ressourcen verbunden. Die Trans
kodiereinheit TRAU verwirklicht Funktionen der Kodierung/De
kodierung und Ratenanpassung der Datenübertragung.
Jede der Einrichtungen RNM ermöglicht wiederum eine Verbin
dung zu zumindest einer Basisstation BS. Eine solche Basis
station BS kann über eine Funkschnittstelle eine Verbindung
zu Funkstationen, z. B. Mobilstationen MS oder anderweitigen
mobilen und stationären Endgeräten aufbauen. Durch jede
Basisstation BS wird zumindest eine Funkzelle versorgt.
In Fig. 1 sind beispielhaft Verbindungen V1, V2, Vk zur Über
tragung von Daten zwischen Mobilstationen MS und einer Basis
station BS dargestellt. Ein Operations- und Wartungszentrum
OMC realisiert Kontroll- und Wartungsfunktionen für das Mo
bilfunksystem bzw. für Teile davon. Die Funktionalität dieser
Struktur ist auf andere Kommunikationssysteme übertragbar, in
denen die Erfindung zum Einsatz kommen kann, insbesondere für
Teilnehmerzugangsnetze mit drahtlosem Teilnehmeranschluß oder
auch Festnetze, bei letzteren jedoch ohne Funkübertragung.
Bei den zu übertragenden Daten d wird aufgrund einer in der
Transkodiereinheit TRAU bzw. für die umgekehrte Übertragungs
richtung in der Mobilstation MS durchgeführten Kodierung dem
Nettodatenanteil ni ein Redundanzanteil ri hinzugefügt. Wei
tere Redundanz wird durch eine Kanalkodierung in der Basis
station BS bzw. der Mobilstation MS hinzugefügt. Der in Bezug
auf eine Fensterlängeneinstellung relevante Redundanzanteil
ri ist die Redundanz der Kanalkodierung. Für eine Übertragung
von Sprachdaten gibt P. Vary, "Sprachcodec in GSM-Mobilfunk
systemen", Funkschau 7/98, einen guten Überblick über die
momentan verwendeten Kodierverfahren.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß innerhalb eines Funkblocks
sich das Verhältnis von Nettodatenanteil ni und Redundanz
anteil ri einstellen läßt. Bei schlechten Übertragungsbe
dingungen wird der Redundanzanteil ri erhöht. Dies geht
innerhalb eines Funkblocks zu Lasten des Nettodatenanteils
ni. Soll jedoch ein einzelner Funkblock wiederholt übertragen
und dabei der Redundanzanteil ri erhöht werden, so führt dies
dazu, daß der Rahmen des Funkblocks gesprengt wird. Die se
lektive Wiederholung dieses einen Funkblocks mit Daten d und
erhöhten Redundanzanteil ri ist nicht möglich.
Werden nach Fig. 3 von einem Informationssender TL1 an einen
Informationsempfänger TL2 Daten in Blöcken 1 bis 6 übertra
gen, so kann es im Funk-Kommunikationssystem insbesondere bei
der Funkschnittstelle, jedoch auch allgemein in Kommunika
tionssystemen an beliebigen Stellen des Übertragungskanals,
zu Störungen kommen. Diese Störungen haben zur Folge, daß
einzelne Funkblöcke 2 und 5 defekt empfangen werden.
Wird dieses abstrakte Modell auf eine konkrete Verbindung
bezogen, die beispielsweise die Datenübertragung zwischen
einer Transkodiereinheit TRAU und einer Mobilstation MS über
einer Basisstation BS betrifft, dann findet in der Mobilsta
tion MS eine Auswertung der empfangenen Daten d statt. Es
wird bezogen auf die Funkblöcke ein Parameter x zur Über
tragungsqualität bestimmt. Der Parameter x wird ausgewertet
und zurück zur Transkodiereinheit TRAU eine Aufforderung sig1
zur Übertragungswiederholung signalisiert, wenn die Übertra
gungsqualität zu schlecht ist. Dies wird durch einem Ver
gleich mit einem Referenzwert y festgestellt.
Die Signalisierung ist eine Schicht-2-Signalisierung, die von
der Mobilstation zu einer netzseitigen Komponente, die für
Übertragungswiederholung zuständig ist, eingerichtet ist. In
dieser netzseitigen Komponente, beispielsweise der Mobilver
mittlungsstelle MSC, der Transkodiereinheit TRAU oder der
Basisstation BS, sind die Blöcke für eine gewisse Zeit nach
der Übertragung noch zwischengespeichert. Die Signalisierung
erfolgt in den Organisationsteilen der Blöcke (header), in
denen Bits definiert sind, die die Fensterlänge angeben.
Werden keine Defekte festgestellt, so wird keine Übertra
gungswiederholung angefordert. Sind einzelne Blöcke 2 und 5
innerhalb eines ausgewerteten Fensters F6 defekt, dann wird
nach der Aufforderung sig1 zur Übertragungswiederholung ent
weder eine Anzahl von Blöcken 2 bis 5 ab dem ersten fehler
haften Block 2 erneut übertragen (Variante 1) oder selektiv
nur die fehlerhaften Blöcke 2 und 5 erneut übertragen (Va
riante 2).
Bei der Überwachung der Übertragungsqualität wird eine Anzahl
von Blöcken, in Fig. 3 der Fensterlänge F6, d. h. sechs Funk
blöcke abgewartet, bis bei einzelnen fehlerhaften Blöcken
eine Aufforderung sig1 zur Wiederholung der Übertragung sig
nalisiert wird. Die Fensterlänge F6 entspricht also der Menge
zuvor übertragener Daten d.
In Fig. 5 sind die bei der Datenübertragung beteiligten Kompo
nenten vereinfacht dargestellt. Die Transkodiereinheit TRAU,
die mit dem Informationssender TL1 verbunden ist, stellt eine
Datenaufbereitungeinrichtung dar, die die Daten d mit Netto
datenanteil ni und Redundanzanteil ri aufbereitet. Über einen
Übertragungskanal werden die Daten d zur Mobilstation MS
übertragen und dort von einer Empfangseinrichtung EE aufge
nommen. Handelt es sich um Sprachinformationen, dann findet
anschließend eine digital/analog-Wandlung und Sprachausgabe
über einen Lautsprecher zum Informationsempfänger, d. h. zum
Teilnehmer TL2 statt.
Die Mobilstation MS enthält weiterhin eine Auswerteeinrich
tung AE, eine Steuereinrichtung ST, eine Signalisierungein
richtung SI und eine Sendeeinrichtung SE. Die Auswerteein
richtung AE bestimmt einen Parameter x für die Übertragungs
qualität aus den empfangenen Daten d und gibt diesen an die
Steuereinrichtung ST weiter. Der Parameter x kann beispiels
weise die aus dem GSM-Mobilfunksystem bekannten Werte RXLEV
oder RXQUAL oder die Bitfehlerrate sein; es können auch Kom
binationen von Werten gebildet werden. Nach dem Vergleich mit
dem Referenzwert y wird bei defekten Blöcken eine Signali
sierung durch die Signalisierungseinrichtung SI veranlaßt.
Die Aufforderung sig1 wird über die Sendeeinrichtung SE über
tragen.
Die Steuereinrichtung ST unterstützt nicht nur eine Anpassung
des Redundanzanteils ri der übertragenen Daten d, sondern
veranlaßt auch eine Variation der Fensterlänge F64 bis F2
entsprechend Fig. 4 in Abhängigkeit von der Übertragungsquali
tät. Je besser die Übertragungsqualität ist, umso größer ist
die Fensterlänge der Fenster F64 bis F2 und umso kleiner ist
der Redundanzanteil ri, der beispielsweise zwischen den
Größen ri = 10, 30 und 60% umgeschaltet werden kann.
Die Variantion der Fensterlänge kann im Extremfall nach Aus
wertung jedes Blockes, d. h. mit einem aktuallisiert vorlie
genden Parameter x zur Übertragungsqualität vorgenommen wer
den. Die Anpaßung der Fensterlänge zwischen den Fenstern F64,
F32, F16 und F2, d. h. 64 . . 2 Blöcken pro Fenster, sollte
schneller sein als die Anpassung des Redundanzanteils ri.
Die Fensterlänge kann in beiden Übertragungsrichtungen
gleich, z. B. bei symmetrischen Diensten wie Sprachinforma
tionen, oder unterschiedlich, z. B. bei asymmetrischen Dien
sten wie Datendiensten, eingestellt werden. Für symmetrische
Dienste wird die Einstellung in beiden Richtungen durch die
Netzseite, z. B. durch die Basisstation BS, veranlaßt. In der
Basisstation BS werden Qualitätsmessungen der Funkschnitt
stelle in Aufwärtsrichtung durchgeführt und Parameter x zur
Übertragungsqualität in Abwärtsrichtung ausgewertet, die die
Mobilstastion MS signalisiert hat. Daraus wird der Wert für
Fensterlänge festgelegt und auch der Steuereinrichtung ST der
Mobilstation MS mitgeteilt. Für eine unterschiedliche Ein
stellung beider Übertragungsrichtungen kann die Festlegung
der Fensterlänge in der Mobilstation MS und im Netz unabhä
nigig voneinander gesteuert und der Gegenseite signalisiert
werden.
Claims (9)
1. Verfahren zur Datenübertragung in einem Kommunikations
system, bei dem
- - sendeseitig Daten (d) bestehend aus einem Nettodatenanteil (ni) und einem Redundanzanteil (ri) zusammengestellt und übertragen werden,
- - empfangsseitig ein Parameter (x) zur Übertragungsqualität bestimmt wird,
- - empfangsseitig nach Auswertung des Parameters (x) eine Aufforderung (sig1) zur Übertragungswiederholung signali siert wird, wobei die Aufforderung (sig1) erst nach Empfang eines Fensters (F6) mit einer Fensterlänge, die der Menge zuvor übertragener Daten (d) entspricht, verlangt wird,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Daten (d) blockweise übertragen werden und ein Fen
ster (F6) eine Anzahl von Blöcken (1 bis 6) umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß nur ausgewählte Blöcke (2, 5) wiederholt übertragen wer
den.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Blöcke (2, 5) ab dem ersten fehlerhaften Block wie
derholt übertragen werden.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mit schlechter werdender Übertra
gungsqualität ein Fenster (F32, F16, F2) mit kürzerer Fen
sterlänge eingestellt wird.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mit schlechter werdender Übertra
gungsqualität der Redundanzanteil (ri) vergrößert wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anpassungsgeschwindigkeit der
Fensterlänge größer ist als die Anpassungsgeschwindigkeit
einer Änderung des Redundanzanteils (ri).
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Datenübertragung über eine Funk
schnittstelle zwischen einer Basisstation (BS) und einer Mo
bilstation (MS) durchgeführt wird.
9. Kommunikationssystem
mit einem Informationssender (TL1) und einem Informations
empfänger (TL2), die durch einen Übertragungskanal getrennt
sind,
- - mit einer sendeseitigen Datenaufbereitungeinrichtung (TRAU, MS), die Daten (d) bestehend aus einem Nettodatenanteil (ni) und einem Redundanzanteil (ri) zusammenstellt und überträgt,
- - mit einer empfangsseitigen Auswerteeinrichtung (AE), die einen Parameter (x) zur Übertragungsqualität bestimmt,
- - mit einer empfangsseitigen Signalisierungseinrichtung (SI), die nach Auswertung des Parameters (x) eine Aufforderung (sig1) zur Übertragungswiederholung signalisiert, wobei die Aufforderung (sig1) erst nach Empfang eines Fensters (F6) mit einer Fensterlänge, die der Menge zuvor übertragener Daten (d) entspricht, verlangt wird,
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1998124143 DE19824143A1 (de) | 1998-05-29 | 1998-05-29 | Verfahren zur Datenübertragung und Kommunikationssystem |
| PCT/DE1999/001341 WO1999063702A1 (de) | 1998-05-29 | 1999-05-04 | Übertragungswiederholungsverfahren und -system mit variabler fensterlänge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1998124143 DE19824143A1 (de) | 1998-05-29 | 1998-05-29 | Verfahren zur Datenübertragung und Kommunikationssystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19824143A1 true DE19824143A1 (de) | 1999-12-02 |
Family
ID=7869364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998124143 Ceased DE19824143A1 (de) | 1998-05-29 | 1998-05-29 | Verfahren zur Datenübertragung und Kommunikationssystem |
Country Status (2)
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