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DE19824694A1 - Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe - Google Patents

Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe

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DE19824694A1
DE19824694A1 DE19824694A DE19824694A DE19824694A1 DE 19824694 A1 DE19824694 A1 DE 19824694A1 DE 19824694 A DE19824694 A DE 19824694A DE 19824694 A DE19824694 A DE 19824694A DE 19824694 A1 DE19824694 A1 DE 19824694A1
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transport
brushes
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DE19824694A
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Hans Mosburger
Christoph Reis
Martin Grill
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BHS Corrugated Maschinen und Anlagenbau GmbH
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BHS Corrugated Maschinen und Anlagenbau GmbH
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Abstract

Eine Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe, umfaßt eine Ablage-Einrichtung (2), welche Bögen von einer Bogen-Zuführ-Einrichtung (5) aufnimmt und eine Transport-Einrichtung (6) aufweist. Ferner ist eine Bogen-Brems-Einrichtung (3) zum Abbremsen der der Ablage-Einrichtung (2) zugeführten Bögen (1) mit mindestens einer Gruppe von Brems-Bürsten (16) vorgesehen, welche durch getaktetes Absenken die Bögen (1) auf der Transport-Einrichtung (6) zum richtigen Zeitpunkt abbremst.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bö­ gen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe.
Bei modernen Wellpappemaschinen werden endlose Wellpappelagen in einzelne Bögen geschnitten und gestapelt. Da die Bögen mit großer Förder­ geschwindigkeit transportiert werden, müssen diese vor dem Stapeln auf eine niedrigere Geschwindigkeit abgebremst werden, weshalb die Bögen vor dem Stapeln geschuppt abgelegt werden. Für das geschuppte Ablegen erfolgt das Abbremsen durch Brems-Bürsten, die von oben vorgespannt auf eine Ablage drücken, wodurch zwischen der Ablage und den Bürsten hin­ durchgeführte Bögen abgebremst werden. Eine derartige Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß unvermeidlich auftretende vereinzelte Verdickungen in den Wellpappebögen, insbesondere bei schwachen, d. h. dünnen und/oder weichen Bögen, oder bei Fehlstellen, die z. B. bei Wellpappebö­ gen durch unverklebte Stellen entstehen, zu einem Stau dieser Bögen an den Bürsten rühren. Nachfolgende Bögen können deswegen nicht an den für ein geschupptes Ablegen erforderlichen Platz auf der Ablage gebracht werden, weshalb der Betrieb unterbrochen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der obenge­ nannten Art zu schaffen, die Betriebsunterbrechungen der zuvor beschrie­ benen Art vermeidet.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der erfindungsgemäßen Lehre besteht darin, die Brems-Bürsten nur dann gegenüber der Ablage-Einrichtung abzusenken bzw. mit einer Andruckkraft zu versehen, wenn ein Bogen abgebremst werden soll. Soll der Bogen an den Bürsten vorbeigleiten, so werden diese angehoben bzw. zumindest nicht mit einer Andruckkraft versehen. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß der Bogen nicht frühzeitig auf der Ablage-Einrichtung gestoppt wird.
Der Vorteil der Lehre gemäß Anspruch 2 besteht darin, daß die Bögen un­ gehindert durch die Bogen-Brems-Einrichtung gefördert werden und die Bremskraft immer nur am Bogenende angreift, so daß durch den Bürsten­ druck keine Knicke entstehen können. Da die Bogenbremsung am Boge­ nende erst erfolgt, nachdem dieses von der Bogen-Zuführ-Einrichtung frei­ gegeben worden ist, können Knicke nicht entstehen und es kann immer mit maximal möglichem Anpreßdruck der Bürsten gearbeitet werden, wie es in Anspruch 3 angegeben ist. Es kann so im Normalfall mit einer Gruppe von Brems-Bürsten gearbeitet werden, die nur zum richtigen Zeitpunkt aktiviert wird.
Die Anordnung mehrerer Gruppen von Brems-Bürsten gemäß Anspruch 4 hat den Vorteil, daß die Bremskraft erhöht werden kann, wodurch das Ab­ bremsen von Bögen mit größerer Masse oder höherer Geschwindigkeit möglich wird.
Zusätzliche Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen 5 bis 9.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung des Ausführungs­ beispiels in einem ersten Betriebszustand,
Fig. 2 eine schematische, perspektivische Darstellung des Ausführungs­ beispiels in einem zweiten Betriebszustand,
Fig. 3 eine schematische Querschnittsdarstellung des Ausführungsbei­ spiels gemäß Fig. 1 und
Fig. 4 eine schematische Querschnittsdarstellung des Ausführungsbei­ spiels gemäß Fig. 2.
Eine Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen 1 aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe, umfaßt eine Ablage-Einrichtung 2, eine Bogen-Brems-Einrichtung 3 und eine Steuer-Einrichtung 4. Der Ablage- Einrichtung 2 werden Bögen 1 von einer Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 zu­ geführt.
Die Ablage-Einrichtung 2 weist eine Transport-Einrichtung 6 auf, welche die Bögen 1 in eine vorgegebene Transport-Richtung 7 transportiert. Die Transport-Einrichtung 6 weist ein angetriebenes, endloses Band 8 auf, wel­ ches an der Umlenk-Walze 9 an dem der Transport-Richtung 7 entgegenge­ setzten Ende des Bandes 8 umgelenkt wird. Der weitere Umlenk- und An­ triebsmechanismus des Bandes 8 an seinem in Transport-Richtung 7 lie­ genden Umlenkpunkt ist in den Figuren nicht dargestellt. Die Umlenk- Walze 9 ist drehantreibbar gelagert. Auf der Oberseite des Bandes 8 wer­ den die von der Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 bereitgestellten Bögen 1 ab­ gelegt und in die Transport-Richtung 7 transportiert.
Die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 ist der Ablage-Einrichtung 2 entgegen der Transport-Richtung 7 vorgeschaltet. Die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 nimmt eine endlose Bann 10 eines flexiblen Materials auf. In Frage kom­ men hierfür Materialien aller Art, wie z. B. Wellpappe, Pappe, Papier mit ausreichender Eigensteifigkeit, flexible Kunststoffbahnen etc.
Die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 weist einen Querschneider 11 auf, der die endlose Bahn 10 in einzelne Bögen 1 zerschneidet. Der Querschneider 11 weist zwei Messer-Walzen 12 auf, die drehantreibbar auf der Ober- und Unterseite der Bahn 10 angeordnet sind und zwischen denen die Bahn 10 geführt wird. Auf der Oberfläche der Messer-Walzen 12 ist jeweils ein parallel zu ihrer Drehachse verlaufendes Messer 13 bzw. Gegenmesser 13' vorgesehen. In Transport-Richtung 7 ist dem Querschneider 11 eine Ver­ einzelungs-Einrichtung 14 nachgeschaltet, der durch Zerschneiden der Bann 10 entstandene Bögen 1 zugeführt werden. Die Vereinzelungs-Ein­ richtung 14 weist drehantreibbare Transport-Walzen-Paare 15 auf, zwi­ schen denen die Bögen 1 in Transport-Richtung 7 transportiert werden. Von der Vereinzelungs-Einrichtung 14 werden die Bögen 1 in Transport- Richtung 7 der Ablage-Einrichtung 2 zugeführt.
Die Bogen-Brems-Einrichtung 3 dient dem Abbremsen der der Ablage- Einrichtung 2 zugeführten Bögen 1. Sie weist ein oder mehrere Gruppen von Brems-Bürsten 16 auf, die verschwenkbar an einer Bürsten-Malte­ rung 17 befestigt sind. In Transport-Richtung 7 können hintereinander mehrere Gruppen von Brems-Bürsten 16 vorgesehen sein, um eine entspre­ chend höhere Brems-Wirkung zu erzielen. Die Brems-Bürsten 16 erstrec­ ken sich quer zur Transport-Richtung 7 über die Breite B der Bögen 1. Die Brems-Bürsten 16 können sich auch über die Seitenränder der Bögen 1 er­ strecken (nicht gezeigt), wodurch durch die nicht umgebogenen Brems- Bürsten 16 des Randbereichs ein Führungseffekt entsteht. Hierbei werden die Bögen 1 zwischen den nicht gebogenen Brems-Bürsten 16 quer zur Transport-Richtung 7 seitlich geführt. Die Bürsten-Halterung 17 ist über eine Welle 18 mit einem Antrieb 19 verbunden. Der Antrieb 19 umfaßt ei­ nen Motor, welcher über ein Getriebe ein Drehmoment auf die an beiden Enden gelagerte Welle 18 ausübt. In Abhängigkeit von Richtung und Größe des durch die Welle 18 übertragenen Drehmoments wird in der Bürsten- Halterung 17 ein Drehmoment auf die die einzelnen Brems-Bürsten 16 auf­ nehmenden Bürsten-Fassungen 20 ausgeübt. Die Drehmoment-Übertragung innerhalb der Bürsten-Halterung 17 kann durch eine Nockenwellen- Anordnung oder andere im Maschinenbau übliche Übertragungseinrichtun­ gen stattfinden. Je nach gewählter Antriebsform kann sich die Welle in nur eine Richtung drehen, wobei innerhalb der Bürsten-Halterung 17 vorgese­ hene Nocken auf der Welle 18 zu einem periodischen Andrücken der Brems-Bürsten 16 auf die Ablage-Einrichtung 2 führen. In der Regel ist der Antrieb derart ausgebildet, daß die Brems-Bürsten 16 zunächst ohne An­ drückkraft auf dem abzubremsenden Bogen 1 aufliegen und dann mit einer Andrückkraft beaufschlagt werden. Das Andrücken kann auch mittels eines Pneumatikzylinders oder mittels eines Motors mit Momentaufschaltung erfolgen, d. h. der Motor wird im Takt mit Strom beaufschlagt und dann wieder entregt, wodurch die Brems-Bürsten 16 entlastet werden. Die Brems-Bürsten 16 sind aus geeignetem elastischen Material hergestellt und austauschbar.
Die Steuer-Einrichtung 4 regelt den zeitlichen Ablauf des Andrückverhal­ tens der Brems-Bürsten 16. Die Steuer-Einrichtung 4 weist eine Datenver­ arbeitungs-Einheit 21 auf, welche zum Informationsaustausch mit einer Eingabe-Einheit 22, dem Antrieb 19 und einem Positionsgeber 23 verbun­ den ist. Durch die Eingabe-Einheit 22 können zusätzliche Systemparame­ ter, wie Dicke, Breite, Länge, Flexibilität und Masse der Bögen, Transport­ geschwindigkeit der Vereinzelungs-Einrichtung 14, Abstand zwischen ein­ zelnen Bögen 1, Fördergeschwindigkeit des Bandes 8, und Reibungsgröße zwischen Bögen 1 und Brems-Bürsten 16 bereitgestellt werden, was im einfachsten Fall nicht erforderlich ist, wenn die Brems-Bürsten 16 immer mit vollem Druck angedrückt werden.
Der Positionsgeber 23 umfaßt zur Ermittlung der Position eines abzubrem­ senden Bogens 1 eine oder mehrere Lichtschranken 24, welche Signale über die Leitungen 24a, 24b an die Datenverarbeitungs-Einheit 21 geben, ob sich an der Position der Lichtschranken 24 zu einem bestimmten Zeit­ punkt ein Bogen 1 befindet oder nicht. Die Lichtschranken 24 sind entlang des Transportweges der Bögen 1 zwischen der Bogen-Zuführ-Einrichtung 5, insbesondere unmittelbar nach dieser, und der Ablage-Einrichtung 2, insbesondere unmittelbar vor dieser, angeordnet. In Abhängigkeit von den Daten der Eingabe-Einheit 22 und des Positionsgebers 23 ermittelt die Da­ tenverarbeitungs-Einheit 21 die Zeitpunkte, zu denen der durch sie ange­ steuerte Antrieb 19 die Brems-Bürsten 16 in eine bestimmte Position bringt. Der Positionsgeber 23 kann den Zeitpunkt, zu dem die Brems- Bürsten 16 angedrückt werden, aus der Geschwindigkeit des Bogens 1 und einem vorgegebenen Punkt, an dem die nacheilende Kante des Bogens 1 erfaßt wird, ermitteln. Beispielsweise kann das Schnittende des Quer­ schneiders 11 erfaßt werden und über die Leitung 11a an die Datenverar­ beitungs-Einheit 21 gegeben werden. Die Geschwindigkeit des Bogens 1 wird von der Vereinzelungs-Einrichtung 14 erfaßt. Daraus und aus den be­ kannten Maschinengrößen ergibt sich, wann die nacheilende Kante des Bo­ gens 1 an den Brems-Bürsten 16 ankommt. Eine weitere Möglichkeit kann in folgender Weise realisiert werden: Die nacheilende Kante des Bogens 1 verläßt die Transport-Walzen 15, wodurch der vertikale Druck in den Transport-Walzen 15 verändert wird, welcher über die Leitung 15a an die Datenverarbeitungs-Einheit 21 gegeben wird. Hieraus kann ein Signal ab­ geleitet werden, über das die Brems-Bürsten 16 angesteuert werden. Der Positionsgeber 23 kann auch mit anderen üblichen Mitteln die Lage der abzubremsenden Bögen 1 ermitteln.
Im Betrieb werden der Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 Wellpappe-Bahnen 10 mit Geschwindigkeiten von bis zu mehreren Metern pro Sekunde zugeführt. Der Querschneider 11 durchtrennt die Bahn 10 entlang ihrer vollen Breite, wodurch einzelne Bögen konstanter Länge L entstehen. Dem Querschnei­ der 11 ist die Vereinzelungs-Einrichtung 14 nachgeschaltet, in welcher die Bögen 1 weiter auf eine noch höhere Geschwindigkeit vv beschleunigt werden. Dies geschieht, um den Abstand zwischen den einzelnen Bögen 1 zu vergrößern, damit sich aufeinanderfolgende Bögen 1 nicht gegenseitig beim Transport behindern. Die Bögen 1 gelangen mit dieser Geschwindig­ keit zur Ablage-Einrichtung 2, auf der sie auf die Transport-Geschwindig­ keit vT der Transport-Einrichtung 6 abgebremst werden, d. h. vT < vv.
Der Abbrems-Vorgang findet folgendermaßen statt: Die Brems-Bürsten 16 befinden sich normalerweise in einem gegenüber der Ablage-Einrichtung 2 angehobenen ersten Betriebszustand, der die Bewegung eines zugeführten Bogens 1 auf der Transport-Einrichtung 6 im wesentlichen ohne Bremswir­ kung ermöglicht. Es ist auch möglich, daß die Brems-Bürsten 16 im ersten Betriebszustand lediglich mit ihrem Eigengewicht auf der Ablage-Einrich­ tung 2 bzw. dort befindlichen Bögen 1 frei verschwenkbar aufliegen und durch einen neu zugeführten Bogen 1 angehoben werden. Auch in diesem Fall ist die Bremswirkung gering. In einem zweiten Betriebszustand werden die Brems-Bürsten 16 gegen einen auf der Transport-Einrichtung 6 liegen­ den Bogen 1 angedrückt, wodurch die Bewegung des Bogens 1 in die Transportrichtung 7 abgebremst wird. Wenn ein der Bogen-Brems- Einrichtung 3 zugeführter Bogen 1 mit seinem in Transport-Richtung 7 hinteren Ende die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 verlassen hat, versetzt die Steuer-Einrichtung 4 die Brems-Bürsten 16 vom ersten in den zweiten Be­ triebszustand, wodurch der Bogen 1 bis auf die Transport-Geschwindigkeit vT abgebremst wird. Nach Abschluß des Bremsvorgangs wird der erste Be­ triebszustand wiederhergestellt. Der Zeitpunkt des Wählens des zweiten Betriebszustands ist von zahlreichen Systemparametern abhängig, die be­ reits oben beschrieben wurden, sowie ferner von der Vorgabe des Schup­ pungs-Abstandes S der aufeinanderfolgend auf dem Band 8 abgelegten Bö­ gen 1. Der Zeitpunkt wird in Abhängigkeit von diesen Parametern ermittelt.
Die geschuppt auf der Transport-Einrichtung 6 abgelegten Bögen 1 werden nachfolgend einer Stapel-Einrichtung zugeführt, welche die einzelnen Bö­ gen 1 zu Stapeln zusammenfaßt.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen (1) aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe, umfassend
  • a) eine Ablage-Einrichtung (2), welche
    • - Bögen (1) von einer Bogen-Zuführ-Einrichtung (5) aufnimmt und
    • - eine Transport-Einrichtung (6) aufweist, welche die Bögen (1) in eine vorgegebene Transport-Richtung (7) transportiert,
    • - wobei die Geschwindigkeit der von der Bogen-Zuführ-Einrich­ tung (5) zugeführten Bögen (1) größer ist als die Geschwindig­ keit der Transport-Einrichtung (6),
  • b) eine Bogen-Brems-Einrichtung (3) zum Abbremsen der der Abla­ ge-Einrichtung (2) zugeführten Bögen (1) mit
    • - mindestens einer Gruppe von Brems-Bürsten (16), welche
    • - in einem ersten Betriebszustand die Bewegung eines zugeführ­ ten Bogens (1) auf der Transport-Einrichtung (6) im wesentli­ chen ohne Bremswirkung ermöglichen und
    • - in einem zweiten Betriebszustand die Bewegung des Bogens (1) in die Transport-Richtung (7) durch Andrücken der Bürsten (1) abbremsen und
  • c) eine Steuer-Einrichtung (4), welche
    • - einen Positionsgeber (23) aufweist, der die Position des Bo­ gens (1) erfaßt, und
    • - die Bogen-Brems-Einrichtung (3) in der Weise ansteuert, daß nachdem der Positionsgeber (23) die Lage des Bogens (1) de­ tektiert hat, die Brems-Einrichtung (3) für eine vorbestimmte Zeit von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebs­ zustand gebracht wird, bevor sie den ersten Betriebszustand wiederherstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuer-Einrichtung (4) die Brems-Einrichtung (3) vom ersten in den zweiten Betriebszustand bringt, wenn das Ende des Bogens (1) in Transport-Richtung (7) das Ende der Bo­ gen-Zuführ-Einrichtung (5) oder den Anfang der Ablage-Einrichtung (2) passiert hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Brems-Bürsten (16) im zweiten Betriebszustand mit einer konstanten Andrückkraft gegen die zuge­ führten Bögen (1) drücken.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Gruppen von Brems-Bürsten (16) in Transport-Richtung (6) hintereinander angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Brems-Bürsten (16) aus einem elastischen Material hergestellt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Brems-Bürsten (16) im ersten Betriebszustand gegenüber der Ablage-Ein­ richtung (2) angehoben werden oder auf der Ablage-Einrichtung (2) frei verschwenkbar aufliegen.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Posi­ tionsgeber (23) mindestens eine entlang des Transportweges der Bögen (1) zwischen der Bogen-Zuführ-Einrichtung (5) und der Ablage-Einrichtung (2) angeordnete Lichtschranke (24) umfaßt, welche detektiert, ob sich an dieser Stelle des Transportweges ein Bogen (1) befindet.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Posi­ tionsgeber (23) in Transport-Richtung (7) unmittelbar hinter der Bogen- Zuführ-Einrichtung (5) und/oder vor der Ablage-Einrichtung (2) vorgese­ hen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Steu­ er-Einrichtung (4) eine Eingabe-Einheit (22) aufweist, durch welche Daten über die Bögen (1), insbesondere Masse, Flexibilität, Dicke, Breite und Geschwindigkeit, und über die Bogen-Zuführ-Einrichtung (5), insbesonde­ re Zuführ-Geschwindigkeit und Abstand der einzelnen Bögen (1), der Steu­ er-Einrichtung (4) zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt werden.
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