DE19824694A1 - Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe - Google Patents
Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere WellpappeInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe, umfaßt eine Ablage-Einrichtung (2), welche Bögen von einer Bogen-Zuführ-Einrichtung (5) aufnimmt und eine Transport-Einrichtung (6) aufweist. Ferner ist eine Bogen-Brems-Einrichtung (3) zum Abbremsen der der Ablage-Einrichtung (2) zugeführten Bögen (1) mit mindestens einer Gruppe von Brems-Bürsten (16) vorgesehen, welche durch getaktetes Absenken die Bögen (1) auf der Transport-Einrichtung (6) zum richtigen Zeitpunkt abbremst.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bö
gen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe.
Bei modernen Wellpappemaschinen werden endlose Wellpappelagen in
einzelne Bögen geschnitten und gestapelt. Da die Bögen mit großer Förder
geschwindigkeit transportiert werden, müssen diese vor dem Stapeln auf
eine niedrigere Geschwindigkeit abgebremst werden, weshalb die Bögen
vor dem Stapeln geschuppt abgelegt werden. Für das geschuppte Ablegen
erfolgt das Abbremsen durch Brems-Bürsten, die von oben vorgespannt auf
eine Ablage drücken, wodurch zwischen der Ablage und den Bürsten hin
durchgeführte Bögen abgebremst werden. Eine derartige Vorrichtung weist
den Nachteil auf, daß unvermeidlich auftretende vereinzelte Verdickungen
in den Wellpappebögen, insbesondere bei schwachen, d. h. dünnen
und/oder weichen Bögen, oder bei Fehlstellen, die z. B. bei Wellpappebö
gen durch unverklebte Stellen entstehen, zu einem Stau dieser Bögen an
den Bürsten rühren. Nachfolgende Bögen können deswegen nicht an den
für ein geschupptes Ablegen erforderlichen Platz auf der Ablage gebracht
werden, weshalb der Betrieb unterbrochen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der obenge
nannten Art zu schaffen, die Betriebsunterbrechungen der zuvor beschrie
benen Art vermeidet.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern
der erfindungsgemäßen Lehre besteht darin, die Brems-Bürsten nur dann
gegenüber der Ablage-Einrichtung abzusenken bzw. mit einer Andruckkraft
zu versehen, wenn ein Bogen abgebremst werden soll. Soll der Bogen an
den Bürsten vorbeigleiten, so werden diese angehoben bzw. zumindest
nicht mit einer Andruckkraft versehen. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß
der Bogen nicht frühzeitig auf der Ablage-Einrichtung gestoppt wird.
Der Vorteil der Lehre gemäß Anspruch 2 besteht darin, daß die Bögen un
gehindert durch die Bogen-Brems-Einrichtung gefördert werden und die
Bremskraft immer nur am Bogenende angreift, so daß durch den Bürsten
druck keine Knicke entstehen können. Da die Bogenbremsung am Boge
nende erst erfolgt, nachdem dieses von der Bogen-Zuführ-Einrichtung frei
gegeben worden ist, können Knicke nicht entstehen und es kann immer mit
maximal möglichem Anpreßdruck der Bürsten gearbeitet werden, wie es in
Anspruch 3 angegeben ist. Es kann so im Normalfall mit einer Gruppe von
Brems-Bürsten gearbeitet werden, die nur zum richtigen Zeitpunkt aktiviert
wird.
Die Anordnung mehrerer Gruppen von Brems-Bürsten gemäß Anspruch 4
hat den Vorteil, daß die Bremskraft erhöht werden kann, wodurch das Ab
bremsen von Bögen mit größerer Masse oder höherer Geschwindigkeit
möglich wird.
Zusätzliche Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen 5 bis 9.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand
der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung des Ausführungs
beispiels in einem ersten Betriebszustand,
Fig. 2 eine schematische, perspektivische Darstellung des Ausführungs
beispiels in einem zweiten Betriebszustand,
Fig. 3 eine schematische Querschnittsdarstellung des Ausführungsbei
spiels gemäß Fig. 1 und
Fig. 4 eine schematische Querschnittsdarstellung des Ausführungsbei
spiels gemäß Fig. 2.
Eine Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen 1 aus flexiblem
Material, insbesondere Wellpappe, umfaßt eine Ablage-Einrichtung 2, eine
Bogen-Brems-Einrichtung 3 und eine Steuer-Einrichtung 4. Der Ablage-
Einrichtung 2 werden Bögen 1 von einer Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 zu
geführt.
Die Ablage-Einrichtung 2 weist eine Transport-Einrichtung 6 auf, welche
die Bögen 1 in eine vorgegebene Transport-Richtung 7 transportiert. Die
Transport-Einrichtung 6 weist ein angetriebenes, endloses Band 8 auf, wel
ches an der Umlenk-Walze 9 an dem der Transport-Richtung 7 entgegenge
setzten Ende des Bandes 8 umgelenkt wird. Der weitere Umlenk- und An
triebsmechanismus des Bandes 8 an seinem in Transport-Richtung 7 lie
genden Umlenkpunkt ist in den Figuren nicht dargestellt. Die Umlenk-
Walze 9 ist drehantreibbar gelagert. Auf der Oberseite des Bandes 8 wer
den die von der Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 bereitgestellten Bögen 1 ab
gelegt und in die Transport-Richtung 7 transportiert.
Die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 ist der Ablage-Einrichtung 2 entgegen der
Transport-Richtung 7 vorgeschaltet. Die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5
nimmt eine endlose Bann 10 eines flexiblen Materials auf. In Frage kom
men hierfür Materialien aller Art, wie z. B. Wellpappe, Pappe, Papier mit
ausreichender Eigensteifigkeit, flexible Kunststoffbahnen etc.
Die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 weist einen Querschneider 11 auf, der die
endlose Bahn 10 in einzelne Bögen 1 zerschneidet. Der Querschneider 11
weist zwei Messer-Walzen 12 auf, die drehantreibbar auf der Ober- und
Unterseite der Bahn 10 angeordnet sind und zwischen denen die Bahn 10
geführt wird. Auf der Oberfläche der Messer-Walzen 12 ist jeweils ein
parallel zu ihrer Drehachse verlaufendes Messer 13 bzw. Gegenmesser 13'
vorgesehen. In Transport-Richtung 7 ist dem Querschneider 11 eine Ver
einzelungs-Einrichtung 14 nachgeschaltet, der durch Zerschneiden der
Bann 10 entstandene Bögen 1 zugeführt werden. Die Vereinzelungs-Ein
richtung 14 weist drehantreibbare Transport-Walzen-Paare 15 auf, zwi
schen denen die Bögen 1 in Transport-Richtung 7 transportiert werden.
Von der Vereinzelungs-Einrichtung 14 werden die Bögen 1 in Transport-
Richtung 7 der Ablage-Einrichtung 2 zugeführt.
Die Bogen-Brems-Einrichtung 3 dient dem Abbremsen der der Ablage-
Einrichtung 2 zugeführten Bögen 1. Sie weist ein oder mehrere Gruppen
von Brems-Bürsten 16 auf, die verschwenkbar an einer Bürsten-Malte
rung 17 befestigt sind. In Transport-Richtung 7 können hintereinander
mehrere Gruppen von Brems-Bürsten 16 vorgesehen sein, um eine entspre
chend höhere Brems-Wirkung zu erzielen. Die Brems-Bürsten 16 erstrec
ken sich quer zur Transport-Richtung 7 über die Breite B der Bögen 1. Die
Brems-Bürsten 16 können sich auch über die Seitenränder der Bögen 1 er
strecken (nicht gezeigt), wodurch durch die nicht umgebogenen Brems-
Bürsten 16 des Randbereichs ein Führungseffekt entsteht. Hierbei werden
die Bögen 1 zwischen den nicht gebogenen Brems-Bürsten 16 quer zur
Transport-Richtung 7 seitlich geführt. Die Bürsten-Halterung 17 ist über
eine Welle 18 mit einem Antrieb 19 verbunden. Der Antrieb 19 umfaßt ei
nen Motor, welcher über ein Getriebe ein Drehmoment auf die an beiden
Enden gelagerte Welle 18 ausübt. In Abhängigkeit von Richtung und Größe
des durch die Welle 18 übertragenen Drehmoments wird in der Bürsten-
Halterung 17 ein Drehmoment auf die die einzelnen Brems-Bürsten 16 auf
nehmenden Bürsten-Fassungen 20 ausgeübt. Die Drehmoment-Übertragung
innerhalb der Bürsten-Halterung 17 kann durch eine Nockenwellen-
Anordnung oder andere im Maschinenbau übliche Übertragungseinrichtun
gen stattfinden. Je nach gewählter Antriebsform kann sich die Welle in nur
eine Richtung drehen, wobei innerhalb der Bürsten-Halterung 17 vorgese
hene Nocken auf der Welle 18 zu einem periodischen Andrücken der
Brems-Bürsten 16 auf die Ablage-Einrichtung 2 führen. In der Regel ist der
Antrieb derart ausgebildet, daß die Brems-Bürsten 16 zunächst ohne An
drückkraft auf dem abzubremsenden Bogen 1 aufliegen und dann mit einer
Andrückkraft beaufschlagt werden. Das Andrücken kann auch mittels eines
Pneumatikzylinders oder mittels eines Motors mit Momentaufschaltung
erfolgen, d. h. der Motor wird im Takt mit Strom beaufschlagt und dann
wieder entregt, wodurch die Brems-Bürsten 16 entlastet werden. Die
Brems-Bürsten 16 sind aus geeignetem elastischen Material hergestellt und
austauschbar.
Die Steuer-Einrichtung 4 regelt den zeitlichen Ablauf des Andrückverhal
tens der Brems-Bürsten 16. Die Steuer-Einrichtung 4 weist eine Datenver
arbeitungs-Einheit 21 auf, welche zum Informationsaustausch mit einer
Eingabe-Einheit 22, dem Antrieb 19 und einem Positionsgeber 23 verbun
den ist. Durch die Eingabe-Einheit 22 können zusätzliche Systemparame
ter, wie Dicke, Breite, Länge, Flexibilität und Masse der Bögen, Transport
geschwindigkeit der Vereinzelungs-Einrichtung 14, Abstand zwischen ein
zelnen Bögen 1, Fördergeschwindigkeit des Bandes 8, und Reibungsgröße
zwischen Bögen 1 und Brems-Bürsten 16 bereitgestellt werden, was im
einfachsten Fall nicht erforderlich ist, wenn die Brems-Bürsten 16 immer
mit vollem Druck angedrückt werden.
Der Positionsgeber 23 umfaßt zur Ermittlung der Position eines abzubrem
senden Bogens 1 eine oder mehrere Lichtschranken 24, welche Signale
über die Leitungen 24a, 24b an die Datenverarbeitungs-Einheit 21 geben,
ob sich an der Position der Lichtschranken 24 zu einem bestimmten Zeit
punkt ein Bogen 1 befindet oder nicht. Die Lichtschranken 24 sind entlang
des Transportweges der Bögen 1 zwischen der Bogen-Zuführ-Einrichtung
5, insbesondere unmittelbar nach dieser, und der Ablage-Einrichtung 2,
insbesondere unmittelbar vor dieser, angeordnet. In Abhängigkeit von den
Daten der Eingabe-Einheit 22 und des Positionsgebers 23 ermittelt die Da
tenverarbeitungs-Einheit 21 die Zeitpunkte, zu denen der durch sie ange
steuerte Antrieb 19 die Brems-Bürsten 16 in eine bestimmte Position
bringt. Der Positionsgeber 23 kann den Zeitpunkt, zu dem die Brems-
Bürsten 16 angedrückt werden, aus der Geschwindigkeit des Bogens 1 und
einem vorgegebenen Punkt, an dem die nacheilende Kante des Bogens 1
erfaßt wird, ermitteln. Beispielsweise kann das Schnittende des Quer
schneiders 11 erfaßt werden und über die Leitung 11a an die Datenverar
beitungs-Einheit 21 gegeben werden. Die Geschwindigkeit des Bogens 1
wird von der Vereinzelungs-Einrichtung 14 erfaßt. Daraus und aus den be
kannten Maschinengrößen ergibt sich, wann die nacheilende Kante des Bo
gens 1 an den Brems-Bürsten 16 ankommt. Eine weitere Möglichkeit kann
in folgender Weise realisiert werden: Die nacheilende Kante des Bogens 1
verläßt die Transport-Walzen 15, wodurch der vertikale Druck in den
Transport-Walzen 15 verändert wird, welcher über die Leitung 15a an die
Datenverarbeitungs-Einheit 21 gegeben wird. Hieraus kann ein Signal ab
geleitet werden, über das die Brems-Bürsten 16 angesteuert werden. Der
Positionsgeber 23 kann auch mit anderen üblichen Mitteln die Lage der
abzubremsenden Bögen 1 ermitteln.
Im Betrieb werden der Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 Wellpappe-Bahnen 10
mit Geschwindigkeiten von bis zu mehreren Metern pro Sekunde zugeführt.
Der Querschneider 11 durchtrennt die Bahn 10 entlang ihrer vollen Breite,
wodurch einzelne Bögen konstanter Länge L entstehen. Dem Querschnei
der 11 ist die Vereinzelungs-Einrichtung 14 nachgeschaltet, in welcher die
Bögen 1 weiter auf eine noch höhere Geschwindigkeit vv beschleunigt
werden. Dies geschieht, um den Abstand zwischen den einzelnen Bögen 1
zu vergrößern, damit sich aufeinanderfolgende Bögen 1 nicht gegenseitig
beim Transport behindern. Die Bögen 1 gelangen mit dieser Geschwindig
keit zur Ablage-Einrichtung 2, auf der sie auf die Transport-Geschwindig
keit vT der Transport-Einrichtung 6 abgebremst werden, d. h. vT < vv.
Der Abbrems-Vorgang findet folgendermaßen statt: Die Brems-Bürsten 16
befinden sich normalerweise in einem gegenüber der Ablage-Einrichtung 2
angehobenen ersten Betriebszustand, der die Bewegung eines zugeführten
Bogens 1 auf der Transport-Einrichtung 6 im wesentlichen ohne Bremswir
kung ermöglicht. Es ist auch möglich, daß die Brems-Bürsten 16 im ersten
Betriebszustand lediglich mit ihrem Eigengewicht auf der Ablage-Einrich
tung 2 bzw. dort befindlichen Bögen 1 frei verschwenkbar aufliegen und
durch einen neu zugeführten Bogen 1 angehoben werden. Auch in diesem
Fall ist die Bremswirkung gering. In einem zweiten Betriebszustand werden
die Brems-Bürsten 16 gegen einen auf der Transport-Einrichtung 6 liegen
den Bogen 1 angedrückt, wodurch die Bewegung des Bogens 1 in die
Transportrichtung 7 abgebremst wird. Wenn ein der Bogen-Brems-
Einrichtung 3 zugeführter Bogen 1 mit seinem in Transport-Richtung 7
hinteren Ende die Bogen-Zuführ-Einrichtung 5 verlassen hat, versetzt die
Steuer-Einrichtung 4 die Brems-Bürsten 16 vom ersten in den zweiten Be
triebszustand, wodurch der Bogen 1 bis auf die Transport-Geschwindigkeit
vT abgebremst wird. Nach Abschluß des Bremsvorgangs wird der erste Be
triebszustand wiederhergestellt. Der Zeitpunkt des Wählens des zweiten
Betriebszustands ist von zahlreichen Systemparametern abhängig, die be
reits oben beschrieben wurden, sowie ferner von der Vorgabe des Schup
pungs-Abstandes S der aufeinanderfolgend auf dem Band 8 abgelegten Bö
gen 1. Der Zeitpunkt wird in Abhängigkeit von diesen Parametern ermittelt.
Die geschuppt auf der Transport-Einrichtung 6 abgelegten Bögen 1 werden
nachfolgend einer Stapel-Einrichtung zugeführt, welche die einzelnen Bö
gen 1 zu Stapeln zusammenfaßt.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen (1) aus flexiblem
Material, insbesondere Wellpappe, umfassend
- a) eine Ablage-Einrichtung (2), welche
- - Bögen (1) von einer Bogen-Zuführ-Einrichtung (5) aufnimmt und
- - eine Transport-Einrichtung (6) aufweist, welche die Bögen (1) in eine vorgegebene Transport-Richtung (7) transportiert,
- - wobei die Geschwindigkeit der von der Bogen-Zuführ-Einrich tung (5) zugeführten Bögen (1) größer ist als die Geschwindig keit der Transport-Einrichtung (6),
- b) eine Bogen-Brems-Einrichtung (3) zum Abbremsen der der Abla
ge-Einrichtung (2) zugeführten Bögen (1) mit
- - mindestens einer Gruppe von Brems-Bürsten (16), welche
- - in einem ersten Betriebszustand die Bewegung eines zugeführ ten Bogens (1) auf der Transport-Einrichtung (6) im wesentli chen ohne Bremswirkung ermöglichen und
- - in einem zweiten Betriebszustand die Bewegung des Bogens (1) in die Transport-Richtung (7) durch Andrücken der Bürsten (1) abbremsen und
- c) eine Steuer-Einrichtung (4), welche
- - einen Positionsgeber (23) aufweist, der die Position des Bo gens (1) erfaßt, und
- - die Bogen-Brems-Einrichtung (3) in der Weise ansteuert, daß nachdem der Positionsgeber (23) die Lage des Bogens (1) de tektiert hat, die Brems-Einrichtung (3) für eine vorbestimmte Zeit von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebs zustand gebracht wird, bevor sie den ersten Betriebszustand wiederherstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuer-Einrichtung (4) die
Brems-Einrichtung (3) vom ersten in den zweiten Betriebszustand bringt,
wenn das Ende des Bogens (1) in Transport-Richtung (7) das Ende der Bo
gen-Zuführ-Einrichtung (5) oder den Anfang der Ablage-Einrichtung (2)
passiert hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Brems-Bürsten (16) im
zweiten Betriebszustand mit einer konstanten Andrückkraft gegen die zuge
führten Bögen (1) drücken.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die
Gruppen von Brems-Bürsten (16) in Transport-Richtung (6) hintereinander
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die
Brems-Bürsten (16) aus einem elastischen Material hergestellt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die
Brems-Bürsten (16) im ersten Betriebszustand gegenüber der Ablage-Ein
richtung (2) angehoben werden oder auf der Ablage-Einrichtung (2) frei
verschwenkbar aufliegen.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Posi
tionsgeber (23) mindestens eine entlang des Transportweges der Bögen (1)
zwischen der Bogen-Zuführ-Einrichtung (5) und der Ablage-Einrichtung
(2) angeordnete Lichtschranke (24) umfaßt, welche detektiert, ob sich an
dieser Stelle des Transportweges ein Bogen (1) befindet.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Posi
tionsgeber (23) in Transport-Richtung (7) unmittelbar hinter der Bogen-
Zuführ-Einrichtung (5) und/oder vor der Ablage-Einrichtung (2) vorgese
hen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Steu
er-Einrichtung (4) eine Eingabe-Einheit (22) aufweist, durch welche Daten
über die Bögen (1), insbesondere Masse, Flexibilität, Dicke, Breite und
Geschwindigkeit, und über die Bogen-Zuführ-Einrichtung (5), insbesonde
re Zuführ-Geschwindigkeit und Abstand der einzelnen Bögen (1), der Steu
er-Einrichtung (4) zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19824694A DE19824694A1 (de) | 1998-06-03 | 1998-06-03 | Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19824694A DE19824694A1 (de) | 1998-06-03 | 1998-06-03 | Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19824694A1 true DE19824694A1 (de) | 1999-12-09 |
Family
ID=7869711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19824694A Withdrawn DE19824694A1 (de) | 1998-06-03 | 1998-06-03 | Vorrichtung zum geschuppten Ablegen von Bögen aus flexiblem Material, insbesondere Wellpappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19824694A1 (de) |
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