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DE19823331C1 - Hautschutzanzug - Google Patents

Hautschutzanzug

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Publication number
DE19823331C1
DE19823331C1 DE1998123331 DE19823331A DE19823331C1 DE 19823331 C1 DE19823331 C1 DE 19823331C1 DE 1998123331 DE1998123331 DE 1998123331 DE 19823331 A DE19823331 A DE 19823331A DE 19823331 C1 DE19823331 C1 DE 19823331C1
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DE
Germany
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skin
suit
seams
children
skin protection
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Expired - Fee Related
Application number
DE1998123331
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Hoeferlin
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE19823331C1 publication Critical patent/DE19823331C1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/12Surgeons' or patients' gowns or dresses
    • A41D13/1236Patients' garments
    • A41D13/1263Suits
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/12Surgeons' or patients' gowns or dresses
    • A41D13/1236Patients' garments
    • A41D13/1272Patients' garments specially adapted for babies

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Abstract

Es wird angestrebt, einen Hautschutzanzug zur Schonung der Haut bei Hauterkrankungen zu schaffen, der eine verbesserte Schonung der Haut durch eine reizfreie Innenseite des Hautschutzanzugs aufweist. DOLLAR A Erreicht wird dies nach der Erfindung durch Kleidung, bei der alle durch Nähte erzeugte Randstreifen vom Körper weg an der Außenseite der Kleidung angeordnet sind.

Description

Die Erfindung betrifft einen Hautschutzanzug aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen.
Aus DE 41 01 580 C1 und aus DE 93 08 780 U1 sind Bekleidungsstücke zur Verwendung bei juckenden Hautkrankheiten bekannt, die aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen zusammengesetzt sind.
Hierbei ist allerdings nachteilig, daß innenliegende, durch Nähte erzeugte Randstreifen der Kleidung die Haut reizen, und sich die erkrankte Person die juckenden Hautpartien wundkratzt. So wird eine Heilung der erkrankten Hautpartien erheblich beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, hautschonende und reizfreie Kleidung zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung durch Kleidung, bei der durch Nähte erzeugte Randstreifen vom Körper weg an der Außenseite der Kleidung angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise werden zur Fertigung der Kleidung nur Stoffe aus Naturbaum­ wolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet.
Vorteilhafterweise wird ein Garn, bestehend aus einem baumwollummantelten Polyesterfaden verwendet.
Vorteilhafterweise werden Gummizüge aus hautschonendem Naturkautschuk verwendet.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein für Hauterkrankungen im Halsbereich am Anzug angenähter Rollkragen vorgesehen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung als Kinderhautschutzanzug können an die Ärmel des Kinderanzugs zweischichtige Fäustlinge angenäht sein, bei denen die Innenschicht eine Außennaht und die Außenschicht eine Innennaht aufweist.
An Handgelenken und Halsausschnitt können Schnürbänder zur individuellen Anpassung des Anzugs an diesen Stellen angebracht sein.
In der Ausführungsform als Kinderhautschutzanzug kann an der gesamten Innenseite der Beine eine Schlitzöffnung vorgesehen sein, die durch eine durchgehende Knopfleiste verschließbar ist.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen die Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 das Oberteil des Hautschutzanzugs mit außenliegenden Nähten,
Fig. 2 die Hose des Hautschutzanzug mit außenliegenden Nähten,
Fig. 3 eine Ausführungsform des Oberteils mit Rollkragen und
Fig. 4 eine Ausführungsform des Hautschutzanzugs als Kinderhautschutzanzug.
Die Darstellungen gemäß Fig. 1 und 2 zeigen das Oberteil und die Hose des Hautschutzanzugs mit nach außen gerichteten durch Nähte erzeugte Randstreifen 1 des Anzugs. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die innenliegenden, durch Nähte erzeugten Randstreifen entfallen und so Hautreizungen vermieden werden können. In den Hosenbund der Hose gemäß Fig. 2 ist ein Gummizug 2 aus Naturkautschuk eingezogen. Für Hauterkrankungen im Halsbereich kann in einer vorteilhaften Ausführungsform ein Rollkragen 3 gemäß Fig. 3 am Oberteil des Anzugs angenäht sein.
Fig. 4 zeigt die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung als Kinderhautschutz­ anzug 4. Die an den Ärmeln des Kinderhautschutzanzugs angenähten Fäustlinge 5 sollen verhindern, daß sich Kinder an Händen und Gesicht bei starkem Juckreiz wundkratzen. Um dies zu erreichen, sind die Fäustlinge so genäht, daß sie weder innen noch außen durch Nähte erzeugte Randstreifen aufweisen, da die durch diese Nähte erzeugten Randstreifen zwischen der Innen- und der Außenschicht liegen. So kommen sie weder mit den erkrankten Hautpartien an den Händen in Berührung, noch ist ein Wundkratzen mit einem durch Außennähte erzeugten Randstreifen im Gesicht möglich.
An Hals und Handgelenken des Kinderhautschutzanzugs nach Fig. 4 sind Schnürbänder 6 angebracht, mit denen der Anzug an diesen Stellen an den Körper des Kindes angepaßt werden kann. Es kommt somit weder zu Druckstellen auf der Haut durch zu eng ansitzende Gummizüge, noch besteht die Gefahr, daß das den Anzug tragende Kind aus diesem herausschlüpfen kann.
An der gesamten Innenseite der Beine des Kinderhautschutzanzugs ist eine Schlitzöffnung vorgesehen, die durch eine durchgehende Knopfleiste 7 verschließbar ist. Es ist so möglich, einem Kleinkind Windeln zu wechseln, ohne es vollständig zu entkleiden, indem nur die Beine freigemacht werden und der Anzug über die Hüfte geschoben wird. Desweiteren bleiben Oberkörper und Arme des Kindes noch bekleidet, und ein Wundkratzen wird vermieden.
Zweckmäßigerweise werden zur Fertigung der Kleidung nur Stoffe aus Naturbaum­ wolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, um eine Aufnahme von hautreizenden Giftstoffen über die Haut zu vermeiden.
Vorteilhafterweise wird ein Garn bestehend aus einem baumwollummantelten Polyesterfaden verwendet. Der Polyesterfaden bewirkt eine hohe Reißfestigkeit des Garns, die aufgrund der Beanspruchung der Kleidung durch maschinelles Waschen und Trocknen notwendig ist. Die für die Ummantelung des Polyesterfadens verwendete hautfreundliche Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem Anbau.

Claims (8)

1. Hautschutzanzug aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen dadurch gekennzeichnet, daß durch Nähte erzeugte Randstreifen (1) des Anzugs vom Körper weg an der Außenseite der Kleidung angeordnet sind.
2. Hautschutzanzug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Hautschutzanzug aus Naturbaumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau gefertigt ist.
3. Hautschutzanzug nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß ein Garn bestehend aus einem baumwollummantelten Polyesterfaden verwendet wird.
4. Hautschutzanzug nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß eingezogene Gummizüge (2) aus Naturkautschuk gefertigt sind.
5. Hautschutzanzug nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß ein für Hauterkrankungen im Halsbereich am Anzug angenähter Rollkragen (3) vorgesehen ist.
6. Kinderhautschutzanzug aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen dadurch gekennzeichnet, daß an die Ärmel des Kinderanzugs (4) zweischichtige Fäustlinge (5) angenäht sind, bei denen die Innenschicht eine Außennaht und die Außenschicht eine Innennaht aufweist.
7. Kinderhautschutzanzug nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß an Handgelenken und Halsausschnitt Schnürbänder (6) zur individuellen Anpassung des Anzugs an diesen Stellen angebracht sind.
8. Kinderhautschutzanzug nach Ansprüchen 6 dadurch gekennzeichnet, daß an der gesamten Innenseite der Beine eine Schlitzöffnung vorgesehen ist, die durch eine durchgehende Knopfleiste (7) verschließbar ist.
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