DE19823331C1 - Hautschutzanzug - Google Patents
HautschutzanzugInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D13/00—Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
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Abstract
Es wird angestrebt, einen Hautschutzanzug zur Schonung der Haut bei Hauterkrankungen zu schaffen, der eine verbesserte Schonung der Haut durch eine reizfreie Innenseite des Hautschutzanzugs aufweist. DOLLAR A Erreicht wird dies nach der Erfindung durch Kleidung, bei der alle durch Nähte erzeugte Randstreifen vom Körper weg an der Außenseite der Kleidung angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Hautschutzanzug aus durch Nähte verbundenen
Einzelteilen.
Aus DE 41 01 580 C1 und aus DE 93 08 780 U1 sind
Bekleidungsstücke zur Verwendung bei juckenden Hautkrankheiten bekannt, die
aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen zusammengesetzt sind.
Hierbei ist allerdings nachteilig, daß innenliegende, durch Nähte erzeugte
Randstreifen der Kleidung die Haut reizen, und sich die erkrankte Person die
juckenden Hautpartien wundkratzt. So wird eine Heilung der erkrankten
Hautpartien erheblich beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, hautschonende und reizfreie Kleidung
zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung durch Kleidung, bei der durch
Nähte erzeugte Randstreifen vom Körper weg an der Außenseite der Kleidung
angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise werden zur Fertigung der Kleidung nur Stoffe aus Naturbaum
wolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet.
Vorteilhafterweise wird ein Garn, bestehend aus einem baumwollummantelten
Polyesterfaden verwendet.
Vorteilhafterweise werden Gummizüge aus hautschonendem Naturkautschuk
verwendet.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein für Hauterkrankungen im
Halsbereich am Anzug angenähter Rollkragen vorgesehen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung als Kinderhautschutzanzug
können an die Ärmel des Kinderanzugs zweischichtige Fäustlinge angenäht sein, bei
denen die Innenschicht eine Außennaht und die Außenschicht eine Innennaht
aufweist.
An Handgelenken und Halsausschnitt können Schnürbänder zur individuellen
Anpassung des Anzugs an diesen Stellen angebracht sein.
In der Ausführungsform als Kinderhautschutzanzug kann an der gesamten
Innenseite der Beine eine Schlitzöffnung vorgesehen sein, die durch eine
durchgehende Knopfleiste verschließbar ist.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 das Oberteil des Hautschutzanzugs mit außenliegenden Nähten,
Fig. 2 die Hose des Hautschutzanzug mit außenliegenden Nähten,
Fig. 3 eine Ausführungsform des Oberteils mit Rollkragen und
Fig. 4 eine Ausführungsform des Hautschutzanzugs als Kinderhautschutzanzug.
Die Darstellungen gemäß Fig. 1 und 2 zeigen das Oberteil und die Hose des
Hautschutzanzugs mit nach außen gerichteten durch Nähte erzeugte Randstreifen 1
des Anzugs. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß die innenliegenden, durch Nähte erzeugten Randstreifen entfallen und so
Hautreizungen vermieden werden können. In den Hosenbund der Hose gemäß Fig.
2 ist ein Gummizug 2 aus Naturkautschuk eingezogen. Für Hauterkrankungen im
Halsbereich kann in einer vorteilhaften Ausführungsform ein Rollkragen 3 gemäß
Fig. 3 am Oberteil des Anzugs angenäht sein.
Fig. 4 zeigt die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung als Kinderhautschutz
anzug 4. Die an den Ärmeln des Kinderhautschutzanzugs angenähten Fäustlinge 5
sollen verhindern, daß sich Kinder an Händen und Gesicht bei starkem Juckreiz
wundkratzen. Um dies zu erreichen, sind die Fäustlinge so genäht, daß sie weder
innen noch außen durch Nähte erzeugte Randstreifen aufweisen, da die durch diese
Nähte erzeugten Randstreifen zwischen der Innen- und der Außenschicht liegen. So
kommen sie weder mit den erkrankten Hautpartien an den Händen in Berührung,
noch ist ein Wundkratzen mit einem durch Außennähte erzeugten Randstreifen im
Gesicht möglich.
An Hals und Handgelenken des Kinderhautschutzanzugs nach Fig. 4 sind
Schnürbänder 6 angebracht, mit denen der Anzug an diesen Stellen an den Körper
des Kindes angepaßt werden kann. Es kommt somit weder zu Druckstellen auf der
Haut durch zu eng ansitzende Gummizüge, noch besteht die Gefahr, daß das den
Anzug tragende Kind aus diesem herausschlüpfen kann.
An der gesamten Innenseite der Beine des Kinderhautschutzanzugs ist eine
Schlitzöffnung vorgesehen, die durch eine durchgehende Knopfleiste 7
verschließbar ist. Es ist so möglich, einem Kleinkind Windeln zu wechseln, ohne es
vollständig zu entkleiden, indem nur die Beine freigemacht werden und der Anzug
über die Hüfte geschoben wird. Desweiteren bleiben Oberkörper und Arme des
Kindes noch bekleidet, und ein Wundkratzen wird vermieden.
Zweckmäßigerweise werden zur Fertigung der Kleidung nur Stoffe aus Naturbaum
wolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, um eine Aufnahme von
hautreizenden Giftstoffen über die Haut zu vermeiden.
Vorteilhafterweise wird ein Garn bestehend aus einem baumwollummantelten
Polyesterfaden verwendet. Der Polyesterfaden bewirkt eine hohe Reißfestigkeit des
Garns, die aufgrund der Beanspruchung der Kleidung durch maschinelles Waschen
und Trocknen notwendig ist. Die für die Ummantelung des Polyesterfadens
verwendete hautfreundliche Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem
Anbau.
Claims (8)
1. Hautschutzanzug aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen
dadurch gekennzeichnet, daß
durch Nähte erzeugte Randstreifen (1) des Anzugs vom Körper weg an der
Außenseite der Kleidung angeordnet sind.
2. Hautschutzanzug nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß
der Hautschutzanzug aus Naturbaumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau gefertigt
ist.
3. Hautschutzanzug nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Garn bestehend aus einem baumwollummantelten Polyesterfaden verwendet
wird.
4. Hautschutzanzug nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, daß
eingezogene Gummizüge (2) aus Naturkautschuk gefertigt sind.
5. Hautschutzanzug nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, daß
ein für Hauterkrankungen im Halsbereich am Anzug angenähter Rollkragen (3)
vorgesehen ist.
6. Kinderhautschutzanzug aus durch Nähte verbundenen Einzelteilen
dadurch gekennzeichnet, daß
an die Ärmel des Kinderanzugs (4) zweischichtige Fäustlinge (5) angenäht sind,
bei denen die Innenschicht eine Außennaht und die Außenschicht eine Innennaht
aufweist.
7. Kinderhautschutzanzug nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, daß
an Handgelenken und Halsausschnitt Schnürbänder (6) zur individuellen
Anpassung des Anzugs an diesen Stellen angebracht sind.
8. Kinderhautschutzanzug nach Ansprüchen 6
dadurch gekennzeichnet, daß
an der gesamten Innenseite der Beine eine Schlitzöffnung vorgesehen ist, die
durch eine durchgehende Knopfleiste (7) verschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998123331 DE19823331C1 (de) | 1998-05-26 | 1998-05-26 | Hautschutzanzug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998123331 DE19823331C1 (de) | 1998-05-26 | 1998-05-26 | Hautschutzanzug |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1998123331 Expired - Fee Related DE19823331C1 (de) | 1998-05-26 | 1998-05-26 | Hautschutzanzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19823331C1 (de) |
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-
1998
- 1998-05-26 DE DE1998123331 patent/DE19823331C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
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