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DE19823326A1 - Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln

Info

Publication number
DE19823326A1
DE19823326A1 DE1998123326 DE19823326A DE19823326A1 DE 19823326 A1 DE19823326 A1 DE 19823326A1 DE 1998123326 DE1998123326 DE 1998123326 DE 19823326 A DE19823326 A DE 19823326A DE 19823326 A1 DE19823326 A1 DE 19823326A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
urine
secretion
bag
holder
bags
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998123326
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Fesser
Hans-Juergen Kneuse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNEUSE HANS JUERGEN
Original Assignee
KNEUSE HANS JUERGEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KNEUSE HANS JUERGEN filed Critical KNEUSE HANS JUERGEN
Priority to DE1998123326 priority Critical patent/DE19823326A1/de
Publication of DE19823326A1 publication Critical patent/DE19823326A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B69/00Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for
    • B65B69/0008Opening and emptying bags
    • B65B69/0016Opening and emptying bags for urine bags or medical drainage bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Abstract

Bei der medizinischen Versorgung von Patienten in Altenheimen und Krankenhäusern werden in den letzten Jahren immer häufiger Einwegbeutel zur Sammlung und Entsorgung von Körperflüssigkeiten eingesetzt. Dem Problem der Entleerung mit ihren Schwierigkeiten bei der Entsorgung sowohl aus Hygiene- als auch aus Umweltgründen nimmt sich die vorliegende Erfindung an. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln, die es ermöglicht, Urin- oder Sekretbeutel unter Nutzung bekannter Steckbecken-Spülapparate gleichzeitig von innen als auch von außen zu reinigen und zu desinfizieren. Dies geschieht durch ein kostengünstiges und kurzfristiges Umrüsten der Steckbecken-Spülapparate auf die erfindungsgemäße Einrichtung. Die Einrichtung besteht aus einer, gegenüber der Waschkammertür von Steckbecken-Spülapparaten angeordneten Reinigungsdüse, die in ihrem Düsengrundkörper zum einen eine Austrittsöffnung zur Außenreinigung und Desinfektion und zum anderen eine Austrittsöffnung zur Innenreinigung der Urin- oder Sekretbeutel besitzt, wobei die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung und dem Urin- oder Sekretbeutel über einen Drainageschlauch hergestellt wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln für Steckbecken-Spülapparate.
Bei der medizinischen Versorgung von Patienten in Altenheimen und Krankenhäusern werden in den letzten Jahren immer häufiger Einwegbeutel zur Sammlung und Entsorgung von Körperflüssigkeiten eingesetzt. Die Entsorgung der Beutel entsprechend dem Abfallrecht stößt dabei in der täglichen Praxis auf erhebliche Probleme. So müssen die Beutel, die mit Sekreten oder Exkreten gefüllt sind, vor der Entsorgung entleert werden. Das Entleeren wird vorwiegend manuell durch das Pflegepersonal vorgenommen, was eine unzumutbare hygienische Belastung für das Personal darstellt, da hier die Gefahr einer Tröpfcheninfektion besteht. Weiterhin ist eine Verschleppung bzw. eine unkontrollierbare Verbreitung von Keimen nicht auszuschließen. Die so entleerten Beutel werden danach als "B-Müll" (infektiös) in speziellen Behältern gesammelt und zwischengelagert. Auch bei der Zwischenlagerung kann es beim Handling der Urinbeutel zu einer Belastung für das Personal und die Umwelt kommen. Da die Entsorgung dieser flexiblen Beutel durch den mit Krankheitserregern belasteten Inhalt nicht normal zu entsorgen ist (Sondermüll), ergeben sich höhere Kosten.
Dem Problem der Entleerung mit seinen Schwierigkeiten bei der Entsorgung sowohl aus Hygiene- als auch aus Umweltgründen nimmt sich das Gbm 297 05 265 an. Danach wurde eine Zusatzeinrichtung mit zwei Schneidvorrichtungen für Steckbecken- Spülapparate mit thermischer Desinfektion entwickelt, mit der es möglich ist, gefüllte Einwegbeutel im geschlossenen Apparat, ohne Kontaminationsgefahr für das Personal, aufzuschneiden, zu entleeren, abzuspülen und thermisch zu desinfizieren. Dieser Urin- und Sekretbeutelzerschneider ist eine mechanische Vorrichtung, die in der Regel für einen sehr großen oder zwei kleinere Beutel geeignet ist. Die Beutel werden in eine herausklappbare Apparatur eingelegt und fixiert. Dies geschieht je nach Beutelform und Ausstattung entweder durch Einhängen einer Beutelöse an einem von vier Aufnahmedornen oder durch Befestigung des Beutelschlauches an einem von vier Halteklammern. Beim Schließen der Apparatur werden die Beutel von den Schneidvorrichtungen automatisch aufgeschnitten und der Inhalt entleert sich selbständig im Inneren des Apparates.
Danach werden die Beutel dem üblichen Programmablauf des Streckbecken-Spülapparates unterzogen, d. h. sie werden automatisch gründlich abgespült und anschließend thermisch desinfiziert. Nach Programmende und automatischer Entriegelung der Apparatetür kann der Apparat geöffnet, der entleerte und desinfizierte Beutel entnommen und bedingt dem normalen Hausmüll oder sogar Werkstoffmüll zugeführt werden.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß die Zusatzeinrichtung nur mit sehr hohen Kosten herstellbar ist. Das wirkt sich letztlich nachteilig auf die Nachrüstkosten für die ohnehin nicht im Geld schwimmenden Altenheime und Krankenhäuser aus. Ein weit größerer Nachteil ist aber der, daß der aus einem Kunststoff bestehende Beutel, nach dem er aufgeschnitten und sich selbständig entleert hat, in sich zusammenfällt und durch die an den Innenseiten des Beutels verbleiben Reste von Urin oder anderer Sekrete verklebt. Damit ist zwar ein vollständiges desinfizieren der zerschnittenen Beutel von außen möglich, ein aktives Durchströmen von Dampf an den Innenflächen des Beutels aber nicht gegeben. Damit bleiben immer Reste von Urin oder anderer Sekrete an den inneren Beutelresten sichtbar. Dies stellt eine zusätzliche Belastung derer dar, die die Steckbecken- und Spülapparate mit den zerschnittenen Beutelresten entleeren müssen und es muß weiter in Frage gestellt werden, inwieweit können diese Beutelreste den normalen Hausmüll oder sogar Werkstoffmüll zugeführt werden oder müssen die nicht sogar über Sondermüll entsorgt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Einrichtungen auszuschließen und eine Einrichtung für Steckbecken- und Spülapparate vorzustellen, die es ermöglicht, Urin- und Sekretbeutel sowohl von innen als auch von außen zu spülen und zu desinfizieren um diese dann im weiteren dem normalen Hausmüll oder Werkstoffmüll zur Entsorgung zuzuführen, die sich durch einfache Handhabung auszeichnet, ein schnelles Nachrüsten von Steckbecken- und Spülapparaten ermöglicht und kostengünstig herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die in der Waschkammer von Steckbecken- Spülapparaten angeordnete Reinigungsdüse in ihrem Düsengrundkörper zum einen eine Austrittsöffnung zur Außenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel und zum anderen eine Austrittsöffnung zur Innenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel besitzt, wobei die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung und dem Urin- oder Sekretbeutel über einen Drainageschlauch hergestellt wird, der mit seinem einem Ende, über ein konisches Innengewinde arretiert, in der Austrittsöffnung befestigt wird und mit seinem anderen Ende mit dem Eingang des Urin-Sekretbeutel verbunden ist. Es ist möglich, daß der Drainageschlauch mit seinem einem Ende auf einem Doppelnippel, der über das konische Innengewinde in der Austrittsöffnung arretiert wird, gesteckt werden kann.
Diese Lösung hat gegenüber den bekannten Einrichtungen den Vorteil, daß mit der Einrichtung ein Reinigen und Desinfizieren der Urin- oder Sekretbeutel sowohl von außen als auch von innen möglich wird. Damit ist die Gewähr gegeben, daß auch die Innenseiten frei von Krankheitserregern sind und damit die Urin- oder Sekretbeutel bedenkenlos über den Haus- oder Werkstoffmüll entsorgt werden können. Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil ist, daß sich bereits vorhandene Steckbecken-Spülapparate sehr schnell, kurzfristig und vor allem kostengünstig nachrüsten lassen. Dazu erfolgt nur ein Austausch der in der Regel bereits vorhandene Reinigungsdüse in Steckbecken-Spülapparaten mit der erfindungsgemäßen Einrichtung. Eine andere Möglichkeit wäre, daß die Steckbecken-Spülapparate neben der bereits vorhandenen Reinigungsdüse für die Außenreinigung mit einer weiteren Reinigungsdüse für den Innenbereich der Urin-Sekretbeutel nachgerüstet werden. Mit dieser Einrichtung wird aber auch der Weg geöffnet, entsprechende Urin- oder Sekretbeutel der Wiederverwendung zuzuführen.
Die an der Waschkammertür angeordnete Halterung ist als Universalhalterung ausgebildet und sowohl zu Aufnahme von Urinflaschen bzw. Steckkörben als auch zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel geeignet. Zu diesem Zweck ist auf dem Grundkörper der Halterung ein Klapprost angeordnet, der zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel angehoben und in angehobener Stellung durch einen Klappmechanismus gehalten wird. Durch ein Herunterklappen des Klapprostes wird die Halterung zur Aufnahme von Urinflaschen oder Spülkörben freigegeben. Die Halterung kann auch als separate Baueinheit zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel ausgebildet sein. Die Halterung ist ein Auflagerost, der, mit einer Urin- oder Sekretbeutelhalterung versehen, über einen Befestigungsfuß an der Waschkammertür befestigt wird. Das hat den Vorteil, daß ohne großen Aufwand die an der Waschkammertür von Steckbecken-Spülapparaten angeordnete Halterung für Urinflaschen bzw. Steckkörbe aus ihrer Arretierung herausgenommen und unter Nutzung dieser das Auflagerost zur Halterung der Urin- oder Sekretbeutel befestigt wird.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Steckbecken-Spülapparates im geöffnetem Zustand,
Fig. 2 einen Schnitt A-A durch die Einrichtung ohne Doppelnippel,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Einrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt A-A durch die Einrichtung mit Doppelnippel,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Universalhalterung,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Universalhalterung,
Fig. 7 ein Auflagerost.
Nach Fig. 1 bestehen Steckbecken - Spülapparate im wesentlichen aus einer Waschkammer 9 mit einer Waschkammertür 7. Auf der Innenfläche der Waschkammertür 7 ist eine Halterung 8 angeordnet, die, erfindungsgemäß als Universalhalterung ausgebildet, sowohl zur Aufnahme einer Urinflasche oder eines Spülkorbes, der mit unterschiedlichen Desinfektionsgütern bestückt sein kann, als auch zur Aufnahme eines Urin- oder Sekretbeutel 3 geeignet ist. Dazu ist auf dem Grundkörper einer bekannten Halterung für Urinflaschen oder Spülkörbe zusätzlich ein Klapprost 18 mit einer Urin- oder Sekretbeutelhalterung 6 gemäß Fig. 5 angeordnet. Steht die Reinigung und Desinfektion von Urin- oder Sekretbeutel 3 an, so wird der Klapprost 18 angehoben und in der angehobenen Stellung durch einen Klappmechanismus 16 gehalten. Im umgekehrtem Falle wird der Klappmechanismus 16 gelöst, der Klapprost 18 nach unten geklappt und die Halterung 8 zur Aufnahme von Urinflaschen oder Spülkörben Reinigung und Desinfektion freigegeben. Eine andere Möglichkeit zur Halterung von Desinfektionsgütern besteht darin, daß neben der bekannten Halterung für Urinflaschen bzw. Spülkörbe eine zusätzliche, von der bekannten Halterung losgelöste getrennte Baueinheit für die Halterung der Urin- oder Sekretbeutel 3 eingesetzt wird. Zu diesem Zweck wird die Halterung für Urinflaschen bzw. Spülkörbe aus ihrer Befestigung an der Waschkammertür 7 gelöst und herausgenommen und eine Halterung für Urin- oder Sekretbeutel 3 eingesetzt. Diese besteht nach Fig. 7 aus einem Auflagerost 2 mit einer entsprechenden Urin- oder Sekretbeutelhalterung 6 und einem Befestigungsfuß 17 der die Aufgabe hat, den Auflagerost 2 an der Waschkammertür 7 zu halten und zu befestigen. Der Waschkammertür 7 gegenüberliegend befindet sich an der Rückwand der Waschkammer 9 eine Reinigungsdüse 1. Die Reinigungsdüse 1 nach Fig. 2 und 3 besteht aus einem Düsengrundkörper 10, einem Gewindeanschlußstück 11, einer ersten Austrittsöffnung 14 für die Außenreinigung und -desinfektion und einer zweiten Austrittsöffnung 15 für die Innenreinigung und -desinfektion. Über einen Drainageschlauch 4 wird eine Verbindung zwischen einem Urin- oder Sekretbeutel 3 und der Reinigungsdüse 1 derart hergestellt, daß der Drainageschlauch 4 mit seinem einem Ende, über ein konisches Innengewinde 13 arretiert, direkt an der Austrittsöffnung 15 befestigt wird und mit seinem anderen Ende mit dem Eingang des Urin- oder Sekretbeutel 3 verbunden ist. Durch diese Verbindung gelangt das Reinigungs- bzw. Desinfektionsmedium in das Innere der zu reinigenden Urin- oder Sekretbeutel 3. Eine andere Möglichkeit zur Befestigung des Drainageschlauches 4 an der Austrittsöffnung 15 der Reinigungsdüse 1 besteht darin, daß der Drainageschlauch 4 auf einem Doppelnippel 12 gesteckt wird, der über das konisches Innengewinde 13 in der Austrittsöffnung 15 arretiert ist. Das bietet sich insbesondere dort an, wo der Drainageschlauch 4 kein Anschlußstück zur Arretierung an der Austrittsöffnung 15 über das konische Innengewinde besitzt. Zum Entleeren, Reinigen und Desinfizieren wird der gefüllte Urin- oder Sekretbeutel 3 über die Urin- oder Sekretbeutelhalterung 6, die Spezialhaken oder Ösen sein können, auf dem Klapprost 18 fixiert. Der Drainageschlauch 4, am Urin- oder Sekretbeutel 3 sitzend, wird - entsprechend geführt - über das konische Innengewinde 13 in der Austrittsöffnung 15 mit einer halben Umdrehung fest an der Reinigungsdüse 1 arretiert. Nach Anschluß des Drainageschlauches 4 wird die Ablaßvorrichtung 5 des Urin- oder Sekretbeutel 3 geöffnet. Durch die vorgegebene Lage des Urin- oder Sekretbeutel 3 kann in dieser Phase noch keine Flüssigkeit aus dem Urin- oder Sekretbeutel 3 heraustreten. Danach wird die Waschkammertür 9 geschlossen und das Programm des Steckbecken-Spülapparates gestartet. Aus dieser Lage heraus entleert sich der Urin- oder Sekretbeutel 3, unterstützt durch das aus der Reinigungsdüse 1 über den Drainageschlauch 4 austretende Reinigungsmedium, welches in das Innere des Urin- Sekretbeutel 3 gedrückt wird. Nach der Entleerung durchströmt über den gleichen Weg ein Desinfektionsmedium den Urin- oder Sekretbeutel 3 und bewirkt somit eine sichere innere Desinfektion. Die äußere Reinigung und gleichzeitige Desinfektion des Urin-Sekretbeutel 3 erfolgt über ein aus der Austrittsöffnung 14 der Reinigungsdüse 1 in die Waschkammer 9 einströmendes Reinigungs- bzw. Desinfektionsmedium. Dieses als auch das für die Innenreinigung bzw. -desinfektion eingesetzte Medium kann 102°C heißer Dampf oder auch eine desinfektionshaltige Flüssigkeit sein.
Bezugszeichenliste
1
Reinigungsdüse
2
Auflagerost
3
Urin- oder Sekretbeutel
4
Drainageschlauch
5
Ablaßvorrichtung
6
Urin- oder Sekretbeutelhalterung
7
Waschkammertür
8
Halterung
9
Waschkammer
10
Düsengrundkörper
11
Gewindeanschlußstück
12
Doppelnippel
13
konisches Innengewinde
14
Austrittsöffnung
15
Austrittsöffnung
16
Klappmechanismus
17
Befestigungsfuß
18
Klapprost

Claims (7)

1. Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln für Steckbecken-Spülapparate mit einer an der Waschkammertür (7) befestigten Halterung zur Aufnahme einer Urinflasche oder eines Spülkorbes und einer an der gegenüberliegenden Seite der Waschkammertür (7) angeordneten Reinigungsdüse (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsdüse (1) in ihrem Düsengrundkörper (10) zum einen eine Austrittsöffnung (14) zur Außenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel (3) und zum anderen eine Austrittsöffnung (15) zur Innenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel (3) besitzt wobei die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung (15) und dem Urin- oder Sekretbeutel (3) über einen Drainageschlauch (4) hergestellt wird, der mit seinem einem Ende, über ein konisches Innengewinde (13) arretiert, in der Austrittsöffnung (15) befestigt wird und mit seinem anderen Ende mit dem Eingang des Urin- oder Sekretbeutel (3) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drainageschlauch (4) mit seinem einem Ende auf einem Doppelnippel (12), der über das konische Innengewinde (13) in der Austrittsöffnung (15) arretiert wird, gesteckt werden kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Waschkammertür (7) angeordnete Halterung (8), als Universalhalterung ausgebildet, sowohl zur Aufnahme von Urinflaschen bzw. Steckkörben als auch zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel (3) geeignet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Grundkörper der Halterung (8) ein Klapprost (18) angeordnet ist, der zur Aufnahme Urin- oder Sekretbeutel (3) angehoben und in angehobener Stellung durch einen Klappmechanismus (16) gehalten wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Herunterklappen des Klapprostes (18) die Halterung (8) zur Aufnahme von Urinflaschen oder Spülkörben freigegeben wird.
6. Einrichtung nach einen der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (8) als separate Baueinheit zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel (3) ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (8) ein Auflagerost (2) ist, der, mit einer Urin- oder Sekretbeutelhalterung (6) versehen, über einen Befestigungsfuß (17) an der Waschkammertür (7) befestigt ist.
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IT202100001532A1 (it) 2021-01-28 2022-07-28 Tecnotrust Srl Macchina per il taglio, lo svuotamento e il risciacquo interno di sacche contenenti fluidi organici

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DE19514467A1 (de) * 1995-04-19 1996-10-24 Hans Biermaier Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Verunreinigungen enthaltenden Behältern, insbesondere von Urinbeuteln

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