DE19823326A1 - Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln - Google Patents
Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und SekretbeutelnInfo
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Abstract
Bei der medizinischen Versorgung von Patienten in Altenheimen und Krankenhäusern werden in den letzten Jahren immer häufiger Einwegbeutel zur Sammlung und Entsorgung von Körperflüssigkeiten eingesetzt. Dem Problem der Entleerung mit ihren Schwierigkeiten bei der Entsorgung sowohl aus Hygiene- als auch aus Umweltgründen nimmt sich die vorliegende Erfindung an. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln, die es ermöglicht, Urin- oder Sekretbeutel unter Nutzung bekannter Steckbecken-Spülapparate gleichzeitig von innen als auch von außen zu reinigen und zu desinfizieren. Dies geschieht durch ein kostengünstiges und kurzfristiges Umrüsten der Steckbecken-Spülapparate auf die erfindungsgemäße Einrichtung. Die Einrichtung besteht aus einer, gegenüber der Waschkammertür von Steckbecken-Spülapparaten angeordneten Reinigungsdüse, die in ihrem Düsengrundkörper zum einen eine Austrittsöffnung zur Außenreinigung und Desinfektion und zum anderen eine Austrittsöffnung zur Innenreinigung der Urin- oder Sekretbeutel besitzt, wobei die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung und dem Urin- oder Sekretbeutel über einen Drainageschlauch hergestellt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und
Sekretbeuteln für Steckbecken-Spülapparate.
Bei der medizinischen Versorgung von Patienten in Altenheimen und Krankenhäusern werden
in den letzten Jahren immer häufiger Einwegbeutel zur Sammlung und Entsorgung von
Körperflüssigkeiten eingesetzt.
Die Entsorgung der Beutel entsprechend dem Abfallrecht stößt dabei in der täglichen Praxis
auf erhebliche Probleme. So müssen die Beutel, die mit Sekreten oder Exkreten gefüllt sind,
vor der Entsorgung entleert werden. Das Entleeren wird vorwiegend manuell durch das
Pflegepersonal vorgenommen, was eine unzumutbare hygienische Belastung für das Personal
darstellt, da hier die Gefahr einer Tröpfcheninfektion besteht. Weiterhin ist eine Verschleppung
bzw. eine unkontrollierbare Verbreitung von Keimen nicht auszuschließen.
Die so entleerten Beutel werden danach als "B-Müll" (infektiös) in speziellen Behältern
gesammelt und zwischengelagert. Auch bei der Zwischenlagerung kann es beim Handling der
Urinbeutel zu einer Belastung für das Personal und die Umwelt kommen.
Da die Entsorgung dieser flexiblen Beutel durch den mit Krankheitserregern belasteten Inhalt
nicht normal zu entsorgen ist (Sondermüll), ergeben sich höhere Kosten.
Dem Problem der Entleerung mit seinen Schwierigkeiten bei der Entsorgung sowohl aus
Hygiene- als auch aus Umweltgründen nimmt sich das Gbm 297 05 265 an.
Danach wurde eine Zusatzeinrichtung mit zwei Schneidvorrichtungen für Steckbecken-
Spülapparate mit thermischer Desinfektion entwickelt, mit der es möglich ist, gefüllte
Einwegbeutel im geschlossenen Apparat, ohne Kontaminationsgefahr für das Personal,
aufzuschneiden, zu entleeren, abzuspülen und thermisch zu desinfizieren.
Dieser Urin- und Sekretbeutelzerschneider ist eine mechanische Vorrichtung, die in der Regel
für einen sehr großen oder zwei kleinere Beutel geeignet ist. Die Beutel werden in eine
herausklappbare Apparatur eingelegt und fixiert. Dies geschieht je nach Beutelform und
Ausstattung entweder durch Einhängen einer Beutelöse an einem von vier Aufnahmedornen
oder durch Befestigung des Beutelschlauches an einem von vier Halteklammern. Beim
Schließen der Apparatur werden die Beutel von den Schneidvorrichtungen automatisch
aufgeschnitten und der Inhalt entleert sich selbständig im Inneren des Apparates.
Danach werden die Beutel dem üblichen Programmablauf des Streckbecken-Spülapparates
unterzogen, d. h. sie werden automatisch gründlich abgespült und anschließend thermisch
desinfiziert. Nach Programmende und automatischer Entriegelung der Apparatetür kann der
Apparat geöffnet, der entleerte und desinfizierte Beutel entnommen und bedingt dem normalen
Hausmüll oder sogar Werkstoffmüll zugeführt werden.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß die Zusatzeinrichtung nur mit sehr hohen Kosten
herstellbar ist. Das wirkt sich letztlich nachteilig auf die Nachrüstkosten für die ohnehin nicht
im Geld schwimmenden Altenheime und Krankenhäuser aus. Ein weit größerer Nachteil ist
aber der, daß der aus einem Kunststoff bestehende Beutel, nach dem er aufgeschnitten und sich
selbständig entleert hat, in sich zusammenfällt und durch die an den Innenseiten des Beutels
verbleiben Reste von Urin oder anderer Sekrete verklebt. Damit ist zwar ein vollständiges
desinfizieren der zerschnittenen Beutel von außen möglich, ein aktives Durchströmen von
Dampf an den Innenflächen des Beutels aber nicht gegeben. Damit bleiben immer Reste von
Urin oder anderer Sekrete an den inneren Beutelresten sichtbar. Dies stellt eine zusätzliche
Belastung derer dar, die die Steckbecken- und Spülapparate mit den zerschnittenen
Beutelresten entleeren müssen und es muß weiter in Frage gestellt werden, inwieweit können
diese Beutelreste den normalen Hausmüll oder sogar Werkstoffmüll zugeführt werden oder
müssen die nicht sogar über Sondermüll entsorgt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Einrichtungen
auszuschließen und eine Einrichtung für Steckbecken- und Spülapparate vorzustellen, die es
ermöglicht, Urin- und Sekretbeutel sowohl von innen als auch von außen zu spülen und zu
desinfizieren um diese dann im weiteren dem normalen Hausmüll oder Werkstoffmüll zur
Entsorgung zuzuführen, die sich durch einfache Handhabung auszeichnet, ein schnelles
Nachrüsten von Steckbecken- und Spülapparaten ermöglicht und kostengünstig herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die in der Waschkammer von Steckbecken-
Spülapparaten angeordnete Reinigungsdüse in ihrem Düsengrundkörper zum einen eine
Austrittsöffnung zur Außenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel und zum
anderen eine Austrittsöffnung zur Innenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel
besitzt, wobei die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung und dem Urin- oder Sekretbeutel
über einen Drainageschlauch hergestellt wird, der mit seinem einem Ende, über ein konisches
Innengewinde arretiert, in der Austrittsöffnung befestigt wird und mit seinem anderen Ende mit
dem Eingang des Urin-Sekretbeutel verbunden ist. Es ist möglich, daß der Drainageschlauch
mit seinem einem Ende auf einem Doppelnippel, der über das konische Innengewinde in der
Austrittsöffnung arretiert wird, gesteckt werden kann.
Diese Lösung hat gegenüber den bekannten Einrichtungen den Vorteil, daß mit der Einrichtung
ein Reinigen und Desinfizieren der Urin- oder Sekretbeutel sowohl von außen als auch von
innen möglich wird. Damit ist die Gewähr gegeben, daß auch die Innenseiten frei von
Krankheitserregern sind und damit die Urin- oder Sekretbeutel bedenkenlos über den Haus-
oder Werkstoffmüll entsorgt werden können. Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil ist, daß
sich bereits vorhandene Steckbecken-Spülapparate sehr schnell, kurzfristig und vor allem
kostengünstig nachrüsten lassen. Dazu erfolgt nur ein Austausch der in der Regel bereits
vorhandene Reinigungsdüse in Steckbecken-Spülapparaten mit der erfindungsgemäßen
Einrichtung. Eine andere Möglichkeit wäre, daß die Steckbecken-Spülapparate neben der
bereits vorhandenen Reinigungsdüse für die Außenreinigung mit einer weiteren
Reinigungsdüse für den Innenbereich der Urin-Sekretbeutel nachgerüstet werden. Mit dieser
Einrichtung wird aber auch der Weg geöffnet, entsprechende Urin- oder Sekretbeutel der
Wiederverwendung zuzuführen.
Die an der Waschkammertür angeordnete Halterung ist als Universalhalterung ausgebildet und
sowohl zu Aufnahme von Urinflaschen bzw. Steckkörben als auch zur Aufnahme der Urin-
oder Sekretbeutel geeignet. Zu diesem Zweck ist auf dem Grundkörper der Halterung ein
Klapprost angeordnet, der zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel angehoben und in
angehobener Stellung durch einen Klappmechanismus gehalten wird. Durch ein
Herunterklappen des Klapprostes wird die Halterung zur Aufnahme von Urinflaschen oder
Spülkörben freigegeben. Die Halterung kann auch als separate Baueinheit zur Aufnahme der
Urin- oder Sekretbeutel ausgebildet sein. Die Halterung ist ein Auflagerost, der, mit einer Urin-
oder Sekretbeutelhalterung versehen, über einen Befestigungsfuß an der Waschkammertür
befestigt wird. Das hat den Vorteil, daß ohne großen Aufwand die an der Waschkammertür
von Steckbecken-Spülapparaten angeordnete Halterung für Urinflaschen bzw. Steckkörbe aus
ihrer Arretierung herausgenommen und unter Nutzung dieser das Auflagerost zur Halterung
der Urin- oder Sekretbeutel befestigt wird.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Steckbecken-Spülapparates im geöffnetem Zustand,
Fig. 2 einen Schnitt A-A durch die Einrichtung ohne Doppelnippel,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Einrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt A-A durch die Einrichtung mit Doppelnippel,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Universalhalterung,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Universalhalterung,
Fig. 7 ein Auflagerost.
Nach Fig. 1 bestehen Steckbecken - Spülapparate im wesentlichen aus einer Waschkammer 9
mit einer Waschkammertür 7. Auf der Innenfläche der Waschkammertür 7 ist eine Halterung 8
angeordnet, die, erfindungsgemäß als Universalhalterung ausgebildet, sowohl zur Aufnahme
einer Urinflasche oder eines Spülkorbes, der mit unterschiedlichen Desinfektionsgütern
bestückt sein kann, als auch zur Aufnahme eines Urin- oder Sekretbeutel 3 geeignet ist. Dazu
ist auf dem Grundkörper einer bekannten Halterung für Urinflaschen oder Spülkörbe zusätzlich
ein Klapprost 18 mit einer Urin- oder Sekretbeutelhalterung 6 gemäß Fig. 5 angeordnet. Steht
die Reinigung und Desinfektion von Urin- oder Sekretbeutel 3 an, so wird der Klapprost 18
angehoben und in der angehobenen Stellung durch einen Klappmechanismus 16 gehalten. Im
umgekehrtem Falle wird der Klappmechanismus 16 gelöst, der Klapprost 18 nach unten
geklappt und die Halterung 8 zur Aufnahme von Urinflaschen oder Spülkörben Reinigung und
Desinfektion freigegeben. Eine andere Möglichkeit zur Halterung von Desinfektionsgütern
besteht darin, daß neben der bekannten Halterung für Urinflaschen bzw. Spülkörbe eine
zusätzliche, von der bekannten Halterung losgelöste getrennte Baueinheit für die Halterung
der Urin- oder Sekretbeutel 3 eingesetzt wird. Zu diesem Zweck wird die Halterung für
Urinflaschen bzw. Spülkörbe aus ihrer Befestigung an der Waschkammertür 7 gelöst und
herausgenommen und eine Halterung für Urin- oder Sekretbeutel 3 eingesetzt. Diese besteht
nach Fig. 7 aus einem Auflagerost 2 mit einer entsprechenden Urin- oder Sekretbeutelhalterung
6 und einem Befestigungsfuß 17 der die Aufgabe hat, den Auflagerost 2 an der
Waschkammertür 7 zu halten und zu befestigen. Der Waschkammertür 7 gegenüberliegend
befindet sich an der Rückwand der Waschkammer 9 eine Reinigungsdüse 1. Die
Reinigungsdüse 1 nach Fig. 2 und 3 besteht aus einem Düsengrundkörper 10, einem
Gewindeanschlußstück 11, einer ersten Austrittsöffnung 14 für die Außenreinigung und
-desinfektion und einer zweiten Austrittsöffnung 15 für die Innenreinigung und -desinfektion.
Über einen Drainageschlauch 4 wird eine Verbindung zwischen einem Urin- oder Sekretbeutel
3 und der Reinigungsdüse 1 derart hergestellt, daß der Drainageschlauch 4 mit seinem einem
Ende, über ein konisches Innengewinde 13 arretiert, direkt an der Austrittsöffnung 15 befestigt
wird und mit seinem anderen Ende mit dem Eingang des Urin- oder Sekretbeutel 3 verbunden
ist. Durch diese Verbindung gelangt das Reinigungs- bzw. Desinfektionsmedium in das Innere
der zu reinigenden Urin- oder Sekretbeutel 3. Eine andere Möglichkeit zur Befestigung des
Drainageschlauches 4 an der Austrittsöffnung 15 der Reinigungsdüse 1 besteht darin, daß der
Drainageschlauch 4 auf einem Doppelnippel 12 gesteckt wird, der über das konisches
Innengewinde 13 in der Austrittsöffnung 15 arretiert ist. Das bietet sich insbesondere dort an,
wo der Drainageschlauch 4 kein Anschlußstück zur Arretierung an der Austrittsöffnung 15
über das konische Innengewinde besitzt. Zum Entleeren, Reinigen und Desinfizieren wird der
gefüllte Urin- oder Sekretbeutel 3 über die Urin- oder Sekretbeutelhalterung 6, die
Spezialhaken oder Ösen sein können, auf dem Klapprost 18 fixiert. Der Drainageschlauch 4,
am Urin- oder Sekretbeutel 3 sitzend, wird - entsprechend geführt - über das konische
Innengewinde 13 in der Austrittsöffnung 15 mit einer halben Umdrehung fest an der
Reinigungsdüse 1 arretiert. Nach Anschluß des Drainageschlauches 4 wird die
Ablaßvorrichtung 5 des Urin- oder Sekretbeutel 3 geöffnet. Durch die vorgegebene Lage des
Urin- oder Sekretbeutel 3 kann in dieser Phase noch keine Flüssigkeit aus dem Urin- oder
Sekretbeutel 3 heraustreten. Danach wird die Waschkammertür 9 geschlossen und das
Programm des Steckbecken-Spülapparates gestartet. Aus dieser Lage heraus entleert sich der
Urin- oder Sekretbeutel 3, unterstützt durch das aus der Reinigungsdüse 1 über den
Drainageschlauch 4 austretende Reinigungsmedium, welches in das Innere des Urin-
Sekretbeutel 3 gedrückt wird. Nach der Entleerung durchströmt über den gleichen Weg ein
Desinfektionsmedium den Urin- oder Sekretbeutel 3 und bewirkt somit eine sichere innere
Desinfektion. Die äußere Reinigung und gleichzeitige Desinfektion des Urin-Sekretbeutel 3
erfolgt über ein aus der Austrittsöffnung 14 der Reinigungsdüse 1 in die Waschkammer 9
einströmendes Reinigungs- bzw. Desinfektionsmedium. Dieses als auch das für die
Innenreinigung bzw. -desinfektion eingesetzte Medium kann 102°C heißer Dampf oder auch
eine desinfektionshaltige Flüssigkeit sein.
1
Reinigungsdüse
2
Auflagerost
3
Urin- oder Sekretbeutel
4
Drainageschlauch
5
Ablaßvorrichtung
6
Urin- oder Sekretbeutelhalterung
7
Waschkammertür
8
Halterung
9
Waschkammer
10
Düsengrundkörper
11
Gewindeanschlußstück
12
Doppelnippel
13
konisches Innengewinde
14
Austrittsöffnung
15
Austrittsöffnung
16
Klappmechanismus
17
Befestigungsfuß
18
Klapprost
Claims (7)
1. Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln für
Steckbecken-Spülapparate mit einer an der Waschkammertür (7) befestigten Halterung zur
Aufnahme einer Urinflasche oder eines Spülkorbes und einer an der gegenüberliegenden
Seite der Waschkammertür (7) angeordneten Reinigungsdüse (1), dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungsdüse (1) in ihrem Düsengrundkörper (10) zum einen eine
Austrittsöffnung (14) zur Außenreinigung und Desinfektion der Urin- oder Sekretbeutel
(3) und zum anderen eine Austrittsöffnung (15) zur Innenreinigung und Desinfektion der
Urin- oder Sekretbeutel (3) besitzt wobei die Verbindung zwischen der Austrittsöffnung
(15) und dem Urin- oder Sekretbeutel (3) über einen Drainageschlauch (4) hergestellt wird,
der mit seinem einem Ende, über ein konisches Innengewinde (13) arretiert, in der
Austrittsöffnung (15) befestigt wird und mit seinem anderen Ende mit dem Eingang des
Urin- oder Sekretbeutel (3) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drainageschlauch (4) mit
seinem einem Ende auf einem Doppelnippel (12), der über das konische Innengewinde (13)
in der Austrittsöffnung (15) arretiert wird, gesteckt werden kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Waschkammertür
(7) angeordnete Halterung (8), als Universalhalterung ausgebildet, sowohl zur Aufnahme
von Urinflaschen bzw. Steckkörben als auch zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel (3)
geeignet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Grundkörper der
Halterung (8) ein Klapprost (18) angeordnet ist, der zur Aufnahme Urin- oder Sekretbeutel
(3) angehoben und in angehobener Stellung durch einen Klappmechanismus (16) gehalten
wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Herunterklappen
des Klapprostes (18) die Halterung (8) zur Aufnahme von Urinflaschen oder Spülkörben
freigegeben wird.
6. Einrichtung nach einen der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung
(8) als separate Baueinheit zur Aufnahme der Urin- oder Sekretbeutel (3) ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (8) ein
Auflagerost (2) ist, der, mit einer Urin- oder Sekretbeutelhalterung (6) versehen, über einen
Befestigungsfuß (17) an der Waschkammertür (7) befestigt ist.
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| DE1998123326 DE19823326A1 (de) | 1998-05-26 | 1998-05-26 | Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln |
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| DE1998123326 Withdrawn DE19823326A1 (de) | 1998-05-26 | 1998-05-26 | Einrichtung zum Entleeren und Desinfizieren von Urin- und Sekretbeuteln |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19823326A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002067839A1 (en) * | 2001-02-26 | 2002-09-06 | Bruce Robert Burrows | Pathological waste disposal unit |
| US7091220B2 (en) | 1999-12-27 | 2006-08-15 | Gruenenthal Gmbh | Substituted indole Mannich bases |
| IT202100001532A1 (it) | 2021-01-28 | 2022-07-28 | Tecnotrust Srl | Macchina per il taglio, lo svuotamento e il risciacquo interno di sacche contenenti fluidi organici |
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| DE19514467A1 (de) * | 1995-04-19 | 1996-10-24 | Hans Biermaier | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Verunreinigungen enthaltenden Behältern, insbesondere von Urinbeuteln |
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1998
- 1998-05-26 DE DE1998123326 patent/DE19823326A1/de not_active Withdrawn
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