DE19822166A1 - Stufenloses Getriebe - Google Patents
Stufenloses GetriebeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein stufenloses Getriebe.
Stufenlose Getriebe sind in unterschiedlichsten Ausführungen bekannt, insbesondere
auch mechanische Getriebe, beispielsweise solche unter Verwendung von Lamellen oder
aber auf Friktions-Basis, aber auch hydraulische Getriebe. Diese bekannten Getriebe
erfüllen sicherlich in ihrem speziellen Anwendungsbereich die jeweiligen Anforderungen.
Nachteilig ist aber die vielfach relativ aufwendige Konstruktion, wobei speziell
mechanische Lamellen-Getriebe mit Kegelscheiben oder Kegelräder auch den Nachteil
haben, daß große Kräfte oder Momente infolge der dünnen Lamellen nur schlecht
übertragen werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein stufenloses Getriebe aufzuzeigen, welches bei einfacher
Konstruktion auch Übertragung hoher Kräfte bzw. Momente zuläßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein stufenloses Getriebe entsprechend dem Patentanspruch
1 ausgebildet.
Das erfindungsgemäße Getriebe ist im wesentlichen ein mechanisches Getriebe, bei dem
als übertragendes Element bzw. als Antrieb wenigstens eine endlos umlaufende Kette
vorgesehen ist, die über wenigstens zwei Kettenradanordnungen geführt ist, von denen
eine Kettenradanordnung von zwei achsgleich angeordneten Kegelscheiben oder
Kegelrädern gebildet ist, die mit ihren Kegelflächen einander zugewandt sind und zur
Änderung der Übersetzung des Getriebes axial relativ zueinander bewegt werden, und
zwar bevorzugt symmetrisch zu einer gedachten Mittelebene zwischen den beiden
Kegelrädern- oder scheiben. Durch die Änderung des axialen Abstandes ändert sich auch
der Teilkreisdurchmesser, auf dem die an der Kette vorgesehenen Querstege mit ihren
Enden an den Kegelscheiben anliegen und damit das Übersetzungsverhältnis. Für den
formschlüssigen Eingriff der Antriebskette mit den Kegelrädern sind an diesen Kegelrädern
Mitnehmer vorgesehen, die mit Zähnen an der Antriebskette zusammenwirken und durch
Steuergetriebe synchron mit dem Umlauf der Kegelscheiben oder Kegelräder derart
zwischen einer Eingriffsstellung, in der der jeweilige Mitnehmer mit einem Zahn der
Kette in Eingriff steht, und einer nicht Eingriffsstellung, in der der Mitnehmer außer
Eingriff mit den Zähnen der Kette ist, bewegbar ist, daß jeweils wenigstens ein Mitnehmer
in die Antriebskette eingreift.
Die Mitnehmer sind bevorzugt an einem Träger oder Steg vorgesehen, der sich zwischen
den beiden Kegelrädern erstreckt und mit diesen umläuft und dessen radialer Abstand von
der Achse der Kegelräder sich mit dem Achsabstand der Kegelräder umgekehrt
proportional ändert.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung Konstruktion verwendet in einer bevorzugten Ausführung schräg gestellte
Zähne, welche auch große Drehmomente aufnehmen können. Ein weiterer Vorteil der
erfindungsgemäßen Konstruktion besteht in der Möglichkeit, Teile des Getriebes, mittels
Anwendung einer "modulhaften Bauweise" zu kombinieren, d. h. statt mechanischer Teile
können hydraulische, statt Einfach-Ketten Mehrfach-Spezialketten usw. verwendet
werden.
Diese werden aber wieder grundlegend in zwei Arten von Antriebs-Ketten eingeteilt,
nämlich in solche mit starren Zähnen 1, 1a, entsprechend Fig. 1 und solche mit
beweglichen Zähnen 1b, 1c entsprechend Fig. 2 und 1d und 1e entsprechend Fig. 3 und
4.
Eine weitere Möglichkeit der technischen Ausführungsform besteht darin, die in diese
Zähne eingreifenden Bolzen oder Mitnehmer 2, 2a (Fig. 5 und 6), 2b und 2c (Fig. 7 und
8), 2d und 2e (Fig. 9 und 10) sowohl mit Federkraft (Fig. 5 und 6), evtl. auch mittels
Pneus, als auch hydraulisch durch Pumpen-Kolben 4, 4a (Fig. 7 und 8) bzw. durch
Pumpen-Kolben 4b, 4c (Fig. 9 und 10) zu bewegen.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Getriebes beruht auf dem Eingriff dieser
Mitnehmer oder Bolzen 2 bis 2e in die genannten Zähne 1 bis 1e.
Bei einer Kettenart sind starre, schräg gestellte Zähne 1, 1a ( Fig. 1) und Bolzen 2d und 2e
(Fig. 9 und 10) verwendet. Beim Gebrauch anderer Kettenarten mit beweglichen Zähnen
1b, 1c (Fig. 2) werden die Bolzen 2b, 2c der Fig. 7 und 8 verwendet. Bei einer weiteren
Kettenart mit beweglichen Zähnen 1d, 1e (Fig. 3) 2 werden die Bolzen 2, 2a der Fig. 5
und 6 zum Einsatz gebracht, welche die Zähne 1d, 1e der Fig. 4 schräg verdrehen. Bei
den Fig. 7 und 8 wird in umgekehrter Weise vorgegangen. Hier verdreht das Gleitstück
11 die Zähne 1 b, indem es nach außen schiebt und die Bolzen 2b und 2c nach unten
zurückdrückt.
Die Zähne 1 und 1a der Fig. 1 sowie 1b und 1c der Fig. 2 und 1d und 1e der Fig. 3
sind paarweise unterhalb von Trägern 5 angeordnet. Auch die Kette 6 der Fig. 13 ist
darunter angebracht (oder Mehrfach-Ketten, bei größeren Kräften). Es können
verschiedene Arten von Antriebsketten 6 verwendet werden, z. B. Rollen- oder
Zahnketten. Jede der beiden Kegelscheiben 7 der Fig. 11, 13 14 und 15 ist oben und
unten mit einem Schlitz 65 (Fig. 11) versehen, in welchem die Stege 8, 8a (8a ist
spiegelbildlich, aber wegen der Übersichtlichkeit weggelassen) entsprechend der Fig. 13
auf und ab gleiten, wenn die Kegelscheiben 7 zwecks Drehzahl-Änderung axial
zueinander verstellt werden.
Die Stege 8, 8a Zeichnung 8 werden mittels einer sogenannten "Nürnbergr-Schere" 9,
(oder anderem) verstellt, welche an den Stegen 8 und an den Kegelscheiben 7 angebracht
sind. An den Enden der beiden Stege 8 befinden sich die Zahneingriffselemente (A). (Hier
nicht gezeichnet - detailliert aber in Fig. 5-10). Es sind insgesamt vier gleichartige
Zahneingriffselemente oder Mitnehmer angeordnet, die sich spiegelbildlich
gegenüberstehen. Diese werden von den dazugehörigen Nocken, auf denen sich jeweils
mehrere verschiedene Nockenbahnen befinden, angetrieben. Nocke 42 der Fig. 5 und 6,
Nocke 13 der Fig. 9 und 10, Nocke 51 der Fig. 7 und 8. Die jeweilige verwendete Nocke
sitzt am Ende jedes der beiden Stege 8 und ist in einer Nut auf der Welle 14 verschiebbar
(Fig. 5-10 und 13) und wird von diesen auch angetrieben. Der Antrieb dieser Wellen 14
(Fig. 13), welche an ihren Enden an den Kegelscheiben 7 gelagert sind, (Lager 63 und 64),
erfolgt von den Ritzeln 54. Diese sind starr an den Verschiebeteilen 36, 36a angebracht.
Beim Drehen der Kegelscheiben 7 laufen die Ritzel 55, welche sich auf den Wellen 14
befinden, auf dem starren Ritzeln 54 ab. Zugleich können die beiden Kegelscheiben 7
zueinander verschoben werden. Auf jedem der vier Zahneingriffs-Elemente (A), befinden
sich zwei Bolzen 2 bis 2e (Fig. 5-10), welche mit verschiedenen Hilfsmitteln an die
starren Zähne 1 und 1a (Fig. 1) oder beweglichen Zähne 1d und 1e (Fig. 4) gleichzeitig
hingeschoben werden, und im dritten Fall, wie schon erwähnt, werden die beweglichen
Zähne 1b und 1c (Fig. 2) zu den Bolzen 2b und 2c hin verdreht, so daß diese 1b und 1c
an der Schrägkante der Bolzen 2b und 2c anliegen.
Wird eine Kette 6 (Fig. 1) mit starren Zähnen 1 und 1a verwendet, so treffen die Bolzen
2d und 2e (Fig. 9 und 10), wenn diese von den Federn 62 bewegt werden, zunächst auf
den waagrecht stehenden Hinlenkhebel 10 auf, der sich unterhalb des Zahns 1 befindet,
dann erst auf den schräg gestellten Zahn 1 und 1a der Fig. 1. Dabei wird der
Hinlenkhebel 10 so vom Gleitstück 11a (Fig. 9 und 10) geführt, daß kein schlagartiger
Aufprall entsteht. Dies wird durch die drehende Nocke 13 erreicht. Am Ende des
Gleitstückes 11 a befindet sich der Zapfen 12, welcher in die Nocke 13 eingreift. Die
Welle 14 macht eine Umdrehung pro Umdrehung der Kegelscheiben 7 (Fig. 13). Der
Hinlenkhebel 10 ist mit einer Rückhol-Feder 15 (Fig. 1, 9 und 10) versehen, welche im
Ruhezustand mittels des Anschlages 16, 16a (Fig. 1) diesen waagrecht hält. Die gleiche
Funktion haben auch die Federn 17 (Fig. 2) mit dem Anschlag 18; außerdem die Federn
19 und die Anschläge 20 und 20a (Fig. 4).
Eine spezielle (endlos) Kette 6 (Fig. 1-4 und 12) läuft auf zwei gegeneinander nur axial
verschiebbaren Kegelscheiben 7 Zeichnung 8 ab. Die Welle 21 ist der Abtrieb und die
Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 12). Die Welle 21 (Fig. 11 und 13) ist gegen
die Mitte zu genutet, worauf sich die beiden Kegelscheiben 7 befinden. Die Abtriebswelle
21 und Antriebwelle 22 sind im Gehäuse 23 (Fig. 12, 13) gelagert. Die Antriebswelle 22
trägt starr das Kettenrad 24 und dieses ist als Rolle verbreitert, um den Ablauf der breiten
Ketten-Träger 5 (Fig. 1-4, 13) zu gewährleisten. Je nachdem die beiden Kegelscheiben 7
entsprechend Fig. 13 mehr oder weniger weit auseinanderstehen, läuft die Kette 6, auf
einen kleineren oder größeren Umfang ab. In der Fig. 12 ist der kleine Umfang strichliert
und der große Umfang ausgezogen. Daher muß die Kettenspannerrolle 25 der Fig. 12, 15
durch Verschieben auf der Führung 26 entsprechend gespannt werden. Dies geschieht
mittels der Spindel 27, welche von außen gedreht wird (Fig. 12). Dabei wird die Gabel 28
(Fig. 12, 14) bewegt und die Achse 29, auf welcher sich die Kettenspannerrolle 25
drehbar befindet, verschoben. Die Spindel 27 ist im Gehäuse 23 und im Gehäuse-Ansatz
23c gelagert, ebenfalls auch die Spindel 32 im Gehäuse-Ansatz 23a und 23b. Durch die
Verdrehung der Spindel 27 werden noch weitere Regelungen bewirkt, und zwar die
axiale Verschiebung der beiden Kegelscheiben 7 (Fig. 13) zueinander. Zunächst wird die
Verdrehung der Spindel 27 (Fig. 12), auf die Ritzel 30 und 31 übertragen und weiter auf
die Spindel 32. Diese bewegt das Gestänge 33 mit den Keilen 34 und 34a (Fig. 13). Die
Keile 34 und 34a sind seitlich an der Gehäusewand 23 geführt. Die Verschiebeteile 36
und 36a haben die Führung 35 und 35a am Gehäuse 23. Dadurch können die daran
befindlichen Drucklager 37 und Kegelscheiben 7 verschoben werden. Die Umlenkrolle
38 (Fig. 12, 14) dient dazu, daß die Kette 6 auf einen Umschlingungs-Winkel von etwas
mehr als 180 Grad gehalten wird, und zwar zur Sicherstellung der Überschneidung der
Dauer des Zahneingriffs der sich dabei abwechselnden Stege 8 bzw. der dortigen
Mitnehmer oder Bolzen 2, 2a, 2b, 2c, 2d bzw. 2e. Die Umlenkrolle 38 (Fig. 12, 14) wird
radial verstellt, indem die gabelförmige Muffe 39, mittels der Spindel 32 verschoben
wird, wobei der Gabelhebel 40 mit der lose umlaufenden Umlenkrolle 38 verstellt wird.
Die Achse 41 ist an den Enden im Gehäuse 23 fixiert. An jener Stelle, an der die Kette 6
mit deren Trägern 5 von der Umlenkrolle 38 an die Kegelscheiben 7 gedrückt wird,
beginnt der Zahneingriff.
Mechanische Ausführungen (Fig. 5 und 6):
Die auf der Welle 14 sitzende, drehende Nocke 42 spannt mittels des U-förmigen Hebels 43, welcher am Rahmen 44 geführt ist, die Federn 3 und 3a (3a nicht gezeichnet, weil symmetrisch), dabei werden die beiden Winkelhebel 45 und 45a (rechte Seite symmetrisch), bewegt. Diese schieben mittels der Hebel 46 und 46a die beiden Keile 47 und 47a (46a und 47a nicht gezeichnet, da symmetrisch) nach innen, daducrh werden die beiden Bolzen 2 und 2a in Richtung der Zähne 1d und 1e (Fig. 3 und 4) geschoben. Zwei Zahneingriffs-Elemente eines Steges 8 arbeiten immer paarweise zusammen. Die Draufsicht der Zeichnung 3 ergänzt sich rechts spiegelbildlich. Die Federteller 48 sind am U-förmigen Hebel 43 fixiert, die beiden anderen Federteller 49, beweglich. Die Keile 47 und Bolzen 2 und 2a haben eine Führung. Gleichzeitig mit der Bewegung der Bolzen 2 und 2a (Fig. 5, 6), wird auf der Innenseite der Zähne 1d und 1e das Gleitstück 11b (Fig. 5, 6, 3) nach innen geführt, bis zum Anschlag 50, zur Nockenentlastung. Ebenfalls wird das Gleitstück 11 a (Fig. 9, 10) an jeder Stegseite 8 nach innen geführt. Die Anschläge 50 sind auf jedem Steg 8 paarweise fixiert, also für jedes Zahneingriffselement ein Stück. Bei den hydraulischen Ausführungen der Fig. 7-10 werden sie nicht benötigt. Durch das Anpressen der Bolzen 2 bis 2e (Fig. 5-10) an die schräg gestellten Zähne 1 bis 1e (Fig. 1-10) entsteht der Kraftschluß in vorwärts strebender Richtung, welcher eine halbe Umdrehung lang erhalten wird, da nachher das nächste Zahnelemente- bzw. Bolzenpaar eingreift und der gleiche Vorgang sich wiederholt. Zur Bremsung können die Zähne 1 und Bolzen 2d und 2e (Fig. 9, 10) auch mit kleinen Sägezähnen versehen werden.
Die auf der Welle 14 sitzende, drehende Nocke 42 spannt mittels des U-förmigen Hebels 43, welcher am Rahmen 44 geführt ist, die Federn 3 und 3a (3a nicht gezeichnet, weil symmetrisch), dabei werden die beiden Winkelhebel 45 und 45a (rechte Seite symmetrisch), bewegt. Diese schieben mittels der Hebel 46 und 46a die beiden Keile 47 und 47a (46a und 47a nicht gezeichnet, da symmetrisch) nach innen, daducrh werden die beiden Bolzen 2 und 2a in Richtung der Zähne 1d und 1e (Fig. 3 und 4) geschoben. Zwei Zahneingriffs-Elemente eines Steges 8 arbeiten immer paarweise zusammen. Die Draufsicht der Zeichnung 3 ergänzt sich rechts spiegelbildlich. Die Federteller 48 sind am U-förmigen Hebel 43 fixiert, die beiden anderen Federteller 49, beweglich. Die Keile 47 und Bolzen 2 und 2a haben eine Führung. Gleichzeitig mit der Bewegung der Bolzen 2 und 2a (Fig. 5, 6), wird auf der Innenseite der Zähne 1d und 1e das Gleitstück 11b (Fig. 5, 6, 3) nach innen geführt, bis zum Anschlag 50, zur Nockenentlastung. Ebenfalls wird das Gleitstück 11 a (Fig. 9, 10) an jeder Stegseite 8 nach innen geführt. Die Anschläge 50 sind auf jedem Steg 8 paarweise fixiert, also für jedes Zahneingriffselement ein Stück. Bei den hydraulischen Ausführungen der Fig. 7-10 werden sie nicht benötigt. Durch das Anpressen der Bolzen 2 bis 2e (Fig. 5-10) an die schräg gestellten Zähne 1 bis 1e (Fig. 1-10) entsteht der Kraftschluß in vorwärts strebender Richtung, welcher eine halbe Umdrehung lang erhalten wird, da nachher das nächste Zahnelemente- bzw. Bolzenpaar eingreift und der gleiche Vorgang sich wiederholt. Zur Bremsung können die Zähne 1 und Bolzen 2d und 2e (Fig. 9, 10) auch mit kleinen Sägezähnen versehen werden.
Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, ist der Rahmen 44 ist am Steg 8 angebracht. Nach einer
halben Umdrehung der Kegelscheiben 7 beginnt die Rückbewegung der Bolzen 2 und 2a,
und der beweglichen Zähne 1d und 1e (Fig. 3, 4) in die Ausgangsstellung. Die drehende
Nocke 42, Zeichnung 3 zieht den U-förmigen Hebel 43 am Zapfen 52 nach oben,
wodurch das angebrachte Gelenk 53, (spiegelbildlich ebenfalls) den unteren Federteller
49 nach oben zieht und den Winkelhebel 45 nach außen bewegt. Dadurch werden die
Keile 47 mittels der angelenkten Hebel 46 nach außen gezogen und damit auch die
Bolzen 2 und 2a zurückbewegt. Da nun auch das Gleitstück 11b mittels der Nocke 42
zurückbewegt wird, können die Rückhol-Federn 19 (Fig. 4) die beweglichen Zähne 1d
und 1e wieder in die rechtwinklige Ausgangs-Stellung bringen, wobei die Anschläge 20
und 20a den Weg begrenzen. Letzteres gilt auch für die anderen beweglichen Zähne 1b
und 1c (Fig. 2) Rückhol-Federn 17, Anschläge 18, weiteres auch für die Hinklenk-Hebel
10, Anschläge 16 und 16a (Fig. 1), Rückhol-Federn 15 Zeichnung 5. Oberhalb der Bolzen
2 bis 2e ist verbunden mit dem Steg 8 eine kleine Abdeckung 66 (Fig. 5-10) 66a
angebracht, um ein Hineinfallen der anliegenden Ketten-Träger 5 in die Kegelscheiben-
Schlitze 65 (Fig. 11) zu verhindern. Zur Vermeidung von Ketten-Schwingungen beim
Betrieb, können ggfs. Dämpfungs-Vorrichtungen (in bekannter Weise) angebracht werden.
Zahneingriffs-Elemente (Fig. 5-10) und Ketten 6 mit den Trägern 5 sind austauschbar.
Wird statt der mechanischen Ausführung eine hydraulische verwendet Fig. 7-10) bleibt
die Art des Zahneingriffs sinngemäß erhalten. Der symmetrische Hebel 57 (Fig. 9, 10)
wird mittels des Zapfens 56 von der Nocke 13 gehoben und drückt über die Federn 62,
die Bolzen 2d und 2e gegen die Hinlenk-Hebel 10. Diese werden wie bei der
mechanischen Ausführung, mittels des Gleitstückes 11a, an welchen sich der Zapfen 12
(evtl. mit einer Rolle versehen) befindet, von der Nocke 13 gesteuert. Zugleich heben sich
die an den Bolzen 2d und 2e angebrachten Kolben 4b und 4c und saugen
Hydraulikflüssigkeit an bzw. aus dem darunterliegenden Ausgleichsraum. In diesem
befinden sich zwei kleine Kolben 58 mit Federn 59 zum Ausgleich der verschiedenen
Füllmengen. Das Ventil 60 mit der Ventilfeder 61 zum Rückgang schließt nun für eine
halbe Umdrehung, wodurch die Bolzen 2d und 2e arretiert sind und der Kraftschluß
hergestellt ist. Das Ventil 60 wird von der Nocke 13 auf einer eigenen Nockenbahn
angetrieben. Nach Öffnen des Ventils 60 zieht die Nocke 13 den Hebel 57 zurück und
das angebrachte Gelenk 53, die Bolzen 2d und 2e. Dabei befördern die beiden Kolben
4b und 4c die Hydraulik-Flüssigkeit wieder in den unteren Ausgleichsraum zurück.
Mittels der Rückholfedern 15 und dem Anschlag 16 werden die Hinlenkhebel 10 wieder
in die Ausgangslage zurückgeführt, wobei das Gleitstück 11a (zurückgehend), steuernd
wirkt. Der Zyklus wiederholt sich dann. Bei der Konstruktion der Fig. 7 und 8 ist der
Unterschied, daß die Bolzen 2b und 2c anstatt nach oben nach unten gedrückt werden.
Die Nocke 51 zieht das Gleitstück 11 am Zapfen 12 (mit Lager) nach unten. Dadurch
werden die Zähne 1b schräg gestellt und die Bolzen 2b und 2c nach unten geschoben
und die Federn 62 zusammengedrückt, sowie die Kolben 4 und 4a nach unten bewegt.
Dabei wird überschüssige Hydraulik-Flüssigkeit in den Ausgleichsraum befördert, wo sich
die Kolben 58 sowie die Federn 59 befinden, so dann schließt das Ventil 60 mittels der
Ventilfeder 61 und der drehenden Nocke 51. Die Bolzen 2b und 2c sind nun wieder
arretiert und der Kraftschluß hergestellt. Nach einer halben Umdrehung öffnet das Ventil
60 infolge der entsprechenden Nockenbahn. Die Kolben 4 und 4a gehen durch den
Druck der Federn 62 nach oben. Der Federweg wird durch die Gelenke 53 begrenzt.
Zugleich wird das Gleitstück 11 mittels des Zapfens 12, (mit Lager) von der Nocke 51
hinaufgeschoben. Durch die Rückholfeder 17 und Anschläge 18, Zeichnung 1, Fig. 2
werden die Zähne 1b und 1c wieder in die rechtwinklige Ausgangsstellung gebracht. Der
Vorgang wiederholt sich nun. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde die detallierte
Darstellung der vier strichlierten Bereiche, welche in der Zeichnung 8 mit "A"
gekennzeichnet wurden, weggelassen. Die genaue Darstellung dieser Bereiche "A" sind
aus den Fig. 5-10 ersichtlich. Ebenfalls aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit
wurde in Fig. 13 auf die Darstellung des zweiten Steges 8a, welcher sich spiegelbildlich
gegenüber dem Steg 8 befindet, verzichtet, um die Darstellung der Spindel 32 zu
ermöglichen. Die Wellen 14 (Fig. 13) sind an den Enden an den Kegelscheiben 7 gelagert,
und zwar in Lagern 63 und 64 (Fig. 11, 13).
Die beschriebenen Getriebe sind also im wesentlichen ein mechanisches Getriebe, bei
denen als übertragendes Element bzw. als Antrieb die endlos umlaufende Kette 6
vorgesehen ist, die über Kettenradanordnungen geführt ist, von denen eine von den
beiden achsgleich angeordneten Kegelscheiben oder Kegelrädern 7, eine von der
Umlenkrolle 38, eine von der Kettenspannrolle 25 und eine von dem Kettenrad 24
gebildet ist. Die Kegelscheiben oder Kegelrädern 7 sind mit ihren Kegelflächen einander
zugewandt sind und zur Änderung der Übersetzung des Getriebes axial relativ
zueinander bewegbar, und zwar symmetrisch zu einer gedachten Mittelebene zwischen
den beiden Kegelrädern- oder scheiben 7. Durch die Änderung des axialen Abstandes
ändert sich auch der Teilkreisdurchmesser, auf dem die an der Kette 6 vorgesehenen
Querstege oder Kettenträger 5 mit ihren Enden an den Kegelscheiben 7 anliegen und
damit das Übersetzungsverhältnis. Für den formschlüssigen Eingriff der Antriebskette 6
mit den Kegelrädern 7 sind an diesen Mitnehmer oder Bolzen 2-2e vorgesehen, die mit
Zähnen 1-1e an der Antriebskette 6 zusammenwirken und durch Steuergetriebe
synchron mit dem Umlauf der Kegelscheiben oder Kegelräder 6 derart zwischen einer
Eingriffsstellung, in der der jeweilige Mitnehmer mit einem Zahn der Kette in Eingriff
steht, und einer Nicht-Eingriffsstellung bewegbar, in der der jeweilige Mitnehmer außer
Eingriff mit den Zähnen der Kette ist, und zwar derart, daß jeweils wenigstens zwei
Mitnehmer 2-2e an einem Seg 8 bzw. 8a in die Antriebskette 6 eingreifen.
Die Mitnehmer sind an einem Träger oder Steg 8 bzw. 8a vorgesehen, der sich zwischen
den beiden Kegelrädern 7 erstreckt und mit diesen umläuft und dessen radialer Abstand
von der Achse 21 der Kegelräder 7 sich mit dem Achsabstand der Kegelräder 7 umgekehrt
proportional ändert.
1
,
1
a Zähne (fixe)
1
b,
1
c Zähne (beweglich)
1
d,
1
e Zähne (beweglich)
2
,
2
a Bolzen
2
b,
2
c Bolzen
2
d,
2
e Bolzen
4
,
4
a Pumpen-Kolben
4
b,
4
c Pumpen-Kolben
11
Gleitstück
5
(Ketten) -Träger
6
Kette
7
Kegelscheiben
65
Schlitz
8
-(a) Stege
8
Steg
9
"Nürnberger Schere"
"A" Zahneingriffselemente
"A" Zahneingriffselemente
42
Nocke
13
Nocke
51
Nocke
14
Welle
63
Lager
64
Lager
54
Ritzel
36
,
36
a Verschiebeteile
55
Ritzel
62
Federn
10
Hinlenk-Hebel
10
Hinlenk-Hebel
11
a Gleitstück
12
Zapfen
15
Rückhol-Feder
16
Anschlag
17
Federn
18
Anschlag
19
Federn
20
,
20
a Anschläge
21
(Abtriebs)-Welle
22
Antriebs-Welle
23
Gehäuse
24
Kettenrad
25
Kettenspanner-Rolle
26
Führung
27
Spindel
28
Gabel
29
Achse
23
c Gehäuse-Ansatz
32
Spindel
23
a,
23
b Gehäuse-Ansatz
30
,
31
Ritzel
33
Gestänge
34
,
34
a Keile
35
,
35
a Führung
37
Drucklager
38
Umlenkrolle
39
Gabelform
Muffe
40
Gabel-Hebel
41
Achse
43
U-förmiger Hebel
44
Rahmen
3
,
3
a Federn
45
,
45
a Winkelhebel
46
,
46
a Hebel
47
,
47
a Keile
48
Federteller
49
Federteller (beweglich)
11
b Gleitstück
50
Anschlag
52
Zapfen
53
Gelenk
66
a Abdeckung
66
Abdeckung
65
Kegelsch. Schlitze
57
symmetrischer Hebel
56
Zapfen
58
Kolben
59
Federn
60
Ventil
61
Ventilfeder
63
Lager
64
Lager
66
a Abdeckung
66
Abdeckung
Claims (14)
1. Stufenloses Getriebe, gekennzeichnet durch wenigstens eine Antriebs- bzw.
Gelenkkette, die eine geschlossene, über wenigstens zwei Kettenradanordnungen
geführte Schlaufe bildet, wobei eine Kettenradanordnung von zwei um eine
gemeinsame Achse umlaufenden Kegelscheiben oder -Rädern gebildet ist, die mit
ihren Kegelflächen einander zugewandt sind und deren axialer Abstand zur Änderung
der Übersetzung des Getriebes veränderbar ist, wobei an der Kelle Querträger
vorgesehen sind, die sich an der jeweils um die eine Kettenradanordnung geführten
Kettenlänge beidendig an den Kegelscheiben oder -Rädern dieser einen
Kettenradanordnung abstützen, und wobei an der Kette oder den Kettengliedern Zähne
vorgesehen sind, die mit Mitnehmern an der einen Kettenradanordnung derart
zusammenwirken, daß zumindest jeweils ein Zahn der Kette mit wenigstens einen
Mitnehmer der einen Kettenradordnung in Eingriff steht.
2. Stufenloses Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne an der
Kette feste Zähne sind.
3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne an der Kette
beweglich bzw. schwenkbar sind.
4. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel
zum gesteuerten Zustellen der Mitnehmer an die Zähne der Kette sowie zum
gesteuerten Entfernen oder Wegbewegen der Mitnehmer von der Kette.
5. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnehmer zum Zustellen parallel zur Achse der Kegelscheiben oder -Räder
bewegbar sind, und zwar aus einer Eingriffsstellung, in der der jeweilige Mitnehmer
mit einem Zahn der Kette in Eingriff steht, und einer nicht Eingriffsstellung, in der der
jeweilige Mitnehmer außer Eingriff mit den Zähnen der Kette ist.
6. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel
zum kontrollierten Bewegen bzw. Zustellen der Mitnehmer.
7. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zähne jeweils über eine Schrägfläche mit einer Schrägfläche der Mitnehmer in
Eingriff stehen.
8. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnehmer Bolzen sind.
9. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigung der Mitnehmer hydraulisch und/oder mechanisch, beispielsweise durch
Federn, und/oder pneumatisch erfolgt.
10. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an beiden Kegelscheiben oder -Rädern jeweils Mitnehmer vorgesehen sind.
11. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der wenigstens einen Kegelscheibe zumindest zwei um 180° um die Achse der
Kegelscheibe versetzte Mitnehmer vorgesehen sind.
12. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnehmer jeweils als Gruppe bestehend aus wenigstens zwei einander
unmittelbar benachbarten Mitnehmern angeordnet sind.
13. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Steuerung der Bewegung der Mitnehmer synchron mit der Drehbewegung der
Kegelscheiben oder Kegelräder Steuergetriebe vorgesehen sind.
14. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Steuergetriebe für das gesteuerte Zustellen oder Bewegen der Mitnehmer
selbsthämmend ausgebildet oder von selbsthämmenden Antriebselementen, wie Keile,
Schnecken, Nocken oder dergleichen gebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998122166 DE19822166A1 (de) | 1998-05-16 | 1998-05-16 | Stufenloses Getriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998122166 DE19822166A1 (de) | 1998-05-16 | 1998-05-16 | Stufenloses Getriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19822166A1 true DE19822166A1 (de) | 1999-12-02 |
Family
ID=7868100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998122166 Withdrawn DE19822166A1 (de) | 1998-05-16 | 1998-05-16 | Stufenloses Getriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19822166A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1719652B1 (de) * | 2005-05-03 | 2015-08-19 | Peugeot Citroën Automobiles SA | Verschlussvorrichtung mit gelenkig verbundenen Verschlusselementen sowie ein Automobil mit zumindest einer solchen Verschlussvorrichtung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE588458C (de) * | 1932-01-06 | 1933-11-24 | Anton Lang | Scheibe mit veraenderlichem Durchmesser |
| DE1122795B (de) * | 1958-08-26 | 1962-01-25 | E T H Walter Isler Dipl Ing | Stufenlos einstellbares Kettengetriebe |
| JPH06159053A (ja) * | 1992-11-18 | 1994-06-07 | Sanshin Ind Co Ltd | 船外機の排気装置 |
-
1998
- 1998-05-16 DE DE1998122166 patent/DE19822166A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE588458C (de) * | 1932-01-06 | 1933-11-24 | Anton Lang | Scheibe mit veraenderlichem Durchmesser |
| DE1122795B (de) * | 1958-08-26 | 1962-01-25 | E T H Walter Isler Dipl Ing | Stufenlos einstellbares Kettengetriebe |
| JPH06159053A (ja) * | 1992-11-18 | 1994-06-07 | Sanshin Ind Co Ltd | 船外機の排気装置 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1719652B1 (de) * | 2005-05-03 | 2015-08-19 | Peugeot Citroën Automobiles SA | Verschlussvorrichtung mit gelenkig verbundenen Verschlusselementen sowie ein Automobil mit zumindest einer solchen Verschlussvorrichtung |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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