DE19822045A1 - Energieversorgungseinrichtung - Google Patents
EnergieversorgungseinrichtungInfo
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Abstract
Eine Einrichtung zur Versorgung eines an einer Außenseite eines Fahrzeuges angeordneten elektrischen Verbrauchers mit elektrischer Energie, umfassend elektrische Übertragungsmittel, mit denen der elektrische Verbraucher an eine Energiequelle im Inneren eines Fahrzeuges anschließbar ist, soll dahingehend ausgestaltet werden, daß ihre Installation ohne bauliche Maßnahmen am Fahrzeug durchführbar ist. DOLLAR A Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die elektrischen Übertragungsmittel ein im Fahrzeuginneren angeordnetes, an die Energiequelle des Fahrzeuges anschließbares Senderelement und ein auf der Fahrzeugaußenseite angeordnetes, an den elektrischen Verbraucher anschließbares Empfängerelement aufweisen, wobei das Senderelement und das Empfängerelement zur Energieübertragung einander gegenüberliegend beiderseits einer Wandung des Fahrzeuges angeordnet sind.
Description
Ein auf einem Fahrzeugdach angeordneter elektrischer Verbrau
cher, wie z. B. Blaulicht, Taxi-Leuchte, Signalleuchten für
Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr, Notarzt, Pannen
dienst, muß mit elektrischer Energie versorgt werden, um bei
spielsweise Leuchtmittel, einen Elektromotor für den Rotati
onsantrieb eines Blaulichtes oder einen Lautsprecher des
elektrischen Verbrauchers zu betreiben.
Ein solcher elektrischer Verbraucher kann zum einen stationär
an der Fahrzeugaußenseite befestigt sein. Ebenso gibt es zum
anderen elektrische Verbraucher, die lösbar an der Fahrzeug
außenseite befestigbar sind. Außerdem kann es notwendig sein,
den elektrischen Verbraucher besonders rasch, beispielsweise
auf dem Dach des Fahrzeuges anzubringen und in Betrieb zu
nehmen. Beispielsweise bei einem als Magnetfuß-Blaulicht aus
gebildeten Verbraucher, der im Bedarfsfall auf dem Dach eines
ansonsten getarnten Einsatzfahrzeuges der Polizei rasch ange
bracht werden muß.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ver
sorgung eines derartigen an einer Außenseite eines Fahrzeuges
angeordneten elektrischen Verbrauchers mit elektrischer Ener
gie gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Energieversorgungseinrichtung weist bei her
kömmlichen, auf einem Fahrzeugdach angebrachten, elektrischen
Verbrauchern üblicherweise ein Stromversorgungskabel auf, das
beispielsweise durch einen Türspalt oder einen Fensterspalt
in den Fahrzeuginnenraum eingeführt ist. Im Inneren des Fahr
zeuges kann das Stromversorgungskabel dann an eine Energie
quelle, beispielsweise das elektrische Bordnetz des Fahrzeu
ges, z. B. über eine Anschlußbuchse eines Zigarettenanzünders,
angeschlossen werden. Aufgrund einer derartigen Führung des
Stromversorgungskabels wird insbesondere die Dichtfunktion
der Türe bzw. des Fensters beeinträchtigt.
Bei verbesserten elektrischen Verbrauchern weist deren Ener
gieversorgungseinrichtung verbraucherseitig wiederum ein
Stromversorgungskabel auf, das mit einem Stecker versehen
ist. Dieser Stecker korrespondiert mit einer am Fahrzeug be
festigten, insbesondere im Türrahmenbereich angeordneten
Buchse, die ihrerseits an die fahrzeugseitige Energiequelle
im Inneren des Fahrzeuges angeschlossen ist. Eine derartige
Energieversorgungseinrichtung mit Stecker und Buchse ist bei
spielsweise aus der DE 43 28 169 C1 bekannt. Mit Hilfe dieser
Maßnahme ist eine Energiezufuhr von der Energiequelle im
Fahrzeuginneren zum Vebraucher möglich, ohne Schließ- oder
Dichtungseigenschaften von Türe oder Fenster zu beeinträchti
gen. Jedoch ist die Installierung der Energieversorgungsein
richtung durch die fahrzeugseitige Montage der elektrischen
Anschlußbuchse relativ aufwendig und somit kostenintensiv,
dies gilt besonders dann, wenn ein Fahrzeug nachträglich mit
einer derartigen Energieversorgungseinrichtung ausgestattet
werden soll.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
eine Energieversorgungseinrichtung der eingangs genannten Art
dahingehend auszugestalten, daß zu ihrer Installierung keine
Veränderungen am Fahrzeug durchgeführt werden müssen.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Energieversor
gungseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Ener
gieübertragung von einer Energiequelle im Inneren des Fahr
zeuges zu dem Verbraucher auf der Außenseite des Fahrzeuges
kabellos durch eine Wand des Fahrzeuges zu realisieren. Zu
diesem Zweck wird ein mit der Energiequelle verbundenes Sen
derelement und ein mit dem Verbraucher verbundenes Empfän
gerelement vorgeschlagen, die vorzugsweise beiderseits der zu
durchdringenden Wandung des Fahrzeuges angeordnet sind. Um
den auf der Außenseite des Fahrzeuges angeordneten Verbrau
cher mit elektrischer Energie versorgen zu können, müssen - außer
der Anordnung des Senderelementes und des Empfängerele
mentes - keinerlei bauliche Maßnahmen am Fahrzeug durchge
führt werden. Ebenfalls werden keinerlei Funktionen des Fahr
zeuges bzw. von Fahrzeugbauteilen, wie z. B. Tür- und Fenster
dichtigkeit, durch die erfindungsgemäße Energieversorgungs
einrichtung beeinträchtigt. Dabei können das Senderelement
und das Empfängerelement selbsthaltend ausgebildet sein, bei
spielsweise indem sie jeweils mit einem Saugfuß ausgestattet
sind.
Um während einer Übertragung von elektrischer Energie vom
Senderelement zum Empfängerelement nachteilige Wechselwirkun
gen mit der Fahrzeugwandung, durch die diese Energieübertra
gung stattfindet, zu vermeiden, kann diese Fahrzeugwandung
bei einer bevorzugten Ausführungsform aus einem elektrisch
nichtleitenden Werkstoff bestehen. Die genannte Fahrzeugwan
dung kann dann beispielsweise aus einem Kunststoff oder
Kunststoffverbundwerkstoff gebildet sein, der beispielsweise
bei Leichtbaufahrzeugen Anwendung findet.
Vorzugsweise wird die vorgenannte, elektrisch nichtleitende
Fahrzeugwandung jedoch von einer Fensterscheibe des Fahrzeu
ges, wie z. B. eine Seitenscheibe, die Frontscheibe, die Heck
scheibe oder das Dachfenster, gebildet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Energieversorgungseinrichtung kann die Energieübertragung auf
induktivem Weg erfolgen, wobei dann das Senderelement als
Primärspule und das Empfängerelement als Sekundärspule ausge
bildet ist bzw. eine solche enthält. Auf diese Weise kann ei
ne besonders effiziente Energieübertragung realisiert werden.
Für die Übertragung größerer elektrischer Energien wird die
induktiv arbeitende Energieversorgungseinrichtung nach der
Erfindung mit einem Hochfrequenzgenerator ausgestattet, der
entweder der Primär- oder Senderspule vorgeschaltet oder im
Senderelement integriert ist. Eine besonders effektive Ener
gieübertragung ergibt sich, wenn die induktive Energieüber
tragung mit einer Wechselstromfrequenz von wenigstens 20 kHz
arbeitet.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der induktiv
mit zwei Spulen arbeitenden erfindungsgemäßen Energieübertra
gungseinrichtung kann eine der Spulen einen Ringmagneten auf
weisen, der mit einem korrespondierenden Eisenring oder Ring
magneten der anderen Spule zusammenwirkt, derart, daß sich
das Empfängerelement und das Senderelement anziehen. Durch
diese Maßnahme können sich das Empfängerelement und das Sen
derelement gegenseitig gegen die dazwischenliegende Fahrzeug
wandung vorspannen und mittelbar aneinander festhalten. Da
durch kann eine besonders rasche Installation der Energie
übertragungseinrichtung realisiert werden, da inbesondere für
das Empfängerelement keine zusätzlichen Haltemittel erforder
lich sind. Außerdem wird die Leistungsfähigkeit der Spulen
hinsichtlich der Energieübertragung durch einen Ringmagneten
oder durch einen Eisenring erheblich verbessert.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung kann das Empfän
gerelement in den Verbraucher integriert sein, so daß keine
separate Installation des Empfängerelementes bei der Anbrin
gung des Verbrauchers erforderlich ist.
Das der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch
einen elektrischen Verbraucher zum Anordnen an einer Außen
seite eines Fahrzeuges gelöst, der mit einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Energieversorgungseinrichtung ausgestattet ist.
Weitere wichtige Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen an
hand der Zeichnungen. Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Seitenansicht auf einen Dachbereich eines Fahr
zeuges, in dem ein mit der erfindungsgemäßen Ener
gieübertragungseinrichtung ausgestatteter elektri
scher Verbraucher angeordnet ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht wie in Fig. 1, jedoch einer ande
ren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energie
übertragungseinrichtung, und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Anordnung aus Fig. 3.
Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist ein als Magnetfußblaulicht
ausgebildeter elektrischer Verbraucher 1 auf einem Dach 2 ei
nes im übrigen nicht dargestellten Kraftfahrzeuges ange
bracht. Der beispielhaft als Magnetfußblauleuchte ausgebilde
te Verbraucher 1 weist einen Fuß 3 auf, in dem ein Magnet
enthalten ist, der mit dem in der Regel aus Blech bestehenden
Fahrzeugdach 2 unter Ausbildung einer ausreichenden Halte
kraft für den Verbraucher 1 zusammenwirkt.
Zur Sicherung des Verbrauchers 1 gegen ein ungewolltes Ent
fernen vom Fahrzeugdach 2 ist eine Fangleine 4 vorgesehen,
die beispielsweise am Fuß 3 des Verbrauchers 1 befestigt ist.
Am vom Verbraucher 1 abgewandten Ende der Fangleine 4 ist ein
Halteelement 5 befestigt, mit dem der Verbraucher 1 bei
spielsweise zwischen einem Türrahmen und einer geschlossenen
Türe am Fahrzeug verankert werden kann. Mit diesen aus
Fangleine 4 und Halteelement 5 gebildeten Sicherungsmitteln
ist der Verbraucher 1 beispielsweise gegen ein Herunter
schleudern vom Fahrzeug während eines Unfalles gesichert. Au
ßerdem erschweren die Sicherungsmittel 4, 5 den Diebstahl des
Verbrauchers 1.
Der Verbraucher 1 ist mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Ener
gieversorgungseinrichtung 6 an eine nicht dargestellte Ener
giequelle in einem Inneren 7 des Fahrzeuges angeschlossen.
Die Energieversorgungseinrichtung 6 weist dabei ein Sender
element 8 auf, das eine Primärspule 9 enthält und über elek
trische Anschlußleitungen 10 an die Energiequelle im Inneren
7 des Fahrzeuges angeschlossen werden kann. Das Senderelement
8 ist auf einer Innenseite 11 einer Fensterscheibe 12 im Dach 2
des Fahrzeuges angeordnet und insbesondere durch Verkleben
daran befestigt.
Dem Senderelement 8 gegenüberliegend ist auf einer Außenseite
13 der Dachfensterscheibe 12 ein Empfängerelement 14 angeord
net, das eine Sekundärspule 15 enthält und über elektrische
Verbindungsleitungen 16 an den Verbraucher 1 angeschlossen
ist. Das Empfängerelement 14 ist bei der Ausführungsform ent
sprechend Fig. 1 und 2 über ein Tragteil 17 an dem Verbrau
cher 1 befestigt. Dabei weist das Tragteil 17 eine den Fuß 3
des Verbrauchers 1 aufnehmende Einfassung 18 auf. Durch die
Halterung des Verbrauchers 1, beispielsweise aufgrund des im
Fuß 3 angeordneten Magneten, ist somit auch das Empfängerele
ment 14 auf der Außenseite (Dach 2) des Fahrzeuges gehaltert
und gegebenenfalls durch die Sicherungsmittel (Fangleine 4
und Halteelement 5) gesichert.
Die Energieübertragung erfolgt auf induktivem Weg. Wenn die
Primär- oder Sendespule 9 von einem Wechselstrom durchflossen
wird, erzeugt sie ein sich periodisch änderndes elektromagne
tisches Feld, das in der Sekundär- oder Empfangsspule 15 eine
elektrische Spannung induziert, die einen Stromfluß ermög
licht. Das elektromagnetische Feld kann dabei ohne weiteres
das Dachfenster 12 durchdringen, wobei es aufgrund des elek
trisch nicht leitenden Werkstoffes des Dachfensters 12 weder
zu nennenswerten Verlusten, noch zu unerwünschten Nebenwir
kungen kommt. Unerwünschte Nebenwirkungen können beispiels
weise dann auftreten, wenn das elektromagnetische Feld eine
elektrisch leitende Wandung, z. B. das Blechdach 2, durchdrin
gen soll, da dann in dieser Wandung 2 elektrische Wirbelströ
me erzeugt werden, die eine erhebliche Aufwärmung der Wandung
2 bewirken und erhebliche Energieübertragungsverluste zur
Folge haben können. Außerdem kann dadurch ein elektrisches
Bordnetz oder ein elektronisches System des Fahrzeuges beein
trächtigt werden.
Das Dachfenster 12 kann als stationäres Dachfenster ausgebil
det sein, ebenso ist eine Anwendung der erfindungsgemäße
Energieversorgungseinrichtung 6 bei einem beweglichen, insbe
sondere bei einem Schiebe- und Hebe-Dachfenster verwendbar.
Dabei ist das Dachfenster 12 während des Betriebes des Ver
brauchers 1 vorzugsweise geschlossen, um die Vorteile der er
findungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung 6 auch bei
Schlechtwetter, wie z. B. Regenwetter, ausnutzen zu können.
Zwischen Dach 2 und Dachfenster 12 ist ein Dichtungsprofil 19
angeordnet, das eine wirksame Abdichtung des Fahrzeuginneren
7 gegenüber der Umwelt gewährleistet.
Entsprechend den Fig. 3 und 4 ist bei einer bevorzugten Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Energieversorgungseinrich
tung 6 das Empfängerelement 14 in den Verbraucher 1 inte
griert. Im gezeigten Beispiel enthält dabei der Fuß 3 des
wiederum beispielhaft als Magnetfußblaulicht ausgebildeten
Verbrauchers 1 das Empfängerelement 14; bzw. das Empfänger
element 14 ist als Fuß 3 des Verbrauchers 1 ausgebildet.
Die Sekundärspule 15 des Empfängerelementes 14 ist dabei von
einem Ringmagneten 20 umgeben. In entsprechender Weise ent
hält auch das Senderelement 8 einen Ringmagneten 21, der die
Primärspule 9 umschließt. Einer der beiden Ringmagnete 20
oder 21 kann auch durch einen entsprechend ausgebildeten Ei
senring ersetzt werden. Mit Hilfe eines derartigen Ringmagne
ten 20, 21 bzw. eines Eisenringes wird zum einen die Lei
stungsfähigkeit der Spulen 9 und 15 hinsichtlich der Übertra
gung elektrischer Energie erheblich verbessert. Zum anderen
wird bei entsprechender Abstimmung der Polung der Ringmagnete
21 und 22 eine gegenseitige Anziehung der Ringmagnete 20 und
21 und somit des Senderelementes 8 und des Empfängerelementes
14 bewirkt. Durch diese magnetische Anziehungskraft kann in
besonders einfacher Weise der Verbraucher 1 auf dem Dachfen
ster 12 gehalten werden. Der Verbraucher 1 kann mit Hilfe
dieser Maßnahmen besonders kompakt ausgebildet werden.
Zur Sicherung des Verbrauchers 1 gegen unbeabsichtigtes Ent
fernen von der Fahrzeugaußenseite (Dach 2 bzw. Dachfenster
12) ist der Verbraucher 1 bzw. dessen Fuß 3 entsprechend den
Fig. 3 und 4 mit einem Haken 22 ausgestattet, der einen Rand
23 des Dachfensters 12 umgreift. Zur effektiven Sicherung des
Verbrauchers 1 auf dem Dachfenster 12 wird das Dachfenster 12
geschlossen, so daß der Haken 22 zwischen dem Rand 23 des
Dachfensters 12 und der Dichtung 19 des Daches 1 eingeklemmt
und somit sicher verankert wird. Das Dichtungsprofil 19 ist
dabei mit einer geeigneten Elastizität ausgestattet, so daß
dessen Dichtungswirkung nicht oder nur unwesentlich beein
trächtigt wird.
Ein wichtiger Vorteil der in den Fig. 3 und 4 dargestellten
Ausführungsform des elektrischen Verbrauchers 1 ist darin zu
sehen, daß dieser sehr schnell auf dem Fahrzeugdach bzw. auf
dem Dachfenster 12 montierbar ist, da er lediglich fluchtend
auf dem Senderelement 8 positioniert werden muß. Gegebenen
falls erfolgt das Einhaken des Hakens 22 am Rand 23 der Dach
fensterscheibe 12, wodurch aber gleichzeitig das Auffinden
der richtigen Positionierung bezüglich des Senderelementes 8
vereinfacht wird.
Claims (13)
1. Energieversorgungseinrichtung zur Versorgung eines an ei
ner Außenseite eines Fahrzeuges angeordneten elektrischen
Verbrauchers mit elektrischer Energie, umfassend elektrische
Übertragungsmittel, mit denen der elektrische Verbraucher an
eine Energiequelle im Inneren eines Fahrzeuges anschließbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrischen Übertragungsmittel ein im Fahrzeuginne
ren (7) angeordnetes, an die Energiequelle des Fahrzeuges an
schließbares Senderelement (8) und ein auf der Fahrzeugaußen
seite (2; 12) angeordnetes, an den elektrischen Verbraucher
(1) anschließbares Empfängerelement (14) aufweisen, wobei das
Senderelement (8) und das Empfängerelement (14) zur Energie
übertragung einander gegenüberliegend beiderseits einer Wan
dung (12) des Fahrzeuges angeordnet sind.
2. Energieversorgungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fahrzeugwandung (12), an der Senderelement (8) und
Empfängerelement (14) einander gegenüberliegen, aus einem
elektrisch nichtleitenden Werkstoff besteht.
3. Energieversorgungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrisch nicht leitende Wandung eine Fensterscheibe
(12) des Fahrzeuges ist.
4. Energieversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Senderelement (8) eine Primärspule (9) und das Em
pfängerelement (14) eine Sekundärspule (15) aufweist, wobei
die Energieübertragung induktiv erfolgt.
5. Energieversorgungseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Hochfrequenzgenerator vorgesehen ist, welcher der
Primärspule (9) vorgeschaltet oder im Senderelement (8) inte
griert ist.
6. Energieversorgungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die induktive Energieübertragung mit einer Wechselstrom
frequenz von wenigstens 20 kHz arbeitet.
7. Energieversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Senderelement (8) an der Fahrzeugwandung (12), insbe
sondere durch Verkleben, befestigt ist.
8. Energieversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Empfängerelement (14) in den Verbraucher (1) inte
griert ist.
9. Energieversorgungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4
bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Spulen (9, 15) einen Ringmagneten (20, 21) auf
weist, der mit einem korrespondierenden Eisenring oder Ring
magneten (20, 21) der anderen Spule (9, 15) zusammenwirkt, der
art, daß sich das Empfängerelement (14) und das Senderelement
(8) anziehen.
10. Energieversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbraucher (1) auf einem Dach (2) des Fahrzeuges an
geordnet ist, wobei die Fahrzeugwandung (12), an der Sender
element (8) und Empfängerelement (14) einander gegenüberlie
gend angeordnet sind, eine Dachfensterscheibe (12) des Fahr
zeuges ist.
11. Energieversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbraucher (1) auf der Fahrzeugaußenseite (2; 12)
lösbar angebracht ist, wobei Sicherungsmittel (4, 5; 22) vorge
sehen sind, die den Verbraucher (1) gegen eine ungewollte
Entfernung vom Fahrzeug sichern.
12. Energieversorgungseinrichtung nach
den Ansprüchen 3 und 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherungsmittel einen Haken (22) aufweisen, der am
Verbraucher befestigt ist, der einen Rand (23) der Fenster
scheibe (12) umgreift und der bei geschlossener Fensterschei
be (12) zwischen Fensterscheibe (12) und deren fahrzeugseiti
gen Einfassung (2) formschlüssig gehaltert ist.
13. Elektrischer Verbraucher (1) zum Anordnen an einer Außen
seite (2; 12) eines Fahrzeuges mit einer Energieversorgungs
einrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19822045A DE19822045A1 (de) | 1998-05-16 | 1998-05-16 | Energieversorgungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19822045A DE19822045A1 (de) | 1998-05-16 | 1998-05-16 | Energieversorgungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19822045A1 true DE19822045A1 (de) | 1999-11-25 |
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ID=7868018
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|---|---|---|---|
| DE19822045A Withdrawn DE19822045A1 (de) | 1998-05-16 | 1998-05-16 | Energieversorgungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19822045A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10049321A1 (de) * | 2000-10-05 | 2002-04-11 | Hella Kg Hueck & Co | Vorrichtung zur externen Spannungseinspeisung |
| DE10109961A1 (de) * | 2001-03-01 | 2002-09-05 | Bayerische Motoren Werke Ag | Dachaufbau für ein Kraftfahrzeug |
| DE102009022886A1 (de) * | 2009-05-27 | 2010-12-02 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur mechanischen und elektrischen Anbindung eines tragbaren, batteriebetriebenen Geräts und tragbares, batteriebetriebenes Gerät |
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| US4942352A (en) * | 1988-09-09 | 1990-07-17 | Toppan Moore Co., Ltd. | Non-contacting power supplying system |
| DE4328169C1 (de) * | 1993-08-21 | 1994-10-06 | Daimler Benz Ag | Befestigung für bewegliche elektrische Verbraucher auf Fahrzeugdächern |
-
1998
- 1998-05-16 DE DE19822045A patent/DE19822045A1/de not_active Withdrawn
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| US8362743B2 (en) | 2009-05-27 | 2013-01-29 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Device for mechanically and electrically connecting a portable, battery-operated apparatus and portable, battery-operated apparatus |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |