DE19822506A1 - Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steu
ereinrichtung für eine Brennkraftmaschine, die die Ausleitung
verdampften Kraftstoffs in einem Kraftstofftank zu einer An
saugluftseite eines Motors steuert, und die sodann den ver
dampfte Kraftstoff abführt und verbrennt.
Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. Hei 7-83096
offenbart eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung
für eine Brennkraftmaschine, die eine Kraftstoffkonzentration
während der Durchführung eines entlüftenden Abführ- bzw.
Spülvorgangs auf der Grundlage eines Entlüftungs-Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Rückkopplungswerts (Koeffizient) erfaßt und
sodann die Menge des in den Motor eingespritzten Kraftstoffs
korrigiert.
Wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis während der Ausführung
des Entlüftungs- bzw. Spülvorgangs durch eine Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschi
ne geändert wird, ändert sich auch das Ausmaß der Auswirkung
auf das Luft/Kraftstoff-Verhältnis aufgrund des Entlüftungs
vorgangs. Daher ändert sich der Korrekturwert für die benö
tigte Kraftstoffmenge (Kraftstoffeinspritzmenge) und verur
sacht Schwankungen in dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis. Dieser
Zustand führt zu einer Verschlechterung der Fahreigenschaften
des Fahrzeugs und der Emissionswerte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Luft/
Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraft
maschine zu schaffen, die in der Lage ist, eine stabilisierte
Steuerbarkeit des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses zu erzielen,
und zwar auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis wäh
rend der Ausführung eines Entlüftungsvorgangs geändert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Luft/
Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraft
maschine, gekennzeichnet durch eine Entlüftungssteuereinrich
tung zum Steuern eines Öffnungsgrads eines Entlüftungsventils
während der Ausleitung von Kraftstoffdampf, der in einem Be
hälter adsorbiert wurde, zu einer Ansaugluftseite der Brenn
kraftmaschine, um die Kraftstoffeinspritzmenge zu korrigie
ren; eine Verhältnisänderungseinrichtung zum freien Ändern
eines Luft/ Kraftstoff-Verhältnisses in Übereinstimmung mit
einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine; und eine Kor
rektureinrichtung zum Korrigieren eines sich auf die Entlüf
tungssteuereinrichtung beziehenden Steuerparameters in Über
einstimmung mit einem aus der Änderungseinrichtung resultie
renden Luft/Kraftstoff-Verhältnis.
Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß alternativ ge
löst durch eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung
für eine Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch eine Steu
ereinrichtung zum Steuern eines Öffnungsgrads eines Entlüf
tungsventils während der Ausleitung von Kraftstoffdampf, der
in einem Behälter adsorbiert wurde, zu einer Ansaugluftseite
einer Brennkraftmaschine in Übereinstimmung mit einem unter
schiedlichen Luft/Kraftstoff-Verhältnis; eine Recheneinrich
tung, die eine Entlüftungskonzentration berechnet, um eine
Auswirkung der Entlüftung durch die Steuereinrichtung in Be
zug auf ein vorbestimmtes Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu er
mitteln; und eine Korrektureinrichtung zum Korrigieren einer
der Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoffeinspritzmenge
auf der Grundlage einer durch die Recheneinrichtung berechne
ten Entlüftungskonzentration.
Ferner wird die vorstehende Aufgabe erfindungsgemäß gelöst
durch ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, gekenn
zeichnet durch einen Kraftstoff-Adsorber, der zwischen einem
Kraftstofftank und der Brennkraftmaschine angeordnet ist und
Kraftstoffdampf aus dem Kraftstofftank adsorbiert; ein Ent
lüftungsventil, das zwischen dem Kraftstoff-Adsorber und der
Brennkraftmaschine angeordnet ist und selektiv öffnet, um den
adsorbierten Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoff-Adsorber zu
der Brennkraftmaschine auszuleiten; und eine Entlüftungssteu
ereinrichtung, die das selektive Öffnen des Entlüftungsven
tils während der Ausleitung des adsorbierten Kraftstoffdampfs
zu der Brennkraftmaschine steuert, um eine Kraftstoffein
spritzmenge für die Brennkraftmaschine einzustellen, das
Luft/Kraftstoff-Verhältnis in Übereinstimmung mit einem Be
triebszustand der Brennkraftmaschine steuert, und einen Ent
lüftungssteuerparameter in Abhängigkeit von dem gesteuerten
Luft/Kraftstoff-Verhältnis korrigiert.
Alternativ wird die vorstehende Aufgabe erfindungsgemäß ge
löst durch ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, ge
kennzeichnet durch einen Kraftstoff-Adsorber, der zwischen
einem Kraftstofftank und der Brennkraftmaschine angeordnet
ist und Kraftstoffdampf aus dem Kraftstofftank adsorbiert;
ein Entlüftungsventil, das zwischen dem Kraftstoff-Adsorber
und der Brennkraftmaschine angeordnet ist und selektiv öff
net, um den adsorbierten Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoff-
Adsorber zu der Brennkraftmaschine auszuleiten; und eine
Steuereinrichtung, die das selektive Öffnen des Entlüftungs
ventils während der Ausleitung des adsorbierten Kraftstoff
dampfs in Abhängigkeit von einem unterschiedlichen Luft/
Kraftstoff-Verhältnis steuert, eine Entlüftungskonzentration
berechnet, um eine Auswirkung der Entlüftung in Abhängigkeit
von einem vorbestimmten Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu ermit
teln, und eine der Brennkraftmaschine zugeführte Kraftstoff
einspritzmenge in Abhängigkeit von der Entlüftungskonzentra
tion korrigiert.
Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß ferner gelöst
durch ein Verfahren zum Steuern eines Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisses in einer Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch
die Schritte: Steuern der Ausleitung adsorbierten Kraftstoff
dampfs zu der Brennkraftmaschine zur Korrektur der Kraft
stoffeinspritzmenge; kontinuierliches Einstellen eines
Luft/Kraftstoff-Verhältnisses in Übereinstimmung mit einem
Betriebszustand der Brennkraftmaschine; und Korrigieren eines
Steuerparameters, der während des Schrittes des Steuerns der
Ausleitung verwendet wird, auf der Grundlage des aus dem
Schritt des kontinuierlichen Einstellens eines Luft/Kraft
stoff-Verhältnisses resultierenden Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses.
Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß alternativ ge
löst durch ein Verfahren zum Steuern eines Luft/Kraftstoff-
Verhältnisses für eine Brennkraftmaschine, gekennzeichnet
durch die Schritte: Steuern der Entlüftung adsorbierten
Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine in Abhängigkeit
von einem unterschiedlichen Luft/Kraftstoff-Verhältnis; Be
rechnen einer Entlüftungskonzentration, um eine Auswirkung
des Schrittes des Steuerns der Entlüftung in Bezug auf ein
vorbestimmtes Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu ermitteln; und
Korrigieren einer der Brennkraftmaschine zugeführten Kraft
stoffeinspritzmenge auf der Grundlage der berechneten Entlüf
tungskonzentration.
Insbesondere stellt die Erfindung somit eine Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Steuereinrichtung bereit mit einer Entlüftungs
steuereinrichtung, die das Öffnen eines Entlüftungs-Solenoid
ventils steuert, wenn in einem Behälter adsorbierter Kraft
stoffdampf in einen Druckausgleichbehälter ausgestoßen wird,
um die Kraftstoffeinspritzmenge zu korrigieren. Eine Luft/
Kraftstoff-Verhältnis-Änderungseinrichtung ändert das Luft/
Kraftstoff-Verhältnis λ in Übereinstimmung mit einem Be
triebs- oder Laufzustand der Brennkraftmaschine. Darüber hin
aus korrigiert eine Parameter-Korrektureinrichtung einen sich
auf die Entlüftungssteuereinrichtung beziehenden Steuerpara
meter in Übereinstimmung mit dem auf der Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Änderungseinrichtung beruhenden Luft/Kraftstoff-
Verhältnis λ.
Demzufolge wird auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhält
nis λ durch die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Änderungseinrich
tung geändert wird, das Öffnen bzw. die Öffnung des Entlüf
tungs-Solenoidventils durch die elektronische Steuereinheit
bzw. ECU gesteuert, so daß das Entlüftungsverhältnis gleich
einem vorbestimmten Verhältnis wird, und wird die Kraftstoff
einspritzmenge in Entsprechung hierzu korrigiert.
Auf diese Art und Weise kann auch dann, wenn das Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λ während der Ausführung des Entlüftungsvor
gangs geändert wird, eine stabilisierte Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Steuerbarkeit durch Korrigieren der Parameter der
Entlüftungssteuerung erhalten werden.
Ferner stellt die Erfindung eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine bereit mit ei
ner Entlüftungssteuereinrichtung zum Steuern des Öffnens bzw.
der Öffnung des Entlüftungs-Solenoidventils, wenn in einem
Behälter adsorbierter Kraftstoffdampf zu der Ansaugluftseite
einer Brennkraftmaschine ausgeleitet wird, in Übereinstimmung
mit einem unterschiedlichen Luft/Kraftstoff-Verhältnis. Eine
Entlüftungskonzentration-Berechnungseinrichtung berechnet das
Ausmaß der Auswirkung der Entlüftung durch die Entlüftungs
steuereinrichtung als eine Entlüftungskonzentration, d. h. ei
ne Verdampfungsemissionskonzentration, in Bezug auf das vor
bestimmte Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ. Eine Kraftstoffmen
gen-Korrektureinrichtung korrigiert die der Brennkraftmaschi
ne zugeführte Kraftstoffeinspritzmenge durch den Entlüftungs
korrekturkoeffizienten als die auf der Entlüftung beruhende
Kraftstoffkorrekturmenge, die auf der Grundlage der durch die
Entlüftungskonzentration-Berechnungseinrichtung berechneten
Verdampfungsemissionskonzentration berechnet wird. Infolge
dessen kann durch Korrigieren der Kraftstoffeinspritzmenge
unter Berücksichtigung des Ausmaßes der Auswirkung der Ent
lüftungssteuerung auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis λ während der Ausführung der Entlüftung geändert
wird, eine stabilisierte Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuer
barkeit erhalten werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand bevorzugter Ausfüh
rungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine strukturelle Gesamtansicht einer Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine ge
mäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 ein Diagramm, das eine Entlüftungs- bzw. Spülluftmenge
gegenüber einem in der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuerein
richtung gemäß dem Ausführungsbeispiel verwendeten Tast- oder
Schaltverhältnis angibt;
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte zum Er
mitteln einer Kraftstoffeinspritzmenge durch eine zentrale
Verarbeitungseinheit bzw. CPU in der Luft/Kraftstoff-Verhält
nis-Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 4 eine Tabelle zum Festlegen des Soll-Luft/Kraftstoff-
Verhältnisses gemäß Fig. 3 über die Kühlwassertemperatur;
Fig. 5 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte zum
Festlegen eines Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnisses durch die
CPU der Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
Fig. 6A und 6B Zeitverlaufsdiagramme, die einen Übergangszu
stand des Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnisses bezogen auf ein
Ausgangssignal eines Sauerstoffsensors zeigen;
Fig. 7 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte für eine
Modifikation der Festlegung eines Soll-Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisses durch die CPU in der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 8 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte für eine
Entlüftungsverhältnissteuerung durch die CPU in der Luft/
Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung gemäß dem Ausfüh
rungsbeispiel zeigt;
Fig. 9 eine Tabelle zum Festlegen des Vollöffnungs-Entlüf
tungsverhältnisses gemäß Fig. 8;
Fig. 10 eine Tabelle zum Festlegen der Soll-TAU-Korrektur
menge gemäß Fig. 8;
Fig. 11 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte zum Er
fassen der Verdampfungsemissionskonzentration durch die CPU
in der Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 12 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte für ei
ne Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungswertsteuerung durch
die CPU in der Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbei
spiel zeigt;
Fig. 13 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte für ei
ne Kraftstoffeinspritzmengenwertsteuerung durch die CPU in
der Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 14 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte für ei
ne Entlüftungs-Solenoidventilsteuerung durch die CPU in der
Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt; und
Fig. 15 ein Ablaufdiagramm, das Verarbeitungsschritte für ei
ne Modifikation der Entlüftungs-Solenoidventilsteuerung durch
die CPU in der Steuereinrichtung gemäß dem Ausführungsbei
spiel zeigt.
Bezugnehmend auf die Figuren ist Fig. 1 eine modellhafte Dar
stellung einer Brennkraftmaschine mit zwei obenliegenden
Nockenwellen und zusätzlichen peripheren Komponenten. Eine Luft/
Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung in Übereinstimmung
mit einem ersten Ausführungsbeispiel ist für die Brennkraft
maschine zu Steuerzwecken, die nachstehend im einzelnen be
schrieben werden, vorgesehen.
Gemäß Fig. 1 hat die Brennkraftmaschine eine Bauform nach dem
Vierzylinder-Viertakt-Ottoprinzip. Ansaugluft für dieselbe
strömt von einer stromaufwärtigen Seite her kommend durch ei
nen Luftfilter 2, einen Ansaugluftkanal 3, eine Drosselklappe
4, einen Druckausgleichbehälter 5 und einen Ansaugkrümmer 6.
Die Luft wird mit Kraftstoff, der aus einem Kraftstoffein
spritzventil oder Injektor 7 innerhalb des Ansaugkrümmers 6
eingespritzt wird, vermischt und verteilt mehreren Zylindern
als ein Gemisch mit einem vorbestimmten Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis zugeführt. Eine Zündkerze 8 ist in jedem der Vielzahl
der Zylinder der Brennkraftmaschine 1 vorgesehen, und ein
hochgespannter Strom, der von einer Zündschaltung 9 geliefert
wird, wird der Vielzahl der Zündkerzen 8 über einen Verteiler
10 zugeführt. Demgemäß strömt nach der Verbrennung Abgas
durch einen Auslaßkrümmer 11 und einen Abgaskanal 12. Giftige
Bestandteile desselben (Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe,
Stickoxide und dergleichen) werden durch einen Dreiwege-Kata
lysator 13, der in dem Abgaskanal 12 angeordnet ist und einen
Katalysator aus Platin, Rhodium oder dergleichen sowie einen
Zusatz aus Zer, Lanthan oder dergleichen trägt, reduziert.
Nach dem Durchströmen des Dreiwege-Katalysators 13 wird das
Abgas in die Atmosphäre ausgeleitet.
Ein Ansauglufttemperatursensor 21 und ein Ansaugluftdrucksen
sor 22 sind in dem Ansaugluftkanal 3 vorgesehen. Der Ansaug
lufttemperatursensor 21 erfaßt die Ansauglufttemperatur THA
stromab des Luftfilters 2, und der Ansaugluftdrucksensor 22
erfaßt den Ansaugluftdruck PM stromab der Drosselklappe 4.
Zusätzlich ist ein Drosselklappenöffnungssensor 23 zum Erfas
sen der Drosselklappenöffnung TA in der Drosselklappe 4 ange
ordnet. Dieser Drosselklappenöffnungssensor 23 gibt ein Ein/
Aus-Signal von einem (nicht dargestellten) Leerlaufschalter,
um zu erfassen, ob die Drosselklappe im wesentlichen voll
ständig geschlossen ist, zusammen mit einem Analogsignal ent
sprechend der Drosselklappenöffnung TA an die Drosselklappe 4
aus.
Zusätzlich ist ein Wassertemperatursensor 24 an dem Zylinder
block der Brennkraftmaschine 1 angeordnet. Dieser Wassertem
peratursensor 24 erfaßt die Kühlwassertemperatur THW inner
halb der Brennkraftmaschine 1. Ein Kurbelwinkelsensor 25 er
faßt die Drehzahl NE der Brennkraftmaschine 1 und ist inner
halb des Verteilers 10 angeordnet. Dieser Kurbelwinkelsensor
25 gibt 24 Impulssignale pro zwei Umdrehungen (pro 720° Kur
belwinkel) einer Kurbelwelle der Brennkraftmaschine 1 aus.
Außerdem gibt ein stromauf des Dreiwege-Katalysators 13 ange
ordneter Luft/Kraftstoff-Sensor bzw. A/F-Sensor 26 ein linea
res Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal VOX1 entsprechend einem
Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ des aus der Brennkraftmaschine 1
ausgestoßenen Abgases aus. Ein Sauerstoff(O2)-Sensor 27 ist
stromab des Dreiwege-Katalysators 13 angeordnet und gibt ein
Spannungssignal VOX2 in Übereinstimmung damit, ob das Luft/
Kraftstoff-Verhältnis λ des Abgases fetter oder magerer als
ein theoretisches Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ (=1) ist, aus.
Eine elektronische Steuereinheit (ECU) 30 zum Steuern des Be
triebszustands der Brennkraftmaschine 1 ist mit einem Mikro
prozessor aufgebaut, der im wesentlichen aus einer zentralen
Verarbeitungseinheit (CPU) 31, einem Festspeicher oder ROM
32, der Steuerprogramme speichert, einem Speicher mit wahl
freiem Zugriff oder RAM 33, der verschiedenartige Daten spei
chert, einem Sicherungs-RAM 34 und anderen bekannten Kompo
nenten besteht. Die elektronische Steuereinheit 30 ist über
einen Bus 37 mit einem Eingangsport zum Zuführen von Erfas
sungssignalen der einzelnen Sensoren und mit einem Ausgangs
port 36 zum Ausgeben von Steuersignalen an verschiedene Ak
tuatoren verbunden. Die Ansauglufttemperatur THA, der Ansaug
luftdruck PM, die Drosselklappenöffnung TA, die Kühlwasser
temperatur THW, die Motordrehzahl NE, das Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Signal VOX1 und das Spannungssignal VOX2 sowie
weitere Signale der verschiedenen Sensoren werden der elek
tronischen Steuereinheit 30 über den Eingangsport 35 zuge
führt. Die elektronische Steuereinheit 30 berechnet die
Kraftstoffeinspritzmenge TAU, den Zündzeitpunkt Ig und das
Steuertastverhältnis PD auf der Grundlage dieser verschiede
nen Werte und gibt jeweilige Steuersignale über den Ausgangs
port 36 an den Injektor 7, die Zündschaltung 9 und ein noch
zu beschreibendes Entlüftungs-Solenoidventil 45 aus.
Ein Entlüftungsrohr 41 erstreckt sich ausgehend von einem
oberen Abschnitt eines (nicht dargestellten) Kraftstofftanks
und steht mit dem Druckausgleichbehälter 5 des Ansaugluftka
nals 3 in Verbindung. Ein Behälter 40 enthält Aktivkohle zum
Adsorbieren verdampften Kraftstoffs, der in dem Kraftstoff
tank entsteht, und ist wie gezeigt mit dem Entlüftungsrohr 41
verbunden. Ein Entlüftungsloch 42 zum Einlassen von Außenluft
ist in dem Behälter 40 angeordnet. Das Entlüftungsrohr 41 auf
der Seite des Druckausgleichbehälters 5 des Behälters 40 um
faßt Auslaßleitungen 43, 44.
Das Entlüftungs-Solenoidventil 45 in Form eines elektromagne
tischen Ventils mit variabler Durchflußmenge ist zwischen
diesen Auslaßleitungen 43, 44 angeordnet. In dem Entlüftungs-
Solenoidventil 45 wird ein Ventilkörper 46 ständig durch eine
(nicht dargestellte) Feder in die Schließrichtung eines Sitz
abschnitts 46 gedrückt. Der Ventilkörper 46 ist derart ange
ordnet, daß er bei Erregung einer Spule 48 den Sitzabschnitt
47 öffnet bzw. freigibt. Demzufolge wird der Abschnitt zwi
schen den Auslaßleitungen 43, 44 bei fehlender Erregung der
Spule 48 geschlossen, und wird der Abschnitt zwischen den
Auslaßleitungen 43, 44 durch Erregen der Spule 48 geöffnet.
Der Öffnungsgrad dieses Entlüftungs-Solenoidventils 45 wird
durch die elektronische Steuereinheit 30, die noch zu be
schreiben ist, durch eine Schaltverhältnissteuerung auf der
Grundlage einer Impulsbreitenmodulation eingestellt.
Demzufolge wird dann, wenn dem Entlüftungs-Solenoidventil 45
von der elektronischen Steuereinheit 30 ein Steuersignal zu
geführt wird derart, daß der Behälter 40 mit dem Druckaus
gleichbehälter 5 (dem Ansaugluftkanal 3) der Brennkraftma
schine 1 in Verbindung steht, durch das Entlüftungsloch 42
Frischluft aus der Atmosphäre in den Behälter 42 eingeleitet.
Diese Frischluft belüftet bzw. ventiliert den Behälter 40 und
gelangt aus dem Behälter 40 in den Druckausgleichbehälter 5
und von dort aus in die Zylinder der Brennkraftmaschine 1.
Dies führt zu einer Entlüftung bzw. Spülung des Behälters 40
zur Wiederherstellung der Adsorptionsfähigkeit bzw. des Ad
sorptionsvermögens des Behälters 40. Demgemäß wird die Ent
lüftungs- bzw. Spülluftmenge Qp (l/min) von zu dieser Zeit
über das Entlüftungs-Solenoidventil 45 eingeleiteter Frisch
luft durch Variieren des Schaltverhältnisses (%) der von der
elektronischen Steuereinheit 30 dem Entlüftungs-Solenoidven
til 45 zugeführten Impulssignale eingestellt.
Fig. 2 zeigt graphisch die Entlüftungsluftmenge Qp gegenüber
dem Schaltverhältnis zu dieser Zeit, und zeigt die Beziehung
zwischen dem Schaltverhältnis des Entlüftungs-Solenoidventils
45 und der Entlüftungsluftmenge Qp, wenn ein Vakuum bzw. Un
terdruck innerhalb des Ansaugluftkanals 3 konstant ist. Fig.
2 ist entnehmbar, daß mit zunehmendem Schaltverhältnis des
Entlüftungs-Solenoidventils 45 die Entlüftungsluftmenge Qp,
d. h. die über den Behälter 40 in die Brennkraftmaschine ge
saugte Luftmenge, im wesentlichen linear zunimmt.
Die elektronische Steuereinheit 30 empfängt das Ansaugluft
temperatursignal THA von dem Ansauglufttemperatursensor 21,
das Ansaugluftdrucksignal PM von dem Ansaugluftdrucksensor 22
(dieses kann durch ein Ansaugluftmengensignal von einem An
saugluftmengensensor ersetzt werden), ein Drosselklappenöff
nungssignal TA von dem Drosselklappenöffnungssensor 23, ein
Motordrehzahlsignal NE von dem Kurbelwinkelsensor 25 und das
Kühlwassertemperatursignal THW von dem Wassertemperatursensor
24.
Die elektronische Steuereinheit 30 empfängt ferner das Span
nungssignal VOX2 von dem Sauerstoffsensor 27 und ermittelt,
ob das Luft/Kraftstoff-Gemisch fett oder mager ist. Demgemäß
veranlaßt dann, wenn eine Umkehr von fett auf mager oder von
mager auf fett aufgetreten ist, um die Kraftstoffeinspritz
menge zu erhöhen oder zu verringern, die elektronische Steu
ereinheit 30 eine große schrittweise Änderung (Überspringen)
in einem FAF-Wert (einem Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopp
lungskorrekturwert, der noch beschrieben werden wird). Die
elektronische Steuereinheit 30 veranlaßt auch, daß dieser
FAF-Wert langsam zunimmt oder abnimmt, wenn der fette Zustand
oder der magere Zustand weiter anhält. Diese Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Rückkopplungssteuerung wird nicht ausgeführt, wenn
die Kühlwassertemperatur niedrig ist, wenn die Last der
Brennkraftmaschine hoch ist oder wenn die Brennkraftmaschine
mit hohen Drehzahlen arbeitet. Zusätzlich ermittelt die elek
tronische Steuereinheit 30 eine Grundeinspritzzeit aus der
Motordrehzahl und dem Ansaugluftdruck, führt eine Korrektur
der Grundeinspritzzeit in Übereinstimmung mit dem FAF-Wert
durch, ermittelt die endgültige Einspritzzeit und veranlaßt,
daß der Injektor 7 die Kraftstoffeinspritzung bei einem be
stimmten Zündzeitpunkt durchführt.
Die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel führt jewei
lige Programme zur Festsetzung der Kraftstoffeinspritzmenge,
Einstellung des Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnisses, Entlüf
tungsratensteuerung, Erfassung der Verdampfungsemissionskon
zentration (der Konzentration verdampften Kraftstoffs), Ent
lüftunsgraten-Langsamänderungssteuerung, Kraftstoffeinspritz
mengensteuerung und Entlüftungs-Solenoidventilsteuerung
durch. Der Ablauf dieser jeweiligen Steuerfunktionen wird
nachstehend beschrieben.
Eine Routine zur Festsetzung der Kraftstoffeinspritzmenge
wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 beschrieben. Fig. 4
ist eine Tabelle, die das Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ
gegenüber der Kühlwassertemperatur THW (°C) zeigt. Die Routi
ne zur Festsetzung der Kraftstoffeinspritzmenge wird durch
die CPU 31 in der elektronischen Steuereinheit 30 bei jeweils
360° Kurbelwinkel synchron zu der Umdrehung der Brennkraftma
schine 1 ausgeführt.
Gemäß Fig. 3 werden in einem Schritt S101 zunächst der An
saugluftdruck PM, die Motordrehzahl NE und so weiter als je
weilige Sensorsignale ermittelt. Sodann schreitet der Ablauf
zu einem Schritt S102 fort, in dem eine Grund-Kraftstoffein
spritzmenge TP auf der Grundlage der verschiedenen, in
Schritt S101 ermittelten Sensorsignale berechnet wird. Der
Ablauf schreitet sodann zu einem Schritt S103 fort, in dem
ermittelt wird, ob eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkop
plungssteuerbedingung erfüllt wurde. Hierbei ist die Luft/
Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungssteuerbedingung erfüllt,
wenn die Kraftstofferhöhungsmenge nach dem Anlassen gleich 0%
ist, die Kraftstoffabschaltung nicht ausgeführt wird, nicht
bei hoher Drehzahl oder hoher Last gearbeitet wird, und sich
der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Sensor in einem aktiven Zu
stand befindet. Wenn in Schritt S103 die Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Rückkopplungssteuerbedingung erfüllt ist, schreitet
der Ablauf zu einem Schritt S104 fort, in dem ermittelt wird,
ob sich der Dreiwege-Katalysator 13 in einem aktiven Zustand
befindet. Wenn die Bedingung des Schrittes S104 erfüllt ist,
schreitet der Ablauf zu einem Schritt S105 fort, in dem er
mittelt wird, ob die Kühlwassertemperatur THW 60°C beträgt
oder höher ist. Wenn die Bedingung des Schrittes S105 erfüllt
ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S106 fort, in dem
das Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTG festgesetzt wird, wie
noch beschrieben werden wird.
Demgegenüber schreitet dann, wenn die Bedingung des Schrittes
S104 nicht erfüllt ist und sich der Dreiwege-Katalysator 13
in einem inaktiven Zustand befindet, oder wenn die Bedingung
des Schrittes S105 nicht erfüllt ist und die Kühlwassertempe
ratur THW kleiner als 60°C ist, der Ablauf zu einem Schritt
S107 fort, in dem das Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTG be
zogen auf die Kühlwassertemperatur THW auf der Grundlage der
in Fig. 4 gezeigten Tabelle festgelegt wird. Nachdem das
Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTG in Schritt S106 oder
Schritt S107 festgelegt wurde, schreitet der Ablauf zu einem
Schritt S108 fort, in dem der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Rückkopplungskorrekturkoeffizient FAF derart festgesetzt
wird, daß das Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ gleich dem Soll-
Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTG wird. D.h., in Schritt S108
wird der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrektur
koeffizient FAF in Übereinstimmung mit dem Soll-Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λTG und dem durch den Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Sensor 26 erfaßten Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal
VOX1 festgesetzt. Demgegenüber schreitet dann, wenn die
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuerbedingung in Schritt S103
nicht erfüllt ist, der Ablauf zu einem Schritt S109 fort, in
dem der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturko
effizient FAF auf 1,0 gesetzt wird. Nachdem der Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffizient FAF in
Schritt S108 oder Schritt S109 festgelegt worden ist, schrei
tet der Ablauf zu einem Schritt S110 fort, in dem die Kraft
stoffeinspritzmenge TAU auf der Grundlage der Grundkraft
stoffeinspritzmenge TP, dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rück
kopplungskorrekturkoeffizienten FAF und einem weiteren Kor
rekturkoeffizienten FALL unter Verwendung der nachstehenden
Gleichung (1) festgesetzt wird. Danach endet die Routine.
[Gleichung 1]
TAU = TP × FAF × FALL (1)
Ein auf diese Art und Weise auf der Grundlage der Kraftstoff
einspritzmenge TAU festgesetztes Steuersignal wird an den In
jektor 7 ausgegeben, und die Ventilöffnungszeit, d. h. die
tatsächliche Kraftstoffeinspritzmenge, wird gesteuert. Infol
gedessen wird das Luft/Kraftstoff-Gemisch auf das Soll-Luft/
Kraftstoff-Verhältnis λTG eingestellt.
Nachstehend wird eine Routine zum Festsetzen des Soll-Luft/
Kraftstoff-Verhältnisses unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6A
bis 6B beschrieben. Fig. 6A und 6B zeigen einen Übergangszu
stand des Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnisses λTG in Bezug auf
das Spannungssignal VOX2, welches das Ausgangssignal des Sau
erstoffsensors 27 ist. Diese Routine wird durch die CPU 31
innerhalb der elektronischen Steuereinheit 30 bei jeweils
360° Kurbelwinkel synchron zu der Umdrehung der Brennkraftma
schine 1 ausgeführt.
Gemäß Fig. 5 wird in einem Schritt S201 ermittelt, ob das
Spannungssignal VOX2 aus dem Sauerstoffsensor 27 auf der fet
ten Seite (F) liegt. Wenn die Bedingung gemäß Schritt S201
erfüllt ist und das Luft/Kraftstoff-Verhältnis auf der fetten
Seite (F) liegt, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S202
fort, in dem ein vorbestimmter Wert λM zu dem vorherigen
Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTgi-1 addiert wird; d. h.,
das gegenwärtige Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTgi wird
auf einen Wert, der gegenüber dem vorherigen Soll-Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λTgi-1 stärker auf der mageren Seite (M)
liegt, festgesetzt. Danach endet diese Routine. Demgegenüber
schreitet dann, wenn die Bedingung des Schritts S201 nicht
erfüllt ist und das Luft/Kraftstoff-Verhältnis auf der mage
ren Seite (M) liegt, der Ablauf zu einem Schritt S203 fort,
in dem ein vorbestimmter Wert λM von dem vorherigen Soll-
Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTgi-1 subtrahiert wird; d. h., das
gegenwärtige Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis λTgi wird auf
einen Wert, der gegenüber dem vorherigen Soll-Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λTgi-1 stärker auf der fetten Seite (F)
liegt, festgesetzt. Danach endet diese Routine.
Nachstehend wird eine Modifikation der Routine zum Festsetzen
des Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnisses unter Bezugnahme auf
Fig. 7 beschrieben. Diese Modifikation wird durch die CPU 31
innerhalb der elektronischen Steuereinheit 30 bei jeweils
360° Kurbelwinkel synchron zu der Umdrehung der Brennkraftma
schine 1 ausgeführt.
Gemäß Fig. 7 wird in einem Schritt S301 ermittelt, ob der Mo
tor im Leerlauf läuft. Wenn die Bedingung des Schritts S301
nicht erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S302
fort, in dem ermittelt wird, ob ein gleichmäßiger Betriebszu
stand vorliegt. Eine Ermittlungsbedingung hierfür kann bei
spielsweise ein Fall sein, in dem ein Motordrehzahl-Ände
rungswert ΔNE 200 l/min oder weniger beträgt und ein Ansaug
luftdruck-Änderungswert ΔPM 100 mmHG oder weniger beträgt.
Wenn die Bedingung des Schritts S302 erfüllt ist und ein
gleichmäßiger Betriebszustand vorliegt, schreitet der Ablauf
zu einem Schritt S303 fort, in dem das Soll-Luft/Kraftstoff-
Verhältnis λTG auf der Grundlage einer Tabelle mit der Motor
drehzahl NE (l/min) und dem Ansaugluftdruck PM (mmHG) als Pa
rameter festgesetzt wird. Danach endet diese Routine. Demge
genüber wird dann, wenn die Brennkraftmaschine 1 in Schritt
S301 im Leerlauf läuft, oder wenn in Schritt S302 kein
gleichmäßiger Betriebszustand vorliegt, der Ablauf zu einem
Schritt S304 fort, in dem bewirkt wird, daß das Soll-Luft/
Kraftstoff-Verhältnis λTG gleich 1,0 ist. Danach endet diese
Routine.
Nachstehend wird eine Routine zum Festsetzen der Kraftstoff
einspritzmenge unter Bezugnahme auf Fig. 9 und 10 sowie unter
Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben. Fig. 9 ist eine Tabelle,
die ein Vollöffnungs-Entlüftungsverhältnis PGRMX (%) angibt,
das durch die Motordrehzahl NE (l/min) und den Ansaugluft
druck PM (mmHG - in diesem Ausführungsbeispiel wird Vakuum
als Ansaugluftdruck herangezogen, jedoch können anstelle des
sen auch die Ansaugluftmenge oder die Drosselklappenöffnung
verwendet werden) bestimmt ist. Diese Tabelle wird in dem ROM
32 gespeichert und zeigt das Verhältnis einer durch die Aus
laßleitungen 43, 44 strömenden Luftmenge dann, wenn das
Schaltverhältnis des Entlüftungs-Solenoidventils 45 gleich
100% ist, zu der gesamten durch den Ansaugkanal 3 und in die
Brennkraftmaschine 1 strömenden Ansaugluftmenge an. Fig. 10
ist eine Tabelle, die eine Soll-TAU-Korrekturmenge KTPRG (%)
angibt, die durch die Motordrehzahl NE (l/min) und den An
saugluftdruck PM (mmHG - in diesem Ausführungsbeispiel wird
Vakuum als Ansaugluftdruck herangezogen, jedoch können an
stelle dessen auch die Ansaugluftmenge oder die Drosselklap
penöffnung verwendet werden) bestimmt ist. Diese Entlüftungs
verhältnis-Steuerroutine wird durch die CPU 31 innerhalb der
elektronischen Steuereinheit 30 in Abständen von etwa 4 ms
ausgeführt.
Gemäß Fig. 8 wird in einem Schritt S401 ermittelt, ob die
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplung ausgeführt wird. In
einem Schritt S402 wird ermittelt, ob die Kühlwassertempera
tur THW 40°C beträgt oder höher ist. In einem Schritt S403
wird ermittelt, ob die Kraftstoffabschaltung wirksam ist. Die
Ermittlungsbedingung des Schritts S401 dient zum Zurücknehmen
eines Steuerzustands während Bedingungen wie beispielsweise
dem Anlassen der Brennkraftmaschine 1. Die Ermittlungsbedin
gung des Schritts S402 dient zum Zurücknehmen eines Zustands
der Kraftstoffmengenerhöhungskorrektur aufgrund anderer Vor
gänge als der Entlüftung durch Korrektur der Wassertempera
tur. Die Ermittlungsbedingung des Schritts S403 dient dazu,
daß die Entlüftung während der Kraftstoffabschaltung nicht
ausgeführt wird. Wenn die Bedingungen des Schritts S401 und
des Schritts S402 erfüllt sind und die Bedingung des Schritts
S403 nicht erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt
S404 fort, in dem ein Entlüftungsausführungsflag XPRG auf 1
gesetzt wird.
Sodann schreitet der Ablauf zu einem Schritt S405 fort, in
dem das Vollöffnungs-Entlüftungsverhältnis PGRMX aus der in
Fig. 9 gezeigten Tabelle auf der Grundlage des Ansaugluft
drucks PM und der Motordrehzahl NE gelesen wird. Als nächstes
schreitet der Ablauf zu einem Schritt S406 fort, in dem ein
Soll-Entlüftungsverhältnis PGRO aus der Soll-TAU-Korrektur
größe KTPRG und dem Mittelwert der Verdampfungsemissionskon
zentration FGPGAV berechnet wird. Hierbei gibt die Soll-TAU-
Korrekturgröße KTPRG an, ob eine Größendekrementkorrektur der
maximal anwendbaren Kraftstoffeinspritzmenge möglich ist in
einem Fall des Ergänzens von Kraftstoffgas durch Ausführen
der Entlüftung. Die Soll-TAU-Korrekturgröße KTPRG wird an
fänglich auf der Grundlage einer Toleranz relativ zu dem mi
nimalen Einspritzimpuls des Injektors 7 festgesetzt. Diese
Soll-TAU-Korrekturgröße KTPRG ist in eine zweidimensionale
Tabelle gemäß Fig. 10 konvertiert, mit dem Ansaugluftdruck PM
und der Motordrehzahl NE als den Betriebszustand der Brenn
kraftmaschine 1 anzeigende Parameter, und in das ROM 32 ein
programmiert. Diese Tabelle ist derart festgelegt, daß die
Soll-TAU-Korrekturgröße während eines Betriebszustands, in
dem die Grundkraftstoffeinspritzmenge TP klein ist, kleiner
wird.
Der Mittelwert der Verdampfungsemissionskonzentration FGPGAV
entspricht der Kraftstoffgas-Adsorptionsmenge in dem Behälter
40. Der Wert wird durch eine noch zu beschreibende Verarbei
tung geschätzt, in dem RAM 33 gespeichert und periodisch ak
tualisiert. Das Soll-Entlüftungsverhältnis PGRO entspricht,
unter der Annahme einer vollständigen Reduktion der Kraft
stoffeinspritzmenge bis zu der Soll-TAU-Korrekturmenge KTPRG,
der durch Entlüften zu ergänzenden Menge von Kraftstoffgas.
Bei gleichem Betriebszustand der Brennkraftmaschine wird das
Soll-Entlüftungsverhältnis PGRO mit zunehmendem Mittelwert
der Verdampfungsemissionskonzentration FGPGAV kleiner und um
gekehrt.
Nachdem das Soll-Entlüftungsverhältnis PGRO auf diese Art und
Weise berechnet wurde, schreitet der Ablauf zu einem Schritt
S407 fort, in dem ein Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungs
wert PGRD ermittelt wird. Dieser Entlüftungsverhältnis-Lang
samänderungswert PGRD ist ein Steuerwert, der festgesetzt
wird, um eine Situation zu vermeiden, in der eine plötzliche
große Änderung in dem Entlüftungsverhältnis es einer Korrek
tur unmöglich macht, mit einer derartigen Änderung bzw. Zu
nahme Schritt zu halten und ein optimales Luft/Kraftstoff-
Verhältnis beizubehalten. Ein Verfahren zum Festsetzen des
Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungswerts PGRD wird noch im
einzelnen beschrieben werden, da er sich auf die Entlüftungs
verhältnis-Langsamänderungssteuerung bezieht.
Sodann schreitet der Ablauf zu einem Schritt S408 fort, in
dem der Minimalwert unter dem Vollöffnungs-Entlüftungsver
hältnis PGRMX gemäß Schritt S405, dem Soll-Entlüftungsver
hältnis PGRO gemäß Schritt S406 und dem Entlüftungsverhält
nis-Langsamänderungswert PGRD gemäß Schritt S408 als das end
gültige Entlüftungsverhältnis PGR zum Ausführen der Entlüf
tungssteuerung ermittelt wird. Danach endet diese Routine.
Wenn demgegenüber die Bedingung des Schritts S401 oder des
Schritts S402 nicht erfüllt ist, oder wenn die Bedingung des
Schritts S403 erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu einem
Schritt S409 fort, in dem das Entlüftungsausführungsflag XPRG
auf 0 gesetzt wird. Sodann schreitet der Ablauf zu einem
Schritt S410 fort, in dem das endgültige Entlüftungsverhält
nis PGR auf 0 gesetzt wird. Danach endet diese Routine. Hier
bedeutet das Setzen des endgültigen Entlüftungsverhältnisses
auf 0, daß die Entlüftungssteuerung nicht durchgeführt wird.
Nachstehend wird eine Routine zum Erfassen der Verdampfungs
emissionskonzentration auf der Grundlage der Fig. 11 be
schrieben. Diese Routine zur Erfassung der Verdampfungsemis
sionskonzentration wird durch die CPU 31 innerhalb der elek
tronischen Steuereinheit 30 in Abständen von etwa 4 ms ausge
führt.
Gemäß Fig. 11 wird zunächst in einem Schritt S501 ermittelt,
ob ein Zündschalter gerade eben eingeschaltet worden ist.
Dieser Schritt vermeidet Fehler, die durch die Verwendung des
vorangehend erfaßten Werts verursacht werden, weil, während
eines Halts der Brennkraftmaschine 1, verdampfter Kraftstoff
weiter durch den Behälter 40 adsorbiert wird. Wenn die Bedin
gung des Schritts S501 nicht erfüllt ist und der Zündschalter
nicht gerade eben eingeschaltet worden ist, schreitet der Ab
lauf zu einem Schritt S502 fort, in dem ermittelt wird, ob
das Entlüftungsausführungsflag XPRG gleich 1 ist und mit der
Entlüftungssteuerung begonnen wurde. Wenn die Bedingung des
Schritts S502 nicht erfüllt ist, ist das Entlüftungsausfüh
rungsflag XPRG gleich 0, und es wurde mit der Entlüftungs
steuerung noch nicht begonnen. Infolgedessen kann die Ver
dampfungsemissionskonzentration nicht erfaßt werden. Daher
endet die Routine. Wenn demgegenüber die Bedingung des
Schritts S502 erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu einem
Schritt S503 fort, in dem ermittelt wird, ob eine Beschleuni
gung oder eine Verzögerung vorliegt. Hierbei kann die Ermitt
lung einer vorliegenden Beschleunigung oder Verzögerung durch
ein allgemein bekanntes Verfahren wie beispielsweise durch
Erfassen der Änderung des Öffnungszustands eines Leerlauf
schalters oder einer Drosselklappe, Erfassen einer Änderung
des Ansaugluftdrucks oder einer Änderung der Fahrzeugge
schwindigkeit erfolgen. Wenn die Bedingung des Schritts S502
erfüllt ist und eine Beschleunigung oder eine Verzögerung
vorliegt, ist der Betriebszustand ein Übergangszustand, und
eine korrekte Verdampfungsemissionskonzentration kann nicht
erfaßt werden. Daher endet diese Routine.
Wenn demgegenüber die Bedingung des Schritts S503 nicht er
füllt ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S504 fort,
in dem ermittelt wird, ob das Anfangskonzentrations-Erfas
sungsendeflag XNFGPG gleich 1 ist. Zu Beginn ist die Erfas
sung nicht beendet, so daß daher die Bedingung des Schritts
S503 nicht erfüllt ist. Daher schreitet der Ablauf zu einem
Schritt S506 fort und überspringt dabei einen Schritt S505.
In Schritt S506 wird ermittelt, ob ein Absolutwert der Abwei
chung zwischen einem gemittelten Wert FAFAV und einem Refe
renzwert 1 einen vorbestimmten Wert ω (%) überschreitet. Der
gemittelte Wert FAFAV wird durch Mitteln, bei jeder Iteration
eines vorbestimmten Zeitintervalls, des in Schritt S108 gemäß
Fig. 3 festgesetzten Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopp
lungskorrekturkoeffizienten FAF erhalten. Die Verdampfungse
missionskonzentration FGPG kann nicht präzise erfaßt werden,
solange nicht eine offensichtliche Abweichung in dem Luft/
Kraftstoff-Verhältnis als Folge der Entlüftungssteuerung auf
tritt. Der vorbestimmte Wert ω % gibt einen Schwankungsbe
reich an.
Wenn die Bedingung des Schritts S506 nicht erfüllt ist, endet
diese Routine. Wenn demgegenüber die Bedingung des Schritts
S506 erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S507
fort, wird die Abweichung (FAFAV - 1) durch einen Wert gleich
dem endgültigen Entlüftungsverhältnis PGR multipliziert mit
dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ geteilt, und wird der erhal
tene Quotient zu der vorherigen Verdampfungsemissionskonzen
tration FGPG addiert, um die gegenwärtige Verdampfungsemissi
onskonzentration FPGP zu erhalten. Demzufolge wird in diesem
Ausführungsbeispiel der Wert der Verdampfungsemissionskonzen
tration FGPG auf 1 gesetzt, wenn die Verdampfungsemissions
konzentration FPGP in den Auslaßleitungen 43, 44 gleich 0 ist
(100% Luft), und wird mit zunehmender Verdampfungsemissions
konzentration FPGP in den Auslaßleitungen 43, 44 auf einen
Wert entsprechend kleiner als 1 festgelegt. Hierbei kann in
Schritt S507 die Verdampfungsemissionskonzentration FPGP
durch Ersetzen des gemittelten Werts FAFAV durch den Refe
renzwert 1 berechnet werden, so daß die Verdampfungsemissi
onskonzentration FPGP mit zunehmender Verdampfungsemissions
konzentration FPGP auf einen Wert entsprechend größer als 1
festgelegt wird.
Wenn die Verdampfungsemissionskonzentration FPGP in Schritt
S507 berechnet wird, wird das endgültige Entlüftungsverhält
nis PGR auch dann mit dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ multi
pliziert, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ während der
Entlüftung in einem vorbestimmten Verhältnis geändert wird.
Somit kann das Ausmaß der Auswirkung auf die Verdampfungse
missionskonzentration FPGP aufgrund der Änderung des Luft/
Kraftstoff-Verhältnisses λ während der Entlüftungssteuerung
eliminiert werden.
Als nächstes schreitet der Ablauf zu einem Schritt S508 fort,
in dem ermittelt wird, ob das Anfangskonzentration-Erfas
sungsendeflag XNFGPG gleich 1 ist. Zu Beginn ist die Konzen
trationserfassung nicht beendet, so daß daher die Bedingung
des Schritts S508 nicht erfüllt ist und der Ablauf zu einem
Schritt S509 fortschreitet. In Schritt S509 wird ermittelt,
ob die Verdampfungsemissionskonzentration FGPG stabilisiert
ist, indem ermittelt wird, ob ein Änderungszustand zwischen
der vorangehend erfaßten Verdampfungsemissionskonzentration
FPGP und der gegenwärtig erfaßten Verdampfungsemissionskon
zentration FGPG mit einem vorbestimmten Wert von θ% oder we
niger für drei oder mehr Iterationen bzw. Durchläufe angedau
ert hat. Wenn die Bedingung des Schritts S509 erfüllt ist und
die Verdampfungsemissionskonzentration FGPG stabilisiert ist,
schreitet der Ablauf zu einem Schritt S510 fort, in dem das
Anfangskonzentration-Erfassungsendeflag XNFGPG auf 1 gesetzt
wird. Nach der Verarbeitung des Schritts S510 oder dann, wenn
die Bedingung des Schritts S508 erfüllt ist und das Anfangs
konzentration-Erfassungsendeflag XNFGPG gleich 1 ist, und
Schritt S509 und Schritt S510 übersprungen werden, oder wenn
die Bedingung des Schritts S509 nicht erfüllt ist und die
Verdampfungsemissionskonzentration FGPG nicht stabilisiert
ist und Schritt S510 übersprungen wird, schreitet der Ablauf
zu einem Schritt S511 fort. In Schritt S511 wird der Mittel
wert der Verdampfungsemissionskonzentration FGPGAV durch Mit
teln der gegenwärtigen Verdampfungsemissionskonzentration
FPGP berechnet und auf diese Art und Weise eine vorbestimmte
Mittelwertberechnung (beispielsweise eine 1/64-Mittelung)
ausgeführt. Danach endet diese Routine.
Nachdem die Anfangskonzentrationserfassung beendet ist, ist
die Bedingung des Schritts S504 immer erfüllt, so daß der Ab
lauf zu Schritt S505 fortschreitet. In Schritt S505 wird er
mittelt, ob das Entlüftungsverhältnis PGR einen vorbestimmten
Wert β (%) überschreitet. Wenn die Bedingung des Schritts
S505 nicht erfüllt ist und das Entlüftungsverhältnis PGR
gleich dem vorbestimmten Wert β% oder kleiner ist, endet die
se Routine. Wenn demgegenüber die Bedingung des Schritts S505
erfüllt ist, wird die Verarbeitung gemäß Schritt S506 und
nachfolgenden ausgeführt. Wenn das Entlüftungsverhältnis PGR
klein ist, d. h. wenn das Entlüftungs-Solenoidventil 45 auf
die Seite kleiner Flußraten gesteuert ist, kann die Öffnung
nicht mit guter Genauigkeit gesteuert werden, welches es un
möglich macht, die Verdampfungsemissionskonzentration FGPG
präzise zu erfassen. Demgemäß wird abgesehen von der An
fangsiteration die Erfassung der Verdampfungsemissionskon
zentration FGPG nur dann ausgeführt, wenn Bedingungen, die
eine präzise Erfassung zulassen, für die anderen Iterationen
erzielt wurden, um Werte zu erhalten, die so weit als möglich
frei von Fehlern sind.
Wenn demgegenüber in Schritt S501 der Zündschalter gerade
eben eingeschaltet wurde, wird in Schritt S512 die Verdamp
fungsemissionskonzentration FPGP auf 1,0 gesetzt, wird in
Schritt S513 der Mittelwert der Verdampfungsemissionskonzen
tration FPGPAV auf 1,0 gesetzt, wird in Schritt S414 das An
fangskonzentration-Erfassungsendeflag XNFPGP auf 0 initiali
siert, und endet die Routine. Diese Festlegung der Verdamp
fungsemissionskonzentration FPGP und des Mittelwerts der Ver
dampfungsemissionskonzentration FPGPAV auf 1,0 bedeutet, daß
die Verdampfungsemissionskonzentration FGPG gleich 0 ist (es
wurde kein Kraftstoffgas adsorbiert). Zu Beginn bedeutet die
Festlegung des Anfangskonzentration-Erfassungsendeflags
XNFGPG auf 0, daß die Verdampfungsemissionskonzentration FPGP
noch nicht erfaßt worden ist.
Nachstehend wird eine Routine zur Entlüftungsverhältnis-Lang
samänderungssteuerung auf der Grundlage der Fig. 12 beschrie
ben. Diese Routine zur Entlüftungsverhältnis-Langsamän
derungssteuerung wird durch die CPU 31 innerhalb der elektro
nischen Steuereinheit 30 in Abständen von etwa 4 ms ausge
führt.
Gemäß Fig. 12 wird zunächst in einem Schritt S601 ermittelt,
ob das Entlüftungsausführungsflag XPRG gleich 1 ist. Wenn die
Bedingung des Schritts S601 erfüllt ist, schreitet der Ablauf
zu einem Schritt S602 fort, in dem ermittelt wird, ob eine
Abweichung |1 - FAFAV| als ein Betrag der Verschiebung des
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoef
fizienten FAF 5% überschreitet. Wenn die Bedingung des
Schritts S601 nicht erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu ei
nem Schritt S603 fort, in dem ein Wert gleich dem vorherigen
endgültigen Entlüftungsverhältnis PGRi-1 plus 0,1% als der
Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungswert PGRD festgesetzt
wird. Danach endet die Routine. Wenn demgegenüber die Bedin
gung des Schritts S602 erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu
einem Schritt S604 fort, in dem ermittelt wird, ob die Abwei
chung |1 - FAFAV| 10% oder weniger beträgt. Wenn die Bedin
gung des Schritts S604 erfüllt ist, schreitet der Ablauf zu
einem Schritt S605 fort, in dem ein Wert, der gleich dem vor
herigen endgültigen Entlüftungsverhältnis PGRi-1 ist, als der
Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungswert PGRD festgesetzt
wird.
Wenn demgegenüber die Bedingung des Schritts S604 nicht er
füllt ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S606 fort,
in dem ein Wert gleich dem vorherigen endgültigen Entlüf
tungsverhältnis PGRi-1 minus 0,1% als der Entlüftungsverhält
nis-Langsamänderungswert PGRD festgesetzt wird. Danach endet
diese Routine. Wenn die Bedingung des Schritts S601 nicht er
füllt ist und das Entlüftungsausführungsflag XPRG gleich 0
ist, schreitet der Ablauf zu einem Schritt S607 fort, in dem
der Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungswert PGRD auf 0 ge
setzt wird, wonach die Routine dann endet.
Auf diese Art und Weise wird in einem Zustand, in dem der
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffizient
FAF von dem theoretischen oder stöchiometrischen Luft/Kraft
stoff-Verhältnis (FAF = 1) um 5% oder weniger abweicht, die
Kraftstoffeinspritzmengen-TAU-Korrektur als in der Lage ange
sehen, mit einer weiteren Änderung in dem Entlüftungsverhält
nis Schritt zu halten, und wird das Entlüftungsverhältnis
weiter modifiziert. Wenn der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Rückkopplungskorrekturkoeffizient FAF innerhalb einer Abwei
chung zwischen 5% und 10% des theoretischen oder stöchiome
trischen Luft/Kraftstoff-Verhältnisses (FAF = 1) bleibt, wer
den die Änderung in dem Entlüftungsverhältnis und die Kraft
stoffeinspritzmengen-TAU-Korrektur als vergleichsweise ausge
glichen bzw. im Gleichgewicht angesehen, und das Entlüftungs
verhältnis wird unverändert beibehalten. Wenn der Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffizient FAF um 10%
oder mehr von dem theoretischen oder stöchiometrischen Luft/
Kraftstoff-Verhältnis (FAF = 1) abweicht, kann die Kraft
stoffeinspritzmengen-TAU-Korrektur infolge einer zu großen
Änderung in dem Entlüftungsverhältnis nicht Schritt halten,
und es wird ein Vorgang durchgeführt, um das Entlüftungsver
hältnis zu seinem ursprünglichen Zustand hin zurückzuführen,
da diese Abweichung größer werden kann, wenn sie ungeprüft
bleibt.
Nachstehend wird eine Routine zur Kraftstoffeinspritzmengen
steuerung auf der Grundlage der Fig. 13 beschrieben. Diese
Routine zur Kraftstoffeinspritzmengensteuerung wird durch die
CPU 31 innerhalb der elektronischen Steuereinheit 30 in Ab
ständen von etwa 4 ms ausgeführt.
Gemäß Fig. 13 wird zunächst in einem Schritt S701 die Grund-
Kraftstoffeinspritzmenge TP aus der Motordrehzahl NE und der
Last (beispielsweise dem Ansaugluftdruck PM) auf der Grundla
ge der in dem ROM 32 gespeicherten Tabelle berechnet. Sodann
schreitet der Ablauf zu einem Schritt S702 fort, in dem die
verschiedenen Grundkorrekturen (Korrektur der Kühlwassertem
peratur, Korrektur nach dem Anlassen, Korrektur der Ansaug
lufttemperatur) ausgeführt werden. Als nächstes schreitet der
Ablauf zu einem Schritt S703 fort, in dem der Mittelwert der
Verdampfungsemissionskonzentration FGPGAV mit dem endgültigen
Entlüftungsverhältnis PGR und dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis
λ multipliziert wird, um einen Entlüftungskorrekturkoeffizi
enten FPG zu berechnen.
Dieser Entlüftungskorrekturkoeffizient FPG gibt eine Kraft
stoffmenge an, die durch Ausführen eines Entlüftungs- bzw.
Spülvorgangs unter einer durch die Entlüftungssteuerungsver
arbeitung festgelegten Bedingung ergänzt wird. Der Entlüf
tungskorrekturkoeffizient FPG gibt ferner eine Kraftstoffmen
ge an, die für eine Dekrementkorrektur ausgehend von der
Grund-Kraftstoffeinspritzmenge TP geeignet ist. Wenn der Ent
lüftungskorrekturkoeffizient FPG auf diese Art und Weise be
rechnet wird, ist das endgültige Entlüftungsverhältnis PGR
ein Wert, der durch Multiplizieren des Mittelwerts der Ver
dampfungsemissionskonzentration FGPAV mit dem endgültigen
Entlüftungsverhältnis PGR erhalten wird. Das endgültige Ent
lüftungsverhältnis PGR wird weiter mit dem Luft/Kraftstoff-
Verhältnis λ multipliziert, und zwar auch dann, wenn das
Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ während der Ausführung der Ent
lüftung mit einem vorbestimmten Verhältnis geändert wird, und
wird unter Berücksichtigung der Kraftstoffkorrekturmenge auf
grund der Änderung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses λ wäh
rend der Entlüftungssteuerung festgelegt.
Sodann schreitet der Ablauf zu einem Schritt S704 fort, in
dem der Korrekturkoeffizient unter Verwendung der Gleichung
{1 + (FAF - 1) + (KGj - 1) + FPG} aus dem Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffizient FAF, dem Entlüf
tungskorrekturkoeffizienten FPG und einem experimentellen
Luft/Kraftstoff-Verhältniswert KGj berechnet. Dieser Korrek
turkoeffizient wird dann mit der Grund-Kraftstoffeinspritz
menge TP multipliziert und in der Kraftstoffeinspritzmenge
TAU reflektiert. Danach endet diese Routine. Der experimen
telle Luft/Kraftstoff-Verhältniswert KGj wird für jeden der
einzelnen Betriebsbereiche der Brennkraftmaschine 1 festge
legt.
Nachstehend wird eine Routine zur Entlüftungs-Solenoidventil-
Steuerung unter Bezugnahme auf Fig. 14 beschrieben. Diese
Routine zur Entlüftungs-Solenoidventil-Steuerung wird durch
die CPU 31 innerhalb der elektronischen Steuereinheit 30
durch Zeitunterbrechungen in Abständen von etwa 100 ms ausge
führt.
Gemäß Fig. 14 wird zunächst in einem Schritt S801 ermittelt,
ob das Entlüftungsausführungsflag XPRG gleich 1 ist. Wenn die
Bedingung des Schritts S801 erfüllt ist, schreitet der Ablauf
zu einem Schritt S802 fort, in dem das Steuerschaltverhältnis
PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45 unter Verwendung der
nachstehenden Gleichung (2) berechnet wird. Danach endet die
Routine.
[Gleichung 2]
PD = (PGR/PGRMX) × (100 - PV) × PPA + PV (2)
In Gleichung (2) wird der Ansteuerzyklus des Entlüftungs-So
lenoidventils 45 mit 100 ms angesetzt. PGR ist das in Fig. 8
berechnete endgültige Entlüftungsverhältnis, PGRMX ist das
Vollöffnungs-Entlüftungsverhältnis in den einzelnen Betriebs
zuständen des Entlüftungs-Solenoidventils 45 (vgl. Fig. 9),
PV ist ein Spannungskorrekturwert für Schwankungen in der
Batteriespannung, und PPA ist ein Luftdruckkorrekturwert für
Schwankungen im Luftdruck.
Wenn demgegenüber die Bedingung des Schritts S801 nicht er
füllt ist und die Entlüftung nicht ausgeführt wird, schreitet
der Ablauf zu einem Schritt S803 fort, in dem das Tast- bzw.
Schaltverhältnis PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45 auf 0
gesetzt wird. Danach endet die Routine.
Auf diese Art und Weise besteht eine Luft/Kraftstoff-Verhält
nis-Steuereinrichtung aus einer durch die elektronische Steu
ereinheit 30 erzielte Entlüftungssteuereinrichtung zum Steu
ern der Öffnung des Entlüftungs-Solenoidventils 45, wenn in
einem Behälter 40 adsorbierter Kraftstoffdampf auf die Seite
des Druckausgleichbehälters 5 der Ansaugluftseite der Brenn
kraftmaschine 1 ausgestoßen wird, und Korrigieren der Kraft
stoffeinspritzmenge. Die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuer
einrichtung besteht ferner aus einer durch die elektronische
Steuereinheit 30 erzielte Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Änder
ungseinrichtung zum freien Ändern des Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisses λ in Entsprechung zu einem Betriebszustand der
Brennkraftmaschine 1, und einer durch die elektronische Steu
ereinheit 30 erzielten Parameterkorrektureinrichtung zum Kor
rigieren eines sich auf die Entlüftungssteuereinrichtung be
ziehenden Parameters in Übereinstimmung mit dem Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λ aufgrund der Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Änderungseinrichtung.
Demzufolge wird auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhält
nis λ durch die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Änderungseinrich
tung geändert wird, die Öffnung des Entlüftungs-Solenoidven
tils 45 durch die elektronische Steuereinheit 30 derart ge
steuert, daß das Entlüftungsverhältnis gleich einem vorbe
stimmten Verhältnis wird, und wird die durch den Injektor 7
eingespritzte Kraftstoffeinspritzmenge TAU in Entsprechung
hierzu korrigiert. Daher kann eine stabilisierte Steuerbar
keit des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses durch Korrigieren der
Parameter bei der Entlüftungssteuerung erhalten werden, und
zwar auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ während
der Ausführung der Entlüftung geändert wird unter Verwendung
eines vorbestimmten Verhältnisses als Entlüftungsverhältnis.
Mit einer Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für
eine Brennkraftmaschine gemäß diesem Ausführungsbeispiel ver
wendet die durch die elektronische Steuereinheit 30 erzielte
Parameterkorrektureinrichtung eine Kraftstoffkorrekturmenge
aufgrund der Entlüftung als Steuerparameter. D.h., es wird in
Schritt S703 der Routine zur Kraftstoffeinspritzmengensteue
rung der Entlüftungskorrekturkoeffizient FPG berechnet, um
die Kraftstoffeinspritzmenge aufgrund der Entlüftung als Pa
rameter festzulegen, in Übereinstimmung mit dem Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λ, das durch die die Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Änderungseinrichtung leistende elektronische Steuer
einheit 30 geändert wird. Daher kann eine stabilisierte
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuerbarkeit erhalten werden
durch Kompensieren des Abweichungsbetrags des Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffizienten FAF mit
Kraftstoffkorrektur, und zwar auch dann, wenn das Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λ während der Ausführung der Entlüftung ge
ändert wird unter Verwendung eines vorbestimmten Verhältnis
ses als Entlüftungsverhältnis.
Darüber hinaus besteht eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steu
ereinrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß diesem Aus
führungsbeispiel aus: einer durch die elektronische Steuer
einheit 30 erzielte Entlüftungssteuereinrichtung zum Steuern
des Öffnens des Entlüftungs-Solenoidventils 45 bei der Aus
leitung von in dem Behälter 40 adsorbiertem Kraftstoffdampf
auf die Ansaugluftseite der Brennkraftmaschine 1 in Entspre
chung zu einem unterschiedlichen bzw. anderen Luft/Kraft
stoff-Verhältnis; einer durch die elektronische Steuereinheit
30 erzielten Entlüftungskonzentration-Berechnungseinrichtung
zum Berechnen des Ausmaßes der Auswirkung der Entlüftung
durch die Entlüftungssteuereinrichtung als eine Entlüftungs
konzentration, d. h. eine Verdampfungsemissionskonzentration
FGPG, in Bezug auf das vorbestimmte Luft/Kraftstoff-Verhält
nis λ; und einer durch die elektronische Steuereinheit 30 er
zielten Kraftstoffmengen-Korrektureinrichtung zum abschlie
ßenden Korrigieren der der Brennkraftmaschine 1 zugeführten
Kraftstoffeinspritzmenge TAU durch den auf der Grundlage der
durch die Berechnungseinrichtung berechneten Verdampfungse
missionskonzentration FGPG berechneten Entlüftungskorrektur
koeffizienten FPG als die Kraftstoffkorrekturmenge aufgrund
der Entlüftung.
D.h., die Wirkung der Entlüftung in Bezug auf das vorbestimm
te Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ wird durch die elektronische
Steuereinheit 30 berechnet, und abschließend wird die Kraft
stoffeinspritzmenge TAU, die der Brennkraftmaschine 1 zuge
führt wird, durch die elektronische Steuereinheit 30 korri
giert. Daher kann eine stabilisierte Luft/Kraftstoff-Verhält
nis-Steuerbarkeit erhalten werden durch Korrigieren der
Kraftstoffeinspritzmenge TAU unter Berücksichtigung des Aus
maßes der Wirkung der Entlüftungssteuerung, und zwar auch
dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis während der Ausfüh
rung der Entlüftung geändert wird unter Verwendung eines vor
bestimmten Verhältnisses als Entlüftungsverhältnis.
Nachstehend wird eine Modifikation einer Routine zur Entlüf
tungs-Solenoidventilsteuerung unter Bezugnahme auf Fig. 15
beschrieben. Diese Modifikation wird durch die CPU 31 inner
halb der elektronischen Steuereinheit 30 durch Zeitunterbre
chungen in Abständen von etwa 100 ms ausgeführt.
Mit dieser Modifikation wird eine Änderung in dem Luft/Kraft
stoff-Verhältnis λ berücksichtigt, wenn das Schaltverhältnis
PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45 berechnet wird. In
Übereinstimmung mit dieser Modifikation einer Routine zur
Entlüftungs-Solenoidventilsteuerung besteht keine Notwendig
keit, entweder eine Korrektur durch das Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis λ bei der Berechnung des Mittelwerts der Verdamp
fungsemissionskonzentration FGPGAV in Schritt S507 der Routi
ne zur Erfassung der Verdampfungsemissionskonzentration FGPG
gemäß Fig. 11 oder eine Korrektur durch das Luft/Kraftstoff-
Verhältnis λ bei der Berechnung des Entlüftungskorrekturkoef
fizienten FPG in Schritt S703 der Routine zur Kraftstoffein
spritzmengensteuerung gemäß Fig. 13 zu berücksichtigen. Daher
sind lediglich Berechnungsgleichungen vorhanden, in welchen
die λ-Multiplikationswerte jeweils eliminiert sind. Da die
Berechnung in den weiteren Schritten vergleichbar ist, wird
eine detaillierte Beschreibung derselben weggelassen.
Gemäß Fig. 15 wird zunächst in einem Schritt S901 ermittelt,
ob das Entlüftungsausführungsflag XPRG gleich 1 ist. Wenn die
Bedingung des Schritts S901 erfüllt ist, schreitet der Ablauf
zu einem Schritt S902 fort, in dem das Steuerschaltverhältnis
PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45 unter Verwendung der
nachstehenden Gleichung (3) berechnet wird. Danach endet die
se Routine.
[Gleichung 3]
PD = {PGR/(PGRMX × <LAMBDA<) × (100 - PV) × PPA + PV} (3)
In Gleichung 3 wird der Ansteuerzyklus des Entlüftungs-Sole
noidventils 45 zu 100 ms angesetzt. PGR ist das in Fig. 8 be
rechnete endgültige Entlüftungsverhältnis, PGRMX ist das
Vollöffnungs-Entlüftungsverhältnis in den einzelnen Betriebs
zuständen des Entlüftungs-Solenoidventils 45 (vgl. Fig. 9),
PV ist ein Spannungskorrekturwert für Schwankungen der Batte
riespannung, und PPA ist ein Luftdruckkorrekturwert für
Schwankungen des Luftdrucks.
Wenn das Schaltverhältnis PD des Entlüftungs-Solenoidventils
45 berechnet wird, wird das Vollöffnungs-Entlüftungsverhält
nis PGRMX mit dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ multipliziert.
Die Kraftstoffkorrektur aufgrund des Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses λ während der Entlüftungssteuerung wird durch die Öff
nungskorrektur des Entlüftungs-Solenoidventils 45 kompen
siert, und zwar auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhält
nis während der Ausführung der Entlüftung geändert wird unter
Verwendung eines vorbestimmten Verhältnisses als Entlüftungs
verhältnis.
Demgegenüber schreitet dann, wenn die Bedingung des Schritts
S901 nicht erfüllt ist und die Entlüftung nicht ausgeführt
wird, der Ablauf zu einem Schritt S903 fort, in dem das
Schaltverhältnis PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45 auf 0
festgelegt wird. Danach endet diese Routine.
Auf diese Art und Weise verwendet bei einer Luft/Kraftstoff-
Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine ge
mäß diesem Ausführungsbeispiel die durch die elektronische
Steuereinheit 30 erzielte Parameterkorrektureinrichtung das
Steuerschaltverhältnis PD für die Öffnung des Entlüftungs-
Solenoidventils 45 als Steuerparameter. D.h., das Steuer
schaltverhältnis PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45 wird
als Steuerparameter in Entsprechung zu dem durch die elektro
nische Steuereinheit 30 geänderten Luft/Kraftstoff-Verhältnis
λ in einem Schritt S902 der Routine für die Entlüftungs-Sole
noidventil-Steuerung gemäß Fig. 15 geändert. Daher kann eine
stabilisierte Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuerbarkeit erhal
ten werden durch Kompensieren des Abweichungsbetrags des
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungskorrekturkoeffizien
ten FAV durch Entlüftungskorrektur mit dem Steuerschaltver
hältnis PD des Entlüftungs-Solenoidventils 45, und zwar auch
dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ während der Aus
führung der Entlüftung unter Verwendung eines vorbestimmten
Verhältnisses als Entlüftungsverhältnis geändert wird.
Wie vorstehend beschrieben wurde, erzielt eine Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschi
ne eine stabilisierte Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuerbar
keit auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis während
der Ausführung der Entlüftung geändert wird. Bei der Entlüf
tungssteuerung zum Ausleiten von in einem Behälter 40 adsor
biertem Kraftstoffdampf zu einer Ansaugluftseite einer Brenn
kraftmaschine 1 steuert die Steuereinrichtung 30 ein Entlüf
tungsverhältnis durch Steuern des Betriebs des Entlüftungs-
Solenoidventils 45 auch dann, wenn das Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis geändert wird. Eine Kraftstoffeinspritzmenge aus ei
nem Injektor 7 wird dann in Entsprechung hierzu kompensiert.
Auf diese Art und Weise kann eine stabilisierte Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Steuerbarkeit erzielt werden durch eine Kor
rektur mit einer Kraftstoffeinspritzmenge oder durch eine
Entlüftungskorrektur durch ein Steuerschaltverhältnis des
Entlüftungssolenoidventils 45 als Entlüftungssteuerparameter,
und zwar auch dann, wenn ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis λ
während der Ausführung der Entlüftung geändert wird, unter
Verwendung eines vorbestimmten Verhältnisses als Entlüftungs
verhältnis.
Claims (23)
1. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch
eine Entlüftungssteuereinrichtung (30) zum Steuern eines Öffnungsgrads eines Entlüftungsventils (45) während der Aus leitung von Kraftstoffdampf, der in einem Behälter (40) ad sorbiert wurde, zu einer Ansaugluftseite der Brennkraftma schine (1), um eine Kraftstoffeinspritzmenge zu korrigieren;
eine Verhältnisänderungseinrichtung (30) zum freien Än dern eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisses in Übereinstimmung mit einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine; und
eine Korrektureinrichtung (30) zum Korrigieren eines sich auf die Entlüftungssteuereinrichtung (30) beziehenden Steuerparameters in Übereinstimmung mit einem aus der Ände rungseinrichtung (30) resultierenden Luft/Kraftstoff-Verhält nis.
eine Entlüftungssteuereinrichtung (30) zum Steuern eines Öffnungsgrads eines Entlüftungsventils (45) während der Aus leitung von Kraftstoffdampf, der in einem Behälter (40) ad sorbiert wurde, zu einer Ansaugluftseite der Brennkraftma schine (1), um eine Kraftstoffeinspritzmenge zu korrigieren;
eine Verhältnisänderungseinrichtung (30) zum freien Än dern eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisses in Übereinstimmung mit einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine; und
eine Korrektureinrichtung (30) zum Korrigieren eines sich auf die Entlüftungssteuereinrichtung (30) beziehenden Steuerparameters in Übereinstimmung mit einem aus der Ände rungseinrichtung (30) resultierenden Luft/Kraftstoff-Verhält nis.
2. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrektureinrichtung (30) eine auf die Entlüftung zu
rückgehende Kraftstoffkorrekturmenge als Steuerparameter ver
wendet.
3. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrektureinrichtung (30) einen Öffnungsgrad des Ent
lüftungsventils (45) als Steuerparameter verwendet.
4. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderungseinrichtung (30) einen Soll-Luft/Kraftstoff-
Verhältniswert erhöht, wenn die Änderungseinrichtung (30) er
mittelt, daß ein gegenwärtig erfaßter Luft/Kraftstoff-Ver
hältniswert mager ist.
5. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderungseinrichtung (30) einen Soll-Luft/Kraftstoff-
Verhältniswert senkt, wenn die Änderungseinrichtung (30) er
mittelt, daß ein gegenwärtig erfaßter Luft/Kraftstoff-Ver
hältniswert fett ist.
6. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderungseinrichtung (30) einen Soll-Luft/Kraftstoff-
Verhältniswert auf der Grundlage der erfaßten Motordrehzahl
und von Ansaugluftdruckparametern einstellt.
7. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderungseinrichtung (30) einen Soll-Luft/Kraftstoff-
Verhältniswert auf einen Standardwert von 1,0 einstellt, wenn
die Brennkraftmaschine (1) im Leerlauf arbeitet.
8. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) ein Vollöffnungs-
Entlüftungsverhältnis auf der Grundlage der erfaßten Motor
drehzahl und von Ansaugluftdruckparametern ermittelt.
9. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für eine
Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) ein Soll-Entlüf
tungsverhältnis aus einer vorbestimmten Soll-Kraftstoffein
spritzkorrekturmenge und einem Mittelwert der Verdampfungse
missionskonzentration des Behälters (40) ermittelt.
10. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) einen Entlüf
tungsverhältnis-Langsamänderungswert ermittelt, um ein opti
males Luft/Kraftstoff-Verhältnis während großer Änderungen in
einem Entlüftungsverhältnis beizubehalten.
11. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) ein endgülti
ges Entlüftungsverhältnis für die Ausführung der Entlüftungs
steuerung aus einem Minimalwert entweder des Vollöffnungs-
Entlüftungsverhältnisses, des Soll-Entlüftungsverhältnisses
oder des Entlüftungsverhältnis-Langsamänderungswerts ermit
telt.
12. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) eine Verdamp
fungsemissionskonzentration in dem Behälter (40) auf der
Grundlage vorbestimmter Motorbetriebsparameter ermittelt.
13. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) eine Entlüf
tungsverhältnis-Änderungsrate innerhalb vorbestimmter akzep
tabler Änderungsratenparameter hält.
14. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Korrektureinrichtung (30) ein Soll-Entlüftungs
verhältnis aus einer vorbestimmten Soll-Kraftstoffeinspritz
korrekturmenge und einem Mittelwert der Verdampfungsemissi
onskonzentration des Behälters (40) ermittelt.
15. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) eine Grund-
Kraftstoffeinspritzmenge ermittelt und dann die Grund-Kraft
stoffeinspritzmenge durch einen Korrekturkoeffizienten ein
stellt.
16. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungssteuereinrichtung (30) den Öffnungs
grad des Entlüftungsventils (45) derart steuert, daß ein Ent
lüftungsverhältnis gleich einem vorbestimmten Verhältnis
wird, und daß die Kraftstoffeinspritzmenge in Entsprechung
hierzu korrigiert wird.
17. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch
eine Steuereinrichtung (30) zum Steuern eines Öffnungs grads eines Entlüftungsventils (45) während der Ausleitung von Kraftstoffdampf, der in einem Behälter (40) adsorbiert wurde, zu einer Ansaugluftseite einer Brennkraftmaschine (1) in Übereinstimmung mit einem unterschiedlichen Luft/Kraft stoff-Verhältnis;
eine Recheneinrichtung (30), die eine Entlüftungskonzen tration berechnet, um eine Auswirkung der Entlüftung durch die Steuereinrichtung (30) in Bezug auf ein vorbestimmtes Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu ermitteln; und
eine Korrektureinrichtung (30) zum Korrigieren einer der Brennkraftmaschine (1) zugeführten Kraftstoffeinspritzmenge auf der Grundlage einer durch die Recheneinrichtung (30) be rechneten Entlüftungskonzentration.
eine Steuereinrichtung (30) zum Steuern eines Öffnungs grads eines Entlüftungsventils (45) während der Ausleitung von Kraftstoffdampf, der in einem Behälter (40) adsorbiert wurde, zu einer Ansaugluftseite einer Brennkraftmaschine (1) in Übereinstimmung mit einem unterschiedlichen Luft/Kraft stoff-Verhältnis;
eine Recheneinrichtung (30), die eine Entlüftungskonzen tration berechnet, um eine Auswirkung der Entlüftung durch die Steuereinrichtung (30) in Bezug auf ein vorbestimmtes Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu ermitteln; und
eine Korrektureinrichtung (30) zum Korrigieren einer der Brennkraftmaschine (1) zugeführten Kraftstoffeinspritzmenge auf der Grundlage einer durch die Recheneinrichtung (30) be rechneten Entlüftungskonzentration.
18. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch
eine Entlüftungsflußmengen-Berechnungseinrichtung (30)
zum Berechnen einer ansaugluftseitig ausgestoßenen Kraft
stoffdampfmenge, wobei die Korrektureinrichtung (30) eine
Kraftstoffeinspritz-Korrekturmenge auf der Grundlage einer
Entlüftungskonzentration in Bezug auf das vorbestimmte
Luft/Kraftstoff-Verhältnis, einer durch die Entlüftungsfluß
mengen-Berechnungseinrichtung (30) berechneten Kraftstoff
dampfmenge und einem gegenwärtigen Luft/Kraftstoff-Verhältnis
berechnet.
19. Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Steuereinrichtung für ei
ne Brennkraftmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Entlüftungsflußmengen-Berechnungseinrichtung
(30) eine ansaugluftseitig ausgestoßene Kraftstoffdampfmenge
auf der Grundlage einer ansaugluftseitig dann, wenn das Ent
lüftungsventil (45) voll geöffnet ist, ausgestoßenen Kraft
stoffdampfmenge und einem gegenwärtigen Öffnungsgrad des Ent
lüftungsventils (45) berechnet.
20. Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, gekenn
zeichnet durch
einen Kraftstoff-Adsorber (40), der zwischen einem Kraftstofftank und der Brennkraftmaschine (1) angeordnet ist und Kraftstoffdampf aus dem Kraftstofftank adsorbiert;
ein Entlüftungsventil (45), das zwischen dem Kraftstoff- Adsorber und der Brennkraftmaschine angeordnet ist und selek tiv öffnet, um den adsorbierten Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoff-Adsorber zu der Brennkraftmaschine auszuleiten; und
eine Entlüftungssteuereinrichtung (30), die das selekti ve Öffnen des Entlüftungsventils während der Ausleitung des adsorbierten Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine steu ert, um eine Kraftstoffeinspritzmenge für die Brennkraftma schine einzustellen, das Luft/Kraftstoff-Verhältnis in Über einstimmung mit einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine steuert, und einen Entlüftungssteuerparameter in Abhängigkeit von dem gesteuerten Luft/Kraftstoff-Verhältnis korrigiert.
einen Kraftstoff-Adsorber (40), der zwischen einem Kraftstofftank und der Brennkraftmaschine (1) angeordnet ist und Kraftstoffdampf aus dem Kraftstofftank adsorbiert;
ein Entlüftungsventil (45), das zwischen dem Kraftstoff- Adsorber und der Brennkraftmaschine angeordnet ist und selek tiv öffnet, um den adsorbierten Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoff-Adsorber zu der Brennkraftmaschine auszuleiten; und
eine Entlüftungssteuereinrichtung (30), die das selekti ve Öffnen des Entlüftungsventils während der Ausleitung des adsorbierten Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine steu ert, um eine Kraftstoffeinspritzmenge für die Brennkraftma schine einzustellen, das Luft/Kraftstoff-Verhältnis in Über einstimmung mit einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine steuert, und einen Entlüftungssteuerparameter in Abhängigkeit von dem gesteuerten Luft/Kraftstoff-Verhältnis korrigiert.
21. Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, gekenn
zeichnet durch
einen Kraftstoff-Adsorber (40), der zwischen einem Kraftstofftank und der Brennkraftmaschine (1) angeordnet ist und Kraftstoffdampf aus dem Kraftstofftank adsorbiert;
ein Entlüftungsventil (45), das zwischen dem Kraftstoff- Adsorber und der Brennkraftmaschine angeordnet ist und selek tiv öffnet, um den adsorbierten Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoff-Adsorber zu der Brennkraftmaschine auszuleiten; und
eine Steuereinrichtung (30), die das selektive Öffnen des Entlüftungsventils während der Ausleitung des adsorbier ten Kraftstoffdampfs in Abhängigkeit von einem unterschiedli chen Luft/Kraftstoff-Verhältnis steuert, eine Entlüftungskon zentration berechnet, um eine Auswirkung der Entlüftung in Abhängigkeit von einem vorbestimmten Luft/Kraftstoff-Verhält nis zu ermitteln, und eine der Brennkraftmaschine zugeführte Kraftstoffeinspritzmenge in Abhängigkeit von der Entlüftungs konzentration korrigiert.
einen Kraftstoff-Adsorber (40), der zwischen einem Kraftstofftank und der Brennkraftmaschine (1) angeordnet ist und Kraftstoffdampf aus dem Kraftstofftank adsorbiert;
ein Entlüftungsventil (45), das zwischen dem Kraftstoff- Adsorber und der Brennkraftmaschine angeordnet ist und selek tiv öffnet, um den adsorbierten Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoff-Adsorber zu der Brennkraftmaschine auszuleiten; und
eine Steuereinrichtung (30), die das selektive Öffnen des Entlüftungsventils während der Ausleitung des adsorbier ten Kraftstoffdampfs in Abhängigkeit von einem unterschiedli chen Luft/Kraftstoff-Verhältnis steuert, eine Entlüftungskon zentration berechnet, um eine Auswirkung der Entlüftung in Abhängigkeit von einem vorbestimmten Luft/Kraftstoff-Verhält nis zu ermitteln, und eine der Brennkraftmaschine zugeführte Kraftstoffeinspritzmenge in Abhängigkeit von der Entlüftungs konzentration korrigiert.
22. Verfahren zum Steuern eines Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses in einer Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch die
Schritte:
Steuern der Ausleitung adsorbierten Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine (1) zur Korrektur der Kraftstoffein spritzmenge;
kontinuierliches Einstellen eines Luft/Kraftstoff-Ver hältnisses in Übereinstimmung mit einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine; und
Korrigieren eines Steuerparameters, der während des Schrittes des Steuerns der Ausleitung verwendet wird, auf der Grundlage des aus dem Schritt des kontinuierlichen Einstel lens eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisses resultierenden Luft/Kraftstoff-Verhältnisses.
Steuern der Ausleitung adsorbierten Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine (1) zur Korrektur der Kraftstoffein spritzmenge;
kontinuierliches Einstellen eines Luft/Kraftstoff-Ver hältnisses in Übereinstimmung mit einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine; und
Korrigieren eines Steuerparameters, der während des Schrittes des Steuerns der Ausleitung verwendet wird, auf der Grundlage des aus dem Schritt des kontinuierlichen Einstel lens eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisses resultierenden Luft/Kraftstoff-Verhältnisses.
23. Verfahren zum Steuern eines Luft/Kraftstoff-
Verhältnisses für eine Brennkraftmaschine, gekennzeichnet
durch die Schritte:
Steuern der Entlüftung adsorbierten Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine (1) in Abhängigkeit von einem unter schiedlichen Luft/Kraftstoff-Verhältnis;
Berechnen einer Entlüftungskonzentration, um eine Aus wirkung des Schrittes des Steuerns der Entlüftung in Bezug auf ein vorbestimmtes Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu ermit teln; und
Korrigieren einer der Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoffeinspritzmenge auf der Grundlage der berechneten Entlüftungskonzentration.
Steuern der Entlüftung adsorbierten Kraftstoffdampfs zu der Brennkraftmaschine (1) in Abhängigkeit von einem unter schiedlichen Luft/Kraftstoff-Verhältnis;
Berechnen einer Entlüftungskonzentration, um eine Aus wirkung des Schrittes des Steuerns der Entlüftung in Bezug auf ein vorbestimmtes Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu ermit teln; und
Korrigieren einer der Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoffeinspritzmenge auf der Grundlage der berechneten Entlüftungskonzentration.
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